Schlagwort-Archive: oaad

[OMT] Xiaomi Mi Mix 2s Test

Moin Moin,

seit Dezember 2018 begleitet mich ein Smartphone als "Daily Driver", was mich ganz genauso begeistert, wie es vorher nur iPhones getan haben. Die Rede ist von dem Mi Mix 2s von Xiaomi, welches mit seinem Tri-Bezel-Less Design definitiv mit den Trend der rahmenlosen Smartphones mit viel Display losgetreten hat. Beziehungsweise, um genau zu sein, nicht das Mi Mix 2s, sondern dessen Vorgänger, das Mi Mix und eben das Mi Mix 2. Mir persönlich gefällt diese Lösung auch jetzt, im Jahr 2020, immer noch bedeutend besser als irgendeine Notch oder eben irgendein, mal kleineres, mal größeres, Loch im Display eines Smartphones.
Nach beinahe zwei Jahren mit dem Mi Mix 2s sehe ich tatsächlich immer noch keinen Grund, auf ein anderes Smartphone zu wechseln, wobei z.B. AMOLED statt LCD manchmal schon ganz nett wäre, oder ich durch verschiedene Testgeräte durchaus auch den Nutzen einer Ultraweitwinkel Linse zu schätzen gelernt habe. Und alles weitere erfahrt Ihr nun im folgenden Testbericht.

Lieferumfang:

  • Xiaomi Mi Mix 2s
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel
  • Papierkrams
  • USB-C auf 3,5 mm Klinke Adapter
  • Backcover aus Hartplastik

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
  • Maße: 150.9 x 74.9 x 8.1 mm
  • Gewicht: 191 Gramm
  • Build: Glass front (Gorilla Glass 4), ceramic back, aluminum frame
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • 5,99 Zoll IPS LCD, 2160 x 1080 Pixel, 18:9, Corning Gorilla Glass 4, 81.9% screen-to-body ratio, 403 ppi
  • OS: Android 10 mit MIUI 11, MIUI 12 soll wohl noch im Jahr 2020 kommen / mit weiteren Android Updates würde ich nicht mehr rechnen
  • Chipset: Qualcomm SDM845 Snapdragon 845 (10 nm)
  • CPU: Octa-core (4×2.8 GHz Kryo 385 Gold & 4×1.8 GHz Kryo 385 Silver)
  • GPU: Adreno 630
  • 128 GB interner Speicher
  • 6 GB RAM
  • Frontkamera: 5 MP, f/2.0, (wide), 1/4", 1.4µm, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera (Dual): 12 MP, f/1.8, (wide), 1/2.55", 1.4µm, dual pixel PDAF, 4-axis OIS, 12 MP, f/2.4, (telephoto), 1/3.4", 1.0µm, AF, 2x optical zoom, Dual-LED dual-tone flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 4K@30/60fps, 1080p@30/60/120fps, 720p@240fps
  • Stereo Lautsprecher
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • Qi Wireless Charging
  • nicht austauschbarer 3400 mAh Li-Ion Akku
  • SAR Wert (head): 0.54 W/kg
  • SAR Wert (body): 1.59 W/kg

Benchmark:

Leider ließen sich auch beim Mi Mix 2s entweder einige Benchmarks gar nicht installieren oder sie liefen erst gar nicht bis zum Ende durch. Liegt vielleicht daran, dass momentan einige sogenannte Beta Stable Version von MIUI auf meinem Gerät läuft. Ich weiß es aber nicht genau. Deswegen einfach nur folgendes. Die Leistung vom Snapdragon 845 ist auch im Jahre 2020, meiner Meinung nach, über jeden Zweifel erhaben. Um die 300000 AnTuTu Punkte, oder vielleicht sogar etwas mehr, müsste die Leistung sein. Und das Smartphone rennt nicht nur, es fliegt. Die MIUI Oberfläche über Android ist ja sowieso wahnsinnig schnell und gut optimiert. Und alle Apps starten und rennen schnell. Und im Alltag ist die Geschwindigkeit sowieso schneller als das, was man braucht. Damit kommt man/komme ich gewiss noch eine Weile klar.

Akku:

Am Anfang war es kein Problem, mit dem Smartphone über zwei Tage zu kommen. Das geht inzwischen nicht mehr. Aber über einen Tag kommt man immer noch wirklich gut. Und mehr will man ja heutzutage eigentlich auch gar nicht.

Kamera:

Dann kommen wir doch einfach mal zur Kamera. Zwei Linsen, 2x optischer Zoom…das alles klingt doch gar nicht schlecht. Und es ist auch nicht schlecht. Allerdings muss man doch die eine oder andere Einschränkung machen. Und das betrifft nicht die Hardware, sondern eher die Software. Die Standard Kamera App von MIUI ist nämlich eher so "Nun Ja". Die verschiedenen Funktionen sind alle wirklich gut und man kann auch nur mit der Standard App Videos in 4k mit 60fps aufnehmen. Aber leider holt die Software bei weitem nicht die Qualität aus der Hardware raus, die möglich ist. Und der beste Beweis dafür ist die Benutzung von einem der verschiedenen Google Camera Ports. Diesen Port nutze ich, mit der passenden Config sehr gerne für Astrophotography. Und für den Alltag bin ich mit diesem Port sehr, sehr zufrieden. Man kann beide Varianten nebeneinander installiert haben. Und das ist schön so.
Insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden mit der Kamera. Und wer nun schauen will, hier findet Ihr einige Testbilder.

