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[OMT] Samsung Galaxy Z Flip Test

Moin Moin,

ich hatte in der letzten Zeit die Gelegenheit, das Samsung Galaxy Z Flip testen zu können, worüber ich mich wirklich gefreut habe. Allerdings habe ich das Testgerät (was ich selbstverständlich nicht behalten darf, sondern was zurückgeschickt werden muss) nicht direkt von Samsung erhalten, sondern von O2.
O2 bietet hier die interessante Möglichkeit an, sich für Testgeräte zu bewerben, welche man dann für einen bestimmten Zeitraum bekommt, um sie zu testen, und sie dann zurückschicken muss. Ich habe mich wirklich gefreut, ausgewählt worden zu sein. Vielen Dank dafür an dieser Stelle. Und wenn dies ab und an klappen sollte, freue ich mich darüber, euch mit noch mehr Testberichten versorgen zu können.
Was ich von dem Galaxy Z Flip halte und wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr wie immer im folgenden Testbericht und natürlich im Über das Gerät: Video.
Viel Spaß.

Lieferumfang:

  • Samsung Galaxy Z Flip
  • USB-C Kabel
  • Clear Cover
  • Ladeadapter
  • SIM Eject Tool
  • USB Adapter (Type-C auf Type-A)
  • USB Type-C Kopfhörer

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
  • Maße aufgeklappt: 167.3 x 73.6 x 7.2 mm
  • Maße zugeklappt: 87.4 x 73.6 x 17.3 mm
  • Gewicht: 183 Gramm
  • Build: Plastic front, glass back (Gorilla Glass 6), aluminum frame
  • SIM: Nano-SIM, eSIM
  • Hauptdisplay: 6,7 Zoll, Foldable Dynamic AMOLED, 2636 x 1080 Pixel, 82.5% screen-to-body ratio, HDR10+, 425 ppi
  • Coverdisplay: Super AMOLED, 1.1 inches, 112 x 300 pixels
  • OS: Android 10, upgradable to Android 11, One UI 3.0
  • Chipset: Qualcomm SM8150 Snapdragon 855+ (7 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.95 GHz Kryo 485 & 3×2.41 GHz Kryo 485 & 4×1.78 GHz Kryo 485)
  • GPU: Adreno 640 (700 MHz)
  • RAM: 8GB
  • interner Speicher: 256GB, davon bei Auslieferung 33,60GB belegt, keine Speichererweiterung möglich
  • Hauptkamera (Dual Kamera): 12 MP, f/1.8, 27mm (wide), 1/2.55", 1.4µm, Dual Pixel PDAF, OIS & 12 MP, f/2.2, 123˚ (ultrawide), 1.12µm, LED flash, HDR, panorama — Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@60/240fps, 720p@960fps, HDR10+
  • Frontkamera: 10 MP, f/2.4, 26mm (wide), 1.22µm, HDR — Videoaufnahme: 4K@30fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • Fingerabdruckscanner im Powerbutton (seitlich)
  • Fast Charging (15 Watt)
  • nicht austauschbarer 3300 mAh Li-Po Akku
  • SAR Wert Kopf: 0.37 W/kg (head)
  • Sar Wert Körper: 1.55 W/kg (body)

Benchmark:

Um zu wissen, ob das Galaxy Z Flip schnell ist oder nicht, müsste man eigentlich gar keine Benchmarks durchlaufen lassen. Schließlich ist der Snapdragon 855+ zwar schon älter, gehört aber trotzdem noch nicht zum alten Eisen. Und ja, das geklappte Smartphone ist schnell, wirklich schnell. Egal in welchem Moment … und sei es beim Spielen von z.B. Asphalt 9 oder anderen "High End" Spielen, Ruckler oder Gedenksekunden sind mir nicht untergekommen.
Natürlich habe ich trotzdem einige Benchmarks für euch wieder durchlaufen lassen. Andere, die ich sonst immer nutze, funktionierten dagegen nicht. Das kennen wir ja schon manchmal von anderen Geräten. Auf jeden Fall kommen hier nun die Ergebnisse.

  • CPU Prime Benchmark: 50083
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,59 Sekunden
  • CF-Bench Benchmark: 99019
  • GPU Mark Benchmark: 1368000
  • AnTuTu Benchmark 9.0.5-OB: 557936
  • AI-Benchmark: 76.1 K
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 962.33MB/s – Write 384.23MB/s
  • A1 SD Bench RAM copy: 30709.27MB/s
  • AndroBench Sequential Read: 1458.22 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 524.63 MB/s
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 762
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 2691
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 2518
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 2505
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 7149
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 20834
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 9762
  • 3D Mark Benchmark Wild Life Stress Test (Bester Durchlauf-Score): 3100
  • 3D Mark Benchmark Wild Life Stress Test (Niedrigster Durchlauf-Score): 2158

Akku:

Leider lief der Akku Benchmark beim Samsung Galaxy Z Flip nicht durch. Mit diesen Werten kann ich euch also nicht dienen. Wenn ich das Smartphone ganz normal benutzt habe, ein paar Fotos, ein bisschen Musik, hier und da mal Soziale Netze …, ein ganz gemischter Betrieb halt, dann bin ich recht entspannt durch den Tag gekommen mit einer Akkuladung. Abends das Gerät in den Strom stecken, ist aber auf jeden Fall Pflicht.
Habe ich mich auf eine ausgedehnte Fotosession begeben, dann sollte man auf jeden Fall eine externe Powerbank in der Tasche haben. Oder man sollte sich dort aufhalten, wo eine Steckdose in der Nähe ist.

Kamera:

Obwohl mich das Galaxy Z Flip von Samsung an manchen Stellen etwas ratlos zurückgelassen hat, konnte mich die Kamera vom Smartphone überzeugen. »Was, nur eine Dual-Kamera?«, werden vielleicht manche Leute fragen.
Lieber eine wirklich gute Dual-Kamera, als drei, vier oder gar fünf Linsen, auf die man eigentlich wirklich ganz gut verzichten kann. Ich hätte, z.B. in einem Urlaub, keinerlei Probleme damit, ausschließlich Bilder und auch Videos nur mit Galaxy Z Flip zu machen. Farben, Kontraste, die passen hier für mich. Nur der Nachtmodus … der ist in Ordnung, kann aber weder mit dem Pixel 5, noch mit Huawei konkurrieren. Aber besser einen haben, als keinen haben. Die Kamera App an sich habe ich euch im Über das Gerät: gezeigt. Wer nun diesem Link zu Google Fotos folgt, der kann sich einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen. Und die beiden Testvideos, einmal im HDR10+ Modus, binde ich, wie gewohnt, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Wenn man bei idealo schaut, dann muss man im neuen Zustand für das Samsung Galaxy z Flip in der Farbe Mirror Black mindestens 949,00 Euro und in der Farbe Mirror Purple (die ich testen konnte, und die mir tatsächlich nicht schlecht gefällt) mindestens 1376,06 Euro zahlen. Das ist noch immer viel Geld. Das muss man schon sagen. Obwohl es sich so natürlich auf derselben Stufe, oder sogar etwas darunter, wie Apple Geräte und Geräte anderer Hersteller bewegt. Die eigentliche Frage ist ja folgende: Ist das Samsung Galaxy Z Flip diesen Preis auch wert? Leider ist diese Frage nicht ganz so einfach zu beantworten, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Natürlich, das Samsung Galaxy Z Flip ist absolut gut verarbeitet. Ja, die Kamera ist wirklich gut, jedenfalls in meinen Augen. Ja, die Geschwindigkeit ist gut und wird auch noch die nächsten Jahre ausreichen. Und auch das Display gefällt mir gut. Auch, wenn man natürlich immer aufpassen muss, dass, wenn man das Smartphone wieder zusammenklappt, nichts dazwischen liegt. Trotzdem gefällt mir das Display. Es fühlt sich nicht an wie Glas, eher wie eine wirklich hochwertige Displayschutzfolie. Und das ist vollkommen in Ordnung so.
Ich muss allerdings sagen, gerade das Hauptargument des Galaxy Z Flip, das Aufklappen und Zuklappen, würde mich dann doch im Alltag stören, wäre es mein eigenes Gerät. Bis zu 200.000 Mal soll man das Gerät wohl ohne Probleme klappen können. Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Auch ist es irgendwie nett "Old School", ein Gerät zum klappen zu haben. Es erinnert mich irgendwie an das uralte Motorola Razr V3, welches ich damals wirklich toll fand. Aber heutzutage würde es mich auf Dauer stören, für jede Benutzung das Gerät aufklappen zu müssen. Ja, es ist wie gesagt nett. Und es war wirklich wirklich toll, solch ein "Foldable" mal testen zu können. Ich werde auf jeden Fall gern die Entwicklung der Geräte verfolgen. Und hoffentlich werde ich auch das eine oder andere weitere Gerät noch einmal testen können. Was mir auf jeden Fall auch richtig gut gefallen hat, ist der Vibrationsmotor. Er ist nicht zu stark, sondern vibriert wirklich nett, gerade auch beim Tippen und anderem haptischen Feedback. Zwar kommt auch er nicht an die Taptic Engine bei Apple heran, ist von meinem Empfinden her aber ganz nah dran.
Aber ich persönlich, für mich, würde trotz aller Pluspunkte, das Galaxy Z Flip für mich selbst nicht kaufen. Das kann ich auf jeden Fall so klar sagen. Das liegt aber nicht an dem Gerät selbst, sondern einfach an meinem persönlichen Empfinden.

