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[OMT] Allview Soul X5 Pro Test

Moin Moin,

nach einigen Allview Geräten wurde mir nun das Allview Soul X5 Pro zum Testen zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte.

Wie sich das Gerät geschlagen hat und wie ich es finde, das erfahrt Ihr im folgenden Test.

Lieferumfang:

  • Allview Soul X5 Pro
  • Benutzerhandbuch
  • Quick Guide
  • SIM Flyer
  • Garantie-Zertifikat
  • Blister
  • SIM Nadel
  • Ladegerät
  • USB Kabel Typ C
  • Headset
  • Silikoncase

Technische Daten:

  • Maße: 155 x 75,5 x 7,85 mm
  • Gewicht: 210 Gramm
  • Dual-SIM
  • Netzwerk: 2G:850/900/1800/1900MHz;SIM1 und SIM2 & 3G: UMTS 850/900/1900/2100MHz; SIM1 und SIM2 & 4G+:FDD 800/850/900/1800/1900/2100/2600MHz TDD 1900/2300/2500/2600MHz; simultan SIM1 und SIM 2
  • microSIM & Nano-SIM
  • 6,2 Zoll Display, 19:9 Format, Notch, 2246 x 1080 Pixel, Gorilla Glass 3
  • OS: Android™ 8.1, Oreo
  • CPU: MediaTek Helio P60 Octa-core, 4xA73, 2.0GHz + 4xA53, 2.0GHz, 12 nm, AI Computing Power, 2xVPU for Computer Vision und AI
  • GPU: Mali-G72 MP3 
  • 32GB interner Speicher (um die 24GB stehen zur freien Verfügung)
  • 4GB RAM
  • microSD Speicherweiterung bis zu 256GB (dann nur eine SIM, da Hybrid-Slot)
  • 3,5mm Klinke
  • Hauptkamera: Dual Camera 16MP AF, f/2.0 + 5MP, AI Kamera, Videoaufnahme: FullHD 1080p
  • Frontkamera: 16 MP f/2.0
  • Bluetooth 4.2
  • WiFi 802.11 a/b/n/ac
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Akku

Benchmark:

Trotz einem MediaTek Prozessor läuft das Allview Gerät wirklich rund, so richtig rund. Natürlich starten hier und da Spiele wie Asphalt 9 langsamer. Aber insgesamt gibt es durchaus keine Probleme. Und jetzt kommen wir zu den Benchmark Ergebnissen.

  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 5,17 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark:18570
  • UXB 1.5.4: 182270
  • AI-Benchmark: 704
  • CF-Bench Benchmark: 59918
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 1515
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 5886
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 5375
  • A1 SD Bench RAM: 6468.02MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 233.05MB/s – Write 0.00MB/s
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 6248
  • AnTuTu Benchmark v7.0.6: 137751
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 7583
  • GFXBench Benchmark Best Score: k. A. Frames
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Extreme: Max (Ihr Allview Soul X5 Pro ist zu leistungsstark für diesen Test)
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 1048
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 935

Akku

Der nicht austauschbare 3000 mAh Akku des Allview Soul X5 Pro ist tatsächlich weder besonders gut, noch besonders schlecht. Über den Tag bin ich einwandfrei gekommen. Allerdings musste das Gerät dann – auf jeden Fall – jeden Abend wieder an den Strom.

Mit einem PC Mark Ergebnis für die Akkulaufzeit kann ich Euch leider nicht dienen, da der Benchmark nicht durchlief, sondern zwischendurch einfach abbrach.

Kamera:

Die Kamera vom Allview Soul X5 Pro ist in Ordnung. Ich glaube, das beschreibt es wirklich gar nicht mal so schlecht. Farben stimmen meistens, obwohl ab und an die Bilder auch einfach zu hell belichtet scheinen. Insgesamt muss ich aber sagen, dass die Qualität der Bilder und auch des Testvideos, wie oben erwähnt, wirklich in Ordnung sind. Die Kamera-App habe ich Euch übrigens im Über das Gerät Video gezeigt. Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wenn Ihr nun diesem Link zu Google Fotos folgt, dann kommt Ihr zu den Testbildern.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Allview Soul X5 Pro kostet direkt bei Allview im Online-Shop momentan 299,00 Euro. Dafür bekommt Ihr ein Gerät mit Notch, was tatsächlich gut verarbeitet ist und ein schnelles Arbeitstempo aufweist. Der Akku ist ok, die Kamera ist ok. Grundsätzlich kann ich nur jedem raten, ein Allview Smartphone ausschließlich auf Englisch zu betreiben. Obwohl die deutsche Übersetzung vorhanden ist, ist diese teilweise einfach so falsch und furchtbar, dass es wirklich keinen Spaß macht.

Die Face Unlock Funktion dagegen weiß mich voll zu überzeugen. Funktioniert auch im Dunklen, ist schnell und lässt sich nicht mit einem Bild austricksen. Das gefällt wirklich richtig gut.

Kann ich denn nun eine Kaufempfehlung aussprechen? Nun ja, der Preis ist natürlich recht heiß. Allerdings habt Ihr einen alten Sicherheitspatch und so, wie ich Allview Geräte kenne, wird wahrscheinlich – wenn überhaupt – nur ein Update irgendwann mal kommen. Aber darauf verlassen kann man sich halt auch nicht.

Deswegen muss ich leider sagen, dass ich mich eher gen Nokia, Motorola oder aber Xiaomi Smartphones orientieren würde. Obwohl ich auch nicht verschweigen möchte, dass Allview meiner Meinung nach eigentlich auf einem nicht so schlechten Weg ist.

Hier findet Ihr wie immer die Screenshots der Benchmarks, DRMs, etc.

[OMT] Nokia 7 Plus Test

Moin Moin,

schon seitdem das Nokia 7 Plus in den Handel gekommen ist, hatte ich Interesse daran, ein Testgerät in meine Finger zu bekommen. Dies ist jetzt geschehen und dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich Danke sagen. Wie sich das Gerät bei mir geschlagen hat, das erfahrt Ihr in folgendem Test. Ich kann Euch allerdings schon einmal einen kleinen Hinweis geben. Selten hat mich ein Smartphone so überzeugt und begeistert wie das Nokia 7 Plus.

Lieferumfang:

  • Nokia 7 Plus
  • Backcover
  • USB-C Ladegerät
  • USB-C Kabel
  • Kurzanleitung
  • SIM Eject Tool

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
  • Maße: 158.4 x 75.6 x 8 mm
  • Gewicht: 183 g
  • Build: Front glass, aluminum body (6000 series) with copper edges
  • SIM: Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • 6,0 Zoll IPS LCD Display, 2160 x 1080 Pixel, 92.4 cm2, 18:9 ratio, Corning Gorilla Glass 3, 77.2% screen-to-body ratio, 403 ppi
  • OS: Android 8.1 (Oreo); Android One
  • Chipset: Qualcomm SDM660 Snapdragon 660
  • CPU: Octa-core (4×2.2 GHz Kryo 260 & 4×1.8 GHz Kryo 260)
  • GPU: Adreno 512
  • RAM: 4 GB
  • interner Speicher: 64 GB (etwas mehr als 50 GB frei)
  • microSD Speichererweiterung bis zu 256 GB
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.0, 1.0µm, Zeiss optics, 1080p@30fps
  • Hauptkamera: Dualkamera: 12 MP, f/1.8, 25mm, 1.4µm, dual pixel PDAF, 13 MP, f/2.6, 1.0µm, 2x optical zoom, AF, Zeiss optics, dual-LED dual-tone flash, panorama, HDR, Videoaufnahme: 2160p@30fps, 1080p@30fps (gyro-EIS)
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 5.0
  • nicht austauschbarer 3800 mAh Li-Ion Akku

Benchmark:

Und da wären wir auch schon bei den Ergebnissen der Benchmarks angelangt. Ihr wisst ja, ich lege auf Benchmark Ergebnisse persönlich nicht zuviel wert. Die Hauptsache ist doch immer, dass ein Smartphone rennt. Und ehrlich …, das Nokia 7 Plus rennt nicht nur, es fliegt förmlich. Ich brauche da kein High-End 845er von Snapdragon, wenn es ein 660er so wunderbar tut.

