Kategoriearchiv: OMT

[OMT] Jiayu G4 Advanced Test

Jiayu G4 Advanced

Moin Moin,

Da es dieses mal ja nicht nur einen schriftlichen, sondern auch einen Test in Videoform gibt, werde ich mich dieses mal etwas kürzer halten 🙂

Es geht um das Jiayu G4 Advanced, welches mir freundlicherweise von nozoll.de für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.
Bevor das Testgerät kam, dachte ich mir so “Hmm, was wird mich denn da erwarten”. Ich glaube, so würde es nicht nur mir gehen. Ich wage einfach mal zu behaupten, dass die meisten nicht das beste mit dem Begriff “China Handy” assoziieren. Und jetzt nehme ich eigentlich das Fazit vorweg: Ich habe mich getäuscht 🙂

Lieferumfang

  • Jiayu G4 Advanced
  • 3000 mAh Akku
  • USB Lade/Datenkabel
  • USB Netzstecker
  • (für eine Zuzahlung von 10€ (Originalpreis 14,99€) legt nozoll das Original Jiayu Headset bei)

Die technischen Daten lesen sich für ein Gerät dieser Preisklasse, 289,99€ kostet es übrigens bei nozoll, wahrlich gut.
Das Jiayu G4 Advanced kommt mit Root und wird von nozoll auf Deutsch eingestellt ausgeliefert mit installierten Google Apps und einer deutschen Tastatur.
Angetrieben wird das Gerät von einem MTK6589T 1.5Ghz Quad-Core Prozessor. Diesem zur Seite stehen 2GB RAM und eine SGX544 GPU. Dies reicht aus, um auch anspruchsvolle Spiele wie z.B. Real Racing 3 ohne Ruckler spielen zu können. Insgesamt gab es, wenn überhaupt, sowieso viel weniger Mikroruckler als bei meinem Nexus 4 zum Beispiel. Das Jiayu G4 Advanced ist übrigens ein Dual SIM Gerät, was schon recht cool ist. Eine Sim Karte erfordert das Micro Sim Format, die andere das Mini Sim Format, welches man sicherlich noch von alten Handys kennt. Beide Karten können gleichzeitig aktiv sein und Ihr könnt in den Einstellungen einstellen, welche Karte für Datenverbindungen, Telefonie usw. genutzt werden soll. NFC ist leider nicht verbaut. Aber darüber kommt man schon hinweg ;). Obwohl es defintiv ein Nice to have gewesen wäre.
Als internen Speicher gibt es 32GB, den man mit einer Micro SD Karte noch mal bis auf 64GB erweitern kann, sprich 64GB Karten sollten ohne Probleme akzeptiert werden. Die Maße des Gerätes sind 133x65x10 mm und das Gewicht beträgt so in etwa 152 Gramm. Das Nexus 4 hat dagegen folgende Maße: 133,9×68,7×9,1 mm. Ihr seht also, dass das G4 Advanced nicht so breit ist. Dafür lässt es sich, in meinen Augen, aber auch besser halten als das Nexus 4.
Ins Internet geht Ihr über GPRS/EDGE oder auch UMTS bzw. HSPA+. Alternativ steht WLAN im a/b/g und n Standard zur Verfügung. Als Betriebssystem steht natürlich Android zur Verfügung. In diesem Fall haben wir es mit der Version 4.2.1 zu tun. Die Back Kamera löst auf mit 13MP und nimmt Videos in 1080p auf. Die Front Kamera löst mit 3MP auf. Das IPS Display aus Gorilla Glass löst auf mit 1280×720 Pixel und bringt es somit auf eine Pixeldichte von 312 PPI.

Kamera

Wie schon erwähnt, löst die Kamera mit 13 Megapixeln auf. Trotzdem war ich ehrlich gesagt von der Qualität der Bilder etwas enttäuscht. Ohne Zweifel muss man sich bei einem Vergleich von Smartphones immer im selben Preissegment bewegen. Trotzdem sind viele Bilder einfach irgendwie zu hell und teilweise auch etwas zu verwaschen. Wenn man dagegen näher an das Objekt herangeht, werden die Bilder deutlich genauer. Allerdings sind auch da die Farben, in meinen Augen, nicht sehr genau. Sie wirken teilweise irgendwie zu künstlich. Damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt, habe ich hier bei flickr eine Anzahl Testfotos hochgeladen.

