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[OMT] Fitbit Aria Waage Test

FitbitAria_web

Moin Moin,

ihr wollt abnehmen, euch fit halten? Dann braucht ihr nicht nur einen Fitness Tracker. Nein, auch eine Waage solltet ihr im Haus haben. Und wenn man schon einen Fitness Tracker von Fitbit hat, was liegt da näher, als auch eine Waage von Fitbit auszuprobieren. Umso erfreuter war ich, als Fitbit mir ihre Waage Aria für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Wie sich die Waage in meinen Augen geschlagen hat und immer noch schlägt, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Fitbit Aria Waage
  • kleine Bedienungsanleitung
  • 4 Standard-AA-Batterien

Technische Daten:

  • Farben: Schwarz oder Weiß
  • Material: Platte aus Hartglas / Gehäuseunterteil aus ABS
  • Höhe: 31,2 cm
  • Breite: 31,2 cm
  • Tiefe: 33,4 mm
  • Gewicht: 1,93 kg
  • Versandgewicht: Ca. 2,72 kg
  • Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung
  • Angezeigte Werte: Gewicht, Körperfettanteil, Benutzerauswahl
  • Einheiten: kg, lb, st
  • Messbereich: 9-158 kg
  • Erkennung von bis zu acht Benutzern
  • WiFi 802.11 b
  • Betrieb durch 4 Standard-AA-Batterien

Über das Gerät:

Um es vorweg zu nehmen. An sich bin ich von der Fitbit Aria schon sehr angetan. Kein manuelles Eintippen/Aufschreiben des Gewichtes mehr. Ich steige einfach auf die Waage und mein Gewicht, mein Körperfettanteil und auch mein BMI wird einfach mit meinem Fitbit Account drahtlos via WLAN synchronisiert. Die Daten kann ich mir dann schön aufbereitet entweder auf der Fitbit Seite im WebView oder in der mobilen App für iOS und/oder Android anschauen. Soweit jedenfalls die Theorie.

Bis jetzt allerdings hat die Aria es geschafft, mich teilweise vor Rätsel, teilweise aber auch an den knappen Rand der kleinen Verzweiflung zu bringen. Ich habe hier im Haus noch so eine normale digitale Waage. Am Anfang meines Aria Tests unterschieden sich die beiden Waagen um etwa fünf bis sechs Kilo, sprich die Fitbit Aria zeigte soviel Kilos mehr an. Nach etwa zwei Wochen legte sich das (hat sich die Waage selbst kalibriert, oder gab es ein Firmware Update) und der Unterschied bei Messungen des Gewichtes betrug nur noch so zwischen fünfhundert und vielleicht sechshundert Gramm. Dann, wieder etwas später, wurden die Abstände plötzlich wieder deutlich größer, bis am Montag dieser Woche die Abstände plötzlich wieder deutlich kleiner wurden und die Waagen sich nun faktisch im Messen des Gewichts angeglichen haben. Das hat mich wirklich verwirrt und ich könnte es nachvollziehen, wenn Kunden – wäre es ihnen passiert – die Waage wieder Retour geschickt hätten. Ich werde das Hin und Her jetzt auf jeden Fall noch beobachten und gegebenenfalls diesen Blog Post hier noch einmal aktualisieren.

Das war der Kritik Part. Kommen wir nun zu den positiven Dingen des Lebens, ehm, der Waage :).

Optisch ist sie einfach klasse. Ich habe sie in Weiß bekommen. Und ohne dass ich lüge, hätte Apple eine Waage hergestellt, ich hätte mir gewünscht, dass die so aussieht. Das Einrichten der Waage ging ohne Probleme über die Bühne. Empfohlen wird es wohl, eine entsprechende Software auf Mac oder PC herunterzuladen und dann die Einrichtung vorzunehmen. Ich habe es mit Hilfe von iPhone, Fitbit App und dem Safari Browser getan, ging genauso gut. Im WLAN Netz unterstützt die Waage keine statischen IP Adressen, sondern akzeptiert nur eine IP, via DHCP zu bekommen. Wie ich oben bereits erwähnte, man kann für eine Waage bis zu acht Benutzer anlegen. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Einfach deshalb, weil ich die Fitbit Aria alleine benutze. Für seinen Account muss man ein Kürzel angeben, das dann, wenn man sich auf die Waage stellt, im beleuchteten Display erscheint. Am Anfang war es so, dass ich mich rauf stellte, der ganze Messvorgang lief, das Display aus ging und ich herunter stieg. Inzwischen ist es so, dass man sich rauf stellt und nach einer Weile aufgefordert wird, die Waage zu verlassen. Dann werden wohl die Daten ausgerechnet und synchronisiert. Danach beendet sich das Display automatisch. Es gibt vier Wägezellen, die das Gewicht messen und daraus dann den BMI ermitteln. Die Körpermasse misst die Fitbit Aria mit Hilfe einer Bioimpedanzanalyse. ITO-Elektroden sind auf der Waage in einem Muster angeordnet. Diese senden ein gesundheitlich unbedenkliches Signal durch den Körper, um die Impedanz zu messen.

