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[OMT] Motorola Moto G3 Test

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Moin Moin,

und die Reihe der Tests von Motorola Geräten wird fortgesetzt. Nachdem ich schon die beiden ersten Moto G Smartphones testen durfte, geht es jetzt um das Motorola Moto G 2015 oder auch einfach Moto G3, wie ich es im nachfolgenden Test nennen werde. Wie es sich für mich geschlagen hat, dies könnt ihr wie immer den nachfolgenden Zeilen entnehmen.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto G3
  • Kurzanleitung
  • microUSB Kabel

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Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 142,1 x 72,4 x 11,6 mm
  • Gewicht: 155 Gramm
  • Micro-SIM
  • IPX7 zertifiziert („water resistant“ bis zu 1 Meter und für 30 Minuten)
  • 5 Zoll IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 67% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 3, 294 ppi
  • OS: Android OS, v5.1.1
  • Chipset: Qualcomm MSM8916 Snapdragon 410
  • CPU: Quad-core 1,4 GHz Cortex-A53
  • GPU: Adreno 306
  • Interner Speicher: 8 GB oder 16 GB
  • RAM: 1 GB (8 GB Modell) oder 2 GB (16 GB Modell)
  • Frontkamera: 5 Megapixel, Auto HDR
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, dual-LED (dual tone) Blitz, Auto HDR, Videoaufnahme 1080p@30fps oder 720p SloMo
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • nicht austauschbarer 2470 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Und da kommen wir auch schon zu den Benchmarks.

  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 21349
  • Quadrant Standard Benchmark: 15926
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 23301
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 529
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1577
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 1974
  • Vellamo Benchmark Metal: 1181
  • Vellamo Benchmark Multicore: 1229

Erwartungsgemäß sind die Ergebnisse in allen Benchmarks nicht die höchsten. Trotzdem muss man sagen, im normalen Betrieb merkt man beim Moto G3 nicht wirklich Unterschiede zu High-End Smartphones.

Hier läuft auch alles einwandfrei und beinahe ohne Gedenksekunden. Anders sieht es bei größeren Spielen aus. Da ruckelt einiges und hier passen weder die CPU, noch die GPU oder der interne Speicher so wirklich zusammen.

Akku:

Der 2470 mAh starke und nicht austauschbare Akku des Motorola Moto G3 verrichtet eine wirklich gute Arbeit. Um die 48 Stunden Laufzeit, also zwei Tage, waren eigentlich immer möglich. Wenn man sich noch mehr zurückhält, werden sicherlich auch sogar zweieinhalb Tage möglich sein.

Doch im Endeffekt geht man ja eigentlich sowieso lieber auf Nummer sicher und lädt lieber einmal mehr sein Smartphone auf als einmal zu wenig.

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Kamera:

Und wir wären bei der Kategorie Kamera angekommen. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixeln auf, die Hauptkamera auf der Rückseite mit 13 Megapixeln.

Ein Selbstportrait habe ich mit der Frontkamera gemacht. Das sah soweit ganz gut aus. Kommen wir aber zu der Hauptkamera, die für mich persönlich deutlich wichtiger als die Frontkamera ist. Die 13 Megapixel Bilder werden bei gutem Wetter und tollem Licht wirklich gut. Aber auch bei bedecktem Himmel habe ich wenig entdeckt, woran ich etwas auszusetzen hätte. Die Farben sind gut und nicht übertrieben dargestellt. Der automatische Weißabgleich verrichtet einen guten Job. Verwaschene Stellen im Bild konnte ich nicht ausmachen. Einzig und alleine der nicht ganz so schnelle Burst-Modus der Kamera ließe sich vielleicht erwähnen, wobei auch dies Meckern auf hohem Niveau wäre. Man darf nicht vergessen, dass das Moto G ein Mid-Range Smartphone ist und den Preis muss man sich natürlich auch immer vor Augen halten. Wer sich einen eigenen Eindruck von einigen geknipsten Testbildern machen möchte:…ich habe wie immer eine Anzahl von ihnen, in voller Auflösung, bei flickr hochgeladen.

Auch über die 1080p Videos lässt sich wenig meckern. Sie verwackeln nicht zu stark und die Qualität ist einfach gut zu nennen. Ein wenig anders sieht es leider bei den 720p Slow-Motion Videos aus. Hier wirkt das Video leider leicht verwaschen. Dieses Phänomen konnte ich leider schon bei vielen Smartphones bemerken. Zwei Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein, damit ihr euch auch hier einen eigenen Eindruck verschaffen könnt.

Wie immer hat auch Motorola seine eigene Kamera App vorinstalliert. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit findet man sich aber wirklich gut damit zurecht. Und wenn nicht, nun, wir haben ja schließlich Android vor uns. Es wäre für euch also ein leichtes, z.B. die Kamera App von Google oder auch eine ganz andere zu installieren und diese dann zur Standard Kamera App zu machen.

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Über das Gerät:

Betriebssystem:

Auf dem Moto G3 ist, wie man es sich natürlich denken wird, Android installiert, und zwar in der Version 5.1.1. Ebenfalls, wie man es von Motorola kennt, ähnelt Android hier doch sehr Vanilla Android. Neben der Motorola eigenen Kamera und Gallerie App sind ansonsten nur noch die Motorola Migrate App und die Motorola Moto App zu finden, die früher -glaube ich- einmal Assist oder so ähnlich hieß.

Diese Moto App ist etwas ganz feines. Hier könnt ihr z.B. einstellen, dass sich die Kamera aktiviert, wenn ihr das Gerät in eurer Hand zweimal hin und her bewegt. Oder ihr könnt einstellen, dass sich das Moto G3 z.B. an eurer Arbeitsstelle automatisch ruhig stellt. Das ist hilfreich und schön, dass so etwas bereits an Bord ist.

Auf eine Status LED wurde verzichtet. Dafür hat Motorola sein Active Display eingebaut. Nehmt ihr das Gerät in die Hand, seht ihr gleich in kleiner weißer Schrift die Uhrzeit bzw. informieren euch kleine Symbole darüber, dass ihr z.B. eine verpasste eMail oder ähnliches habt. Das macht für mich jedesmal die Status LED schnell vergessen.

Features:

Bis auf das Active Display und die sinnvolle Moto App sind keine weiteren besonderen Features in dem Moto G3 von Motorola eingebaut.

Display:

An dem Display des Moto G3 habe ich nur wenig auszusetzen. Ja, es hat nur eine 720p Auflösung. Diese ist aber in meinen Augen für ein 5 Zoll Display komplett ausreichend.

Gewiss, hier und da kann und wird man bestimmt Pixel entdecken und ja, mehr ist meistens besser, aber hier sieht man im alltäglichen Gebrauch keine Pixel. Ebenso ist durch die leicht abgerundete Form des ganzen Gerätes das ganze Display beinahe noch für eine Einhandbedienung ausgelegt. Zu dem Preis macht man hier sicherlich nichts verkehrt.

Gehäuse & Haptik:

Auf der Unterseite des Moto G3 befindet sich der microUSB Anschluss. Auf der Oberseite findet ihr die 3,5 mm Klinke Buchse. Die linke Seite ist komplett leer gehalten. Auf der rechten Seite findet man zuoberst den Powerbutton und darunter die Lautstärke Wippe. Die Wippe bietet sowohl für ‚lauter‘ als auch für ‚leiser‘ einen guten Druckpunkt. Anders sieht es mit dem Powerbutton aus, jedenfalls bei meinem Testgerät. Der Knopf wackelt leicht, wirkt schwammig und mag vieles bieten, aber gewiss keinen guten Druckpunkt. Vielleicht ist mein Testgerät in diesem Punkt ein Montagsgerät. Ich möchte es ja wirklich hoffen. Denn sonst wäre das doch ein gewaltiger Minuspunkt, jedenfalls in meinen Augen.

Auf der Frontseite unter dem Display befindet sich ein Lautsprecher. Leider hat dieses Jahr Motorola auf zwei Lautsprecher verzichtet, welche letztes Jahr noch vorhanden waren. Trotzdem muss man sagen, dass auch der eine Lautsprecher mit zu den wirklich guten Lautsprechern in Smartphones gehört. Alleine auf Grund seiner Positionierung auf der Frontseite hat er einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Auf der Rückseite des Smartphones findet ihr die Kamera, darunter den dual tone Blitz und noch etwas darunter wieder die Vertiefung mit dem Motorola Logo. Diesmal ist diese Vertiefung aber nicht mehr so ausgeprägt wie noch bei anderen Motorola Modellen und bietet deswegen leider nicht mehr so einen ganz perfekten Platz für einen Finger ;).