  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 4,65 Sekunden
  • CPU Prime Benchmark: 21497
  • CF-Bench Benchmark: 68376
  • UXB 1.5.4: 189886
  • A1 SD Bench RAM: 6781.62MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 187.03MB/s – Write 215.65MB/s
  • AnTuTu Benchmark v7.0.6: 140788
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Extreme: Max (Ihr Nokia 7 Plus ist zu leistungsstark für diesen Test)
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 1324
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – Vulkan: 1065
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 1634
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 5847
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 5685
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 3874
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 6587
  • GFXBench Benchmark Best Score: 502,8 Frames

Akku:

Der 3800 mAh Akku des Nokia 7 Plus ist nett, sehr nett. Über den Tag zu kommen, jedenfalls mit meinem Nutzungsszenario, ist gar kein Problem. Und auch ein zweiter Tag war tatsächlich locker mit drin. Das ist heutzutage ja leider eine Seltenheit, so dass ich mich tatsächlich darüber gefreut habe.

Leider hat der PC Mark battery life Benchmark nicht funktioniert. Deswegen habe ich da leider kein Ergebnis für Euch, was ich tatsächlich schade finde. Aber wie gesagt, über den Akku gibt es nichts zu meckern.

Kamera:

Die Kamera des Nokia 7 Plus … . Die ist richtig gut, jedenfalls in meinen Augen. Allerdings ist die Nokia eigene Kamera App nicht so richtig gut, obwohl sie nach dem letzten Update schon deutlich besser geworden ist. Richtig nett werden die Bilder dann mit der portierten Google Camera App. Farben, Kontraste …, da passt tatsächlich alles für mich. Auch die Testvideos wurden nett, das muss ich schon sagen. Die Testvideos binde ich am Ende des Berichts ein. Und um die Testbilder zu sehen, müsst Ihr einfach diesem Link zu Google Fotos folgen.

Der einzige Port der Google Camera App, die bei mir funktionierte, waren übrigens die Versionen von Tolyan, welche Ihr hier finden könnt.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Nokia 7 Plus kostet in der schönen Farbkombination schwarz/kupfer 394,98 Euro. In weiß/kupfer findet Ihr es ebenso bei Amazon für 358,90 Euro.

Die UVP liegt übrigens bei 399,00 Euro.

Das ist sicherlich nicht günstig, aber im Gegensatz zu den vollkommen astronomischen Preisen der Flaggschiffmodelle dann doch günstig. Und ist es den Preis wert in meinen Augen? Das kann ich tatsächlich ganz einfach beantworten. Ja, auf jeden Fall! Das Nokia 7 Plus ist toll verarbeitet. Das Nokia 7 Plus ist schnell. Das Nokia 7 Plus hat eine tolle Kamera. Und, was ebenfalls sehr, sehr schön ist, das Nokia 7 Plus hat keine Notch.

Und dazu kommt, dass dank Android One die Sache mit den Updates gut aussieht. Momentan hat das Nokia 7 Plus die aktuellste Android Version und den aktuellsten Sicherheitspatch. Und im September soll das Nokia 7 Plus schon Android P erhalten. Das ist gut so. So will man das haben. Und man kann sich nur wünschen, dass Android die Sache mit den Updates endlich in den Griff bekommt.

Und hier findet Ihr wie immer die Screenshots der Benchmarks, etc.

PS: Zum Schluss noch einige Sachen, die allerdings mehr das Vanilla Android und nicht das Nokia 7 Plus im Speziellen betreffen.

  • Mir fehlt ein Einhandmodus.
  • Mir fehlt es, dass die Tasten unten nicht vertauscht werden können. Dem Problem wird natürlich mit Android 9 und den Gesten entgegengewirkt.

[OMT] Huawei P20 Lite Testbericht

Moin Moin,

ich hatte nach einem P20 Pro Testgerät von Huawei angefragt. Da momentan alle Testgeräte vergriffen waren, wurde mir erst einmal ein P20 Lite Testgerät angeboten, wofür ich an dieser Stelle Danke sagen möchte.

Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt. Und wie sich das Gerät so geschlagen hat, das erfahrt Ihr im folgenden Test. Viel Spaß beim Lesen der Zeilen und beim Schauen des Videos.

Lieferumfang:

  • Huawei P20 Lite
  • Papierkrams
  • Netzstecker
  • USB-C Kabel
  • Headset

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 148.6 x 71.2 x 7.4 mm
  • Gewicht: 145 Gramm
  • SIM: Single SIM (Nano-SIM) or Hybrid Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
  • 5,84 Zoll LTPS IPS LCD Display, 80.5% screen-to-body ratio, 1080 x 2280 pixels, 19:9 ratio, 432 ppi
  • EMUI 8.0
  • OS: Android 8.0 (Oreo)
  • Chipset: HiSilicon Kirin 659
  • CPU: Octa-core (4×2.36 GHz Cortex-A53 & 4×1.7 GHz Cortex-A53)
  • GPU: Mali-T830 MP2
  • microSD Speichererweiterung bis zu 256 GB (dann nur eine SIM)
  • 64 GB interner Speicher
  • 4 GB RAM
  • Hauptkamera (Dual): 16 MP, f/2.2, 1.0µm, PDAF, 2 MP, depth sensor, LED flash, HDR, panorama, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.0, 28mm, 1.12µm, Videoaufnahme: 1080p@30fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.2
  • USB Type-C
  • FM Radio
  • nicht austauschbarer 3000 mAh Li-Po Akku

Benchmark:

Der Kirin 659 ist definitiv kein High-End Prozessor und das soll er auch gar nicht sein. Er bedient die Mittelklasse und das macht er meiner Meinung nach gar nicht mal verkehrt. Ich habe in anderen Tests gelesen, dass das P20 Lite nach einer Reihe von Tagen langsamer werden soll. Dies ist bei mir defintiv nicht der Fall gewesen. Natürlich ist es langsamer als selbst mein Honor 9 aber es ist nicht zu langsam, jedenfalls nicht nach meinem Gefühl. Und wenn man dann im Game Mode Spiele spielt, dann steht selbst einer Partie Asphalt 9, als Beispiel, nichts im Wege. Kommen wir nun aber zu den Ergebnissen der Benchmarks.

  • CPU Prime Benchmark: 12950
  • RealPi Benchmark (1000000 digits): 14,77 Sekunden
  • CF-Bench Benchmark: 53803
  • AnTuTu Benchmark v7.0.6: 88184
  • Bonsai Benchmark Results: 2901 Punkte / Average FPS: 41.4
  • Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 928
  • Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 3708
  • Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 3113
  • UXB 1.5.4: 137306
  • A1 SD Bench RAM: 6002.58MB/s
  • A1 SD Bench Internal Memory: Read 157.68MB/s – Write 97.79MB/s
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme – OpenGL ES 3.1: 249
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 7835
  • PC Mark Benchmark Storage Score: 7931
  • GFXBench Benchmark Best Score: 164,8 Frames
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 4764
  • PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 7 Stunden 57 Minuten

Akku:

3000 mAh hat der nicht austauschbare Akku des Huawei P20 Lite. Mehr ist natürlich immer besser, das ist klar. Aber der Akku in meinem Testgerät hat mich nicht im Stich gelassen, allerdings auch nicht überrascht. Über den Tag gekommen bin ich locker, meistens wäre auch noch mindestens ein weiterer halber Tag drin gewesen.

Wobei … . Man hat es sich doch so angewöhnt, jeden Tag sein Smartphone aufzuladen, dass man es doch meistens sowieso macht. Und dank QuickCharge geht das Aufladen auch recht zügig von-statten.

PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 7 Stunden 57 Minuten

Kamera:

Und wir kommen zu einem der wichtigsten Punkte in einem Smartphone heutzutage, nämlich der Kamera. Es ist eine Dual Kamera verbaut, wobei die zweite Linse wohl ausschließlich für die Tiefeninformationen beim Blur-Effekt genutzt wird. Das ist ein wenig schade, da ich ja die Monochromsensoren in den Huawei und Honor Geräten inzwischen mag. Aber das ist dann halt doch noch einmal die Abgrenzung zu den höherpreisigen Geräten. Vielleicht hätte ich in diesem Fall, beim P20 Lite, tatsächlich eine Linse besser gefunden und dafür eine noch bessere Qualität der Bilder. Versteht mich nicht falsch … . Die Testbilder werden manchmal richtig nett. Aber meistens sind mir, allerdings wie bei meinem Honor 9, die Farben irgendwie zu schwach. Auch ist das Bild mit einem P20 Lite leider recht häufig entweder über- oder unterbelichtet. Und dann gibt es halt manchmal die Bilder, die werden einfach out of camera richtig nett. Auch die Videos, die man mit dem Gerät aufnehmen kann, überraschen zwar nicht, sind aber recht gut zu gebrauchen. Ein Testvideo binde ich, wie immer, am Ende des Testberichts ein. Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von der Fotoqualität machen möchte, der möge nun einfach diesem Link zu Google Fotos folgen, wo Ihr einen Haufen Testbilder findet.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Huawei P20 Lite findet Ihr bei Amazon momentan für 284,70 Euro. Die UVP, wenn ich mich nicht irre, lag wohl bei 369,00 Euro.

