Schlagwort-Archive: Test

[OMT] Amazon Echo Dot Test

Moin Moin, oder aber auch „Alexa“ … ,

von Amazon habe ich vor einiger Zeit den Amazon Echo Dot für einen Test erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe und wofür ich mich hiermit noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Wie sich das Teil geschlagen hat und was ich davon halte, versuche ich euch in diesem Test zu erläutern. Einige Videos, in denen Beispiele zu hören sind, wie man mit Alexa kommunizieren kann, binde ich am Ende des Tests ein.

Lieferumfang:

  • Amazon Echo Dot
  • Netzteil
  • Kabel
  • Papierkrams

Technische Daten:

  • Maße: 83,5 x 83,5 x 32 mm
  • Gewicht: 163 Gramm
  • Dualband-WLAN unterstützt 802.11 a/b/g/n (2,4 und 5 GHz) Netzwerke. Unterstützt nicht die Verbindung zu ad-hoc oder Peer-to-Peer-WLAN-Netzwerken
  • Unterstützt Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) für Audiostreaming von Mobilgeräten auf Echo Dot oder von Echo Dot auf Ihren Bluetooth-Lautsprecher. Audio/Video Remote Control Profile (AVRCP) zur Sprachsteuerung von verbundenen Mobilgeräten. Sprachsteuerung wird nicht auf Mac OS X-Geräten unterstützt. Bluetooth-Lautsprecher mit PIN-Eingabe werden nicht unterstützt
  • Integrierte Lautsprecher für Sprachfeedback, wenn nicht mit externen Lautsprechern verbunden. 3,5 mm-Stereoaudioausgang für externe Lautsprecher. (Audiokabel nicht inbegriffen)
  • Amazon Echo Dot muss nur mit Ihrem WLAN verbunden werden. Die Alexa App ist kompatibel mit Fire OS-, Android- und iOS-Geräten und über Ihren Desktopbrowser zugänglich. Bestimmte Skills und Dienste unterliegen Änderungen, sind möglicherweise nicht außerhalb Deutschlands verfügbar oder erfordern ein zusätzliches Abonnement oder Gebühren.

Über das Gerät:

Der Echo Dot von Amazon bzw. die Assistentin „Alexa“, die dahinter steckt, finde ich wirklich interessant. Ist der Echo Dot mit dem WLAN verbunden, ihr richtet ihn über die Alexa App zum Beispiel auf eurem Smartphone ein, kann es auch schon losgehen. Per Knopfdruck oder aber auf Zuruf aktiviert ihr Alexa und könnt eurer persönlichen Assistentin dann einige Fragen stellen. Zum Beispiel, ob es morgen regnen wird oder aber auch wie hoch der Mount Everest ist. Das sind nun natürlich nur einige Beispiele. Ebenso könnt ihr euch einen Timer per Sprache stellen oder den Wecker stellen. Auch solche Späße wie „Alexa, Selbstzerstörung“ sind möglich. Wobei man sich da natürlich über den Sinn und Unsinn streiten kann. Habt ihr einen Spotify Premium Account, dann könnt ihr aber auch über Spotify Musik abspielen. Ansonsten kann man Musik über TuneIn Radio und Amazon Musik abspielen lassen, was beides ausnehmend gut funktionierte. „Alexa, spiele klassische Musik“, startet z.B. einen Radiosender mit klassischer Musik. Richtig Sinn macht der Echo Dot natürlich, wenn ihr eh Prime Kunde bei Amazon seid. Dann könnt ihr halt gleich Amazon Musik nutzen. Auch eure Audible Hörbücher lassen sich per Sprachbefehl abspielen, was wirklich cool ist. Ein weiterer Vorteil sind die zusätzlichen Alexa Skills, welche ihr speziell hier bei Amazon findet und dort dann aktivieren könnt. So kann man viele nützliche aber auch vollkommen unnötige Skills hinzufügen. Gerade im Bereich Smarthome, was ich persönlich nicht nutze, kann man den Echo Dot bzw. Alexa da enorm erweitern.

Den kleinen Echo Dot könnt ihr auch über ein 3,5 mm Klinke Kabel mit eurer richtigen Anlage und den guten Boxen verbinden, oder aber auch via Bluetooth einen Bluetooth Lautsprecher mit dem Echo Dot verbinden. Dazu muss ich aber sagen, für Hörbücher und Nachrichten sowieso, aber auch für Musik, hat der integrierte Lautsprecher im Echo Dot mir vollkommen ausgereicht.

Fazit:

Der kleine Amazon Echo Dot kostet bei Amazon 59,99 Euro. Das ist ein deutlich geringerer Preis als für seinen großen Bruder. Denn der Amazon Echo kostet stolze 179,99 Euro.

Ist der Echo Dot denn seinen Preis wert? Ja, sage ich. Wie das Teil eure Sprache erkennt, so schnell und gut habe ich es noch bei keinem anderen Sprachassistenten erlebt. Das hat mich wirklich begeistert.

Und ja, mit Alexa fühlt man sich ein wenig wie auf der Enterprise. Vor allen Dingen, seitdem man das Wort zur Aktivierung auch auf „Computer“ ändern kann. Der Lautsprecher im Echo Dot reicht mir persönlich total aus. Und da man ihn ja per Bluetooth oder Klinke an bessere Lautsprecher anschließen kann, würde ich persönlich immer zum kleineren Dot greifen. Die Frage ist natürlich: Braucht man den Echo Dot und Alexa? Und da kann ich antworten, jedenfalls für mich, nicht wirklich. Ich brauche ihn nicht. Er erleichtert wirklich vieles und funktioniert wunderbar. Aber eigentlich kann ich auch zum Tablet oder Smartphone greifen, um dann Musik abzuspielen, den Wecker zu stellen etc. etc. etc.

Und genau wegen dem Gedanken habe ich nach dem Test auch nicht gleich Geldeinheiten in die Hand genommen und den Dot gekauft. Er ist halt ein „Nice to have“ aber in meinen Augen garantiert leider kein „Must have“.

Alle Videos findet ihr im oaad Instagram Account.

#Alexa , tägliche Zusammenfassung #EchoDot #Amazon

Ein Beitrag geteilt von One App a Day (@oneappaday) am

#Alexa , was ist ein #Weihnachtsbaum ? #EchoDot #Amazon

Ein Beitrag geteilt von One App a Day (@oneappaday) am

#Alexa , wie hoch ist der #MountEverest ? #Amazon #EchoDot

Ein Beitrag geteilt von One App a Day (@oneappaday) am

[OMT] Honor 6X Test

Moin Moin,

vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit, das Honor 6X über einige Wochen testen zu können. Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt und möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich dafür bedanken. Wie sich das Gerät geschlagen hat und was ich von dem Smartphone halte, das erfahrt ihr im nachfolgenden Test.