WARNUNG

Verwende dieses Gerät nicht, wenn du einen Herzschrittmacher oder ein anderes medizinisches Gerät implantiert hast oder schwanger bist. Dieses Produkt ist für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet. Wende dich in jedem Fall an einen Arzt. Bei nasser Waage besteht Rutschgefahr.

Fazit:

Und da wären wir dann auch schon beim Fazit angelangt. Die Fitbit Aria Waage kostet zur Zeit bei Amazon 107,98 Euro Fitbit Aria Waage Amazon Affiliate Link. Das ist natürlich für eine Waage eine stolze Summe Geld. Lohnt es sich denn trotzdem?

Nun, wenn die Waage einwandfrei funktioniert, so wie momentan und ihr vielleicht sowieso einen Fitbit Fitness Tracker, z.B. das Fitbit Flex benutzt, und wenn ihr dann noch als Beispiel bei myfitnesspal eure Ernährung eintragt, dann arbeitet dies alles so gut zusammen, dass sich das Geld für die Aria schon lohnt.

Im Hinterkopf sollte man allerdings trotzdem behalten, es geht auch anders. Manuelles Aufschreiben, Eintragen, usw. Es schadet also durchaus nicht, das Kaufinteresse noch einmal zu hinterfragen, d.h. ob man soviel Geld für solch ein Gadget ausgeben will.

[OMT] LG G Pro Lite Dual SIM Test

LG G Pro Lite Dual SIM

Moin Moin,

Vor einiger Zeit hatte ich mich mal für das LG G Pro Lite Dual SIM interessiert. Und LG war so nett, es mir für diesen Test zur Verfügung zu stellen. Zahlreiche Screenshots, auch von den Benchmarks, findet ihr am Ende des Artikels übrigens eingebunden vor.

Hat es mir gefallen? Das schaffe ich hoffentlich, euch in diesem Test mitzuteilen.

Lieferumfang:

  • LG G Pro Lite Dual SIM
  • 3140 mAh Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • Rubberdium Pen

Technische Daten:

  • Android 4.1.2
  • 5,5 Zoll TFT IPS Display, qHD 960×540 Pixel Auflösung, 400 Nit, 220 ppi
  • 8 Megapixel Hauptkamera (3264×2448 Pixel Auflösung), 1,3 Megapixel Frontkamera, HD Video Aufzeichnung (1280×720 Pixel Auflösung)
  • MediaTek MT6577 Dual-Core Prozessor, 1 GHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (davon ca. 4,27 GB frei nutzbar)
  • microSD Speicher-Slot für bis zu 32 GB
  • SAR-Wert (Kopf) 0,265 W/Kg
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 3140 mAh Akku
  • Maße: 150,25 x 76,94 x 9,43 mm
  • Gewicht: 161 Gramm

LG G Pro Lite Dual SIM Antutu

Benchmark:

Ich muss gestehen, ich selbst bin kein Fan von Benchmarks. Mir persönlich reicht es aus, wenn in einem Test beschrieben wird, wie die Performance eines Smartphones so aussieht. Doch ich höre auf meine Leser :). Und da letztes mal kritisiert wurde, dass ich keine Benchmarks habe durchlaufen lassen, kann ich euch jetzt folgendes mitteilen:

  • Im Antutu Benchmark kommt das LG G Pro Lite Dual SIM auf 8425 Punkte
  • Im Quadrant Standard Benchmark kommt das LG G Pro Lite Dual SIM auf 3201 Punkte

Über das Telefon:

Der erste Eindruck, den ich hatte: „Meine Güte, ist das groß“. 5,5 Zoll sind halt doch nicht mehr Smartphone, sondern wirklich Phablet, auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag ;).

Die Rückseite des LG G Pro Lite Dual SIM sieht beinahe so ein wenig carbonmäßig aus, ist aber aus glattem Kunststoff. Die Frontseite wird fast ganz von dem großen Display eingenommen. Das ist schön, denn ein Smartphone lebt ja nun mal von seinem Display. Und dass LG ziemlich randloses Design kann, das haben sie ja inzwischen bewiesen. An der Unterseite des Displays findet ihr vier Touchscreen Keys (Home Button, Zurück-Taste und Menü-Taste) zur Bedienung des Smartphones. Diese sind -wie gesagt- unter dem Display, sind keine Soft-Keys, nehmen nichts vom Display weg. Dieses hat, wie oben erwähnt, nur eine Auflösung von 960×540 Pixeln. Das mag für ein kleineres Display heutzutage noch in Ordnung sein. Für 5,5 Zoll sind das aber einfach zu wenig. Die vierte Touchscreen Taste ist direkt dafür da, auf die Highlight Funktion des Smartphones zuzugreifen, die Dual-SIM Funktionalität. Das Gerät schluckt übrigens ganz normale Mini-SIM Karten, also weder Micro- noch Nano-SIMs. Das ist ein wenig ärgerlich, wo doch Micro-SIMs sich inzwischen irgendwie als Standard etablieren, wenn nicht sogar schon etabliert haben.

