Moin Moin,
da ist etwas passiert, was mir tatsächlich noch nie passiert ist.
Und auch, wenn es für viele von Euch wahrscheinlich normal sein sollte, möchte ich es im Testbericht doch noch einmal erwähnen, weil ich mich einfach wirklich ausnehmend darüber gefreut habe. Ich konnte das Magic8 Pro jetzt schon seit knapp Mitte Dezember testen, obwohl es ja erst heute, am 15. Januar vorgestellt wird in Europa.
Und beides, diese Tatsache, vielen Dank dafür an dieser Stelle, aber auch ganz besonders das Smartphone haben mir wirklich richtig Freude gemacht. Unter diesem Link findet ihr das Honor Magic8 Pro übrigens bei Honor.
Update:
Inzwischen sind auch die Preise bekannt. Das Honor Magic8 Pro kostet, UVP, 1299,90 Euro. Mit dem Code AM8P2, ist ein 200€ Early-Bird Gutschein, wie man es so von Honor kennt, landet ihr bei 1099,90 Euro und die Beigaben, weiter unten erwähnt im Test, haben einen Wert von 499,70 Euro. Das Early-Bird Angebot gilt vom 15. Januar 16:00 Uhr bis zum 3. Februar 10:00 Uhr!
Lieferumfang:
- Honor Magic8 Pro
- SIM Werkzeug
- USB Type-C Kabel
- Papierkrams
Technische Daten:
- GSM / HSPA / LTE / 5G
- Gewicht: 219 Gramm
- Maße: 161.2 x 75 x 8.3 mm
- Build: Glass front (NanoCrystal Shield), fiber-reinforced plastic back
- SIM: Nano-SIM + Nano-SIM + eSIM + eSIM (max 2 at a time)
- IP68/IP69K dust tight and water resistant (high pressure water jets; immersible up to 1.5m for 30 min)
- Display: LTPO OLED, 1B colors, 120Hz, 4320Hz PWM, Dolby Vision, HDR Vivid, 1800 nits (HBM), 6000 nits (peak), 6,71 Zoll, 2808 x 1256 Pixel, 89.6% screen-to-body ratio, 458 ppi, NanoCrystal Shield, Mohs level 4, HDR image support
- OS: Android 16, up to 7 major Android upgrades, MagicOS 10
- Chipset: Qualcomm SM8850-AC Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3 nm)
- CPU: Octa-core (2×4.6 GHz Oryon V3 Phoenix L + 6×3.62 GHz Oryon V3 Phoenix M)
- GPU: Adreno 840
- RAM: 12GB oder 16GB
- interner Speicher: 256GB, 512GB, 1TB UFS 4.1
- Frontkamera: 50 MP, f/2.0, 21mm (wide), 1/2.93″, 0.6µm — TOF 3D, (depth/biometrics sensor) — Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60fps, gyro-EIS
- Hauptkamera (Triple): 50 MP, f/1.6, 23mm (wide), 1/1.3″, 1.2µm, multi-directional PDAF, OIS — 200 MP, f/2.6, 85mm (periscope telephoto), 1/1.4″, 0.56µm, multi-directional PDAF, OIS, 3.7x optical zoom — 50 MP, f/2.0, 12mm, 122˚ (ultrawide), 1/2.88″, 0.61µm, dual pixel PDAF – Laser AF, color spectrum sensor, LED flash, HDR, panorama — Videoaufnahme: 4K@24/30/60/120fps, 1080p@24/30/60/120/240fps, gyro-EIS, OIS, HDR, 10-bit video
- Stereo Lautsprecher
- Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/6/7
- Bluetooth 6.0
- Infrarot Port
- Ultrasonic Fingerabdruckscanner
- Face ID
- nicht austauschbarer 6270 mAh Si/C Akku (anstatt 7200 mAh in China)
- SOS Anrufe und Nachrichten über Satellit (nur in China)
Benchmark:
Und da wären wir dann auch schon wieder in der Benchmark Kategorie angekommen.
Ich weiß, das ich mich da wiederhole. Aber mir persönlich sind Benchmarks komplett egal. Die Hauptsache ist doch, dass die Kiste, wie Kollege Technikfaultier sagt, rennt. Und das kann man beim Honor Magic8 Pro definitiv sagen. Wobei … . Es wäre gelogen zu sagen, dass die Kiste rennt. Das Honor fliegt regelrecht, dass jegliche Bedienung im Alltag, aber auch Spiele wie Asphalt, Red Dead Redemption und andere eine wirkliche Freude sind in der Benutzung.