Zu diesem Preis bekommt Ihr ein Mittelklasse Gerät, welches gut verarbeitet ist aber sich auf der gläsernen Rückseite irgendwie eher wie Kunststoff anfühlt. Die Bildqualität ist ok. Die Videoqualität ist ok. Die Geschwindigkeit ist ok.

Was möchte ich Euch damit sagen? Nun ja, es ist ein patentes Gerät, welches sich keine wirklichen Fehler leistet aber mich tatsächlich auch in keinem einzigen Punkt irgendwie überrascht. Für über 300 Euro hätte ich es nie gekauft. Jetzt, bei unter 300 Euro, kann man es sich überlegen. Und wenn es erst in Richtung 199 Euro gehen sollte, dann wäre es in meinen Augen wirklich ein guter Deal.

PS: Zu der Notch empfehle ich Euch das Video, in dem ich mich dazu äußern werde.

Und hier bei Google Fotos findet Ihr wie immer die Screenshots der Benchmarks, etc.

[OMT] Sony XPERIA Z5 Compact Test

Sony XPERIA Z5 Compact

Moin Moin,

heute soll es um das neueste Smartphone gehen, welches ich habe testen können. Und zwar meine ich das Sony Z5 Compact, welches mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Und wie es sich geschlagen hat, (Hint: ziemlich ziemlich gut) das erfahrt ihr im nachfolgenden Test.

Lieferumfang:

  • Sony Z5 Compact
  • Headset
  • microUSB-Kabel
  • Ladegerät
  • Schnellanleitungen, etc.

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Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 127 x 65 x 8,9 mm
  • Gewicht: 138 Gramm
  • Nano-SIM
  • IP68 zertifiziert
  • 4,6 Zoll IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel, 68,9% screen-to-body ratio, Triluminos Display, X-reality Engine, 323 ppi
  • Android 5.1.1 (Update auf Android 6 ist geplant)
  • Chipset: Qualcomm MSM8994 Snapdragon 810
  • CPU: Quad-core 1,5 GHz Cortex-A53 & Quad-core 2 GHz Cortex-A57
  • GPU: Adreno 430
  • 32 GB interner Speicher (etwa 19,44 GB stehen zur Verfügung)
  • 2GB RAM
  • microSD Speichererweiterung bis zu 200 GB
  • Frontkamera: 5,1 Megapixel, 1080p Videoaufnahme, HDR
  • Hauptkamera: 23 Megapixel, 5520 x 4140 Pixel, Phase Detection Autofokus, LED Flash, HDR / Videoaufnahme wahlweise: 2160p@30fps, 1080p@60fps, 720p@120fps
  • Bluetooth 4.1
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Quick Charge 2.0
  • nicht austauschbarer 2700 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmarks. Wie man bei dem Prozessor erwarten durfte, rennt das Z5 Compact. Egal ob alltäglicher Betrieb oder Spiele, alles ist superschnell und superflüssig. Einzig und allein die doch teilweise unangenehm werdende Wärmeentwicklung auf der Rückseite ist ein deutlicher Minuspunkt.

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 61815
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1352
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3707
  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 64710
  • Quadrant Standard Benchmark: 38281
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 5108
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2527
  • Vellamo Benchmark Metal: 2250
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 1168
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 27112

Akku:

Auf den ersten Blick wirkt der Akku des Z5 Compact mit seinen 2700 mAh weder besonders schwach, noch besonders stark. Am ersten Tag habe ich mich nicht an den Leitspruch erinnert, der für alle Sony Smartphones als Standard gelten sollte, nämlich „Aktiviert sogleich den STAMINA Modus.“ Dies hatte ich nicht getan und bin mit dem Akku so gerade über den Tag gekommen. Im verlinkten Artikel könnt ihr noch einmal nachlesen, was der STAMINA Modus bewirkt. Hatte ich diesen nun aktiviert, bin ich mit dem Akku locker über einen Tag gekommen und die meiste Zeit habe ich den zweiten Tag auch noch geschafft. Ebenfalls gibt es noch den ULTRA STAMINA Modus. Diese Funktion kennt man schon so ähnlich von Huawei, Samsung und Co. Hier stehen dann nur Telefonfunktion, SMS, etc. zur Verfügung. In diesem Modus soll man Laufzeiten von 10 Tagen und mehr erreichen können. Und das ist schon wirklich cool z.B. für Reisen, wenn ihr nur telefonisch erreichbar sein wollt oder ähnliches. Halten wir fest. Mit aktiviertem STAMINA Modus sind Laufzeiten von zwei Tagen wunderbar drin. Wobei, wenn ihr natürlich viele Spiele spielt oder ähnliches, also das Display ständig aktiviert ist, könnt ihr den Akku natürlich auch in weniger als einem Tag leeren.

Im Endeffekt hängt es dann eben zum großen Teil vom persönlichen Nutzungsverhalten ab.

Sony XPERIA Z5 Compact

Kamera:

Über die Kamera im Sony Z5 Compact kann man schon mehr als ein paar Worte verlieren. Die Frontkamera interessiert mich persönlich nie so wirklich, da ich in der Regel dafür keine Verwendung habe. Allerdings sahen die Selbstportraits mit dem Z5 Compact durchaus gut aus.

Viel interessanter ist die Hauptkamera auf der Rückseite. 23 Megapixel Fotos, 1080p@60fps oder sogar 4K Videoaufnahme, das sind schon technische Daten, die sich sehen lassen können. Aber nicht nur die technischen Daten können sich sehen lassen. Die Videoaufnahmen sind knackescharf und sogar die SlowMo Aufnahmen bei 720p@120fps sind nicht mehr pixelig, sondern nett anzusehen. Ich weiß nicht, ob die Kamera im Z5 Compact wirklich die beste Kamera in einem Smartphone ist; schließlich fand ich die Kamera des LG G4 super und auch von der Kamera in meinem nunmehr ein Jahr alten iPhone 6 bin ich noch immer sehr angetan. Aber die Bilder vom Z5 Compact sind knackescharf, haben einen klasse Kontrast und sind von den Farben her super, sehr scharf, aber keinesfalls unwirklich, sondern z.B. bei Außenaufnahmen so, wie das Wetter tatsächlich aussah.

Der Autofokus ist auch sehr schnell und funktioniert gut. Ob so schnell wie angegeben, das weiß ich nicht. Aber wie gesagt, da gibt es gar nichts zu meckern. Auch die Kamera App ist schön aufgeräumt. Startet man sie über den dedizierten Kamera Knopf im Gehäuse, startet sie immer im Modus Überlegene Automatik. Schön ist, dass die Kamera sich inzwischen merkt, wenn man im Modus von den als Standard aktivierten 8 Megapixeln auf z.B. die vollen 23 Megapixel wechselt. Das einzige, was mir in der App fehlt, ist eigentlich ein richtiger Pro Modus. Ja, ihr könnt z.B. eine Belichtungsanpassung machen. Aber so wie man es beim LG G4 kennt – also Belichtungszeit anpassen, manueller Zoom, etc. -, ist das mit der Stock Kamera App so nicht möglich. Allerdings könnt ihr dieses „nachrüsten“, wenn ihr z.B. die Manual Camera App installiert.

Auch ist es nicht möglich, die Fotos im RAW Format zu knipsen. Mir ist das nicht so wichtig. Aber man hat in den RAW Bildern vom G4 z.B. doch noch deutlich mehr Möglichkeiten der Bildbearbeitung.

Einige Testvideos binde ich am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von der tollen Qualität der Bilder machen will, die so „out of the Box“ aus dem Z5 Compact gekommen sind, für die habe ich einen Haufen Bilder in Originalqualität hier bei flickr hochgeladen.

Sony XPERIA Z5 Compact

Über das Gerät:

Fazit:

Und wir sind beim Fazit angekommen. Das Sony Z5 Compact kostet in der Farbe schwarz, die meiner Meinung nach deutlich besser aussieht als die Farbe weiß (mein Testgerät war weiß), zur Zeit bei Amazon 516,50 Euro.

Das ist natürlich ein stolzer Preis für ein kleines Smartphone. Die Frage ist also einmal mehr, ob das Gerät denn seinen Preis wert ist. Nun ja, erst einmal darf man nicht vergessen, dass Sony es eigentlich immer noch als einziger Hersteller hinkriegt, dass die „kleinen“ Smartphones nicht kleine schlechtere Modelle sind, sondern gleichberechtigt ihren „großen Brüdern“ gegenüber stehen.

