Das HTC One M8 wurde vorgestellt.
Meine Meinung in akustischer Form kommt hier.
(via bestboyz.de / via bestboyz.de)
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Moin Moin,
Im Jahr 2013 gab es zwei Android Smartphones, die es mir wirklich sehr angetan haben. Das waren einmal das LG G2 und einmal das HTC One. Natürlich, es waren nicht die einzigen Spitzenmodelle des Jahres. Aber sie haben mich einfach überzeugt. Nun, kurz vor Vorstellung des Nachfolgers durch HTC, kommt hier endlich der Test des HTC One, welches mir freundlicherweise von Phone House für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Kamera:
Dann nehmen wir uns als erstes doch gleich mal die Kamera vor. Immerhin hat HTC da mit ihren UltraPixeln doch fleißig Werbung gemacht. Oder bleibt dann doch am Schluss einfach "nur" eine 4 MP Kamera übrig? Bevor ich fortfahre, nur eine kleine Anmerkung: Bei allem sollte man nie vergessen, dass man hier nicht von einer Kamera, sondern eigentlich ja "nur" von einem Telefon spricht.
Ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach zu beantworten diese Frage. Die Kamera App weiß mich voll zu überzeugen, sowohl in der Optik, wie auch in der Performance. Low-Light Bilder werden ziemlich gut, finde ich. Gegenlichtaufnahmen werden sehr dunkel. Und insgesamt schwankt die Qualität der Bilder teilweise sehr. Manchmal war ich wirklich enttäuscht. Manchmal haben sie mich begeistert. Insgesamt aber nicht wirklich besser oder schlechter als bei anderen Smartphones, die ich getestet habe. Ein normales und ein SlowMotion Video binde ich am Schluss ein. Eine Anzahl Bilder findet ihr hier in meinem flickr Account. Nett bzw. eher witzig fand ich die HTC Zoe Funktion. Damit könnt ihr z.B. kleine drei Sekunden Clips aufnehmen, automatisch Video Highlights aus euren Bildern und Videos erstellen lassen usw. Genaueres findet ihr, wenn ihr dem Link folgt.
Tastatur:
In diesem Fall gibt es, zu Recht, einen eigenen kleinen Absatz für die Software Tastatur. Bei anderen Android Smartphones gibt es etwas, was ich so gut wie immer als erstes mache. Ich installiere das SwiftKey Keyboard. Das habe ich in diesem Fall nicht getan. Wieso? Weil es die HTC Tastatur wirklich mit SwiftKey aufnehmen kann. Man kann swypen oder normal tippen. Die Wortvorhersage ist erstaunlich gut. Allerdings kann ich nur empfehlen, vor der ersten Benutzung in den Einstellungen die Fingereingabe-Kalibrierung durchzuführen. Wortvorhersage und Handling der Tastatur haben sich dadurch enorm verbessert.
Akku:
2300 mAh wirken auf dem Papier nicht so wirklich viel. Was habe ich denn für Erfahrungen mit der Laufzeit des Akkus gemacht? Besonders nach dem 4.4.2 Update ist diese extrem gut geworden. Bei meinem Nutzungsverhalten (z.B. nachzulesen in anderen Testberichten) bin ich ziemlich gut auf anderthalb Tage gekommen. Habe ich mich etwas eingeschränkt, waren sogar zwei bis zweieinhalb Tage drin. Das ist für die heutige Zeit in meinen Augen wahrlich ein toller Wert. Wie auch immer HTC das gemacht hat, es ist toll.
Benchmarks:
Unter Android 4.3 kam das HTC One im Antutu Benchmark auf 26026 Punkte.

Im Quadrant Benchmark landete das Gerät bei 12028 Punkten.
Inzwischen ist das Android 4.4.2 Update auf meinem Testgerät eingetrudelt.

Nun wird im Antutu Benchmark 27869 Punkte erreicht. Das nur für Fans von Benchmarks. Ich gebe da immer relativ wenig drauf. Hauptsache, das Smartphone/Tablet läuft schnell und flüssig. Und da habe ich beim HTC One rein gar nichts auszusetzen. Menü, Spiele, Browser, etc., alles rennt. So soll es sein, so macht es Spaß.
Haptik & Bedienung:
Das HTC One besteht aus einem Aluminium Unibody Gehäuse. Das ist extrem toll, vor allen Dingen im Gegensatz zu den ganzen "Plastikbombern", die es da draußen gibt. Für mich macht es das HTC One somit zu dem "iPhone unter den Android Smartphones".