Ansonsten ist folgendes zu sagen: Das Phablet läuft mit Android 4.1.2. Ob da noch ein Update kommt, das vermag ich leider nicht zu sagen. Ist aber vielleicht auch gar nicht so unbedingt notwendig. Denn das Gerät läuft wirklich flott. Sei es, man macht Fotos, oder man bewegt sich durch das Menü bzw. benutzt zahlreiche Apps, Hakler oder Ruckler leistet sich das LG G Pro Lite Dual SIM nicht. Anders sieht es aus, wenn ihr anspruchsvollere Spiele als z.B. Temple Run spielen wollt. Wie man sich wahrscheinlich aus den Benchmark Ergebnissen schon denken kann, da reicht dann der Prozessor einfach nicht aus und es wird ein Feuerwerk, ein Ruckelfeuerwerk ;). Das ist schade, aber auch zu verkraften. Ich persönlich sehe das Phablet so aufgestellt, dass LG hauptsächlich jene Nutzer ansprechen will, die die Dual SIM Funktionalität gebrauchen und dabei ein nicht überragendes, aber durchaus patentes großes Smartphone/Phablet benötigen.

Apropos Phablet, in das Gerät eingebaut ist ein Stylus. Diesen könnt ihr einfach oben rechts aus dem Gerät herausziehen. Anders als bei der Samsung Note Reihe aber unterstützt in diesem Fall der Stylus keinerlei Zusatzfunktionen. Er eignet sich aber durchaus gut dafür, z.B. die QuickMemo Funktion zu benutzen, um als Beispiel handschriftliche Notizen zu tätigen.

Ebenfalls hat LG wieder nette Features wie die Quick Remote Fernbedienung eingebaut, die QSlide Anwendungen und KnockON, wo ihr, wie bekannt sein dürfte, das Display mit einem Doppel-Tap entsperrt bzw. wieder sperrt.

Akku:

An dem 3140 mAh wechselbaren Akku gibt es absolut nichts auszusetzen. Mit normaler Benutzung (was ich darunter verstehe, lässt sich ja in anderen Testberichten nachlesen 🙂 ) kam ich locker auf zweieinhalb bis drei Tage Benutzungszeit. Das ist wirklich fein. Und man könnte eigentlich hoffen, dass das in der nächsten Zeit mal zum Standard wird.

LG G Pro Lite Dual SIM Kamera

Kamera:

Das LG G Pro Lite Dual SIM hat eine 8 Megapixel Kamera. Die löst schnell aus, die Farben werden nicht überzeichnet. Auch der Kontrast wirkt auf mich gut. Insgesamt kommen einfach patente Bilder dabei raus. Wer sich davon selbst ein Bild machen will, der oder die folgt einfach diesem Link zu flickr, wo es ein paar Testbilder zum anschauen gibt.

Fazit:

Das LG G Pro Lite Dual SIM kostet zur Zeit bei Amazon 274,35 Euro LG G Pro Lite Dual SIM Amazon Affiliate Link. Ist das Gerät seinen Preis wert?

Tja, das ist eine echt schwierige Frage. Einerseits kann ich sagen, wer ein Dual SIM Smartphone/Phablet sucht, der kann hier gut zugreifen. Ihr kriegt ein patentes Gerät. Sucht ihr aber ein schönes Smartphone, wollt auch damit spielen, dann kann ich das LG G Pro Lite Dual SIM leider nicht empfehlen. Da solltet ihr dann doch lieber zu einem anderen Gerät greifen.

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[OMT] Dateimanager von Microsoft ab sofort für Windows Phone 8.1 verfügbar

Neulich hieß es noch, Microsoft veröffentlich seinen Dateimanager (der jetzt installiert übrigens schlicht Dateien heißt) für Windows Phone 8.1 erst im Juni.
Jetzt hat es Microsoft, beinahe auf den letzten Drücker, noch im Mai geschafft Die Funktionen in Kürze:

– Zugriff auf Dateien auf ihrem Handy und der SD-Karte
– Durchsuchen, Suchen und Starten von Dateien
– Einfaches Teilen von Dateien
– Erstellen von Ordnern und Organisieren ihrer Dateien
– Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen von Dateien

Auf den ersten schnellen Blick läuft die App zuverlässig und schnell auf meinem Nokia Lumia 925.
Ob man so eine App nun braucht, darüber werden sich allerdings wohl die Geister scheiden. Insgesamt aber vielleicht ein Hoffnungsschimmer, das auch andere Entwickler Windows Phone nicht mehr links liegen lassen, wenn sie sehen, das Microsoft selbst tüchtig Apps herausbringt und auch verbessert.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

(via wparea.de)

[OMT] Infinity Blade II zur Zeit kostenlos

Guten Abend,

zur Zeit ist das großartige iOS Spiel Infinity Blade II kostenlos zum Download zu haben. Wer es also nicht eh schon besitzt, der sollte einfach, ohne noch länger darüber nachzudenken, den Download anstoßen.

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

[OMT] WWDC 2014 Keynote Livestream am 2.6.