Klar, das Display im Z5 Compact ist „nur“ ein 720p Display und es gibt nur 2 GB RAM und mehr ist fast immer besser. Das Z5 Compact ist aber super schnell und ich habe weder ein größeres Display noch mehr RAM vermisst. Was mich persönlich aber wirklich gestört hat, ist die Tatsache, dass die Rückseite bei Gebrauch, wohl wegen des Prozessors, teilweise unangenehm warm wurde. Heiß nicht, aber wirklich unangenehm warm. Apropos Rückseite.
Sony XPERIA Z5 Compact
Diese besteht aus mattem Glas und fühlt sich, finde ich jedenfalls, verboten gut an. Das 4,6 Zoll große Display ist mir persönlich eigentlich inzwischen zu klein, obwohl hier natürlich eine tolle Einhandbedienung gegeben ist. Dies ist aber natürlich kein Kritikpunkt, sondern nur meine eigene Meinung. Besonders die Kamera hat mir toll gefallen. Klasse Videos und schöne Bilder, wie in der Kamera: Rubrik erwähnt. Optisch ist das Sony Z5 Compact für mich kein Highlight. Ich muss aber sagen, dass ich mich im Testzeitraum daran gewöhnt habe und dass es jetzt sogar schwer fällt, das Smartphone zurückzuschicken ;).
Sony XPERIA Z5 Compact
Ebenfalls sehr schnell funktionierte der Powerbutton auf der rechten Seite, indem bei dem Z5 Compact ebenfalls der Fingerabdrucksensor untergebracht wurde. Gibt es denn jetzt eine Kaufempfehlung von mir? Nun ja, mich persönlich würde wahrscheinlich die (oben bereits erwähnte) starke Erwärmung der Rückseite stören. Wen dies aber nicht stört und wer ein kleineres HighEnd Smartphone haben möchte, der sollte hier einfach zuschlagen.

[OMT] Allview P8 Energy Test

Allview P8 Energy

Moin Moin,

nachdem ich ja schon einige Allview Handys testen konnte, kamen dieses Mal gleich zwei Smartphones der Firma zu mir geflogen, worüber ich mich gefreut habe und wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. In diesem Testbericht soll es um das P8 Energy von Allview gehen. Wie ich es finde, wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr im folgenden Test.

Lieferumfang:

  • Allview P8 Energy
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • microUSB Kabel
  • Kopfhörer
  • Bildschirmschutzfolie
  • OTG-Kabel
  • PowerBank Kabel

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Technische Daten:

  • 2G: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz
  • 3G: UMTS 900 / 1900 / 2100 MHz
  • 4G FDD: 1800 / 2100 / 2600 MHz
  • 4G TDD: 1900 / 2300 / 2500 / 2600 MHz
  • Dual-SIM
  • micro-SIM
  • Maße: 152 x 76 x 8,5 mm
  • Gewicht: 212 Gramm
  • 5,5 Zoll AMOLED Display, Corning Gorilla Glass 3, 1280 x 720 Pixel
  • Android 5.1
  • CPU: Cortex-A53 64-bit 1,3 GHz Quad-core
  • GPU: Mali T720
  • 16 GB interner Speicher
  • 2 GB RAM
  • microSD Unterstützung bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 5 Megapixel
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n 5 GHz
  • nicht austauschbarer dual cell 6000 mAh Li-Pol Akku

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Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmark Ergebnissen. Hier muss ich sagen, dass das P8 Energy in den Ergebnissen grundsätzlich eher im unteren Bereich zu finden ist. Trotzdem lief es, bis auf einige Gedenksekunden hier und da, eigentlich durchaus rund und zuverlässig. Interessanterweise ließ sich der Vellamo Browser Benchmark nicht komplett abschließen. Woran das lag, konnte ich leider nicht ergründen.

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 28135
  • CF-Bench Benchmark: 27710
  • Quadrant Standard Benchmark: 13989
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 626
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1823
  • Vellamo Browser Benchmark Chrome Browser (nicht komplett beendet, siehe oben): 2499
  • Vellamo Metal Benchmark: 949
  • Vellamo Multicore Benchmark: 1446
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 124

Akku:

Das Highlight, und das schreibe ich nicht nur einfach so, vom Allview P8 Energy ist definitiv der Akku. 6000 mAh habe ich persönlich in einem Smartphone noch nie gesehen. Was macht denn das P8 Energy nun daraus?

Nun, im normalen Betrieb, also Mail Push, hier und da mal ein Foto etc. hielt der Akku bei mir tatsächlich vier Tage durch und ich hatte am vierten Tag am Abend noch immer gute 30% Akkuleistung übrig. Bei intensiver Nutzung, so richtig Hard Core ;), ist es mir auch nicht gelungen, den Akku an einem Tag zu leeren. Also ist ein zweiter Tag auf jeden Fall immer drin. Das ist in der heutigen Smartphone Zeit echt cool. Und damit hebt sich Allview mit diesem Smartphone noch ab.

Kamera:

Ja, die Kamera, die ist so ein Thema für sich. Die Kamera wirkt teilweise ein wenig wie von Sony geklaut, jedenfalls die Icons. Es gibt verschiedene Modi, unter anderem auch einen Profi Modus, was nett ist. Es wird schnell ausgelöst, das ist auch nett.

Die Videoqualität, obwohl in 1080p gefilmt wird, nenne ich einfach mal nur in Ordnung. Da kennt man besseres, man muss aber natürlich auch immer den Preis im Auge behalten. Bei den Fotos ist es ein wenig anders. Erst dachte ich, die einzigen vernünftigen Fotos bekommt man im HDR Modus. Die deutliche Übersättigung der Farben im Automatikmodus werden aber so gar nicht aufgenommen, sondern kommen nur vom im Allview P8 Energy verbauten Display. Auf dem Computer sehen die Bilder wirklich gar nicht so schlecht aus. Kontraste gut, Farben gut, Weißabgleich gut. So wirklich zu meckern gibt es da nichts. Und wer sich nun davon einen eigenen Eindruck machen will, der folge nun einfach diesem Link zu flickr.

Über das Gerät:

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Fazit:

Und wir wären beim Fazit angelangt. Das Allview P8 Energy kostet 299,00 Euro. Und wie immer muss man sich fragen, ob das Smartphone seinen Preis wert ist. Das ist in diesem Fall gar nicht so leicht zu beantworten. Ihr bekommt mit dem P8 Energy ein für die heutige Zeit recht schweres Gerät. Ihr bekommt aber gleichzeitig ein Dual-SIM Gerät, mit einem enormen Akku, welches Alltagsaufgaben, bis auf dass es sich hier und da mal eine Gedenksekunde gönnt, vollkommen ohne Probleme erledigt. Dazu bekommt ihr einige nette Features wie Themes, die ihr anpassen könnt, „Double Tap to Wake“ und „Double Tap to Sleep“ und die Möglichkeit, das Allview P8 Energy auch als Infrarot-Fernbedienung zu nutzen. In meinem Fall konnte ich leider nur soweit kommen, dass mein Medion Fernseher an- und abzuschalten war. Programme wechseln und so etwas, jedenfalls mit der vorinstallierten Fernbedienungsapp, lief leider nicht.

Ich muss sagen, allein wegen dem Akku bin ich geneigt, eine Kaufempfehlung auszusprechen. Und wer dazu noch Dual-SIM Funktionalität und eine wirklich nette Kamera sucht und wem es nichts ausmacht, sein Gerät auf Englisch zu betreiben (die deutsche Übersetzung ist leider unter aller Kanone teilweise), der kann hier eigentlich unbesorgt zugreifen. Gleichzeitig sollte man natürlich wissen, dass das Spielen von aufwändigen 3D Spielen hier nicht wirklich möglich ist. Und gerade in diesem Preissegment gibt es natürlich auch noch einige Alternativen, wenn auch nicht mit diesem guten Akku.

Was ein Update auf Android 6.0 angeht, davon weiß ich leider nichts, würde aber auch prinzipiell eher nicht damit rechnen.

[OMT] Huawei Mate S Test

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Moin Moin,

neulich gerade hatte ich das Huawei P8 Lite hier (oaad.de Test). Und jetzt geht es gleich weiter mit dem Mate S von Huawei, welches mir ebenfalls freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür an dieser Stelle. Was ich von dem Gerät halte und wie es sich bei mir geschlagen hat, das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen und auch in dem eingebundenen Video.

Lieferumfang:

  • Huawei Mate S
  • Netzstecker
  • microUSB Kabel
  • Headset
  • BookStyle Case
  • Kurzanleitung, etc.

