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[OMT] Honor 6X Test

Moin Moin,

vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit, das Honor 6X über einige Wochen testen zu können. Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt und möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich dafür bedanken. Wie sich das Gerät geschlagen hat und was ich von dem Smartphone halte, das erfahrt ihr im nachfolgenden Test.

Lieferumfang:

  • Honor 6X
  • Netzteil
  • microUSB Kabel
  • SIM-Eject Tool
  • Papierkrams

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 150,9 x 76,2 x 8,2 mm
  • Gewicht: 162 Gramm
  • Dual-SIM (Nano)
  • 5,5 Zoll LTPS IPS LCD Display, 1080 x 1920 Pixel, 72,8% screen-to-boday ratio, 403 ppi
  • OS: Android OS, v6.0 (Marshmallow), planned upgrade to v7.0 (Nougat), EMUI 4.1
  • Chipset: HiSilicon Kirin 655
  • CPU: Octa-core (4×2.1 GHz Cortex-A53 & 4×1.7 GHz Cortex-A53)
  • GPU: Mali-T830MP2
  • 32 GB interner Speicher (davon stehen etwa 22,6 GB zur Verfügung)
  • 3 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p Videoaufnahme
  • Hauptkamera: Dual Kamera 12 Megapixel + 2 Megapixel, phase detection autofocus, LED flash, 1/2.9" sensor size, 1.25 µm pixel size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth 4.1
  • Fingerabdruckscanner
  • nicht austauschbarer 3340 mAh Akku
  • SAR Wert: 1,23 W/kg

Benchmark:

Das 6X ist definitiv, alleine schon vom Preis her, in der Mittelklasse einzuordnen. Ich muss aber sagen, von der Geschwindigkeit war ich wirklich begeistert. Im alltäglichen Gebrauch konnte ich weder Ruckler noch Gedenksekunden feststellen. Allerdings läuft natürlich ein Honor 8 noch einmal schneller, was ich aber nur so richtig bei Spielen merkte. Denn hier musste man bei manchen Spielen z.B. schon einmal die Grafikqualität auf Mittel einstellen. Damit kann ich bei dem Preis aber wunderbar leben. Und nun kommen natürlich auch noch, wie immer, die Benchmark Ergebnisse:

  • Epic Citadel Benchmark Ultra High Quality: 45,9 FPS
  • Quadrant Standard Benchmark: 17735
  • CF-Bench Benchmark: 64605
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 1911
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 789
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 3306
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2786
  • Vellamo Benchmark Metal: 1485
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2045
  • AnTuTu Benchmark v6.2.7: 56670
  • GFXBench Benchmark Best Score: 175,8 Frames
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme: 377
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 10 Stunden 28 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 4481
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 11728

Akku:

3340 mAh hat der nicht auswechselbare Akku im Honor 6X. So sehr ich mich auch bemüht habe, bin ich trotz meines Nutzungsverhaltens (was ihr in anderen Tests nachlesen könnt) mindestens auf anderthalb, wenn nicht sogar auf zwei Tage Akkulaufzeit gekommen. Das empfand ich persönlich als sehr angenehm, obwohl man es ja leider heutzutage schon gewöhnt ist, jeden Abend sein Smartphone an den Strom zu stecken. Und natürlich kommt hier auch noch einmal das PC Mark Ergebnis:

  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 10 Stunden 28 Minuten

Kamera:

Von hinten hat mich das 6X wirklich ein wenig an das Huawei Mate 9 (oaad.de Test) erinnert. Das liegt unter anderem daran, dass das 6X ebenfalls eine Dual Kamera hat. Die eine Linse ist die Hauptlinse, die andere ist dafür da, Tiefeninformationen zu liefern. Dadurch habt ihr wieder solch einfache Möglichkeiten, den Hintergrund unscharf zu machen, wie man es sonst von einer DSLR kennt. Das klappt genauso gut wie beim Mate 9 oder Honor 8, sieht aber nicht unbedingt besser aus, als wenn man eine App dafür bemüht. Versteht mich nicht falsch, die Ergebnisse können mich begeistern. Ich frage mich nur, ob man nicht lieber nur eine Linse hätte einbauen sollen und diese dann noch besser gemacht hätte.

Die Ergebnisse der Testbilder insgesamt wissen mich zu überzeugen. Farben und Kontrast stimmen da für mich. Bei schönem Wetter werden die Bilder teilweise richtig gut. Aber auch, wenn die Sonne fehlte, sind die Bilder immer noch gut. Hier würde ich sagen, dass 9 von 10 Bildern mich definitiv überzeugt haben. Und ich hätte auch keine Probleme damit, Bilder oder auch Videos mit dem Honor 6X in meinem Urlaub zu machen. Ein Testvideo wird wie immer am Ende des Tests eingebunden. Und wenn ihr nun Lust habt, euch einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder zu machen, dann folgt ihr einfach diesem Link zu Google Fotos.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir auch schon wieder beim Fazit angelangt. Genauso wie bei vmall kostet das Honor 6X 249,00 Euro. Ich will das Fazit dieses mal etwas kürzer halten. Deswegen fasse ich mich einfach kurz und sage Ja ;). Ja, ich kann eine Kaufempfehlung für das Honor 6X aussprechen. Ja, das Display ist toll. Ja, die Verarbeitung zeigt keine Mängel. Ja, auch die Kamera kann ich empfehlen.

Natürlich kriegt ihr noch einmal bessere Geräte, wenn ihr mehr Geld in die Hand nehmt. Natürlich hat das 6X noch microUSB und kein USB-C, was schöner gewesen wäre. Und leider hat das Smartphone wieder einen Hybrid-Slot. Das heißt entweder Dual-SIM oder aber SIM+microSD. Aber trotzdem kann ich nicht anders, als das Honor 6X zu empfehlen.

Einzig und allein, genauso wie beim Honor 8 und dem Mate 9 von Huawei, bleibt auch hier der hohe SAR-Wert ein Kritikpunkt, an den man denken sollte.

Screenshots findet ihr wie immer hier.

[OMT] Sony Xperia XZ Test

Moin Moin,

vor einiger Zeit wurde mir das Sony Xperia XZ für einen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich Danke sagen möchte.

Lieferumfang:

  • Sony Xperia XZ
  • USB-Ladekabel
  • Netzteil
  • Headset

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 146 x 72 x 8,1 mm
  • Gewicht: 161 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,2 Zoll IPS LCD Display, 1920 x 1080 Pixel, 70,9% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass, 424 ppi
  • OS: Android OS, v6.0.1 (Marshmallow), upgradable to v7.0 (Nougat)
  • Chipset: Qualcomm MSM8996 Snapdragon 820
  • CPU: Quad-core (2×2.15 GHz Kryo & 2×1.6 GHz Kryo)
  • GPU: Adreno 530
  • RAM: 3 GB
  • 32/64 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 13 MP, f/2.0, 22mm, 1/3" sensor size, 1080p, HDR
  • Hauptkamera: 23 MP, f/2.0, 24mm, EIS (gyro), phase detection and laser autofocus, LED flash, 1/2.3" sensor size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama
  • Video Hauptkamera: 2160p@30fps, 1080p@30fps, 1080p@60fps
  • WiFI 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.2
  • nicht austauschbarer 2900 mAh Li-Ion Akku
  • SAR Wert Kopf: 0,85 W/kg
  • SAR Wert Körper: 1,20 W/kg