Das Gehäuse selbst ist IPX7 zertifiziert. Um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten und z.B. im Regen kein Unglück zu erleben, sollte man sehr darauf bedacht sein, besonders im Bereich der Kamera die abnehmbare und angenehm geriffelte Rückseite richtig wieder festzudrücken. Das Gehäuse liegt auf Grund der leicht abgerundeten Form wirklich gut in der Hand. Auch über die Verarbeitungsqualität kann man nicht meckern. Da knarzt und wackelt nichts. Und das gefällt…wirklich :).

Fazit:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angelangt. Das Motorola Moto G3 kostet zur Zeit bei Amazon 199,00 Euro. Für diesen Preis bekommt ihr das 8 GB Modell. Ist dieses denn seinen Preis wert? Nun, da muss ich folgendes zu sagen: Nein, für mich jedenfalls ist es diesen Preis nicht wert. Den Grund will ich euch auch gerne mitteilen. Von dem 8 GB internen Speicher stehen am Anfang dem Nutzer nur noch 2,74 GB zur freien Verfügung. Und dies ist im Jahre 2015 einfach zu wenig. Gewiss, ihr könnt eine microSD Karte einlegen und da dann Bilder, Videos und Musik drauf abspeichern. Aber Fakt bleibt einfach, mit so einem kleinen internen Speicher ist an wirklich große Apps nicht zu denken. Das ist wirklich schade. Und obwohl ja viele Punkte in meinem Test mir wirklich positiv in Erinnerung geblieben sind, kann ich so -jedenfalls für das 8 GB Modell- keine Kaufempfehlung aussprechen. Wenn ihr also daran denkt, das Moto G3 zu kaufen und wenn ihr auch Apps nutzen wollt, dann kann ich euch nur raten, zur 16 GB Variante zu greifen.

[OMT] (Motorola) Google Nexus 6 Test

Nexus 6

Moin Moin,

schon nachdem das Nexus 6, welches ja von Motorola gefertigt wird, vorgestellt wurde, hatte ich Interesse daran, dieses Gerät zu testen. Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich möchte mich an dieser Stelle bei Motorola für die Bereitstellung eines Nexus 6 bedanken.

Wie es sich geschlagen hat, dies erfahrt ihr im nachfolgenden Test.

Lieferumfang:

  • Nexus 6
  • Kurzanleitung
  • USB zu microUSB Kabel
  • Turboladegerät
  • 3220 mAh Li-Po Akku, fest eingebaut

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 159,3 x 83 x 10,1 mm
  • Gewicht: 184 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,96 Zoll AMOLED Display, 74,1% screen-to-body ratio, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, 493 ppi
  • inzwischen Android 5.1.1
  • Chipset: Qualcomm Snapdragon 805
  • CPU: Quad-core 2,7 GHz Krait 450
  • GPU: Adreno 420
  • 3 GB RAM
  • 32 oder 64 GB interner Speicher
  • Frontkamera: 2 Megapixel
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, OIS, dual-LED (ring) flash, Video 2160p@30fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.1
  • nicht wechselbarer 3220 mAh Li-Po Akku
  • SAR Wert US: 1,47 W/kg (head) / 0,93 W/kg (body)

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Benchmark:

Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, dass ich persönlich kein Freund von Benchmarks bin ;). Für alle anderen gibt es hier nun die Ergebnisse:

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 47457
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1056
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3193
  • Quadrant Standard Benchmark: 13025
  • Vellamo Browser Benchmark Chrome Browser: 3170
  • Vellamo Multicore Benchmark: 1534
  • Vellamo Metal Benchmark: 1592

Was man noch gut zusammenfassen kann, das Gerät rennt. Keine Gedenksekunden, keine Ruckler, eben ganz so, wie ich mir heutzutage ein Smartphone wünsche. Klar, dies kann man auch bei anderen Smartphones haben.

Aber erwähnt sollte es auf jeden Fall werden :).

Akku:

Der nicht auswechselbare Akku des Nexus 6 hat eine Kapazität von 3220 mAh. Das hört sich auf dem Papier viel an. In der Praxis erwies es sich leider als nicht ganz so viel. Es mag an dem großen Display liegen oder daran, dass der Akku meines Testgerätes vielleicht schon nicht mehr ganz so gut ist – ich weiß es nicht. Aber an die angegeben 24 Stunden Laufzeit kam ich nur mit Mühe heran.

Normalerweise hatte ich abends noch etwa 25% Akkuladung übrig. Man kommt also über den Tag und es mag dann vielleicht auch noch für 24 Stunden gereicht haben, aber ein wenig mehr Reserve hätte da mehr als gut getan. Was dem zugute kommt, ist der beigelegte Turbocharger. Fünfzehn Minuten aufladen sollen bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit bringen. Das ist nett und hilfreich. Trotzdem ist die Sache mit dem Akku nicht ganz so schön und doch ein kleiner bis mittlerer Kritikpunkt für mich.

Kamera:

Die 13 Megapixel haben mich wenn auch nicht begeistert, dann doch überzeugt. Und bevor ich noch ein wenig mehr dazu schreibe, möchte ich die Behauptung aufstellen, dass ich gut und gerne in einem Urlaub mit dem Nexus 6 Bilder knipsen würde und ich wäre mir sicher, wohl nicht enttäuscht zu werden.

Das Testvideo, welches ich wie immer am Ende dieses Tests einfüge, mag ich mir gern ansehen. Schöne Farben, auch schnelle Schwenks werden recht gut ausgeglichen. Ab und an wurde im Video nachfokussiert, aber auch das hat mich nicht weiter gestört. Die Testbilder wussten ebenfalls zu überzeugen. Schöne, natürliche Farben, hier und da vielleicht ein wenig hell, aber dafür so gut wie kein Bildrauschen. Und auf Grund der 13 Megapixel kann man auch recht nett Bildausschnitte anfertigen.

Allerdings empfehle ich, eigentlich bei jedem Bild, den HDR+ Modus aktiv zu haben. Ohne HDR+ werden die Bilder solala. Mit dem aktivierten HDR+ werden sie teilweise so richtig nett. Dies bringt mich allerdings auch hier zu einem kleinen Kritikpunkt. HDR+ Bilder brauchen erstaunlich lange, bis sie vollends abgespeichert sind. Sichtbar wird dies über eine Einblendung in der Notification Leiste, dass die Bilder verarbeitet werden. Liegt das an HDR+? Liegt das an den 13 Megapixeln? Oder liegt es vielleicht an einem langsamen internen Speicher? Ich weiß es nicht, wollte es aber auf jeden Fall erwähnen.

Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen.

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Über das Gerät:

„Meine Güte ist das aber groß“ habe ich gedacht, als ich das Nexus 6 das erste Mal in die Hand genommen habe. Ich selbst habe hier als Zweitgerät ein Oneplus One rumliegen, welches ja ein 5,5 Zoll Gerät ist. Und man mag eigentlich gar nicht glauben, dass noch nicht mal ein halber Zoll solch einen Unterschied ausmacht. Aber er ist da. Wo ich das Oneplus One teilweise noch recht gut mit einer Hand bedienen kann, habe ich da beim Nexus 6 doch meine ernsthaften Probleme.

Und dies, obwohl das Nexus 6 eigentlich besser in der Hand liegt. Genau wie das Moto X hat auch das Nexus 6 hinten eher eine runde Form, womit es sich gut in die Hand schmiegt. Auf der Rückseite unter der Kamera befindet sich auch hier wieder das Motorola Logo mit einer Vertiefung. Wie immer, finde ich, ist dies wirklich die perfekte Fläche als Stützpunkt für den Zeigefinger. Die 3,5 mm Klinke Buchse und auch der Nano-SIM Slot sind an der Oberseite untergebracht. An der linken Seite findet ihr nichts. Auf der Unterseite findet man dann den microUSB Port und auf der rechten Seite den Powerbutton und die Lautstärkewippe. Dass auch hier wieder eine Wippe zum Einsatz kommt, finde ich etwas schade. Zwei einzelne Knöpfe hätten mir an dieser Stelle besser gefallen.