Und wie immer findet ihr hier noch die Screenshots der Benchmarks, usw.

[OMT] (Xiaomi) Redmi Note 10 Pro Test

Moin Moin,

ganz ehrlich, bei Xiaomi blickt man ja häufig aufgrund der absoluten Menge der Smartphones schon gar nicht mehr so richtig durch, was denn nun aktuell ist bzw. was schon wieder "veraltet". Sei es, wie es sei. In diesem Testbericht geht es um das (Xiaomi) Redmi Note 10 Pro, welches ihr heute noch z.B. bei Goboo aus Spanien kaufen könnt, ab Morgen, dem 25. März, könnt ihr das Smartphone aber auch in Deutschland direkt z.B. bei Amazon kaufen.
Wie es sich geschlagen hat und was ich davon halte, das erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

Lieferumfang:

  • Redmi Note 10 Pro
  • Papierkrams
  • Ladegerät
  • Ladekabel
  • Backcover
  • SIM Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 164 x 76.5 x 8.1 mm
  • Gewicht: 193 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 5), glass back (Gorilla Glass 5), plastic frame
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by) — Dreifach Slot = 2 x SIM + microSD
  • IP53, dust and splash protection
  • Display: 6,67 Zoll AMOLED, 120Hz, HDR10, 450 nits (typ), 1200 nits (peak), 2400 x 1080 Pixel, 20:9 ratio, 85.6% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 5, 395 ppi
  • OS: Android 11, MIUI 12
  • Chipset: Qualcomm SM7150 Snapdragon 732G (8 nm)
  • CPU: Octa-core (2×2.3 GHz Kryo 470 Gold & 6×1.8 GHz Kryo 470 Silver)
  • GPU: Adreno 618
  • interner Speicher: 64GB oder 128GB — UFS 2.2
  • RAM: 6GB oder 6GB oder 8GB
  • microSD Speichererweiterung
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.5, (wide), 1/3.06", 1.0µm — Videoaufnahme: 1080p@30fps, 720p@120fps
  • Hauptkamera (Quad): 108 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1/1.52", 0.7µm, dual pixel PDAF, 8 MP, f/2.2, 118˚ (ultrawide), 1/4.0", 1.12µm, 5 MP, f/2.4, (macro), AF, 2 MP, f/2.4, (depth), LED flash, HDR, panorama — Videoaufnahme: 4K@30fps, 1080p@30/60fps
  • Stereo Lautsprecher
  • 3,5mm Klinke
  • Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.1
  • USB Type-C 2.0
  • Fingerprint (side-mounted)
  • nicht austauschbarer 5020 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Wenn man liest, dass das Redmi Note 10 Pro "nur" einen Snapdragon 732G hat, dann könnte man durchaus annehmen, dass die Geschwindigkeit vielleicht noch nicht einmal für den Alltag wirklich gut ausreichen würde. Dem kann ich aber auf jeden Fall ganz klar widersprechen. Die Geschwindigkeit im Alltag reicht einfach komplett aus. Und auch Spiele, z.B. Asphalt 9, laufen wirklich gut. Natürlich, sie brauchen länger zum laden. Aber laufen sie erst einmal, dann hat man nicht das Gefühl, mit dem Gerät nicht auch die eine oder andere Runde spielen zu können.

  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score: 792.4
  • AI-Benchmark: 27.8 K
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score:8265
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 4045
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 13429

Leider liefen auch dieses Mal wieder zahlreiche Benchmarks nicht, trotz mehrerer Versuche. Deswegen kann ich euch leider nicht mit allen Daten beliefern.

Akku:

Ich muss sagen, dass ich von dem 5020 mAh Akku mehr erwartet hätte. Ja, man kommt selbstverständlich gut durch den Tag. Aber dann hat man abends noch so um die 45%-50% und das wäre mir zu risikoreich, ohne eine Ladung in den neuen Tag zu starten. Das gelingt dank dem 33 Watt Lader aber wirklich angenehm schnell, obwohl es natürlich noch schneller geht, siehe OnePlus z.B.. Aber da gibt es trotzdem, meiner Meinung nach, nichts zu meckern.
Gefühlt konnte ich übrigens keinen großen Unterschied in der Akkulaufzeit erkennen, ob ich beim Display jetzt 60Hz oder 120Hz eingestellt hatte.

Kamera:

Die Kamera, bzw. die Kameras des Redmi Note 10 Pro … . Die lassen mich, wenn ich ehrlich bin, ziemlich zwiegespalten zurück. Den Tiefensensor sehe ich grundsätzlich einfach mal als Spielerei bzw. als unnötig an. Die Hauptkamera macht im 12 Megapixel Modus, bei guten Lichtverhältnissen, teilweise wirklich nette Bilder. 108 Megapixel sind … da, aber die Ergebnisse werden häufig eher schlechter. Die Ultraweitwinkel Kamera macht einen ganz patenten Job. Damit kann man durchaus seinen Spaß haben. Welche Kamera mich auf jeden Fall wirklich positiv überrascht hat, ist die Makrokamera. Am Anfang habe ich sie auch als unnötig angesehen. Aber wenn ihr das passende Motiv habt und das Smartphone schön ruhig haltet bzw. sogar ein Stativ verwendet (OIS gibt es nämlich grundsätzlich nicht), dann bekommt ihr teilweise richtig nette Makrobilder hin. Dafür wirklich einen Daumen hoch. Der Zoom ist ausschließlich digital gelöst, bis maximal 10X. 2X Zoom und vielleicht noch hoch bis 5X würde ich als nutzbar beschreiben. Alles darüber sieht dann zu verpixelt und so "Cartoon-artig" aus, dass die Bilder keinen wirklichen Spaß mehr machen.
An Kamera Modi gibt es zahlreiches zu sehen, z.B. einen speziellen Modus für den Sternenhimmel. Die Ergebnisse kommen nicht an die Astrophotography von einem Pixel ran, sind in der Preisklasse aber absolut annehmbar.
Die Videos sind wohl nur so richtig, elektronisch, stabilisiert bis 1080p. Allerdings kann man auch bei 4K@30fps (maximale Auflösung) eine Stabilisierung einschalten. Aber das Ergebnis … . Nun ja, es ist in Ordnung. Mehr aber auch nicht. Worauf ich tatsächlich meine Hoffnung setze, ist, dass (hoffentlich bald) ein gut funktionierender und angepasster Google Kamera Port für das Redmi Note 10 Pro verfügbar sein wird.
Damit werden die Bilder, darauf möchte ich sogar wetten, auf jeden Fall noch einmal deutlich besser.
Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von einigen Testbildern machen möchte, der möge diesem Link zu Google Fotos folgen. Ein Testvideo binde ich dann, wie immer, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Redmi Note 10 Pro könnt ihr heute noch z.B. aus Spanien bei Goboo bestellen. Da kostet die 6GB RAM & 64GB ROM Version 279€ und die 6GB RAM & 128GB ROM Version 299€. Bei Amazon in Spanien könnt ihr die 64GB Version für 249,99€ bekommen. Und ab morgen, dem 25.03., gibt es das Gerät dann auch in Deutschland. Die Preise habe ich noch nicht gefunden. Ab morgen weiß man dann mehr.
Ich muss sagen, 299€ für die größere Version empfinde ich als zu teuer für das Gebotene. 270€ maximal für die Version, da würde ich sagen, man kann zuschlagen. Mehr würde ich aber tatsächlich nicht empfehlen zu zahlen.
Was bekommt man denn nun für den Preis? Auf jeden Fall ein Smartphone, was ein guter Alltagsbegleiter sein kann. Das Display ist groß, es ist hell und es macht Spaß, auch mal einen Film darauf zu gucken. Ob ein Display nun 60Hz, 90Hz oder wie hier 120Hz hat, ist mir persönlich aber tatsächlich recht egal.
Ich merke noch immer keinen so wirklichen Unterschied dabei. Wenn es schnell ist, ist es halt schnell. Oder ich scrolle einfach zu langsam, um den wirklichen Unterschied zu merken ;).
Die Stereolautsprecher machen mir richtig Spaß. Es ist toll, dass das Gewicht unter 200 Gramm ist. Alles über 200 Gramm finde ich wirklich schwer zu benutzen. Die Kameras sind in Ordnung in der Preisklasse, mehr aber auch nicht. Wenn man aber bedenkt, was man in der Preisklasse noch vor einigen Jahren bekommen hat, dann ist das tatsächlich irgendwie auch "Meckern auf hohem Niveau". Und die Farbe Gradient Bronze ist ja mal so richtig hübsch!111!.