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Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 149,8 x 75,3 x 7,2 mm
  • Gewicht: 156 Gramm
  • Farben: Luxurious Gold / Mystic Champagne / Titanium Grey
  • Dual-SIM oder eine SIM + microSD
  • 5,5 Zoll AMOLED Display, 1920 x 1080 Pixel Auflösung, 73,9% screen-to-body ratio, Corning Gorilla glass 4, 401 ppi
  • OS: Android 5.1.1 mit Emotion UI 3.1 (Update auf Android 6 geplant)
  • Chipset: HiSilicon Kirin 935
  • CPU: Quad-core 2.2 GHz & quad-core 1.5 GHz
  • GPU: Mali-T628 MP4
  • microSD Karten Unterstützung bis zu 128 GB
  • 32 / 64 oder 128 GB interner Speicher
  • 3 GB RAM
  • Frontkamera: 8 Megapixel, LED-Flash
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, OIS, dual-LED (dual tone) Flash
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth v4.0
  • nicht austauschbarer 2700 mAh Akku
  • Fingerabdruckscanner

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Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmarks. Bevor ich die reinen Ergebnisse aufzähle, kann ich sagen, dass das Huawei Mate S in den Ergebnissen nicht mit anderen HighEnd Modellen, wie z.B. dem Galaxy S6 von Samsung, mithalten kann. Schlussendlich sind das aber nur Zahlen. Fakt ist, bis auf klitzekleine Gedenksekunden im Menü rennt das Mate S einfach. Ich jedenfalls konnte an der Geschwindigkeit so rein gar nichts aussetzen.

  • Quadrant Standard Benchmark: 15702
  • CF-Bench Benchmark: 54801
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 929
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3764
  • AnTuTU v5.7.1 Benchmark: 51279
  • Vellamo Browser Benchmark Chrome Browser: 2325
  • Vellamo Metal Benchmark: 1489
  • Vellamo Multicore Benchmark: 2009
  • 3DMark Benchmark Sling Shot: 289

Akku:

Im Huawei Mate S ist ein nicht austauschbarer 2700 mAh Akku eingebaut. Das ist leider nicht so groß, wie man es sich vielleicht wünschen würde, 3000 mAh+, aber er ist trotzdem vollends in Ordnung.

Am Abend hatte ich noch so zwischen 15-30% Akkuladung übrig. Über den Tag kommt man also gut, selbst bei intensiver Nutzung. Mehr als ein Tag ist allerhöchstens für Wenignutzer drin, oder wenn man den Ultra-Akku Modus aktiviert, in dem man aber auch nur Telefonieren bzw. SMS schreiben kann. Außerdem ist eine Schnellladefunktion im Mate S integriert. Das ist ganz nett, denn so kann man einfach mal schnell auch zwischendurch den hungrigen Akku füttern.

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Kamera:

Die Frontkamera hat 8 Megapixel, die Hauptkamera auf der Rückseite 13 Megapixel.

Die Qualität der Videos der Hauptkamera nenne ich einfach mal gut. Sound gut, Farben gut, einfach gut. Ein Testvideo binde ich natürlich wie immer am Ende des Tests ein.

Bei den Bildern ist es dagegen so eine Sache. Durch die 13 Megapixel Auflösung bekommt man mehr Details in das Bild als z.B. mit den 8 Megapixeln von meinem iPhone 6. Allerdings wirken die Farben bei dem Mate S häufig leicht bis mittelstark verfälscht und auch der automatische Weißabgleich stellt häufig das Bild grundsätzlich eher zu hell ein. Dies kann man natürlich nachbearbeiten oder im Pro-Kamera Modus dem entgegenwirken. Aber eine gut funktionierende Automatik in einem Smartphone ist natürlich doch sehr wichtig. Trotz dieser kleinen Meckerei kann man aber mit Fug und Recht behaupten, dass auch die Kamera des Mate S absolut in der Oberklasse mitspielt. Und wer sich davon einen Eindruck verschaffen will, der möge nun einfach diesem Link zu flickr folgen.

Übrigens lässt sich die Kamera auch einfach durch zweimal schnell drücken auf „Lautstärke leiser“ ativieren. Das ist wirklich nett, wenn man sich erst daran gewöhnt hat.

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Über das Gerät:

Fazit:

Und da wären wir nun beim Fazit angekommen. Das Huawei Mate S kostet aktuell in der 32 GB Version in der Farbe Grau 535,00 Euro und in der Farbe Champagner 619,00 Euro. Das ist ein stolzer Preis, aber schließlich will Huawei mit diesem Gerät auch in der Oberklasse mitspielen. Kann dies denn gelingen? Nun, was die Verarbeitung und auch die Geschwindigkeit anbelangt, so bekommt man mit dem Mate S ein wirklich tolles Gerät.
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Der Fingerabdruck-Scanner funktioniert einfach schnell und unglaublich toll und auch der interne Speicher (bei 32 GB stehen einem noch 23,95 GB zur Verfügung, wobei man z.B. die vorinstallierten Spiele noch ohne Probleme deinstallieren kann) bietet keinen Grund zur Beanstandung. Der Akku könnte, wie erwähnt, größer sein, ist aber für ein Smartphone heutzutage in Ordnung. Ob Huawei wirklich, jedenfalls in meinen Augen, ganz oben mitspielt, kann man noch nicht sehen. Das wird sich erst noch zeigen. Und zwar spreche ich von der Update-Politik. Auf dem Mate S ist Android 5.1.1 installiert, das ist schon mal gut. Auch ist ein Update auf Android 6 geplant. Das ist umso besser. Wenn nun Huawei danach auch noch ein, zwei oder sogar drei Updates nachreicht, dann wären sie für mich ziemlich weit oben angekommen. Aber, wie gesagt, man muss sehen, was da noch so kommt.

Ich möchte zum Schluss noch erwähnen, dass mich trotzdem das P8 Lite von Huawei irgendwie mehr zu begeistern wusste. Natürlich ist die Qualität der Verarbeitung und der Technik beim Mate S noch einmal eine Nummer besser. Aber dafür ist der Preis ja auch deutlich höher. Beim P8 Lite fand ich einfach so erstaunlich, was man da an Technik geboten bekommt für einen recht geringen Preis.

Trotzdem lässt sich folgendes festhalten:

Wer Wert legt auf ein tolles, schnelles und top verarbeitetes Smartphone mit Android, der macht mit dem Mate S von Huawei nicht wirklich etwas verkehrt.

[OMT] Motorola Moto G3 Test

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Moin Moin,

und die Reihe der Tests von Motorola Geräten wird fortgesetzt. Nachdem ich schon die beiden ersten Moto G Smartphones testen durfte, geht es jetzt um das Motorola Moto G 2015 oder auch einfach Moto G3, wie ich es im nachfolgenden Test nennen werde. Wie es sich für mich geschlagen hat, dies könnt ihr wie immer den nachfolgenden Zeilen entnehmen.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto G3
  • Kurzanleitung
  • microUSB Kabel

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Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 142,1 x 72,4 x 11,6 mm
  • Gewicht: 155 Gramm
  • Micro-SIM
  • IPX7 zertifiziert („water resistant“ bis zu 1 Meter und für 30 Minuten)
  • 5 Zoll IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 67% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 3, 294 ppi
  • OS: Android OS, v5.1.1
  • Chipset: Qualcomm MSM8916 Snapdragon 410
  • CPU: Quad-core 1,4 GHz Cortex-A53
  • GPU: Adreno 306
  • Interner Speicher: 8 GB oder 16 GB
  • RAM: 1 GB (8 GB Modell) oder 2 GB (16 GB Modell)
  • Frontkamera: 5 Megapixel, Auto HDR
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, dual-LED (dual tone) Blitz, Auto HDR, Videoaufnahme 1080p@30fps oder 720p SloMo
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • nicht austauschbarer 2470 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Und da kommen wir auch schon zu den Benchmarks.

  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 21349
  • Quadrant Standard Benchmark: 15926
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 23301
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 529
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1577
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 1974
  • Vellamo Benchmark Metal: 1181
  • Vellamo Benchmark Multicore: 1229

Erwartungsgemäß sind die Ergebnisse in allen Benchmarks nicht die höchsten. Trotzdem muss man sagen, im normalen Betrieb merkt man beim Moto G3 nicht wirklich Unterschiede zu High-End Smartphones.

Hier läuft auch alles einwandfrei und beinahe ohne Gedenksekunden. Anders sieht es bei größeren Spielen aus. Da ruckelt einiges und hier passen weder die CPU, noch die GPU oder der interne Speicher so wirklich zusammen.