Durch die stabile Verarbeitung der Kunststoff-Rückseite und des Aluminium(?)-Rahmens wirkt das Nexus 6 wirklich gut verarbeitet. Da fühlt man den Preis gewissermaßen schon ;). Oberhalb und unterhalb des Displays sind jeweils ein Lautsprecher angebracht. Die können zwar nicht mit den Lautsprechern in den HTC Geräten mithalten, haben aber trotzdem ordentlich „Wumms“ und geben einen guten Ton ab, wie ich finde. Wo ich eben das Display erwähnte – jede Toucheingabe wird wunderbar erkannt und ausgeführt. Und es macht auf solch einem Display wirklich Spaß, ein Smartphone zu benutzen. Filme, außer Youtube, würde ich trotzdem darauf nicht gucken. Für einen Spielfilm dürfen es bei mir schon gerne mindestens die 9,7 Zoll meines iPads sein. Was ich auch nicht verschweigen möchte, ist, dass sich das Display-Glas vom Nexus 6 echt gut anfühlt. Genau dasselbe Gefühl hatte ich schon beim Nexus 4. Es macht einfach Spaß, mit dem Finger drüber zu streichen. Solch ein Gefühl habe ich zum Beispiel beim iPhone 6 nicht.

Auf dem Nexus ist inzwischen Android in der Version 5.1.1 angekommen. Dieses ist sehr schnell und super flüssig, wie auch schon weiter oben erwähnt. Natürlich habt ihr „Vanilla Android“ vor euch, es ist schließlich ein Nexus Gerät. Somit ist außer den Google Apps auch keinerlei andere Software/Bloatware vorinstalliert. Eine kleine Besonderheit bietet das Nexus 6 allerdings doch. Und zwar wurde das Ambient Display, oder Active Display Feature eingebaut. Bekommt ihr zum Beispiel Benachrichtigungen, dann bleibt das Display eigentlich schwarz und ihr seht nur ein weißes Icon für die Benachrichtigung. Oder ihr nehmt das Gerät in die Hand und es wird euch die Uhrzeit angezeigt. Dieses Feature kennen wir ja bereits von den Moto X Geräten. Dafür wurde auf eine Notification LED verzichtet. Beziehungsweise es ist wohl eine eingebaut, aber ihr braucht Root, um diese zu aktivieren, ebenso wie das „Double-Tap to Wake“ Feature, welches leider auch nicht als Standard aktiv ist. Bevor wir nun gleich zum Fazit kommen, noch ein paar Worte zum internen Speicher. Mein Testgerät, übrigens im hübschen blau, war ein 32 GB Modell. Dort stehen dem Nutzer 25,10 GB zur Verfügung. Ich möchte meinen, dass dies wahrscheinlich den meisten von euch ausreichen wird.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. In der 32 GB Variante kostet das Nexus 6 im PlayStore 489,00 Euro und bei Amazon ebenfalls 489,00 Euro. Das 64 GB Modell gibt es im PlayStore für 549,00 Euro und bei Amazon zur Zeit für 539,00 Euro.

Dies ist natürlich ein stolzer Preis, besonders wenn man sich die Preise von Nexus 4 und Nexus 5 ins Gedächtnis ruft. Aber ist das Nexus 6 denn nun den höheren Preis wert? Das ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach zu beantworten. Wer ein aktuelles Nexus Gerät möchte, der kommt natürlich momentan an dem Nexus 6 nicht vorbei. Dafür muss man die üblichen Kritkpunkte der Nexus Smartphones, wie z.B. bezüglich des Akkus, in Kauf nehmen. Dafür habt ihr allerdings ein Smartphone mit einem zwar riesigen aber echt tollen Display.

Wobei ich da ganz klar sagen muss: Ich habe mich zwar jetzt an diese Displaygröße gewöhnt, aber so als „Daily Driver“ Gerät kann ich mir das Nexus 6, tatsächlich nur auf Grund der Größe, nur schwerlich vorstellen. Wollt ihr trotzdem bei dem Nexus 6 zuschlagen, dann würde ich euch wahrscheinlich raten, wenn es denn in der Geldbörse nicht zu weh tut, lieber gleich zu dem 64 GB Modell zu greifen. Lieber zu viel Speicher als zu wenig, sagt man da wohl. Muss es nicht unbedingt ein Nexus Gerät sein, dann schaut doch einfach mal lieber direkt bei den anderen Motorola Modellen vorbei, von denen ich hier einige auch schon getestet habe. Oder ihr wartet einfach ab, was dieses Jahr denn für ein Nexus Smartphone auf den Markt kommt.

[OMT] Motorola Moto E 2015 Test

Motorola Moto E 2015

Moin Moin,

vor kurzem kam ich zu dem Vergnügen, das Motorola Moto E 2. Gen., oder auch von mir genannt Moto E 2015, testen zu können, welches mir freundlicherweise von Motorola für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle recht herzlich. Und wie sich das Gerät so geschlagen hat, das könnt Ihr in den nachfolgenden Zeilen lesen.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto E 2015
  • USB-Kabel
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 129,9 x 66,8 x 12,3 mm
  • 145 Gramm Gewicht
  • Micro-SIM
  • 4,5 Zoll (64,3% screen-to-body ratio) IPS LCD Display, 960 x 540 Pixel Auflösung, Corning Gorilla Glass 3, 245 ppi
  • Android OS 5.0.x
  • Chipset: Qualcomm Snapdragon 200 – 3G Modell / Qualcomm Snapdragon 410 – LTE Modell
  • CPU: Quad-core 1.2 GHz Cortex-A7 – 3G Modell / Quad-core 1.2 GHz Cortex-A53 – LTE Modell
  • GPU: Adreno 302 – 3G Modell / Adreno 306 – LTE Modell
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher – Speicherweiterung via microSD Karte (32 GB Karten maximal)
  • Hauptkamera: 5 Megapixel, 2592 x 1944 Pixel Auflösung, 720p@30fps Videoaufnahme
  • Frontkamera: VGA
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth 4.0 / LE
  • 2390 mAh Li-Ion fest verbauter Akku

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Benchmark:

Und dann kommen wir zu den Benchmarks. Wer mich inzwischen kennt, der weiß ja, dass ich da nicht allzuviel Wert auf irgendwelche Zahlen lege, was die Benchmarks angeht. Für alle, die es aber doch interessiert, kommen jetzt die Zahlen. Im AnTuTu Benchmark in der Version 5.6.2 kommt das Moto E 2015 auf 22302 Punkte. Im Quadrant Benchmark kommen wir auf 14036 Punkte. Und im Geekbench 3 Benchmark erreichen wir 466 im Single-Core Score und 1412 im Multi-Core Score.

Akku:

Der fest verbaute Akku des Motorola Moto E 2015 hat eine Kapazität von 2390 mAh. Klingt wie gutes Mittelmaß, erwies sich in meinem Test aber als ein richtiges kleines Akkuwunder. Sicherlich ist dies der doch schwächeren Leistung und auch dem relativ schlechten Display geschuldet, aber eine Laufzeit von einem Tag herauszuholen war regelrecht einfach. Die höchste Laufzeit war einmal zweieinhalb Tage bei mir. Und da kann man, besonders in dieser Preisklasse, ja nun wirklich nicht meckern. Und ja, ich habe das Gerät dabei tatsächlich auch benutzt ;).

Kamera:

Die Kamera des Moto E 2015 ist bei mir ein etwas, sagen wir, schwieriges Thema. 5 Megapixel Auflösung hat die Kamera. Das ist nicht so viel, würde mir aber ausreichen, wenn denn jedesmal gute Fotos rauskommen würden. Insgesamt kann man da aber leider keinen Daumen nach oben geben. Zwar waren alle Fotos durchaus mit wenig Bildrauschen und recht scharf. Aber fehlte mir besonders bei Bildern vom Himmel eine gute Farbsättigung der Bilder. Zum Ausdrucken sind die Bilder nichts und man kann auch die eine oder andere Enttäuschung erleben, wenn man sie sich in groß am Computer Monitor ansieht. Für so Dinge wie eMail Versand, WhatsApp und Co. empfand ich die Bildqualität aber als absolut ausreichend. Wer sich selbst einen Eindruck von der Qualität der Bilder machen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen, wo ihr einige von mir geknipste Testfotos finden könnt. Ein Testvideo binde ich wie bei jedem Test am Ende des Tests ein. Die Kamera kann man übrigens wie beim Moto X über diese „Ich schüttele das Gerät zweimal kurz in meiner Hand“ Geste aktivieren. Das finde ich nicht nur immer noch toll. Es ist sogar so, das ich tatsächlich diese Geste bei anderen Smartphones vermisse. Leider fehlt auch beim Moto E 2015 eine kleine LED neben der Kamera. Nicht dass man diese als Blitz würde benutzen wollen. Aber so als kleine Behelfstaschenlampe wäre es wirklich ein „nice-to-have“ gewesen. Und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass eine LED den Preis des Moto E 2015 jetzt wirklich in die Höhe getrieben hätte.