Akku

Eigene Rubrik für den Akku? Ja, Ihr seht richtig. Der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh. Nach dem ersten Laden hatte ich erst die Vermutung, er sei defekt. Innerhalb von nur wenigen Stunden hatte ich ihn, mit nicht viel Gebrauch, so weit herunter, dass sich das G4 Advanced von alleine ausschaltete. Doch nach dem zweiten Laden waren meine Sorgen verflogen.
Mit meinem normalen Gebrauch (mehrere Mail Push Konten, Musik und Podcasts über Bluetooth Kopfhörer, Twitter, appnet, Google+, viele Bilder knipsen und sogar ab und an mal Ingress) kam ich auf eine Akkulaufzeit von mindestens einem, eher anderthalb bis zwei Tagen. Das hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Wenn jetzt allerdings jemand intensiv z.B. Ingress spielt, dann wird man wohl auch da um ein Akkupack nicht herum kommen.

Speicher

Und weiter geht es mit dem Speicher. Dieser hat eine interne Kapazität von 32 GB. Dies ist aufgeteilt in “Interner Speicher” von ca 1,6 GB und dem “Telefonspeicher” von etwa verfügbaren 26,7 GB. Wenn man nun Apps installiert, werden kleine Teile im internen Speicher installiert und der größte Teil auf den Telefonspeicher ausgelagert. Ihr solltet also gut mehrere große Spiele und noch andere Apps installieren können. Interessanterweise ließen sich Apps nicht auf dem Telefonspeicher auslagern, wenn man eine Micro SD Karte eingelegt hatte, obwohl man dies in den Einstellungen eigentlich auswählen konnte. Wieso das so ist, woran das liegt, das weiß ich leider nicht und auch nozoll.de war diese Information fremd. Wenn man es allerdings weiß, ist es in Ordnung. Obwohl es eventuell doch störend sein kann, bzw. am Anfang verwirrend, wenn man es eben nicht weiß.

Display

Wenden wir uns doch einmal noch kurz dem 4,7 Zoll Display zu. Wie oben bereits erwähnt, löst es mit 1280×720 Pixeln auf und kommt somit auf 312 PPI. Obwohl es keine Full HD Auflösung hat, ist es vollkommen klar, klasse beleuchtet und man kann es sogar gut im direkten Sonnenlicht ablesen, wenn man die Beleuchtung entsprechend hochstellt. Der Ablesewinkel ist klasse, steht in meinen Augen dem iPhone in nichts nach, wenn man darauf wert legt.

Kritikpunkte

  • kein NFC
  • Kamera macht nicht wirklich klasse Fotos
  • am Anfang Probleme mit dem Speicher
  • die Sensorbedientasten sind nicht beleuchtet (obwohl man sich auch da schon dran gewöhnen kann 😉 )
  • Erkennung des Standortes via GPS dauerte bis zu zwei Minuten

Fazit

Nu isser doch länger geworden, als ich gedacht habe. Also dass diese Testberichte auch immer ihr Eigenleben entwickeln müssen 😉
289,99€ müsst ihr für das Jiayu G4 Advanced auf den Tisch legen. Dafür bekommt ihr ein Dual Sim Handy, welches sich bis auf ein paar Kleinigkeiten keine erkennbaren Schwächen leistet. Das 4,7 Zoll Display hat mir wirklich Spaß gemacht und auch im alltäglichen Gebrauch hat sich das G4 Advanced keine erkennbaren Hänger geleistet. Solltet Ihr mit dem installierten ROM nicht zufrieden sein, dann könntet Ihr zum Beispiel mal hier schauen, ob Ihr nicht ein passendes Custom ROM findet.
Das einzige, was mich wirklich störte, war der langsame, beinahe lahm zu nennende, GPS Fix. Es konnte, wie oben erwähnt, bis zu zwei Minuten dauern, bis mein Standort erkannt wurde. Und dies, trotz installiertem GPS Fix aus dem Play Store.
Trotzdem, das Jiayu G4 Advanced hat mir in dieser Woche wirklich Spaß bereitet und es fällt mir sogar ein wenig schwer, es wieder zurückzuschicken.