Über das Gerät:

Fazit:

Ich habe damals für mein Xiaomi Mi Mix 2s in Weiß (Weiß finde ich bei dem Gerät deutlich hübscher als Schwarz) unter 300€ bezahlt. Und das ist wirklich ein wahnsinnig guter Preis für das Gerät. Bei Amazon kostet das Xiaomi Mi Mix 2s in Schwarz in der 128 GB/6 GB RAM Variante momentan 442,57 Euro. Und das ist heutzutage einfach zu teuer.
Ich liebe das Smartphone wirklich. Design, Kamera, Display, Geschwindigkeit…alles wirklich toll. Aber allein, weil keine weiteren Android Updates mehr kommen (aber immerhin MIUI Updates noch kommen), würde ich das Gerät zu dem Preis definitiv nicht mehr kaufen. Neulich gab es die 128 GB/6 GB RAM Variante in Weiß bei Amazon für 299 Euro. Und dafür ist das Gerät immer noch wirklich zu empfehlen. Aber egal wie gut ich das Gerät finde, mehr als 300 Euro sollte man dafür jetzt einfach nicht mehr ausgeben.
Allerdings fällt mir gleichzeitig auch kein aktuelles Smartphone ein, gegen welches ich mein Mi Mix 2s gerne tauschen würde.
Aber für alles unter 300€ ist es immer noch ein "No Brainer". Und wer gleich noch eine gute Tasche für das Gerät sucht, dem kann ich diese Tasche sehr empfehlen.

[OMT] Google Pixel 3a Test

Moin Moin,

vor einigen Monaten gab es mal ein gutes Angebot bei Saturn, soweit ich mich erinnern kann. Auf jeden Fall gab es das Pixel 3a + Lautsprecher + Google Home Mini zum günstigen Preis. Und seit diesem Zeitpunkt begleitet mich das Pixel 3a als zuverlässiges Zweitgerät neben meinem Xiaomi Mi Mix 2s. Und obwohl nun bald ja auch das Pixel 4a zum Kauf zur Verfügung stehen wird, möchte ich Euch meinen Testbericht zum Pixel 3a doch nicht vorenthalten.

Viel Spaß beim Lesen des Testberichtes und Schauen des Videos.

Lieferumfang:

  • Pixel 3a
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel
  • Papierkrams
  • Headset

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
  • Maße: 151.3 x 70.1 x 8.2 mm
  • Gewicht: 147 Gramm
  • SIM: Nano-SIM und/oder eSIM
  • 5,6 Zoll AMOLED, 2220 x 1080 Pixel, Asahi Dragontrail Glass, Always-on display, 75.0% screen-to-body ratio, 441 ppi
  • OS: Android 10, Android 11 Beta verfügbar
  • Chipset: Qualcomm SDM670 Snapdragon 670 (10 nm)
  • CPU: Octa-core (2×2.0 GHz 360 Gold & 6×1.7 GHz Kryo 360 Silver)
  • GPU: Adreno 615
  • 64 GB interner Speicher
  • 4 GB RAM
  • Frontkamera: 8 MP, f/2.0, 24mm (wide), 1/4", 1.12µm, HDR, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera: 12.2 MP, f/1.8, 28mm (wide), 1/2.55", 1.4µm, dual pixel PDAF, OIS, Dual-LED flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 4K@30fps, 1080p@30/60/120fps
  • 3,5 mm Klinke
  • Stereo Lautsprecher
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Fragt mich nicht warum, aber manchmal ist einfach der Wurm drin. Ich habe versucht, alle Benchmarks zu installieren, die ich sonst immer standardmäßig nutze. Aber entweder ließen sich die Benchmarks erst gar nicht installieren oder aber sie liefen nicht bis zum Ende durch und ich stand daher am Schluss ohne Ergebnis da. Ich kann es mir höchstens so erklären, dass das an der von mir benutzten Android 11 Beta liegt. Aber sicher bin ich mir da nicht. Nun ja, es ist halt, wie es ist. Und da es nun keine Ergebnisse von Benchmark Apps gibt, müsst Ihr mir einfach glauben, wenn ich Euch sage, dass ich mit dem Ergebnis des Snapdragon 670 wirklich zufrieden bin. Im Alltag merke ich keinen Unterschied zwischen dem 670er und dem 845er in meinem Xiaomi Mi Mix 2s. Anders sieht es aus, wenn man große Apps/Spiele startet. Da dauert es dann immer ein bisschen länger. Aber ist die App erst einmal geladen, gibt es auch keine Ruckler oder Hackler.
Und wenn geknipste Bilder verarbeitet werden, dauert es auch etwas, bis der Prozess beendet ist. Aber das alles ist, in meinen Augen jedenfalls, ganz und gar nicht störend.

Akku:

Wie ganz oben im Test erwähnt, nutze ich selbst das Pixel 3a nur als Zweitgerät. Da hält der 3000 mAh Akku bei mir locker für zwei Tage und meistens ist tatsächlich auch noch ein dritter Tag drin. Klar, nutzt man es als Hauptgerät, sieht das ganze schon wieder anders aus. Aber ich glaube, ich riskiere nichts, wenn ich Euch sage, dass Ihr ganz gewiss mit einer Akkuladung über den Tag kommt.

Kamera:

Eine der Hauptdisziplinen von Pixel Smartphones, neben den schnellen Updates, war und ist natürlich die Kamera. Und ganz ehrlich. Das Pixel 3a steht da seinen "Brüdern" in nichts nach. Farben sind toll, Kontraste sind toll, alles ist toll. Es gibt tatsächlich für mich weder bei den Bildern, noch bei den Videos irgendetwas, worüber ich meckern könnte. Ja, Ihr habt nur eine Linse. Und ja, Weitwinkel oder Zoom (der aber auch digital wirklich immer noch gute Ergebnisse liefert) wären manchmal ganz nett. Aber gewissermaßen als Point-and-Shoot Kamera ist das Pixel 3a wirklich richtig toll. Und wenn man dann auch noch den tollen Nachtmodus hat und sogar die Möglichkeiten zur Astrophotography, dann gerate ich tatsächlich noch mehr ins Schwärmen.
Wer Lust hat, ein paar Testbilder sich anzuschauen, der möge nun einfach diesem Link folgen.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Pixel 3a kostet momentan z.B. bei Saturn 291,47 Euro. Ganz ehrlich, würde ich eventuell nicht mehr zahlen. Lieber abwarten, bis das Pixel 4a nun endgültig zum Kaufen zur Verfügung steht und dann vielleicht noch günstiger erwerben.
Ja, das Pixel 3a ist ein "Plastikbomber". Aber es ist saugut verarbeitet. Es ist handlich. Es hat ein tolles Display. Es hat eine super Kamera und macht super Fotos und Videos. Und die Geschwindigkeit ist, gerade für Aufgaben im Alltag, wirklich komplett ausreichend. Kriegt Ihr das Pixel 3a noch günstiger, vielleicht irgendwo in einer schicken Aktion, dann wüsste ich einfach keinen Punkt, der gegen dieses feine Smartphone spricht.

