Archiv der Kategorie: Blog

[OMT] Google Pixel 5 Test

Moin Moin,

obwohl der Nachfolger vom Pixel 5 also Pixel 6 und Pixel 6 Pro ja jetzt schon eine Weile verfügbar ist, habe ich mir gedacht, dass es ja doch nicht schaden kann, auch noch über das großartige Pixel 5, welches schon eine ordentliche Weile in meinem Besitz ist, einen Testbericht zu machen. Wie sich das Gerät bei mir schlägt … und wieso ich es noch immer für eines der großartigsten Android Smartphones halte, das erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

Lieferumfang:

  • Pixel 5
  • Ladegerät
  • USB-C zu USB-C Kabel
  • SIM-Eject Tool
  • Papierkrams

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE / 5G
  • Maße: 144.7 x 70.4 x 8 mm
  • Gewicht: 151 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 6), aluminum back, aluminum frame
  • SIM: Nano-SIM and/or eSIM
  • IP68 dust/water resistant (up to 1.5m for 30 mins)
  • Display: 6 Zoll AMOLED, 90Hz, HDR10+, 2340 x 1080 Pixel, 19.5:9 ratio, 85.9% screen-to-body ratio, 432 ppi
  • OS: Android 11, upgradable to Android 12 (inzwischen Android 12 installiert)
  • Chipset: Qualcomm SM7250 Snapdragon 765G 5G (7 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.4 GHz Kryo 475 Prime & 1×2.2 GHz Kryo 475 Gold & 6×1.8 GHz Kryo 475 Silver)
  • GPU: Adreno 620
  • RAM: 8GB
  • interner Speicher: 128GB
  • Frontkamera: 8 MP, f/2.0, 24mm (wide), 1/4.0", 1.12µm, Auto-HDR — Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera (Dual): 12.2 MP, f/1.7, 27mm (wide), 1/2.55", 1.4µm, dual pixel PDAF, OIS, 16 MP, f/2.2, 117˚ (ultrawide), 1.0µm, LED flash, Pixel Shift, Auto-HDR, panorama — Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60/120/240fps; gyro-EIS
  • Wifi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • Fingerprint hinten
  • nicht austauschbarer 4080 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

An dieser Stelle bediene ich Euch ja ansonsten immer mit den Benchmark Ergebnissen. Das kann ich dieses Mal leider nicht machen. Unter dem aktuell installierten Android 12 ist einfach jeder Benchmark, sei es Geekbench oder AnTuTu oder sonst was, immer wieder abgestürzt oder gar nicht erst gestartet. Und ich habe es wirklich nicht nur einmal versucht. Deswegen sage ich Euch einfach so, dass die Geschwindigkeit des Snapdragon 765G im Alltag sowieso absolut ausreicht. Und auch Spiele wie Asphalt 9 etc. laufen wunderbar. Ja, sie brauchen vielleicht ein wenig länger zum Starten. Aber wenn es erstmal läuft, dann sehe ich keinen Unterschied zum 888er Snapdragon. Und ja, die Kamerabilder brauchen auch etwas länger, um abzuspeichern. Aber da Ihr, während das eine Bild noch speichert, schon weiter knipsen könnt, ist das absolut zu vernachlässigen.

Akku:

4080 mAh hat der Akku des Pixel 5. Und am Anfang, als das Gerät neu war, hatte ich wirklich keinerlei Probleme damit, über zwei Tage mit einer Ladung zu kommen. Inzwischen, gerade nach dem Januar Update, muss ich leider mindestens einmal pro Tag zwischenladen. Auch das ist noch ok. Ich hoffe aber, dass es sich vielleicht mit einem nächsten Update wieder bessert und es nicht ein Zeichen dafür ist, dass der Akku doch schon so stark gelitten hat.

Kamera:

Und da wären wir auch schon wieder in der Kategorie Kamera angekommen. Und die ist, wie es eben gang und gäbe ist bei einem Pixel Smartphone, einfach ein Highlight. Bilder und auch Videos werden einfach super. Farben, Kontraste, Bilder tagsüber und im Dunkeln … . Ich suche und suche und finde einfach nichts, woran ich etwas auszusetzen hätte.
Ja, eine Zoom Linse wäre nicht schlecht gewesen. Aber 2X Digital Zoom ist in meinen Augen wunderbar. Und eventuell hätte man mehr mit den Motion Photos machen können. Aber das ist eben auch dem Pixel 6 vorbehalten.
Ein paar Testbilder findet Ihr hier bei Google Fotos. Und ein oder zwei Testvideos binde ich, wie immer, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir dann beim Fazit. Das Pixel 5 gibt bzw. gab es in den Farben Just Black und Sorta Sage, einem wunderschönen Grün, wie ich finde. Und in eben diesem Grün besitze ich das Gerät. Das Pixel 5 ist mit 6 Zoll nicht zu klein, mit 151 Gramm wunderbar handlich und die Displayränder sind großartig symmetrisch. Die Kamera ist noch immer toll, die Geschwindigkeit super, das Display in jedem Belang wunderbar. Und hätte Google die Produktion nicht schon eingestellt, dann wäre das Pixel 5 noch immer eine absolute Kaufempfehlung. Wenn man nun bei Idealo schaut, dann liegt der günstigste Preis in Just Black bei 739,00€. Und bei aller Liebe zu dem Gerät….zu dem Preis muss man einfach Nein sagen. Leider sind die Preise wirklich absurd zu nennen, vor allen Dingen wenn man denkt, dass man das Pixel 6 ja für 649,00€ bekommt.
Bekommt man vielleicht ein gebrauchtes Pixel 5 noch zu einem guten Preis, kann ich es noch immer mehr als empfehlen. Für einen viel zu hohen Preis muss ich aber Nein sagen. Leider.

[OMT] Honor 50 Lite Test

Moin Moin,

wer meinen Testberichten folgt, der weiß, dass ich durchaus ein Freund der Huawei/Honor Marke war.
Nun, nach dem ganzen USA und Huawei Debakel ist Honor wieder zurück…mit Google Diensten. Deswegen freute es mich durchaus, das Honor 50 Lite testen zu können, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte. Weswegen die Freude leider nicht wirklich angehalten hat, das erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

Lieferumfang:

  • Honor 50 Lite
  • Ladegerät
  • Ladekabel
  • Backcover
  • Papierkrams
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 161.8 x 74.7 x 8.5 mm
  • Gewicht: 192 Gramm
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • Display: IPS LCD, 6,67 Zoll, 89.5% screen-to-body ratio, 2376 x 1080 Pixel Auflösung, 391 ppi
  • OS: Android 11, Magic UI 4.2, Google Play Services
  • interner Speicher: 128GB
  • RAM: 6GB oder 8GB
  • CPU: Snapdragon 662
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.0, (wide), HDR — Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera (Quad): 64 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1/1.7", PDAF , 8 MP, f/2.4, 120˚, 17mm (ultrawide), 2 MP, f/2.4, (macro), 2 MP, f/2.4, (depth), LED flash, Panorama, HDR — Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • 3,5 mm Klinke
  • Bluetooth 5.0
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • USB-C 2.0
  • nicht austauschbarer 4300 mAh Li-Po Akku
  • 66W Quick-Charge – 40% in 10 Minuten laut Werbung

Benchmark:

Bei einem Snapdragon 662 habe ich keine großartigen Benchmarkergebnisse erwartet. Und ganz ehrlich…so ist es auch. Es liefen einige Benchmarks überhaupt nicht – oder stürzten gleich ab.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass das Gerät im Alltag wirklich gar nicht schlecht läuft. Spiele laufen ebenfalls, brauchen teilweise aber sehr lange, um zu laden.

  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 4,16 Sekunden
  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score (Medium): 383,3
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 291
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 1262

Akku:

Der Akku vom Honor 50 Lite gehört zu einigen der wenigen Sachen, die man auf jeden Fall wirklich positiv hervorheben muss. 4300 mAh sind vorhanden, die mich nicht nur über einen Tag, sondern relativ einfach auch über mindestens einen weiteren halben Tag gebracht haben. Das mag aber auch daran liegen, dass man aufgrund der doch eher langsamen CPU aber halt auch gar nicht soviel mit dem Gerät machen möchte.
Auch sehr schön, was sehr gut in diese Kategorie passt, ist die Quick-Charge Funktion. 40% in 10 Minuten…das sagt die Werbung. Und ich sage Euch: Das haut so hin. Ich möchte solch wirklich schnelles Laden heute eigentlich in jedem Smartphone sehen.