Akku:

Der 2470 mAh starke und nicht austauschbare Akku des Motorola Moto G3 verrichtet eine wirklich gute Arbeit. Um die 48 Stunden Laufzeit, also zwei Tage, waren eigentlich immer möglich. Wenn man sich noch mehr zurückhält, werden sicherlich auch sogar zweieinhalb Tage möglich sein.

Doch im Endeffekt geht man ja eigentlich sowieso lieber auf Nummer sicher und lädt lieber einmal mehr sein Smartphone auf als einmal zu wenig.

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Kamera:

Und wir wären bei der Kategorie Kamera angekommen. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixeln auf, die Hauptkamera auf der Rückseite mit 13 Megapixeln.

Ein Selbstportrait habe ich mit der Frontkamera gemacht. Das sah soweit ganz gut aus. Kommen wir aber zu der Hauptkamera, die für mich persönlich deutlich wichtiger als die Frontkamera ist. Die 13 Megapixel Bilder werden bei gutem Wetter und tollem Licht wirklich gut. Aber auch bei bedecktem Himmel habe ich wenig entdeckt, woran ich etwas auszusetzen hätte. Die Farben sind gut und nicht übertrieben dargestellt. Der automatische Weißabgleich verrichtet einen guten Job. Verwaschene Stellen im Bild konnte ich nicht ausmachen. Einzig und alleine der nicht ganz so schnelle Burst-Modus der Kamera ließe sich vielleicht erwähnen, wobei auch dies Meckern auf hohem Niveau wäre. Man darf nicht vergessen, dass das Moto G ein Mid-Range Smartphone ist und den Preis muss man sich natürlich auch immer vor Augen halten. Wer sich einen eigenen Eindruck von einigen geknipsten Testbildern machen möchte:…ich habe wie immer eine Anzahl von ihnen, in voller Auflösung, bei flickr hochgeladen.

Auch über die 1080p Videos lässt sich wenig meckern. Sie verwackeln nicht zu stark und die Qualität ist einfach gut zu nennen. Ein wenig anders sieht es leider bei den 720p Slow-Motion Videos aus. Hier wirkt das Video leider leicht verwaschen. Dieses Phänomen konnte ich leider schon bei vielen Smartphones bemerken. Zwei Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein, damit ihr euch auch hier einen eigenen Eindruck verschaffen könnt.

Wie immer hat auch Motorola seine eigene Kamera App vorinstalliert. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit findet man sich aber wirklich gut damit zurecht. Und wenn nicht, nun, wir haben ja schließlich Android vor uns. Es wäre für euch also ein leichtes, z.B. die Kamera App von Google oder auch eine ganz andere zu installieren und diese dann zur Standard Kamera App zu machen.

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Über das Gerät:

Betriebssystem:

Auf dem Moto G3 ist, wie man es sich natürlich denken wird, Android installiert, und zwar in der Version 5.1.1. Ebenfalls, wie man es von Motorola kennt, ähnelt Android hier doch sehr Vanilla Android. Neben der Motorola eigenen Kamera und Gallerie App sind ansonsten nur noch die Motorola Migrate App und die Motorola Moto App zu finden, die früher -glaube ich- einmal Assist oder so ähnlich hieß.

Diese Moto App ist etwas ganz feines. Hier könnt ihr z.B. einstellen, dass sich die Kamera aktiviert, wenn ihr das Gerät in eurer Hand zweimal hin und her bewegt. Oder ihr könnt einstellen, dass sich das Moto G3 z.B. an eurer Arbeitsstelle automatisch ruhig stellt. Das ist hilfreich und schön, dass so etwas bereits an Bord ist.

Auf eine Status LED wurde verzichtet. Dafür hat Motorola sein Active Display eingebaut. Nehmt ihr das Gerät in die Hand, seht ihr gleich in kleiner weißer Schrift die Uhrzeit bzw. informieren euch kleine Symbole darüber, dass ihr z.B. eine verpasste eMail oder ähnliches habt. Das macht für mich jedesmal die Status LED schnell vergessen.

Features:

Bis auf das Active Display und die sinnvolle Moto App sind keine weiteren besonderen Features in dem Moto G3 von Motorola eingebaut.

Display:

An dem Display des Moto G3 habe ich nur wenig auszusetzen. Ja, es hat nur eine 720p Auflösung. Diese ist aber in meinen Augen für ein 5 Zoll Display komplett ausreichend.

Gewiss, hier und da kann und wird man bestimmt Pixel entdecken und ja, mehr ist meistens besser, aber hier sieht man im alltäglichen Gebrauch keine Pixel. Ebenso ist durch die leicht abgerundete Form des ganzen Gerätes das ganze Display beinahe noch für eine Einhandbedienung ausgelegt. Zu dem Preis macht man hier sicherlich nichts verkehrt.

Gehäuse & Haptik:

Auf der Unterseite des Moto G3 befindet sich der microUSB Anschluss. Auf der Oberseite findet ihr die 3,5 mm Klinke Buchse. Die linke Seite ist komplett leer gehalten. Auf der rechten Seite findet man zuoberst den Powerbutton und darunter die Lautstärke Wippe. Die Wippe bietet sowohl für ‚lauter‘ als auch für ‚leiser‘ einen guten Druckpunkt. Anders sieht es mit dem Powerbutton aus, jedenfalls bei meinem Testgerät. Der Knopf wackelt leicht, wirkt schwammig und mag vieles bieten, aber gewiss keinen guten Druckpunkt. Vielleicht ist mein Testgerät in diesem Punkt ein Montagsgerät. Ich möchte es ja wirklich hoffen. Denn sonst wäre das doch ein gewaltiger Minuspunkt, jedenfalls in meinen Augen.

Auf der Frontseite unter dem Display befindet sich ein Lautsprecher. Leider hat dieses Jahr Motorola auf zwei Lautsprecher verzichtet, welche letztes Jahr noch vorhanden waren. Trotzdem muss man sagen, dass auch der eine Lautsprecher mit zu den wirklich guten Lautsprechern in Smartphones gehört. Alleine auf Grund seiner Positionierung auf der Frontseite hat er einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Auf der Rückseite des Smartphones findet ihr die Kamera, darunter den dual tone Blitz und noch etwas darunter wieder die Vertiefung mit dem Motorola Logo. Diesmal ist diese Vertiefung aber nicht mehr so ausgeprägt wie noch bei anderen Motorola Modellen und bietet deswegen leider nicht mehr so einen ganz perfekten Platz für einen Finger ;).

Das Gehäuse selbst ist IPX7 zertifiziert. Um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten und z.B. im Regen kein Unglück zu erleben, sollte man sehr darauf bedacht sein, besonders im Bereich der Kamera die abnehmbare und angenehm geriffelte Rückseite richtig wieder festzudrücken. Das Gehäuse liegt auf Grund der leicht abgerundeten Form wirklich gut in der Hand. Auch über die Verarbeitungsqualität kann man nicht meckern. Da knarzt und wackelt nichts. Und das gefällt…wirklich :).

Fazit:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angelangt. Das Motorola Moto G3 kostet zur Zeit bei Amazon 199,00 Euro. Für diesen Preis bekommt ihr das 8 GB Modell. Ist dieses denn seinen Preis wert? Nun, da muss ich folgendes zu sagen: Nein, für mich jedenfalls ist es diesen Preis nicht wert. Den Grund will ich euch auch gerne mitteilen. Von dem 8 GB internen Speicher stehen am Anfang dem Nutzer nur noch 2,74 GB zur freien Verfügung. Und dies ist im Jahre 2015 einfach zu wenig. Gewiss, ihr könnt eine microSD Karte einlegen und da dann Bilder, Videos und Musik drauf abspeichern. Aber Fakt bleibt einfach, mit so einem kleinen internen Speicher ist an wirklich große Apps nicht zu denken. Das ist wirklich schade. Und obwohl ja viele Punkte in meinem Test mir wirklich positiv in Erinnerung geblieben sind, kann ich so -jedenfalls für das 8 GB Modell- keine Kaufempfehlung aussprechen. Wenn ihr also daran denkt, das Moto G3 zu kaufen und wenn ihr auch Apps nutzen wollt, dann kann ich euch nur raten, zur 16 GB Variante zu greifen.

[OMT] BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition Test

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Moin Moin,

wenn es ein neues mobiles Betriebssystem gibt, dann möchte man dieses natürlich testen. Und so habe ich vor einiger Zeit bei bq angefragt, ob ich nicht das Aquaris E4.5 Ubuntu Edition zum Testen bekommen könnte.