Und hier gibt es dann noch die Screenshots von den Benchmarks, etc.

[OMT] LG Wing Test

Moin Moin,

ich hatte einmal mehr die Möglichkeit, ein Smartphone testen zu können, um genau zu sein das LG WING. Und dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Es ist auf jeden Fall zu schwer, um für mich ein Daily Driver zu sein. Es kommt mir nämlich deutlich schwerer vor als die angegebenen 260 Gramm. Soviel kann ich aus dem Fazit schon vorziehen. Ansonsten aber, trotz einiger Mängel und auch gerade wegen zahlreicher Dinge, die mir wirklich gut gefallen haben, alle Daumen hoch für das Smartphone. Denn LG wagt hier einmal mehr etwas Neues. Und alleine das gefällt mir schon gut.

Und nun viel Spaß beim Lesen des Testberichtes.

Lieferumfang:

  • LG Wing
  • Cover
  • Ladegerät
  • USB-Kabel
  • SIM-Eject Tool
  • Papierkrams
  • Displayschutzfolie
  • USB-C auf Klinke Adapter

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE / 5G
  • Maße: 169.5 x 74.5 x 10.9 mm
  • Gewicht: 260 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 5), glass back (Gorilla Glass 5), aluminum frame
  • SIM: Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • IP54 splash proof
  • Water-repellent coating
  • MIL-STD-810G compliant* *does not guarantee ruggedness or use in extreme conditions
  • Hauptdisplay & Secondary Display: Rotating P-OLED, 6,8 Zoll, 2460 x 1080 Pixel, 87.0% screen-to-body ratio, 395 ppi, Corning Gorilla Glass 5, Always-on display — G-OLED, 1240 x 1080 Pixel, 3,9 Zoll
  • OS: Android 10
  • Chipset: Qualcomm SM7250 Snapdragon 765G (7 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.4 GHz Kryo 475 Prime & 1×2.2 GHz Kryo 475 Gold & 6×1.8 GHz Kryo 475 Silver)
  • GPU: Adreno 620
  • RAM: 8GB
  • Interner Speicher: 128GB (um die 99GB stehen zur freien Verfügung)
  • microSD Speichererweiterung möglich (shared SIM Slot)
  • Frontkamera: Motorized pop-up, 32 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1/2.8", 0.8µm, HDR — Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera (Triple Kamera): 64 MP, f/1.8, 25mm (wide), 1/1.72", 0.8µm, PDAF, OIS — 13 MP, f/1.9, 117˚, (ultrawide), 1/3.4", 1.0µm — 12 MP, f/2.2, 120˚, (ultrawide), 1/2.55", 1.4µm, LED flash, panorama, HDR — Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60fps, gyro-EIS
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.1
  • Unter Display Fingerabdruckscanner
  • nicht austauschbarer 4000 mAh Li-Po Akku
  • SAR-Wert Kopf: 1.13 W/kg
  • SAR-Wert Körper: 1.06 W/kg

Benchmark:

Und da wären wir dann auch schon wieder bei den Benchmarks angekommen. Klar, für einen Preis an den 1000€ dran könnte man auch einen aktuellen High-End Snapdragon erwarten. Ich muss aber sagen, dass mich der Snapdragon 765G nicht enttäuscht hat. Das Gerät lief in jeder Situation so flüssig, dass ich keinen Grund gefunden habe, mich darüber …und sei es nur gedanklich… zu beschweren. Ja, große Spiele wie Asphalt 9 laden einfach länger als auf anderen Geräten. Aber das ist vollkommen im akzeptablen Bereich. Und ist das Spiel dann geladen, so läuft es genau so schnell und gut wie auf anderen Smartphones auch.

  • CPU Prime Benchmark: 35405
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,99 Sekunden
  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score: 864.4
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 609
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 1755
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 1251
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 1194
  • AndroBench Sequential Read: 903.77 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 470.47 MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 800.77MB/s – Write 0.00MB/s
  • A1 SD Bench RAM copy: 17912.72MB/s
  • AI-Benchmark: 43.9 K
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 4582
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 3281
  • 3D Mark Benchmark Wild Life: 1658
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 19475
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 3805
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 7886

Benchmarks, die in der Auflistung fehlen und die ich sonst benutzt habe, ließen sich entweder nicht installieren, oder aber sie brachen während des Durchlaufs ab.

Akku:

4000 mAh hat der nicht austauschbare Akku des LG Wing. Mehr wäre vielleicht sogar besser, aber dann wäre das Gerät natürlich noch schwerer geworden. Leider kann ich Euch mit den Benchmark Ergebnissen zum Akku nicht dienen dieses Mal. Aber es war für mich auf jeden Fall kein Problem über den Tag zu kommen. Und wahrscheinlich wäre auch mindestens noch ein weiterer, halber Tag drin gewesen. Allerdings habe ich meistens – und sei es nur zur Sicherheit – das Smartphone trotzdem jeden Abend an den Strom gehängt.

Kamera:

Die Kamera des LG Wing konnte mich, was Fotos und Videos anbelangt, erfreulicherweise einmal wieder überzeugen. Jedenfalls, so lange es kein Abend ist. Ja, es ist, wie es ja heutzutage gang und gäbe ist, auch ein Nachtmodus für die Kamera integriert. Aber ganz ehrlich … das will man wirklich nicht nutzen. Alles was es da von Huawei oder Google oder Apple oder selbst von Samsung gibt, liefert da bessere Ergebnisse. Befinden wir uns aber am Tage, das Wetter ist schön und die Sonne scheint am Besten noch, dann kriegt man wirklich richtig nette Ergebnisse hin. Da gibt es von meiner Seite aus nichts zu meckern. Wer sich davon einen kleinen, eigenen Eindruck machen will, der möge nun diesem Link zu Google Photos folgen. Und einige Testvideos binde ich am Ende des Tests natürlich wieder ein.
Apropos Videos … wie ich Euch im Über das Gerät: Video gezeigt habe, gefiel mir im T-Modus der Gimbal Modus zur Videoaufnahme wirklich gut. Tolle Stabilisierung und einfach nett, auch z.B. für Zeitraffer. Allerdings würde ich mir da tatsächlich ein geringeres Gewicht wünschen und vielleicht noch ein Case, womit man das ganze noch besser halten kann.