Kamera:

Die Kamera des Honor 50 Lite … . Das ist ein wirklich schwieriges Thema für mich.
Würde das Gerät, sagen wir mal 150€ kosten, dann würde ich sagen, die Kamera ist absolut in Ordnung. So kann ich aber sagen, dass man in gleich teuren oder sogar günstigeren Smartphones, wie z.B. dem Xiaomi MI 11 Lite 5G, deutlich bessere Kameras gesehen hat.
Für Schnappschüsse, wenn man keine wirklichen Ansprüche hat, mag das noch gehen. Aber ich würde keinesfalls auf die Idee kommen, mit diesem Smartphone meine Urlaubsbilder knipsen zu wollen. Wer sich einen eigenen Eindruck von einigen Testbildern machen möchte, der folge nun diesem Link zu Google Fotos.
Die Videos sind übrigens weder stabilisiert, noch könnt Ihr eine Qualität oberhalb von 1080p@30fps einstellen. Ich würde sogar sagen, Videos möchte ich mit dem Smartphone noch viel weniger machen als Bilder.
Ein Testvideo binde ich, wie immer, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Das Honor 50 Lite kostet momentan bei Amazon 279,00€. Und ganz ehrlich … . Das würde ich dafür nicht ausgeben wollen und mich eher bei Xiaomi und/oder Realme in derselben Preisklasse umschauen. Auf den ersten Blick wirkt das Honor 50 Lite wie ein günstiges und gar nicht so schlechtes Smartphone. Klar, das Display ist kein AMOLED und hat "nur" 60Hz, aber es hat relativ schmale Ränder und ist vollkommen in Ordnung. Der Fingerabdruckscanner ist schnell, der Akku ist wirklich gut und das Aufladen geht wirklich sehr schnell, was mir gut gefallen hat. Aber dann offenbaren sich leider auch all die Sachen, die einfach nicht gut sind. Der Preis ist für das Gebotene zu hoch. Die Kamera ist ok, aber nicht sonderlich gut. Die Gesprächsqualität ist blechern, jedenfalls bei mir im O2 Netz. Der Lautsprecher ist solala.
Die Arbeitsgeschwindigkeit dagegen – jedenfalls im Alltag – ist in Ordnung. Spiele möchte ich aber damit nicht spielen.
Insgesamt kann ich es nur noch einmal wiederholen… Würde das Honor 50 Lite, sagen wir einmal, 150€ kosten, dann würde ich meinen, dass man es durchaus kaufen könnte. Ansonsten aber, zu diesem Preis, ist es leider ganz und gar nicht zu empfehlen.

Screenshots der Benchmarks findet Ihr, wie immer, hier.

[OMT] OnePlus 9 Test

Moin Moin,

obwohl es ja schon eine Weile auf dem Markt ist, habe ich nun das OnePlus 9 zum Testen hier gehabt, worüber ich mich wirklich gefreut habe und wo ich an dieser Stelle noch einmal vielen Dank sagen möchte.
Wie sich das Gerät geschlagen hat und wie ich es nach dem OnePlus 8T oaad.de Test finde, das erfahrt Ihr im folgenden Testbericht.

Lieferumfang:

  • OnePlus 9
  • Warp Charge 65 Netzteil
  • Warp Charge Kabel USB-C zu USB-C
  • Papierkrams
  • Aufkleber
  • Case
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE / 5G
  • Maße: 160 x 74.2 x 8.7 mm
  • Gewicht: 192 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 5), glass back (Gorilla Glass 5), plastic frame
  • SIM: Single SIM (Nano-SIM) or Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • Display: 6,55 Zoll AMOLED, 120Hz, HDR10+, 1100 Nits, 2400 x 1080 Pixel, 20:9, 87.6% screen-to-body ratio, 402 ppi, Corning Gorilla Glass 5, Always-on display
  • OS: Android 11, upgradable to Android 12, OxygenOS 12
  • Chipset: Qualcomm SM8350 Snapdragon 888 5G (5 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.84 GHz Kryo 680 & 3×2.42 GHz Kryo 680 & 4×1.80 GHz Kryo 680)
  • GPU: Adreno 660
  • RAM & interner Speicher: 8GB RAM bei 129GB internem Speicher oder 12GB RAM bei 256GB internem Speicher
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.4, (wide), 1/3.06", 1.0µm, 16 MP, f/2.4, (wide), 1/3.06", 1.0µm, Videoaufnahme: 1080p@30fps, gyro-EIS
  • Hauptkamera (Triple): 48 MP, f/1.8, 23mm (wide), 1/1.43", 1.12µm, omnidirectional PDAF, 50 MP, f/2.2, 14mm (ultrawide), 1/1.56", 1.0µm, AF, 2 MP, f/2.4, (monochrome), Hasselblad Color Calibration, dual-LED flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 8K@30fps, 4K@30/60fps, 1080p@30/60/240fps, Auto HDR, gyro-EIS
  • Stereo Lautsprecher
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac/6
  • Bluetooth 5.2
  • USB-C 3.1
  • Unter Display Fingerprint Scanner
  • nicht austauschbarer 4500 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Und da wären wir schon wieder bei den Benchmarks angekommen, die in diesem Fall eigentlich gar nicht nötig wären. Das OnePlus 9 ist ein Snapdragon 888 Gerät. Und ganz ehrlich … . Es rennt nicht nur. Es fliegt wirklich. Egal, ob die Benutzung im Alltag oder für anspruchsvolle Spiele. Es gab nicht einen Anwendungsfall, wo ich dachte, dass das OnePlus auch nur im Entferntesten langsam wäre.

  • Geekbench ML Benchmark TensorFlow Lite CPU Score: 454
  • Geekbench ML Benchmark TensorFlow Lite GPU Score: 1673
  • Geekbench ML Benchmark Tensor Flow Lite NNAPI Score: 443
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,08 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 38366
  • CF-Bench Benchmark: 1065187
  • AI-Benchmark: 56.4 K
  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score (Medium): 1511,1
  • AnTuTu Benchmark V9.2.3: 791906
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 1118
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 3670
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 4581
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 4304
  • AndroBench Sequential Read: 1972.4 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 762.89 MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 1657.43MB/s – Write 444.30MB/s
  • A1 SD Bench RAM copy: 57535.44MB/s
  • PC Mark Benchmark Storage 2.0 Score: 32174
  • PC Mark Benchmark Work 3.0 performance score: 13307
  • 3D Mark Benchmark Wild Life: 5792
  • 3D Mark Benchmark Work 3.0 battery life: 10 Stunden & 17 Minuten

Benchmarks, die sonst genutzt wurden und in diesem Fall nicht, wurden nicht von mir vergessen, sondern ließen sich entweder nicht starten oder liefen nicht vollständig durch, beziehungsweise es wurde angezeigt, dass der Benchmark zu schwach ist für das Gerät.

Akku:

Mit dem Akku beim OnePlus 9 hatte ich keine Probleme, obwohl ich mir tatsächlich inzwischen bei einem Smartphone doch noch eine längere Laufzeit wünschen würde. Über den Tag bin ich immer gekommen. Aber am Ende des Tages musste das OnePlus 9 dann auch auf jeden Fall an den Strom. Oder aber man steckt es eben im Laufe des Tages ab und zu mal an den Strom. Mit Warp Charge 65 ist das Smartphone in einer guten halben Stunde voll aufgeladen. Und schon eine Viertelstunde reicht im Prinzip aus, um über den Tag zu kommen.
Da muss man vielleicht gar nicht unbedingt eine längere Akkulaufzeit haben, obwohl ich es mir – wie gesagt – wünschen würde. Man (ich) lädt so ein Gerät einfach anders auf, wenn man es so schnell laden kann.

3D Mark Benchmark Work 3.0 battery life: 10 Stunden & 17 Minuten

Kamera:

Und nun wenden wir uns der Kamera zu. Oder, um ganz genau zu sein, den Kameras. Wobei das OnePlus 9 meiner Meinung nach eigentlich nicht drei, sondern "nur" zwei Kameras hat. Es gibt die, wirklich gute, 48 Megapixel Weitwinkel Linse und die ebenfalls wirklich gute 50 Megapixel Ultraweitwinkel Linse. Wofür die 2 Megapixel Monochrome Linse eingebaut worden ist, weiß ich nicht so ganz genau. Wahrscheinlich nur um sagen zu können, dass man drei Kameras im Gerät hat.
Halten wir aber an dieser Stelle fest, dass die Kameras wirklich nicht schlecht sind. Gerade bei schönem Wetter kann man ganz hervorragende Fotos machen und auch die Videos werden sehr nett. Und ich hätte auf keinen Fall ein Problem damit, in einem Urlaub ausschließlich das OnePlus 9 bei mir zu haben. Auch oder gerade der XPan Modus hat es mir im Test durchaus angetan, sei es nun für Farbfotos oder auch für SchwarzWeiß Fotos.
Wenn Ihr Euch nun einen eigenen Eindruck von der Qualität der Fotos machen möchtet, dann folgt einfach diesem Link zu Google Fotos.
Und einige Testvideos baue ich wie immer am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir dann auch schon wieder beim Fazit angekommen. Das OnePlus 9 in der wirklich schicken Farbe "Winter Mist", mit 256GB internem Speicher und 12GB RAM (die Konfiguration meines Testgerätes) kostet zur Zeit bei Amazon 649 Euro. Das ist ein stolzer Preis, noch immer. Aber dafür bekommt Ihr auch ein High End Smartphone, wobei ja eigentlich das OnePlus 9 Pro das wirkliche Spitzenmodell ist.
Dafür bekommt Ihr ein hervorragend verarbeitetes Smartphone mit einem tollen Display, einer tollen Geschwindigkeit und mit einem Gewicht, was mit unter 200 Gramm noch vollkommen in Ordnung ist. Auch die Kamera ist wirklich gut, wie oben schon beschrieben. Und trotzdem fehlt mir zum Beispiel eine Zoom Linse, die Ihr dann eben im 9 Pro vorfindet.
Ich glaube, ich weiß nun, wie ich das alles zusammenfassen kann. Das OnePlus 9 macht sehr viel richtig und nichts wirklich falsch. Und trotzdem weiß es leider nicht hundertprozentig zu überzeugen, was ich persönlich schade finde. Und trotzdem macht Ihr auf keinen Fall etwas falsch mit dem OnePlus 9, wenn Ihr ein neues Smartphone sucht und bereit seid, soviel Geld auszugeben.