[OMT] Microsoft Lumia 950 Test

Moin Moin,

schon immer war ich ein großer Fan (ich denke, ich kann mich wirklich so bezeichnen), von Windows Phone und danach dann Windows 10 mobile. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass ich Windows Phone 8.1 jederzeit Windows 10 mobile vorgezogen habe. Aber darum soll es jetzt eigentlich gar nicht gehen. Als im Jahr 2015 das Lumia 950 vorgestellt wurde, fand ich das Gerät wirklich sehr interessant. Aber irgendwie konnte es nie in meine Hände wandern für einen Test. Das letzte Windows 10 mobile Smartphone, welches ich testen konnte, war das Lumia 640 (oaad.de Test Lumia 640), welches ich immer noch durchaus mag.
Nun habe ich mir vor einiger Zeit für einen Preis von deutlich unter 30€ das Lumia 950 ersteigert, einerseits um es als mobilen WiFi Hotspot zu nutzen, andererseits auch um ein wenig damit rumzuspielen. Schließlich gilt es für viele ja immer noch als die beste Smartphone Kamera da draußen. Und sehr viel mehr kann man leider auch nicht mehr damit machen. Denn Windows 10 mobile ist inzwischen leider tot, wie Ihr z.B. hier bei den Kollegen von computerwoche.de nachlesen könnt. Trotzdem will ich diesen Testbericht, so gut es in diesem Fall geht, wie einen ganz normalen Bericht strukturieren.

Lieferumfang:

  • Lumia 950
  • Papierkrams
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel

Was sonst noch im Lieferumfang dabei lag, das weiß ich leider nicht mehr, ist heutzutage aber eigentlich auch irrelevant.

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 145 x 73.2 x 8.2 mm
  • Gewicht: 150 Gramm
  • SIM: Nano-SIM
  • 5,2 Zoll AMOLED, 2560 x 1440 Pixel, 16:9, Corning Gorilla Glass 3, ClearBlack Display, 70.5% screen-to-body ratio, 564 ppi
  • OS: Windows 10 mobile
  • Chipset: Qualcomm MSM8992 Snapdragon 808 (20 nm)
  • CPU: Hexa-core (4×1.4 GHz Cortex-A53 & 2×1.8 GHz Cortex-A57)
  • GPU: Adreno 418
  • 32 GB interner Speicher
  • 3 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung
  • Frontkamera: 5 MP, f/2.4, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera: 20 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1/2.4", 1.12µm, AF, OIS, Zeiss optics, triple-LED RGB flash, panorama, HDR, Videoaufnahme: 4K@30fps, stereo sound rec., 1080p@30/60fps (after SW update)
  • 3,5 mm Klinke
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.1
  • auswechselbarer 3000 mAh Li-Ion Akku
  • Wireless Charging

Benchmark:

Zu meiner Überraschung läuft der Windows 10 mobile AppStore ja immer noch. Irgendwie hatte ich gedacht, dass der inzwischen auch schon abgeschaltet ist, aber "nein" er läuft noch immer. Einen Benchmark, der noch funktioniert oder sich herunterladen ließ, habe ich aber leider nicht gefunden.
Ich kann aber nur soviel sagen. Microsoft hatte es einfach hingekriegt. Windows Phone 8.1 lief, meiner Meinung nach, immer noch eine Nummer besser als Windows 10 mobile. Aber auch Windows 10 mobile ist nicht nur vom Bedienkonzept sondern auch von der Geschwindigkeit her über jeden Zweifel erhaben. Das Smartphone rennt nicht nur, es fliegt förmlich. Und es macht auch jetzt, im Jahr 2020, wirklich Spaß, das Gerät zu bedienen.

Akku:

Über den 3000 mAh Akku kann ich bei meinem ersteigerten Gerät leider keine wirklich treffende Aussage mehr machen. Dieser kommt jetzt vielleicht noch über einen halben Tag. Aber wenn ich an mein neues Lumia 640 von damals denke, da war es kein Problem, ganz locker über den Tag zu kommen. Und ich nehme jetzt einfach mal an, dass das auch mit Lumia 950 wahrscheinlich kein Problem gewesen ist.

Kamera:

Auch im Jahr 2020 ist die Kamera vom Lumia 950 für viele, die ich kenne, immer noch die beste Smartphone Kamera, die jemals verbaut wurde. 20 Megapixel, Blende f/1.9, Zeiss Optik und 4K Aufnahmen…auf dem Datenblatt hat die Kamera wirklich was zu bieten. Vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass man kein Gerät von 2019 oder 2020 vor sich hat, sondern von 2015. Und ich kann sagen, nicht nur auf dem Papier hat die Kamera was zu bieten. Videos sind wirklich nett anzusehen. Und an der Qualität der Bilder habe ich auch rein gar nichts auszusetzen. Ja, gerade im HDR Modus sind die Farben der Bilder manchmal ein wenig zu poppig und entsprechen nicht mehr so ganz der Realität. Aber wenn ich ehrlich bin, dann mag ich das deutlich lieber, als wenn die Farben zu schwach sind, wie es z.B. beim Honor 9 oaad.de Honor 9 Test der Fall gewesen ist.
Einige Bilder habe ich bei Google Fotos hochgeladen. Und das Album mit den Testbildern findet Ihr hier.