Benchmark:

Und da wären wir bei den Benchmarks. Wie immer halte ich ja von diesen Ergebnissen nicht so viel. Es kommt einfach auf die Bedienbarkeit im Alltag an. Trotzdem will ich euch die nun folgenden Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

  • Quadrant Standard Benchmark: 33014
  • CF-Bench Benchmark: 24157
  • Epic Citadel Benchmark Ultra High Quality: 60,2 FPS
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 1589
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 3963
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 6969
  • AnTuTu Benchmark v6.2.7: 135476
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 7 Stunden 44 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 5344
  • GFXBench Benchmark Best Score: k. A.
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme: 2514
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 29766
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4681
  • Vellamo Benchmark Metal: 3498
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3275

Akku:

Ich glaube, hier muss man gar nicht lange drum herum reden. Für ein High End Gerät wäre ein größerer Akku als der eingebaute 2900 mAh Akku auf jeden Fall schöner gewesen. Nicht falsch verstehen … . Über den Tag bin ich immer gekommen. Und mit dem STAMINA Modus kann man immer ordentlich etwas rausholen. Aber über 3000 mAh hätte ich mir da schon gewünscht. Hier das Benchmark Ergebnis noch einmal:

  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 7 Stunden 44 Minuten

Kamera:

Das Thema Kamera beim Xperia XZ empfinde ich als, ich sage mal, kompliziert. Es gibt einiges, was mich stört. Damit fange ich einfach mal an:

  • nur kurze 4K Videoaufnahmen, bevor das Gerät erhitzt
  • maximal 1 Sekunde Belichtungszeit

Das mag vielleicht auch nur mich stören. Das weiß ich nicht. Sony typisch gibt es natürlich einen Pro Modus mit manuellen Einstellungen, aber auch den Modus Überlegene Automatik. Im Pro Modus kann man noch einiges mehr rausholen. Aber da die meisten Leute, behaupte ich jetzt einfach mal, mit der Automatik mit ihrem Smartphone knipsen, habe ich hauptsächlich die Überlegene Automatik genutzt. Habt ihr schönes Wetter und gebt der Automatik kurz Zeit, sich an die Umgebung zu gewöhnen, dann können da richtig schöne Bilder bei rauskommen. Ist aber schon keine Sonne mehr da, dann wird z.B. Gras im Hintergrund teilweise richtig unscharf und „Pixelmatsch“. Ganz ehrlich, bei einem 200 Euro“+“-Gerät könnte ich da drüber hinwegsehen. Aber bei einem Gerät, was ein Flaggschiff sein will, erwarte ich in der heutigen Zeit da einfach mehr. Die Kamera App könnt ihr auch im Video noch einmal sehen. Ein Testvideo, welches ich wie immer am Ende dieses Tests einbinde, ist in 1080p gar nicht mal schlecht geworden. Und wer sich einen Eindruck von der Bildqualität machen will, der möge nun einfach diesem Link zu Google Fotos folgen.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da sind wir auch schon wieder beim Fazit angekommen. Das Sony Xperia XZ bekommt ihr aktuell bei Amazon für 519,00 Euro. Kurz gesagt, das ist meiner Meinung nach zu teuer. Vom internen Speicher habt ihr gut 21 GB zur Verfügung. Das ist absolut in Ordnung. Das Display ist sehr scharf und das Glas fühlte sich in der Benutzung auch wirklich gut an. Den Fingerabdruckscanner im Powerbutton an der Seite unterzubringen, empfinde ich als ziemlich richtig. Er funktioniert gut und fühlte sich rein gar nicht falsch an. Die Lautstärkewippe hätte ich persönlich gerne oberhalb des Powerbuttons gehabt und auf den dedizierten Kamerabutton, den das Xperia XZ hat, hätte ich persönlich auch verzichten können. Die Rückseite, aus Alkaleido Metall gefertigt, soll edel wirken. Auf mich wirkte sie leider nicht edel. Sie fühlte sich schnell „backig“ an und war schneller als man gucken konnte voller Fingerabdrücke. Über das Design des XZ lässt sich streiten – ich mochte es nicht ungern. Und zur Kamera habe ich im Prinzip auch schon alles gesagt, außer dass sagen wir mal 5 oder auch 6 von 10 Bildern gut wurden, der Rest eher nicht. Das finde ich, wie schon erwähnt, für ein Flaggschiff Modell eines Herstellers zu schlecht.

Kann ich denn nun eine Kaufempfehlung aussprechen? Nein, kann ich leider nicht. Jedenfalls nicht zu dem Preis. Würde es sich so im Segment bewegen bis sagen wir mal 400 Euro oder meinetwegen auch noch 450 Euro …, dann würde ich sagen: „Jo, kann man machen.“ Aber zum aktuellen Preis gibt es dort draußen einfach deutlich bessere Alternativen, auch und vor allen Dingen zu einem günstigeren Preis.

Screenshots und die Benchmark Ergebnisse findet ihr dann noch einmal hier.

[OMT] Honor 8 Test

Honor 8

Einmal im Leben – nun gut, vielleicht jetzt ein bisschen übertrieben von mir 😉 – kommt ein Smartphone vorbei, was einem einfach absurd gut gefällt.

Jetzt wurde es wieder Zeit für eben solch ein Smartphone und die Rede ist vom Honor 8, welches mir zwar leider nicht in der unverschämt schönen Farbe Sapphire Blue aber dafür im ebenfalls sehr schönen Pearl White für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Ob mich das Smartphone auch weiterhin so überzeugt hat, wie es meine Einleitung vermuten lässt, das erfahrt ihr im nachfolgenden Test.

Lieferumfang:

  • Honor 8
  • Ladegerät
  • USB Type-C Kabel
  • Papierkram
  • SIM-Eject Tool

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Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 145,5 x 71 x 7,5 mm
  • Gewicht: 153 Gramm
  • Dual-SIM (Nano-Sim) oder eine SIM und microSD Karte
  • LTPS 5,2 Zoll Display, 1080 x 1920 Pixel, 72,5% screen-to-body ratio, 423 ppi
  • OS: Android 6.x mit EMUI 4.1
  • Chipset: HiSilicon Kirin 950
  • CPU: Octa-core (4×2.3 GHz Cortex-A72 & 4×1.8 GHz Cortex A53)
  • GPU: Mali-T880 MP4
  • 32 GB interner Speicher
  • 4 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung um bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 8 MP, f/2.4, 1.4 µm pixel size
  • Hauptkamera: Dual 12 MP, f/2.2, laser autofocus, dual-LED (dual tone) flash, 1.25 µm pixel size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama, Videoaufnahme: 1080p@60fps, 1080p@30fps, 720p@120fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth v4.2
  • USB 2.0 mit USB Typ C
  • Fingerabdruckscanner mit integriertem SmartKey
  • Sar Wert: Head SAR 1.50W/kg, Body SAR (5mm) 1.69W/kg
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Li-Po Akku

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Benchmark:

Interessanterweise ist es mir nicht gelungen, außer dem 3DMark Benchmark und dem Quadrant Standard Benchmark andere Benchmark Apps zu installieren. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran das lag, also ob an einem dauerhaften Fehler im PlayStore oder daran, dass bei meinem Testgerät irgendetwas anders war, als bei den Honor 8 Geräten, die frei im Handel zu kaufen sind.

