vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit, das Honor 6X über einige Wochen testen zu können. Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt und möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich dafür bedanken. Wie sich das Gerät geschlagen hat und was ich von dem Smartphone halte, das erfahrt ihr im nachfolgenden Test.
Lieferumfang:
Honor 6X
Netzteil
microUSB Kabel
SIM-Eject Tool
Papierkrams
Technische Daten:
GSM / HSPA / LTE
Maße: 150,9 x 76,2 x 8,2 mm
Gewicht: 162 Gramm
Dual-SIM (Nano)
5,5 Zoll LTPS IPS LCD Display, 1080 x 1920 Pixel, 72,8% screen-to-boday ratio, 403 ppi
Das 6X ist definitiv, alleine schon vom Preis her, in der Mittelklasse einzuordnen. Ich muss aber sagen, von der Geschwindigkeit war ich wirklich begeistert. Im alltäglichen Gebrauch konnte ich weder Ruckler noch Gedenksekunden feststellen. Allerdings läuft natürlich ein Honor 8 noch einmal schneller, was ich aber nur so richtig bei Spielen merkte. Denn hier musste man bei manchen Spielen z.B. schon einmal die Grafikqualität auf Mittel einstellen. Damit kann ich bei dem Preis aber wunderbar leben. Und nun kommen natürlich auch noch, wie immer, die Benchmark Ergebnisse:
Epic Citadel Benchmark Ultra High Quality: 45,9 FPS
Quadrant Standard Benchmark: 17735
CF-Bench Benchmark: 64605
Geekbench 4 Benchmark RenderScript Score: 1911
Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 789
Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 3306
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2786
Vellamo Benchmark Metal: 1485
Vellamo Benchmark Multicore: 2045
AnTuTu Benchmark v6.2.7: 56670
GFXBench Benchmark Best Score: 175,8 Frames
3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme: 377
PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 10 Stunden 28 Minuten
PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 4481
3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 11728
Akku:
3340 mAh hat der nicht auswechselbare Akku im Honor 6X. So sehr ich mich auch bemüht habe, bin ich trotz meines Nutzungsverhaltens (was ihr in anderen Tests nachlesen könnt) mindestens auf anderthalb, wenn nicht sogar auf zwei Tage Akkulaufzeit gekommen. Das empfand ich persönlich als sehr angenehm, obwohl man es ja leider heutzutage schon gewöhnt ist, jeden Abend sein Smartphone an den Strom zu stecken. Und natürlich kommt hier auch noch einmal das PC Mark Ergebnis:
PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 10 Stunden 28 Minuten
Kamera:
Von hinten hat mich das 6X wirklich ein wenig an das Huawei Mate 9 (oaad.de Test) erinnert. Das liegt unter anderem daran, dass das 6X ebenfalls eine Dual Kamera hat. Die eine Linse ist die Hauptlinse, die andere ist dafür da, Tiefeninformationen zu liefern. Dadurch habt ihr wieder solch einfache Möglichkeiten, den Hintergrund unscharf zu machen, wie man es sonst von einer DSLR kennt. Das klappt genauso gut wie beim Mate 9 oder Honor 8, sieht aber nicht unbedingt besser aus, als wenn man eine App dafür bemüht. Versteht mich nicht falsch, die Ergebnisse können mich begeistern. Ich frage mich nur, ob man nicht lieber nur eine Linse hätte einbauen sollen und diese dann noch besser gemacht hätte.
Die Ergebnisse der Testbilder insgesamt wissen mich zu überzeugen. Farben und Kontrast stimmen da für mich. Bei schönem Wetter werden die Bilder teilweise richtig gut. Aber auch, wenn die Sonne fehlte, sind die Bilder immer noch gut. Hier würde ich sagen, dass 9 von 10 Bildern mich definitiv überzeugt haben. Und ich hätte auch keine Probleme damit, Bilder oder auch Videos mit dem Honor 6X in meinem Urlaub zu machen. Ein Testvideo wird wie immer am Ende des Tests eingebunden. Und wenn ihr nun Lust habt, euch einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder zu machen, dann folgt ihr einfach diesem Link zu Google Fotos.