Über das Gerät:

Fazit:

Ein Fazit zu dem Lumia 950? Hmm, das ist leider gar nicht so einfach. Oder eigentlich ist es schon einfach. Das Lumia 950 war und ist, meiner Meinung nach, ein Smartphone, was seiner Zeit irgendwie voraus war. Ein wahnsinnig tolles Display, eine wirklich tolle Kamera, Wireless Charging, Dual-SIM und ein Betriebssystem Windows 10 mobile war und ist ein OS, was heutzutage immer noch seinesgleichen sucht. Dazu Features wie Continuum, die einfach toll waren und auch noch sind, wenn Windows 10 mobile nicht ein totes OS wäre und man es auch im Alltag noch nutzen könnte. Das ist aber leider nicht mehr gegeben, was wirklich, wirklich schade ist. Und das nicht nur, weil ich denke, dass ein dritter Mitbewerber neben Android und iOS dem Markt einfach gut tun würde.
Aber gut, es ist halt so, wie es ist. Wer das Lumia 950, so wie ich, zu einem guten Preis ersteigern kann, der kann schon, mit der Kamera, seinen Spaß haben. Oder aber man will damit ordentlich basteln. Ansonsten, für den Alltag, ist das Lumia 950 natürlich/leider nichts mehr.

[OMT] LG Velvet 5G Test

Moin Moin,

nachdem ich ja schon zahlreiche LG Smartphones testen durfte, angefangen mit dem LG G2 (LG G2 oaad.de Testbericht) und zum Schluss dem LG G8s ThinQ (LG G8s ThinQ Testbericht), hatte ich nun die Gelegenheit, das LG Velvet 5G einen Monat lang testen zu können, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Und wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt Ihr in dem folgenden Test.

Lieferumfang:

  • LG Velvet 5G
  • Papierkrams
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten

  • GSM / HSPA / LTE / 5G
  • Maße: 167.2 x 74.1 x 7.9 mm
  • Gewicht: 180 Gramm
  • SIM: Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • IP68 dust/water resistant (up to 1.5m for 30 mins)
  • MIL-STD-810G compliant
  • Display: P-OLED, 6,8 Zoll, 2460 x 1080 Pixel, 88.6% screen-to-body ratio, 395 ppi
  • OS: Android 10, LG UX 9
  • Chipset: Qualcomm SDM765 Snapdragon 765G (7 nm)
  • CPU:Octa-core (1×2.4 GHz Kryo 475 Prime & 1×2.2 GHz Kryo 475 Gold & 6×1.8 GHz Kryo 475 Silver)
  • GPU: Adreno 620
  • 128 GB interner Speicher (um die 100 GB stehen dem Nutzer zur Verfügung)
  • microSD Karten Erweiterung
  • 6 GB RAM
  • Frontkamera: 16 MP, f/1.9, 29mm (standard), 1/3.06, 1.0µm, HDR, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Hauptkamera (Triple): 48 MP, f/1.8, 26mm (wide), 1/2.0", 0.8µm, PDAF, 8 MP, f/2.2, 120˚, 15mm (ultrawide), 1/4.0", 1.12µm, 5 MP, f/2.4, (depth), LED flash, panorama, HDR, Videoaufnahme: 4K@30fps, 1080p@30/60fps, gyro-EIS
  • Stereo Lautsprecher
  • 3,5 mm Klinke
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.1
  • NFC
  • USB TYpe-C (2.0)
  • nicht austauschbarer 4300 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Und da wären wir dann bei den Benchmarks angekommen. Leider liefen zahlreiche Benchmarks auf dem Gerät nicht durch, unter anderem der Akku Benchmark von PC Mark. Aber ich kann Euch auf jeden Fall soviel sagen. Es war mein erstes Smartohone mit einem 765G Prozessor. Und ich habe gegenüber einem Smartphone mit einem Prozessor aus der Snapdragon 800er Reihe, also 845, 855, etc. wirklich nichts vermisst. Ja natürlich. Es kann durchaus mal sein, dass ein 3D-Spiel halt mal einige Sekunden länger braucht, um zu laden. Aber das stört mich persönlich gar nicht. Und wenn die App oder das Spiel erstmal geladen sind, dann läuft das Ding einfach richtig rund. Und im alltäglichen Gebrauch reicht der 765G wirklich sowieso ganz, ganz locker aus. Hier kommen nun noch die Ergebnisse der Benchmarks, die eben durchgelaufen sind.

  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,99 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 31342
  • CF-Bench Benchmark: 2696079
  • AI-Benchmark: 36700
  • AnTuTu Benchmark v8.4.3: 305923
  • A1 SD Bench RAM: 17740.91MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 635.25MB/s – Write 0.00MB/s
  • AndroBench Benchmark Sequential Read: 819.51 MB/s
  • AndroBench Benchmark Sequential Write: 394.65 MB/s
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 3325
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 3082
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 562
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 1883
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 1253

Akku:

Der nicht austauschbare Akku (gibt es eigentlich noch Smartphones heutzutage, wo man den Akku austauschen kann?) des LG Velvet hat eine Kapazität von 4300 mAh. Das klingt ordentlich und das ist auch wirklich ordentlich. Über den Tag kommen? Ganz und gar kein Problem. Über zwei Tage kommen? Kriegt man wahrscheinlich auch hin. Allerdings würde ich – allein um sicher zu sein, dass man nicht plötzlich ohne funktionierendes Smartphone dasteht – wahrscheinlich trotzdem spätestens nach anderthalb Tagen aufladen. Aber nehmen wir an, Ihr kommt abends nach Hause und wollt noch einmal Essen gehen…oder was auch immer. Könnt Ihr auf jeden Fall machen, ohne dass das Velvet nochmal an den Strom muss.
Der Akku war auf jeden Fall ein Teil vom Velvet, der mir so richtig gut gefallen hat.