Deswegen gibt es also nur zwei Benchmark Ergebnisse. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Honor 8 im normalen Betrieb, aber auch bei Spielen, rennt. Auf Gedenksekunden trifft man höchstens mal bei ganz anspruchsvollen Spielen. Ansonsten hat man aber wirklich eine kleine Rennmaschine in der Hand :).

Hier nun die Ergebnisse:

  • Quadrant Standard Benchmark: 33449
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 938

Akku:

Da es mir, wie oben erwähnt, ja nicht gelungen ist, den PCMark Benchmark zu installieren, gibt es also nun keine Benchmark Akku Ergebnisse, sondern nur Erfahrungswerte.

Als Akku habt ihr es mit einem 3000 mAh Akku zu tun, den ihr nicht austauschen könnt. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe das Smartphone wirklich gefordert. Also Kamera benutzt, Musik gehört (teilweise gestreamt), Podcasts gehört und bei Spaziergängen häufig Pokémon Go aufgehabt, um Eier auszubrüten und Viecher zu fangen. Was soll ich sagen, mit einer DoT von gut 5-6 Stunden bin ich immer über den Tag gekommen und hatte abends noch so meine 20-30 Prozent Akku übrig. Hatte ich es im „normalen“ Gebrauch, sprich hier und da mal ein Foto, bisschen Podcast hören, Push Mail für drei Konten und ein bisschen soziale Netzwerke von unterwegs hatte ich abends gut meine 65 Prozent Akku übrig und bin auch noch über den nächsten Tag gekommen. Wobei man dank QuickCharge durchaus auch zwischendurch mal etwas Strom nachladen kann. In etwas mehr als einer Stunde ist der Akku übrigens wieder voll. Das ist klasse und fehlt beim neuen iPhone übrigens immer noch.

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Kamera:

So sehr ich mich auch bemühe, ich finde nicht wirklich einen Punkt, bei dem ich über die Kamera meckern kann. Sowohl Fotos am Tag als auch im Dunkeln werden wirklich nett. Farben nett, Kontraste nett und selbst der automatische Weißabgleich haut gut hin. Da könnt ihr auch manuell sonst einiges steuern, ein Pro-Modus ist nämlich mit an Bord. Die Kamera App zeige ich euch auch noch einmal genauer im Über das Gerät: Video. Videos wirken nett, allerdings müsst ihr hier das Smartphone gut festhalten oder vielleicht sogar ein Stativ nutzen. Ein OIS ist nämlich nicht integriert, kenne ich aber so auch schon von meinem iPhone 6. Die Dual Kamera ist einmal ein Farb- und einmal ein Monochromsensor. Allerdings könnt ihr – anders als beim Huawei P9/P9 Plus – den Monochromsensor nicht separat ansteuern und so schicke Monochrom Bilder knipsen. Hier bleibt euch nur, den Filter auszuwählen. Diese Bilder wirken aber trotzdem netter als die Filter beim iPhone und ich mit meinem „Nicht-Fotografen- Auge“ kann gar nicht so große Unterschiede zum Bild erkennen, welches ich damals mit dem P9 Plus geknipst habe. Eine nette Funktion, die ebenfalls eingebaut ist, ist dass ihr auf Grund der Dual-Kamera mit dem Fokus im nachhinein spielen und ihn versetzen könnt. Das klappt z.B. bei Aufnahmen von Blumen wirklich gut und sieht auch noch schick aus. Testvideos binde ich wie immer am Ende ein. Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, der folgt einfach diesem Link und landet bei Google Fotos, bei den von mir geknipsten Testbildern.

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Über das Gerät:

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Fazit:

Selten ist mir ein Fazit so leicht gefallen wie beim Honor 8. Jedenfalls bis auf eine kleine Ausnahme. Und das ist der absurd hohe SAR Wert, im Gegensatz zu der Konkurrenz. Mich und andere, die sich daran stören, die könnte das vielleicht vom Kauf abhalten. Wen der SAR Wert nicht stört, der kann das Honor 8, welches bei Amazon 399,00 Euro kostet und bei vmall.eu (ihr bekommt momentan noch ein TPU Case dazu) ebensoviel kostet, ohne Sorge kaufen. Ihr bekommt ein herrlich verarbeitetes Gerät, welches unverschämt gut aussieht und so schöne Dinge wie einen Infrarot Port zum Steuern von TV, etc. und einen konfigurierbaren SmartKey bietet. Das Display ist über jeden Zweifel erhaben, die Kamera ist gut, der Akku einfach top. Mir gefällt die EMUI über Android wirklich wie immer sehr gut. Und Honor hat ja angekündigt, das Honor 8 zwei Jahre mit Updates zu versorgen. Android 7 sehen wir also auf jeden Fall noch. Durch die EMUI gefällt mir übrigens selbst Android ziemlich gut. Nein, das ist eigentlich falsch ausgedrückt. Gegen Android an sich habe ich sowieso nichts. Hier sehen aber die Honor Apps, also Kamera, Kalender, etc. doch sehr iOS ähnlich aus. Und das gefällt mir als großem Freund der iOS Designsprache doch sehr gut.

Und ich kann folgendes festhalten: Das HTC One A9 damals war das Erste Android Smartphone, wo es mir so ging. Und jetzt beim Honor 8 geht es mir wieder genauso. Da frage ich mich schon, wieso ich eigentlich Hunderte von Euros ausgeben sollte für ein iPhone, wenn ich doch mit dem Honor so unglaublich viel Smartphone für soviel weniger Geld bekommen kann.

Screenshots der UI und die Benchmark Ergebnisse in Bildern gibt es übrigens hier.

[OMT] HTC 10 Test

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Moin Moin,

nun habe ich tatsächlich nach dem HTC One A9, von dem ich ja wirklich angetan war (oaad.de HTC One A9 Testbericht), mal wieder ein HTC Smartphone in meine Hände bekommen. Und zwar das HTC 10, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Und wieso das Gerät bei mir den Spitznamen Das langweilige Flaggschiff bekommen hat, das kann ich euch hoffentlich im Rahmen dieses Test näherbringen.

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Lieferumfang:

  • HTC 10
  • Kurzanleitung
  • USB-C Kabel
  • Schnelladegerät
  • Headset

Der Lieferumfang fiel bei meinem Testgerät geringer aus.

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Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 145,9 x 71,9 x 9 mm
  • Gewicht: 161 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,2 Zoll Super LCD5 Display, 1440 x 2560 Pixel, 71,1% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 3, 565 ppi
  • OS: Android 6.0.1 (HTC Sense UI)
  • Chipset: Qualcomm MSM8996 Snapdragon 820
  • CPU: Dual-core 2,15 GHz Kryo & dual-core 1,6 GHz Kryo
  • GPU: Adreno 530
  • 32 GB interner Speicher (zur Verfügung stehen 23,14 GB)
  • microSD Erweiterung um bis zu 256 GB
  • 4 GB RAM
  • Frontkamera: 5 Megapixel, f/1.8, 23mm, OIS, autofocus, 1.34 µm pixel size, 1080p, HDR
  • Hauptkamera: 12 Megapixel, f/1.8, 26mm, OIS, laser autofocus, dual-LED (dual tone) flash, 1/2.3'' sensor size, 1.55µm pixel size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama, Videoaufnahme: 2160p@30fps, 720p@120fps, HDR, stereo sound rec.
  • Bluetooth 4.2
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Fingerabdruckscanner
  • Fast battery charging: 50% in 30 min (Quick Charge 3.0)
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Bevor wir zu den Benchmark Ergebnissen kommen, muss ich sagen, das Gerät rennt. Egal ob Spiele spielen, Fotos knipsen oder alltäglicher Gebrauch. Mit dem HTC 10 werdet ihr keine Geschwindigkeitseinbußen feststellen. Allerdings wird es dafür auch recht warm im Betrieb.

