[OMT] Allview X1 Soul Test

Allview X1 Soul

Moin Moin,

Na, da war ich aber überrascht. Da klingelte es neulich an der Tür und der Paketbote brachte mir ein Paket. Was war drin? Ein Allview X1 Soul, welches mir für einen Test zur Verfügung gestellt wurde. Wie es sich geschlagen hat, ob ich es empfehlen kann, das erfahrt ihr hoffentlich nach diesem Test.

Lieferumfang:

  • Allview X1 Soul
  • fest eingebauter 2000 mAh Akku
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB Datenkabel
  • Kopfhörer
  • Ständer mit Saugnapf

Technische Daten:

  • 2G: 850/900/1800/1900 MHz
  • 3G: UMTS 900/2100 MHz
  • Maße: 143 x 69 x 7,9 mm
  • Gewicht: 129,4 Gramm
  • 5 Zoll Full-HD IPS JDI Display, 1920 x 1080 Pixel Auflösung
  • Android 4.2
  • CPU: Cortex-A7, 1,5 GHz Quad-Core
  • GPU: PowerVR SGX 544/OpenGL ES 2.0
  • 2 GB RAM
  • 13 Megapixel Hauptkamera, mit Autofokus OV12830, 1080p@30fps Full-HD Videoaufnahme
  • 5 Megapixel OV5648 Frontkamera
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2000 mAh Akku

Design und Handhabung:

Ein 5 Zoll Gerät ist nicht klein, das ist einfach mal Fakt. Das Allview X1 Soul gehört aber zu den größten Vertretern seiner Zunft, die ich bis jetzt in der Hand hatte. Wo sich das G2 von LG irgendwie ja noch wirklich handschmeichelnd gibt, liegt das X1 Soul doch eher wie ein Brocken in der Hand. Bis auf das Display ist es komplett aus „Plastik“ gefertigt. Den SIM Karten Slot findet man auf der linken Seite, auf der Oberseite den Power Button und auch den 3,5 mm Headset Anschluss, was mich persönlich ja sehr freut. Auf der rechten Seite sichert sich die Lautstärkewippe ihren Platz. Auf der Unterseite ist der Micro-USB Port. Bei solch einem Gerät den Power Button oben zu platzieren, finde ich, freundlich ausgedrückt, mutig. Allerdings ist es nicht unbedingt nötig, den Knopf zu benutzen. Das Display aufwecken, könnt ihr per 2 x Tap. Und inzwischen gibt es ja genug Apps, wo ihr 1 x Tap auf das Widget vollführt, um das Display wieder zu sperren.

Die Rückseite des Gerätes schimmert teilweise irgendwie silbrig, was schon schick aussieht. An sich ist das Gerät sehr eckig, oben und unten aber eher abgerundet. Einen Designpreis wird das X1 Soul in meinen Augen nun nicht gewinnen. Es sieht aber auch definitiv nicht schlecht aus. Eine Bedienung mit einer Hand ist für mich nicht möglich. Und das, obwohl ich nun nicht die kleinsten Hände habe 🙂 .


Das Allview X1 Soul läuft mit Android 4.2. Ob und in welcher Art da noch Updates kommen, dies vermag wohl nur Allview zu sagen. Ebenfalls habe ich bei meiner Google Suche nichts gefunden, was nach einer starken Custom-ROM Szene aussieht.

Was man mit Fug und Recht sagen kann, das Smartphone läuft einfach richtig gut und richtig schnell. Allerdings kam es bei mir in der Kamera App zu einem reproduzierbaren Absturz nach etwa sechs bis sieben Aufnahmen. Was dieses Verhalten ausgelöst hat, das weiß ich nicht. Allerdings dürfte es bei der großen Auswahl an Kamera Apps nun auch nicht das größte Problem darstellen. Ärgerlich und deswegen zu erwähnen, ist es aber trotzdem. Die eigene Oberfläche, die Allview über Android legt, muss nicht jedermanns Geschmack sein. Man kann aber verschiedene Themes einstellen, es somit auch recht nah an das Original Android bringen, oder natürlich einfach einen anderen Launcher aus dem Play Store installieren. Smart Gestures, also z.B. durch die Bilder Gallery wischen, ohne das Display zu bedienen, sind auch wieder mit an Bord. Ebenfalls, wie oben bereits erwähnt, via 2 x Tap das Display aufzuwecken.

Das eine vorinstallierte Lockscreen Widget ist ziemlich cool. Man kann z.B. direkt ein Foto aufnehmen, die LED als Taschenlampe verwenden oder einen Fake Anruf starten, der einen aus eventuell unangenehmen Situationen retten sollte 😉 .

Kamera:

Die 13 Megapixel Kamera wusste mich durchaus zu überzeugen. Sie liefert jetzt nicht die Non plus Ultra Qualität, aber sowohl Videos, wie auch Fotos waren klar und die Farben schön anzusehen. Ein paar Bilder könnt ihr euch hier bei flickr ansehen. Ein Video binde ich wieder am Ende des Testes ein.

Akku:

Wieso man in das große Modell einen 2000 mAh Akku einbaut und in das kleine Modell, das X1 mini Soul also, einen 3000 mAh Akku, dass muss man wahrscheinlich nicht verstehen. Wo ich beim kleinen Modell gut einen bis anderthalb bis auch zwei Tage hinbekam bei meinem Nutzungsverhalten, habe ich mit dem Allview X1 Soul zwar auch gut einen Tag hinbekommen, war dann aber auch nur noch bei etwas mehr als 15% Akkureserve. Also, das ist irgendwie schade.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Das Allview X1 Soul kostet 309 Euro zur Zeit bei Allview. Dafür bekommt ihr ein 5 Zoll Smartphone, welches nicht überragende, aber durch und durch gute Arbeit leistet, die mit einigen kleinen und netten Goodies verfeinert wird. Das Allview X1 mini Soul dagegen kostet „nur“ 229 Euro. Dafür gibt es ein 4,5 Zoll Smartphone, allerdings auch mit genau 1GB RAM weniger als das größere Modell, „nur“ einer 8 Megapixel Kamera und „nur“ 16 GB internen Speicher. Dafür bietet es einen größeren Akku und ein, in meinen Augen, höher wertiges Gehäuse. Wollt ihr ein Allview Gerät, wollt ihr ein Spitzenmodell und nicht zuviel ausgeben. Ich kann euch leider, trotz positiver Aspekte, das Allview X1 Soul nicht empfehlen und lege euch vielmehr das Allview X1 mini Soul ans Herz.

Aber im Endeffekt müsst ihr das natürlich ganz alleine entscheiden 🙂 .

Gründer und Eigentümer von oaad

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