Kamera:

Die Kamera … Tja, die Kamera … . Das ist ein Punkt, leider, der mir etwas schwer fällt in diesem Test. Bis jetzt war es lustigerweise immer so, dass ich ein LG toll fand und das folgende darauf wieder nicht so. Und leider setzt sich dieser Trend hier fort. Das G2 fand ich in allen Punkten toll, das G3 nicht, das G4 wieder, usw., usw. . Und hier ist es genauso. Das G8s ThinQ, was ich letztes Jahr testen konnte, gefiel mir richtig gut, auch von der Kamera her. Und ich sage es ganz klar. Die Kamera fand ich besser als die Kamera vom Velvet. Das soll nun ganz und gar nicht heißen, dass die Kamera vom LG Velvet schlecht ist. Ihr habt eine Weitwinkel Linse, eine Ultraweitwinkel Linse und zoomen könnt Ihr auch (2X). Und die Bilder werden, wenn die Lichtbedingungen stimmen, auch wirklich gut, vor allen Dingen mit der Hauptlinse. Dann können die Bilder auch so gut werden, dass ich überhaupt kein Problem damit hätte, alle meine Urlaubsbilder mit dem LG Velvet zu knipsen. Dasselbe gilt übrigens auch für die Qualität der Videos, wo Ihr auch noch spezielle Modi habt, z.B. ASMR-Video, wo speziell leise Töne aufgenommen werden.
Im Über das Gerät: Video habe ich übrigens teilweise Quatsch erzählt. Natürlich könnt ihr mit dem Velvet auch 4K Videos aufnehmen. Allerdings nicht, wenn Ihr im Vollbild/FullVision Modus aufnehmt. Und ein Testvideo binde ich natürlich, wie immer, am Ende des Tests ein.

Aber noch einmal zurück zu den Bildern. Wie gesagt, schlecht sind sie nicht. Aber begeistert haben sie mich auch nicht. Und wenn ich dann denke, dass das Gerät weit über 500€ kostet, da fällt es mir leider schwerer, als ich es mir gewünscht hätte, um gut über die Kamera zu sprechen. Wer sich nun einen eigenen Eindruck machen will, ich habe einige Testbilder in ein Album bei Google Fotos gepackt. Und das Album findet Ihr unter folgendem Link.

Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir dann auch schon wieder beim Fazit angekommen. Das LG Velvet 5G bekommt Ihr bei Amazon momentan für 561,90 Euro. Das ist noch immer nicht billig, aber wenn man ansonsten die Smartphone Preise so sieht, dann ja tatsächlich günstig. Wem das zu teuer ist oder wer 5G einfach nicht braucht, der bekommt das LG Velvet in der 4G Variante bei Saturn für 486,43 Euro. Der Unterschied ist dann, dass Ihr halt kein 5G nutzen könnt und statt dem 765G Prozessor den "alten" Snapdragon 845 bekommt. Das muss halt jeder für sich selbst entscheiden.
Was Ihr für den Preis auf jeden Fall bekommt? Ein wahnsinnig gut verbautes Smartphone, tolle Lautsprecher und ein wirklich grandioses Display. Allerdings gibt es auch beim Display zwei Dinge, die mich stören. Und das wäre die vorhandene, wenn auch kleine, Notch…, und auf Dauer sieht ein Curved Display zwar cool aus, aber wenn es gerade ist, empfinde ich es doch irgendwie als angenehmer. Der Fingerabdruckscanner im Display ist schnell und funktioniert in 10 von 10 Fällen. Face Unlock gibt es leider nicht. Dual-SIM gibt es leider nicht, was mir vollkommen unverständlich ist. Und dann fragt man sich natürlich, wie es bei LG und der Update Politik der Smartphones so weitergeht. Und nun zur Kamera: die ist in Ordnung, allerdings nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Kann ich denn nun eine Kaufempfehlung aussprechen? Ganz ehrlich, da tue ich mich etwas schwer. Wenn der Preisverfall auch beim Velvet den "typischen" LG Verlauf nimmt und die 5G Variante bald für unter 500€ zu kriegen ist – wovon ich einfach mal ausgehe – dann kommt es langsam in einen Bereich, wo ich denke: "Jo, da kann man ohne Bedenken zuschlagen.". Jetzt für noch deutlich über 500€ würde ich wahrscheinlich eher zu einem anderen Gerät greifen, oder vielleicht doch die 4G Variante vom Velvet im Blick behalten, was die Preisentwicklung angeht.

PS: Was man aber auf jeden Fall noch erwähnen muss, ist folgendes: Das LG Velvet, besonders in der Farbe Aurora Weiß, sieht mit ihren Regenbogenfarben-Spiegelungen, bei passendem Lichteinfall, wirklich einfach wahnsinnig gut aus.

Und hier findet Ihr noch einmal die Screenshots der Benchmarks, etc.

OnePlus Nord Nachrede

Willkommen zur OnePlus Nord Nachrede.

Heute lief die erste AR Keynote. Und ich muss sagen, dass das schon ziemlich cool war, obwohl es immer mal wieder zu Rucklern kam und mein Pixel 3a definitiv zu schwach für diesen anspruchsvollen AR Kram war.

– Loch im Display = Nun ja

– OnePlus Buds = Zu dem Preis vielleicht gar nicht so uninteressant

Wenn OnePlus nichts verhaut, kann das OnePlus Nord, zu dem Preis, der mich echt überrascht hat, echt ein Verkaufsschlager werden. Das Zeug dafür ist, meiner Meinung nach, auf jeden Fall da.

Bei Amazon bekommt ihr, wenn ihr Prime Kunde seid, momentan 30€ Rabatt auf beide Versionen. Ich könnte mir vorstellen, dass das nur während der Vorbesteller-Phase so ist.