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[OMT] Sony Xperia Z Test

Sony Xperia Z

Moin Moin, Servus und Hallo (um bei den Worten des Podcasts zu bleiben ;),

Ich hatte jetzt eine Weile Zeit, das Sony Xperia Z zu testen, welches mir freundlicherweise direkt von Sony für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • Ladegerät
  • USB-Kabel
  • Netzstecker/USB Adapter
  • Schutzfolie (beim Testgerät nicht dabei)
  • 2 NFC-Tags (beim Testgerät nicht dabei)
  • Ladestation (beim Testgerät nicht dabei)
  • Stereo Headset
  • Akku

Haptik und technische Daten:

Die technischen Daten des Xperia Z lesen sich gut. Wir haben es mit einem 12,7 cm (5 Zoll) Full-HD-Reality Display zu tun. Die Kamera ist eine 13 Megapixel Exmor RS Kamera, die in meinen Augen wirklich keine schlechten Bilder macht. Eine große Anzahl Bilder in voller Auflösung findet Ihr hier bei flickr. Angetrieben wird das nach IP55 und IP57 staub- und wasserdichte Gerät durch einen 1,5GHz Quadcore Qualcomm APQ8064+MDM9215M Prozessor, welcher durch 2 Gigabyte RAM und eine Adreno 320 GPU unterstützt wird. 16 Gigabyte Speicher sind in dem Gerät verbaut, wovon noch etwa 12,8 Gigabyte dem User zur Verfügung stehen. Per Micro SD Karte lässt sich der Speicher allerdings um bis zu 32 Gigabyte erweitern. Apps lassen sich allerdings nicht auf SD Karte speichern. Somit kann es also bei einigen großen Spielen schon relativ knapp werden. Da man ja aber Fotos und Videos zum Beispiel auf der SD Karte speichern kann, sollte man da trotzdem nicht in Bedrängnis geraten.
Die vordere Kamera bietet 2,2 Megapixel für zum Beispiel Selbstportraits oder zur Videotelefonie. Videoaufnahmen werden in 1080p aufgenommen, ein Beispielvideo vom Xperia Z und eines vom iPhone 4S binde ich hier in den Test ein. In das Internet geht ihr mit GPRS/EDGE/UMTS/HSPA/HSPA+/LTE oder natürlich WLAN. Die Kapazität des Akkus beträgt 2400 mAh, welcher in meinem Test gut einen bis anderthalb Tage durchhielt, je nach Benutzung.
Das Gerät an sich ist trotz der Größe noch mit einer Hand zu halten, wobei es durch die sehr eckige Bauform doch nicht gerade handlich ist. Was sich für mich doch als recht störend erwies, war besonders die Klappe, die den Headset Port verdeckte.

Kamera

13 Megapixel, eine ausgereifte Kamera Software, aber manchmal dann doch irgendwie “kraftlose” Bilder – ich glaube so lässt sie sich ganz gut beschreiben. Ich habe im Test alle Bilder mit dem “überlegene Automatik” Modus aufgenommen. Dort entscheidet die Kamera selbst, ob sie z.B. den Makro Modus oder etwas anderes auswählt.
Bei guten Lichtverhältnissen werden die Bilder wirklich gut. Nehmen wir uns allerdings Gegenlichtaufnahmen oder Aufnahmen bei schlechteren Lichtverhältnissen vor, dann werden sie doch, wie oben erwähnt, recht leicht kraftlos und wirken irgendwie verwaschen.
Testbilder bei flickr

Software

Auf dem Xperia Z läuft Android und zwar in der Version 4.2.1. Darüber hat Sony den eigenen Launcher gelegt, welcher überaus gelungen wirkt in meinen Augen und keinesfalls aufdringlich.
Was die Anpassung von Software und Hardware anbelangt, da war Apple mit dem iPhone für mich bis jetzt immer das Nonplusultra. Hier aber muss ich sagen, obwohl schon etwas älter und in den Benchmark Ergebnissen vielleicht nicht mehr das beste Gerät, so ein schnelles Android Device hatte ich bis jetzt noch nie in meinen Händen. Hut ab Sony. Recht witzig, für mich aber ohne großen Nutzen, fand ich die sogenannten Small-Apps. Wenn Ihr den Task Switcher öffnet, könnt Ihr dort eben diese “kleinen” Apps öffnen. Im Prinzip heißt dies, Ihr könnt z.B. ein Browser Fenster, einen Notizzettel und einiges mehr über dem eigentlichen Display öffnen. Es lässt sich immer nur eine dieser Apps öffnen und dann auch wieder schließen.