Hier passen einfach Gehäuse und auch die erstaunlich schöne und elegante HTC Sense Oberfläche einfach zusammen. Leider wird dieses Gefühl immer wieder, jedenfalls in meinen Augen, gestört. Es gibt einfach noch zu wenig schöne Android Apps. Klar, inzwischen findet man auch für Android eigentlich alle die Apps, die es auch für iOS gibt. Aber noch immer habe ich das Gefühl, dass die Entwickler unter iOS nicht nur auf Funktionalität Wert legen, sondern auch auf Ästhetik. Dies fehlt mir einfach unter Android. Ober- und unterhalb des Displays findet man jeweils einen Lautsprecher für den BoomSound von HTC. Das ist wirklich mal ein feiner Sound, besser als bei allen anderen Smartphones, die bis jetzt durch meine Hände gewandert sind.

Der Power Button für das Gerät befindet sich nicht an der Seite, nicht auf der Rückseite (wie beim LG G2), sondern an der Oberseite des Gerätes. Dort ist auch die Infrarot Fernbedienung, z.B. für TV Geräte, integriert. Leider konnte die dazu passende App nur dafür sorgen, dass ich meinen Medion Fernseher ein- und ausschalten konnte. Andere Funktionen wurden nicht erkannt. Schade finde ich das. An einigen Stellen habe ich Kritik darüber gelesen, dass der Power Button an der Oberseite des Smartphones zu finden ist. Kann ich so nicht nachvollziehen. Auf Grund dessen, dass das One "nur" ein 4,7 Zoll Display hat und nicht so sehr breit ist, habe ich den Knopf wunderbar erreichen können. Insgesamt liegt das One sowieso toll in der Hand. Den Blink Feed, im Prinzip eine Zusammenfassung von RSS Feed, Twitter, Facebook und anderen Quellen habe ich sehr gerne genutzt. Kritik daran kann ich so jetzt nicht nachvollziehen. Einen Kritikpunkt gibt es aber natürlich doch. Auf Grund dessen, dass das One ein Aluminium Unibody Gehäuse hat, wird es teilweise, besonders wenn ihr spielt, wirklich warm. Jetzt nicht unerträglich warm, aber erwähnen wollte ich es dann doch.
An der Verarbeitung gab es bei meinem Testgerät übrigens auch nichts auszusetzen. Display sitzt toll und fühlt sich auch noch gut an. Nichts knarzt, nichts wackelt und Spaltmaße gibt es auch nicht.
Fazit:
Und da wären wir beim Fazit. Mein Testgerät des HTC One kam in der Farbe schwarz. Das ist ausnehmend schick und ich kann das nur empfehlen. In schwarz kostet das HTC One momentan bei Amazon 469,76 Euro HTC One Amazon Affiliate Link. Da demnächst ja der Nachfolger des One vorgestellt werden soll, finde ich den Preis ehrlich gesagt noch zu hoch. Wobei erstens wahrscheinlich davon auszugehen ist, dass dieser nach dem Erscheinen des Nachfolgers noch sinkt. Und zweitens kriegt man das HTC One, wenn man sich umschaut, auch billiger, im Amazon Warehouse Deal zum Beispiel oder auch bei base. Dort kostet das HTC One einmalig 359 Euro, allerdings in silber. Kommen wir jetzt zum entscheidenden Punkt. Lohnt es sich, das HTC One jetzt noch zu kaufen? Klare Frage, klare Antwort. Ja, es lohnt sich definitiv. Wenn ihr jetzt ein neues Smartphone braucht, dann könnt ihr meiner Meinung nach beinahe bedenkenlos zuschlagen. Jedenfalls, wenn euch die von mir im Test erwähnten Mängel nicht stören sollten. Von der Power her werdet ihr sicherlich auch noch in einem Jahr, wenn nicht sogar in zweiten, ausreichend versorgt sein.
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Ein Spiel, was ich nicht wirklich verstehe, bringt mir leider trotz feiner Grafik und feinem Sound keinen Spaß – Mega Dead Pixel
Moin Moin,
Ich habe mal etwas anderes zum Testen bekommen. Und zwar die Seagate Wireless Plus 1 TB Festplatte, die mir freundlicherweise von Seagate für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Ob ich begeistert war oder nicht, das erfahrt ihr hoffentlich jetzt in diesem Test.