Über das Gerät:

Fazit:

Das LG Wing bekommt Ihr bei Amazon momentan für 787,37 Euro. Bei anderen Online Händlern kostet das Gerät mehr. Aber halten wir fest, irgendetwas um die 1000€ kostet es momentan noch. Und ich will ganz ehrlich sein … das wäre mir für das LG Wing ein zu hoher Preis. Die Idee mit zwei Displays, das ist nett. Die beiden Displays an sich sind auch wirklich gut. Und die Verarbeitung des Ganzen überzeugt mich auch. Aber wie ich auch schon im Video zeigte und sagte, das ganze bietet mir einfach zu wenig Mehrwert. Seien es nun die Extras bei Asphalt 9, oder dass man Youtube oben schauen kann, um währenddessen auf dem kleinen Display zu surfen oder eben, dass man auf dem kleinen Display die Tastatur hat und oben das Textfenster … . Ja, das ist alles nett. Aber der Mehrwert … den sehe ich leider nicht. Und dafür ist mir persönlich das Gerät einfach viel zu schwer. Wer aber etwas neues will, etwas ungewöhnliches mit einer guten Frontkamera, guten Hauptkameras, einem guten Tempo, guten Displays und einem Feeling, was einem sagt, dass es einfach schon Spaß macht, das gesamte Smartphone zu bedienen, der sollte auf jeden Fall einen Blick werfen auf das LG Wing.

Und wer noch einmal die Benchmarks und so als Screenshots sehen möchte, hier sind sie zu finden.

[OMT] OnePlus 8T Test

Moin Moin,

damals, im Jahr 2014, habe ich mir kurz nach Markteinführung das OnePlus One bei Wikipedia gekauft. Damals war das wirklich ein Preiskracher, denn am Anfang bekam man die größte Version für 299€. Diese Zeiten sind leider(?) vorbei, das wissen wir alle. Seitdem habe ich selbst kein OnePlus Gerät besessen aber die Geräte immer mit großem Interesse verfolgt. Nun habe ich vor einiger Zeit das neue OnePlus 8T zum Testen bekommen, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe. Und wie sich das Gerät, in meinen Augen, geschlagen hat, das erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

PS: Natürlich musste das Leihgerät an OnePlus zurückgeschickt werden und durfte nicht behalten werden. Dies nur, weil solche Fragen doch immer wieder kommen.

Lieferumfang:

  • OnePlus 8T
  • Warp Chage 65 Netzteil
  • Warp Charge-Kabel mit USB-C-zu-USB-C-Stecker
  • Kurzanleitung
  • Willkommensbrief
  • Sicherheitshinweise und Garantiekarte
  • LOGO Aufkleber
  • Case
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE / 5G
  • Maße: 160.7 x 74.1 x 8.4 mm
  • Gewicht: 188 Gramm
  • Glass front (Gorilla Glass 5), glass back (Gorilla Glass 5), aluminum frame
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • Display: 6,55 Zoll Fluid AMOLED, HDR10+, 120Hz, 2400 x 1080 Pixel Auflösung, 20:9 ratio, Corning Gorilla Glass 5, Always-on display, 402 ppi, 87.0% screen-to-body ratio
  • OS: Android 11, OxygenOS 11.0.4
  • Chipset: Qualcomm SM8250 Snapdragon 865 (7 nm+)
  • CPU: Octa-core (1×2.84 GHz Kryo 585 & 3×2.42 GHz Kryo 585 & 4×1.8 GHz Kryo 585)
  • GPU: Adreno 650
  • Speicher intern: 128GB & 8GB RAM oder 256GB & 12GB RAM, UFS 3.1 Speicher
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.4, (wide), 1/3.06", 1.0µm, Auto-HDR, Videoaufnahme: 1080p@30fps, gyro-EIS
  • Hauptkamera (Quad Kamera): 48 MP, f/1.7, 26mm (wide), 1/2.0", 0.8µm, PDAF, OIS, 16 MP, f/2.2, 14mm, 123˚ (ultrawide), 1/3.6", 1.0µm, 5 MP, f/2.4, (macro), 2 MP, f/2.4, (depth), Dual-LED flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60/240fps, Auto HDR, gyro-EIS
  • Stereo Lautsprecher (ungefähr zwei Drittel aus dem Hauptlautsprecher und ein Drittel aus der Hörmuschel)
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac/6
  • Bluetooth 5.1
  • USB Type-C 3.1
  • Fingerabdruckscanner unter dem Display
  • nicht austauschbarer 4500 mAh Li-Po Akku
  • Widevine CDM Level 1

Benchmark:

Es gibt so Geräte (Smartphones), da müsste man eigentlich gar keine Benchmarks durchlaufen lassen. Ein Snapdragon 865 ist so schnell, da ruckelt nichts und da hakt auch nichts. Und noch nicht einmal die kleinste Gedenksekunde hat sich das OnePlus 8T gegönnt. Natürlich habe ich aber – und sei es nur zum Vergleich – trotzdem Benchmarks durchlaufen lassen. Und die Ergebnisse gibt es nun zu lesen.

  • CPU Prime Benchmark: 69017
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,54 Sekunden
  • CF-Bench Benchmark: 98886
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 888
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 3202
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 3245
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 3422
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 1500.91MB/s – Write 0.00MB/s
  • AndroBench Sequential Read: 1675.93 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 748.59 MB/s
  • AI-Benchmark: 79.6 K
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 25751
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 7622
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 11137
  • AnTuTu Benchmark v8.4.3: 584867
  • 3D Mark Benchmark API Overhead OpenGL ES 3.0 (Draw Calls/Sekunde): 556137
  • 3D Mark Benchmark API Overhead Vulkan (Draw Calls/Sekunde): 800513
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 8845
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 7155
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme Unlimited – OpenGL ES 3.1: 8054
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 4586
  • 3D Mark Benchmark Wild Life: 3824
  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score: 1500.9
  • GFXBench Benchmark Aztec Ruins OpenGL (High Tier) Best Score: 1824 Frames

Akku:

Und wir kommen zum Akku des OnePlus 8T. Leider lief z.B. der Batterie Test vom PC Mark Benchmark nicht durch. Deswegen kann ich euch mit diesen Daten leider nicht dienen. Aber ich kann definitiv sagen, dass mich der 4500 mAh Akku vom OnePlus 8T nicht enttäuscht hat. Durch den Tag kommen = geht ganz locker. Zwei Tage = ja, kann man auch hinkriegen, ohne sich groß einzuschränken.
Spätestens am Ende des zweiten Tages ist dann aber auch Schluss und das Smartphone will definitiv an den Strom. Bevor ich zu dem großen und fetten Aber komme, noch ein Hinweis. Jeder benutzt sein Smartphone natürlich anders. Deswegen können oder könnten eure Erfahrungen mit dem Akku ganz anders aussehen, als sie eben bei mir ausgesehen haben.
Nun aber zum Aber. Durch Warp Charge 65 (dem Mechanismus zum Schnellladen von OnePlus) muss man sich gar nicht mehr, wie oben erwähnt, einschränken. 15 Minuten laden reichen locker, um durch den Tag zu kommen. Etwas mehr als 30 Minuten und der gesamte Akku ist wieder voll.
Wenn man so ein wirklich schnelles Schnellladen hat, habe ich auch keine Probleme damit, dass Qi-Laden nicht eingebaut ist. Während des Zähneputzens ist der Akku gut voll, um über den Tag zu kommen. Das fand ich nicht nur nett. Das fand ich – ehrlich gesagt – so richtig, richtig, richtig nett.

Kamera:

Die Kamera des OnePlus 8T ist definitiv nicht schlecht. Das muss ich vorausschicken. Und auch, wenn ich mich in diesem Abschnitt eventuell nicht ganz so euphorisch äußern werde, muss ich sagen, dass ich keinerlei Probleme mit dem Gedanken habe, im Urlaub ausschließlich mit dem OnePlus 8T meine Bilder zu knipsen und auch meine Videos aufzunehmen. Die OnePlus eigene Kamera App empfand ich als übersichtlich und auch die angebotenen Modi als gut. Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ich ein anderes Kamera Setup wahrscheinlich besser gefunden hätte. Meiner Meinung nach hätte man auf den Tiefensensor und den Makrosensor (die Ergebnisse sind höchstens solala) verzichten sollen und lieber einen Telesensor – und sei es bloß 2x – einbauen sollen. Dann hätte man zwar nicht mit einer Quad Kamera werben können, das Setup wäre aber vernünftiger geworden. Übrigens habe ich viele Bilder mit einer portierten Version der Google Kamera gemacht. Es gibt oder gab zum Testzeitpunkt noch keine Version, die speziell für das OnePlus 8T angepasst worden war. Ich bin aber mit folgender Version von Wichaya glücklich geworden.
Die OnePlus eigene Gallery App gefiel mir übrigens auch gut. Nett z.B. war, dass – wenn man an einem Ort viele Bilder knipst – automatisch kleine Filmchen erstellt werden. Musikuntermalung wäre da vielleicht noch nett. Aber so war es auch schon sehr schön.
Wer sich nun einen eigenen Eindruck von der Bildqualität machen möchte, der möge einfachem diesem Link zu Google Fotos folgen. Und einige Testvideos binde ich – wie immer – am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir dann auch beim Fazit. Das OnePlus 8T kostet in der kleinen Version bei Amazon 599,00 Euro und die große Version, die ich testen durfte, kostet 699,00 Euro. Das sind, obwohl günstiger als Geräte anderer Hersteller, natürlich immer noch stolze Preise. Und ich will ganz ehrlich sein. Hätten sie 499€ und 599€ gekostet, dann würde ich nun schreiben, das Gerät sei ein No Brainer und wenn man ein neues Android Smartphone sucht, dann könnte man sofort zuschlagen. So aber muss man es sich schon etwas überlegen.
Ihr bekommt ein rasend schnelles Gerät, was nicht nur wirklich gut aussieht (obwohl das natürlich auch immer im Auge des Betrachters liegt), sondern auch noch ganz hervorragend verarbeitet ist. Die Kamera ist nicht das Beste, was man auf dem Markt kriegt, spielt aber trotzdem ganz oben mit. Und wie gesagt … . Im Urlaub nur Bilder und Videos mit dem OnePlus 8T machen … . Aber ja doch, da müsste ich gar nicht lange drüber nachdenken.
Das Display des OnePlus 8T ist hervorragend, der Fingerabdruckscanner funktioniert zuverlässig und gut. Und es gibt auch Face-Unlock, was ich mit einem Bild nicht zu entsperren vermochte. OxygenOS hat Unmengen an Dingen, die man einstellen kann, und ist dabei trotzdem nicht überfrachtet und sehr logisch aufgebaut. Und eine Gestensteuerung ist natürlich auch mit an Bord.
Es gibt also wirklich nichts zu meckern. Und der Preis ist…für das Gebotene…auch wirklich in Ordnung. Ja, ihr müsst auf Qi Laden verzichten (aber wer will bei Warp Charge 65 schon Qi?). Und ja, das Kamera Setup hätte noch sinnvoller sein können. Aber ihr bekommt mit dem OnePlus 8T wirklich ein rundum gelungenes Paket.
Übrigens…ich mochte bei dem OnePlus One damals schon die Sandstone Rückseite. Die gibt es ja leider nicht mehr bei OnePlus Smartphones. Aber man kann sich ein Sandstone Bumper Case kaufen. Und das fühlte sich wieder richtig, richtig gut an und hat mir sehr gefallen, es während des Tests zu benutzen.

Und wer nun noch einmal die Screenshots der Benchmarks und so sehen möchte, der möge einfach diesem Link folgen.

[OMT] Microsoft Lumia 950 Test

Moin Moin,

schon immer war ich ein großer Fan (ich denke, ich kann mich wirklich so bezeichnen), von Windows Phone und danach dann Windows 10 mobile. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass ich Windows Phone 8.1 jederzeit Windows 10 mobile vorgezogen habe. Aber darum soll es jetzt eigentlich gar nicht gehen. Als im Jahr 2015 das Lumia 950 vorgestellt wurde, fand ich das Gerät wirklich sehr interessant. Aber irgendwie konnte es nie in meine Hände wandern für einen Test. Das letzte Windows 10 mobile Smartphone, welches ich testen konnte, war das Lumia 640 (oaad.de Test Lumia 640), welches ich immer noch durchaus mag.
Nun habe ich mir vor einiger Zeit für einen Preis von deutlich unter 30€ das Lumia 950 ersteigert, einerseits um es als mobilen WiFi Hotspot zu nutzen, andererseits auch um ein wenig damit rumzuspielen. Schließlich gilt es für viele ja immer noch als die beste Smartphone Kamera da draußen. Und sehr viel mehr kann man leider auch nicht mehr damit machen. Denn Windows 10 mobile ist inzwischen leider tot, wie Ihr z.B. hier bei den Kollegen von computerwoche.de nachlesen könnt. Trotzdem will ich diesen Testbericht, so gut es in diesem Fall geht, wie einen ganz normalen Bericht strukturieren.

Lieferumfang:

  • Lumia 950
  • Papierkrams
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel

Was sonst noch im Lieferumfang dabei lag, das weiß ich leider nicht mehr, ist heutzutage aber eigentlich auch irrelevant.

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 145 x 73.2 x 8.2 mm
  • Gewicht: 150 Gramm
  • SIM: Nano-SIM
  • 5,2 Zoll AMOLED, 2560 x 1440 Pixel, 16:9, Corning Gorilla Glass 3, ClearBlack Display, 70.5% screen-to-body ratio, 564 ppi
  • OS: Windows 10 mobile
  • Chipset: Qualcomm MSM8992 Snapdragon 808 (20 nm)
  • CPU: Hexa-core (4×1.4 GHz Cortex-A53 & 2×1.8 GHz Cortex-A57)
  • GPU: Adreno 418
  • 32 GB interner Speicher
  • 3 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung
  • Frontkamera: 5 MP, f/2.4, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera: 20 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1/2.4", 1.12µm, AF, OIS, Zeiss optics, triple-LED RGB flash, panorama, HDR, Videoaufnahme: 4K@30fps, stereo sound rec., 1080p@30/60fps (after SW update)
  • 3,5 mm Klinke
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.1
  • auswechselbarer 3000 mAh Li-Ion Akku
  • Wireless Charging

Benchmark:

Zu meiner Überraschung läuft der Windows 10 mobile AppStore ja immer noch. Irgendwie hatte ich gedacht, dass der inzwischen auch schon abgeschaltet ist, aber "nein" er läuft noch immer. Einen Benchmark, der noch funktioniert oder sich herunterladen ließ, habe ich aber leider nicht gefunden.
Ich kann aber nur soviel sagen. Microsoft hatte es einfach hingekriegt. Windows Phone 8.1 lief, meiner Meinung nach, immer noch eine Nummer besser als Windows 10 mobile. Aber auch Windows 10 mobile ist nicht nur vom Bedienkonzept sondern auch von der Geschwindigkeit her über jeden Zweifel erhaben. Das Smartphone rennt nicht nur, es fliegt förmlich. Und es macht auch jetzt, im Jahr 2020, wirklich Spaß, das Gerät zu bedienen.

Akku:

Über den 3000 mAh Akku kann ich bei meinem ersteigerten Gerät leider keine wirklich treffende Aussage mehr machen. Dieser kommt jetzt vielleicht noch über einen halben Tag. Aber wenn ich an mein neues Lumia 640 von damals denke, da war es kein Problem, ganz locker über den Tag zu kommen. Und ich nehme jetzt einfach mal an, dass das auch mit Lumia 950 wahrscheinlich kein Problem gewesen ist.

Kamera:

Auch im Jahr 2020 ist die Kamera vom Lumia 950 für viele, die ich kenne, immer noch die beste Smartphone Kamera, die jemals verbaut wurde. 20 Megapixel, Blende f/1.9, Zeiss Optik und 4K Aufnahmen…auf dem Datenblatt hat die Kamera wirklich was zu bieten. Vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass man kein Gerät von 2019 oder 2020 vor sich hat, sondern von 2015. Und ich kann sagen, nicht nur auf dem Papier hat die Kamera was zu bieten. Videos sind wirklich nett anzusehen. Und an der Qualität der Bilder habe ich auch rein gar nichts auszusetzen. Ja, gerade im HDR Modus sind die Farben der Bilder manchmal ein wenig zu poppig und entsprechen nicht mehr so ganz der Realität. Aber wenn ich ehrlich bin, dann mag ich das deutlich lieber, als wenn die Farben zu schwach sind, wie es z.B. beim Honor 9 oaad.de Honor 9 Test der Fall gewesen ist.
Einige Bilder habe ich bei Google Fotos hochgeladen. Und das Album mit den Testbildern findet Ihr hier.