Lieferumfang:

  • Honor 6X
  • Netzteil
  • microUSB Kabel
  • SIM-Eject Tool
  • Papierkrams

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 150,9 x 76,2 x 8,2 mm
  • Gewicht: 162 Gramm
  • Dual-SIM (Nano)
  • 5,5 Zoll LTPS IPS LCD Display, 1080 x 1920 Pixel, 72,8% screen-to-boday ratio, 403 ppi
  • OS: Android OS, v6.0 (Marshmallow), planned upgrade to v7.0 (Nougat), EMUI 4.1
  • Chipset: HiSilicon Kirin 655
  • CPU: Octa-core (4×2.1 GHz Cortex-A53 & 4×1.7 GHz Cortex-A53)
  • GPU: Mali-T830MP2
  • 32 GB interner Speicher (davon stehen etwa 22,6 GB zur Verfügung)
  • 3 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p Videoaufnahme
  • Hauptkamera: Dual Kamera 12 Megapixel + 2 Megapixel, phase detection autofocus, LED flash, 1/2.9" sensor size, 1.25 µm pixel size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth 4.1
  • Fingerabdruckscanner
  • nicht austauschbarer 3340 mAh Akku
  • SAR Wert: 1,23 W/kg

Benchmark:

Das 6X ist definitiv, alleine schon vom Preis her, in der Mittelklasse einzuordnen. Ich muss aber sagen, von der Geschwindigkeit war ich wirklich begeistert. Im alltäglichen Gebrauch konnte ich weder Ruckler noch Gedenksekunden feststellen. Allerdings läuft natürlich ein Honor 8 noch einmal schneller, was ich aber nur so richtig bei Spielen merkte. Denn hier musste man bei manchen Spielen z.B. schon einmal die Grafikqualität auf Mittel einstellen. Damit kann ich bei dem Preis aber wunderbar leben. Und nun kommen natürlich auch noch, wie immer, die Benchmark Ergebnisse:

  • Epic Citadel Benchmark Ultra High Quality: 45,9 FPS
  • Quadrant Standard Benchmark: 17735
  • CF-Bench Benchmark: 64605
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 1911
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 789
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 3306
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2786
  • Vellamo Benchmark Metal: 1485
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2045
  • AnTuTu Benchmark v6.2.7: 56670
  • GFXBench Benchmark Best Score: 175,8 Frames
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme: 377
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 10 Stunden 28 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 4481
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 11728

Akku:

3340 mAh hat der nicht auswechselbare Akku im Honor 6X. So sehr ich mich auch bemüht habe, bin ich trotz meines Nutzungsverhaltens (was ihr in anderen Tests nachlesen könnt) mindestens auf anderthalb, wenn nicht sogar auf zwei Tage Akkulaufzeit gekommen. Das empfand ich persönlich als sehr angenehm, obwohl man es ja leider heutzutage schon gewöhnt ist, jeden Abend sein Smartphone an den Strom zu stecken. Und natürlich kommt hier auch noch einmal das PC Mark Ergebnis:

  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 10 Stunden 28 Minuten

Kamera:

Von hinten hat mich das 6X wirklich ein wenig an das Huawei Mate 9 (oaad.de Test) erinnert. Das liegt unter anderem daran, dass das 6X ebenfalls eine Dual Kamera hat. Die eine Linse ist die Hauptlinse, die andere ist dafür da, Tiefeninformationen zu liefern. Dadurch habt ihr wieder solch einfache Möglichkeiten, den Hintergrund unscharf zu machen, wie man es sonst von einer DSLR kennt. Das klappt genauso gut wie beim Mate 9 oder Honor 8, sieht aber nicht unbedingt besser aus, als wenn man eine App dafür bemüht. Versteht mich nicht falsch, die Ergebnisse können mich begeistern. Ich frage mich nur, ob man nicht lieber nur eine Linse hätte einbauen sollen und diese dann noch besser gemacht hätte.

Die Ergebnisse der Testbilder insgesamt wissen mich zu überzeugen. Farben und Kontrast stimmen da für mich. Bei schönem Wetter werden die Bilder teilweise richtig gut. Aber auch, wenn die Sonne fehlte, sind die Bilder immer noch gut. Hier würde ich sagen, dass 9 von 10 Bildern mich definitiv überzeugt haben. Und ich hätte auch keine Probleme damit, Bilder oder auch Videos mit dem Honor 6X in meinem Urlaub zu machen. Ein Testvideo wird wie immer am Ende des Tests eingebunden. Und wenn ihr nun Lust habt, euch einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder zu machen, dann folgt ihr einfach diesem Link zu Google Fotos.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir auch schon wieder beim Fazit angelangt. Genauso wie bei vmall kostet das Honor 6X 249,00 Euro. Ich will das Fazit dieses mal etwas kürzer halten. Deswegen fasse ich mich einfach kurz und sage Ja ;). Ja, ich kann eine Kaufempfehlung für das Honor 6X aussprechen. Ja, das Display ist toll. Ja, die Verarbeitung zeigt keine Mängel. Ja, auch die Kamera kann ich empfehlen.

Natürlich kriegt ihr noch einmal bessere Geräte, wenn ihr mehr Geld in die Hand nehmt. Natürlich hat das 6X noch microUSB und kein USB-C, was schöner gewesen wäre. Und leider hat das Smartphone wieder einen Hybrid-Slot. Das heißt entweder Dual-SIM oder aber SIM+microSD. Aber trotzdem kann ich nicht anders, als das Honor 6X zu empfehlen.

Einzig und allein, genauso wie beim Honor 8 und dem Mate 9 von Huawei, bleibt auch hier der hohe SAR-Wert ein Kritikpunkt, an den man denken sollte.

Screenshots findet ihr wie immer hier.

[OMT] Sony Xperia XZ Test

Moin Moin,

vor einiger Zeit wurde mir das Sony Xperia XZ für einen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich Danke sagen möchte.

Lieferumfang:

  • Sony Xperia XZ
  • USB-Ladekabel
  • Netzteil
  • Headset

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 146 x 72 x 8,1 mm
  • Gewicht: 161 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,2 Zoll IPS LCD Display, 1920 x 1080 Pixel, 70,9% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass, 424 ppi
  • OS: Android OS, v6.0.1 (Marshmallow), upgradable to v7.0 (Nougat)
  • Chipset: Qualcomm MSM8996 Snapdragon 820
  • CPU: Quad-core (2×2.15 GHz Kryo & 2×1.6 GHz Kryo)
  • GPU: Adreno 530
  • RAM: 3 GB
  • 32/64 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 13 MP, f/2.0, 22mm, 1/3" sensor size, 1080p, HDR
  • Hauptkamera: 23 MP, f/2.0, 24mm, EIS (gyro), phase detection and laser autofocus, LED flash, 1/2.3" sensor size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama
  • Video Hauptkamera: 2160p@30fps, 1080p@30fps, 1080p@60fps
  • WiFI 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.2
  • nicht austauschbarer 2900 mAh Li-Ion Akku
  • SAR Wert Kopf: 0,85 W/kg
  • SAR Wert Körper: 1,20 W/kg

Benchmark:

Und da wären wir bei den Benchmarks. Wie immer halte ich ja von diesen Ergebnissen nicht so viel. Es kommt einfach auf die Bedienbarkeit im Alltag an. Trotzdem will ich euch die nun folgenden Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

  • Quadrant Standard Benchmark: 33014
  • CF-Bench Benchmark: 24157
  • Epic Citadel Benchmark Ultra High Quality: 60,2 FPS
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 1589
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 3963
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 6969
  • AnTuTu Benchmark v6.2.7: 135476
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 7 Stunden 44 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 5344
  • GFXBench Benchmark Best Score: k. A.
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme: 2514
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 29766
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4681
  • Vellamo Benchmark Metal: 3498
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3275

Akku:

Ich glaube, hier muss man gar nicht lange drum herum reden. Für ein High End Gerät wäre ein größerer Akku als der eingebaute 2900 mAh Akku auf jeden Fall schöner gewesen. Nicht falsch verstehen … . Über den Tag bin ich immer gekommen. Und mit dem STAMINA Modus kann man immer ordentlich etwas rausholen. Aber über 3000 mAh hätte ich mir da schon gewünscht. Hier das Benchmark Ergebnis noch einmal:

  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 7 Stunden 44 Minuten

Kamera:

Das Thema Kamera beim Xperia XZ empfinde ich als, ich sage mal, kompliziert. Es gibt einiges, was mich stört. Damit fange ich einfach mal an:

  • nur kurze 4K Videoaufnahmen, bevor das Gerät erhitzt
  • maximal 1 Sekunde Belichtungszeit

Das mag vielleicht auch nur mich stören. Das weiß ich nicht. Sony typisch gibt es natürlich einen Pro Modus mit manuellen Einstellungen, aber auch den Modus Überlegene Automatik. Im Pro Modus kann man noch einiges mehr rausholen. Aber da die meisten Leute, behaupte ich jetzt einfach mal, mit der Automatik mit ihrem Smartphone knipsen, habe ich hauptsächlich die Überlegene Automatik genutzt. Habt ihr schönes Wetter und gebt der Automatik kurz Zeit, sich an die Umgebung zu gewöhnen, dann können da richtig schöne Bilder bei rauskommen. Ist aber schon keine Sonne mehr da, dann wird z.B. Gras im Hintergrund teilweise richtig unscharf und „Pixelmatsch“. Ganz ehrlich, bei einem 200 Euro“+“-Gerät könnte ich da drüber hinwegsehen. Aber bei einem Gerät, was ein Flaggschiff sein will, erwarte ich in der heutigen Zeit da einfach mehr. Die Kamera App könnt ihr auch im Video noch einmal sehen. Ein Testvideo, welches ich wie immer am Ende dieses Tests einbinde, ist in 1080p gar nicht mal schlecht geworden. Und wer sich einen Eindruck von der Bildqualität machen will, der möge nun einfach diesem Link zu Google Fotos folgen.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da sind wir auch schon wieder beim Fazit angekommen. Das Sony Xperia XZ bekommt ihr aktuell bei Amazon für 519,00 Euro. Kurz gesagt, das ist meiner Meinung nach zu teuer. Vom internen Speicher habt ihr gut 21 GB zur Verfügung. Das ist absolut in Ordnung. Das Display ist sehr scharf und das Glas fühlte sich in der Benutzung auch wirklich gut an. Den Fingerabdruckscanner im Powerbutton an der Seite unterzubringen, empfinde ich als ziemlich richtig. Er funktioniert gut und fühlte sich rein gar nicht falsch an. Die Lautstärkewippe hätte ich persönlich gerne oberhalb des Powerbuttons gehabt und auf den dedizierten Kamerabutton, den das Xperia XZ hat, hätte ich persönlich auch verzichten können. Die Rückseite, aus Alkaleido Metall gefertigt, soll edel wirken. Auf mich wirkte sie leider nicht edel. Sie fühlte sich schnell „backig“ an und war schneller als man gucken konnte voller Fingerabdrücke. Über das Design des XZ lässt sich streiten – ich mochte es nicht ungern. Und zur Kamera habe ich im Prinzip auch schon alles gesagt, außer dass sagen wir mal 5 oder auch 6 von 10 Bildern gut wurden, der Rest eher nicht. Das finde ich, wie schon erwähnt, für ein Flaggschiff Modell eines Herstellers zu schlecht.

Kann ich denn nun eine Kaufempfehlung aussprechen? Nein, kann ich leider nicht. Jedenfalls nicht zu dem Preis. Würde es sich so im Segment bewegen bis sagen wir mal 400 Euro oder meinetwegen auch noch 450 Euro …, dann würde ich sagen: „Jo, kann man machen.“ Aber zum aktuellen Preis gibt es dort draußen einfach deutlich bessere Alternativen, auch und vor allen Dingen zu einem günstigeren Preis.

Screenshots und die Benchmark Ergebnisse findet ihr dann noch einmal hier.

[OMT] Test Bluetooth Lautsprecher und Power Bank von StilGut

Moin Moin,

da ich eigentlich so gut wie alles im Video schon erwähnt habe, kommen hier nun die technischen Daten zu der Power Bank und dem Bluetooth Lautsprecher von StilGut. Beide Geräte und einige andere PowerBanks, die ich ja letztes Jahr an euch verlosen konnte, wurden mir zur Verfügung gestellt für einen Test, wofür ich mich an dieser Stelle auch noch einmal bedanken möchte.

Beide Geräte darf ich behalten. Dies ändert aber nichts daran, dass ich einfach meine Meinung sage, d.h. ist etwas gut, dann wird es erwähnt, ist etwas schlecht, dann wird es genauso erwähnt.

Bluetooth Lautsprecher:

• Hohe Soundqualität: 2,3 W starker tragbarer Lautsprecher

• Bluetooth-, FM-Radio-Funktion und TF-Karten Slot zur Wiedergabe von MP3 Dateien

• Mit integriertem Mikrofon: Freisprecheinrichtung zum Führen von Telefongesprächen

• Mit gerade 166 g der perfekte Begleiter für unterwegs

• Bis zu 4 Std. Musikwiedergabe

Magic Wand Power Bank 7800 mAh:

• Mobiler Akku für die Aufladung von allen Smartphones und Tablets

• Hohe Akku-Kapazität: 7.800 mAh: Smartphone 4 mal aufladen, Tablet 1 mal aufladen, GoPro-Kamera 4,5 mal aufladen

• Interner Regelkreis steuert die Temperatur des Geräts / Selbstschutzfunktion: keine Überhitzung

• Flexibles Aufladen der Power Bank via USB Anschluss (ein Kabel mit USB-Anschluss und Micro-USB-Anschluss inkl. ist in der Lieferung enthalten)

• Elegantes Gehäuse aus Aluminium mit LED-Anzeige für den Ladezustand und LED-Torch

Fazit:

Ich bin ein Fan von StilGut Produkten. Das muss ich hier einfach mal festhalten. Nicht nur, dass ich von der Qualität kein einziges Mal enttäuscht wurde. Nein …, auch die Firma im Allgemeinen ist mir irgendwie total sympathisch.

Erwähne ich die Power Bank doch einfach mal zuerst. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. An der Qualität des Akkus gibt es auch nach einem Jahr nichts zu meckern. Auch funktioniert die eingebaute LED-Leuchte noch immer. Aufgeladen wird die Power Bank via microUSB. Das ist voll und ganz OK. Allerdings hätte ich mir vielleicht zwei USB Ausgänge gewünscht. Wobei, bei 7800 mAh reicht eigentlich auch einer. Und das Gewicht, was auch der Verarbeitung geschuldet ist, empfinde ich mit 188 Gramm für eine „Immer dabei Power Bank“ doch als ein wenig viel.

Und wir schauen uns noch einmal den Lautsprecher an. Mit 166 Gramm hat er ein feines Gewicht. Er ist natürlich ebenfalls hervorragend verarbeitet. Die Knöpfe haben alle einen guten Druckpunkt. Einzig und allein hier schmälert der Powerschalter an der Unterseite etwas den Premium Eindruck. Dieser lässt sich bei mir schwergängig bedienen, man muss wirklich mit dem Fingernagel hinterhaken, um ihn zu schieben. Aber das ist wirklich die einzige Kleinigkeit, an der ich etwas zu meckern hätte. Die Funktionen sind toll, die Akkuladung wird bei hergestellter Verbindung auf dem iPhone bei mir angezeigt und auch an der Klangqualität finde ich nichts, worüber ich meckern könnte.

Halten wir also fest: Der Bluetooth Lautsprecher kostet bei StilGut 34,99 Euro und ich kann ihn für den Preis wirklich empfehlen.