  • AnTuTu Benchmark v6.1.4: 108423
  • CF-Bench Benchmark: 46525
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 2099
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 4466
  • GFXBench Benchmark Best Score: 482,1 Frames
  • Quadrant Standard Benchmark: 39961
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4515
  • Vellamo Benchmark Metal: 3673
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3486
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 2219
  • PC Mark Benchmark Work performance score: 5868
  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 48 Minuten

Akku:

Und wir kommen zu den Ergebnissen des Akkus. Bei um und bei fünf Stunden SoT im Durchschnitt bin ich bei normaler Benutzung auf einen Tag gekommen. Ich habe gelesen, dass einige Nutzer des Smartphones auch gut auf zwei Tage kommen. Da darf man natürlich nicht vergessen, dass jede Nutzung anders ist. Und es kann natürlich auch sein, dass der Akku in meinem Testgerät nicht mehr der beste ist.

  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 48 Minuten

Aber wie ich oben schrieb, über den Tag sollte man auf jeden Fall kommen.

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Kamera:

Die Kamera beim HTC One M7 fand ich ja, trotz der Unkenrufen dort draußen, grundsätzlich immer ganz ok. Die Kameraqualität beim HTC One A9 gefiel mir persönlich auch sehr gut. Beim HTC 10, nun ja, hier ist meine Meinung zwiegespalten. An der Qualität der Fotos weiß ich nichts zu meckern. Farben, Kontrast und Detailtreue scheinen für mich hier zu passen. Kritisieren möchte ich vielleicht noch, dass man im vorhandenen Pro-Modus nur eine maximale Belichtungszeit von zwei Sekunden einstellen kann. Allerdings bin ich auf einen Tweet gestoßen, der gutes hoffen lässt:

<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">some good news for <a href="https://twitter.com/hashtag/HTC10?src=hash">#HTC10</a> camera long exposure lovers, shutter limit is extended in an upcoming update</p>&mdash; leoside (@leoside) <a href="https://twitter.com/leoside/status/757897733986398208">July 26, 2016</a></blockquote>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

Ein entsprechendes Update ist auf meinem Testgerät allerdings noch nicht während des Tests eingetroffen.

Die Videoqualität beziehungsweise die Aufnahme möchte ich allerdings kritisieren. Die Qualität der Videos finde ich im großen und ganzen gut, obwohl die Videos nicht an die Qualität eines Samsung Galaxy S7 edge herankommen. Was ich aber im Jahre 2016 wirklich nicht mehr sehen möchte, ist, dass man nur sechs Minuten 4K Videos hintereinander aufnehmen kann. Das kriegen andere Hersteller ja auch hin, Samsung zum Beispiel.

Trotzdem möchte ich aber sagen: die Kamera im HTC 10 ist die beste Kamera, die ich jemals in einem HTC Gerät gesehen habe. Testvideos binde ich am Ende des Tests ein. Und wer sich einen Eindruck von den Bildern machen will, der möge diesem Link zu Google Photos folgen.

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Über das Gerät:

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Fazit:

Das HTC 10 kostet zur Zeit bei Amazon 664,00 Euro. Hier muss ich ehrlich mit euch sein. So schön das HTC 10 dank Aluminium Unibody Gehäuse auch in der Hand liegt, so schnell es auch ist und so gut sich das Display bei der Benutzung anfühlt, diesen Preis ist es einfach nicht wert. Besonders wenn man das gleichwertige beziehungsweise in Teilen bessere Galaxy S7 bei Amazon ja bereits für 542,00 Euro kriegt, von einem Huawei P9 als Alternative ganz abgesehen. Über einhundert Euro mehr kostet das HTC 10. Das ist ein stolzer Preis. Und leider leider ist es, wie gesagt, diesen Aufpreis für mich nicht wert. Dafür fehlen einfach Dinge, wie zum Beispiel eine noch bessere Kamera. Oder dass man recht häufig aus Versehen auf den Fingerabdruck-scanner kommt, der übrigens nicht der schnellste ist aber sehr gut funktioniert. Das ist schade, finde ich. Außerdem stört mich persönlich die durch das Aluminium-Gehäuse doch recht unange-nehme Wärmeentwicklung.

Die Screenshots mit den Benchmark Ergebnissen etc. findet ihr übrigens noch hier.

[OMT] LG G5 Test & ein wenig LG Friends

LG G5

Moin Moin,

nach dem LG G2, dem G3 und letztes Jahr dem G4 habe ich nun die Möglichkeit bekommen, auch das LG G5 testen zu können. Doch nicht nur das G5 wurde mir für diesen Test zur Verfügung gestellt, sondern auch die LG Friends, wie unter anderen das Cam Plus Modul, zu dem ich ein separates Video gemacht habe, welches ich auch am Ende des Tests einbinden werde. Für die Bereitstellung der Testgeräte möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken. Und wie sich das Gerät meiner Meinung nach geschlagen hat, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Lieferumfang:

  • LG G5
  • Akku
  • Headset
  • USB Type-C Kabel
  • Netzteil
  • Kurzanleitung

Screenshot_2016-06-13-12-48-08

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 149,4 x 73,9 x 7,7 mm
  • Gewicht: 159 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,3 Zoll IPS LCD Display, 1440 x 2560 Pixel, 70,1% screen-to-body ratio, Always-on Display, Corning Gorilla Glass 4, 554 ppi
  • Android 6.0.1
  • Chipset: Qualcomm MSM8996 Snapdragon 820
  • CPU: Dual-core 2,15 GHz Kryo & dual-core 1,6 GHz Kryo
  • GPU: Adreno 530
  • 4 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher (23,08 GB stehen zur freien Verfügung)
  • microSd Karten Erweiterung um bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel, f/2.0, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Hauptkamera: Dual-Camera, 16 Megapixel (f/1.8) + 8 Megapixel (f/2.4), Laser Autofocus, OIS, Standard Linse + Weitwinkel, 2160p@30fps, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Bluetooth 4.2
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Fingerabdruckscanner
  • Quick Charge 3.0
  • austauschbarer 2800 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Die Benchmarks sind ja immer so ein Ding für sich. Mir persönlich sind die dort zu erhaltenden Ergebnisse immer nicht so wichtig, Hauptsache ein Smartphone oder Tablet zeigt im Betrieb, was es kann. Und was soll ich sagen, das LG G5 kann……“und zwar richtig“. Egal, ob normale Benutzung oder anspruchsvolles Spiel wie zum Beispiel Real Racing 3, das G5 rennt nicht nur, es fliegt regelrecht.