Über das Gerät:

Fazit:

Ein Fazit zu dem Lumia 950? Hmm, das ist leider gar nicht so einfach. Oder eigentlich ist es schon einfach. Das Lumia 950 war und ist, meiner Meinung nach, ein Smartphone, was seiner Zeit irgendwie voraus war. Ein wahnsinnig tolles Display, eine wirklich tolle Kamera, Wireless Charging, Dual-SIM und ein Betriebssystem Windows 10 mobile war und ist ein OS, was heutzutage immer noch seinesgleichen sucht. Dazu Features wie Continuum, die einfach toll waren und auch noch sind, wenn Windows 10 mobile nicht ein totes OS wäre und man es auch im Alltag noch nutzen könnte. Das ist aber leider nicht mehr gegeben, was wirklich, wirklich schade ist. Und das nicht nur, weil ich denke, dass ein dritter Mitbewerber neben Android und iOS dem Markt einfach gut tun würde.
Aber gut, es ist halt so, wie es ist. Wer das Lumia 950, so wie ich, zu einem guten Preis ersteigern kann, der kann schon, mit der Kamera, seinen Spaß haben. Oder aber man will damit ordentlich basteln. Ansonsten, für den Alltag, ist das Lumia 950 natürlich/leider nichts mehr.

[OMT] LG G8s ThinQ Test

LG G8s ThinQ

Moin Moin,

nachdem ich ja bereits, angefangen beim LG G2, im Prinzip alle G LG Smartphones testen konnte, zuletzt das LG G7 ThinQ, konnte ich nun das LG G8s ThinQ testen. Und ganz ehrlich … . Nachdem G4 hat mich das G8s ThinQ mal wieder richtig überzeugt. Und wieso das so ist, das erfahrt Ihr im folgenden Test.

Lieferumfang:

  • LG G8s ThinQ
  • Papierkrams
  • Headset
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 155.3 x 76.6 x 8 mm
  • Gewicht: 181 Gramm
  • Build: Front glass (Gorilla Glass 5), back glass (Gorilla Glass 6), aluminum frame
  • SIM: Single SIM (Nano-SIM) or Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • IP68 dust/water proof (up to 1.5m for 30 mins)
  • MIL-STD–810G compliant
  • 6,21 Zoll Display, AMOLED, 1080 x 2248 pixels Auflösung, Corning Gorilla Glass 5, 82.0% screen-to-body ratio, DCI-P3 100%, HDR10, 401 ppi, Always-on display
  • OS: Android 9.0 (Pie); LG UX 8.0
  • Chipset: Qualcomm SDM855 Snapdragon 855 (7 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.84 GHz Kryo 485 & 3×2.42 GHz Kryo 485 & 4×1.78 GHz Kryo 485)
  • GPU: Adreno 640
  • 128 GB interner Speicher
  • 6 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung
  • Frontkamera (Dual): 8 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1.12µm, AF, TOF 3D camera, f/1.4, Videoaufnahme: 1080p@60fps
  • Hauptkamera (Triple): 12 MP, f/1.8, 27mm (standard), 1.4µm, PDAF, OIS, 12 MP, f/2.6, 49mm (telephoto), 1.0µm, PDAF, 2x optical zoom, 13 MP, f/2.4, 14mm (ultrawide), 1.0µm, Videoaufnahme: 2160p@30/60fps, 1080p@30/60fps, 1080p@240fps, HDR, 24-bit/192kHz stereo sound rec.
  • Stereo Sound
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • USB Type-C
  • nicht austauschbarer 3550 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Und wir wären wieder bei den Benchmarks angekommen. Das Gerät ist superschnell, es rennt förmlich. Vollkommen egal was ich getan habe, Gedenksekunden gab es nie. Alles rennt, wie gesagt. Alle Benchmarks, die nicht aufgeführt sind, ließen sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht ausführen.

  • CF-Bench Benchmark: 97542
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,67 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 49634
  • UXB 1.5.5: 281420
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 2272
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 1924
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 732
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 2659
  • AI-Benchmark: 27005
  • AnTuTu Benchmark v7.2.3: 349036
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 5643
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 4665
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 10258
  • GFXBench Benchmark Best Score: 1393 Frames
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 8 Stunden 24 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 8924

Akku:

3550 mAh hat der Akku des LG G8s ThinQ.

PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 8 Stunden 24 Minuten

Leider zeigt sich das LG Smartphone nicht als Dauerläufer, was die Akkulaufzeit angeht. Es war zwar überhaupt kein Problem, über den Tag zu kommen, was ja auch schon etwas für sich hat. Mehr als ein Tag war aber definitiv nicht möglich, da ich am Abend so etwa bei 25 – 30 Prozent gelandet bin.

Kamera:

Die Kamera des G8s ThinQ hat mich überzeugt, wirklich überzeugt. Im Über das Gerät: Video zeige ich Euch die Kamera App, deswegen gehe ich da jetzt gar nicht mehr detailliert drauf ein. Nur soviel … Auch die Kamera App mag ich. Sie ist übersichtlich, leicht zu verstehen und es gibt nichts zu meckern. Die Bilder, am Tag oder auch abends geknipst, sind absolut ansehbar. Einen eigenen Eindruck könnt Ihr Euch in diesem Album bei Google Fotos machen.

Auch die Videoqualität ist sehr nett. Ein Testvideo binde ich, wie immer, am Endes dieses Testberichtes ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Das LG G8s ThinQ kostet zur Zeit bei Amazon 427,00 Euro. Das ist natürlich noch immer nicht wenig Geld, in der heutigen Zeit aber schon richtiggehend günstig zu nennen. Man muss aber im Hinterkopf behalten, dass die UVP allerdings durchaus auch bei 769,00 Euro lag. Am Anfang bekam man aber auch noch einen Fernseher dazu, was inzwischen nicht mehr der Fall ist.

Was bekommt man denn nun für den Preis? Ein tolles, ein wirklich tolles Display, eine rasante Geschwindigkeit, ein handliches Gerät und eine absolut klasse Kamera. Man, was vermisse ich jetzt schon bei meinem Xiaomi Mi Mix 2s eine Weitwinkel Kamera. Und ja, der Sound ist auch eine feine Sache. Natürlich ist diese ganze Sache mit der Handsteuerung, für mich jedenfalls, eher unnötiger Schnickschnack. Und ja, die Displayränder könnten schmaler und die Notch kleiner sein. Aber trotzdem … . Ich bin regelrecht geneigt, dieses Smartphone als Geheimtipp zu bezeichnen. Jetzt müsste bzw. muss LG nur noch die Sachen mit den Updates endlich in den Griff bekommen.

Einen Link mit Screenshots der Benchmarks und so findet Ihr wieder hier.

[OMT] LG G7 ThinQ Test

Moin Moin,

nach dem LG G2, dem G3, dem G4 welches mich sehr begeistert hat, dem G5 und zum Schluss dem G6, konnte ich nun das LG G7 ThinQ einem Test unterziehen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt Ihr also nun im folgenden Test. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und Video- Schauen.

Lieferumfang:

  • LG G7 ThinQ
  • Papierkrams
  • Netzteil
  • USB-C Kabel
  • Headset

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 153.2 x 71.9 x 7.9 mm
  • Gewicht: 162 Gramm
  • Build: Front/back glass (Gorilla Glass 5), aluminum frame
  • SIM: Single SIM (Nano-SIM) or Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • IP68
  • MIL-STD–810G compliant
  • 6,1 Zoll IPS LCD Display, 1440 x 3120 Pixel, 19.5:9 ratio, 82.6% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 5, 100% DCI-P3, Dolby Vision, HDR10, Always-on display, 564 ppi
  • OS: Android 8.0 (Oreo), planned upgrade to Android 9.0 (P)
  • Chipset: Qualcomm SDM845 Snapdragon 845 (10 nm)
  • CPU: Octa-core (4×2.8 GHz Kryo 385 Gold & 4×1.7 GHz Kryo 385 Silver)
  • GPU: Adreno 630
  • RAM: 4 GB oder 6 GB
  • microSD Speichererweiterung bis zu 512 GB
  • 64 oder 128 GB interner Speicher (Testgerät hatte 64 GB internen Speicher)
  • Frontkamera: 8 MP, f/1.9, 26mm (wide), Videoaufnahme: 1080p@60fps
  • Hauptkamera: Dual Kamera, 16 MP, f/1.6, 30mm (wide), 1/3.1“, 1.0µm, OIS, PDAF & laser AF, 16 MP, f/1.9, 16mm (ultrawide), 1/3.1”, no AF, Videoaufnahme: 2160p@30/60fps, 1080p@30/60fps, 720p@240fps, HDR, 24-bit/192kHz stereo sound rec.
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Li-Po Akku
  • SAR EU Kopf: 0.24 W/kg
  • SAR EU Körper: 1.47 W/kg

Benchmark:

Und da wären wir auch schon wieder bei den Benchmarks angekommen. Hey, das G7 ThinQ ist mit dem Snapdragon 845 ausgestattet. Also rennt das Smartphone. Nein, das ist nicht ganz richtig ausgedrückt. Es fliegt förmlich vor sich hin, sodass es eine wahre Freude ist, mit dem G7 zu arbeiten. Und nun liste ich Euch noch, wie immer, die Ergebnisse der Benchmarks auf.