Und hier findet Ihr noch einmal alle Screenshots der Benchmarks, etc.

[OMT] realme GT Master Edition Test

Moin Moin,

vor einiger Zeit wurde das realme GT Master Edition vorgestellt. Und ich war ganz happy, es in meine Finger zu bekommen. Überhaupt ist das mein erstes Smartphone von realme, welches ich testen konnte. Und ich muss sagen, ich bin, bis auf die Kamera, die aber auch vollkommen in Ordnung ist, wirklich begeistert.
Viel Spaß beim Lesen des Testberichts und beim Schauen des Videos.

Lieferumfang:

  • realme GT Master Edition
  • Papierkrams
  • SIM Eject Tool
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel
  • Case

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE / 5G

  • Maße: 159.2 mm x 73.5 mm x 8.0/8.7 mm (depending on color)

  • Gewicht: 174/180 Gramm (depending on color)

  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)

  • Display: 6,43 Zoll Super AMOLED, 2400 x 1080 Pixel, 20:9 ratio, 120HZ, 85.3% screen-to-body ratio, 409 ppi

  • OS: Android 11, Realme UI 2.0

  • Chipset: Qualcomm SM7325 Snapdragon 778G 5G (6 nm)

  • CPU: Octa-core (4×2.4 GHz Kryo 670 & 4×1.9 GHz Kryo 670)

  • GPU: Adreno 642L

  • RAM: in meinem Fall 6GB

  • interner Speicher: in meinem Fall 128GB

  • Frontkamera: 32 MP, f/2.5, 26mm (wide), 1/2.74", 0.8µm, HDR, panorama, Videoaufnahme: 1080p@30fps

  • Hauptkamera (Triple): 64 MP, f/1.8, 25mm (wide), 1/2", 0.7µm, PDAF
    , 8 MP, f/2.2, 16mm, 119˚ (ultrawide), 1/4.0", 1.12µm, 2 MP, f/2.4, (macro), LED flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 4K@30fps, 1080p@30/60fps, gyro-EIS

  • 3,5mm Klinke

  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac/6

  • Bluetooth 5.2

  • Unter Display Fingerabdruckscanner

  • nicht austauschbarer 4300 mAh Li-Po Akku

  • 65 Watt Fast Charging, 100% in 33 Minuten

Benchmark:

Kommen wir zu den Benchmarks, wie immer an dieser Stelle. Das realme GT Master Edition hat "nur" einen Snapdragon 778G. Aber ich muss sagen, das ist eine richtig gute Wahl. Nicht nur die Ergebnisse der Benchmarks sind schnell. Auch die Realität zeigt, dass das Smartphone sich, außer vielleicht bei 3D Spielen, nicht vor Geräten mit schnellerem Prozessor verstecken muss.

  • CF-Bench Benchmark: 84626
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,78 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 38163
  • AI-Benchmark: 127.6 K
  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score: 1447,2
  • AnTuTu Benchmark V9.1.4: 533721
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 840.88MB/s – Write 286.49MB/s
  • A1 SD Bench RAM copy: 28628.87MB/s
  • AndroBench Sequential Read: 1013.49 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 733.61 MB/s
  • 3D Mark Benchmark Wild Life: 2496
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 5086
  • PC Mark Benchmark Storage 2.0 Score: 26551
  • PC Mark Benchmark Work 3.0 performance score: 14325
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 793
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 2782
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 2296
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 2618

Akku:

Mit einem Akku Benchmark kann ich leider nicht dienen. Der lief einfach nicht durch, sondern stürzte einfach bei 50% regelmäßig ab. Der Akku hat 4300 mAh und hält mindestens einen Tag durch, aber auch, ohne sich groß einschränken zu müssen, einen zweiten Tag. Der Akku wird geladen mit 65 Watt. 15 Minuten Laden gibt genug Power für den ganzen Tag. Das ist echt richtig cool. Erstens vermisse ich kein QI Charging in diesem Fall. Und zweitens bekommt man irgendwie einen ganz anderen Umgang mit dem Akku. Dann hängt man es eben noch mal kurz an den Strom, während man Zähne putzt oder so. Und man kann sich sicher sein, ganz bestimmt genug Power zu haben. Und das finde ich richtig cool. Das kann ich nicht anders sagen.

Kamera:

Die Kamera des realme GT Master Edition schlecht zu nennen, wäre genauso falsch, als wenn man sie wirklich gut nennt. Sie ist in Ordnung. Mehr nicht, aber weniger auch nicht. Die Stabilisierung der Videos gefällt mir, trotz EIS und nicht OIS sehr gut. So stabilisiert nimmt es übrigens nicht mehr in 4k@30fps, sondern "nur" noch in 1080p@60fps auf, was aber immer noch fein ist.
Die Makrokamera hätte man sich getrost schenken können. Die Ultraweitwinkel Kamera bietet bei gutem Licht Ergebnisse, die in Ordnung sind. Aber wirklich gut sind sie nicht. Übrig bleibt die Hauptkamera. Die kann bei schönem Licht wirklich überzeugen. Bei schlechtem Licht ist es solala. Mit einem Google Camera Port könnt Ihr noch einmal bessere Ergebnisse bekommen. Leider könnt Ihr, ala iOS, keine andere Standart Kamera App einstellen, was schade ist. Hier nun findet Ihr bei Google Fotos einige Testbilder.
Und ein Testvideo binde ich, wie immer, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Bei Amazon kostet das realme GT Master Edition 349,99 Euro in der 128GB Variante. Der Early Bird Preis lag bei 299€. Und ich muss sagen, das ist dem Gerät auch mehr angemessen.
Das Display hier ist der Wahnsinn. Ob es jetzt 120Hz hat oder nicht interessiert mich selbst gar nicht so. Ich persönlich merke einfach den Unterschied zwischen 60, 90 und 120Hz nicht so richtig. Der Fingerabdruckscanner ist echt schnell. Das "Kofferdesign" in veganem Leder ist etwas anderes und richtig cool. Die Kamera dagegen ist leider halt solala. Wie geschrieben, sie ist weder besonders schlecht, noch besonders gut. Was mir allerdings wirklich sehr positiv aufgefallen ist, ist der Vibrationsmotor. Er kommt nicht ganz an die Taptic Engine von Apple heran, ist im Android Bereich aber das Beste, was ich bis jetzt testen konnte.
Für über 300€ würde ich wahrscheinlich auch mal einen Blick auf die Konkurrenz, Redmi, Xiaomi, etc. werfen. Für unter 300€ ist das realme GT Master Edition aber eine echte Empfehlung. Denn Ihr bekommt ein eigentlich sehr unaufgeregtes Smartphone mit einer Rückseite, die echt toll ist.

Und hier findet Ihr dann die Screenshots der Benchmarks, etc.

[OMT] Apple iPhone XR Test

Moin Moin,

obwohl das iPhone XR im Jahr 2018 vorgestellt wurde, kann man es noch immer ganz normal bei Apple kaufen. 629,00 Euro kostet es direkt bei Apple. Und wenn ich ehrlich bin, dann würde ich das jetzt – im Jahre 2021 – nicht mehr zahlen.
Ich selbst habe es gebraucht, aber in perfektem Zustand, für deutlich unter 300 Euro bekommen. Und das ist ein Preis, für den man sich dieses Smartphone auch jetzt noch gönnen kann. Klar, die Displayränder sind wirklich nicht sehr klein, obwohl die meisten Leute wahrscheinlich über die "schlechte" Auflösung meckern würden. Ich kann über die Qualität des Displays nicht meckern. Ich kann auch über die Auflösung nicht meckern. Einzig und allein die Displayränder könnten wirklich kleiner sein. Und die Notch, nun ja, die könnte einfach weg sein. Wobei man sich daran auch gewöhnen kann, was ich mir am Anfang gar nicht habe vorstellen können.