  • Quadrant Standard Benchmark: 43138
  • CF-Bench Benchmark: 36841
  • GFXBench Benchmark Best Score: 614,9 Frames
  • AnTuTu Benchmark v6.1.4: 62822
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4357
  • Vellamo Benchmark Metal: 3348
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3552
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 2119
  • PC Mark Benchmark Work performance score: 5643
  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 50 Minuten
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 2325
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 5494

Akku:

Der 2800 mAh starke Akku des LG G5 ist ohne Zweifel nicht schlecht. Dazu ist er noch auswechselbar. Der Benchmark Wert:

  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 50 Minuten

Ich selbst bin gut über den Tag gekommen, bei etwas um sechs Stunden SoT meistens. Das ist natürlich von Nutzer/in zu Nutzer/in anders, weil halt das Nutzungsverhalten sehr unterschiedlich ist. Aber ich glaube, man kann wirklich festhalten, dass man wohl auf jeden Fall über den Tag kommt. Am Abend ist dann allerdings Aufladen angesagt. Oder halt zwischendurch. Dank Quick Charge 3.0 kann man ja auch zwischendurch einfach mal ein wenig Power dazugeben.

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Kamera:

Die Kamera beziehungsweise die beiden Kameras des LG G5 sind nicht über jeden Zweifel erhaben, können aber definitiv dieses Jahr in der Flaggschiff Klasse mitspielen.

Eine normale Linse, eine Weitwinkel Linse sind vorhanden. Anscheinend ist das ja der neue Trend, eine Dual Kamera einzubauen. Bei Huawei mit Farb und Monochrom Sensor, hier eben mit Weitwinkel Linse. Bei schönem Wetter und guten Lichtverhältnissen sind die Fotos und auch die Videos wirklich klasse. Farbe, Kontrast – in meinen Augen stimmt da alles. Nachtfotos und Fotos bei weniger Licht sind noch in Ordnung, überzeugen mich aber bei weitem nicht so wie die Bilder vom Samsung Galaxy S7 edge und/oder die Bilder vom Huawei P9 Plus. Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, hier bei Google Fotos habe ich einen Haufen Testbilder für euch online gestellt.

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Über das Gerät:

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Fazit:

Das LG G5 findet ihr bei Amazon für 464,00 Euro. Es gab das Smartphone, gerade in letzter Zeit, auch immer häufiger für unter 400 Euro. Und wenn ich ehrlich bin, alles, was unter 400 Euro ist, ist auch der Preis, den ich für das LG G5 aufgerufen hätte. Ich bin ja schon im Video auf einige meiner Meinung nach vorhandenen Mängel eingegangen. Bei meinem Testgerät gab es einen scharfkantigen Rahmen, an dem man sich weh tun konnte, eine etwas schwammige Lautstärkewippe, teilweise arge Spaltmaße für ein Premium Smartphone und einen störend wackelnden Powerbutton. Dazu verstehe ich persönlich nicht, wieso Powerbutton und somit auch der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite verblieben sind, die Lautstärkewippe aber an die Seite wandern musste. Ich dachte eigentlich, LG und Rearkeys, das gehörte inzwischen doch zusammen. Die Kamera im G5 ist allerdings wirklich gut, die Geschwindigkeit einwandfrei und das Display meiner Meinung nach über alle Zweifel erhaben. Somit ist ein Fazit für mich irgendwie schwer zu formulieren. Wer ein Flaggschiff Smartphone von diesem Jahr sucht, dem kann ich eigentlich nur, für unter 400 Euro, dass G5 empfehlen. Mich rein persönlich würden aber die angesprochenen Mängel zu arg stören, als dass ich mir selbst das LG G5 kaufen würde. Und dies finde ich eigentlich ein wenig schade, besonders nachdem ich ja letztes Jahr von dem LG G4 wirklich arg begeistert war und es so uneingeschränkt empfehlen konnte. Nachdem ich aber das G2 toll fand, das G3 nicht so toll, das G4 wieder toll fand und jetzt das G5 wieder nicht so besonders finde, bin ich ja recht guter Dinge, dass mich das G6 nächstes Jahr, sollte es denn so heißen, wieder begeistern wird. Entsprechende Screenshots der Benchmarks, etc. findet ihr übrigens wieder hier.

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PS Fazit:

Obwohl ich ja über die LG Friends ein separates Video gemacht habe, wollte ich auch noch ein paar Zeilen dazu schreiben. Wie schon im Video erwähnt, kann ich über das Hi-Fi Plus Modul nichts sagen. Die VR Brille kann ich überhaupt nicht empfehlen. Die 360 Cam und das Cam Plus Modul sind definitiv witzig und auch nett zu haben. Aber zu den aktuellen Preisen, jedenfalls für mich, auch wirklich nur ein Nice to have und mehr wirklich nicht. Ebenfalls ist das Einsetzen der Module merkwürdig gelöst. Damit meine ich gar nicht den Knopf an der Seite und das Rausziehen des Akkus. Sondern, wie auch im Video angesprochen, hätte ich mir da einen kleinen, vielleicht 200 mAh starken integrierten Akku in das LG G5 gewünscht, damit sich das Gerät nicht abschaltet, wenn man die Module wechselt. Aber wie ich oben im regulären Fazit erwähnte, bin ich guter Dinge, dass auch dieses sich im LG G6 vielleicht und hoffentlich ändern wird.

[OMT] Huawei P9 Plus Test

Huawei P9 Plus

Moin Moin,

so langsam habe ich die Flaggschiffmodelle des Jahres 2016 durch. Jetzt habe ich meine Finger an das Huawei P9 Plus legen können. Und ganz ehrlich, ich bin regelrecht begeistert. Und mal wieder fällt es mir tatsächlich richtig schwer, das Testgerät zurückzusenden. Also, wenn mir jemand eines schenken möchte, ich würde nicht Nein sagen ;).

Lieferumfang:

  • Huawei P9 Plus
  • Schnelladegerät
  • USB-Kabel
  • Kopfhörer
  • Schnellstartanleitung
  • Garantiekarte

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Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 152,3 x 75,3 x 7 mm
  • Gewicht: 162 Gramm
  • Nano-SIM
  • Press Touch Display, Super AMOLED, 5,5 Zoll, 1080 x 1920 Pixel, 72,7% screen-to-body ratio, 401 ppi
  • EMUI 4.1
  • Android 6.0 (Android Sicherheitspatch-Ebene: 1. Mai 2016)
  • Chipset: HiSilicon Kirin 955
  • CPU: Quad-core 2,5 GHz Cortex-A72 & quad-core 1,8 GHz Cortex-A53
  • GPU: Mali-T880 MP4
  • 64 GB interner Speicher
  • microSD Karten Speichererweiterung bis zu 256 GB
  • 4 GB RAM
  • Frontkamera: 8 Megapixel, f/1.9, 1080p Videoaufnahme
  • Hauptkamera: Leica Dualkamera, 12 Megapixel, f/2.2, dual-LED (dual tone) Flash, einmal Farbe, einmal monochrom
  • Bluetooth v4.2
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • USB Type C
  • Fingerabdruckscanner
  • nicht austauschbarer 3400 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Da wären wir bei den Benchmarks. Bevor die nüchternen technischen Zahlen kommen, kann ich eindeutig feststellen: Das Huawei P9 Plus rennt. Es ist immer zackig und immer schnell. Gedenk-sekunden fielen mir keine auf. Und ob ich jetzt ein Spiel spiele oder es im normalen Betrieb nutze, es läuft einfach.