Display

Das 5 Zoll große Full-HD TFT-Display des Xperia Z besitzt eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln und hat eine Pixeldichte von 443 ppi. Auf dem kratzfesten Glas soll eine Folie das Zerbrechen verhindern. Die integrierte Bravia Engine 2 soll den Kontrast, die Farbgebung, das Farbrauschen und die Schärfe der Bilder optimieren. Der Touchscreen unterstützt übrigens Multi-Touch-Gesten mit bis zu zehn Fingern. Vielfach habe ich gelesen, dass der Ablesewinkel des Displays nicht so gut sein soll wie z.B. beim iPhone. Stimmt auch, aber ganz ehrlich, wen stört das? Also ich persönlich schaue eigentlich immer gerade auf mein Smartphone, wenn ich es bediene 😉

Fazit

Das Xperia Z kostet zur Zeit bei Amazon 424,99€ Sony Xperia Z bei Amazon (Aff.-Link)
Das ist immer noch ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass der Nachfolger Z1 560€ kostet, bzw. wenn man sich die Preise der Nexus Geräte vor Augen hält.
Die wichtigste Frage nun lautet doch aber: Kann ich das Gerät empfehlen? Klare Antwort: Ja, ich kann und ich will auch 🙂
Für ein 5 Zoll Gerät liegt es gut in der Hand, auch wenn es kein Handschmeichler ist. Die Kamera ist nicht perfekt, aber schön und gut. Der nicht so gute Ablesewinkel des Displays stört mich gar nicht. Die tolle Geschwindigkeit und das Gefühl des Spaßes, wenn man das Gerät benutzt, machen diese kleinen “Fehler” vollkommen und komplett wett.

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[OMT] Erster Eindruck & kleiner Rundgang um das Alcatel One Touch Fire

Alcatel One Touch Fire

Ein Smartphone für 89,99€? Gibt es nicht, meint ihr? Gibt es doch, sage ich 🙂

Die Rede hier ist vom Alcatel One Touch Fire bei Congstar, welches mir ebenfalls für einen Test freundlicherweise von Congstar zur Verfügung gestellt wurde. Dies hier ist allerdings noch nicht der Test, sondern nur ein kleines Hands-On, denn das Gerät trudelte erst gestern bei mir ein.

Die technischen Daten lesen sich für ein Gerät dieser Preisklasse eigentlich recht gut.

  • OS: Firefox OS
  • Display: 320×480 Pixel (262.144 Farben) – 3,5 Zoll Display (8,89 cm)
  • Gewicht: 108 Gramm
  • Maße: 115×62,3×12,2 Millimeter
  • Standbyzeit: 280 Stunden
  • Sprechzeit: 180 Minuten
  • SAR-Wert: 1.45 W/kg
  • Prozessor: 1.0 GHz Qualcomm Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 256 Megabyte
  • interner Speicher: 157,4 Megabyte (per MicroSD Karte aufrüstbar auf bis zu 32 Gigabyte)
  • Kamera: 3,15 Megapixel (Video Aufnahme in VGA Auflösung – 640×480 Pixel)
  • Datenverkehr: WLAN b/g/n , Bluetooth 3.0 , 3G mit bis zu 7,2 MBit
  • Akku: 1.400 mAh

Mein Testgerät ist orange mit weiß. Die Haptik hat mich auf den ersten Blick überzeugt, nichts knarzt bei mir.

Genaueres zu dem Gerät wird dann im eigentlichen Test folgen.

[OMT] Tolino Shine Test

tolino shine

Moin Moin liebe Leute,

vor einiger Zeit wurde ich auf den eBook Reader Tolino Shine aufmerksam. Da mich sehr interessierte, wie das Gerät gegenüber meinem Kindle von Amazon ankommt, habe ich mich auf die Suche nach einem Testgerät gemacht, welches mir dann freundlicherweise von Hugendubel zur Verfügung gestellt wurde. Der Tolino Shine kostet bei Hugendubel 99€. Ebenso gibt es ihn bei Thalia, Telekom, Weltbild, etc. zu erwerben. Diese Händler haben sich zusammengetan, um eine Kindle Konkurrenz herauszubringen. Leider haben sie die große Chance aber nicht ergriffen, ihr Gerät offen für alle ihre Shops zu machen. Sprich, wenn Ihr das Gerät bei Hugendubel kauft, dann habt Ihr Zugriff auf den Hugendubel Shop, bei Weltbild auf deren Shop, etc.
Wie sich dieses Gerät nun aber schlägt, das zeigen hoffentlich diese Zeilen.