Einen kleinen Tipp gibt es noch zum Schluss. Ich empfehle sehr die automatische HDR Funktion aktiv zu lassen bzw. zu aktivieren. Die hat so manches Bild gerettet und ab und an bei mir für einen freudigen Augenblick gesorgt, wenn ich das schöne Bild angesehen habe.

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Über das Gerät:

Kommen wir doch gleich einmal zu einer Sache, die ich am Smartphone etwas komisch finde. Mein Testgerät kam in der Farbe weiß. Anders als z.B. beim Moto G, wo man ja noch die komplette Rückseite im Hinblick auf die Individualisierung austauschen kann, kann man nun beim Moto E 2015 die sogenannten Akzentbänder austauschen, die es auch in verschiedenen Farben gibt. Entfernt man dieses, kriegt man auch Zugriff auf den SIM und den microSD Kartenslot. Dieses Akzentband ist im Prinzip der Rahmen des Gerätes, sieht beinahe so aus wie ein Bumper, den es mal für das iPhone gab. Finde ich allerdings irgendwie, wie erwähnt, eine komische Lösung.

Das Display des Moto E 2015 ist 4,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixel. Dies ist mir inzwischen zu wenig, ganz klar. Zum Vergleich hatte das iPhone 4S damals eine Auflösung von 960 x 640 Pixel, dies allerdings bei einem nur 3,5 Zoll großen Display. Zwar kann man im alltäglichen Betrieb doch alles wunderbar auf dem Display des Moto E 2015 sehen. Geht man aber näher heran, erkennt man „unscharfe“ Schriften und „unscharfe“ Bilder. Ebenfalls ist die Farbsättigung des Moto E 2015 leider nicht sehr stark und es ist ebenfalls nicht so sonderlich leuchtstark. Dies ist schade und ich würde mir eigentlich auch in diesem Gerät mindestens ein 720p Display wünschen. Aber wahrscheinlich ist dies gar nicht gewollt. Schließlich muss man sich ja gegen den größeren Bruder, das Moto G abgrenzen. Von den 8 GB internen Speicher waren beim Start noch 4,58 GB verfügbar. Dies ist nicht sehr viel. Man kann aber wenigstens für Bilder, Musik, Filme und so etwas eine microSD Speicherkarte benutzen, was natürlich ein Vorteil ist. Als Android Version läuft 5.0.2 auf dem Moto E 2015. Und ich muss sagen, bis auf einige Gedenksekunden im Appswitscher z.B. rennt das System wirklich. Natürlich könnt Ihr keine anspruchsvollen Spiele spielen, dies dürfte hoffentlich jedem klar sein, der die Specs liest, aber alltägliche Aufgaben, wozu man so ein Smartphone benutzen möchte, laufen so gut wie ruckelfrei und ohne Probleme. Auch schön finde ich, dass die Active Display Funktion eingebaut wurde. Da es keine Benachrichtigungs-LED gibt, war dies allerdings auch ein Ding der Notwendigkeit, jedenfalls in meinen Augen. Kommt nun eine Benachrichtigung z.B. über eine neue Mail an, oder Ihr nehmt einfach das Gerät in die Hand, dann bleibt fast der ganze Bildschirm schwarz, nur die Uhrzeit bzw. das Icon der Benachrichtigung leuchtet in weiß auf. Zieht Ihr das Icon dann nach oben, landet Ihr z.B. gleich bei der neuen Mail. Das ist toll und einfach und so eine Funktionalität vermisse ich tatsächlich bei meinem iPhone.

Fazit:

Huhu, Fazit, wir sind bei dir angekommen :).

Das Motorola Moto E 2015 kostet bei Amazon 129,00 Euro Motorola Moto E 2015 Amazon Affiliate Link. Das ist, soweit ich mich recht erinnere, teurer als das erste Moto E. Allerdings taugt das Moto E 2015 nun auch deutlich mehr zu einem Smartphone. Ja, Kamera ist nur gut für Schnappschüsse und auch das Display haut einen nun nicht wirklich vom Hocker. Aber die Alltagsaufgaben eines Smartphones verrichtet das Moto E 2015 wirklich gut. Und ich wage einfach mal zu behaupten, für Leute, die ein Zweitgerät brauchen, für Smartphone Umsteiger oder für Kinder, die ihr erstes Smartphone bekommen, wird das Moto E 2015 wirklich ausreichend sein. Für all jene spreche ich also doch eine Kaufempfehlung aus. Für Menschen, die einen neuen Daily Driver suchen und schon wert auf wirklich potente Leistung legen, für die ist das Moto E 2015 leider nicht wirklich zu empfehlen. Ein Ladegerät und Kopfhörer sind übrigens im Lieferumfang nicht enthalten. Entweder benutzt man da also schon welche, die man bereits im Besitz hat. Oder man muss daran denken, ein USB Ladegerät (Amazon Affiliate Link mitzubestellen.

[OMT] Motorola Moto 360 Test

Motorola Moto 360

Moin Moin,

Smartwatches kann man ja nie genug testen. Und obwohl sich viele dank Android Wear ja doch recht gleichen, habe ich mich doch gefreut, als Motorola mir die Moto 360 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal Danke sagen. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr hier und jetzt.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto 360
  • Ladegerät
  • USB-Datenkabel
  • Garantiebedingungen
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Smartwatch
  • Android Wear
  • 1,56 Zoll Touchscreen Display, 320×290 Pixel Auflösung, 205 ppi
  • TI OMAP 3 Prozessor
  • Bluetooth 4.0
  • Kompatibel mit allen Android 4.3 und höher Smartphones
  • 4 GB interner Speicher
  • 512 MB RAM
  • 320 mAh interner, nicht wechselbarer, Akku
  • IP67

Akku:

Der Akku der Motorola Moto 360 Smartwatch hat eine Kapazität von 320 mAh. Dieser ist nicht nur von der Nennleistung her schlechter als der von der LG Watch R. Er ist auch so tatsächlich schlechter. Wo ich mit dem Smartwatch Modell von LG relativ gut über den Tag gekommen bin, kam ich zwar auch mit der Moto 360 über den Tag, musste mich aber zusammenreißen, die Uhr nicht zuviel zu benutzen. Ebenso hatte ich bei der Moto 360 das „Immer an“ Display deaktiviert. Wenn die Uhr gegen 8 Uhr morgens bei 100% war, hatte ich am Abend um ca. 20.00 Uhr noch etwa 8% Akku.

Dazu muss natürlich angemerkt werden, dass beide Uhren Testgeräte sind. Wie abgerockt da die Akkus sind, das kann ich nicht beurteilen. Mit solchen Akkulaufzeiten machen mir Smartwatches auf jeden Fall so keinen Spaß.

Kamera:

Die Moto 360 hat keine integrierte Kamera. Das muss man auch nicht haben; schließlich sind wir ja nicht James Bond. Aber man kann z.B. die Google Kamera App auf dem Android Smartphone über die Uhr auslösen und dann auch das Bild anschauen, was man geknipst hat. Klappt wunderbar und ohne Probleme übrigens.