Die Power Bank kostet bei StilGut 24,99 Euro. Bei dieser tue ich mich mit einer Empfehlung schwerer. Ich will ja ehrlich sein. Also, trotz der tollen Verarbeitung würde ich da wahrscheinlich doch eher mich bei der Konkurrenz wie Anker, Xiaomi, etc. umschauen.

[OMT] HTC 10 Test

Foto 05.08.16, 17 15 45

Moin Moin,

nun habe ich tatsächlich nach dem HTC One A9, von dem ich ja wirklich angetan war (oaad.de HTC One A9 Testbericht), mal wieder ein HTC Smartphone in meine Hände bekommen. Und zwar das HTC 10, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Und wieso das Gerät bei mir den Spitznamen Das langweilige Flaggschiff bekommen hat, das kann ich euch hoffentlich im Rahmen dieses Test näherbringen.

Foto 05.08.16, 17 16 08

Lieferumfang:

  • HTC 10
  • Kurzanleitung
  • USB-C Kabel
  • Schnelladegerät
  • Headset

Der Lieferumfang fiel bei meinem Testgerät geringer aus.

Screenshot_20160708-115848

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 145,9 x 71,9 x 9 mm
  • Gewicht: 161 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,2 Zoll Super LCD5 Display, 1440 x 2560 Pixel, 71,1% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 3, 565 ppi
  • OS: Android 6.0.1 (HTC Sense UI)
  • Chipset: Qualcomm MSM8996 Snapdragon 820
  • CPU: Dual-core 2,15 GHz Kryo & dual-core 1,6 GHz Kryo
  • GPU: Adreno 530
  • 32 GB interner Speicher (zur Verfügung stehen 23,14 GB)
  • microSD Erweiterung um bis zu 256 GB
  • 4 GB RAM
  • Frontkamera: 5 Megapixel, f/1.8, 23mm, OIS, autofocus, 1.34 µm pixel size, 1080p, HDR
  • Hauptkamera: 12 Megapixel, f/1.8, 26mm, OIS, laser autofocus, dual-LED (dual tone) flash, 1/2.3'' sensor size, 1.55µm pixel size, geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama, Videoaufnahme: 2160p@30fps, 720p@120fps, HDR, stereo sound rec.
  • Bluetooth 4.2
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Fingerabdruckscanner
  • Fast battery charging: 50% in 30 min (Quick Charge 3.0)
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Li-Ion Akku

Screenshot_20160721-213121

Benchmark:

Bevor wir zu den Benchmark Ergebnissen kommen, muss ich sagen, das Gerät rennt. Egal ob Spiele spielen, Fotos knipsen oder alltäglicher Gebrauch. Mit dem HTC 10 werdet ihr keine Geschwindigkeitseinbußen feststellen. Allerdings wird es dafür auch recht warm im Betrieb.

  • AnTuTu Benchmark v6.1.4: 108423
  • CF-Bench Benchmark: 46525
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 2099
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 4466
  • GFXBench Benchmark Best Score: 482,1 Frames
  • Quadrant Standard Benchmark: 39961
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4515
  • Vellamo Benchmark Metal: 3673
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3486
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 2219
  • PC Mark Benchmark Work performance score: 5868
  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 48 Minuten

Akku:

Und wir kommen zu den Ergebnissen des Akkus. Bei um und bei fünf Stunden SoT im Durchschnitt bin ich bei normaler Benutzung auf einen Tag gekommen. Ich habe gelesen, dass einige Nutzer des Smartphones auch gut auf zwei Tage kommen. Da darf man natürlich nicht vergessen, dass jede Nutzung anders ist. Und es kann natürlich auch sein, dass der Akku in meinem Testgerät nicht mehr der beste ist.

  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 48 Minuten

Aber wie ich oben schrieb, über den Tag sollte man auf jeden Fall kommen.

Foto 05.08.16, 17 16 02

Kamera:

Die Kamera beim HTC One M7 fand ich ja, trotz der Unkenrufen dort draußen, grundsätzlich immer ganz ok. Die Kameraqualität beim HTC One A9 gefiel mir persönlich auch sehr gut. Beim HTC 10, nun ja, hier ist meine Meinung zwiegespalten. An der Qualität der Fotos weiß ich nichts zu meckern. Farben, Kontrast und Detailtreue scheinen für mich hier zu passen. Kritisieren möchte ich vielleicht noch, dass man im vorhandenen Pro-Modus nur eine maximale Belichtungszeit von zwei Sekunden einstellen kann. Allerdings bin ich auf einen Tweet gestoßen, der gutes hoffen lässt:

<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">some good news for <a href="https://twitter.com/hashtag/HTC10?src=hash">#HTC10</a> camera long exposure lovers, shutter limit is extended in an upcoming update</p>&mdash; leoside (@leoside) <a href="https://twitter.com/leoside/status/757897733986398208">July 26, 2016</a></blockquote>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

Ein entsprechendes Update ist auf meinem Testgerät allerdings noch nicht während des Tests eingetroffen.

Die Videoqualität beziehungsweise die Aufnahme möchte ich allerdings kritisieren. Die Qualität der Videos finde ich im großen und ganzen gut, obwohl die Videos nicht an die Qualität eines Samsung Galaxy S7 edge herankommen. Was ich aber im Jahre 2016 wirklich nicht mehr sehen möchte, ist, dass man nur sechs Minuten 4K Videos hintereinander aufnehmen kann. Das kriegen andere Hersteller ja auch hin, Samsung zum Beispiel.

Trotzdem möchte ich aber sagen: die Kamera im HTC 10 ist die beste Kamera, die ich jemals in einem HTC Gerät gesehen habe. Testvideos binde ich am Ende des Tests ein. Und wer sich einen Eindruck von den Bildern machen will, der möge diesem Link zu Google Photos folgen.

Screenshot_20160708-115837

Über das Gerät:

Screenshot_20160731-003512

Fazit:

Das HTC 10 kostet zur Zeit bei Amazon 664,00 Euro. Hier muss ich ehrlich mit euch sein. So schön das HTC 10 dank Aluminium Unibody Gehäuse auch in der Hand liegt, so schnell es auch ist und so gut sich das Display bei der Benutzung anfühlt, diesen Preis ist es einfach nicht wert. Besonders wenn man das gleichwertige beziehungsweise in Teilen bessere Galaxy S7 bei Amazon ja bereits für 542,00 Euro kriegt, von einem Huawei P9 als Alternative ganz abgesehen. Über einhundert Euro mehr kostet das HTC 10. Das ist ein stolzer Preis. Und leider leider ist es, wie gesagt, diesen Aufpreis für mich nicht wert. Dafür fehlen einfach Dinge, wie zum Beispiel eine noch bessere Kamera. Oder dass man recht häufig aus Versehen auf den Fingerabdruck-scanner kommt, der übrigens nicht der schnellste ist aber sehr gut funktioniert. Das ist schade, finde ich. Außerdem stört mich persönlich die durch das Aluminium-Gehäuse doch recht unange-nehme Wärmeentwicklung.

Die Screenshots mit den Benchmark Ergebnissen etc. findet ihr übrigens noch hier.