- AnTuTu Benchmark 11.0.7: 2651875
- RealPi Benchmark (1000000 digits): 0.73 Sekunden
- 3DMark Benchmark Wild Life Extreme Stress Test Bester Durchlauf-Score: 6694
- 3DMark Benchmark Wild Life Extreme Stress Test Niedrigster Durchlauf-Score: 4565
- 3DMark Benchmark Sling Shot Extreme: Ausgelastet
- 3DMark Benchmark Wild Life Extreme: 6286
- PCMark Benchmark Storage 2.0 score: 219259
- PCMark Benchmark Work 3.0 performance score: 21658
Akku:
Obwohl ich sagen möchte, dass der Akku, bei mir, wirklich über jeden Zweifel erhaben war im Test, so ist es natürlich sehr schade, dass wir, in Europa, wieder einmal einen deutlich schlechteren Akku bekommen, als in China.
Der 6270 mAh Akku, dessen Siliziumgehalt, laut Honor, übrigens auf 15% erhöht wurde, was für eine höhere Energiedichte und eine längere Akkulaufzeit sorgt, hielt bei mir, ich habe es als meinen Daily Driver benutzt, also ganz normal im Alltag, ganz entspannt zwei Tage durch, was schon angenehm ist.
Wahrscheinlich würde ich im Alltag trotzdem jeden Abend laden, einfach weil man es so gewohnt ist. Aber Sorgen, wegen dem Akku, musste ich mir auf jeden Fall nicht machen. Und ich würde mich ja definitiv als Heavy User eines Smartphones bezeichnen.
Kamera:
Und somit kommen wir zur Kategorie Kamera. Auch hier fällt es mir schwer, einen Negativpunkt zu finden. Und das, also das fehlen von Negativpunkten, wird sich noch eine Weile durchziehen.
Es gibt zwar ein Paar davon dann doch. Aber die heben wir uns für das Fazit, bzw. für das Über das Gerät: Video auf. Und nun kommen wir endlich wirklich zur Kamera. Besonders hervorheben möchte ich einmal mehr den Studio Harcourt Modus bei Honor hervorheben.
Der Studio-Harcourt-Modus auf HONOR-Smartphones bringt den ikonischen Look des Pariser Porträtstudios aufs Handy, indem er ein komplexes Lichtsetup aus dem Studio digital nachbildet und Licht-Schatten-Verläufe gezielt steuert. Dank KI-gestützter Portrait-Engine entstehen Porträts mit weicher Hautzeichnung, klaren Gesichtskonturen und wahlweise klassischen Schwarz-Weiß- oder dezent kolorierten Looks, die an professionelle Studioaufnahmen erinnern.
Interessanterweise wird dieser Modus ja immer nur, bei der Herkunft wiederum auch logisch tatsächlich, auf Portrait Fotografie “reduziert”.
Schon beim Honor 200 damals bin ich darauf gekommen, wie ausnehmend gut dieser Modus aber auch – oder sogar ganz besonders – für Architektur Fotos geeignet ist. Und auch in diesem Testbericht möchte ich mich wiederholen.
Würde Honor eine separate App raus bringen, “nur” mit den drei Varianten des Harcourt Modus, dann würde ich auch gern – und das meine ich so, wie ich es sage, 20€ für diese App zahlen.
Wahrscheinlich wird es nie kommen. Aber man wird ja nochmal träumen können :). Nun aber weiter im Text. Die Kamera App des Magic8 Pro gefällt mir wirklich ausnehmend gut. Schön aufgeräumt, alles schnell erreichbar. Besonders schön ist auch die schnelle Möglichkeit, verschiedene virtuelle Brennweiten zu erreichen. Der 0,5X Knopf bietet 12 und 18mm, der 1X Knopf bietet 23, 28 und 35mm, der 2x Knopf bietet 46 und 50mm, der 3,7x Knopf (optischer Zoom) bietet 85 und 170mm, und der 10x Knopf bietet 230 und 340mm.