Über das Gerät:
Fazit:
Und da wären wir auch schon wieder beim Fazit angelangt. Genauso wie bei vmall kostet das Honor 6X 249,00 Euro. Ich will das Fazit dieses mal etwas kürzer halten. Deswegen fasse ich mich einfach kurz und sage Ja ;). Ja, ich kann eine Kaufempfehlung für das Honor 6X aussprechen. Ja, das Display ist toll. Ja, die Verarbeitung zeigt keine Mängel. Ja, auch die Kamera kann ich empfehlen.
Natürlich kriegt ihr noch einmal bessere Geräte, wenn ihr mehr Geld in die Hand nehmt. Natürlich hat das 6X noch microUSB und kein USB-C, was schöner gewesen wäre. Und leider hat das Smartphone wieder einen Hybrid-Slot. Das heißt entweder Dual-SIM oder aber SIM+microSD. Aber trotzdem kann ich nicht anders, als das Honor 6X zu empfehlen.
Einzig und allein, genauso wie beim Honor 8 und dem Mate 9 von Huawei, bleibt auch hier der hohe SAR-Wert ein Kritikpunkt, an den man denken sollte.
über den Jahreswechsel hatte ich das Vergnügen, das Huawei Mate 9 testen zu können. Wegen Grippeerkrankung kommt der Testbericht nun später als geplant. Wie das Smartphone bei mir abgeschnitten hat, das erfahrt ihr im folgenden Test.
Lieferumfang:
Huawei Mate 9
Headset
Ladegerät
USB-C Kabel
USB-C zu microUSB Adapter
SIM-Eject Tool
Schnellstart Anleitung
Backcover
Technische Daten:
GSM / CDMA / HSPA / EVDO / LTE
Maße: 156.9 x 78.9 x 7.9 mm
Gewicht: 190 Gramm
Single SIM (Nano-SIM) or Dual SIM (Nano-SIM, dual stand-by)
Und wir kommen zu den Benchmark Ergebnissen. Das Huawei Mate 9 hat mich in keinem Punkt enttäuscht. Wirklich schnell und einfach gut.
Quadrant Standard Benchmark: 40308
CF-Bench Benchmark: 67823
Geekbench 4 Benchmark Single-Core Score: 1927
Geekbench 4 Benchmark Multi-Core Score: 6109
AnTuTu Benchmark v6.2.6: 141296
GFXBench Benchmark Best Score: 729,0 Frames
Epic Citadel Benchmark Ultra High Quality: 60,7 FPS
3D Mark Benchmark Sling Shot Extreme: 2576
3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 28524
PC Mark Benchmark Work 2.0 performance score: 6263
PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 11 Stunden 35 Minuten
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 6235
Vellamo Benchmark Metal: 3364
Vellamo Benchmark Multicore: 4281
Akku:
Der Akku des Mate 9 ist mit seinen 4000 mAh durchaus groß gehalten. Natürlich könnte er größer sein, besonders bei einem fast 6 Zoll großen Display. Doch durch die verhältnismäßig geringe Full-HD Auflösung kam ich auf jeden Fall locker über den Tag. Und meistens war sogar noch ein zweiter Tag drin. Außerdem ist das Huawei Mate 9 dank Quick Charge sowieso schnell aufgeladen, was mein Verhalten mit dem Aufladen geändert hat. So kann man viel häufiger zwischendurch mal wieder Strom geben. Und hier noch einmal die vom PC Mark Benchmark ermittelte Akkulaufzeit:
PC Mark Benchmark Work 2.0 battery life: 11 Stunden 35 Minuten
Kamera:
Über die Kamera im Mate 9 kann man nicht meckern. Leica Optik, Dual Kamera, wieder mit Farb- und Monochrom-Sensor, den man auch manuell ansprechen kann, um halt monochrome Bilder zu knipsen. Und wie häufig bei Huawei eine wirklich hervorragende Kamera- App, von der sich auch Apple mal eine Scheibe abschneiden könnte. Ich habe immer den Modus (oder „Film“) ‚Leuchtende Farben‘ eingestellt. Damit wurden die Bilder meiner Meinung nach noch einmal deutlich besser. Sehr schön fand ich auch den 2fach Zoom, der gut funktioniert hat. Ob die Qualität nun etwas leidet oder gar nicht, das weiß ich nicht so genau. Ich bin mit den Ergebnissen auf jeden Fall wirklich zufrieden gewesen. Wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, der folgt einfach diesem Link zu Google Fotos. Und ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein.