Kinder, Kinder,

endlich gibt es mal wieder einen Livestream einer Keynote, der uns von Apple beschert wird. Schaut ihr hier, da wird es ihn geben, am Montag den 2.6. um 19.00 Uhr deutscher Zeit.

Ich wünsche und schon mal viel Spaß.

[OMT] Scanbot momentan kostenlos zum Download

Moin Moin,

Die iOS Scanner App Scanbot gibt es jetzt für 24 Stunden zum kostenlosen Download.
Noch nicht ganz so professionell wirkend wie Scanner Pro, weiß Scanbot aber mit Schnelligkeit und einem wirklich netten Design zu gefallen.
Und da es jetzt kostenlos ist, schlagt zu, ladet die App herunter. Falsch machen könnt ihr bestimmt nichts :).

SwiftScan AI Dokumentenscanner
SwiftScan AI Dokumentenscanner

[OMT] Calendars 5 von Readdle 48 Stunden lang kostenlos

Guten Abend,

die Kalender App Calendars 5 von Readdle, denen wir unter anderem auch so schöne Apps wie Scanner Pro zu verdanken haben, gibt es für 48 Stunden gratis zum Download.

Die Universal App ist sicherlich für Kalender Power User zu empfehlen. Mir persönlich wirkt sie zwar zu geschäftsmäßig, mir fehlt die Leichtigkeit von Fantastical. Aber falsch machen könnt ihr hier natürlich nichts, besonders während die App gratis ist :).

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

[OMT] Allview X1 Soul Test

Allview X1 Soul

Moin Moin,

Na, da war ich aber überrascht. Da klingelte es neulich an der Tür und der Paketbote brachte mir ein Paket. Was war drin? Ein Allview X1 Soul, welches mir für einen Test zur Verfügung gestellt wurde. Wie es sich geschlagen hat, ob ich es empfehlen kann, das erfahrt ihr hoffentlich nach diesem Test.

Lieferumfang:

  • Allview X1 Soul
  • fest eingebauter 2000 mAh Akku
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB Datenkabel
  • Kopfhörer
  • Ständer mit Saugnapf

Technische Daten:

  • 2G: 850/900/1800/1900 MHz
  • 3G: UMTS 900/2100 MHz
  • Maße: 143 x 69 x 7,9 mm
  • Gewicht: 129,4 Gramm
  • 5 Zoll Full-HD IPS JDI Display, 1920 x 1080 Pixel Auflösung
  • Android 4.2
  • CPU: Cortex-A7, 1,5 GHz Quad-Core
  • GPU: PowerVR SGX 544/OpenGL ES 2.0
  • 2 GB RAM
  • 13 Megapixel Hauptkamera, mit Autofokus OV12830, 1080p@30fps Full-HD Videoaufnahme
  • 5 Megapixel OV5648 Frontkamera
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2000 mAh Akku

Design und Handhabung:

Ein 5 Zoll Gerät ist nicht klein, das ist einfach mal Fakt. Das Allview X1 Soul gehört aber zu den größten Vertretern seiner Zunft, die ich bis jetzt in der Hand hatte. Wo sich das G2 von LG irgendwie ja noch wirklich handschmeichelnd gibt, liegt das X1 Soul doch eher wie ein Brocken in der Hand. Bis auf das Display ist es komplett aus „Plastik“ gefertigt. Den SIM Karten Slot findet man auf der linken Seite, auf der Oberseite den Power Button und auch den 3,5 mm Headset Anschluss, was mich persönlich ja sehr freut. Auf der rechten Seite sichert sich die Lautstärkewippe ihren Platz. Auf der Unterseite ist der Micro-USB Port. Bei solch einem Gerät den Power Button oben zu platzieren, finde ich, freundlich ausgedrückt, mutig. Allerdings ist es nicht unbedingt nötig, den Knopf zu benutzen. Das Display aufwecken, könnt ihr per 2 x Tap. Und inzwischen gibt es ja genug Apps, wo ihr 1 x Tap auf das Widget vollführt, um das Display wieder zu sperren.

Die Rückseite des Gerätes schimmert teilweise irgendwie silbrig, was schon schick aussieht. An sich ist das Gerät sehr eckig, oben und unten aber eher abgerundet. Einen Designpreis wird das X1 Soul in meinen Augen nun nicht gewinnen. Es sieht aber auch definitiv nicht schlecht aus. Eine Bedienung mit einer Hand ist für mich nicht möglich. Und das, obwohl ich nun nicht die kleinsten Hände habe 🙂 .


Das Allview X1 Soul läuft mit Android 4.2. Ob und in welcher Art da noch Updates kommen, dies vermag wohl nur Allview zu sagen. Ebenfalls habe ich bei meiner Google Suche nichts gefunden, was nach einer starken Custom-ROM Szene aussieht.