Im Lieferumfang meines Testgerätes war folgendes enthalten:

  • Tolino Shine
  • USB Lade- und Verbindungskabel (leider liegt kein Netzstecker bei)
  • Kurzanleitung

Die Hardware:

Kommen wir wohl zum wichtigsten, der Hardware. Im Tolino Shine ist ein 6 Zoll eInk Pearl HD Touchscreen Display verbaut, welches mit 1024*758 Pixeln auflöst. Die eBooks wirken gestochen scharf und einwandfrei. Ferner ist das Display ein sogenannter Infrarot Touchscreen. Das Display hat eine Hintergrundbeleuchtung.
Ebenso steht ein 800 MHz Prozessor, unterstützt von 256 MB RAM, zur Verfügung. Der interne Speicher beläuft sich auf 4 GB, wovon allerdings nur 2 GB verfügbar sind. Diesen könnt Ihr allerdings mit einer SD Karte, bis zu 32 GB, erweitern, bzw. auf den Cloud Speicher von 25 GB in der Telekom Cloud ausweichen. Der Shine nimmt Verbindung auf mit dem Internet über WLAN im 802.11 b/g/n Standard. Das Gerät ist mit 183 Gramm nicht schwer und ließ sich in meinem Test auch mit einer Hand über längere Zeit problemlos halten. Der Akku hat eine Kapazität von 1500 mAh, welche dafür sorgt, dass der Shine ohne Hintergrundbeleuchtung gut bis zu einem Monat läuft. Mit andauernder Beleuchtung kam ich auf ca. zwei Wochen, welches aber auch noch absolut in Ordnung ist.

Software und Handling:

Das Betriebssystem des Shine basiert auf Android. Dies hat z.B. den Vorteil, dass man die onleihe nutzen kann oder andere Seiten. Diese kann man direkt mit dem integrierten Browser aufrufen und sich die eBooks direkt auf das Gerät laden. Für mich definitiv ein Vorteil gegenüber dem Kindle. Die unterstützten Formate sind ePub, PDF und TXT. Das gesamte Menü ist recht übersichtlich aufgebaut. Ihr kommt schnell in die Einstellungen, in den Shop oder zu den installierten Büchern.
Es gibt am unteren Ende des Gerätes eine Klappe, hinter der sich der USB Port und der SD Karten Slot verbirgt. Oben gibt es Buttons für die Beleuchtung und zum An- und Ausschalten des Gerätes. Unter dem Display, in der Mitte, gibt es einen Home Button, ähnlich wie bei den Apple Produkten.
Kommen wir doch auch mal zu einem Minus Punkt, der für mich allerdings so Minus ist, dass ein eBook Reader mit Touchscreen eigentlich gar nicht für mich in Frage käme. Und dies ist der Touchscreen. Bei meinem Kindle der, ich glaube, dritten Generation, gibt es ja am Rand neben dem Display Knöpfe, um vor- und zurück zu blättern. Dies gibt es beim Shine leider nicht und auch nicht beim Paperwhite. Um zu blättern, müsst Ihr also entweder auf das Display tappen oder wischen. Dies erschwert die Einhandbedienung für mich doch sehr.

Fazit:

Der Tolino Shine ist kein schlechter eBook Reader. Er ist schnell, die Software ist stabil. Warum kein Zugriff auf alle eBook Shops der Anbieter, die den Shine anbieten, möglich ist, das muss man wohl nicht verstehen. Die Einrichtung ging sehr einfach, der Webbrowser macht sogar Spaß, um z.B. vielleicht auch mal einen Wikipedia Artikel zu lesen. Die letzte Frage sollte lauten: Kann der Tolino Shine mit dem Amazon Kindle konkurrieren? Klare Antwort: Ja, er kann. Wenn Ihr nur einen schicken eBook Reader sucht und Euch nicht am Touchscreen stört, dann könnt Ihr ruhigen Gewissens zum Tolino Shine greifen.

[OMT] Jawbone UP Test

Inzwischen kümmert man sich selbst um seine Gesundheit. Man misst seine Schritte, merkt sich sein Essen und noch einiges mehr. Ob das alles so klappt, wie man sich das vorstellt, das sollen die kommenden Zeilen zeigen.

Vor einiger Zeit bin ich auf das Fitnessarmband UP von der Firma Jawbone aufmerksam geworden. Nur für euch 😉 habe ich einfach mal angefragt und tatsächlich wurde mir solch ein Armband zur Verfügung gestellt.
Dieses trage ich nun seit etwa drei Monaten, genügend Zeit, um mir ein Urteil bilden zu können. Und dieses möchte ich nun hier in Worte fassen.