  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1732
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 6321
  • Quadrant Standard Benchmark: 36220
  • CF-Bench Benchmark: 76182
  • GFXBench Benchmark Best Score: 370,3 Frames
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4936
  • Vellamo Benchmark Metal: 3207
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3313
  • AnTuTu Benchmark v6.1.4: 90395
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 839
  • PC Mark Benchmark Work battery life: 9 Stunden 26 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work performance score: 6517

Akku:

3400 mAh verbunden mit intelligenten Automatiken für den Akku sorgen für eine enorme Laufzeit des Akkus.

  • PC Mark Benchmark Work battery life: 9 Stunden 26 Minuten

Zwei Tage Laufzeit bei einer SoT von um die zehn Stunden war nicht nur einmal von mir zu erreichen. Großes Kino, was Huawei da im Hinblick auf den Akku abliefert, wirklich großes Kino.

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Kamera:

Und nun zur Kamera. Eines muss ich vorweg sagen: Die Videos der Kamera haben eine gute Qualität. Und die Qualität der Bilder, seien es nun farbige oder monochrome Bilder, sind über jeden Zweifel erhaben. Farbtreue, Kontraste – alles stimmt, jedenfalls in meinen Augen. Auch finde ich, wie schon häufig bei Huawei/Honor, ist die Kamera App wieder ein Glanzstück. Alle Bedienelemente sind leicht zu finden, alles leicht zu erreichen. Klasse. Einen genaueren visuellen Eindruck findet ihr im Über das Gerät: Video. Testvideos binde ich ebenfalls am Schluss des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von zahlreichen Testbildern machen möchte, der möge einfach diesem Link zu Google Photos folgen.

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Über das Gerät:

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Fazit:

Wie immer zum Schluss das Fazit. Android 6.0 mit einem älteren Sicherheitspatch, eine tolle EMUI in Version 4.1 und 64 GB interner Speicher, von dem noch gut 52,39 GB dem Nutzer zur Verfügung stehen, stehen zusammen mit 4 GB RAM auf der Habenseite beim Huawei P9 Plus. Dazu gibt es ein interessantes Dualkamera-Konzept, was wirklich angenehme Ergebnisse abliefert. Von der Arbeitsgeschwindigkeit habe ich ja auch schon gesprochen in der Benchmark Rubrik. Eigentlich gibt es wirklich nichts zu meckern von meiner Seite aus. Über Press Touch, also starker Druck auf das Display à la 3D Touch bei Apple, möchte ich nicht meckern. Es ist allerdings bis jetzt, wenn nur die Huawei Apps unterstützt werden, zwar nett, aber für mich definitiv noch kein „must have“. Anders -und darüber möchte ich meckern- sieht es mit dem letzten Update aus. Mit diesem letzten Update werden nun nachinstallierte Apps auf dem Gerät mit dem normalen Icon angezeigt, wie auch unter Stock Android. Noch bis vor diesem Update wurde ja stets ein Rahmen um das eigentliche App Icon gelegt, so dass ein einheitliches Erscheinungsbild gegeben war. Das sieht nun leider anders aus. Alle Icons werden noch angepasst, wenn man ein weiteres Theme nachinstalliert. Aber das ist eine Änderung bei der EMUI, die mir so gar nicht gefällt. Schade schade.

Hier findet ihr übrigens alle möglichen Screenshots der Benchmarks, etc.

Und, ach ja, das Huawei P9 Plus kostet zur Zeit 688,98 Euro bei Amazon. Und das ist ein wirklich stolzer Preis. Dafür bekommt ihr allerdings auch ein wahrhaftiges Premium Smartphone.

[OMT] Xiaomi Mi Band Test

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Moin Moin,

seit etwas mehr als einem Jahr ist der wohl günstigste Fitnesstracker in meinem Besitz. Die Rede ist vom Xiaomi Mi Band. Inzwischen gibt es mit dem Mi Band 1s ja schon einen Nachfolger, der unter anderem einen Herzfrequenzmesser integriert hat, sich ansonsten aber nicht sehr viel vom ersten Mi Band unterscheidet. Nun, wie erwähnt, ich habe das erste Mi Band, das Original gewissermaßen, und eben um dieses soll es im folgenden Test gehen.

Lieferumfang:

  • Xiaomi Mi Band
  • Armband
  • Ladeadapter
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Fitness & Schlaftracker
  • Schlafphasenwecker
  • 30 Tage Standby
  • Water resistant IP67
  • Vibrationsalarm
  • verschiedenfarbige LEDs
  • Bluetooth 4.0
  • 41 mAh nicht austauschbarer Akku

Akku:

Die Akkulaufzeit des Xiaomi Mi Band ist wirklich toll, besonders wenn man diese mit der Laufzeit von anderen Fitnesstrackern vergleicht. Natürlich, das Mi Band hat kein Display anzutreiben. Aber wenn ich es jeden Tag und jede Nacht trage, mich jeden Wochentag am Morgen per Vibration wecken lasse und wenn ich sogar die Benachrichtigung für Anrufe per Vibration unter iOS aktiviert habe, dann komme ich wirklich auf eine Laufzeit von dreißig Tagen. Lasse ich nur meinen Schlaf und meine Schritte tracken, dann sind auch beinahe sechzig Tage drin.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Xiaomi Mi Band kostet momentan bei Amazon 13,65 Euro. Das ist im Vergleich zu den Produkten der Konkurrenz von Jawbone, Fitbit, etc. wirklich ein niedriger Preis. Wenn ihr dann noch bei den üblichen Chinaimporteur-Läden wie tinydeal etc. schaut, dann kann sich der Preis noch mehr reduzieren. Ich habe z.B. gerade mal etwas über 11 Euro für mein Armband bezahlt. Ist das Xiaomi Mi Band denn seinen Preis wert? In meinen Augen ja. Bis auf eine Firmware zwischendurch, die die Funktionsqualität doch sehr eingeschränkt hat (inzwischen ist wieder alles in Ordnung) läuft das Gerät einfach wunderbar. Ja, es mag nicht so genau sein wie teurere Geräte, aber wenn man immer nur mit einem Gerät misst und dann dazu noch den Preis betrachtet, kann ich auf mehr Genauigkeit getrost verzichten. Dazu habt ihr einen Schlafphasenwecker, der einwandfrei und zuverlässig funktioniert. Von mir gibt es also eine definitive und absolute Kaufempfehlung für das Mi Band von Xiaomi.

[OMT] Apple iPhone 6 Test

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Moin Moin,

relativ zeitnah – im September 2014 war die Keynote, seit Oktober 2014 besitze ich es – habe ich mir im Jahr 2014 das iPhone 6 in silber mit 64 GB Speicher direkt bei Apple gekauft.

Eigentlich wollte ich schon längst einen Testbericht geschrieben haben, aber irgendwie kamen Arbeit und andere Testgeräte immer wieder dazwischen. Wo doch jetzt am 21.3.2016 das kleinere iPhone SE rauskommen soll, habe ich mir gedacht, haue ich doch noch einmal einen Bericht über das iPhone 6 raus. Schließlich kann es noch immer ganz gut mit aktuellen Modellen mithalten und ist für den einen oder anderen von euch vielleicht doch auch noch interessant.