Was man mit Fug und Recht sagen kann, das Smartphone läuft einfach richtig gut und richtig schnell. Allerdings kam es bei mir in der Kamera App zu einem reproduzierbaren Absturz nach etwa sechs bis sieben Aufnahmen. Was dieses Verhalten ausgelöst hat, das weiß ich nicht. Allerdings dürfte es bei der großen Auswahl an Kamera Apps nun auch nicht das größte Problem darstellen. Ärgerlich und deswegen zu erwähnen, ist es aber trotzdem. Die eigene Oberfläche, die Allview über Android legt, muss nicht jedermanns Geschmack sein. Man kann aber verschiedene Themes einstellen, es somit auch recht nah an das Original Android bringen, oder natürlich einfach einen anderen Launcher aus dem Play Store installieren. Smart Gestures, also z.B. durch die Bilder Gallery wischen, ohne das Display zu bedienen, sind auch wieder mit an Bord. Ebenfalls, wie oben bereits erwähnt, via 2 x Tap das Display aufzuwecken.

Das eine vorinstallierte Lockscreen Widget ist ziemlich cool. Man kann z.B. direkt ein Foto aufnehmen, die LED als Taschenlampe verwenden oder einen Fake Anruf starten, der einen aus eventuell unangenehmen Situationen retten sollte 😉 .

Kamera:

Die 13 Megapixel Kamera wusste mich durchaus zu überzeugen. Sie liefert jetzt nicht die Non plus Ultra Qualität, aber sowohl Videos, wie auch Fotos waren klar und die Farben schön anzusehen. Ein paar Bilder könnt ihr euch hier bei flickr ansehen. Ein Video binde ich wieder am Ende des Testes ein.

Akku:

Wieso man in das große Modell einen 2000 mAh Akku einbaut und in das kleine Modell, das X1 mini Soul also, einen 3000 mAh Akku, dass muss man wahrscheinlich nicht verstehen. Wo ich beim kleinen Modell gut einen bis anderthalb bis auch zwei Tage hinbekam bei meinem Nutzungsverhalten, habe ich mit dem Allview X1 Soul zwar auch gut einen Tag hinbekommen, war dann aber auch nur noch bei etwas mehr als 15% Akkureserve. Also, das ist irgendwie schade.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Das Allview X1 Soul kostet 309 Euro zur Zeit bei Allview. Dafür bekommt ihr ein 5 Zoll Smartphone, welches nicht überragende, aber durch und durch gute Arbeit leistet, die mit einigen kleinen und netten Goodies verfeinert wird. Das Allview X1 mini Soul dagegen kostet „nur“ 229 Euro. Dafür gibt es ein 4,5 Zoll Smartphone, allerdings auch mit genau 1GB RAM weniger als das größere Modell, „nur“ einer 8 Megapixel Kamera und „nur“ 16 GB internen Speicher. Dafür bietet es einen größeren Akku und ein, in meinen Augen, höher wertiges Gehäuse. Wollt ihr ein Allview Gerät, wollt ihr ein Spitzenmodell und nicht zuviel ausgeben. Ich kann euch leider, trotz positiver Aspekte, das Allview X1 Soul nicht empfehlen und lege euch vielmehr das Allview X1 mini Soul ans Herz.

Aber im Endeffekt müsst ihr das natürlich ganz alleine entscheiden 🙂 .

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[OMT] LG G Flex Test

LG G Flex

Moin Moin liebe Leser,

Manche Smartphones gleichen sich irgendwie wie ein Ei dem anderen. Doch manchmal, manchmal gibt es tatsächlich noch das eine oder andere wirkliche Highlight zu entdecken. In gewissem Sinne ist das LG G Flex, welches mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde, solch ein Highlight. Ob es sich auch gut schlägt, das könnt ihr dann wohl jetzt erfahren.

Lieferumfang:

  • LG G Flex
  • Ladeadapter
  • Datenkabel
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • 160,5 x 81,6 x 8,7 mm
  • 177 Gramm
  • 6,0 Zoll gekrümmtes P-OLED Display, 720 x 1280 Pixel Auflösung, 245 ppi
  • 2G Netzwerk: GSM 850/900/1800/1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850/900/1900/2100
  • 4G Netzwerk: LTE 800/900/1800/2100/2600
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • 32 GB interner Speicher
  • 2 GB RAM
  • Qualcomm MSM8974 Snapdragon 800 Quad-Core CPU, 2,26 GHz Krait 400
  • Adreno 330 GPU
  • 13 Megapixel Kamera, 4160 x 3120 Pixel Auflösung, Videoaufnahme 1080p@60fps, Frontkamera 2,1 Megapixel – Videoaufnahme 1080p@30fps
  • Android 4.2.2
  • SAR Wert: 0.38 W/kg (head) – 0.41 W/kg (body)
  • 3500 mAh Akku

Design:

Fangen wir einfach an mit ein paar extra Worten zum Design. Denn das hat das LG G Flex definitiv verdient. Ich persönlich mag eigentlich das Design vom iPhone. Einen Nachteil gibt es dort allerdings, genauso wie bei vielen anderen Smartphones auch. Wenn man es zum Telefonieren ans Ohr hält, ist es nicht gerade ergonomisch sinnvoll. Unter anderem dieses Problem geht das G Flex an. Es ist vertikal gebogen. Somit ist das Mikrofon deutlich näher am Mund, so wie es auch sein sollte. Ansonsten ist es biegsam (ja, ich habe es vorsichtig ausprobiert und es ging einwandfrei). Und es bietet eine selbstheilende Rückseite, der sogenannte Wolverine Effekt. Da es nur ein Testgerät war, habe ich mich schwer getan, diese Funktion bis aufs Äußerste auszutesten. Aber kleine Kratzer, herbeigeführt mit einem Fingernagel, sind nach einiger Zeit tatsächlich verschwunden. Bedenken sollte man allerdings, dass die Rückseite natürlich nicht ganz unverwundbar ist. Und der Wolverine Effekt ist wirklich nur auf der Rückseite vorhanden. Nicht am Rand und auch nicht auf der Vorderseite.