Lieferumfang:

  • iPhone XR
  • USB zu Lightning Kabel
  • in meinem Fall noch ein Ladegerät
  • Apple Aufkleber
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
  • 150.9 x 75.7 x 8.3 mm
  • Gewicht: 194 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass), glass back (Gorilla Glass), aluminum frame (7000 series)
  • SIM: Dual-SIM Funktionalität, (Nanon-SIM + eSim)
  • IP67
  • Display: 6,1 Zoll Liquid Retina IPS LCD, 1792 x 828 Pixel, 79.0% screen-to-body ratio, 326 ppi, True-Tone
  • OS: vorgestellt mit iOS 12, inzwischen iOS 15
  • Chipset: Apple A12 Bionic (7 nm)
  • CPU: Hexa-core (2×2.5 GHz Vortex + 4×1.6 GHz Tempest)
  • GPU: Apple GPU (4-core graphics)
  • RAM 3GB
  • in meinem Fall 128GB interner Speicher, nicht erweiterbar
  • Frontkamera: 7 MP, f/2.2, 32mm (standard), SL 3D, (depth/biometrics sensor), HDR, Videoaufnahme: 1080p@60fps
  • Hauptkamera: 12 MP, f/1.8, 26mm (wide), 1/2.55", 1.4µm, PDAF, OIS, Quad-LED dual-tone flash, HDR (photo/panorama), Videoaufnahme: 4K@24/30/60fps, 1080p@30/60/120/240fps, HDR, stereo sound rec.
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • nicht austauschbarer 2942 mAh Li-Ion Akku
  • QI Charging
  • SAR Körper: 0.99 W/kg
  • SAR Kopf: 0.99 W/kg

Benchmark:

Obwohl im Jahr 2018 vorgestellt, ist das iPhone XR noch immer eines der schnellsten Smartphones, die ich in meinen Händen hatte. Natürlich, Smartphones mit einem Snapdragon 888 oder so haben höhere Benchmark Werte. Aber das iPhone XR rennt einfach, was natürlich auch mit der guten Anpassung von Hardware und Software zu tun hat.
Kommen wir zu den Benchmarkergebnissen.

  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme: 3523
  • AnTuTu Benchmark V8.3.9: 410474
  • 3D Mark Benchmark Wild Life (Gesamtscore): 5601

Akku:

Der Akku vom iPhone XR ist einfach richtig gut. Über den Tag zu kommen, ist ganz und gar kein Problem. Und ich komme auch noch ganz easy mindestens über einen weiteren halben Tag. Die Akkukapazität liegt übrigens noch bei 87%. Mit einem ganz neuen Akku, so kann ich es mir vorstellen, könnte man auch gut über zwei Tage kommen.

Kamera:

Kommen wir zu der Kamera. Ja, es gibt nur eine Kamera. Nun ja, eine Kamera vorne und eine Kamera hinten. Und die Kamera kann, jedenfalls in meinen Augen, immer noch vorne mitspielen. Farben toll, Kontraste toll, alles toll.
Videoaufnahmen sind ebenfalls sehr nett. Ein Testvideo binde ich, wie immer, am Ende des Tests ein.
Klar, vielleicht wäre auch da schon ein Nachtmodus für Bilder schön gewesen, was ja erst mit einer späteren Generation eingeführt wurde. Allerdings kann man sich hier mit der NeuralCam App ziemlich gut behelfen.
Was ein wenig mehr schade ist, ist dass kein Ultra-Weitwinkel vorhanden ist. Davon bin ich ja doch inzwischen ein Fan. Da muss man dann halt zum iPhone 11 und aufwärts greifen.
Und wer einen Blick auf die Testbilder werfen möchte, der möge nun diesem Link zu Google Fotos folgen.

Über das Gerät:

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Hier findet Ihr das iPhone XR bei idealo. Das 128GB Modell gibt es dort für mindestens 521,49 Euro.
Ich muss ganz klar sagen, das empfinde ich als zu viel Geld. Neu, wirklich neu, würde ich dann doch eher mindestens das iPhone 11 kaufen. Aber wenn man das XR in gutem Zustand gebraucht für einen guten Preis bekommt, dann kann man auch im Jahr 2021 noch bedenkenlos zugreifen. Vor allen Dingen bekommt Ihr, wenn Euch die größere Größe nicht stört, mit dem XR auch eine tolle Alternative zu einem SE 2020.

Und hier findet Ihr wie immer alle gemachten Screenshots.

[OMT] Samsung Galaxy Z Flip Test

Moin Moin,

ich hatte in der letzten Zeit die Gelegenheit, das Samsung Galaxy Z Flip testen zu können, worüber ich mich wirklich gefreut habe. Allerdings habe ich das Testgerät (was ich selbstverständlich nicht behalten darf, sondern was zurückgeschickt werden muss) nicht direkt von Samsung erhalten, sondern von O2.
O2 bietet hier die interessante Möglichkeit an, sich für Testgeräte zu bewerben, welche man dann für einen bestimmten Zeitraum bekommt, um sie zu testen, und sie dann zurückschicken muss. Ich habe mich wirklich gefreut, ausgewählt worden zu sein. Vielen Dank dafür an dieser Stelle. Und wenn dies ab und an klappen sollte, freue ich mich darüber, euch mit noch mehr Testberichten versorgen zu können.
Was ich von dem Galaxy Z Flip halte und wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr wie immer im folgenden Testbericht und natürlich im Über das Gerät: Video.
Viel Spaß.

Lieferumfang:

  • Samsung Galaxy Z Flip
  • USB-C Kabel
  • Clear Cover
  • Ladeadapter
  • SIM Eject Tool
  • USB Adapter (Type-C auf Type-A)
  • USB Type-C Kopfhörer

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
  • Maße aufgeklappt: 167.3 x 73.6 x 7.2 mm
  • Maße zugeklappt: 87.4 x 73.6 x 17.3 mm
  • Gewicht: 183 Gramm
  • Build: Plastic front, glass back (Gorilla Glass 6), aluminum frame
  • SIM: Nano-SIM, eSIM
  • Hauptdisplay: 6,7 Zoll, Foldable Dynamic AMOLED, 2636 x 1080 Pixel, 82.5% screen-to-body ratio, HDR10+, 425 ppi
  • Coverdisplay: Super AMOLED, 1.1 inches, 112 x 300 pixels
  • OS: Android 10, upgradable to Android 11, One UI 3.0
  • Chipset: Qualcomm SM8150 Snapdragon 855+ (7 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.95 GHz Kryo 485 & 3×2.41 GHz Kryo 485 & 4×1.78 GHz Kryo 485)
  • GPU: Adreno 640 (700 MHz)
  • RAM: 8GB
  • interner Speicher: 256GB, davon bei Auslieferung 33,60GB belegt, keine Speichererweiterung möglich
  • Hauptkamera (Dual Kamera): 12 MP, f/1.8, 27mm (wide), 1/2.55", 1.4µm, Dual Pixel PDAF, OIS & 12 MP, f/2.2, 123˚ (ultrawide), 1.12µm, LED flash, HDR, panorama — Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@60/240fps, 720p@960fps, HDR10+
  • Frontkamera: 10 MP, f/2.4, 26mm (wide), 1.22µm, HDR — Videoaufnahme: 4K@30fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • Fingerabdruckscanner im Powerbutton (seitlich)
  • Fast Charging (15 Watt)
  • nicht austauschbarer 3300 mAh Li-Po Akku
  • SAR Wert Kopf: 0.37 W/kg (head)
  • Sar Wert Körper: 1.55 W/kg (body)

Benchmark:

Um zu wissen, ob das Galaxy Z Flip schnell ist oder nicht, müsste man eigentlich gar keine Benchmarks durchlaufen lassen. Schließlich ist der Snapdragon 855+ zwar schon älter, gehört aber trotzdem noch nicht zum alten Eisen. Und ja, das geklappte Smartphone ist schnell, wirklich schnell. Egal in welchem Moment … und sei es beim Spielen von z.B. Asphalt 9 oder anderen "High End" Spielen, Ruckler oder Gedenksekunden sind mir nicht untergekommen.
Natürlich habe ich trotzdem einige Benchmarks für euch wieder durchlaufen lassen. Andere, die ich sonst immer nutze, funktionierten dagegen nicht. Das kennen wir ja schon manchmal von anderen Geräten. Auf jeden Fall kommen hier nun die Ergebnisse.

  • CPU Prime Benchmark: 50083
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,59 Sekunden
  • CF-Bench Benchmark: 99019
  • GPU Mark Benchmark: 1368000
  • AnTuTu Benchmark 9.0.5-OB: 557936
  • AI-Benchmark: 76.1 K
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 962.33MB/s – Write 384.23MB/s
  • A1 SD Bench RAM copy: 30709.27MB/s
  • AndroBench Sequential Read: 1458.22 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 524.63 MB/s
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 762
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 2691
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 2518
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 2505
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 7149
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 20834
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 9762
  • 3D Mark Benchmark Wild Life Stress Test (Bester Durchlauf-Score): 3100
  • 3D Mark Benchmark Wild Life Stress Test (Niedrigster Durchlauf-Score): 2158

Akku:

Leider lief der Akku Benchmark beim Samsung Galaxy Z Flip nicht durch. Mit diesen Werten kann ich euch also nicht dienen. Wenn ich das Smartphone ganz normal benutzt habe, ein paar Fotos, ein bisschen Musik, hier und da mal Soziale Netze …, ein ganz gemischter Betrieb halt, dann bin ich recht entspannt durch den Tag gekommen mit einer Akkuladung. Abends das Gerät in den Strom stecken, ist aber auf jeden Fall Pflicht.
Habe ich mich auf eine ausgedehnte Fotosession begeben, dann sollte man auf jeden Fall eine externe Powerbank in der Tasche haben. Oder man sollte sich dort aufhalten, wo eine Steckdose in der Nähe ist.