Lieferumfang:

  • Apple iPhone 6
  • Kurzanleitungen
  • Aufkleber
  • EarPods
  • Lightningkabel
  • Netzstecker

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • 138,1 x 67 x 6,9 mm
  • Gewicht: 129 Gramm
  • Nano-SIM
  • 4,7 Zoll LED-backlit IPS LCD Display, 750 x 1334 Pixel, 65,8% screen-to-body ratio, Ion-strengthened glass, oleophobic coating, 326 ppi
  • iOS 9.2.1
  • Chipset: Apple A8
  • CPU: Dual-core 1,4 GHz Typhoon (ARM v8-based)
  • GPU: PowerVR GX6450 (quad-core graphics)
  • 16/64/128 GB interner Speicher
  • M8 Motion Co-Prozessor
  • 1 GB DDR3 RAM
  • Frontkamera: 1,2 Megapixel, f/2.2, 31mm, 720p@30fps, face detection, HDR
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, f/2.2, 29mm, phase detection autofocus, dual-LED (dual tone) flash, 1/3" sensor size, 1.5 µm pixel size, touch focus, geo-tagging, face/smile detection, HDR (photo/panorama), 1080p@60fps, 720p@240fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.0
  • SAR EU Kopf: 0,98 W/kg
  • SAR EU Körper: 0,97 W/kg
  • nicht austauschbarer 1810 mAh Li-Po Akku

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Benchmark:

Um gleich zu den Benchmark Ergebnissen zu kommen: ich habe nur einen durchgeführt. Und zwar den AnTuTu Benchmark in der Version 6.0.3.

  • AnTuTu Benchmark v6.0.3: 78931

Was soll man sagen. Die Hardware des iPhone 6 wirkt natürlich gegenüber den Android High-End Boliden nahezu lächerlich. Aber inzwischen weiß man ja, Apple macht mit iOS genug „Rocket Science“, das läuft auch so wunderbar. Ja, natürlich, die 2 GB RAM vom iPhone 6s hätte ich auch gerne im iPhone 6. Aber ganz ehrlich, das Teil rennt. Ich bin noch auf keine Apps gestoßen, die das Gerät an ihre Grenzen bringen und ich glaube, damit kann man auch noch mindestens ein weiteres Jahr äußerst zufrieden sein.

Akku:

In Zeiten der 3000 mAh und mehr Akkus klingen die 1810 mAh beim iPhone 6 beinahe lächerlich. Und ich habe auch von vielen Leuten gehört, dass sie durchaus mehr als einmal am Tag ihr iPhone aufladen müssen. Ich muss sagen, bei meiner Verwendung und der Nutzung des iPhones als „Daily Driver“ komme ich wunderbar über den Tag. Abends sind tatsächlich meistens noch so um die 40% Akku übrig. Ein zweiter Tag ist aber definitiv nicht drin.

Kamera:

Die 8 Megapixel Kamera des iPhone 6 gehört immer noch zu den besten Smartphone Kameras. Die Bilder werden klar, die Kontraste sind gut. Im Gegensatz zu den Bildern eines Samsung Galaxy S7 edge allerdings sind die Farben der Bilder doch deutlich blasser anzusehen, manchmal dadurch aber natürlicher. Wer einen Eindruck der Bilder gewinnen möchte, ich habe hier bei Google Fotos ein Album mit einigen Testbildern erstellt. Auch die Qualität der Videos mag ich recht gerne. Ich binde ein Testvideo am Ende dieses Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Fazit über das iPhone … . Nun, das kommt jetzt. Bei Apple direkt kostet das iPhone 6 in der Ausführung meines Modells noch immer 744,95 Euro. Bei Amazon bekommt ihr es schon für 638,00 Euro. Das ist noch immer ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass das iPhoen 6s mit seinen 845,96 Euro gar nicht mehr so viel mehr kostet, wenn man denn sowieso dazu bereit ist, soviel Geld für ein Smartphone in die Hand zu nehmen. Ich muss sagen, ich vermisse eigentlich gegenüber dem 6s wirklich nichts bei meinem 6er. Es ist schnell, hat eine gute Kamera, ist unglaublich gut verarbeitet, sieht meiner Meinung nach extrem gut aus und auch das Display kann noch mit den aktuellen Modellen gut mithalten. Klar, gegen ein AMOLED Display kommt es, was die Farben angeht, nicht heran. Aber auch wenn die Auflösung des Displays nicht die beste ist, ich habe noch selten ein Display gesehen, welches solch eine gute Blickwinkelstabilität aufweist und wo die Icons der Apps fast wie aufgedruckt wirken.

Mein Fazit wäre also eigentlich folgendes: Ich mag das iPhone 6 noch immer gerne. Und wenn man für einen guten Preis einen Schnapper machen kann, dann sollte man ruhig zugreifen. Denn iOS 10 sollte das Gerät wohl auch noch sehen.

[OMT] Allview X2 Soul Extreme Test

Allview X2 Soul Extreme

Moin Moin,

und schon wieder ließ sich ein Allview Smartphone von mir testen, nämlich das Allview X2 Soul Extreme. Wie sich das Gerät geschlagen hat in den Wochen seiner Anwesenheit bei mir, das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Allview X2 Soul Extreme
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB-Datenkabel
  • USB-OTG Kabel
  • Kopfhörer
  • Schutzfolie

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Technische Daten:

  • 2G: 850/900/1800/1900 MHz
  • 3G: UMTS 900/1900/2100 MHz
  • 4G FDD: 800/1800/2100/2600 MHz
  • 4G TDD: 1900/2300/2600 MHz
  • Dual-SIM (microSIM)
  • Maße: 164 x 82 x 9,6 mm
  • Gewicht: 204,4 Gramm
  • 6 Zoll Active-matrix organic light-emitteng diode WQHD Display, 2560 x 1440 Pixel, Gorilla Glass 3
  • OS: Android 5.1
  • CPU: Cortex-A53 64-bit 2GHz Octa-core
  • GPU: Power VR Rogue G6200/700 MHz
  • 3 GB RAM
  • 64 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel OV8865 AF
  • Hauptkamera: 24 Megapixel (120 Megapixel Modus) mit Autofokus OV23850, Videoaufnahme 4K@30fps, 1080p, OIS
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n/ac 5GHz
  • 3500 mAh Li-pol Akku

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Benchmark:

Das Allview X2 Soul Extreme ist schnell, wirklich schnell. Das spiegelt sich zum Teil in den Benchmark Ergebnissen wieder. Aber anders als vielleicht bei anderen Allview Geräten steht beim X2 Soul Extreme nicht nur dem normalen Arbeiten nichts im Wege, sondern auch eine gepflegte Partie Real Racing 3, nur als ein Beispiel, läuft nicht nur, sondern macht wirklich Spaß.

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 49955
  • CF-Bench Benchmark: 67934
  • Qaudrant Standard Benchmark: 32702
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 891
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 4340
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2268
  • Vellamo Benchmark Metal: 1365
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2348

Akku:

Ein 3500 mAh Akku für ein 6 Zoll Smartphone, das ist in Ordnung, könnte aber noch mehr sein. Umso größer das Display, umso mehr Strom will natürlich benötigt werden.

Trotzdem kommt man mit dem Akku über einen Tag auf jeden Fall. Mehr ist dann aber leider nicht drin. Das X2 Soul Extreme will auf jeden Fall jeden Abend an die Steckdose.

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Kamera:

24 Megapixel Hauptkamera, 1080p und auch 4K Videoaufnahme … Dazu ein Ultrapixel-Modus, der Bilder mit einer Auflösung von 120 Megapixel erstellt. Ich weiß nicht, ob da mehrere Fotos geschossen werden oder es einfach „nur“ irgendwie interpoliert wird, aber auf jeden Fall wissen mich die Ergebnisse zu überzeugen. Schöne Bildfarben, kein Bildrauschen und gute Kontraste weisen die Bilder auf.