[OMT] LG G5 Test & ein wenig LG Friends

LG G5

Moin Moin,

nach dem LG G2, dem G3 und letztes Jahr dem G4 habe ich nun die Möglichkeit bekommen, auch das LG G5 testen zu können. Doch nicht nur das G5 wurde mir für diesen Test zur Verfügung gestellt, sondern auch die LG Friends, wie unter anderen das Cam Plus Modul, zu dem ich ein separates Video gemacht habe, welches ich auch am Ende des Tests einbinden werde. Für die Bereitstellung der Testgeräte möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken. Und wie sich das Gerät meiner Meinung nach geschlagen hat, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Lieferumfang:

  • LG G5
  • Akku
  • Headset
  • USB Type-C Kabel
  • Netzteil
  • Kurzanleitung

Screenshot_2016-06-13-12-48-08

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 149,4 x 73,9 x 7,7 mm
  • Gewicht: 159 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,3 Zoll IPS LCD Display, 1440 x 2560 Pixel, 70,1% screen-to-body ratio, Always-on Display, Corning Gorilla Glass 4, 554 ppi
  • Android 6.0.1
  • Chipset: Qualcomm MSM8996 Snapdragon 820
  • CPU: Dual-core 2,15 GHz Kryo & dual-core 1,6 GHz Kryo
  • GPU: Adreno 530
  • 4 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher (23,08 GB stehen zur freien Verfügung)
  • microSd Karten Erweiterung um bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel, f/2.0, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Hauptkamera: Dual-Camera, 16 Megapixel (f/1.8) + 8 Megapixel (f/2.4), Laser Autofocus, OIS, Standard Linse + Weitwinkel, 2160p@30fps, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Bluetooth 4.2
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Fingerabdruckscanner
  • Quick Charge 3.0
  • austauschbarer 2800 mAh Li-Ion Akku

Screenshot_2016-06-21-20-46-11

Benchmark:

Die Benchmarks sind ja immer so ein Ding für sich. Mir persönlich sind die dort zu erhaltenden Ergebnisse immer nicht so wichtig, Hauptsache ein Smartphone oder Tablet zeigt im Betrieb, was es kann. Und was soll ich sagen, das LG G5 kann……“und zwar richtig“. Egal, ob normale Benutzung oder anspruchsvolles Spiel wie zum Beispiel Real Racing 3, das G5 rennt nicht nur, es fliegt regelrecht.

  • Quadrant Standard Benchmark: 43138
  • CF-Bench Benchmark: 36841
  • GFXBench Benchmark Best Score: 614,9 Frames
  • AnTuTu Benchmark v6.1.4: 62822
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4357
  • Vellamo Benchmark Metal: 3348
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3552
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 2119
  • PC Mark Benchmark Work performance score: 5643
  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 50 Minuten
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 2325
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 5494

Akku:

Der 2800 mAh starke Akku des LG G5 ist ohne Zweifel nicht schlecht. Dazu ist er noch auswechselbar. Der Benchmark Wert:

  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 50 Minuten

Ich selbst bin gut über den Tag gekommen, bei etwas um sechs Stunden SoT meistens. Das ist natürlich von Nutzer/in zu Nutzer/in anders, weil halt das Nutzungsverhalten sehr unterschiedlich ist. Aber ich glaube, man kann wirklich festhalten, dass man wohl auf jeden Fall über den Tag kommt. Am Abend ist dann allerdings Aufladen angesagt. Oder halt zwischendurch. Dank Quick Charge 3.0 kann man ja auch zwischendurch einfach mal ein wenig Power dazugeben.

Foto 05.07.16, 13 10 51

Kamera:

Die Kamera beziehungsweise die beiden Kameras des LG G5 sind nicht über jeden Zweifel erhaben, können aber definitiv dieses Jahr in der Flaggschiff Klasse mitspielen.

Eine normale Linse, eine Weitwinkel Linse sind vorhanden. Anscheinend ist das ja der neue Trend, eine Dual Kamera einzubauen. Bei Huawei mit Farb und Monochrom Sensor, hier eben mit Weitwinkel Linse. Bei schönem Wetter und guten Lichtverhältnissen sind die Fotos und auch die Videos wirklich klasse. Farbe, Kontrast – in meinen Augen stimmt da alles. Nachtfotos und Fotos bei weniger Licht sind noch in Ordnung, überzeugen mich aber bei weitem nicht so wie die Bilder vom Samsung Galaxy S7 edge und/oder die Bilder vom Huawei P9 Plus. Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, hier bei Google Fotos habe ich einen Haufen Testbilder für euch online gestellt.

Foto 05.07.16, 13 10 30

Über das Gerät:

Screenshot_2016-06-13-12-37-05

Fazit:

Das LG G5 findet ihr bei Amazon für 464,00 Euro. Es gab das Smartphone, gerade in letzter Zeit, auch immer häufiger für unter 400 Euro. Und wenn ich ehrlich bin, alles, was unter 400 Euro ist, ist auch der Preis, den ich für das LG G5 aufgerufen hätte. Ich bin ja schon im Video auf einige meiner Meinung nach vorhandenen Mängel eingegangen. Bei meinem Testgerät gab es einen scharfkantigen Rahmen, an dem man sich weh tun konnte, eine etwas schwammige Lautstärkewippe, teilweise arge Spaltmaße für ein Premium Smartphone und einen störend wackelnden Powerbutton. Dazu verstehe ich persönlich nicht, wieso Powerbutton und somit auch der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite verblieben sind, die Lautstärkewippe aber an die Seite wandern musste. Ich dachte eigentlich, LG und Rearkeys, das gehörte inzwischen doch zusammen. Die Kamera im G5 ist allerdings wirklich gut, die Geschwindigkeit einwandfrei und das Display meiner Meinung nach über alle Zweifel erhaben. Somit ist ein Fazit für mich irgendwie schwer zu formulieren. Wer ein Flaggschiff Smartphone von diesem Jahr sucht, dem kann ich eigentlich nur, für unter 400 Euro, dass G5 empfehlen. Mich rein persönlich würden aber die angesprochenen Mängel zu arg stören, als dass ich mir selbst das LG G5 kaufen würde. Und dies finde ich eigentlich ein wenig schade, besonders nachdem ich ja letztes Jahr von dem LG G4 wirklich arg begeistert war und es so uneingeschränkt empfehlen konnte. Nachdem ich aber das G2 toll fand, das G3 nicht so toll, das G4 wieder toll fand und jetzt das G5 wieder nicht so besonders finde, bin ich ja recht guter Dinge, dass mich das G6 nächstes Jahr, sollte es denn so heißen, wieder begeistern wird. Entsprechende Screenshots der Benchmarks, etc. findet ihr übrigens wieder hier.

Foto 05.07.16, 16 02 14

PS Fazit:

Obwohl ich ja über die LG Friends ein separates Video gemacht habe, wollte ich auch noch ein paar Zeilen dazu schreiben. Wie schon im Video erwähnt, kann ich über das Hi-Fi Plus Modul nichts sagen. Die VR Brille kann ich überhaupt nicht empfehlen. Die 360 Cam und das Cam Plus Modul sind definitiv witzig und auch nett zu haben. Aber zu den aktuellen Preisen, jedenfalls für mich, auch wirklich nur ein Nice to have und mehr wirklich nicht. Ebenfalls ist das Einsetzen der Module merkwürdig gelöst. Damit meine ich gar nicht den Knopf an der Seite und das Rausziehen des Akkus. Sondern, wie auch im Video angesprochen, hätte ich mir da einen kleinen, vielleicht 200 mAh starken integrierten Akku in das LG G5 gewünscht, damit sich das Gerät nicht abschaltet, wenn man die Module wechselt. Aber wie ich oben im regulären Fazit erwähnte, bin ich guter Dinge, dass auch dieses sich im LG G6 vielleicht und hoffentlich ändern wird.