– OnePlus Nord (8GB RAM / 128GB) bei Amazon: Hier entlang

– OnePlus Nord (12GB RAM / 256GB) bei Amazon: Hier entlang

[OMT] Das OnePlus Nord wird die Erweiterung des Produktportfolio von OnePlus

Shenzen, 30. Juni 2020 – OnePlus, ein globales Unternehmen für mobile Technologien, kündigt heute die Erweiterung ihres Smartphone-Portfolios um die neue Produktlinie OnePlus Nord an. Nach mehr als sechs Jahren mit Fokus auf die Entwicklung von Flaggschiff-Smartphones wird OnePlus Nord die erste Smartphone-Produktlinie des Unternehmens sein, die das Premium-Erlebnis von OnePlus weiteren Nutzern zugänglich macht.
OnePlus Nord folgt der neuen globalen Strategie von OnePlus, neue Produkte zu erschwinglicheren Preissegmenten einzuführen und dadurch mehr Nutzern ein Premium-Smartphone-Erlebnis zu ermöglichen. Die Produktlinie richtet sich auch an das Feedback der wachsenden Community: OnePlus-Nutzern haben den starken Wunsch nach einem erschwinglicheren Smartphone gezeigt, das die bekannten Vorzeige-Produkt- und Benutzererfahrungsstandards von OnePlus integriert.
Pete Lau, Gründer und CEO von OnePlus, dazu: „Die Einführung der Produktlinie OnePlus Nord markiert den Beginn eines aufregenden neuen Kapitels für OnePlus. Unser ‚Never Settle`-Anspruch dreht sich darum, die besten Technologien und die besten Produkte mit der Welt zu teilen. Aber es geht auch darum, uns selbst herauszufordern und über unsere Komfortzone hinauszugehen. Wir sind immens stolz auf unsere Flaggschiff-Produkte und werden weiterhin technisch führende Geräte für unsere Benutzer entwickeln. Jetzt freuen wir uns darauf, die OnePlus-Erfahrung durch diese neue Produktlinie mit noch mehr Nutzern auf der ganzen Welt zu teilen.“
Das erste Produkt der OnePlus Nord-Linie wird in Europa und Indien erhältlich sein. Eine ausgewählte Anzahl von Nutzern in Nordamerika wird darüber hinaus kurz nach der Markteinführung die Möglichkeit haben, das neue Gerät im Rahmen eines stark eingeschränkten Betaprogramms zu testen.
Weitere Informationen und Details zur Verfügbarkeit erhalten Sie über den offiziellen OnePlus Nord Instagram-Account (@oneplus.nord) und die offizielle Website nord.oneplus.com. OnePlus wird zusätzlich vier Video-Episoden über den OnePlus Nord Instagram-Account veröffentlichen, die am 30. Juni um 14:00 Uhr starten und den Weg zur Einführung der OnePlus Nord-Produktlinie dokumentieren.

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wo dann der endgültige Preis sein wird. Ich selbst empfinde die Preise für die 8er Series ja als zu teuer.

[OMT] Die Corona-Warn-App ist da

Die Corona-Warn-App ist endlich da. Seit ca 2 Uhr morgens lässt sie sich runterladen. Und … . Es gibt keinen Grund, sie sich nicht zu installieren.

‎Corona-Warn-App
‎Corona-Warn-App
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos
Corona-Warn-App
Corona-Warn-App
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos

[OMT] LG G8s ThinQ Test

LG G8s ThinQ

Moin Moin,

nachdem ich ja bereits, angefangen beim LG G2, im Prinzip alle G LG Smartphones testen konnte, zuletzt das LG G7 ThinQ, konnte ich nun das LG G8s ThinQ testen. Und ganz ehrlich … . Nachdem G4 hat mich das G8s ThinQ mal wieder richtig überzeugt. Und wieso das so ist, das erfahrt Ihr im folgenden Test.

Lieferumfang:

  • LG G8s ThinQ
  • Papierkrams
  • Headset
  • Ladegerät
  • USB-C Kabel

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 155.3 x 76.6 x 8 mm
  • Gewicht: 181 Gramm
  • Build: Front glass (Gorilla Glass 5), back glass (Gorilla Glass 6), aluminum frame
  • SIM: Single SIM (Nano-SIM) or Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • IP68 dust/water proof (up to 1.5m for 30 mins)
  • MIL-STD–810G compliant
  • 6,21 Zoll Display, AMOLED, 1080 x 2248 pixels Auflösung, Corning Gorilla Glass 5, 82.0% screen-to-body ratio, DCI-P3 100%, HDR10, 401 ppi, Always-on display
  • OS: Android 9.0 (Pie); LG UX 8.0
  • Chipset: Qualcomm SDM855 Snapdragon 855 (7 nm)
  • CPU: Octa-core (1×2.84 GHz Kryo 485 & 3×2.42 GHz Kryo 485 & 4×1.78 GHz Kryo 485)
  • GPU: Adreno 640
  • 128 GB interner Speicher
  • 6 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung
  • Frontkamera (Dual): 8 MP, f/1.9, 26mm (wide), 1.12µm, AF, TOF 3D camera, f/1.4, Videoaufnahme: 1080p@60fps
  • Hauptkamera (Triple): 12 MP, f/1.8, 27mm (standard), 1.4µm, PDAF, OIS, 12 MP, f/2.6, 49mm (telephoto), 1.0µm, PDAF, 2x optical zoom, 13 MP, f/2.4, 14mm (ultrawide), 1.0µm, Videoaufnahme: 2160p@30/60fps, 1080p@30/60fps, 1080p@240fps, HDR, 24-bit/192kHz stereo sound rec.
  • Stereo Sound
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • USB Type-C
  • nicht austauschbarer 3550 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Und wir wären wieder bei den Benchmarks angekommen. Das Gerät ist superschnell, es rennt förmlich. Vollkommen egal was ich getan habe, Gedenksekunden gab es nie. Alles rennt, wie gesagt. Alle Benchmarks, die nicht aufgeführt sind, ließen sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht ausführen.

  • CF-Bench Benchmark: 97542
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,67 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 49634
  • UXB 1.5.5: 281420
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 2272
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 1924
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 732
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 2659
  • AI-Benchmark: 27005
  • AnTuTu Benchmark v7.2.3: 349036
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 5643
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 4665
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 10258
  • GFXBench Benchmark Best Score: 1393 Frames
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 8 Stunden 24 Minuten
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 8924

Akku:

3550 mAh hat der Akku des LG G8s ThinQ.

PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 8 Stunden 24 Minuten

Leider zeigt sich das LG Smartphone nicht als Dauerläufer, was die Akkulaufzeit angeht. Es war zwar überhaupt kein Problem, über den Tag zu kommen, was ja auch schon etwas für sich hat. Mehr als ein Tag war aber definitiv nicht möglich, da ich am Abend so etwa bei 25 – 30 Prozent gelandet bin.