Dadurch, dass das Display fast randlos ist, liegt das G Flex für ein Smartphone mit einer Größe von 6,0 Zoll noch erstaunlich gut in der Hand. Wobei es ja eigentlich gar nicht mehr in die Smartphone Kategorie gerechnet wird, sondern als Phablet wahrgenommen wird.

Kamera:

13 Megapixel Kamera, guter Standard möchte man meinen. Doch beim G Flex wird da echt eine Nummer rausgeholt. Kommen wir doch erst einmal zu den Bildern. Die Farben sind absolut natürlich. Der Kontrast ist super, ein Farbrauschen lässt sich für mich nicht feststellen. Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass helle Bildbereiche teilweise etwas zu sehr überbelichtet werden. Videoaufnahmen lassen sich nicht nur in 1080p Auflösung, sondern auch in Ultra-HD (3840 x 3120 Pixel) erstellen. Obwohl mir kein Abspielgerät zur Verfügung steht, welches UHD unterstützt, sahen diese Videoaufnahmen insgesamt noch einmal besser aus als die Full-HD Videoaufnahmen. Zwei Testvideos, die ich bei YouTube hochgeladen habe, binde ich, wie immer, am Ende dieses Testes ein. Und wer sich von der Qualität der Bilder selbst überzeugen will, den führt dieser Link direkt zu flickr, wo eine Anzahl Testbilder wartet.

Speicher:

Das LG G Flex bietet nominell 32 GB internen Speicher. Davon stehen um die 24 GB zur freien Verfügung des Nutzers. Eine Speichererweiterung via microSD Karte ist allerdings nicht möglich. Ich selbst finde das nicht so schlimm, ehrlich gesagt. Natürlich, auf einer SD Karte könnte man Musik, Filme und auch Bilder abspeichern. Wer aber jetzt nicht gerade seine gesamte private Videothek mit sich herumtragen möchte, der sollte bei der Größe des verfügbaren Speichers beim G Flex auch gut damit auskommen können.

Akku:

Der Akku des LG G Flex hat eine Kapazität von 3500 mAh. Nur als kleine Notiz: Da das ganze Gerät gekrümmt ist, muss der Akku übrigens auch gekrümmt sein. Alleine die Vorstellung finde ich irgendwie schon ziemlich cool :).

Wenn ich den Akku voll aufgeladen habe und das Phablet im normalen Gebrauch hatte (was mein normaler Gebrauch ist, das könnt ihr z.B. in vorangegangenen Tests nachlesen), bin ich ohne Probleme auf eine Laufzeit des Akkus von gut zwei bis zweieinhalb Tagen gekommen. Habe ich das Gerät mit Videos und Spielen wirklich intensiv gefordert, war immer noch wunderbar eine Laufzeit von einem bis sogar anderthalb Tagen drin. Der Akku ist wirklich eine Ansage – er ist nicht nur auf dem Papier besser als der Akku von dem LG G2, auch in der Praxis kann er sich behaupten. So sollte ein Smartphone Akku aussehen :).

Bedienung:

