iCloud & Dropbox Vergleich

Die Cloud, die Wolke, das Internet-

immer wieder hört man zur Zeit davon. Es scheint wirklich so, als wenn die Plattform übergreifende Synchronisation über das Internet das ganz neue große Ding ist, dem sich keiner verschließen will. In diesem kleinen Vergleichstest haben wir zwei der bekannteren Cloud Dienste, Dropbox und iCloud, miteinander verglichen.

In diesem Artikel möchten wir uns zwei der wohl bekanntesten Cloud-Dienste widmen, zum einen Dropbox und zum anderen iCloud, der Dienst von Apple.

Beide Dienste sind ähnlich, unterscheiden sich dann aber doch wesentlich im Detail.

Als erstes kommen wir zu Dropbox. (Dropbox) Als Gratis-User bekommt man 2 Gigabyte Speicherplatz gratis. Kostenpflichtigen Speicher gibt es in folgenden Paketen:

50 Gigabyte für 9,99$ im Monat/99,00$ im Jahr
100 Gigabyte für 19,99$ im Monat/199,00$ im Jahr
1 Terrabyte + für Teams als Start für 795$ für 5 User

Dieser Dienst ist im Wesentlichen eine Online-Festplatte. Man kann über ein Web-Interface Dateien oder ganze Ordner hochladen. Man kann Ordner mit anderen Dropbox- Usern teilen und man kann Links zu einzelnen Dateien erstellen, wo diejenige Person, die den Link zum Beispiel per Mail bekommt, die Datei herunterladen kann. Es gibt allerdings auch für Windows, für Mac, aber auch für mobile Betriebssysteme, wie z.B. Android und iOS, entsprechende Dropbox-Apps. Unter iOS kann man „nur“ Bilder in seine Dropbox laden. Der Zugriff auf andere Dateien wird durch das Rechte-Management von iOS verhindert.
Unter Android funktioniert die Teilen-Funktion freier. Man kann Bilder, aber auch Word- oder Audio-Dateien in die Dropbox laden.
Ebenso funktionieren die Apps für Mac oder Windows. Startet man die Installation, wird auf dem eigenen Rechner ein Dropbox-Ordner erstellt. Dieser wird bei bestehender Internet-Verbindung jederzeit mit der Dropbox synchronisiert. Allerdings, und dies ist ein sehr schönes Feature, existieren die Dateien/Ordner in der Dropbox dann nicht nur im Internet, sondern auch auf dem eigenen Rechner, was einem Datenverlust recht gut vorbeugt, da der Ordner ja nur gespiegelt wird und somit höchstwahrscheinlich an einem Platz immer aktuell ist. Natürlich kann man auch am PC/Mac Ordner freigeben, sowie einzelne Dateien, wie oben erwähnt.

Die iCloud (iCloud) von Apple dagegen verfolgt ein vollkommen anderes Konzept. Wenn man sich anmeldet, erhält man 5 Gigabyte gratis. Mehr Speicherplatz ist zu folgenden Preisen erhältlich:

10 Gigabyte für 16€/20$ im Jahr
20 Gigabyte für 32€/40$ im Jahr
50 Gigabyte für 80€/100$ im Jahr

Dieser Speicher wird verwendet für Mails (welches als Push funktioniert), für Kalender-Einträge, Kontakte und iWork-Dokumente. iWork ist das Office-Paket von Apple für Mac, aber auch für iPad und iPhone. Diese Dokumente kann man geräteübergreifend via iCloud automatisch synchronisieren. Gekaufte Apps und Musik, diese lassen sich inzwischen aus der iCloud jederzeit wieder herunterladen, zählen nicht auf den eigenen Speicher, die 5 Gigabyte oder mehr.
Ebenso wird im Rahmen von iCloud nun auch iTunes Match angeboten. Pflegt man seine Musik-Bibliothek am Mac/PC mit iTunes, kann man für 25€ im Jahr iTunes Match abonnieren. Musik, die es im iTunes Store auch zu kaufen gibt, wird gematcht, d. h. mit der iTunes Store Datenbank abgeglichen. Musik, die es dort nicht zu kaufen gibt, wird in die iCloud hochgeladen.
Auch die Musik greift allerdings nicht auf den persönlichen iCloud-Speicher zu. Allerdings ist die Anzahl der Musiktitel trotzdem auf 20000 Lieder begrenzt.
Anders als bei der Dropbox, gibt es in der iCloud keine Ordner-Struktur, auf die man zugreifen kann. Das mag für den einen oder anderen verwirrend sein. Die meisten User werden sich aber wohl einfach freuen, dass, hat man Geräte aus dem Apple-Universum, alles ineinander greift und funktioniert.

Zwei Cloud-Dienste, die in unserem Test perfekt funktioniert haben, und doch anders sind. Ein Vergleich wäre fehl am Platz an dieser Stelle, da die beiden Dienste verschiedene Bedürfnisse ansprechen. Beide haben in unserem Test gut funktioniert und haben die Aufgaben für die sie gedacht sind, mit Bravour erledigt.

Gründer und Eigentümer von oaad

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