Über das Gerät:
Fazit:
Und da sind wir auch schon wieder am Ende des Tests angelangt… beim Fazit.
Das Huawei Mate 9 kostet bei Amazon 699,00 Euro. Das ist ein stolzer Preis. Dafür bekommt ihr aber auch ein stolzes wirklich ein edles Smartphone, welches mit einer hervorragenden Verarbeitungs-qualität, einer hervorragenden Kamera, einer hervorragenden Performance und einem tollen Display glänzen kann. Das Einzige, was mich persönlich von einem Kauf wahrscheinlich abhalten würde, ist der hohe SAR Wert des Gerätes. Dieser liegt bei 1,64 W/kg. Natürlich liegt dies noch unter dem Grenzwert von 2,0 W/kg. Da andere Hersteller aber einen deutlich niedrigeren Wert aufweisen, würde ich wahrscheinlich eher zu solch einem Gerät greifen. Wen das aber nicht stört und wer dieses Geld ausgeben möchte, der macht mit dem Huawei Mate 9 definitiv nichts verkehrt.
Screenshots und Benchmark Ergebnisse in Bildern findet ihr hier.
Einmal im Leben – nun gut, vielleicht jetzt ein bisschen übertrieben von mir 😉 – kommt ein Smartphone vorbei, was einem einfach absurd gut gefällt.
Jetzt wurde es wieder Zeit für eben solch ein Smartphone und die Rede ist vom Honor 8, welches mir zwar leider nicht in der unverschämt schönen Farbe Sapphire Blue aber dafür im ebenfalls sehr schönen Pearl White für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Ob mich das Smartphone auch weiterhin so überzeugt hat, wie es meine Einleitung vermuten lässt, das erfahrt ihr im nachfolgenden Test.
Lieferumfang:
Honor 8
Ladegerät
USB Type-C Kabel
Papierkram
SIM-Eject Tool
Technische Daten:
GSM / HSPA / LTE
Maße: 145,5 x 71 x 7,5 mm
Gewicht: 153 Gramm
Dual-SIM (Nano-Sim) oder eine SIM und microSD Karte
LTPS 5,2 Zoll Display, 1080 x 1920 Pixel, 72,5% screen-to-body ratio, 423 ppi
Sar Wert: Head SAR 1.50W/kg, Body SAR (5mm) 1.69W/kg
nicht austauschbarer 3000 mAh Li-Po Akku
Benchmark:
Interessanterweise ist es mir nicht gelungen, außer dem 3DMark Benchmark und dem Quadrant Standard Benchmark andere Benchmark Apps zu installieren. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran das lag, also ob an einem dauerhaften Fehler im PlayStore oder daran, dass bei meinem Testgerät irgendetwas anders war, als bei den Honor 8 Geräten, die frei im Handel zu kaufen sind.
Deswegen gibt es also nur zwei Benchmark Ergebnisse. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Honor 8 im normalen Betrieb, aber auch bei Spielen, rennt. Auf Gedenksekunden trifft man höchstens mal bei ganz anspruchsvollen Spielen. Ansonsten hat man aber wirklich eine kleine Rennmaschine in der Hand :).
Hier nun die Ergebnisse:
Quadrant Standard Benchmark: 33449
3D Mark Benchmark Sling Shot: 938
Akku:
Da es mir, wie oben erwähnt, ja nicht gelungen ist, den PCMark Benchmark zu installieren, gibt es also nun keine Benchmark Akku Ergebnisse, sondern nur Erfahrungswerte.