Am Anfang habe ich das als komisch empfunden, auch wenn ihr jetzt lachen mögt. Aber ich selbst habe einfach keinerlei wirkliche Erfahrung mit “echten” Kameras. Auf jeden Fall habe ich mir im Testzeitraum angewöhnt, gar nicht mehr in Zoom-Stufen, sondern in Brennweiten zu denken. Das hat mir ebenfalls wirklich Freude gemacht, dass muss ich schon sagen. Spricht man doch noch in Zoom-Stufen, dann kann ich sagen, dass der Zoom bis 30x wirklich absolut zu gebrauchen ist.
Der Zoom bis 50x ist noch in Ordnung. Aber alles, was darüber hinausgeht, mag man, trotz KI Zoom, wirklich nicht mehr benutzen, bzw. vielleicht noch als Ersatz für ein Fernglas, aber ganz gewiss nicht für Fotos. Wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen möchte, kann gern diesem Link zu Google Fotos folgen.
Auch mit den Videos war ich wirklich zufrieden. 4K bis 120fps ist dabei möglich, wobei ich, wie ich es meistens mache, 4K mit 30fps eingestellt hatte. Wieso allerdings nicht auch 8K unterstützt wird kann ich mir, um ehrlich zu sein, allerdings nicht erklären. Ob es nun nötig ist oder nicht, das ist eine andere Sache. Bei einem Gerät, welches aber um oder über 1000 Euro kosten wird, erwarte ich es heutzutage tatsächlich einfach, wo doch selbst mein drei Jahre altes Samsung Galaxy S23 Ultra das schon konnte. Alles in allem kann man sagen, dass es eine wirklich seriöse Kamera ist. Jedenfalls empfinde ich dies als den passenden Begriff dafür.
Eine Sache darf bei der Kamera, bzw. der Kamera App nicht unerwähnt bleiben. Startet ihr die App und geht in die Einstellungen, dann könnt ihr auch die Standardbrennweite der Hauptkamera auswählen, in welchem sie immer starten soll, sprich entweder 23mm, 28mm oder auch 35mm.
KI Taste:
Ja, die KI Taste … . Die ist so ein Ding. Ihr habt diese richtige Hardware Taste. Die könnt ihr kurz drücken, doppelt drücken und lange drücken.
Kurz drücken habe ich nicht belegt, doppelt drücken habe ich benutzt als Kamera Start, wobei das ja auch, zum Beispiel, über die Power Taste funktioniert und lange drücken startete bei mir die KI-Bildschirmvorschläge, worüber ihr schnell Circle to Search starten könnt oder die KI Erinnerungen, im Prinzip die Möglichkeit Bilder und Text schnell an einem Ort zu speichern.
Gleichzeitig könnt ihr die Taste, in der Kamera App, aber auch dafür nutzen, durch wischen über die Taste zu zoomen, leicht drauf zu drücken um zu fokussieren und die Taste ganz durchzudrücken, um das Foto zu knipsen. Beziehungsweise kann man auch noch einstellen, das durch langes drücken entweder Serienfotos aufgenommen werden oder aber Videos.
Insgesamt könnt ihr zwischen sieben Dingen wechseln, die ihr auf die Taste legt. Aber die für mich sinnvollste Möglichkeit, einen Shortcut für die Taschenlampe auf die Taste zu legen, ist, aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, tatsächlich leider nicht möglich.
Und wo wir gerade bei KI waren, fasse ich, auch wenn es vielleicht nur ansatzweise damit zu tun hat, die Magic Capsule und das Magic Portal mit hier hinein.
Die Magic Capsule ist, im Prinzip, das Honor Äquivalent zur Dynamic Island beim iPhone. Und ganz ehrlich. Ich möchte das jetzt bitte bei jedem Hersteller sehen. Das ist wirklich wahnsinnig praktisch.
Die Magic Capsule blendet rund um die Frontkamera eine dynamische Statusleiste ein, die laufende Aufgaben wie Timer, Aufnahmen, Anrufe oder Musik in Echtzeit anzeigt und per Tipp oder Blicksteuerung erweiterbare Schnellzugriffe bietet. Damit fungiert sie als interaktive Mini-Zentrale für wichtige Benachrichtigungen, ohne dass Nutzer ständig in die jeweilige App wechseln müssen.