Kamera:

Die Kamera des G8s ThinQ hat mich überzeugt, wirklich überzeugt. Im Über das Gerät: Video zeige ich Euch die Kamera App, deswegen gehe ich da jetzt gar nicht mehr detailliert drauf ein. Nur soviel … Auch die Kamera App mag ich. Sie ist übersichtlich, leicht zu verstehen und es gibt nichts zu meckern. Die Bilder, am Tag oder auch abends geknipst, sind absolut ansehbar. Einen eigenen Eindruck könnt Ihr Euch in diesem Album bei Google Fotos machen.

Auch die Videoqualität ist sehr nett. Ein Testvideo binde ich, wie immer, am Endes dieses Testberichtes ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Das LG G8s ThinQ kostet zur Zeit bei Amazon 427,00 Euro. Das ist natürlich noch immer nicht wenig Geld, in der heutigen Zeit aber schon richtiggehend günstig zu nennen. Man muss aber im Hinterkopf behalten, dass die UVP allerdings durchaus auch bei 769,00 Euro lag. Am Anfang bekam man aber auch noch einen Fernseher dazu, was inzwischen nicht mehr der Fall ist.

Was bekommt man denn nun für den Preis? Ein tolles, ein wirklich tolles Display, eine rasante Geschwindigkeit, ein handliches Gerät und eine absolut klasse Kamera. Man, was vermisse ich jetzt schon bei meinem Xiaomi Mi Mix 2s eine Weitwinkel Kamera. Und ja, der Sound ist auch eine feine Sache. Natürlich ist diese ganze Sache mit der Handsteuerung, für mich jedenfalls, eher unnötiger Schnickschnack. Und ja, die Displayränder könnten schmaler und die Notch kleiner sein. Aber trotzdem … . Ich bin regelrecht geneigt, dieses Smartphone als Geheimtipp zu bezeichnen. Jetzt müsste bzw. muss LG nur noch die Sachen mit den Updates endlich in den Griff bekommen.

Einen Link mit Screenshots der Benchmarks und so findet Ihr wieder hier.

[OMT] Nokia 9 Pureview Test

Nokia 9 Pureview

Moin Moin,

was habe ich mich gefreut, mal wieder ein Nokia Smartphone, nämlich das Nokia 9 PureView, als Testgerät zu erhalten. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch recht herzlich bedanken. Wo mich das Nokia 7 Plus (oaad.de Test) ja wirklich begeistern konnte, bin ich leider im Falle des 9 PureView eher enttäuscht. Mehr dazu im folgenden Testbericht.

Viel Spaß.

Lieferumfang:

  • Nokia 9 PureView
  • Ladegerät, usw.
  • Papierkrams

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 155 x 75 x 8 mm
  • Gewicht: 172 Gramm
  • Build: Front/back glass, aluminum frame, IP67 dust/water resistant (up to 1m for 30 mins)
  • SIM: Single SIM (Nano-SIM) or Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • 5,99 Zoll P-OLED, 79.7% screen-to-body ratio, 1440 x 2880 pixels, 18:9 ratio, Corning Gorilla Glass 5, Always-on Display, HDR10, 538 ppi
  • OS: Android 9.0 (Pie); Android One
  • Chipset: Qualcomm SDM845 Snapdragon 845 (10 nm)
  • CPU: Octa-core (4×2.8 GHz Kryo 385 Gold & 4×1.7 GHz Kryo 385 Silver)
  • GPU: Adreno 630
  • 6 GB RAM
  • 128 GB interner Speicher
  • keine microSD Speichererweiterung
  • Frontkamera: 20 MP, 1.0µm, Videoaufnahme: 2160p@30fps, 1080p@30fps, HDR
  • Hauptkamera (fünf Kameras): 5x 12 MP, f/1.8, 28mm (wide), 1/2.9″, 1.25µm

    (2x RGB & 3x B/W cameras, working simultaneously)

    TOF 3D camera

  • Bluetooth 5.0
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • USB Type-C
  • nicht austauschbarer 3320 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Und da wären wir dann auch schon wieder bei den Benchmarks. Leider liefen viele der Benchmark Apps, die ich so nutze, nicht durch. Mit vielen Daten, mit denen ich Euch sonst diene, kann ich in diesem Fall also leider nicht dienen.

Aber recht viel muss man zu der Leistung eigentlich auch nicht sagen. Mit dem SoC und der restlichen Leistung … . Das Teil rennt ganz einfach, bis auf die Kamera App. Dort scheint die Leistung irgendwie leider gar nicht anzukommen. Ich habe entsprechendes im Über das Gerät: Video gefilmt.

  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,88 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 21029
  • CF-Bench Benchmark: 745512
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 8254
  • UXB 1.5.5: 265331
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 718.28MB/s – Write 0.00MB/s
  • A1 SD Bench RAM: 14814.04MB/s
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 2166
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 1599
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 506
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 2261

Akku:

Leider lief der Battery Life Benchmark nicht durch. Aber auch der hätte wohl nicht allzu viel Gutes ausgespuckt. Über den Tag bin ich immer gekommen, abends waren dann so etwa 20–25 Prozent Ladung übrig.

Mehr war aber nicht drin. Und ganz ehrlich … . Das ist mir in der heutigen Zeit eigentlich zu wenig.

Kamera:

Die Kamera des Nokia 7 Plus wusste mich durchaus zu überzeugen. Die Kamera App reagierte gut, usw. Hier beim 9 PureView ist es leider anders. Die Kamera App ist eine wahre Schnecke und leider habe ich auch keinen wirklich gut funktionierenden Google Camera Port gefunden.

Die Videos und Fotos finde ich leider auch nur ganz in Ordnung. Die Black and White Bilder gefallen mir gut, die Farbbilder aber … . Farben sind mir zu schwach und insgesamt gefallen sie mir einfach nicht so gut. Im Urlaub nur Bilder mit dem Nokia 9 PureView knipsen … . Das würde schon gehen, es würde mir aber schwerfallen.