Über das Gerät:

Die G Watch R von LG fand ich wirklich schön. Bei der Moto 360 bin ich da etwas anderer Meinung. Zwar ist auch die Uhr von Motorola nicht hässlich, aber alleine dass das Display nicht ganz rund ist (unten am Display ist ein Streifen, der für die Hardware benötigt wird), stört mich doch sehr. Ich habe es nicht gedacht, aber so richtig habe ich mich in meinem Test nicht daran gewöhnen können, was schade ist, wie ich finde. Allerdings muss man schon sagen, das auch die Moto 360 zu den Smartwatches gehört, die auf den ersten Blick doch wie eine Uhr und nicht wie ein Nerd-Spielzeug 😉 aussehen. Die Bedienung der Uhr erfolgt einerseits über Spracheingaben, andererseits über den Touchscreen. An der rechten Seite der Uhr befindet sich die Krone, mit der ihr die Uhr ein- und ausschalten, das Display dimmen und per langen Druck das Menü aufrufen könnt. Über Android Wear an sich möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren. Nur folgendes: An und für sich werden alle Benachrichtigungen, die auf eurem Smartphone angezeigt werden, im Google Now Karten Stil auch auf eurer Uhr angezeigt. Natürlich muss die Uhr dafür via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt sein. Durch die Benachrichtigungen könnt ihr wischen, eMails löschen, Fotos knipsen, Wetter anschauen, Musik steuern, etc. etc. etc. Gebt ihr am Play Store inzwischen einfach mal Android Wear ein oder schaut ihr in die entsprechende Rubrik, dann findet ihr eine wirklich große Anzahl von entsprechenden Apps. Musik lässt sich inzwischen auch direkt auf der Uhr speichern, um sie dann via Bluetooth Headset z.B. beim Joggen zu hören. Sehr viel Platz dafür bietet der 4 GB große Speicher aber natürlich nicht.

Als kleines Gimmick, oder auch als Bonus, gibt es noch einen Pulsmesser, der in die Uhr integriert ist. Allerdings habe ich hier nicht eine Messung hinbekommen. Jedesmal kam die Meldung, ich sollte doch bitte das Armband enger schnallen. Allerdings habe ich es wirklich so eng geschnallt, dass es mir schon am Arm weh tat. Und dies kann ja dann doch nicht Sinn der Sache sein.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die Motorola Moto 360 kostet bei Amazon 249,00 Euro Motorola Moto 360 Amazon Affiliate Link. Ist sie den Preis wert? Ich will ehrlich sein. Für mich ist sie es nicht, ganz davon abgesehen, dass ich sie mit meinem iPhone auch nicht nutzen könnte. Android Wear Smartwatch geht halt nur mit Android Smartphone. Dies soll aber auch nicht unbedingt ein Kritikpunkt sein. Die Apple Watch wird ja wohl schließlich auch nur mit iPhone und Co funktionieren. Die Motorola Moto 360 hat, ebenso wie die G Watch R, einen Vorteil. Sie ist nicht unhübsch. Und sie sieht aus wie eine richtige Uhr und nicht wie ein „Spielzeug“ für den geneigten Geek und Nerd. Allerdings bringt das auch Nachteile mit sich. Die Karten für die Benachrichtigungen sind eigentlich immer noch, zum größten Teil jedenfalls, für eckige Displays angepasst. Das hat zur Folge, dass bei diesem runden Display teilweise Text abgeschnitten wird. Nicht das größte Manko, aber doch irgendwie ärgerlich. Außerdem merkt man der Moto 360 doch den alten Prozessor an. Wirklich ruckeln tut sie nicht. Aber im Gegensatz zu dem Modell von LG merkt man bei der Moto 360 doch immer wieder Gedenksekunden, bevor ein Befehl ausgeführt wird. Das ist ärgerlich und ich persönlich will heutzutage so etwas dann nicht mehr nutzen. Besonders, wenn man ja Alternativen vor die Nase gesetzt bekommt.

Ein Problem bleibt ebenfalls bestehen. Ich finde immer noch Smartwatches zu teuer und auch eigentlich zu unnötig, für den Preis. Ein Bundle aus Moto X und Moto 360, ja, da könnte man zuschlagen. Aber so einzeln, da kann ich jedenfalls doch eher abraten. So aber würde ich wohl doch eher, wenn überhaupt, zum Kauf einer Pebble raten. Ja, dort habt ihr, wie schon erwähnt, weder Touchscreen noch Farbdisplay. Wobei ich ein Touchscreen in einer Uhr eigentlich auch gar nicht so wirklich will. Irgendwie so etwas wie ein verkleinertes Smartphone mit derselben Bedienung am Hangelenk, das möchte ich eigentlich gar nicht haben. Ihr habt auch -jedenfalls beim iPhone- nicht die Möglichkeit, eMails zu löschen bzw. ihr habt allgemein keine interaktiven Notifications. Aber, jedenfalls in meinen Augen, genauso wie eine Smartwatch ist auch das nur nice-to-have. Wem das alles jetzt zu negativ klang, den wird vielleicht noch mein letzter Satz freuen :). Allgemein stehe ich dem Produkt Smartwatch inzwischen deutlich positiver gegenüber als noch vor einigen Monaten. Obwohl ich sie immer noch nicht wirklich für notwendig halte, hat doch meine Pebble dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger auf mein iPhone schaue. Schließlich sehe ich ja jetzt auf meiner „schlauen Uhr“, ob sich der Griff zum Smartphone lohnt, ob es eine wichtige eMail ist oder doch nur wieder SPAM.

[OMT] Motorola Moto G 2014 Test

Motorola Moto G 2014

Moin Moin,

Nachdem ich ja schon das Vergnügen hatte, das Motorola Moto G der ersten Generation testen zu können, hat mir Motorola vor einiger Zeit auch das Moto G der zweiten Generation für einen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle für die Teststellung. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das könnt ihr hier gleich nachlesen.

Ach ja, für das bessere Verständnis werde ich das neue Moto G in diesem Test einfach mit Moto G 2014 betiteln.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto G 2014 Dual-SIM
  • USB-Datenkabel
  • Garantiebedingungen
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Android 4.4.4
  • Qualcomm Snapdragon 400 Prozessor mit 1,2 GHz Quad-Core-CPU, Adreno 305 mit 450 MHz GPU
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (etwas 4,5 GB verfügbar), Unterstützung für microSD-Karten bis zu 32 GB
  • Höhe: 141,5 mm
  • Breite: 70,7 mm
  • Wölbung: 6,0-11,0 mm
  • Gewicht: 149 Gramm
  • 5,0 Zoll Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 294 ppi
  • 2070 mAh Akku
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • 8 Megapixel Hauptkamera, Blende f/2.0

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Benchmark:

Wer mich kennt, der weiß, von Benchmarks halte ich nicht so sonderlich viel. Als bestes Beispiel haben wir tatsächlich hier das Moto G 2014. In allen Benchmarks schneidet es gar nicht so gut ab, liegt ziemlich weit unten sogar. Aber im normalen Betrieb merkt man davon gar nichts. Und darauf kommt es ja schließlich an. Aber gut, für alle Statistik Freunde haben wir einmal hier die Ergebnisse und ansonsten findet ihr sie auch noch einmal unter den Screenshots, unter diesem Testbericht:

  • AnTuTu Benchmark: 18236 Punkte
  • Quadrant: 8870
  • Geekbench 3 Single-Core Score: 342
  • Geekbench 3 Multi-Core Score: 1138

Akku:

Der Akku des Motorola Moto G 2014 hat eine Kapazität von 2070 mAh. Klingt wenig gegenüber den 3000 oder sogar 5000 mAh Akkus, die sich heutzutage so in Smartphones finden lassen. Doch, wie auch immer Motorola das hinbekommen hat, ich bekomme beim Moto G 2014 eine bessere Laufzeit als z.B. bei meinem Oneplus One. Eine Laufzeit von anderthalb Tagen war überhaupt kein Problem. Manchmal bin ich sogar auf zwei Tage gekommen. Darüber freut man sich ja heutzutage schon. So macht das Spaß.

Kamera:

Die Kamera beim Moto G 2014 wurde gegenüber seinem Vorgänger auf 8 Megapixel verbessert. Kamera App ließ sich wieder einfach bedienen, die Qualität der Bilder ist durchaus gut zu nennen. Klare Farben, wenig Bildrauschen. Für die Preisklasse einfach gute Qualität. Einzig und allein den Autofokus empfand ich als ein wenig langsam.

Aber man muss sich halt auch immer die Preisklasse vor Augen halten. Wer schauen will, wie ein Testvideo aussieht, der findet dieses am Ende des Berichts eingebettet. Und wer Lust hat, ein paar Testfotos anzuschauen, der findet hier ein paar Bilder, die ich in meinen flickr Account hochgeladen habe.

Über das Gerät:

Schon das Motorola Moto G der ersten Generation hat mich überzeugt. Zwar kam es für mich als Hauptgerät nicht in Frage, da war mir doch die Leistung zu schlecht; aber wer vielleicht nicht so viel Geld ausgeben wollte/konnte, oder wem die schlechtere Leistung halt einfach ausreichte, der konnte in meinen Augen dort bedenkenlos zuschlagen.