Kamera:

Obwohl mich das Galaxy Z Flip von Samsung an manchen Stellen etwas ratlos zurückgelassen hat, konnte mich die Kamera vom Smartphone überzeugen. »Was, nur eine Dual-Kamera?«, werden vielleicht manche Leute fragen.
Lieber eine wirklich gute Dual-Kamera, als drei, vier oder gar fünf Linsen, auf die man eigentlich wirklich ganz gut verzichten kann. Ich hätte, z.B. in einem Urlaub, keinerlei Probleme damit, ausschließlich Bilder und auch Videos nur mit Galaxy Z Flip zu machen. Farben, Kontraste, die passen hier für mich. Nur der Nachtmodus … der ist in Ordnung, kann aber weder mit dem Pixel 5, noch mit Huawei konkurrieren. Aber besser einen haben, als keinen haben. Die Kamera App an sich habe ich euch im Über das Gerät: gezeigt. Wer nun diesem Link zu Google Fotos folgt, der kann sich einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen. Und die beiden Testvideos, einmal im HDR10+ Modus, binde ich, wie gewohnt, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Wenn man bei idealo schaut, dann muss man im neuen Zustand für das Samsung Galaxy z Flip in der Farbe Mirror Black mindestens 949,00 Euro und in der Farbe Mirror Purple (die ich testen konnte, und die mir tatsächlich nicht schlecht gefällt) mindestens 1376,06 Euro zahlen. Das ist noch immer viel Geld. Das muss man schon sagen. Obwohl es sich so natürlich auf derselben Stufe, oder sogar etwas darunter, wie Apple Geräte und Geräte anderer Hersteller bewegt. Die eigentliche Frage ist ja folgende: Ist das Samsung Galaxy Z Flip diesen Preis auch wert? Leider ist diese Frage nicht ganz so einfach zu beantworten, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Natürlich, das Samsung Galaxy Z Flip ist absolut gut verarbeitet. Ja, die Kamera ist wirklich gut, jedenfalls in meinen Augen. Ja, die Geschwindigkeit ist gut und wird auch noch die nächsten Jahre ausreichen. Und auch das Display gefällt mir gut. Auch, wenn man natürlich immer aufpassen muss, dass, wenn man das Smartphone wieder zusammenklappt, nichts dazwischen liegt. Trotzdem gefällt mir das Display. Es fühlt sich nicht an wie Glas, eher wie eine wirklich hochwertige Displayschutzfolie. Und das ist vollkommen in Ordnung so.
Ich muss allerdings sagen, gerade das Hauptargument des Galaxy Z Flip, das Aufklappen und Zuklappen, würde mich dann doch im Alltag stören, wäre es mein eigenes Gerät. Bis zu 200.000 Mal soll man das Gerät wohl ohne Probleme klappen können. Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Auch ist es irgendwie nett "Old School", ein Gerät zum klappen zu haben. Es erinnert mich irgendwie an das uralte Motorola Razr V3, welches ich damals wirklich toll fand. Aber heutzutage würde es mich auf Dauer stören, für jede Benutzung das Gerät aufklappen zu müssen. Ja, es ist wie gesagt nett. Und es war wirklich wirklich toll, solch ein "Foldable" mal testen zu können. Ich werde auf jeden Fall gern die Entwicklung der Geräte verfolgen. Und hoffentlich werde ich auch das eine oder andere weitere Gerät noch einmal testen können. Was mir auf jeden Fall auch richtig gut gefallen hat, ist der Vibrationsmotor. Er ist nicht zu stark, sondern vibriert wirklich nett, gerade auch beim Tippen und anderem haptischen Feedback. Zwar kommt auch er nicht an die Taptic Engine bei Apple heran, ist von meinem Empfinden her aber ganz nah dran.
Aber ich persönlich, für mich, würde trotz aller Pluspunkte, das Galaxy Z Flip für mich selbst nicht kaufen. Das kann ich auf jeden Fall so klar sagen. Das liegt aber nicht an dem Gerät selbst, sondern einfach an meinem persönlichen Empfinden.

Und wie immer findet ihr hier noch die Screenshots der Benchmarks, usw.

[OMT] (Xiaomi) Redmi Note 10 Pro Test

Moin Moin,

ganz ehrlich, bei Xiaomi blickt man ja häufig aufgrund der absoluten Menge der Smartphones schon gar nicht mehr so richtig durch, was denn nun aktuell ist bzw. was schon wieder "veraltet". Sei es, wie es sei. In diesem Testbericht geht es um das (Xiaomi) Redmi Note 10 Pro, welches ihr heute noch z.B. bei Goboo aus Spanien kaufen könnt, ab Morgen, dem 25. März, könnt ihr das Smartphone aber auch in Deutschland direkt z.B. bei Amazon kaufen.
Wie es sich geschlagen hat und was ich davon halte, das erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

Lieferumfang:

  • Redmi Note 10 Pro
  • Papierkrams
  • Ladegerät
  • Ladekabel
  • Backcover
  • SIM Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 164 x 76.5 x 8.1 mm
  • Gewicht: 193 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 5), glass back (Gorilla Glass 5), plastic frame
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by) — Dreifach Slot = 2 x SIM + microSD
  • IP53, dust and splash protection
  • Display: 6,67 Zoll AMOLED, 120Hz, HDR10, 450 nits (typ), 1200 nits (peak), 2400 x 1080 Pixel, 20:9 ratio, 85.6% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 5, 395 ppi
  • OS: Android 11, MIUI 12
  • Chipset: Qualcomm SM7150 Snapdragon 732G (8 nm)
  • CPU: Octa-core (2×2.3 GHz Kryo 470 Gold & 6×1.8 GHz Kryo 470 Silver)
  • GPU: Adreno 618
  • interner Speicher: 64GB oder 128GB — UFS 2.2
  • RAM: 6GB oder 6GB oder 8GB
  • microSD Speichererweiterung
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.5, (wide), 1/3.06", 1.0µm — Videoaufnahme: 1080p@30fps, 720p@120fps
  • Hauptkamera (Quad): 108 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1/1.52", 0.7µm, dual pixel PDAF, 8 MP, f/2.2, 118˚ (ultrawide), 1/4.0", 1.12µm, 5 MP, f/2.4, (macro), AF, 2 MP, f/2.4, (depth), LED flash, HDR, panorama — Videoaufnahme: 4K@30fps, 1080p@30/60fps
  • Stereo Lautsprecher
  • 3,5mm Klinke
  • Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.1
  • USB Type-C 2.0
  • Fingerprint (side-mounted)
  • nicht austauschbarer 5020 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Wenn man liest, dass das Redmi Note 10 Pro "nur" einen Snapdragon 732G hat, dann könnte man durchaus annehmen, dass die Geschwindigkeit vielleicht noch nicht einmal für den Alltag wirklich gut ausreichen würde. Dem kann ich aber auf jeden Fall ganz klar widersprechen. Die Geschwindigkeit im Alltag reicht einfach komplett aus. Und auch Spiele, z.B. Asphalt 9, laufen wirklich gut. Natürlich, sie brauchen länger zum laden. Aber laufen sie erst einmal, dann hat man nicht das Gefühl, mit dem Gerät nicht auch die eine oder andere Runde spielen zu können.

  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score: 792.4
  • AI-Benchmark: 27.8 K
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score:8265
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 4045
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 13429

Leider liefen auch dieses Mal wieder zahlreiche Benchmarks nicht, trotz mehrerer Versuche. Deswegen kann ich euch leider nicht mit allen Daten beliefern.

Akku:

Ich muss sagen, dass ich von dem 5020 mAh Akku mehr erwartet hätte. Ja, man kommt selbstverständlich gut durch den Tag. Aber dann hat man abends noch so um die 45%-50% und das wäre mir zu risikoreich, ohne eine Ladung in den neuen Tag zu starten. Das gelingt dank dem 33 Watt Lader aber wirklich angenehm schnell, obwohl es natürlich noch schneller geht, siehe OnePlus z.B.. Aber da gibt es trotzdem, meiner Meinung nach, nichts zu meckern.
Gefühlt konnte ich übrigens keinen großen Unterschied in der Akkulaufzeit erkennen, ob ich beim Display jetzt 60Hz oder 120Hz eingestellt hatte.