Das LG G Flex kommt, wie oben bereits erwähnt, mit dem Android Betriebssystem in der Version 4.2.2 . Laut diesem Link wird allerdings das Android 4.4 Update ausgerollt, wenn auch momentan nur in Korea. Daraus kann man aber wohl ableiten und auch hoffen, das Android 4.4 auch für den europäischen Markt kommt. Wie es danach mit weiteren Updates aussieht, nun, da ist man dann halt auf LG angewiesen. Wer weiß, vielleicht überraschen sie einen ja. Über Android hat LG wieder seine LG eigene Oberfläche, seinen Launcher, gelegt. Dieser hat wieder einige schicke Funktionen an Bord, wie wir sie teilweise auch schon vom G2 kennen. Da wäre z.B. Slide Aside zu nennen, wo ihr mit drei Fingern Apps einfach nach links wegwischen könnt – und von dort auch wieder starten könnt. Oder es gibt die Q-Slide Apps, wo ihr z.B. den Taschenrechner über anderen Apps starten könnt. Ebenfalls ist das Knock-On Feature an Bord. Was neu beim G Flex ist, sind die Multi-Window Apps, wo ihr, wie z.B. von Samsung bekannt, Google Maps und den Browser gleichzeitig öffnen könnt. Sie teilen sich dann den Bildschirm. Ich habe das nicht wirklich benutzt, bei einem 6,0 Zoll Display mag es für den einen oder anderen aber vielleicht dann doch sinnvoll sein. Ebenfalls gibt es die Funktion QuickTheatre. Ihr haltet euer Gerät im Lockscreen quer und slidet dann das Bild mit zwei Fingern auseinander. Dann kommt ihr in diesen Modus. Dort könnt ihr direkt Bilder anschauen, Videos ansehen oder auf YouTube zugreifen. Von mir erst als Spielerei gesehen, hat es sich in meinen Augen während des Tests doch zu einem wirklich hilfreichen Goodie gemausert. Ebenfalls hat LG wieder eine Infrarot-Fernbedienung eingebaut. Der Infrarot-Sender befindet sich leider nicht an der Oberseite des Gerätes, sondern auf der Rückseite neben der Kamera. Aber wenigstens werden – genauso wie beim G2 – auch Hersteller wie Medion unterstützt. Das ganze Gerät lief übrigens überaus ruckelfrei. Ob das Menü, einzelne Apps oder auch anspruchsvolle Spiele, ich konnte nichts finden, worüber ich meckern kann.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das LG G Flex kostet momentan bei Amazon 502,90 Euro LG G Flex Amazon Affiliate Link. Das ist ein echt hoher Preis, den man aber auch nicht unbedingt zahlen muss. Bei smartkauf.de ist das Gerät schon für "nur" 399,00 Euro zu haben. Ein Preisvergleich lohnt sich also wirklich.

Was bekommt ihr denn für den Preis?

Das LG G Flex bietet ein 6,0 Zoll Display, eine tolle Kamera und einen herausragenden Akku. Natürlich steckt noch viel mehr in dem guten Stück. Ich habe mich nur für diese drei Beispiele entschieden ;).

Das Display ist mir persönlich zu groß, obwohl es, wie oben erwähnt, doch noch gut in der Hand liegt. Einhandbedienung ist zwar mit einigen Tricks teilweise, aber doch nicht wirklich gut möglich. Und wo wir gerade beim Display sind, dieses hat "nur" eine HD und keine Full-HD Auflösung. An sich kein Beinbruch, allerdings hatte das Display, jedenfalls bei meinem Testgerät, doch mit einigen Problemchen zu kämpfen. Im alltäglichen Gebrauch merkt man davon nichts, doch wenn ihr z.B. ein Video schaut, wirkt das Bild teilweise irgendwie grisselig und unscharf sogar. Ob dies nun nur der vergleichsweise geringen ppi Zahl von 245 zuzuschreiben ist, oder ob da die gekrümmte P-OLED Technologie noch an "Kinderkrankheiten" krankt, dies vermag ich allerdings nicht zu sagen.

Halten wir noch einmal fest. Für um die 400 Euro, je nach Anbieter, bekommt ihr ein schnelles und gut ausgestattetes Phablet, welches eine tolle Kamera und einen sehr tollen Akku hat. Wer es sich kauft, der wird sicher nichts an der Größe des Gerätes zu beanstanden haben. Und dann kann er sicher sein, dass er seine Freude damit haben kann. Ich selbst würde mir das LG G Flex allerdings nicht kaufen. Erstens, es ist mir zu groß. Und zweitens kommt es mir, auch dank der Probleme mit dem Display, irgendwie dann manchmal doch eher wie ein Prototyp vor, der halt zeigen soll, was möglich ist.

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[OMT] Sony Xperia L Test

Sony Xperia L

Guten Tag meine Damen und Herren.

Ein Testgerät kam angeflogen. Und nun kommt der dazugehörige Testbericht. Und zwar geht es heute um das Sony Xperia L, welches mir freundlicherweise von Sony für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Wie es sich für mich geschlagen hat, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Sony Xperia L
  • 1750 mAh Akku
  • Netzadapter
  • USB-Kabel
  • Bedienungsanleitung
  • Stereo Headset

Technische Daten:

  • 128,7 x 65 x 9,7 mm
  • 137 Gramm
  • 4,3 Zoll TFT-Display, 480 x 854 Pixel Auflösung, 228 ppi
  • 8 GB interner Speicher (5,8 GB verfügbar)
  • 1 GB RAM
  • Qualcomm MSM8230 Snapdragon Dual-Core Prozessor 1 GHz
  • Adreno 305 GPU
  • microSD Slot, Erweiterung möglich bis zu 32 GB
  • HSDPA 21 Mbps, HSUPA 5,76 Mbps
  • WLAN a/b/g/n
  • Bluetooth 4.0
  • 8 Megapixel Kamera, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, LED Licht, 720p Videoaufnahme
  • Android 4.1.2, updatebar auf 4.2.2
  • 1750 mAh Akku
  • SAR EU: 0.69 W/kg (head)

Speicher:

Das Sony Xperia L bietet mit seinen 8 GB internen Speicher, wenigstens nominell, schon relativ wenig internen Speicher. Allerdings würde dies vielleicht noch ganz in Ordnung sein, wenn man denn auf z. B. große Spiele verzichtet. Allerdings gibt es zwei Knackpunkte. Erstens stehen nur, wie oben auch schon erwähnt, etwa 5,8 GB zur Verfügung. Und zweitens sind diese verfügbaren GB auch noch in zwei Speicherbereiche unterteilt. Einmal etwa 1,5 GB und, wie ihr selbst rechnen könnt, 4,3 GB. Nun werden Apps aber zum größten Teil in dem 1,5 GB großen Speicherbereich abgelegt. Und Apps können nicht auf die SD Karte ausgelagert werden. Speicherplatzmangel dürfte also bei App-Liebhabern vorprogrammiert sein. Schade drum.