Nun gibt es den Nachfolger und hier wurde hier und dort ein wenig aufgerüstet. Bessere Kamera und größeres Display…, um zwei Dinge zu nennen. Das Gerät ist ein Multi-SIM Smartphone. Das ist ja schon mal eine feine Sache, jedenfalls wenn man es denn braucht. Als interner Speicher stehen 8 GB zur Verfügung, davon sind noch etwa 4,5 GB frei und stehen dem Nutzer/der Nutzerin zur Verfügung. Dazu könnt ihr nun eine microSD Karte nutzen, um den Speicher zu erweitern. Das ist gut für Bilder, Videos und Musik. Ein Problem bleibt natürlich. Und zwar werdet ihr nicht allzuviele Apps installieren können. Dafür sind 4,5 GB einfach doch zu klein. Aber vielleicht ist es auch gar nicht so schlimm. Wirkliche 3D Spiele machen mit dem doch relativ langsamen Prozessor sowieso keinen Spaß. Und für all die kleinen Apps, Twitter, Facebook, Messenger und Co reichen dann die 4,5 GB doch absolut aus.

Wie bei allen Motorola Handys findet ihr ein fast pures Vanilla-Android auf dem Gerät vor. Nur ein paar Motorola eigene Apps sind vorinstalliert, z.B. die Motorola Assist App. Android Version 4.4.4 ist vorinstalliert, Android 5.x wird definitiv kommen. Wie es danach aussieht, das weiß man wohl eher nicht. Aber Motorola hat ja in letzter Zeit gezeigt, dass sie es doch drauf haben mit den Updates. Also kann man doch einfach mal die Daumen drücken. Obwohl das Moto G 2014 nun ein 5 Zoll Display hat, ist eine Einhandbedienung erstaunlich gut möglich, liegt wohl auch an dem gewölbten Gehäuse. Finde ich sowieso schön, wenn so ein Gehäuse gewölbt ist. Auch gibt es auf der Rückseite wieder ein Motorola Logo, welches etwas eingedellt ist. Bietet wieder eine tolle Ablagefläche für den Zeigefinger ;). Auch an der Verarbeitungsqualität gibt es nichts auszusetzen. Wenig Spaltmaße, nichts wackelt, nichts ruckelt, einfach klasse das.

Fazit:

Das Motorola Moto G 2014 kostet zur Zeit bei Amazon 176,89 Euro Motorola Moto G 2014 2. Generation Dual-SIM Amazon Affiliate Link. Ist es den Preis wert?

Ja, definitiv, eindeutig und ganz klar ebenfalls :). Kamera ist gut, Verarbeitung einwandfrei, Akku wunderbar und dann auch noch Dual-SIM.

Ich kann für mich folgendes festhalten. Ich glaube, in dieser Preisklasse werdet ihr kein besseres Smartphone da draußen finden. Und dies gilt, bis es vielleicht das Moto G 2015 geben wird ;).

[OMT] Motorola Moto X 2014 Test

Motorola Moto X 2014

Moin Moin,

Nachdem ich ja schon einmal das erste Motorola Moto X getestet habe, bekam ich nun die Möglichkeit, auch das neue Motorola Moto X 2014 2. Gen. zu testen. Dafür möchte ich an dieser Stelle recht herzlich bei Motorola bedanken.

Dieser Test ist etwas anders, als die vorherigen. Der Hauptteil des Tests liegt diesesmal im gedrehten Video, der Textteil ist der kleinere Teil. Ob das jetzt so bleibt, oder ob ich doch wieder auf reine schriftliche Tests umschwenke, das werde ich mal überlegen müssen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Video schauen und etwas lesen :).

• Lieferumfang: Motorola Moto X 2. Generation Smartphone schwarz, Ladegerät, USB-Datenkabel, Garantiebedingungen, Kurzanleitung

Benchmark:

Ihr alle wisst, ich bin nicht so ein Fan von Benchmarks. Hauptsache ein Gerät läuft und rennt. Und dies tut das Moto X 2014 genauso, wie man es hofft und erwartet.

Hier auf jedenfall noch einmal die Daten der Benchmarks. Bei AnTuTu werden 43736 Punkte erreicht. Und im Geekbench 3 Benchmark kommen wir auf einen Single-Core Score von 963 und auf einen Multi-Core Score von 2907.

Akku:

Der Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh. Das „alte“ Moto X kam auf 2200 mAh. Man hätte sich vielleicht eine kleine Steigerung der Laufzeit erhoffen können. Leider wurde ich da enttäuscht.

Im normalen Betrieb musste ich immer mal wieder auch zwischendurch das Gerät an den Strom hängen. Habe ich mich zurückgehalten, da war dann auch ein ganzer Tag drin. So oder so, das Moto X 2014 muss jeden Tag an den Strom, Punkt.

Das ist schade und ich würde im Motorola Moto X 2015 doch auf einen deutlich besseren Akku hoffen.

Kamera:

Die Kamera des Motorola Moto X 2014 hat mich wirklich überzeugt. Schöne Farben, knackige Kontraste, gefällt mir alles sehr gut. Den automatischen HDR Modus sollte man manchmal vielleicht deaktivieren. Die HDR Bilder werden doch recht extrem irgendwie ;). Testvideos binde ich am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck über die Qualität der Bilder machen will, der folgt einfach diesem Link zu flickr zu den Testbildern.

Über das Gerät:

Das erste Moto X, so fand ich, war schon wirklich ein feines Gerät. Das Moto X 2014 steht dem in nichts nach. Optik schick, Hardware schick. Gezeigt und mehr dazu gesagt, habe ich ja im Video.

Das 16 GB Speichermodell hätte Motorola sich sparen können, oder einen microSD Slot einbauen können, oder beides.

Fakt bleibt aber, es ist ein schönes, wenn nicht sogar eines der schönsten Android Smartphones da draußen.

Fazit:

Das Motorola Moto X 2014 kostet mit 16 GB Speicher 499,00 Euro bei Amazon Motorola Moto X 2014 2. Gen. 16 GB Amazon Affiliate Link.

Ein stolzer Preis, besonders wenn man an den geringen internen Speicher denkt. Mit 32 GB Speicher kostet das Moto X via Moto Maker ab 579,00 Euro. Und das ist dann schon wieder so eine Sache, wo ich mir persönlich überlegen würde, ob sich der Preis überhaupt lohnt.

Klar, es ist ein High-End Modell. Aber wenn man an den Preis des Oneplus One oder auch an die Nexus Geräte denkt, dann kann man sich genauso gut nach Alternativen umschauen.

Und so wie vieles, hat also auch das Motorola Moto X 2014 nicht nur positives, sondern auch negatives. Ich halte also einfach fest. Das 16 GB Modell sollte man in meinen Augen meiden. Das 32 GB ist dann das Modell der Wahl. Die Konfigurationsmöglichkeiten im Moto Maker sind echt klasse und das würde ich mir bei anderen Herstellern auch wünschen. Wollt ihr soviel Geld in die Hand nehmen, dann werdet ihr mit dem Moto X bestimmt nicht unglücklich :).

[OMT] Das Motorola Moto X und das Motorola Moto E im Battle, ehm, Test natürlich

Moto X und Moto E

Moin Moin,

Da habe ich doch neulich von Motorola einmal das Motorola Moto X und einmal das Motorola Moto E für einen Test bekommen. Dafür möchte ich mich natürlich an dieser Stelle noch einmal bedanken.

Wie es nun mal so ist, wollte ich heute zwei Tests schreiben. Nun habe ich aber mitgekriegt, wie sich die beiden Smartphones gerade in einem Battle befanden. Und dieses möchte ich euch nun, nachgeschrieben aus meinem Gedächtnisprotokoll, nicht vorenthalten ;). Viel Spaß beim Lesen :).