Hier bei Google Fotos findet ihr einige Testbilder. Und ein Testvideo binde ich, wie immer, am Ende des Tests ein.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Nokia 9 PureView kostet momentan bei Amazon 559,90 Euro. Und um es kurz zu machen … . Diesen Preis empfinde ich, für die gebotene Leistung, als deutlich zu hoch. Ja, man bekommt eine gute Gesamtleistung. Ja, man bekommt ein schönes Display mit einer guten Auflösung. Und ja, man bekommt natürlich auch Android One. Aber ehrlich … . Mit einem Samsung, einem Xiaomi oder aber auch mit einem älteren Huawei Mate 20 Pro z.B., welches es sogar günstiger gibt, ist man deutlich besser aufgestellt als mit dem 9 PureView von Nokia.

Hier findet Ihr wie immer einige Screenshots der Benchmarks.

[OMT] Honor 20 Test

Honor 20

Moin Moin,

da hatte ich endlich mal wieder ein Honor, nämlich das Honor 20 zum Testen. Ein, wie ich finde, herrlich unaufgeregtes Smartphone, welches inzwischen zu einem durchaus guten Preis käuflich zu erwerben ist. Leider hat es auch durchaus Macken und wie es auf Dauer – trotz Update Garantie – aussehen wird bei Huawei und Honor, das wird man sehen müssen. Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen des Testberichtes und Schauen des Über das Gerät: Videos.

Lieferumfang:

  • Honor 20
  • Papierkrams
  • Ladegerät, usw.

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 154.3 x 74 x 7.9 mm
  • Gewicht: 174 Gramm
  • Build: Front/back glass, aluminum frame
  • SIM: Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • 6,26 Zoll IPS LCD, 84.2% screen-to-body ratio, 1080 x 2340 pixels, 19.5:9 ratio, 412 ppi
  • OS: Android 9.0 (Pie); Magic 2.1
  • Chipset: HiSilicon Kirin 980 (7 nm)
  • CPU: Octa-core (2×2.6 GHz Cortex-A76 & 2×1.92 GHz Cortex-A76 & 4×1.8 GHz Cortex-A55)
  • GPU: Mali-G76 MP10
  • 128 GB interner Speicher
  • 6 GB RAM
  • Hauptkamera:32 MP, f/2.0, 0.8µm, Videoaufnahme: 1080p@30fps, gyro-EIS
  • Frontkamera (Quad): 48 MP, f/1.8, 28mm (wide), 1/2″, 0.8µm, PDAF, 16 MP, f/2.2, 13mm (ultrawide), 1/3.1“, 2 MP, f/2.4, 27mm (wide), dedicated macro camera, 2 MP, f/2.4, depth sensor, Videoaufnahme: 2160p@30fps, 1080p@30/60fps; gyro-EIS
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • USB Type-C
  • nicht austauschbarer 3750 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Und da wären wir bei den Benchmarks angekommen. Obwohl mir persönlich Snapdragon CPUs lieber sind, gibt es über den Kirin 980 überhaupt nichts zu meckern. Die Kiste rennt, wie man so schön sagt.

  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 1,80 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 43012
  • AI-Benchmark: 17168
  • CF-Bench Benchmark: 78938
  • UXB 1.5.5: 279183
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 640.32MB/s – Write 0.00MB/s
  • A1 SD Bench RAM: 20391.63MB/s
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 7708
  • Geekbench 5 Benchmark Single-Core Score: 679
  • Geekbench 5 Benchmark Multi-Core Score: 2427
  • Geekbench 5 Benchmark OpenCL Score: 2772
  • Geekbench 5 Benchmark Vulkan Score: 1810
  • AnTuTu Benchmark v7.2.3: 288685
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 2368
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 2243

Akku:

Leider ließ sich mit dem PC Mark Benchmark nicht die Akkulaufzeit testen. Deswegen kann ich Euch mit diesen Daten dieses Mal nicht dienen.

Allerdings bin ich von der Akkulaufzeit des Honor 20 durchaus angetan. Über den Tag zu kommen, war überhaupt kein Problem. Und hätte ich nicht, gewohnheitsbedingt, trotzdem jeden Abend aufgeladen, so wäre ich gewiss über mindestens noch einen halben, wenn nicht sogar über einen weiteren ganzen Tag gekommen.

Kamera:

Die Kamera des Honor 20 ist durchaus nicht schlecht. Und ja, ich würde auch in meinem Urlaub damit knipsen. Allerdings mit keinem so guten Gefühl, wie ich es bei anderen Smartphones schon hatte. Die Bilder, die Farben sehen häufig …, nun irgendwie fad aus. Ich habe es gerne, wenn die Farben eher intensiver sind. Ja, das kann man in der Nachbearbeitung natürlich noch korrigieren. Aber von Hause aus sind sowohl die Bilder als auch die Videos zwar ok, aber mehr leider halt auch nicht.

Überhaupt finde ich ich die Kameraaufteilung beim Honor 20 weniger interessant als z.B. beim Honor 20 Pro. Die 2 Megapixel Kamera für den Makro Modus zum Beispiel … . Darauf würde ich gerne verzichten, wenn auch hier eine Zoom Linse eingebaut wäre. Aber gut, es ist halt wie es ist.

Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wenn Ihr nun diesem Link zu Google Fotos folgt, dann könnt Ihr Euch einen eigenen Eindruck verschaffen von der Qualität der Bilder.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Honor 20 kostet bei Amazon momentan 389,99 Euro. Das ist für die Gesamtleistung ein wirklich feiner Preis. Ihr bekommt ein hohes Arbeitstempo, einen starken Akku, ein schönes Display und eine Kamera, die gute, wenn auch bei weitem nicht perfekte Bilder und Videos macht.

Mich persönlich stört die Punch Hole Kamera im Display mehr als eine Notch und wie es auf Dauer mit Updates aussehen wird … . Nun, man wird es sehen.

Aber wen das nicht stört und wer einen unaufgeregten Allrounder sein Eigen nennen möchte, der kann hier, meiner Meinung nach, auf jeden Fall zuschlagen.