Lieferumfang

  • Jawbone UP Armband
  • Kurzanleitung
  • USB/Armband Ladeadapter

Akku

Der Akku soll 10 Tage halten. Das hat er bei mir auf keinen Fall. Habe ich den Wecker eingeschaltet, mache ich an einigen Tagen einen Power Nap und lasse mich vielleicht sogar noch durch Vibrationen nach einer Stunde Inaktivität benachrichtigen, bin ich froh, wenn der Akku vier Tage hält. Schalte ich alle Dienste ab und lasse nur meinen Schlaf und meine Schritte tracken, bin ich in meinem Test bei etwa sieben Tagen gelandet. Beides ist etwas schade, aber wiederum vollkommen ausreichend, da das Armband in etwa anderthalb Stunden wieder komplett aufgeladen ist.

Das Armband

Beim UP habe ich mich für die Größe L entschieden, Small und Medium sind aber auch noch verfügbar. Auf der schon oben verlinkten Seite wird auch beschrieben, wie ihr die für euch passende Größe herausfinden könnt. Das Armband ist aus hypoallergenem TPU-Gummi gefertigt. Dazu kann ich sagen, dass ich eine wirklich empfindliche Haut habe. Allerdings hatte ich, seitdem ich das Armband trage, keinerlei Probleme, also kein Jucken, Ausschlag oder ähnliches.
Auf den ersten Blick wirkt das UP erst einmal so, als wenn es nun wirklich keinen Design Award gewinnen kann. Besonders an der Oberseite ist es doch recht klobig, hier stecken allerdings auch Akku und Sensoren drin. Wenn ich nach dem Design gehe, da kommt kein Armband für mich an dem Nike Produkt vorbei, aber ich schweife ab 😉
Bei dem UP habe ich mich für die Farbe Blau entschieden, welches in meinen Augen aber doch eher stark wie Türkis wirkt. Eine dezentere Farbe, wie z.B. Schwarz ist dann wohl doch eher zu empfehlen.
Das Armband verzichtet für das Tragen am Arm auf einen wirklichen Verschluss. Die beiden Enden, die zum einen den Bedienknopf, zum anderen den Klinke-Port enthalten, überlappen sich einfach und das Armband wird so am Arm gehalten. Dies hat dann allerdings leider zur Folge, dass man sich doch recht leicht an Kleidungsstücken, Ecken oder ähnlichem verfangen kann, wenn man nicht aufpasst. Es gibt eine LED an der Seite, wo der Bedienknopf ist, die z.B. leuchtet, wenn man zwischen Tag- und Nacht-Modus umschaltet. Ein Gewicht von 23 Gramm für das gute Stück wird angegeben. Das ist wirklich leicht und wenn man sich erstmal dazu entschlossen hat, es lange zu tragen, fällt es einem irgendwann einfach gar nicht mehr auf. Es wird angegeben, das man mit dem UP auch unter die Dusche steigen kann. Dazu kann ich allerdings nichts sagen. Nicht, dass ich Jawbone mit dieser Angabe nicht traue. Nein, unter der Dusche möchte ich einfach nichts an mir haben. Da würde es mich ernsthaft stören.

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Bedienung

Die Bedienung vom UP gestaltet sich wirklich denkbar einfach. Am Armband selbst gibt es nur einen Knopf, der verschiedene Funktionen startet, bzw. beendet. Haltet ihr ihn lange gedrückt, wechselt ihr vom Tag-Modus in den Nacht-Modus. Sprich, einmal werden eure Schritte, einmal euer Schlaf aufgezeichnet. Drückt ihr ihn einmal kurz und haltet ihn dann gedrückt, aktiviert sich die Stoppuhr. Dies könnt ihr nutzen, um eure Schritte für ein spezielles Event, z.B. Lauftraining oder ähnliches zu nutzen. Drückt ihr den Knopf zweimal kurz und haltet ihn dann gedrückt, aktiviert ihr die Power Nap Funktion. Sprich, ihr werdet im Zeitraum von einer halben Stunde durch sanfte Vibrationen, die ihr aber dennoch gut spürt, geweckt. Ansonsten gibt es für weitere Einstellungen die Apps für iOS und Android.
Mit dieser Software müsst ihr euer UP auch synchronisieren, damit die Schritte, der Schlaf, etc. erfasst werden. Leider gibt es in dem Armband kein Bluetooth. Somit müsst ihr den Klinke Stecker also in den Kopfhörer Anschluss eures Smartphones stecken. Dies hat mich aber bereits nach einigen Tagen nicht mehr gestört. Um die Apps nutzen zu können, müsst ihr darauf achten, dass euer Smartphone entweder mindestens iOS 5.1 oder Android 4.0 unterstützt, je nachdem, was ihr für ein Gerät habt. In den Apps könnt ihr dann z.B. auch Alarme erstellen, die euch via Vibration wecken. Das ganze funktioniert als Schlafphasenwecker. Sprich, das UP versucht herauszufinden, wann ihr leicht und wann ihr tief schlaft, um euch dann in einer Zeit zu wecken, wo ihr sowieso nur leicht schlaft.