Kamera:

Die Kamera, bzw. die Kameras des Redmi Note 10 Pro … . Die lassen mich, wenn ich ehrlich bin, ziemlich zwiegespalten zurück. Den Tiefensensor sehe ich grundsätzlich einfach mal als Spielerei bzw. als unnötig an. Die Hauptkamera macht im 12 Megapixel Modus, bei guten Lichtverhältnissen, teilweise wirklich nette Bilder. 108 Megapixel sind … da, aber die Ergebnisse werden häufig eher schlechter. Die Ultraweitwinkel Kamera macht einen ganz patenten Job. Damit kann man durchaus seinen Spaß haben. Welche Kamera mich auf jeden Fall wirklich positiv überrascht hat, ist die Makrokamera. Am Anfang habe ich sie auch als unnötig angesehen. Aber wenn ihr das passende Motiv habt und das Smartphone schön ruhig haltet bzw. sogar ein Stativ verwendet (OIS gibt es nämlich grundsätzlich nicht), dann bekommt ihr teilweise richtig nette Makrobilder hin. Dafür wirklich einen Daumen hoch. Der Zoom ist ausschließlich digital gelöst, bis maximal 10X. 2X Zoom und vielleicht noch hoch bis 5X würde ich als nutzbar beschreiben. Alles darüber sieht dann zu verpixelt und so "Cartoon-artig" aus, dass die Bilder keinen wirklichen Spaß mehr machen.
An Kamera Modi gibt es zahlreiches zu sehen, z.B. einen speziellen Modus für den Sternenhimmel. Die Ergebnisse kommen nicht an die Astrophotography von einem Pixel ran, sind in der Preisklasse aber absolut annehmbar.
Die Videos sind wohl nur so richtig, elektronisch, stabilisiert bis 1080p. Allerdings kann man auch bei 4K@30fps (maximale Auflösung) eine Stabilisierung einschalten. Aber das Ergebnis … . Nun ja, es ist in Ordnung. Mehr aber auch nicht. Worauf ich tatsächlich meine Hoffnung setze, ist, dass (hoffentlich bald) ein gut funktionierender und angepasster Google Kamera Port für das Redmi Note 10 Pro verfügbar sein wird.
Damit werden die Bilder, darauf möchte ich sogar wetten, auf jeden Fall noch einmal deutlich besser.
Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von einigen Testbildern machen möchte, der möge diesem Link zu Google Fotos folgen. Ein Testvideo binde ich dann, wie immer, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Redmi Note 10 Pro könnt ihr heute noch z.B. aus Spanien bei Goboo bestellen. Da kostet die 6GB RAM & 64GB ROM Version 279€ und die 6GB RAM & 128GB ROM Version 299€. Bei Amazon in Spanien könnt ihr die 64GB Version für 249,99€ bekommen. Und ab morgen, dem 25.03., gibt es das Gerät dann auch in Deutschland. Die Preise habe ich noch nicht gefunden. Ab morgen weiß man dann mehr.
Ich muss sagen, 299€ für die größere Version empfinde ich als zu teuer für das Gebotene. 270€ maximal für die Version, da würde ich sagen, man kann zuschlagen. Mehr würde ich aber tatsächlich nicht empfehlen zu zahlen.
Was bekommt man denn nun für den Preis? Auf jeden Fall ein Smartphone, was ein guter Alltagsbegleiter sein kann. Das Display ist groß, es ist hell und es macht Spaß, auch mal einen Film darauf zu gucken. Ob ein Display nun 60Hz, 90Hz oder wie hier 120Hz hat, ist mir persönlich aber tatsächlich recht egal.
Ich merke noch immer keinen so wirklichen Unterschied dabei. Wenn es schnell ist, ist es halt schnell. Oder ich scrolle einfach zu langsam, um den wirklichen Unterschied zu merken ;).
Die Stereolautsprecher machen mir richtig Spaß. Es ist toll, dass das Gewicht unter 200 Gramm ist. Alles über 200 Gramm finde ich wirklich schwer zu benutzen. Die Kameras sind in Ordnung in der Preisklasse, mehr aber auch nicht. Wenn man aber bedenkt, was man in der Preisklasse noch vor einigen Jahren bekommen hat, dann ist das tatsächlich irgendwie auch "Meckern auf hohem Niveau". Und die Farbe Gradient Bronze ist ja mal so richtig hübsch!111!.

Und hier gibt es dann noch die Screenshots von den Benchmarks, etc.

[OMT] LG Wing Test

Moin Moin,

ich hatte einmal mehr die Möglichkeit, ein Smartphone testen zu können, um genau zu sein das LG WING. Und dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Es ist auf jeden Fall zu schwer, um für mich ein Daily Driver zu sein. Es kommt mir nämlich deutlich schwerer vor als die angegebenen 260 Gramm. Soviel kann ich aus dem Fazit schon vorziehen. Ansonsten aber, trotz einiger Mängel und auch gerade wegen zahlreicher Dinge, die mir wirklich gut gefallen haben, alle Daumen hoch für das Smartphone. Denn LG wagt hier einmal mehr etwas Neues. Und alleine das gefällt mir schon gut.

Und nun viel Spaß beim Lesen des Testberichtes.

Lieferumfang:

  • LG Wing
  • Cover
  • Ladegerät
  • USB-Kabel
  • SIM-Eject Tool
  • Papierkrams
  • Displayschutzfolie
  • USB-C auf Klinke Adapter

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE / 5G
  • Maße: 169.5 x 74.5 x 10.9 mm
  • Gewicht: 260 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 5), glass back (Gorilla Glass 5), aluminum frame
  • SIM: Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • IP54 splash proof
  • Water-repellent coating
  • MIL-STD-810G compliant* *does not guarantee ruggedness or use in extreme conditions
  • Hauptdisplay & Secondary Display: Rotating P-OLED, 6,8 Zoll, 2460 x 1080 Pixel, 87.0% screen-to-body ratio, 395 ppi, Corning Gorilla Glass 5, Always-on display — G-OLED, 1240 x 1080 Pixel, 3,9 Zoll
  • OS: Android 10
  • Chipset: Qualcomm SM7250 Snapdragon 765G (7 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.4 GHz Kryo 475 Prime & 1×2.2 GHz Kryo 475 Gold & 6×1.8 GHz Kryo 475 Silver)
  • GPU: Adreno 620
  • RAM: 8GB
  • Interner Speicher: 128GB (um die 99GB stehen zur freien Verfügung)
  • microSD Speichererweiterung möglich (shared SIM Slot)
  • Frontkamera: Motorized pop-up, 32 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1/2.8", 0.8µm, HDR — Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera (Triple Kamera): 64 MP, f/1.8, 25mm (wide), 1/1.72", 0.8µm, PDAF, OIS — 13 MP, f/1.9, 117˚, (ultrawide), 1/3.4", 1.0µm — 12 MP, f/2.2, 120˚, (ultrawide), 1/2.55", 1.4µm, LED flash, panorama, HDR — Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60fps, gyro-EIS
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.1
  • Unter Display Fingerabdruckscanner
  • nicht austauschbarer 4000 mAh Li-Po Akku
  • SAR-Wert Kopf: 1.13 W/kg
  • SAR-Wert Körper: 1.06 W/kg

Benchmark:

Und da wären wir dann auch schon wieder bei den Benchmarks angekommen. Klar, für einen Preis an den 1000€ dran könnte man auch einen aktuellen High-End Snapdragon erwarten. Ich muss aber sagen, dass mich der Snapdragon 765G nicht enttäuscht hat. Das Gerät lief in jeder Situation so flüssig, dass ich keinen Grund gefunden habe, mich darüber …und sei es nur gedanklich… zu beschweren. Ja, große Spiele wie Asphalt 9 laden einfach länger als auf anderen Geräten. Aber das ist vollkommen im akzeptablen Bereich. Und ist das Spiel dann geladen, so läuft es genau so schnell und gut wie auf anderen Smartphones auch.

  • CPU Prime Benchmark: 35405
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,99 Sekunden
  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score: 864.4
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 609
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 1755
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 1251
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 1194
  • AndroBench Sequential Read: 903.77 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 470.47 MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 800.77MB/s – Write 0.00MB/s
  • A1 SD Bench RAM copy: 17912.72MB/s
  • AI-Benchmark: 43.9 K
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 4582
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 3281
  • 3D Mark Benchmark Wild Life: 1658
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 19475
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 3805
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 7886

Benchmarks, die in der Auflistung fehlen und die ich sonst benutzt habe, ließen sich entweder nicht installieren, oder aber sie brachen während des Durchlaufs ab.

Akku:

4000 mAh hat der nicht austauschbare Akku des LG Wing. Mehr wäre vielleicht sogar besser, aber dann wäre das Gerät natürlich noch schwerer geworden. Leider kann ich Euch mit den Benchmark Ergebnissen zum Akku nicht dienen dieses Mal. Aber es war für mich auf jeden Fall kein Problem über den Tag zu kommen. Und wahrscheinlich wäre auch mindestens noch ein weiterer, halber Tag drin gewesen. Allerdings habe ich meistens – und sei es nur zur Sicherheit – das Smartphone trotzdem jeden Abend an den Strom gehängt.

Kamera:

Die Kamera des LG Wing konnte mich, was Fotos und Videos anbelangt, erfreulicherweise einmal wieder überzeugen. Jedenfalls, so lange es kein Abend ist. Ja, es ist, wie es ja heutzutage gang und gäbe ist, auch ein Nachtmodus für die Kamera integriert. Aber ganz ehrlich … das will man wirklich nicht nutzen. Alles was es da von Huawei oder Google oder Apple oder selbst von Samsung gibt, liefert da bessere Ergebnisse. Befinden wir uns aber am Tage, das Wetter ist schön und die Sonne scheint am Besten noch, dann kriegt man wirklich richtig nette Ergebnisse hin. Da gibt es von meiner Seite aus nichts zu meckern. Wer sich davon einen kleinen, eigenen Eindruck machen will, der möge nun diesem Link zu Google Photos folgen. Und einige Testvideos binde ich am Ende des Tests natürlich wieder ein.
Apropos Videos … wie ich Euch im Über das Gerät: Video gezeigt habe, gefiel mir im T-Modus der Gimbal Modus zur Videoaufnahme wirklich gut. Tolle Stabilisierung und einfach nett, auch z.B. für Zeitraffer. Allerdings würde ich mir da tatsächlich ein geringeres Gewicht wünschen und vielleicht noch ein Case, womit man das ganze noch besser halten kann.