Battle (oder auch die technischen Daten):

Moto E: »Hey, ich habe folgende Maße: 124,8 x 64,8 x 12,3 mm. Und du? Was kannst du dagegen halten?«

Moto X: »Jo, Mann. Meine Maße: 129,3 x 65,3 x 10,4 mm. Und ich wiege schlanke 130 Gramm.«

Moto E: »Verdammt, da kann ich nicht mithalten. 142 Gramm ist mein Gewicht.«

Moto X: »Und auch beim Display kann ich punkten. 4,7 Zoll AMOLED Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung und eine Pixeldichte von 312 ppi. Sag an, was hast du zu bieten?«

Moto E: »Na ja, 4,3 Zoll TFT Display, 960 x 540 Pixel Auflösung und ich biete eine Pixeldichte von 256 ppi.«

Moto X: »Ich glaube, bis jetzt stehe ich als Sieger da. Als Speicher biete ich 16, 32 oder auch 64 GB internen Speicher. Dem zur Seite stehen 2 GB RAM, eine Qualcomm MSM8960Pro Snapdragon Dual-Core 1,7 GHz Krait CPU und eine Adreno 320 GPU. Und angetrieben werde ich mit dem neuesten Android 4.4.2. Und ein Update auf 4.4.3 ist sogar schon angekündigt. Nimm das.«

Moto E: »Ich denke, da kann ich mithalten. Ich habe 4 GB internen Speicher, von dem noch etwas mehr als 2 GB für meinen Käufer zur Verfügung stehen. Dafür habe ich aber einen microSD Karten Slot, der Karten bis zu 32 GB aufnimmt. RAM habe ich 1 GB zu bieten, als CPU setze ich auf eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual-Core 1,2 GHz Cortex-A7. Dazu biete ich eine Adreno 302 GPU und ebenfalls das neueste Android 4.4.2. Und auch bei mir ist ein Update auf 4.4.3 angekündigt.«

Moto X: »Hahaha. Und du willst mit mir mithalten können. Meine Kamera ist eine 10 Megapixel Kamera, hat eine Auflösung von 4320 x 2432 Pixel, bietet 1080p Videoaufnahme und ich habe sogar eine Front Kamera mit 2 Megapixel Auflösung und ebenfalls 1080p Videoaufnahme.«

Moto E: »Ich gebe es zu. Aber ich gebe nicht auf. Meine Kamera hat 5 Megapixel, eine Auflösung von 2592 x 1944 Pixel, bietet Videoaufnahme an in 854 x 480 Pixeln und ich habe leider keine Front Kamera.«

Moto X: »Habe doch gesagt, ich bin besser. Mein Akku, der sich nicht herausnehmen lässt, hat 2200 mAh und ich habe eine Nano-SIM.«

Moto E: »Ich habe keine Nano-SIM, sondern eine Micro-SIM, die ja so langsam der Standard ist. Und ich habe einen ebenfalls nicht herausnehmbaren Akku, der eine Kapazität von 1980 mAh aufweist.«

Damit endet meine Erinnerung an die genaue Wortwahl und somit kann ich auch weitere Details des Battles nicht mehr wiedergeben. Fahren wir also einfach mit dem ganz normalen Test fort ;).

Lieferumfang Motorola Moto X:

  • Motorola Moto X
  • Daten/Ladekabel
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiebedingungen
  • Netzteil mit Anschlussmöglichkeit für zwei USB Geräte

Lieferumfang Motorola Moto E:

  • Motorola Moto E
  • Daten/Ladekabel
  • Kurzanleitung

Moto E AnTuTu

Benchmarks Motorola Moto E:

Da ich ja weiß, dass sich da draußen die Benchmark Fans tummeln, will ich euch, obwohl ihr die Screenshots am Ende oder in der Mitte des Testes auch noch einmal einsehen könnt, die Ergebnisse nicht vorenthalten. Im AnTuTu Benchmark kommt das Moto E auf 12975 Punkte, im Quadrant Standard Benchmark auf 5198 Punkte.

Moto X AnTuTu

Benchmarks Motorola Moto X:

Und hier kommen die Ergebnisse derselben Benchmarks, nur eben auf dem Moto X. Das macht dann beim AnTuTu Benchmark 22547 Punkte und beim Quadrant Standard Benchmark kommt das Moto X auf 7083 Punkte.

Motorola Moto E Kamera:

Kommen wir einmal zur Kamera vom Motorola Moto E. Diese hat, wie oben erwähnt, eine Auflösung von 5 Megapixeln. Auf eine LED wurde verzichtet. Dies kann ich ebenso wenig verstehen, wie dass auf wenigstens 720p Videoaufnahme verzichtet wurde. Klar, der Preis sollte möglichst niedrig gehalten werden. Aber ob das den Kohl jetzt noch fett gemacht hätte, ich weiß ja nicht. Nun, als erstens ein kleiner Tipp. Schaltet ihr grundsätzlich den HDR Modus der Kamera ein, dauert es nicht sehr viel länger, bis die Bilder gespeichert sind – die Ergebnisse werden aber grundsätzlich eine Nummer besser in meinen Augen. Insgesamt, wenn das Wetter stimmt, taugt die Kamera durchaus für den einen oder anderen anspruchsvolleren Schnappschuss. Allerdings würde ich euch nicht empfehlen, Wunder zu erwarten oder, dass ihr damit euren gesamten Urlaub knipst. Einen eigenen Eindruck könnt ihr euch anhand der Testbilder hier bei flickr machen. Ein Testvideo vom Moto E und auch vom Moto X binde ich dann, wie immer, am Ende des Testes ein.

Moto X Kamera

Motorola Moto X Kamera:

Und nun wir wären bei der Kamera des Moto X angelangt. 10 Megapixel stechen in diesem Fall nicht nur auf dem Papier die 5 Megapixel des Moto E aus. Bilder werden klar und knackig, wenn auch auf dem Smartphone selbst, bedingt durch das AMOLED Display, teilweise zu künstlich angezeigt. Die Ergebnisse auf den Mac/PC überspielt, können sich dann aber durchaus sehen lassen. Kontraste gut, Farben gut, wobei auch hier meine Empfehlung, wenn möglich, doch den HDR Modus einfach angeschaltet zu lassen. Was etwas schade ist, im Gegensatz zum Moto E könnt ihr eine Videoaufnahme nicht pausieren. Zweimal die Motorola Kamera App: Wieso es beim größeren Bruder nicht geht und beim kleineren sehr wohl, das weiß wohl nur Motorola selbst.

Auch an der Qualität der Videos kann ich nicht wirklich etwas zum Meckern finden. Die Kamera startet man entweder durch Tap auf die App oder indem ihr das Moto X zweimal in der Hand dreht. Dadurch startet ebenfalls die App. Kam mir, als ich es gelesen habe, absolut unnötig vor. Man gewöhnt sich aber einfach schnell und gerne an diese Möglichkeit, die Kamera zu aktivieren.

Wer sich nun einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder machen will, der kann einfach diesem Link folgen, der direkt zu einem Album mit Testbildern bei flickr führt.

Akku Motorola Moto X & Moto E:

Die Frage der Akkus behandle ich einfach mal nicht getrennt, sondern zusammen. 1980 mAh hat der Akku des Moto E zu bieten, 2200 mAh der Akku des Moto X. Um eines vorweg zu nehmen: Ich hatte für meinen Teil keine Probleme, mit beiden Geräten einfach über den Tag zu kommen. Am Abend war jeweils noch eine Akku-Reserve von etwa 30% vorhanden. Die Reserve war beim Moto E sogar noch größer, einfach deshalb, weil man mit dem Gerät halt nicht soviel machen mag. Habe ich mich zurückgehalten, waren beim Moto X auch anderthalb bis zwei Tage drin. Das ist nichts besonderes mehr, wenn man sich aber eh daran gewöhnt hat, sein Smartphone jeden Abend zu laden, ist der auf dem Papier schwach wirkende Akku nichts, was einen von einem Kauf abhalten sollte.

Moto E

Motorola Moto E: Über das Gerät:

Erstaunlich, wie klein einem ein 4,3 Zoll Smartphone vorkommen kann. Wie man platzsparend und schick baut, das weiß Motorola einfach.