Die Software

Um eines vorweg zu nehmen, weder für Mac, noch Linux, noch Windows gibt es eine Software für das Armband. Apps gibt es, wie oben erwähnt, für Android und iOS. Beide Apps funktionierten in meinem Test einwandfrei und es gibt keinerlei Unterschiede in der Funktion. Die App ist gewissermaßen die Schaltzentrale eures Armbandes. Hier werden die Daten grafisch ansprechend angezeigt, ihr könnt andere UP Nutzer in euer “Team” einladen und eure Leistungen vergleichen; ihr könnt Wecker stellen und auch manuell ein Training noch hinzufügen.
Was ihr ebenfalls machen könnt, was ich am Anfang auch getan habe, ist das Eintragen der Nahrung und der Getränke, die ihr zu euch nehmt. Dies geht, wie alles, nur in der App. Hat ein Produkt einen Barcode, könnt ihr diesen einscannen und hoffen, dass er in der Lebensmitteldatenbank zu finden ist. Ihr könnt auch Produkte manuell nachtragen; dies erwies sich aber doch als recht mühsam. Ebenfalls kann man nicht, jedenfalls habe ich es bis heute nicht gefunden, verschiedene Produkte zusammenfassen und z.B. als Abendessen 1, 2, 3, etc. abspeichern. Deswegen bin ich seit einigen Tagen auf die myfitnesspal App umgestiegen. Dort kann man dies nämlich tun und eigentlich sollten die Ergebnisse dann auch in der UP App landen. Doch geschieht das bei mir entweder deutlich zeitlich versetzt oder gar nicht. Irgendetwas scheint da also nicht zu stimmen. Ob das nun aber an Jawbone oder myfitnesspal liegt, dass konnte ich leider nicht herausfinden.

Fazit

Ich habe es so im Gefühl, das Fazit wird das schwierigste an diesem ganzen Post werden. Als erstes möchte ich festhalten, dass ich zu der wirklichen Genauigkeit, wie die Schritte gemessen werden, nicht wirklich etwas sagen kann. Ich habe das Armband mal gegen die Moves App und gegen die Runtastic Pedometer App antreten lassen. Die Ergebnisse glichen sich bis auf geringe Unterschiede ziemlich. Hilft das Armband nun wirklich, sich besser zu bewegen und gesünder zu leben? Dies kann ich in meinem Fall mit einem ganz großen JA beantworten. Es ist einfach klasse zu sehen, wie man sich so in etwa bewegt, wo man sich vielleicht mehr bewegen kann. Und dies im Zusammenspiel damit, dass man so grob sieht, was man isst. Einfach super! Ob dies nun allerdings die 130€ wert sind? Nun wird es schwierig. Schließlich kann jeder mit einem Smartphone z.B. myfitnesspal nutzen. Und die oben genannten Apps messen ja auch eure Schritte.
Ich kann euch also wirklich schlecht diese Frage beantworten. Deswegen beantworte ich es einfach mal aus meiner Sicht. Ja, der Preis ist wirklich gerechtfertigt, wobei man sicherlich mehr Leute locken könnte, wenn man vielleicht sogar auf unter 100€ geht und Bluetooth statt Klink einbaut. Auf jeden Fall werde ich sehr gerne das Armband auch nach dem Test weitertragen, um den positiv eingeschlagenen Kurs fortzusetzen.

[OMT] KAVAJ Case Vienna Test

Moin Moin,

Bild kavaj.de

Bild kavaj.de

heute, meine lieben Freunde, wenden wir uns einmal wieder einem kleinen Test eines Produktes zu. Und zwar soll es in diesem Post um das Case Vienna von KAVAJ gehen, welches für das iPhone 4/4S gedacht ist.
Das Case, welches nur die Rückseite und die Seiten schützt, wurde mir von der Firma KAVAJ freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle dafür.