Kurze Zeit später wurde mir das Gerät zugeschickt und ich konnte es nun einem relativ ausführlichen Test unterziehen. Mehr lest ihr wie immer in den nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Aquaris E4.5 Ubuntu Edition
  • Kurzanleitungen
  • Ladegerät
  • Headset

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Technische Daten:

  • Maße: 137 x 67 x 9 mm
  • Gewicht: 123 Gramm
  • Betriebssystem: Ubuntu Touch
  • 4,5 Zoll IPS qHD Display, 540 x 960 Pixel Auflösung, 240 ppi
  • 8 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis 32 GB
  • 1 GB RAM
  • CPU: MediaTek Quad Core Cortex A7 bis 1,3 GHz
  • GPU: Mali 400 bis 500 MHz
  • Dual Micro-SIM
  • Frontkamera: 5 Megapixel, f/2.4 Blende
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, Dualer Blitz, Autofokus, f/2.4 Blende, 720p Videoaufnahme
  • nicht wechselbarer 2150 mAh LiPo Akku
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n

Benchmark:

Vielleicht habe ich es einfach nur nicht gefunden, auf jeden Fall ist mir im AppStore für Ubuntu keine Benchmark App unter die Finger gekommen. Somit kann ich euch hier leider keine Benchmark Ergebnisse liefern.

Auf jeden Fall lief das Smartphone zwar durchaus mit Rucklern, aber im großen und ganzen doch gut. Wobei ich sagen muss, in dem gesamten Testzeitraum bin ich mit Ubuntu nie wirklich warm geworden und habe teilweise auch von mir produzierte Hänger noch immer in der Bedienung.

Akku:

Der 2150 mAh Akku, der fest eingebaut ist, ist nichts besonderes. Ich bin über den Tag gekommen. Abends dann rief das Smartphone aber auch schon ziemlich laut nach dem Ladegerät. Er ist also für diese Preisklasse in Ordnung. Mehr aber leider auch nicht.

Kamera:

8 Megapixel bietet die Kamera des E4.5. Bei schönem Wetter macht die Kamera durchaus Bilder, die vielleicht sogar zu mehr taugen als nur für Schnappschüsse. Wird es aber dunkler und man will dann noch Fotos machen, dann sollte man sich wirklich einen Gefallen tun und dies lassen. Ein Testvideo (720p) binde ich wie immer am Ende des Testberichtes ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von ein paar Testbildern machen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr.

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Über das Gerät:

Betriebssystem:

Auf dem Aquaris E4.5 läuft als Betriebssystem Ubuntu Touch 15.04 (r24).

Ich muss sagen, wie ich auch oben erwähnt hatte, ich hatte und habe noch immer meine Probleme mit Ubuntu. Eigentlich ist die Bedienung, die voll auf Gesten setzt, recht einfach. Aber irgendwie wurde ich damit einfach nicht warm, der Wille war aber gewiss vorhanden. Die Gesten sind folgende:

  • Wischt von links nach rechts über das Display, um den Launcher zu starten und auf eure wichtigsten Apps und Funktionen zuzugreifen.
  • Wischt von oben nach unten, um eure Benachrichtigungen und Telefonkonfiguration aufzurufen.
  • Wischt von rechts nach links, um alle aktiven Apps aufzurufen. Mit kurzen Gesten könnt ihr zwischen euren Scopes und Apps wechseln. Wischt dafür einfach nach rechts oder links.
  • Wenn ihr vom unteren Rand nach oben wischt, könnt ihr die Kontrollen aufrufen (um z.B. eure Scopes anzupassen) und sie danach einfach wieder verbergen.

Die sogenannten Scopes sind im Prinzip euer Homebildschirm bzw. eure Homebildschirme. Es gibt einen Scope, der Wetter und News anzeigt. Es gibt einen Social Media Scope und einen, auf dem eure Apps angezeigt werden. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Scopes. Da muss man aber aufpassen, dass man sich nicht zu viele anzeigen lässt. Erstens ruckelte dann das Smartphone. Und zweitens hat man dann wirklich viel zu wischen.

Das Ubuntu System an sich läuft recht flüssig, kommt aber weder an iOS, Windows Phone oder Android ran. Die Bedienung an sich ist eingängig, obwohl ich nicht warm damit geworden bin. An Apps, welche ja inzwischen ein Smartphone zum größten Teil ausmachen, herrscht noch ein ordentlicher Mangel. WhatsApp z.B. ist noch nicht verfügbar, um nur ein Beispiel zu nennen. Trotzdem würde ich Ubuntu aber größere Chancen im Markt zurechnen als Firefox OS.

Features:

Besondere Features sind im E4.5 nicht eingebaut. Vielleicht könnte man die rein gestenbasierte Bedienung von Ubuntu dazurechnen. Aber z.B. so etwas wie „Double Tap to Wake“ ist nicht integriert. Es ist halt tatsächlich eigentlich ein Low End Gerät, was für mich im Prinzip nur durch Ubuntu interessant wurde.

Display:

Das Display des Aquaris E4.5 ist, nun ja, ok. Auf den ersten Blick wirkt alles recht scharf. Bei genauerem Hinsehen allerdings wird man doch Pixel neben Pixel entdecken, vor allen Dingen wenn man deutlich höhere 720p oder 1080p oder noch höhere Auflösungen kennt und gewöhnt ist. Wie gesagt, auf den ersten Blick ist das Display in Ordnung. Aber man kann es drehen und wenden wie man es möchte, für ein 4,5 Zoll Display ist eine Auflösung von 540 x 960 Pixeln einfach zu niedrig.

Gehäuse & Haptik:

Und wir kommen noch einmal direkt zu dem Gerät. Auf der Unterseite findet ihr den microUSB Anschluss, Lautsprecher und das Mikrofon. Auf der Oberseite des Gerätes ist der microSD Slot und der 3,5 mm Klinkeanschluss beheimatet. Auf der linken Seite findet ihr die beiden Einschübe für die SIM-Karten und auf der rechten Seite findet sich eine Lautstärke Wippe und ein relativ kleiner Powerbutton, der sich trotzdem aber gut bedienen lässt. Und auf der Rückseite des Gerätes findet ihr neben einigen CE Informationen und dem bq Logo natürlich die 8 Megapixel Kamera und den LED Blitz, der sich auch als Taschenlampe einsetzen lässt.

Das Gerät an sich ist sehr eckig gehalten und liegt deswegen leider auch nicht so sehr ergonomisch in der Hand. Obwohl es ein Kunststoff Gehäuse ist, gibt es an der Verarbeitungsqualität aber wirklich nichts zu meckern. Da wackelt und klackert nichts. Das Aquaris E4.5 wirkt wirklich sehr stabil.

Fazit:

Und da kommen wir auch schon zum Fazit. Über Amazon ist das bq Aquaris E4.5 momentan ab 167,40 Euro zu haben. Als M4.5 gibt es dasselbe Smartphone übrigens auch mit Android als Betriebssystem. Dieses hatte ich eigentlich auch zum Testen und Vergleichen da. Leider war das Testgerät wohl ein Montagsgerät, funktionierte nicht richtig und musste zurückgeschickt werden.

Aber die Frage, die uns jetzt beschäftigt, ist ja, ob das E4.5 seinen Preis wert ist.

Das ist eine schwierige Frage. Von den Specs her bekommt ihr im Grunde genommen ein Low End Gerät. Sei es der nicht so gute Akku. Sei es die nicht so gute Kamera. Sei es das nicht so wirklich schnelle, aber ausreichende, Arbeitstempo. Oder sei es, dass von dem 8 GB internen Speicher nur noch 4,2 GB frei sind für den Benutzer. Das alles ist halt hardwaremäßig nicht so überzeugend. Interessant ist halt das Ubuntu Betriebssystem. Ohne Zweifel hat das gute Ansätze, krankt aber z.B. an immer noch fehlenden essentiellen Apps. Was mir im Grunde genommen gut gefiel, war die Gestenbedienung. Diese ist, wenn man sie erst einmal verstanden hat, intuitiv. Trotzdem, vielleicht wegen des doch deutlich anderen Bedienkonzepts, bin ich mit Ubuntu einfach nicht so recht warm geworden.

Allerdings denke ich, dass Ubuntu auf dem Smartphone durchaus Chancen im Markt da draußen hat. Und ich freue mich darauf, in ein oder zwei Jahren noch einmal einen Blick darauf zu werfen, wenn es dann Ubuntu auf dem Smartphone hoffentlich noch gibt.