  • CF-Bench Benchmark: 2821566
  • UXB 1.5.5: 255692
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,90 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 20892
  • AI-Benchmark: 5086
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 695.55MB/s – Write 0.00MB/s
  • A1 SD Bench RAM: 14748.23MB/s
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 13503
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 2400
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 8828
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 4763
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score:7786
  • AnTuTu Benchmark v7.1.4: 223518
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 4519
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 4099
  • GFXBench Benchmark Best Score: 816,1 Frames

Akku:

Der 3000 mAh Akku des LG G7 ThinQ mag ja ganz in Ordnung klingen, wirklich gut ist er aber nicht. Vielmehr hat er mich sogar enttäuscht.

Kann natürlich sein, dass der Akku vom Testgerät einfach schon ziemlich weit runter war. Aber tatsächlich war es leider normal, dass ich das Smartphone zweimal am Tag aufladen musste.

Leider funktionierte der PC Mark Benchmark nicht wirklich. Deswegen kann ich mit einem Benchmark Ergebnis, was den Akku betrifft, leider nicht dienen.

Kamera:

Das G4 von LG hatte meiner Meinung nach eine überdurchschnittlich gute Kamera in der „damaligen“ Zeit. Das G5 und G6 dagegen hatte halt eine Kamera, die vollkommen ok war, mehr aber nicht. Und leider, ich sage aus tiefstem Herzen leider, ist es mit der Kamera des G7 ThinQ nicht anders. Ja, die ist vollkommen ok. Ja, die Videos und Bilder sehen auch gar nicht so schlecht aus. Aber leider fehlt doch noch etwas, um einen vom Hocker zu reißen. Ein Testvideo binde ich am Ende des Tests ein. Und hier bei Google Fotos findet Ihr einen Haufen Testbilder.

Über das Gerät:

Fazit:

Ach Mensch LG … . Ich hatte so gehofft, dass ich schreiben kann, dass ich vom G7 ThinQ einfach begeistert bin. Leider ist dem aber nicht so. Das LG G7 ThinQ kostet zur Zeit bei Amazon 388,29 Euro. Die UVP des Gerätes lag bei 849 Euro. Und ganz ehrlich, das wäre, war und ist viel zu teuer in meinen Augen.

Bei den erwähnten 388,29 Euro sieht es schon anders aus. Ihr bekommt ein schnelles, hervorragend verarbeitetes Gerät mit einer Kamera, die nicht speziell aber absolut in Ordnung ist. Das Display ist der Wahnsinn und der Sound ebenfalls ganz in Ordnung. Leider hier ohne Dual-SIM und mit nur 64 GB Speicher. Mir persönlich ist da der Speicher zu klein und ohne Dual-SIM möchte ich momentan kein Smartphone mehr. Das ist aber natürlich auch Geschmackssache und hängt auch vom persönlichen Anwendungsfall ab.

Wisst Ihr was? Würde der Preis noch mehr in den Bereich um 300 Euro sinken, dann wäre ich tatsächlich trotz meinen Kritikpunkten bereit, das LG G7 ThinQ beinahe als No Brainer zu bezeichnen, was einen Kauf angeht. Mit dem jetzigen Preis ist er nah dran. Man sollte aber trotzdem auf jeden Fall auch einen Blick auf die Konkurrenz werfen.

Und hier findet Ihr wie immer die Screenshots zu den Benchmarks, etc.

[Werbung] saal-digital Fotobuch Test


Moin Moin,

da wir ja alles ganz transparent halten wollen und müssen, hier auch noch einmal in schriftlicher Form.
Ich bin vor einiger Zeit bei Facebook über eine Werbung von saal-digital gestolpert. Da konnte man sich eintragen, um einen 40 Euro Gutschein zu erhalten, um sich so kostenlos ein Fotobuch bestellen zu können.


Ich wurde da ausgewählt, konnte mir also, für mich ohne Kosten verbunden, ein Fotobuch für diesen Test bestellen und habe deswegen diesen Post, zur Sicherheit, auch einmal mit Werbung gekennzeichnet gleich im Titel.


Ich habe einfach eine kleine Podcast Folge zum Buch aufgenommen, da mir sprechen in solch einem Fall doch mehr liegt als schreiben.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass die Fotobücher doch einen recht hohen Preis haben, dafür aber auch eine wirklich gute Qualität aufweisen. Für ab und an wäre es, mir persönlich, doch zu teuer solch ein Buch zu bestellen. Für etwas Besonderes, wie die Geburt eines Kindes, eine Hochzeit, oder Ähnliches lohnt es sich aber, meiner Meinung nach. Und enttäuscht wurde ich von dem Fotobuch auf keinen Fall.

[OMT] Huawei P20 Pro Test

Grundsätzlich freue ich mich immer, wenn ich Huawei Smartphones testen kann. Auch in diesem Fall freute ich mich. Wobei, im Nachhinein ist freuen untertrieben. Ich war und bin nahezu begeistert vom Huawei P20 Pro, welches ich testen durfte und wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Und wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr im folgenden Test.

Lieferumfang:

  • Huawei P20 Pro
  • Super Charge Ladegerät
  • Headset
  • USB Type-C Kabel
  • Schutzhülle
  • Type-C auf 3,5 mm Klinke Adapter
  • Papierkrams

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 155 x 73.9 x 7.8 mm
  • Gewicht: 180 g
  • Build: Front/back glass & aluminum frame
  • SIM: Single SIM (Nano-SIM) or Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • IP67
  • 6,1 Zoll AMOLED Display, 2240 x 1080 Pixel, 18.7:9 ratio, 82.0% screen-to-body ratio, 408 ppi
  • OS: Android 8.1 (Oreo) / EMUI 8.1
  • Chipset: Hisilicon Kirin 970 (10 nm)
  • CPU: Octa-core (4×2.4 GHz Cortex-A73 & 4×1.8 GHz Cortex-A53)
  • GPU: Mali-G72 MP12
  • Interner Speicher: 256 GB, 8 GB RAM or 128 GB, 6 GB RAM (bei 128 GB standen mir etwa 115 GB zur freien Verfügung)
  • Frontkamera: 24 MP, f/2.0, 26mm (wide), Leica optics, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera: 40 MP, f/1.8, 27mm (wide), 1/1.7“, OIS, PDAF/Laser AF, 20 MP B/W, f/1.6, 27mm (wide), 1/2.7”, OIS, PDAF/Laser AF, 8 MP, f/2.4, 80mm (telephoto), 1/4″, 3x optical zoom, OIS, PDAF/Laser AF, Videoaufnahme: 2160p@30fps, 1080p@60fps, 1080p@30fps (gyro-EIS), 720p@960fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.2
  • USB Type-C
  • nicht austauschbarer 4000 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Und wir wären bei den Benchmarks angekommen, obwohl die eigentlich gar nicht nötig wären. Denn außer, dass das Smartphone rennt, gibt es wirklich nichts zu sagen. Doch sei es drum … . Wir kommen also nun zu den Ergebnissen der Benchmarks.

  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 5,10 Sekunden
  • UXB 1.5.5: 169904
  • CF-Bench Benchmark: 64751
  • AI-Benchmark: 5113
  • CPU Prime Benchmark: 18882
  • A1 SD Bench RAM: 7637.01MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 497.57MB/s – Write 0.00MB/s
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 8240
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 1902
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 6766
  • AnTuTu Benchmark v7.1.1: 210136
  • GFXBench Benchmark Best Score: k. A.
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 14072
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 9 Stunden 00 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 7559
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 3006
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 3370

Akku:

Der 4000 mAh Akku des Huawei P20 Pro ist toll. Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen. Einen Tag hält er locker, meistens war auch relativ einfach noch ein zweiter oder wenigstens noch ein halber weiterer Tag möglich.