Als Akku habt ihr es mit einem 3000 mAh Akku zu tun, den ihr nicht austauschen könnt. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe das Smartphone wirklich gefordert. Also Kamera benutzt, Musik gehört (teilweise gestreamt), Podcasts gehört und bei Spaziergängen häufig Pokémon Go aufgehabt, um Eier auszubrüten und Viecher zu fangen. Was soll ich sagen, mit einer DoT von gut 5-6 Stunden bin ich immer über den Tag gekommen und hatte abends noch so meine 20-30 Prozent Akku übrig. Hatte ich es im „normalen“ Gebrauch, sprich hier und da mal ein Foto, bisschen Podcast hören, Push Mail für drei Konten und ein bisschen soziale Netzwerke von unterwegs hatte ich abends gut meine 65 Prozent Akku übrig und bin auch noch über den nächsten Tag gekommen. Wobei man dank QuickCharge durchaus auch zwischendurch mal etwas Strom nachladen kann. In etwas mehr als einer Stunde ist der Akku übrigens wieder voll. Das ist klasse und fehlt beim neuen iPhone übrigens immer noch.
Kamera:
So sehr ich mich auch bemühe, ich finde nicht wirklich einen Punkt, bei dem ich über die Kamera meckern kann. Sowohl Fotos am Tag als auch im Dunkeln werden wirklich nett. Farben nett, Kontraste nett und selbst der automatische Weißabgleich haut gut hin. Da könnt ihr auch manuell sonst einiges steuern, ein Pro-Modus ist nämlich mit an Bord. Die Kamera App zeige ich euch auch noch einmal genauer im Über das Gerät: Video. Videos wirken nett, allerdings müsst ihr hier das Smartphone gut festhalten oder vielleicht sogar ein Stativ nutzen. Ein OIS ist nämlich nicht integriert, kenne ich aber so auch schon von meinem iPhone 6. Die Dual Kamera ist einmal ein Farb- und einmal ein Monochromsensor. Allerdings könnt ihr – anders als beim Huawei P9/P9 Plus – den Monochromsensor nicht separat ansteuern und so schicke Monochrom Bilder knipsen. Hier bleibt euch nur, den Filter auszuwählen. Diese Bilder wirken aber trotzdem netter als die Filter beim iPhone und ich mit meinem „Nicht-Fotografen- Auge“ kann gar nicht so große Unterschiede zum Bild erkennen, welches ich damals mit dem P9 Plus geknipst habe. Eine nette Funktion, die ebenfalls eingebaut ist, ist dass ihr auf Grund der Dual-Kamera mit dem Fokus im nachhinein spielen und ihn versetzen könnt. Das klappt z.B. bei Aufnahmen von Blumen wirklich gut und sieht auch noch schick aus. Testvideos binde ich wie immer am Ende ein. Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, der folgt einfach diesem Link und landet bei Google Fotos, bei den von mir geknipsten Testbildern.
Über das Gerät:
Fazit:
Selten ist mir ein Fazit so leicht gefallen wie beim Honor 8. Jedenfalls bis auf eine kleine Ausnahme. Und das ist der absurd hohe SAR Wert, im Gegensatz zu der Konkurrenz. Mich und andere, die sich daran stören, die könnte das vielleicht vom Kauf abhalten. Wen der SAR Wert nicht stört, der kann das Honor 8, welches bei Amazon 399,00 Euro kostet und bei vmall.eu (ihr bekommt momentan noch ein TPU Case dazu) ebensoviel kostet, ohne Sorge kaufen. Ihr bekommt ein herrlich verarbeitetes Gerät, welches unverschämt gut aussieht und so schöne Dinge wie einen Infrarot Port zum Steuern von TV, etc. und einen konfigurierbaren SmartKey bietet. Das Display ist über jeden Zweifel erhaben, die Kamera ist gut, der Akku einfach top. Mir gefällt die EMUI über Android wirklich wie immer sehr gut. Und Honor hat ja angekündigt, das Honor 8 zwei Jahre mit Updates zu versorgen. Android 7 sehen wir also auf jeden Fall noch. Durch die EMUI gefällt mir übrigens selbst Android ziemlich gut. Nein, das ist eigentlich falsch ausgedrückt. Gegen Android an sich habe ich sowieso nichts. Hier sehen aber die Honor Apps, also Kamera, Kalender, etc. doch sehr iOS ähnlich aus. Und das gefällt mir als großem Freund der iOS Designsprache doch sehr gut.