Das Moto E liegt wirklich gut in der Hand. Das Display lässt sich beinahe komplett mit einer Hand bedienen. Die Rückseite ist angenehm und somit rutschfest gummiert. Auch das Motorola Logo mit der kleinen Kuhle ist wieder vorhanden, ein angenehmer Ort, um seinen Finger verweilen zu lassen ;). Der Akku Deckel lässt sich abnehmen, der Akku aber nicht austauschen. Anders als beim Moto G oder Moto X gibt es einen microSD Karten Slot. Das ist sehr schick, aber auch notwendig. Denn von den 4 GB, die als interner Speicher vorhanden sind, sind es doch nur etwas mehr als 2 GB, die dem User zur Verfügung stehen. Das ist nicht wirklich viel, eigentlich schade. Zwar lassen sich einige Apps auf die SD Karte verschieben. Aber spätestens wenn man Interesse an Spielen zeigt, die sich im Gigabyte großen Bereich bewegen, weiß man, dass man ein dafür unpassendes Smartphone in der Hand hält. Die Auflösung bei Videoaufnahmen erreicht noch nicht einmal 720p, eine LED gibt es ebenfalls nicht, beides sehr schade. Ansonsten, im normalen Gebrauch, muss sich das Motorola Moto E aber keinesfalls verstecken. Swipen durch das Menü, durch die Homescreens und auch so Standard Dinge wie Browsen oder Mailen funktionierten einwandfrei und ohne Ruckler. Allerdings sollte man noch einmal erwähnen, dass die Auflösung des Displays nur 960 x 540 Pixel beträgt. Mein iPhone 4S hat da eine Auflösung von 960 x 640 Pixel, allerdings auf 3,5 Zoll verteilt und nicht, wie beim Moto E auf 4,3 Zoll. Das ist für solch eine Größe von Display eine eigentlich kleine Auflösung, trotzdem muss man schon genau hinsehen, um Pixel zu erkennen. Sogar kleine Schriften schienen mir absolut scharf genug angezeigt zu werden. Da gibt es von meiner Seite aus nichts zu meckern. Anders sieht es aus mit dem Power Knopf und der Lautstärke Wippe, die sich beide an der rechten Gehäuseseite befinden. Beide Knöpfe sind mir insgesamt eine Nummer zu schwergängig. Ob das jetzt allerdings jedes Moto E betrifft, oder nur mein Testgerät, das vermag ich nicht zu sagen.

Moto X

Motorola Moto X: Über das Gerät:

Auch vom Display her zeigt sich das Moto X als der größte Bruder der Motorola Reihe. Beim Moto E haben wir 4,3 Zoll, beim Moto G 4,5 Zoll und beim Moto X eben 4,7 Zoll.

Auch dieses Display wurde von Motorola recht randlos verbaut, sodass das Moto X trotz seines deutlich größeren Displays insgesamt gar nicht soviel größer ist als mein iPhone 4S. Mein Moto X Testgerät war in der Farbe Weiß gehalten. Die Rückseite sieht zwar strukturiert aus, ist sie aber leider nicht, auch nicht gummiert, sondern ganz glatt. Das finde ich persönlich ein wenig schade. Und da gibt es auch gleich einen kleinen Kritikpunkt. Das Weiß um die Hörmuschel herum ist nicht derselbe Farbton, wie am Rand und auf der Rückseite. Das stört eigentlich – das gebe ich gerne zu – nicht wirklich. Wer aber z.B. von Apple einheitliches Weiß gewöhnt ist, dem sei gesagt, es fällt einfach auf und stört eventuell das ästhetische Empfinden. Und wo wir gerade bei einem Kritikpunkt waren, auch das Moto X hat denselben Kritikpunkt wie das Moto E, nur in umgekehrter Form. Auch hier ist sowohl der Power Knopf, wie auch die Lautstärke Wippe, ein kleines Haar in der Suppe. Nur sitzen in diesem Fall die Knöpfe nicht zu fest, nein. Eher wackeln sie, wenn man das Gerät bewegt. Zwar nicht so, dass man denken würde, sie fallen heraus, doch in meinen Augen bei einem über dreihundert Euro teuren Gerät schon ein wenig ärgerlich.

Im Menü, bei Standard Aufgaben, aber auch bei größeren Spielen wie z.B. Real Racing 3 oder Riptide 2 leistete sich das Moto X keine nennenswerten Ruckler, obwohl es von den technischen Daten her ja eigentlich gar nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit ist. Was mir sehr gut gefiel, sind zwei Dinge. Einmal, wie bereits oben im Abschnitt über die Kamera erwähnt, ihr habt das Moto X in der Hand, dreht es zweimal und schon startet die Kamera. Und dann ist einfach das Active Display zu erwähnen. Das Moto X hat keine Benachrichtigungs-LED. Dies stößt aber nicht bitter auf, denn Active Display löst das vollkommen ab. Bekommt ihr z.B. eine neue Mail, dann erscheint auf dem ansonsten schwarzen Display solch ein kleines Mail Symbol. Zieht ihr es nach oben, öffnet ihr die App, zieht ihr es nach unten, entsperrt ihr euer Smartphone. Oder ihr wollt nur mal eben sehen, wie spät es ist, dann nehmt doch euer Moto X einfach kurz in die Hand. Euch wird dann gleich die Uhrzeit angezeigt, ohne das Display entriegeln zu müssen. Dies funktioniert einwandfrei und ist auch noch stromsparend. Da bei einem AMOLED Display schwarze Stellen wirklich abgeschaltet sind, verbraucht die Anzeige der Uhr und der kleinen Symbole einfach so gut wie keinen Strom. Wer jetzt Angst hat, dass durch Bewegungen in der Hosentasche andauernd das Display, wenn auch nur zu einem kleinen Teil, angeht, der kann beruhigt sein. Ihr müsst es wirklich in die Hand nehmen dafür, sonst passierte, jedenfalls in meinem Test, nichts. Ebenfalls eingebaut ist die Touchless Control Funktion. Das heißt: Habt ihr eure Sprachsteuerung trainiert, dann hört sie euch immer zu und wartet, dass ihr „OK Google Now“ sagt. Dann springt sie an und ihr könnt z.B. die Anweisung zu einer Navigation geben, oder nach dem Wetter fragen, und und und. Recht praktisch, funktioniert wunderbar und macht sich auch nicht wirklich im Akku-Verbrauch bemerkbar, was natürlich dem Motorola X8 Mobile Computing System geschuldet ist.

Fazit Motorola Moto X & Motorola Moto E:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angelangt. Ein Testbericht über zwei Geräte auf einmal hat es hier ja auch noch nie gegeben. Ich hoffe, dies ist mir ganz gut und nicht verwirrend gelungen. Interessieren würden mich eure Kommentare, was ihr so von diesem Text, aber natürlich auch besonders von den Geräten haltet.

Kommen wir als erstes zu den Preisen der beiden Smartphones. Würde das Moto E, wie am Anfang, noch sprechen ;), dann würde es wahrscheinlich folgendes jetzt sagen: »Bäm großer Bruder Moto X, mit meinem Preis schlage ich dich.«

Das Motorola Moto E kostet zur Zeit 119,00 Euro. Das Motorola Moto X findet ihr bei Amazon zu einem Preis von 311,00 Euro Motorola Moto X Amazon Affiliate Link.

Kommen wir erst einmal zum Moto E. Ist es den Preis von 119,00 Euro wert? Kann ich einfach beantworten. Ja, das Smartphone ist den Preis wert. Ihr dürft natürlich nicht den Fehler machen, das Moto E mit irgendwelchen Smartphone Flaggschiffen vergleichen zu wollen. Aber als Zweitgerät, als Umsteiger Gerät für erste Smartphone Nutzer oder als Gerät für Kinder, die vielleicht nur WhatsApp und Co nutzen wollen, bzw. einfach in der Preisklasse um 100 Euro rum ist das Moto E einfach ein empfehlenswertes Gerät.

Und nun, wie sieht es denn jetzt beim Moto X aus. Das ist natürlich erstmal eine gute Nummer teurer. Lohnt es sich denn für über 300 Euro noch, wenn man denn z.B. das Nexus 5 für 349 Euro, bzw. 399 Euro bekommt, welches technisch in einer anderen Liga spielt? Diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Das Moto X liegt perfekt in der Hand und ist echt schnell. Ich gebe es gerne zu, ich habe noch kein Android Gerät gesehen, wo Hardware und Software so gut zusammen funktionierten, wie in diesem Fall. Wollt ihr um bzw. über dreihundert Euro für ein neues Smartphone ausgeben? Dann könnt ihr, wenn ihr nicht unbedingt das neuste vom neuen an Hardware haben müsst, immer noch sorglos zum Moto X greifen. Und dies wohl nicht nur jetzt, sondern auch noch in einem Jahr. Um es noch einmal zusammenzufassen: Ihr wollt immer das neueste vom neuen, dann solltet ihr das Motorola Moto X wohl eher meiden. Wollt ihr aber einfach ein tolles Smartphone und sowieso soviel Geld ausgeben, dann könnt ihr unbesorgt zugreifen. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.

Als Schlusssatz muss ich noch dieses euch sagen: Ich habe noch kein smarteres Smartphone in der Hand gehabt, als das Motorola Moto X.