Kamera:

8 Megapixel hat die Kamera für Fotos. Videoaufnahmen sind in maximal 720p möglich. Inzwischen reißen einen solche Kamera- Daten nicht mehr vom Hocker. Die Video-Ergebnisse wissen allerdings zu überzeugen, wenn auch nicht wirklich zu begeistern. Ein kleines Testvideo binde ich, wie immer, am Ende des Testes ein. Bei klar ausgeleuchteten Szenen gefielen mir die Fotos recht gut. Farbklarheit war vorhanden, Rauschen oder ähnliches fiel mir erst auf, als ich rangezoomt habe. Kommen Wolken ins Spiel oder schlechte Beleuchtung, weiß die Kamera allerdings nicht wirklich, gute Bilder zu machen. Ein paar Testbilder habe ich wie immer bei flickr hochgeladen. Die könnt ihr euch hier ansehen, um euch einen eigenen Eindruck zu machen.

Haptik:

Habe ich da ein Smartphone oder einen Bogen in der Hand? Wie ich darauf komme? Das Xperia L ist gebogen. Allerdings nicht ergonomisch sinnvoll. Also nicht so, das es sich z.B. an das Gesicht anschmiegt. Sondern es ist gewissermaßen nach hinten gebogen. Ich weiß nicht wirklich, was die Designer sich dabei gedacht haben. Allerdings hält sich das Smartphone deswegen wirklich merkwürdig und wirkt irgendwie so, als wenn es doch gerne mal aus der Hand würde rutschen wollen. Und dies ist umso unschöner, weil die leicht gummiert wirkende Rückseite dies eigentlich verhindern könnte/sollte.

Bedienung:

Mein Sony Xperia L Testgerät läuft noch mit Android in der Version 4.1.2. Ein Update auf 4.2.2 soll entweder schon verfügbar sein oder bald verfügbar sein. So oder so, auf jeden Fall war auf meinem Testgerät von einer neueren Version als 4.1.2 nichts zu sehen.

Das Xperia L läuft nichtsdestotrotz einwandfrei. Nichts ruckelt, nichts zuckelt. Hänger konnte ich nicht feststellen. Und wenn, dann nur im Mikrobereich. Also nichts, was auch nur entfernt bei der "normalen" Benutzung des Gerätes stört. Natürlich solltet ihr nicht versuchen, die "High-End"-Spiele zu spielen. Das Spiel Riptide GP zum Beispiel ruckelte doch ziemlich stark. Die Kamera App, die z.B. auch HDR-Aufnahmemöglichkeit bietet, startete wirklich sehr schnell. Und das egal, ob ihr sie über das Icon oder den dedizierten Hardware-Kamera-Knopf, der meiner Meinung nach übrigens zu weit am Rand des Gehäuses angebracht wurde, startet. Was allerdings wirklich schade ist, ist dass das Display "nur" eine Auflösung von 480 x 854 Pixeln hat. Und dann fühlt sich das Display auch wirklich nicht gut an. Es wirkt einfach billig.

Fazit:

Und da kommen wir – ganz "straight forward" – nun zum Fazit. Das Sony Xperia L kostet zur Zeit 182,99 Euro bei Amazon Sony Xperia L Amazon Affiliate Link. Ist es das wert? Hmm, ich bin irgendwie hin und her gerissen. Ihr bekommt auf jeden Fall ein recht patentes Mittelklasse Android Smartphone. Wechselbarer Akku, NFC usw. sind an Bord. Die Kamera verrichtet ihre Arbeit recht gut, hat mich aber nicht begeistert. Das Xperia L hat wunderbar einen Tag und mit aktiviertem STAMINA Modus sogar anderthalb Tage durchgehalten.

Die Negativ-Punkte des Xperia L sind definitiv das Design, das Display und die nicht wirklich tolle Auflösung. Wer nichts anderes kennt, dem mag es reichen. Wer aber HD oder auch Full-HD Auflösungen kennt, der wird viel "Pixelmatsch" sehen, sehr übertrieben ausgedrückt natürlich. Meine Empfehlung wollt ihr hören? Wollt ihr euch in der Preisklasse bis 200 Euro bewegen? Dann legt lieber etwas drauf und holt euch ein Motorola Moto G. Ja, die Kamera dort ist zwar schlechter. Allerdings ist das Moto G in meinen Augen nicht nur das deutlich rundere Gesamtpaket. Nein, es hat mir persönlich auch deutlich mehr Spaß in der Benutzung gemacht.

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