Und ich kann folgendes festhalten: Das HTC One A9 damals war das Erste Android Smartphone, wo es mir so ging. Und jetzt beim Honor 8 geht es mir wieder genauso. Da frage ich mich schon, wieso ich eigentlich Hunderte von Euros ausgeben sollte für ein iPhone, wenn ich doch mit dem Honor so unglaublich viel Smartphone für soviel weniger Geld bekommen kann.
Screenshots der UI und die Benchmark Ergebnisse in Bildern gibt es übrigens hier.
Und da wären wir auch schon bei den Benchmarks angekommen. Eines vorweg, die Benchmark Ergebnisse können sich natürlich nicht mit denen der Flaggschiffe unter den Smartphones messen. Und ja, hier und da merkt man mal eine ‚Gedenksekunde‘ oder eine App startet nicht ganz so schnell. Aber im großen und ganzen hat das Honor 5X wirklich ein hervorragendes Tempo bei der Arbeit und auch bei Spielen.
CF-Bench Benchmark: 62038
Quadrant Standard Benchmark: 27367
PC Mark Benchmark Work performance score: 3857
PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 33 Minuten
3D Mark Benchmark Sling Shot: 198
AnTuTu Benchmark v6.1.4: 39298
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 695
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3002
GFXBench Benchmark Best Score: 366,2 Frames
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2164
Vellamo Benchmark Metal: 1123
Vellamo Benchmark Multicore: 1713
Akku:
Der 3000 mAh Akku vom 5X ist für mich wirklich über jeden Zweifel erhaben. Im Dual-SIM Betrieb, mit zahlreichen geknipsten Fotos, Musik und Podcast hören und einigen Spielsessions, einer SoT von um die sieben Stunden, hatte ich nach ziemlich genau zwei Tagen noch eine Restakkukapazität von etwas über 30 %. Und das in einem Low-End Modell. Ganz ehrlich, solch einen Akku würde ich mir in jedem High-End Modell ebenfalls wünschen.
PC Mark Benchmark Work battery life: 8 Stunden 33 Minuten
Kamera:
Und wir wenden uns dem Herzstück eines jeden Smartphones zu, und zwar der Kamera. 13 Megapixel hat diese. Und um eines vorwegzunehmen, sowohl die Qualität der Bilder als auch der Videos wissen mich zu überzeugen, erst recht, wenn man dann noch an den Preis des Smartphones denkt. Farben, Kontraste, dies alles stimmt, jedenfalls in meinen Augen.
Leider hat die Kamera keinen Pro Modus integriert bekommen. Das wäre gewissermaßen der Punkt auf dem i geworden. Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen möchte, hier bei Google Fotos habe ich ein paar Bilder hochgeladen.
Über das Gerät:
Fazit:
Das Fazit zu verfassen über das Honor 5X fällt mir erfreulicherweise sehr leicht. Das Honor 5X kostet zur Zeit bei Amazon 229,00 Euro. Und ja, diesen Preis ist das Smartphone auf jeden Fall wert, wobei natürlich ein Preis unter 200 Euro noch netter wäre.
Vor sagen wir mal zwei bis drei Jahren wäre ich noch nicht auf die Idee gekommen, zu diesem Preis ein Smartphone bekommen zu können mit einem FullHD Display, einem Gehäuse aus Aluminium, mit einer guten Kamera und einem tollen Fingerabdruckscanner, der nicht nur das Gerät entsperrt, sondern dank EMUI so nette Dinge kann wie die Notification-Leiste nach unten zu ziehen, etc. Dazu kommt, dass ihr dieses mal endlich nicht zwischen Dual-SIM & keine microSD Karte oder eine SIM & microSD Karte entscheiden müsst. Endlich ist es in einem Huawei/Honor Gerät möglich, zwei SIM Karten und eine microSD Karte zu nutzen. Ganz so möchte ich das ab jetzt immer haben :).