[OMT] Huawei P9 Plus Test

Huawei P9 Plus

Moin Moin,

so langsam habe ich die Flaggschiffmodelle des Jahres 2016 durch. Jetzt habe ich meine Finger an das Huawei P9 Plus legen können. Und ganz ehrlich, ich bin regelrecht begeistert. Und mal wieder fällt es mir tatsächlich richtig schwer, das Testgerät zurückzusenden. Also, wenn mir jemand eines schenken möchte, ich würde nicht Nein sagen ;).

Lieferumfang:

  • Huawei P9 Plus
  • Schnelladegerät
  • USB-Kabel
  • Kopfhörer
  • Schnellstartanleitung
  • Garantiekarte

Screenshot_2016-06-15-12-56-30

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 152,3 x 75,3 x 7 mm
  • Gewicht: 162 Gramm
  • Nano-SIM
  • Press Touch Display, Super AMOLED, 5,5 Zoll, 1080 x 1920 Pixel, 72,7% screen-to-body ratio, 401 ppi
  • EMUI 4.1
  • Android 6.0 (Android Sicherheitspatch-Ebene: 1. Mai 2016)
  • Chipset: HiSilicon Kirin 955
  • CPU: Quad-core 2,5 GHz Cortex-A72 & quad-core 1,8 GHz Cortex-A53
  • GPU: Mali-T880 MP4
  • 64 GB interner Speicher
  • microSD Karten Speichererweiterung bis zu 256 GB
  • 4 GB RAM
  • Frontkamera: 8 Megapixel, f/1.9, 1080p Videoaufnahme
  • Hauptkamera: Leica Dualkamera, 12 Megapixel, f/2.2, dual-LED (dual tone) Flash, einmal Farbe, einmal monochrom
  • Bluetooth v4.2
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • USB Type C
  • Fingerabdruckscanner
  • nicht austauschbarer 3400 mAh Li-Ion Akku

Screenshot_2016-06-20-23-23-53

Benchmark:

Da wären wir bei den Benchmarks. Bevor die nüchternen technischen Zahlen kommen, kann ich eindeutig feststellen: Das Huawei P9 Plus rennt. Es ist immer zackig und immer schnell. Gedenk-sekunden fielen mir keine auf. Und ob ich jetzt ein Spiel spiele oder es im normalen Betrieb nutze, es läuft einfach.

  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1732
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 6321
  • Quadrant Standard Benchmark: 36220
  • CF-Bench Benchmark: 76182
  • GFXBench Benchmark Best Score: 370,3 Frames
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 4936
  • Vellamo Benchmark Metal: 3207
  • Vellamo Benchmark Multicore: 3313
  • AnTuTu Benchmark v6.1.4: 90395
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 839
  • PC Mark Benchmark Work battery life: 9 Stunden 26 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work performance score: 6517

Akku:

3400 mAh verbunden mit intelligenten Automatiken für den Akku sorgen für eine enorme Laufzeit des Akkus.

  • PC Mark Benchmark Work battery life: 9 Stunden 26 Minuten

Zwei Tage Laufzeit bei einer SoT von um die zehn Stunden war nicht nur einmal von mir zu erreichen. Großes Kino, was Huawei da im Hinblick auf den Akku abliefert, wirklich großes Kino.

Foto 29.06.16, 13 05 50

Kamera:

Und nun zur Kamera. Eines muss ich vorweg sagen: Die Videos der Kamera haben eine gute Qualität. Und die Qualität der Bilder, seien es nun farbige oder monochrome Bilder, sind über jeden Zweifel erhaben. Farbtreue, Kontraste – alles stimmt, jedenfalls in meinen Augen. Auch finde ich, wie schon häufig bei Huawei/Honor, ist die Kamera App wieder ein Glanzstück. Alle Bedienelemente sind leicht zu finden, alles leicht zu erreichen. Klasse. Einen genaueren visuellen Eindruck findet ihr im Über das Gerät: Video. Testvideos binde ich ebenfalls am Schluss des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von zahlreichen Testbildern machen möchte, der möge einfach diesem Link zu Google Photos folgen.

Screenshot_2016-06-15-12-27-18

Über das Gerät:

Foto 29.06.16, 13 05 58

Fazit:

Wie immer zum Schluss das Fazit. Android 6.0 mit einem älteren Sicherheitspatch, eine tolle EMUI in Version 4.1 und 64 GB interner Speicher, von dem noch gut 52,39 GB dem Nutzer zur Verfügung stehen, stehen zusammen mit 4 GB RAM auf der Habenseite beim Huawei P9 Plus. Dazu gibt es ein interessantes Dualkamera-Konzept, was wirklich angenehme Ergebnisse abliefert. Von der Arbeitsgeschwindigkeit habe ich ja auch schon gesprochen in der Benchmark Rubrik. Eigentlich gibt es wirklich nichts zu meckern von meiner Seite aus. Über Press Touch, also starker Druck auf das Display à la 3D Touch bei Apple, möchte ich nicht meckern. Es ist allerdings bis jetzt, wenn nur die Huawei Apps unterstützt werden, zwar nett, aber für mich definitiv noch kein „must have“. Anders -und darüber möchte ich meckern- sieht es mit dem letzten Update aus. Mit diesem letzten Update werden nun nachinstallierte Apps auf dem Gerät mit dem normalen Icon angezeigt, wie auch unter Stock Android. Noch bis vor diesem Update wurde ja stets ein Rahmen um das eigentliche App Icon gelegt, so dass ein einheitliches Erscheinungsbild gegeben war. Das sieht nun leider anders aus. Alle Icons werden noch angepasst, wenn man ein weiteres Theme nachinstalliert. Aber das ist eine Änderung bei der EMUI, die mir so gar nicht gefällt. Schade schade.

Hier findet ihr übrigens alle möglichen Screenshots der Benchmarks, etc.

Und, ach ja, das Huawei P9 Plus kostet zur Zeit 688,98 Euro bei Amazon. Und das ist ein wirklich stolzer Preis. Dafür bekommt ihr allerdings auch ein wahrhaftiges Premium Smartphone.

[OMT] Honor 5X Test

Foto 27.05.16, 09 58 32

Moin Moin,

nach einigen Honor Geräten und zwei Huawei Geräten, die ich zum Testen bekommen habe, habe ich nun meine Fingerchen auf ein Honor 5X legen können, welches mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür an dieser Stelle.

Wie sich das Gerät geschlagen hat, dies erfahrt ihr im folgenden Test.

Lieferumfang:

  • Honor 5X
  • microUSB-Kabel
  • Netzteil
  • Kurzanleitungen
  • Headset

Screenshot_2016-05-03-15-08-04

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 151,3 x 76,3 x 8,2 mm
  • Gewicht: 158 Gramm
  • Dual-SIM (Micro-SIM/Nano-SIM, dual stand-by)
  • 5,5 Zoll IPS LCD Display, 1920 x 1080 Pixel, 72,2% screen-to-body ratio, 401 ppi
  • Android v5.1.1, Update auf Android 6.x geplant, EMUI 3.1
  • Chipset: Qualcomm MSM8939v2 Snapdragon 616
  • CPU: Quad-core 1,2 GHz Cortex-A53 & Quad-core 1,5 GHz Cortex-A53
  • GPU: Adreno 405
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher (um die 10 GB stehen dem Nutzer zur Verfügung)
  • microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 5 Megapixel, f/2.4
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, f/2.0, Videoaufnahme 1080p@30fps
  • Bluetooth 4.1
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Akku

Screenshot_2016-05-25-21-01-42

Benchmark:

Und da wären wir auch schon bei den Benchmarks angekommen. Eines vorweg, die Benchmark Ergebnisse können sich natürlich nicht mit denen der Flaggschiffe unter den Smartphones messen. Und ja, hier und da merkt man mal eine ‚Gedenksekunde‘ oder eine App startet nicht ganz so schnell. Aber im großen und ganzen hat das Honor 5X wirklich ein hervorragendes Tempo bei der Arbeit und auch bei Spielen.