Lieferumfang:
Technische Daten:
Optik:
2,5 Zoll Gehäuse, an den Seiten und auf der Unterseite gummiert wirkender Kunststoff, auf der Oberseite gebürstetes Aluminium. Optisch macht die Seagate Wireless Plus einiges her und weiß mir wohl zu gefallen. Auf Grund des leichten Gewichtes kann man sie unterwegs gut und gerne einfach in den Rucksack stecken. Auf Grund der Optik macht sie aber auch auf dem heimischen Schreibtisch z.B. keine schlechte Figur.
Bedienung:
Die Bedienung der Seagate Wireless Plus ist denkbar einfach. Ganz so, wie man es sich von solch einem Produkt auch wünscht. Am Gehäuse der Festplatte selbst gibt es den On/Off Knopf, zwei LED Lampen für WiFi Signal und Batterie Stand, die Anschlussbuchse für das Ladegerät und der Anschluss für einen Adapter, der es ermöglicht, die Festplatte auch am Mac/PC zu betreiben, welches übrigens ausnehmend gut funktioniert. Der Hauptverwendungszweck für solch eine Festplatte ist natürlich eigentlich, sie über WiFi mit dem Smartphone oder auch dem Tablet zu koppeln. Dies klappt sowohl unter iOS, wie auch unter Android. Anmerken muss ich, bevor ich fortfahre, folgendes: Damit die Festplatte einwandfrei zusammen mit der iOS App auch unter iOS 7 funktioniert hätte, wäre es nötig gewesen, ein Firmware Update durchzuführen. Da die Festplatte nur ein Testgerät ist und sie nicht in meinem Besitz ist, habe ich darauf verzichtet. Ich wollte nicht riskieren, dass womöglich die Platte Schaden nimmt. Unter Android gab es keinerlei Kompatibilitätsprobleme. So konnte ich es da einfach und gut testen. Will man die Festplatte mit dem entsprechenden Smartphone bzw. Tablet koppeln, muss man sie durch einen Druck auf den Power Button erst einmal einschalten. Hat die WiFi LED aufgehört zu blinken, kann man in den Einstellungen des Smartphones das WiFi Netzwerk der Festplatte auswählen und man ist verbunden. Zugriff auf die gespeicherten Dateien und auch der Upload von Bildern z.B. erfolgt dann über die Seagate App. Da ich, wie oben erwähnt, das Firmware Update der Seagate Wireless Plus nicht durchgeführt habe, erschien auf dem iPhone nur eine Art Website, die mir nach dem Koppeln aber auch Zugriff auf die Dateien der Festplatte gab.
Sehr zu raten ist das Einstellen eines WiFi Passworts für die Festplatte. Dies ist leider nicht von Beginn an aktiviert, welches schon als kleiner Kritikpunkt gelten muss. Die Benutzung/der Zugriff auf die Festplatte erfolgte für mich vollkommen ausreichend schnell. Benchmarks oder ähnliches habe ich aber nicht durchlaufen lassen. Erwähnen möchte ich noch drei Dinge: Erstens kann man Videos, die man von der Festplatte auf dem iPad oder iPhone abspielt, via AirPlay an z.B. den Apple TV weiterreichen. Zweitens kann man, auch wenn man mit der Festplatte gekoppelt ist, noch im Internet surfen. Und drittens unterstützt die Festplatte auch den DLNA Standard. Somit könnt ihr auch via Smart-TV oder Blue-Ray Player auf eure gespeicherten Daten zugreifen.
Fazit:
Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die Seagate Wireless Plus 1 TB kostet zur Zeit bei Amazon 169,56€ Seagate Wireless Plus 1 TB Amazon Affiliate Link. Eine 1 TB externe USB Festplatte kriegt ihr bei Amazon schon um die 60€. Ist also die WiFi und DLNA Funktionalität den “Aufpreis” von etwas über 100€ Wert? Das kann man gar nicht so pauschal beantworten. Seid ihr zum Beispiel unterwegs und wollt eure mit dem Smartphone geschossenen Bilder und gedrehten Videos sichern? Dann ist so eine WiFi Festplatte eine enorm komfortable und feine Lösung. Sucht ihr “nur” eine Festplatte? Dann ist es den Aufpreis nicht Wert. Im Grunde genommen müsst ihr also einfach erstens überlegen, was ihr braucht, und zweitens natürlich auch auf und in euren Geldbeutel schauen. Solltet ihr euch aber für die Seagate Wireless Plus 1 TB entscheiden, dann kann ich euch sagen, ihr werdet höchstwahrscheinlich nicht unglücklich damit werden.
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