Wer also ein absolut patentes und potentes Smartphone sucht, aber nicht so viel Geld ausgeben möchte, demjenigen kann ich das Honor 5X nur ans Herz legen und eine wirkliche Kaufempfehlung aussprechen.
Die Screenshots mit allen Benchmark Ergebnissen findet ihr dieses mal übrigens hier.
microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB (SIM 2 Slot anstelle einer zweiten SIM Karte)
3G Modell: 16 GB interner Speicher
LTE Modell: 16 oder 32 GB Modell
3 GB RAM
Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p@30fps Video
Hauptkamera: Dual 8 Megapixel, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, dual-LED Flash, 1080p@30fps Video
WiFi 802.11 a/b/g/n
Bluetooth 4.0
LTE Modell: NFC
nicht austauschbarer 3600 mAh Li-Po Akku
Benchmark:
Und da kommen wir also einmal mehr zu den Benchmarks:
Vellamo Benchmark Multicore: 1767
Vellamo Benchmark Metal: 1365
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 3594
CF-Bench Benchmark: Overall Score 41996
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 896
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3212
AnTuTu Benchmark v5.7.1: 42759
Quadrant Standard Benchmark: 11351
In manchen Benchmarks belegt das Honor 6 Plus nicht die ersten Plätze. Dazu kann ich nur anmerken, dass dies halt zeigt, dass Benchmarks eben doch nicht alles über die Stärke eines Smartphones aussagen. Ich kann nur sagen, dass das 6 Plus mich in meinem Test nicht einmal enttäuscht hat. Immer war es schnell genug, um auch anspruchsvolle Spiele zu bewältigen. Aber auch simple, alltägliche Dinge in der Benutzung eines Smartphones liefen wunderbar durch.
Akku:
3600 mAh sind eine Ansage für einen Smartphone Akku. Und im Falle des Honor 6 Plus wird man da Gott sei Dank auch nicht enttäuscht. Trotz des großen und tollen 5,5 Zoll Displays hatte ich keinerlei Probleme, eine Akkulaufzeit von zwei Tagen zu erreichen. Mit Glück und etwas Mühe waren sogar glatte drei Tage drin.
Spielt man nun viele anspruchsvolle Spiele oder streamt viele Videos, dann ändert sich natürlich auch die Akkulaufzeit. Das muss jedem klar sein.
Kamera:
Kommen wir zur Kamera des Honor 6 Plus. Auf der Frontseite findet man eine 8 Megapixel Kamera. Die wirkte im kurzen Anschauen gar nicht schlecht. Auf der Rückseite findet man gleich zwei 8 Megapixel Linsen. Diese helfen dem Smartphone nicht nur, die doppelte Menge Licht zu erfassen. Sie bieten auch die Möglichkeit, nachträglich den Fokus zu verändern, was man so ähnlich ja auch schon von HTC Geräten kennt.
Dazu gibt es noch einen „Super-Nacht“ Modus in der Kamera, welcher besonders schöne Bilder in der Nacht ermöglichen soll. Ich habe es einmal im Garten ausprobiert, muss aber sagen, ohne Stativ geht da natürlich gar nichts. Auch sollte man nun keine Wunderbilder erwarten. Aber auch die Nachtbilder sind doch echt gut für ein Smartphone. Bei gutem Wetter leistete sich die Kamera im Grunde genommen auch keine Fehler. Hier und da war mir der Autofokus etwas langsam oder der automatische Weißabgleich hat etwas gesponnen. Aber dies ist nichts, was man direkt bei der Aufnahme ändern kann. Also geht auch das im Grunde in Ordnung, wenngleich es doch etwas nervig war.
Das Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen möchte, der folge nun einfach diesem Link zu flickr.