  • CF-Bench Benchmark: 62038
  • Quadrant Standard Benchmark: 27367
  • PC Mark Benchmark Work performance score: 3857
  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 33 Minuten
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 198
  • AnTuTu Benchmark v6.1.4: 39298
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 695
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3002
  • GFXBench Benchmark Best Score: 366,2 Frames
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2164
  • Vellamo Benchmark Metal: 1123
  • Vellamo Benchmark Multicore: 1713

Akku:

Der 3000 mAh Akku vom 5X ist für mich wirklich über jeden Zweifel erhaben. Im Dual-SIM Betrieb, mit zahlreichen geknipsten Fotos, Musik und Podcast hören und einigen Spielsessions, einer SoT von um die sieben Stunden, hatte ich nach ziemlich genau zwei Tagen noch eine Restakkukapazität von etwas über 30 %. Und das in einem Low-End Modell. Ganz ehrlich, solch einen Akku würde ich mir in jedem High-End Modell ebenfalls wünschen.

  • PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 33 Minuten

Foto 27.05.16, 09 58 48

Kamera:

Und wir wenden uns dem Herzstück eines jeden Smartphones zu, und zwar der Kamera. 13 Megapixel hat diese. Und um eines vorwegzunehmen, sowohl die Qualität der Bilder als auch der Videos wissen mich zu überzeugen, erst recht, wenn man dann noch an den Preis des Smartphones denkt. Farben, Kontraste, dies alles stimmt, jedenfalls in meinen Augen.

Leider hat die Kamera keinen Pro Modus integriert bekommen. Das wäre gewissermaßen der Punkt auf dem i geworden. Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen möchte, hier bei Google Fotos habe ich ein paar Bilder hochgeladen.

Über das Gerät:

Foto 27.05.16, 09 58 41

Fazit:

Das Fazit zu verfassen über das Honor 5X fällt mir erfreulicherweise sehr leicht. Das Honor 5X kostet zur Zeit bei Amazon 229,00 Euro. Und ja, diesen Preis ist das Smartphone auf jeden Fall wert, wobei natürlich ein Preis unter 200 Euro noch netter wäre.

Vor sagen wir mal zwei bis drei Jahren wäre ich noch nicht auf die Idee gekommen, zu diesem Preis ein Smartphone bekommen zu können mit einem FullHD Display, einem Gehäuse aus Aluminium, mit einer guten Kamera und einem tollen Fingerabdruckscanner, der nicht nur das Gerät entsperrt, sondern dank EMUI so nette Dinge kann wie die Notification-Leiste nach unten zu ziehen, etc. Dazu kommt, dass ihr dieses mal endlich nicht zwischen Dual-SIM & keine microSD Karte oder eine SIM & microSD Karte entscheiden müsst. Endlich ist es in einem Huawei/Honor Gerät möglich, zwei SIM Karten und eine microSD Karte zu nutzen. Ganz so möchte ich das ab jetzt immer haben :).

Wer also ein absolut patentes und potentes Smartphone sucht, aber nicht so viel Geld ausgeben möchte, demjenigen kann ich das Honor 5X nur ans Herz legen und eine wirkliche Kaufempfehlung aussprechen.

Die Screenshots mit allen Benchmark Ergebnissen findet ihr dieses mal übrigens hier.

[OMT] Amazon Fire 7 Test

Foto 25.03.16, 19 27 41

Moin Moin,

schon seitdem es erschienen ist, fand ich das günstige sieben Zoll Fire Tablet von Amazon durchaus interessant. Vor einiger Zeit dann habe ich bei einem Gewinnspiel einen fünfundzwanzig Euro Amazon Gutschein gewonnen, die Chance ergriffen und bei Amazon das Tablet gekauft. Es ist nun seit etwas mehr als einem Monat in meinem Besitz. Und wie ich es finde, das könnt ihr hier nachlesen.

Lieferumfang:

  • Fire 7 Tablet
  • microUSB-Kabel
  • Ladegerät
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Maße: 191 x 115 x 10,6 mm
  • Gewicht: 313 Gramm
  • 7 Zoll IPS LCD Display, 600 x 1024 Pixel, Multitouch, 62,8% screen-to-body ratio, 170 ppi
  • Fire OS 5 (Android 5.1.1)
  • CPU: Quad-core 1,3 GHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (etwas um die 5 GB stehen dem Nutzer zur Verfügung)
  • microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB
  • Frontkamera: VGA
  • Hauptkamera: 2 Megapixel, 720p Videoaufnahme, f/2.8
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth
  • nicht austauschbarer Li-Ion Akku

Screenshot_2016-03-25-17-10-49

Benchmark:

Wer sich das Fire 7 Tablet kauft, der wird eines von vornherein wissen (hoffe ich jedenfalls). Man kauft sich kein Tablet zum Spielen. Und man kauft sich kein Tablet, um produktiv zu sein, wie z.B. Videoschnitt, Bildbearbeitung, Office. Das Fire 7 Tablet ist ein tolles Gerät, um Inhalte zu konsumieren. Prime Video schauen, Netflix schauen, Musik hören, Zugriff auf YouTube und/oder auf Mediatheken. Natürlich kann man auch recht angenehm auf dem Tablet eBooks lesen. Hier und da ist sicherlich auch ein kleineres Spiel möglich, aber etwas aufwendigeres, nein, das möchte man eigentlich gar nicht so recht ausprobieren. Die Benchmarkergebnisse:

  • Quadrant Standard Benchmark: 5824
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 360
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1179

Die Ergebnisse sind wirklich nicht berauschend. Trotzdem muss ich sagen, benutzt man das Tablet für die oben genannten Tätigkeiten und surft sogar mal die eine oder andere Website an, dann verrichtet das Fire 7 wunderbar seinen Dienst und so wirklich einen Unterschied in der Geschwindigkeit konnte ich weder zu meinem iPad noch zu anderen Smartphones feststellen.

Akku:

Es ist mir nicht gelungen, die mAh Zahl des nicht auswechselbaren Akkus des Tablets festzustellen. Ich kann aber folgendes sagen: Hat man die Displayhelligkeit so zwischen 50% und 80% stehen, schaut ab und an eine Folge einer Serie und liest recht viel auf dem Fire 7, dann bin ich recht gut auf eine Laufzeit von ziemlich genau einer Woche gekommen. Nutzt man es mehr als Gerät für den Videokonsum, dann kann man aber den Prozentzahlen des Akkus deutlich schneller beim Sinken zusehen und es ist vielleicht noch eine Akkulaufzeit von zwei Tagen drin.

Alles in allem aber bin ich, für den Preis, absolut zufrieden mit dem Akku.

Foto 25.03.16, 19 27 53

Kamera:

Der Text über die Kamera wird ziemlich kurz werden. Die Frontkamera mag für ein kurzes Skype Gespräch vielleicht gerade noch so angehen. Die Hauptkamera auf der Rückseite, nun ja … . Man kann damit knipsen und 720p Videos aufnehmen. Die Farben bei den Fotos und den Videos wirken verwaschen. Beides rauscht und sieht nicht gut aus. Für einen kurzen Schnappschuss, den ihr z.B. über Twitter oder Facebook teilen wollt, mag das angehen. Zu mehr ist die Kamera aber wirklich nicht zu gebrauchen. Ein kleines Testvideo binde ich am Ende des Tests ein. Und hier bei Google Fotos habe ich ein paar Testbilder, geknipst mit dem Fire 7, hochgeladen.