Selbst an einem Tag, an dem wirklich viele Fotos und Videos gemacht wurden, war spät am Abend noch um die 40% Ladung übrig. Das gefällt mir wirklich sehr.

PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 9 Stunden 00 Minuten

Kamera:

Die Kamera vom Huawei P20 Pro ist eine Hausnummer für sich. Die Videos, da besonders der Autofokus, sind nicht immer so toll. Das kenne ich von anderen Smartphones tatsächlich besser. Die Bilder aber sind sehr, sehr nett. Und auch die AI gefällt mir gut. Die Kamera App habe ich euch im Über das Gerät: gezeigt. Leider gefällt mir da inzwischen die UI nicht mehr ganz so gut. Aber man kann sich ja an alles gewöhnen. Ihr findet die Testbilder hier bei Google Fotos. Und ein Testvideo binde ich natürlich, wie immer, am Ende des Testberichtes ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir auch schon wieder beim Fazit angelangt. Das Huawei P20 Pro kostet momentan bei Amazon 619,70 Euro.

Das ist immer noch ein stolzer Preis, wobei der Preis, von der UVP her, schon deutlich gesunken ist. Was bekommt ihr denn nun für den Preis?

Ihr bekommt ein hervorragend verarbeitetes Smartphone, was ein enorm tolles Display hat und, jedenfalls für Fotos, eine grandiose Kamera besitzt. Ganz ehrlich … . Mir fällt tatsächlich nichts ein, was gegen das Smartphone sprechen würde. Und wenn ihr es -schmeißt die Preissuchmaschinen an- für unter 600 Euro bekommt, dann könnt ihr meiner Meinung nach wirklich bedenkenlos zuschlagen.

Und, wie auch im Testvideo erzählt, stört mich bei Android tatsächlich auch die Notch gar nicht, beziehungsweise viel weniger als ich es für möglich gehalten hätte.

Und hier findet ihr die Screenshots von den Benchmarks, etc.

[OMT] bq Aquaris X2 Pro Test

Moin Moin,

vor einiger Zeit hatte ich sowohl das Aquaris E4.5 Ubuntu Edition von bq (oaad Test) als auch das Aquaris M4.5 (oaad Test) im Test. Nun wurde mir von bq das Aquaris X2 Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Es ist das zweite Android One Smartphone, welches ich testen konnte. Und was soll ich sagen? Auch das Aquaris X2 Pro macht wirklich eine Menge Spaß.

Lieferumfang:

  • bq Aquaris X2 Pro
  • Papierkram
  • SIM Eject Tool
  • Netzteil
  • USB-C Kabel

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 150.7 x 72.3 x 8.4 mm
  • Gewicht: 168 Gramm
  • SIM: Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • Front/back glass, aluminum frame
  • 5,65 Zoll Display, LTPS IPS LCD, 82.4 cm2, 2160×1080 Pixel, 18:9 ratio, 75.6% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass (unspecified version), 427 ppi
  • OS: Android 8.1 (Oreo); Android One
  • Chipset: Qualcomm SDM660 Snapdragon 660
  • CPU: Octa-core (4×2.2 GHz Kryo 260 & 4×1.8 GHz Kryo 260)
  • GPU: Adreno 512
  • RAM: 4 GB bei 64 GB internem Speicher oder 6 GB bei 128 GB internem Speicher
  • 64 GB oder 128 GB interner Speicher (bei meinem 64 GB Modell stehen dem Nutzer noch etwas mehr als 53 GB zur Verfügung)
  • microSD Speichererweiterung, dann aber kein Dual-SIM, da leider Hybrid Slot, bis zu 256 GB
  • Hauptkamera: Dualkamera, 12 MP, f/1.8, 1/2.8", 1.29µm, dual pixel PDAF, 5 MP, 1/5", 1.12µm, depth sensor, Videoaufnahme: 2160p@30fps, 1080p@60/120fps, 1080p@30fps (gyro-EIS), 720p@240fps
  • Frontkamera: 8 MP, f/2.0, 1/4", 1.12µm, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Bluetooth 5.0
  • WiFi 802.11 b/g/n/ac
  • USB-C
  • Quick Charge 4.0
  • nicht austauschbarer 3100 mAh Li-Ion Akku
  • leider wohl ein SAR Wert von 1,4

Benchmark:

Das Aquaris X2 Pro von bq ist schnell, wirklich schnell. Ja, größere Spiele laden ein wenig länger als bei den Flaggschiffen, aber insgesamt gibt es rein gar nichts, was ich aussetzen könnte.

Und deswegen kommen nun hier die Ergebnisse der Benchmarks:

  • CPU Prime Benchmark: 23257
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 4,70 Sekunden
  • AI-Benchmark: 757
  • CF-Bench Benchmark: 1925430
  • UXB 1.5.4: 190683
  • A1 SD Bench RAM: 7084.76MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 183.77MB/s – Write 231.21MB/s
  • AnTuTu Benchmark v7.1.0: 142331
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 5691
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 1641
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 5871
  • GFXBench Benchmark Best Score: 328,7 Frames
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 3691
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 6017
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Extreme: Max (Ihr bq Aquaris X2 Pro ist zu leistungsstark für diesen Test)
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 1352
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 1058

Akku:

Leider funktionierte auch dieses Mal der Akku Benchmark nicht. Was soll ich also sagen? Nun, die Akkulaufzeit ist klasse. Anderthalb bis zwei Tage waren für mich tatsächlich drin – spätestens am Abend des zweiten Tages sollte das Aquaris X2 Pro dann aber doch in den Strom gesteckt werden. Aber da freut man sich in der heutigen Zeit ja schon drüber.

Kamera:

Sowohl die Fotoqualität als auch die Videoqualität des bq Aquaris X2 Pro können sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen. Farben, Kontraste, Weißabgleich stimmen hier für mich. Grundsätzlich möchte ich aber empfehlen, die HDR+ Variante in der bq eigenen Kameraapp so gut wie immer aktiv zu lassen. Das wertet, in meinen Augen, die Bilder doch noch einmal ordentlich auf und macht auch die Installation von einem Google Camera Port überflüssig.

Ein Testvideo wird natürlich wieder am Ende des Tests eingebunden. Und die Testbilder findet ihr hier bei Google Fotos.

Über das Gerät:

Fazit:

Das bq Aquaris X2 Pro kostet momentan bei Amazon 379,00 Euro. Dafür bekommt Ihr ein Android One Smartphone, welches wunderbar -nahezu perfekt- verarbeitet ist, welches USB-C bietet, welches eine wirklich nette Kamera hat, welches ein tolles Arbeitstempo hat und welches tatsächlich noch einen 3,5mm Klinke Anschluss bietet, was mir persönlich wichtig ist.

Leider wurde ein Hybrid Slot verbaut, so dass nicht Dual-SIM + microSD möglich ist. Das wäre noch ein kleines Highlight gewesen. Das Display des Smartphones ist ebenfalls wirklich gut.

Ich würde es so gerne empfehlen, wenn da nicht der hohe SAR Wert wäre. Wenn ich zum Vergleich das Nokia 7 Plus mit 0,361 W/kg heranziehe, dann kann ich mich leider nicht für das Aquaris X2 Pro aussprechen. Wem das aber egal ist bzw. wer einfach nicht so auf den SAR Wert achtet, der bekommt mit dem bq Aquaris X2 Pro ein wirklich tolles Smartphone, welches eindrücklich beweist, dass man wirklich nicht mehr als 400 Euro ausgeben muss, um ein tolles Gerät sein Eigen nennen zu können.

PS: Zwei Dinge müssen noch erwähnt werden. Es gibt eine Notification LED unterhalb des Displays. Das ist schön. Und wo ich gerade beim Display bin … . Das ist nett, mir aber ein wenig zu farbschwach. Mehr Lebhaftigkeit, mehr Sättigung wäre hier, jedenfalls für mich, schöner gewesen.

Hier findet Ihr wieder Screenshots von den Benchmarks, etc.