Ich persönlich war in Sachen Schutz für Smartphones immer etwas übervorsichtig, gebe ich gerne zu. Früher hatte ich zusätzlich zu einer Ledertasche noch eine Display-Schutzfolie. Braucht man nicht wirklich, gab mir aber ein Gefühl der Sicherheit. Jetzt verzichte ich inzwischen auf Schutzfolien. Ich gebe aber gerne zu…für mich geht nichts über Ledertaschen. Alleine Leder anzufassen – hach – das hat schon was. Aber ich schweife ab 😉

Das Vienna Case ist gefertigt aus gehärtetem Kunststoff. In mattem Schwarz gehalten, fühlt es sich erstaunlich wertig an. Es ist rutschfest und soll auch schmutz-, kratzer- und fleckenabweisend sein. In meinem Test konnte ich auch keine Delle oder so daran feststellen. Es gibt für die Kamera und alle Anschlüsse perfekt gemachte Aussparungen, da gibt es rein gar nichts zu meckern. Die Rückseite und die Seiten vom iPhone werden durch das Case geschützt. Da die Front somit ohne Schutz ist, würde ich in diesem Fall doch z.B. eine Folie auf dem Display empfehlen – und sei es nur um wirklich auf Nummer Sicher zu gehen 🙂

Vom Design her gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Ich erwähnte ja bereits, dass es aus mattem schwarzen gehärteten Kunststoff gefertigt ist.
Auf der Rückseite ist der Name KAVAJ in schöner grüner Farbe aufgebracht, gefällt mir sehr gut und gibt einen schicken Touch.

Als Fazit lässt sich folgendes festhalten. Das Case ist schick, schützt die Rückseite gut, fasst sich für Kunststoff erstaunlich gut an und wirkt wirklich stabil. Alles in allem ist es die 9,90€, die es kostet, definitiv wert.

[OMT] Feedly macht sich selbstständig

Vor zwei Tagen gab es ein feedly Update unter iOS. Ihr wisst schon, feedly, der Nachfolger des Google Reader für mich.

feedly Update

Mit dem Update vor zwei Tagen läuft es also nun mit der feedly Cloud. Änderungen oder so sind mir noch nicht aufgefallen. Ich bin gespannt wie es da noch so weiter geht. Ohne RSS möchte ich auf jeden Fall momentan nicht.

Feedly - Smart News Reader
Feedly - Smart News Reader
Entwickler: Feedly Inc.
Preis: Kostenlos+
Feedly - Smarter News Reader
Feedly - Smarter News Reader
Entwickler: Feedly Team
Preis: Kostenlos
feedly - Chrome Web Store
feedly - Chrome Web Store
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

[Update] [OMT] WWDC 2013 Keynote Livestream auf dem Apple TV

Ich sage Danke Apple

ATV 2 WWDC Livestream
Heute Abend wird, auf jeden Fall auf dem Apple TV, die WWDC 2013 Keynote live übertragen.

Mal sehen ob es dann auch im Browser, auf dem iOS Gerät, möglich sein wird.

Ich freue mich.

Hier könnt ihr euch das Event dann auch im Browser “reinziehen”.

[OMT] Next Launcher 3D gibt es heute gratis

Moin Moin,

einen wirklich schicken Launcher, den Next Launcher 3D, gibt es heute gratis, angeboten von App des Tages.

An das Angebot zu kommen ist einfach.
Ihr ladet die Trial Version des Launchers und müsst ihn dann folgendermaßen freischalten:

In der Trail-Version einfach die Einstellungen (rechts unten die blauen Punkte, dann Home-Einstellungen), oder auf dem Homescreen einmal hochswipen, aufrufen, dort Über die Vollversion öffnen und Aktivieren betätigen. Dort gibt es in der oberen Zeile als Paypal-Konto
nextlauncher3d ein und im Feld darunter appoftheday.

Viel Spaß mit dem Launcher, bald auch im Test hier.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁
Next Launcher 3D Shell Lite
Next Launcher 3D Shell Lite
Entwickler: GOMO Limited
Preis: Wird angekündigt

[OMT] Ich habe meinen Homescreen vorgestellt

Guten Abend,

Ein kurzer Post im Prinzip in eigener Sache.

Ich wurde angeschrieben, ob ich nicht mal meinen Homescreen präsentieren, und ein paar Worte über die verwendeten Apps verlieren will.
Habe ich natürlich gerne gemacht. Hinter folgendem Link findet ihr das Ergebnis.

Mein Homescreen

Und insgesamt schaut doch mal auf dem Blog vorbei.
Ich finde ja, es lohnt sich.