Über das Gerät:

Fazit:

Um das abschließende Fazit aus meinem letzten geplanten Satz vorwegzunehmen. Wenn da nicht noch etwas kommt dieses Jahr, dann sehe ich das Amazon Fire 7 Tablet als meine beste gekaufte technische Errungenschaft des Jahres 2016 an. Und warum ist das so? Schließlich ist es klein und dick. Es ist nicht sonderlich schnell und die Displayauflösung passt eigentlich nun wirklich nicht mehr in das Jahr 2015/2016. Nun ja, dieses kleine Tablet macht einfach genau das, was ich mir gewünscht habe. Ich kann über Amazon Prime wunderbar Videos schauen und Musik hören. Ich kann Hörbücher hören und eBooks lesen, wenn auch nicht so gut wie auf dem richtigen Kindle eBook Reader. Bei den eBooks wäre noch der wunderbare Blue Shade Filter zu erwähnen, der, manuell aktiviert, das blaue Licht herausfiltert und das Display rötlich anzeigt. Genau dasselbe gibt es ja jetzt mit Night Shift auch für iOS Geräte. Und auch einem kleinen Spiel, einem Film in einer Mediathek oder einem gepflegten YouTube Video steht nichts im Wege. Eines ist klar. Hat man kein Amazon Prime, dann ist dieses Tablet eher nichts für einen, denn es ist natürlich voll auf den Amazon Kosmos ausgerichtet. Hat man aber Amazon Prime und sucht einfach nur ein kleines Tablet zum Konsumieren, dann kann man meiner Meinung nach mit dem Fire 7 Tablet von Amazon wirklich nichts verkehrt machen.

Die Preise:

[OMT] Apple iPhone 6 Test

IMG_20160320_173401

Moin Moin,

relativ zeitnah – im September 2014 war die Keynote, seit Oktober 2014 besitze ich es – habe ich mir im Jahr 2014 das iPhone 6 in silber mit 64 GB Speicher direkt bei Apple gekauft.

Eigentlich wollte ich schon längst einen Testbericht geschrieben haben, aber irgendwie kamen Arbeit und andere Testgeräte immer wieder dazwischen. Wo doch jetzt am 21.3.2016 das kleinere iPhone SE rauskommen soll, habe ich mir gedacht, haue ich doch noch einmal einen Bericht über das iPhone 6 raus. Schließlich kann es noch immer ganz gut mit aktuellen Modellen mithalten und ist für den einen oder anderen von euch vielleicht doch auch noch interessant.

Lieferumfang:

  • Apple iPhone 6
  • Kurzanleitungen
  • Aufkleber
  • EarPods
  • Lightningkabel
  • Netzstecker

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • 138,1 x 67 x 6,9 mm
  • Gewicht: 129 Gramm
  • Nano-SIM
  • 4,7 Zoll LED-backlit IPS LCD Display, 750 x 1334 Pixel, 65,8% screen-to-body ratio, Ion-strengthened glass, oleophobic coating, 326 ppi
  • iOS 9.2.1
  • Chipset: Apple A8
  • CPU: Dual-core 1,4 GHz Typhoon (ARM v8-based)
  • GPU: PowerVR GX6450 (quad-core graphics)
  • 16/64/128 GB interner Speicher
  • M8 Motion Co-Prozessor
  • 1 GB DDR3 RAM
  • Frontkamera: 1,2 Megapixel, f/2.2, 31mm, 720p@30fps, face detection, HDR
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, f/2.2, 29mm, phase detection autofocus, dual-LED (dual tone) flash, 1/3" sensor size, 1.5 µm pixel size, touch focus, geo-tagging, face/smile detection, HDR (photo/panorama), 1080p@60fps, 720p@240fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.0
  • SAR EU Kopf: 0,98 W/kg
  • SAR EU Körper: 0,97 W/kg
  • nicht austauschbarer 1810 mAh Li-Po Akku

IMG_7981

Benchmark:

Um gleich zu den Benchmark Ergebnissen zu kommen: ich habe nur einen durchgeführt. Und zwar den AnTuTu Benchmark in der Version 6.0.3.

  • AnTuTu Benchmark v6.0.3: 78931

Was soll man sagen. Die Hardware des iPhone 6 wirkt natürlich gegenüber den Android High-End Boliden nahezu lächerlich. Aber inzwischen weiß man ja, Apple macht mit iOS genug „Rocket Science“, das läuft auch so wunderbar. Ja, natürlich, die 2 GB RAM vom iPhone 6s hätte ich auch gerne im iPhone 6. Aber ganz ehrlich, das Teil rennt. Ich bin noch auf keine Apps gestoßen, die das Gerät an ihre Grenzen bringen und ich glaube, damit kann man auch noch mindestens ein weiteres Jahr äußerst zufrieden sein.

Akku:

In Zeiten der 3000 mAh und mehr Akkus klingen die 1810 mAh beim iPhone 6 beinahe lächerlich. Und ich habe auch von vielen Leuten gehört, dass sie durchaus mehr als einmal am Tag ihr iPhone aufladen müssen. Ich muss sagen, bei meiner Verwendung und der Nutzung des iPhones als „Daily Driver“ komme ich wunderbar über den Tag. Abends sind tatsächlich meistens noch so um die 40% Akku übrig. Ein zweiter Tag ist aber definitiv nicht drin.

Kamera:

Die 8 Megapixel Kamera des iPhone 6 gehört immer noch zu den besten Smartphone Kameras. Die Bilder werden klar, die Kontraste sind gut. Im Gegensatz zu den Bildern eines Samsung Galaxy S7 edge allerdings sind die Farben der Bilder doch deutlich blasser anzusehen, manchmal dadurch aber natürlicher. Wer einen Eindruck der Bilder gewinnen möchte, ich habe hier bei Google Fotos ein Album mit einigen Testbildern erstellt. Auch die Qualität der Videos mag ich recht gerne. Ich binde ein Testvideo am Ende dieses Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Fazit über das iPhone … . Nun, das kommt jetzt. Bei Apple direkt kostet das iPhone 6 in der Ausführung meines Modells noch immer 744,95 Euro. Bei Amazon bekommt ihr es schon für 638,00 Euro. Das ist noch immer ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass das iPhoen 6s mit seinen 845,96 Euro gar nicht mehr so viel mehr kostet, wenn man denn sowieso dazu bereit ist, soviel Geld für ein Smartphone in die Hand zu nehmen. Ich muss sagen, ich vermisse eigentlich gegenüber dem 6s wirklich nichts bei meinem 6er. Es ist schnell, hat eine gute Kamera, ist unglaublich gut verarbeitet, sieht meiner Meinung nach extrem gut aus und auch das Display kann noch mit den aktuellen Modellen gut mithalten. Klar, gegen ein AMOLED Display kommt es, was die Farben angeht, nicht heran. Aber auch wenn die Auflösung des Displays nicht die beste ist, ich habe noch selten ein Display gesehen, welches solch eine gute Blickwinkelstabilität aufweist und wo die Icons der Apps fast wie aufgedruckt wirken.

Mein Fazit wäre also eigentlich folgendes: Ich mag das iPhone 6 noch immer gerne. Und wenn man für einen guten Preis einen Schnapper machen kann, dann sollte man ruhig zugreifen. Denn iOS 10 sollte das Gerät wohl auch noch sehen.