Das Magic Portal dagegen ist eine wirklich sehr interessante Möglichkeit, zum Beispiel viel schneller Bilder zu teilen, Texte zu speichern, etc. Auch so eine Funktion, die ich, in dieser Form, bis jetzt nur bei Honor gesehen habe.
Das Magic Portal dient als KI-gestütztes Intent-Interface, bei dem sich markierte Texte, Bilder oder Videos an den Displayrand ziehen lassen, um automatisch passende Dienste wie Navigation, Websuche, Mail, Notizen oder Sharing-Apps zu öffnen. So verwandelt es Inhalte per Drag-and-Drop oder kreisförmige Geste in kontextbezogene Schnellaktionen und reduziert deutlich das manuelle App-Wechseln.
Über das Gerät:
Fazit:
Zum Zeitpunkt, wo ich den Testbericht schreibe, ist der Preis vom Magic8 Pro noch nicht klar. Auf jeden Fall findet ihr das Gerät hier im Honor Onlineshop. Und da wird mit einigen interessanten Beigaben geworden bei der Bestellung des 12+512 Modells geworben, welches man bestellen kann, übrigens in den Farben Sunrise Gold, Black und Sky Cyan. Zu der Bestellung gibt es insgesamt vier Beigaben, das HONOR Pad X9a Tablet, das HONOR CHOICE KUMI AI Note (wohl ein KI Diktiergerät), das HONOR Essentials Kit Black (unter anderem mit einem Case) und 12 Monate Austausch ohne Reparatur, wo ich geneigt bin zu sagen “Besser haben als brauchen”.
Gehen wir doch noch einmal durch, was man dafür bekommt. Massig RAM, massig interner Speicher, ein wirklich toller Stereo Sound, ein ganz hervorragendes Display, eine unglaublich seriöse Kamera, Fingerabdruckscanner und Face ID, was rasend schnell und genau so sicher und gut wie bei Apple funktioniert.
Dazu habt ihr ebenfalls die KI Taste, die gut gedacht ist, aber für eine wirkliche Kamera Taste, wofür sie, bei mir, eigentlich am meisten Sinn machen würde, zu weit weg vom Rand positioniert. Ein ganz bequemes Halten ist somit, jedenfalls mit meinen Händen, nicht möglich.
Und dann wären da noch zwei weitere Dinge, die ich nicht verstehe. Wieso ist bei solch einem Flaggschiff Modell als Standard bei der Videoaufnahme Full HD aktiviert? Und wieso ist, als Standard, die System Haptik deaktiviert, die von Honor selbst übrigens folgendermaßen beschrieben wird:
Magic verkörpert Haptik: Integriert ein multisensorisches Feedback-Design, um echte taktile Empfindungen nachzubilden.
Und das kann ich sagen. Die Haptik ist wirklich die beste Haptik in einem Smartphone, was ich jemals testen konnte. Und ganz egal ob im System, als Feedback der Tastatur oder in Spielen.
Man möchte das nutzen und fühlen. Deswegen ist es wirklich unverständlich, dass dies, nicht als Standard, aktiviert ist. Für mich und andere gewiss kein Problem. Aber gerade, wenn man doch am Anfang schon das WLAN Passwort eingeben muss, wäre dies doch die perfekte Möglichkeit für Honor zu zeigen, was sie da tolles eingebaut haben.
Insgesamt möchte ich festhalten, dass Honor mit dem Magic8 Pro endlich Hardware und Software auf ein, für mich, hervorragendes Level gebracht hat. Auch die zugesagten sieben Jahre Updates sind toll. Nun muss man schauen, in welchem Abstand denn die Updates kommen. Denn, dass muss man so sagen, da hat Honor, in den letzten Jahren, noch deutlich gezeigt, dass sie daran arbeiten müssen.
Kriegen sie das in den Sinn, bringen für die KI Taste eventuell noch die Möglichkeit, die Taschenlampe drauf zu legen und der Preis ist gut, dann ist das Honor Magic8 Pro, für mich, jetzt schon ein Anwärter auf den Thron des besten Smartphones 2026.
Und hier findet ihr nun noch die Screenshots der Benchmarks.







