Über das Gerät:
Das Honor 6 Plus ist in meinen Augen ein wirklich schickes Smartphone. Da besteht für mich keinen Zweifel. Auf der Oberseite und an den Seiten findet man einen Aluminium(?) Rahmen, der ein wenig an das Design älterer iPhones erinnert. Wieso dieser Rahmen auf der Unterseite allerdings nicht fortgeführt wurde, das verstehe ich leider nicht. Die Rückseite besteht aus Fiberglas. Das fühlt sich im Endeffekt auch recht wertig an, aber mehr als ein „ja, ist in Ordnung“-Gefühl kommt da bei mir leider nicht rüber. Powerbutton und Lauststärkewippe finden sich auf der rechten Seite.
Ebenso sind dort die beiden SIM Slots, von denen ja einer, wie oben erwähnt, auch für eine microSD Karte benutzt werden kann. Diese sind leider nicht ganz plan mit dem Rahmen. Das stört zwar eigentlich nicht, stört aber -für mich jedenfalls- doch die Optik. Auf der Oberseite befindet sich neben dem 3,5 mm Klinkeanschluss (was bei mir ja immer Bonuspunkte gibt) auch ein Infrarotsender. Mit einer vorinstallierten App kann man das Honor 6 Plus nämlich auch als Fernbedienung für Fernseher und Co benutzen. Das klappte bei meinem Medion Fernseher einwandfrei. Vom internen Speicher, der bei meinem Testgerät eine Größe von 32 GB hatte, stehen insgesamt 25,77 GB zur Verfügung. Davon waren etwas weniger als 20 GB noch frei. Da man ja auch eine microSD einschieben kann, sollte dies im Endeffekt aber in Ordnung gehen.
Schön ist, dass das 6 Plus auch die „Double-Tap to Wake“ Funktion unterstützt. Auf dem Smartphone läuft als Betriebssystem Android in der Version 4.4.2. Als Oberfläche hat Honor bzw. Huawei die eigene Emotion UI in der Version 3.0 drübergelegt. Ich muss ganz ehrlich sagen, durch die Emotion UI vermisse ich Android 5.x nicht wirklich, wofür aber auch ein Update angekündigt wurde, was mein Testgerät aber noch leider nicht erreicht hat beziehungsweise überhaupt noch nicht zur Verfügung steht.
Manche Leute wird es wahrscheinlich stören, dass man bei der Emotion UI keinen App Drawer zur Verfügung hat, wie man es ja sonst bei Android kennt. Bei der Emotion UI landen alle Apps direkt auf dem Homescreen, im Prinzip wie bei iOS. Auch die Kamera App erinnert mich sehr an iOS. Dies stört mich aber rein gar nicht. Vielmehr habe ich das Gefühl, bei der Emotion UI mich direkt zu Hause gefühlt zu haben.
Fazit:
Und da kommen wir auch schon beim Fazit an. Das Honor 6 Plus kostet zur Zeit bei Amazon 399,00 Euro. Somit siedelt sich das 6 Plus im High End Bereich an, genau hinter dem Honor 6, welches 299,00 Euro kostet. Das 4X, welches ich ja auch schon getestet habe, startet diese Reihe mit einem Preis von 199,00 Euro. Das Honor 6 habe ich ja nun noch nicht getestet. Aber die Frage, vor der wir nun stehen, ist ja folgende: Ist das Honor 6 Plus den doppelten Preis des 4X wert? Und da kann ich eigentlich nur ja sagen.
Das Gehäuse gefällt mir besser. Das Display ist besser. Die Kameras sind besser. Insgesamt wirkt das Honor 6 Plus einfach wirklich wie ein High-End Gerät, was es ja auch ist. Die Geschwindigkeit ist in allen Bereichen klasse, das Display ebenso. Hier und da schwächelt die Kamera etwas. Aber das 6 Plus ist ja auch noch einmal günstiger als ähnliche High-End Geräte von Samsung und Co. Ich kann also nicht anders, als eine wirkliche Kaufempfehlung für das Honor 6 Plus auszusprechen. Verkehrt macht ihr hier bestimmt nichts. Und mir fällt es sogar richtig schwer, das Testgerät zurückzuschicken :).
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