Über das Gerät:

Fazit:

Das LG Wing bekommt Ihr bei Amazon momentan für 787,37 Euro. Bei anderen Online Händlern kostet das Gerät mehr. Aber halten wir fest, irgendetwas um die 1000€ kostet es momentan noch. Und ich will ganz ehrlich sein … das wäre mir für das LG Wing ein zu hoher Preis. Die Idee mit zwei Displays, das ist nett. Die beiden Displays an sich sind auch wirklich gut. Und die Verarbeitung des Ganzen überzeugt mich auch. Aber wie ich auch schon im Video zeigte und sagte, das ganze bietet mir einfach zu wenig Mehrwert. Seien es nun die Extras bei Asphalt 9, oder dass man Youtube oben schauen kann, um währenddessen auf dem kleinen Display zu surfen oder eben, dass man auf dem kleinen Display die Tastatur hat und oben das Textfenster … . Ja, das ist alles nett. Aber der Mehrwert … den sehe ich leider nicht. Und dafür ist mir persönlich das Gerät einfach viel zu schwer. Wer aber etwas neues will, etwas ungewöhnliches mit einer guten Frontkamera, guten Hauptkameras, einem guten Tempo, guten Displays und einem Feeling, was einem sagt, dass es einfach schon Spaß macht, das gesamte Smartphone zu bedienen, der sollte auf jeden Fall einen Blick werfen auf das LG Wing.

Und wer noch einmal die Benchmarks und so als Screenshots sehen möchte, hier sind sie zu finden.

[OMT] OnePlus 8T Test

Moin Moin,

damals, im Jahr 2014, habe ich mir kurz nach Markteinführung das OnePlus One bei Wikipedia gekauft. Damals war das wirklich ein Preiskracher, denn am Anfang bekam man die größte Version für 299€. Diese Zeiten sind leider(?) vorbei, das wissen wir alle. Seitdem habe ich selbst kein OnePlus Gerät besessen aber die Geräte immer mit großem Interesse verfolgt. Nun habe ich vor einiger Zeit das neue OnePlus 8T zum Testen bekommen, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe. Und wie sich das Gerät, in meinen Augen, geschlagen hat, das erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

PS: Natürlich musste das Leihgerät an OnePlus zurückgeschickt werden und durfte nicht behalten werden. Dies nur, weil solche Fragen doch immer wieder kommen.

Lieferumfang:

  • OnePlus 8T
  • Warp Chage 65 Netzteil
  • Warp Charge-Kabel mit USB-C-zu-USB-C-Stecker
  • Kurzanleitung
  • Willkommensbrief
  • Sicherheitshinweise und Garantiekarte
  • LOGO Aufkleber
  • Case
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE / 5G
  • Maße: 160.7 x 74.1 x 8.4 mm
  • Gewicht: 188 Gramm
  • Glass front (Gorilla Glass 5), glass back (Gorilla Glass 5), aluminum frame
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • Display: 6,55 Zoll Fluid AMOLED, HDR10+, 120Hz, 2400 x 1080 Pixel Auflösung, 20:9 ratio, Corning Gorilla Glass 5, Always-on display, 402 ppi, 87.0% screen-to-body ratio
  • OS: Android 11, OxygenOS 11.0.4
  • Chipset: Qualcomm SM8250 Snapdragon 865 (7 nm+)
  • CPU: Octa-core (1×2.84 GHz Kryo 585 & 3×2.42 GHz Kryo 585 & 4×1.8 GHz Kryo 585)
  • GPU: Adreno 650
  • Speicher intern: 128GB & 8GB RAM oder 256GB & 12GB RAM, UFS 3.1 Speicher
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.4, (wide), 1/3.06", 1.0µm, Auto-HDR, Videoaufnahme: 1080p@30fps, gyro-EIS
  • Hauptkamera (Quad Kamera): 48 MP, f/1.7, 26mm (wide), 1/2.0", 0.8µm, PDAF, OIS, 16 MP, f/2.2, 14mm, 123˚ (ultrawide), 1/3.6", 1.0µm, 5 MP, f/2.4, (macro), 2 MP, f/2.4, (depth), Dual-LED flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60/240fps, Auto HDR, gyro-EIS
  • Stereo Lautsprecher (ungefähr zwei Drittel aus dem Hauptlautsprecher und ein Drittel aus der Hörmuschel)
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac/6
  • Bluetooth 5.1
  • USB Type-C 3.1
  • Fingerabdruckscanner unter dem Display
  • nicht austauschbarer 4500 mAh Li-Po Akku
  • Widevine CDM Level 1

Benchmark:

Es gibt so Geräte (Smartphones), da müsste man eigentlich gar keine Benchmarks durchlaufen lassen. Ein Snapdragon 865 ist so schnell, da ruckelt nichts und da hakt auch nichts. Und noch nicht einmal die kleinste Gedenksekunde hat sich das OnePlus 8T gegönnt. Natürlich habe ich aber – und sei es nur zum Vergleich – trotzdem Benchmarks durchlaufen lassen. Und die Ergebnisse gibt es nun zu lesen.

  • CPU Prime Benchmark: 69017
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,54 Sekunden
  • CF-Bench Benchmark: 98886
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 888
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 3202
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 3245
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 3422
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 1500.91MB/s – Write 0.00MB/s
  • AndroBench Sequential Read: 1675.93 MB/s
  • AndroBench Sequential Write: 748.59 MB/s
  • AI-Benchmark: 79.6 K
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 25751
  • PC Mark Benchmark Computer Vision Score: 7622
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 11137
  • AnTuTu Benchmark v8.4.3: 584867
  • 3D Mark Benchmark API Overhead OpenGL ES 3.0 (Draw Calls/Sekunde): 556137
  • 3D Mark Benchmark API Overhead Vulkan (Draw Calls/Sekunde): 800513
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 8845
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 7155
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme Unlimited – OpenGL ES 3.1: 8054
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 4586
  • 3D Mark Benchmark Wild Life: 3824
  • 3D Benchmark – Luxury Cafe Score: 1500.9
  • GFXBench Benchmark Aztec Ruins OpenGL (High Tier) Best Score: 1824 Frames

Akku:

Und wir kommen zum Akku des OnePlus 8T. Leider lief z.B. der Batterie Test vom PC Mark Benchmark nicht durch. Deswegen kann ich euch mit diesen Daten leider nicht dienen. Aber ich kann definitiv sagen, dass mich der 4500 mAh Akku vom OnePlus 8T nicht enttäuscht hat. Durch den Tag kommen = geht ganz locker. Zwei Tage = ja, kann man auch hinkriegen, ohne sich groß einzuschränken.
Spätestens am Ende des zweiten Tages ist dann aber auch Schluss und das Smartphone will definitiv an den Strom. Bevor ich zu dem großen und fetten Aber komme, noch ein Hinweis. Jeder benutzt sein Smartphone natürlich anders. Deswegen können oder könnten eure Erfahrungen mit dem Akku ganz anders aussehen, als sie eben bei mir ausgesehen haben.
Nun aber zum Aber. Durch Warp Charge 65 (dem Mechanismus zum Schnellladen von OnePlus) muss man sich gar nicht mehr, wie oben erwähnt, einschränken. 15 Minuten laden reichen locker, um durch den Tag zu kommen. Etwas mehr als 30 Minuten und der gesamte Akku ist wieder voll.
Wenn man so ein wirklich schnelles Schnellladen hat, habe ich auch keine Probleme damit, dass Qi-Laden nicht eingebaut ist. Während des Zähneputzens ist der Akku gut voll, um über den Tag zu kommen. Das fand ich nicht nur nett. Das fand ich – ehrlich gesagt – so richtig, richtig, richtig nett.

Kamera:

Die Kamera des OnePlus 8T ist definitiv nicht schlecht. Das muss ich vorausschicken. Und auch, wenn ich mich in diesem Abschnitt eventuell nicht ganz so euphorisch äußern werde, muss ich sagen, dass ich keinerlei Probleme mit dem Gedanken habe, im Urlaub ausschließlich mit dem OnePlus 8T meine Bilder zu knipsen und auch meine Videos aufzunehmen. Die OnePlus eigene Kamera App empfand ich als übersichtlich und auch die angebotenen Modi als gut. Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ich ein anderes Kamera Setup wahrscheinlich besser gefunden hätte. Meiner Meinung nach hätte man auf den Tiefensensor und den Makrosensor (die Ergebnisse sind höchstens solala) verzichten sollen und lieber einen Telesensor – und sei es bloß 2x – einbauen sollen. Dann hätte man zwar nicht mit einer Quad Kamera werben können, das Setup wäre aber vernünftiger geworden. Übrigens habe ich viele Bilder mit einer portierten Version der Google Kamera gemacht. Es gibt oder gab zum Testzeitpunkt noch keine Version, die speziell für das OnePlus 8T angepasst worden war. Ich bin aber mit folgender Version von Wichaya glücklich geworden.
Die OnePlus eigene Gallery App gefiel mir übrigens auch gut. Nett z.B. war, dass – wenn man an einem Ort viele Bilder knipst – automatisch kleine Filmchen erstellt werden. Musikuntermalung wäre da vielleicht noch nett. Aber so war es auch schon sehr schön.
Wer sich nun einen eigenen Eindruck von der Bildqualität machen möchte, der möge einfachem diesem Link zu Google Fotos folgen. Und einige Testvideos binde ich – wie immer – am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir dann auch beim Fazit. Das OnePlus 8T kostet in der kleinen Version bei Amazon 599,00 Euro und die große Version, die ich testen durfte, kostet 699,00 Euro. Das sind, obwohl günstiger als Geräte anderer Hersteller, natürlich immer noch stolze Preise. Und ich will ganz ehrlich sein. Hätten sie 499€ und 599€ gekostet, dann würde ich nun schreiben, das Gerät sei ein No Brainer und wenn man ein neues Android Smartphone sucht, dann könnte man sofort zuschlagen. So aber muss man es sich schon etwas überlegen.
Ihr bekommt ein rasend schnelles Gerät, was nicht nur wirklich gut aussieht (obwohl das natürlich auch immer im Auge des Betrachters liegt), sondern auch noch ganz hervorragend verarbeitet ist. Die Kamera ist nicht das Beste, was man auf dem Markt kriegt, spielt aber trotzdem ganz oben mit. Und wie gesagt … . Im Urlaub nur Bilder und Videos mit dem OnePlus 8T machen … . Aber ja doch, da müsste ich gar nicht lange drüber nachdenken.
Das Display des OnePlus 8T ist hervorragend, der Fingerabdruckscanner funktioniert zuverlässig und gut. Und es gibt auch Face-Unlock, was ich mit einem Bild nicht zu entsperren vermochte. OxygenOS hat Unmengen an Dingen, die man einstellen kann, und ist dabei trotzdem nicht überfrachtet und sehr logisch aufgebaut. Und eine Gestensteuerung ist natürlich auch mit an Bord.
Es gibt also wirklich nichts zu meckern. Und der Preis ist…für das Gebotene…auch wirklich in Ordnung. Ja, ihr müsst auf Qi Laden verzichten (aber wer will bei Warp Charge 65 schon Qi?). Und ja, das Kamera Setup hätte noch sinnvoller sein können. Aber ihr bekommt mit dem OnePlus 8T wirklich ein rundum gelungenes Paket.
Übrigens…ich mochte bei dem OnePlus One damals schon die Sandstone Rückseite. Die gibt es ja leider nicht mehr bei OnePlus Smartphones. Aber man kann sich ein Sandstone Bumper Case kaufen. Und das fühlte sich wieder richtig, richtig gut an und hat mir sehr gefallen, es während des Tests zu benutzen.

Und wer nun noch einmal die Screenshots der Benchmarks und so sehen möchte, der möge einfach diesem Link folgen.

[OMT] Xiaomi Mi Mix 2s Test

Moin Moin,

seit Dezember 2018 begleitet mich ein Smartphone als "Daily Driver", was mich ganz genauso begeistert, wie es vorher nur iPhones getan haben. Die Rede ist von dem Mi Mix 2s von Xiaomi, welches mit seinem Tri-Bezel-Less Design definitiv mit den Trend der rahmenlosen Smartphones mit viel Display losgetreten hat. Beziehungsweise, um genau zu sein, nicht das Mi Mix 2s, sondern dessen Vorgänger, das Mi Mix und eben das Mi Mix 2. Mir persönlich gefällt diese Lösung auch jetzt, im Jahr 2020, immer noch bedeutend besser als irgendeine Notch oder eben irgendein, mal kleineres, mal größeres, Loch im Display eines Smartphones.
Nach beinahe zwei Jahren mit dem Mi Mix 2s sehe ich tatsächlich immer noch keinen Grund, auf ein anderes Smartphone zu wechseln, wobei z.B. AMOLED statt LCD manchmal schon ganz nett wäre, oder ich durch verschiedene Testgeräte durchaus auch den Nutzen einer Ultraweitwinkel Linse zu schätzen gelernt habe. Und alles weitere erfahrt Ihr nun im folgenden Testbericht.

Lieferumfang:

  • Xiaomi Mi Mix 2s
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel
  • Papierkrams
  • USB-C auf 3,5 mm Klinke Adapter
  • Backcover aus Hartplastik

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
  • Maße: 150.9 x 74.9 x 8.1 mm
  • Gewicht: 191 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 4), ceramic back, aluminum frame
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • 5,99 Zoll IPS LCD, 2160 x 1080 Pixel, 18:9, Corning Gorilla Glass 4, 81.9% screen-to-body ratio, 403 ppi
  • OS: Android 10 mit MIUI 11, MIUI 12 soll wohl noch im Jahr 2020 kommen / mit weiteren Android Updates würde ich nicht mehr rechnen
  • Chipset: Qualcomm SDM845 Snapdragon 845 (10 nm)
  • CPU: Octa-core (4×2.8 GHz Kryo 385 Gold & 4×1.8 GHz Kryo 385 Silver)
  • GPU: Adreno 630
  • 128 GB interner Speicher
  • 6 GB RAM
  • Frontkamera: 5 MP, f/2.0, (wide), 1/4", 1.4µm, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera (Dual): 12 MP, f/1.8, (wide), 1/2.55", 1.4µm, dual pixel PDAF, 4-axis OIS, 12 MP, f/2.4, (telephoto), 1/3.4", 1.0µm, AF, 2x optical zoom, Dual-LED dual-tone flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60/120fps, 720p@240fps
  • Stereo Lautsprecher
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • Qi Wireless Charging
  • nicht austauschbarer 3400 mAh Li-Ion Akku
  • SAR Wert (head): 0.54 W/kg
  • SAR Wert (body): 1.59 W/kg

Benchmark:

Leider ließen sich auch beim Mi Mix 2s entweder einige Benchmarks gar nicht installieren oder sie liefen erst gar nicht bis zum Ende durch. Liegt vielleicht daran, dass momentan einige sogenannte Beta Stable Version von MIUI auf meinem Gerät läuft. Ich weiß es aber nicht genau. Deswegen einfach nur folgendes. Die Leistung vom Snapdragon 845 ist auch im Jahre 2020, meiner Meinung nach, über jeden Zweifel erhaben. Um die 300000 AnTuTu Punkte, oder vielleicht sogar etwas mehr, müsste die Leistung sein. Und das Smartphone rennt nicht nur, es fliegt. Die MIUI Oberfläche über Android ist ja sowieso wahnsinnig schnell und gut optimiert. Und alle Apps starten und rennen schnell. Und im Alltag ist die Geschwindigkeit sowieso schneller als das, was man braucht. Damit kommt man/komme ich gewiss noch eine Weile klar.

Akku:

Am Anfang war es kein Problem, mit dem Smartphone über zwei Tage zu kommen. Das geht inzwischen nicht mehr. Aber über einen Tag kommt man immer noch wirklich gut. Und mehr will man ja heutzutage eigentlich auch gar nicht.

Kamera:

Dann kommen wir doch einfach mal zur Kamera. Zwei Linsen, 2x optischer Zoom…das alles klingt doch gar nicht schlecht. Und es ist auch nicht schlecht. Allerdings muss man doch die eine oder andere Einschränkung machen. Und das betrifft nicht die Hardware, sondern eher die Software. Die Standard Kamera App von MIUI ist nämlich eher so "Nun Ja". Die verschiedenen Funktionen sind alle wirklich gut und man kann auch nur mit der Standard App Videos in 4k mit 60fps aufnehmen. Aber leider holt die Software bei weitem nicht die Qualität aus der Hardware raus, die möglich ist. Und der beste Beweis dafür ist die Benutzung von einem der verschiedenen Google Camera Ports. Diesen Port nutze ich, mit der passenden Config sehr gerne für Astrophotography. Und für den Alltag bin ich mit diesem Port sehr, sehr zufrieden. Man kann beide Varianten nebeneinander installiert haben. Und das ist schön so.
Insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden mit der Kamera. Und wer nun schauen will, hier findet Ihr einige Testbilder.

Über das Gerät:

Fazit:

Ich habe damals für mein Xiaomi Mi Mix 2s in Weiß (Weiß finde ich bei dem Gerät deutlich hübscher als Schwarz) unter 300€ bezahlt. Und das ist wirklich ein wahnsinnig guter Preis für das Gerät. Bei Amazon kostet das Xiaomi Mi Mix 2s in Schwarz in der 128 GB/6 GB RAM Variante momentan 442,57 Euro. Und das ist heutzutage einfach zu teuer.
Ich liebe das Smartphone wirklich. Design, Kamera, Display, Geschwindigkeit…alles wirklich toll. Aber allein, weil keine weiteren Android Updates mehr kommen (aber immerhin MIUI Updates noch kommen), würde ich das Gerät zu dem Preis definitiv nicht mehr kaufen. Neulich gab es die 128 GB/6 GB RAM Variante in Weiß bei Amazon für 299 Euro. Und dafür ist das Gerät immer noch wirklich zu empfehlen. Aber egal wie gut ich das Gerät finde, mehr als 300 Euro sollte man dafür jetzt einfach nicht mehr ausgeben.
Allerdings fällt mir gleichzeitig auch kein aktuelles Smartphone ein, gegen welches ich mein Mi Mix 2s gerne tauschen würde.
Aber für alles unter 300€ ist es immer noch ein "No Brainer". Und wer gleich noch eine gute Tasche für das Gerät sucht, dem kann ich diese Tasche sehr empfehlen.