Dazu eine wirklich tolle Möglichkeit, weit in das Bild zu zoomen und Bildteile auszuschneiden. Wie gesagt, die Bilder haben mich wirklich überzeugt. Ein wenig anders sieht es leider bei den Videos aus. Auch hier passen Farben, Kontraste und Weißabgleich. Aber man muss das Smartphone doch sehr ruhig halten oder es in ein Stativ packen, um gute Videos zu erhalten. Denn trotz OIS werden die Videos leider nicht wirklich gut stabilisiert. Das ist ein wenig schade und will das HighEnd Gefühl, wo sich das X2 Soul Extreme meiner Meinung nach ja tummeln will, doch ein wenig trüben. Zwei Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein (Leider hat YouTube das in 4K gedrehte Video nicht akzeptieren wollen. Somit ist das 1080p Testvideo das einzige, was ich hier einbinden kann.). Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, ich habe hier bei flickr einen Haufen Testbilder in voller Qualität hochgeladen.

Über das Gerät:

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Fazit:

Und da wären wir auch schon wieder beim Fazit angelangt. Das X2 Soul Extreme von Allview kostet momentan 399,99 Euro, statt der sonstigen 439,00 Euro. Anders als andere Allview Smartphones möchte das X2 Soul Extreme ganz klar in der Oberklasse mitspielen. Tolles Display, gute Kamera, guter Fingerabdruckscanner, eine klasse Performance und eine gute Verarbeitung stehen auf der Habenseite. Als neutral möchte ich den nicht so wirklich gut funktionierenden OIS bei der Kamera bewerten. Was dagegen wirklich ärgerlich ist, ist ein Fehler, der die Kamera betrifft. Teilweise kam es vor, dass sich im normalen Betrieb die Kamera aktiviert und dann einfach mal eine Serienbildaufnahme von zwanzig Bildern knipst. Keine Ahnung, ob nur mein Testgerät von diesem Fehler befallen ist, aber das empfand ich als wirklich ärgerlich.

Wenn ich wüsste, dass dieser Softwarefehler nur mein Testgerät betrifft, dann wäre das X2 Soul Extreme das erste Allview Smartphone, für das ich ohne Sorge eine Kaufempfehlung aussprechen würde. So bin ich leider doch etwas zwiegespalten. Ich kann aber sagen, dass mich das Smartphone zu mindestens 85% überzeugt hat.

[OMT] LG WineSmart Test

LG WineSmart

Moin Moin,

das ist ja mal ein außergewöhnliches Handy, welches ich für diesen Test bekommen habe. Und zwar ist die Rede vom LG WineSmart, welches mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Wie es sich geschlagen hat und was ich von dem Gerät halte, das erfahrt ihr in den folgenden Zeilen und auch im Über das Gerät: Video.

Lieferumfang:

  • LG WineSmart
  • Akku
  • Headset
  • Ladeadapter
  • USB-Datenkabel
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Smartphone & Clamshell Design
  • Maße: 117,7 x 58,7 x 16,6 mm
  • Gewicht: 143 Gramm
  • 3,2 Zoll TFT LCD Display, 320 x 480 Pixel, 300 Nit, 180 ppi
  • Frontkamera: 640 x 480 Pixel
  • Hauptkamera: 3 Megapixel, 2048 x 1536 Pixel, Videoaufnahme 800 x 480 Pixel @30fps
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 210 (MSM8909), 1,1 GHz Taktrate, 4 Kerne
  • Bluetooth 4.1
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • SAR-Wert (Kopf): 0,254 W/kg
  • 4 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis zu 32 GB
  • 1 GB RAM
  • austauschbarer 1700 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmarks. Das WineSmart ist ein Low-End Gerät von der Hardware her, ganz klar. Und auf diesem Display mag man wirklich nichts anderes tun außer telefonieren, SMS schreiben, hier und da mal eine eMail schreiben und sich vielleicht noch in sozialen Netzwerken tummeln. Dafür reicht die Leistung voll und ganz aus. Der 3D Mark Benchmark wollte übrigens gar nicht erst starten auf dem WineSmart. Zu den anderen Daten kommen wir jetzt:

  • Vellamo Benchmark Multicore: 929
  • Vellamo Benchmark Metal: 655
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 1586
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 302
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1007
  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 8604
  • Quadrant Standard Benchmark: 1870
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 18004

Akku:

Ein 1700 mAh Akku ist natürlich heutzutage für ein Smartphone nicht mehr wirklich viel.

Nun ist dieser Akku im LG WineSmart verbaut und trotzdem habe ich locker eine Laufzeit von vier Tagen hinbekommen. Wenn man nicht viel rumspielt, denke ich, sind auch Laufzeiten von einer ganzen Woche drin. Wie kommt dies nun? Nun, auf Grund der schlechten Hardware und des schlechten Displays mag man außer Standardaufgaben auch wirklich nichts mit dem Gerät machen. Sucht man also ein Handy, welches Smartphone Funktionalitäten aufweist, quasi ein „Smandy“ also, macht man mit dem Akku des WineSmart auf jeden Fall nichts verkehrt.

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Kamera:

Die Kategorie Kamera ist bei diesem Gerät tatsächlich schnell abzuhandeln. Die Videos in 480p mögen für WhatsApp oder Facebook gerade so taugen. Sie sind außerdem recht ruckelfrei. Aber ansonsten ist die Qualität für 2015 einfach zu wenig und das Video wirkt, ebenso wie die Bilder, irgendwie einfach blass. Das nehme ich doch gleich als Überleitung ;). Auch die Bilder mögen für soziale Netze oder vielleicht für Kontaktbilder angehen. Für mehr aber auch nicht. Die Farben sind zwar natürlich und die Bilder sind rauscharm, aber auch hier ist alles blass und wirkt trotzdem unschön. Schade, wirklich schade.

Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einige Testbilder anschauen mag, ich habe wie immer bei flickr einige Testbilder in voller Qualität und Out of the Box hochgeladen.

Über das Gerät:

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Fazit:

Und wir sind beim Fazit angekommen. Das LG WineSmart kostet zur Zeit bei Amazon 161,94 Euro. Ist das Gerät den Preis wert? Nein, nicht wirklich. Wieso ist das so? Nun, die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben und auch, dass Android 5.1.1 vorinstalliert ist, kann durchaus als Pluspunkt gesehen werden.

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Anders sieht es beim Display aus und auch beim internen Speicher. Dieser ist 4 GB groß, es stehen dem Nutzer aber nur 448 MB zur Verfügung. Das ist zu wenig.

Insgesamt wirkt das LG WineSmart sowieso eher wie ein Proof of Concept. Retrocharme, Smartphone Funktionalität, gute Verarbeitung, das ist nicht schlecht. Zu wenig interner Speicher, schlechte Kamera und schlechtes Display stehen diesem gegenüber.

Für 99 Euro würde ich wohl eine Kaufempfehlung aussprechen, trotz allem. So aber frage ich mich nicht nur, wieso das Gerät so teuer ist, sondern auch, für wen es überhaupt gedacht ist. Ältere Menschen? Menschen, die Retrocharme mögen? Als Zweitgerät für jemanden? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Und so witzig ich das Gerät auch irgendwie finde, eine Kaufempfehlung kann ich so gewiss nicht aussprechen.