[OMT] Honor 6 Plus Test

Honor 6 Plus

Moin Moin,

vor einiger Zeit habe ich ja bereits das 4X von Honor testen können (Honor 4X oaad.de Test). Nun habe ich von Honor das 6 Plus zum Testen bekommen, gewissermaßen das Premiummodell von Honor.

Was ich von dem Gerät halte, wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Honor 6 Plus
  • Ladekabel
  • Ladegerät
  • Schnellanleitung

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Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 150,5 x 75,7 x 7,5 mm
  • Gewicht: 165 Gramm
  • Dual-SIM (Micro-SIM/Nano-SIM) oder SIM + microSD, dual Standby, dual Call
  • 5,5 Zoll IPS LCD Display, 1080 x 1920 Pixel Auflösung, 73,2% screen-to-body ratio, 401 ppi
  • OS: Android 4.4.2 mit Emotion UI 3.0 Oberfläche (Update auf Android 5.x angekündigt)
  • Chipset: HiSilicon Kirin 925
  • CPU: Quad-core 1.8 GHz Cortex-A15 & Quad-core 1.3 GHz Cortex-A7
  • GPU: Mali-T628 MP4
  • microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB (SIM 2 Slot anstelle einer zweiten SIM Karte)
  • 3G Modell: 16 GB interner Speicher
  • LTE Modell: 16 oder 32 GB Modell
  • 3 GB RAM
  • Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p@30fps Video
  • Hauptkamera: Dual 8 Megapixel, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, dual-LED Flash, 1080p@30fps Video
  • WiFi 802.11 a/b/g/n
  • Bluetooth 4.0
  • LTE Modell: NFC
  • nicht austauschbarer 3600 mAh Li-Po Akku

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Benchmark:

Und da kommen wir also einmal mehr zu den Benchmarks:

  • Vellamo Benchmark Multicore: 1767
  • Vellamo Benchmark Metal: 1365
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 3594
  • CF-Bench Benchmark: Overall Score 41996
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 896
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3212
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 42759
  • Quadrant Standard Benchmark: 11351

In manchen Benchmarks belegt das Honor 6 Plus nicht die ersten Plätze. Dazu kann ich nur anmerken, dass dies halt zeigt, dass Benchmarks eben doch nicht alles über die Stärke eines Smartphones aussagen. Ich kann nur sagen, dass das 6 Plus mich in meinem Test nicht einmal enttäuscht hat. Immer war es schnell genug, um auch anspruchsvolle Spiele zu bewältigen. Aber auch simple, alltägliche Dinge in der Benutzung eines Smartphones liefen wunderbar durch.

Akku:

3600 mAh sind eine Ansage für einen Smartphone Akku. Und im Falle des Honor 6 Plus wird man da Gott sei Dank auch nicht enttäuscht. Trotz des großen und tollen 5,5 Zoll Displays hatte ich keinerlei Probleme, eine Akkulaufzeit von zwei Tagen zu erreichen. Mit Glück und etwas Mühe waren sogar glatte drei Tage drin.

Spielt man nun viele anspruchsvolle Spiele oder streamt viele Videos, dann ändert sich natürlich auch die Akkulaufzeit. Das muss jedem klar sein.

Kamera

Kamera:

Kommen wir zur Kamera des Honor 6 Plus. Auf der Frontseite findet man eine 8 Megapixel Kamera. Die wirkte im kurzen Anschauen gar nicht schlecht. Auf der Rückseite findet man gleich zwei 8 Megapixel Linsen. Diese helfen dem Smartphone nicht nur, die doppelte Menge Licht zu erfassen. Sie bieten auch die Möglichkeit, nachträglich den Fokus zu verändern, was man so ähnlich ja auch schon von HTC Geräten kennt.

KameraApp

Dazu gibt es noch einen „Super-Nacht“ Modus in der Kamera, welcher besonders schöne Bilder in der Nacht ermöglichen soll. Ich habe es einmal im Garten ausprobiert, muss aber sagen, ohne Stativ geht da natürlich gar nichts. Auch sollte man nun keine Wunderbilder erwarten. Aber auch die Nachtbilder sind doch echt gut für ein Smartphone. Bei gutem Wetter leistete sich die Kamera im Grunde genommen auch keine Fehler. Hier und da war mir der Autofokus etwas langsam oder der automatische Weißabgleich hat etwas gesponnen. Aber dies ist nichts, was man direkt bei der Aufnahme ändern kann. Also geht auch das im Grunde in Ordnung, wenngleich es doch etwas nervig war.

Das Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen möchte, der folge nun einfach diesem Link zu flickr.

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Über das Gerät:

Das Honor 6 Plus ist in meinen Augen ein wirklich schickes Smartphone. Da besteht für mich keinen Zweifel. Auf der Oberseite und an den Seiten findet man einen Aluminium(?) Rahmen, der ein wenig an das Design älterer iPhones erinnert. Wieso dieser Rahmen auf der Unterseite allerdings nicht fortgeführt wurde, das verstehe ich leider nicht. Die Rückseite besteht aus Fiberglas. Das fühlt sich im Endeffekt auch recht wertig an, aber mehr als ein „ja, ist in Ordnung“-Gefühl kommt da bei mir leider nicht rüber. Powerbutton und Lauststärkewippe finden sich auf der rechten Seite.
Slots
Ebenso sind dort die beiden SIM Slots, von denen ja einer, wie oben erwähnt, auch für eine microSD Karte benutzt werden kann. Diese sind leider nicht ganz plan mit dem Rahmen. Das stört zwar eigentlich nicht, stört aber -für mich jedenfalls- doch die Optik. Auf der Oberseite befindet sich neben dem 3,5 mm Klinkeanschluss (was bei mir ja immer Bonuspunkte gibt) auch ein Infrarotsender. Mit einer vorinstallierten App kann man das Honor 6 Plus nämlich auch als Fernbedienung für Fernseher und Co benutzen. Das klappte bei meinem Medion Fernseher einwandfrei. Vom internen Speicher, der bei meinem Testgerät eine Größe von 32 GB hatte, stehen insgesamt 25,77 GB zur Verfügung. Davon waren etwas weniger als 20 GB noch frei. Da man ja auch eine microSD einschieben kann, sollte dies im Endeffekt aber in Ordnung gehen.

Schön ist, dass das 6 Plus auch die „Double-Tap to Wake“ Funktion unterstützt. Auf dem Smartphone läuft als Betriebssystem Android in der Version 4.4.2. Als Oberfläche hat Honor bzw. Huawei die eigene Emotion UI in der Version 3.0 drübergelegt. Ich muss ganz ehrlich sagen, durch die Emotion UI vermisse ich Android 5.x nicht wirklich, wofür aber auch ein Update angekündigt wurde, was mein Testgerät aber noch leider nicht erreicht hat beziehungsweise überhaupt noch nicht zur Verfügung steht.

Manche Leute wird es wahrscheinlich stören, dass man bei der Emotion UI keinen App Drawer zur Verfügung hat, wie man es ja sonst bei Android kennt. Bei der Emotion UI landen alle Apps direkt auf dem Homescreen, im Prinzip wie bei iOS. Auch die Kamera App erinnert mich sehr an iOS. Dies stört mich aber rein gar nicht. Vielmehr habe ich das Gefühl, bei der Emotion UI mich direkt zu Hause gefühlt zu haben.

Fazit:

Und da kommen wir auch schon beim Fazit an. Das Honor 6 Plus kostet zur Zeit bei Amazon 399,00 Euro. Somit siedelt sich das 6 Plus im High End Bereich an, genau hinter dem Honor 6, welches 299,00 Euro kostet. Das 4X, welches ich ja auch schon getestet habe, startet diese Reihe mit einem Preis von 199,00 Euro. Das Honor 6 habe ich ja nun noch nicht getestet. Aber die Frage, vor der wir nun stehen, ist ja folgende: Ist das Honor 6 Plus den doppelten Preis des 4X wert? Und da kann ich eigentlich nur ja sagen.

Das Gehäuse gefällt mir besser. Das Display ist besser. Die Kameras sind besser. Insgesamt wirkt das Honor 6 Plus einfach wirklich wie ein High-End Gerät, was es ja auch ist. Die Geschwindigkeit ist in allen Bereichen klasse, das Display ebenso. Hier und da schwächelt die Kamera etwas. Aber das 6 Plus ist ja auch noch einmal günstiger als ähnliche High-End Geräte von Samsung und Co. Ich kann also nicht anders, als eine wirkliche Kaufempfehlung für das Honor 6 Plus auszusprechen. Verkehrt macht ihr hier bestimmt nichts. Und mir fällt es sogar richtig schwer, das Testgerät zurückzuschicken :).