Schlagwort-Archiv: smartphone

[OMT] LG G2 Mini Test

LG G2 Mini

„Liebling, ich habe das Flagschiff geschrumpft“, könnte man sagen, wenn denn Mini gleich immer das Smartphone Flagschiff in klein wäre. Ist es aber leider nicht. Das kriegt anscheinend bis jetzt nur Sony hin. So oder so, LG hat mir das LG G2 Mini für diesen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Wie es sich im Test geschlagen hat, das könnt ihr nun lesen.

Lieferumfang:

  • LG G2 Mini
  • 2440 mAh wechselbarer Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
  • Maße: 129,6 x 66 x 9,8 mm
  • Gewicht: 121 Gramm
  • 4,7 Zoll IPS LCD Display, 540 x 960 Pixel Auflösung, 234 ppi
  • 8 GB interner Speicher
  • microSD Karte, Erweiterung bis zu 32 GB
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 8 Megapixel Hauptkamera, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, Videoaufnahme 1080p@30fps
  • 1,3 Megapixel Frontkamera, 720p Videoaufnahme
  • Android 4.4.2
  • Qualcomm MSM8226 Snapdragon 400 Quad-Core 1,2 GHz Cortex-A7 CPU
  • 1 GB RAM
  • Adreno 305 GPU
  • 2440 mAh Li-Ion wechselbarer Akku

Benchmark:

Ihr wisst ja, ich bin eigentlich kein Freund von Benchmark Ergebnissen. Um einen Vergleich zwischen Smartphones herzustellen, mag es ja vielleicht ganz hilfreich sein. Aber schlussendlich zeigt doch nur die Bedienung, wie gut oder wie schlecht ein Smartphone dann doch funktioniert. Für alle Statistik Freunde hier auf jeden Fall die Punktzahl, die das LG G2 Mini im AnTuTu Benchmark erreicht: 15507 Punkte.

Akku:

Anders als die 3000 mAh im großen Bruder, dem LG G2, hat der Akku des G2 Mini „nur“ 2440 mAh bekommen. Deutlich weniger für solch ein Gerät mit deutlich schlechterem Display und Specs, die ja definitiv nicht zu einem High-End Smartphone gehören. Ich kam in meinem Test auf jeden Fall gut über den Tag und hatte noch etwa 40% am Abend übrig. Dies hätte wahrscheinlich auch noch für einen halben oder sogar ganzen zweiten Tag gereicht. Zur Sicherheit landete das G2 Mini aber doch jeden Abend an der Steckdose.

Kamera:

Kommen wir zu einem Punkt, der ja immer wichtiger wird in Smartphones: die Kamera. Das Testvideo hat mich nicht enttäuscht. Klare Farben, recht guter Sound, alles gut. Das Testvideo bette ich wie immer am Ende des Testberichtes ein. Auch die Testbilder, die ich geknipst habe, wussten mir Freude zu bereiten. Auch hier gibt es klare und natürliche Farben, kein arges Bildrauschen; über die Bilder, die das LG G2 Mini macht, kann man nicht meckern. Hier bei flickr findet ihr ein Set von Testbildern, hochgeladen in der originalen Auflösung.

Über das Gerät:

Dass das LG G2 Mini nicht der kleine Bruder des G2 ist, darüber muss man eigentlich gar nicht mehr diskutieren. Sehen wir es doch, wenn wir bei Familienverhältnissen bleiben, eher als einen nicht allzuweit entfernten Cousin an, der aus ärmeren Verhältnissen kommt.

Das LG G2 Mini läuft mit der Android Version 4.4.2, da kann man also nicht wirklich meckern. Ob hier allerdings noch auf offiziellem Wege Updates kommen, Root und Custom-ROMs lasse ich jetzt mal außen vor, ist doch eher fraglich. Laut diesem Link bei androidpit.de steht das G2 Mini, jedenfalls was ein Update auf Android L angeht, auch eher auf der Liste der Wackelkandidaten.

An der Optik des G2 Mini lässt sich nichts aussetzen. Das sieht wirklich beinahe so aus wie das große G2. Rear-Key auf der Rückseite, Display mit fast keinem Rand, Infrarot Sender oben am Gerät, alles da, wie es sich gehört. Die Rückseite -der abnehmbare Akkudeckel- ist nicht glatt, sondern er hat so eine Art riffeliges Muster, was erstens den Halt des Gerätes in der Hand deutlich verbessert und was sich auch noch, obwohl es ja nur „Kunststoff“ ist, wirklich angenehm anfühlt. Auf dem G2 Mini läuft über dem eigentlichen Android natürlich der LG Launcher, aber noch nicht in der flachen Optik, wie wir es beim G3 gesehen haben. Das mag den einen oder anderen stören, ich hatte mit der „verspielten“ Optik nie ein Problem. Das Gerät an sich läuft einwandfrei und schnell, wenn ihr nicht gerade anspruchsvolle Spiele spielen wollt. Doch diesem Ansinnen wird sowieso ein Riegel vorgeschoben, denn von den 8 GB interner Speicher stehen dem User schlussendlich ca 3,8 GB zur Verfügung. Natürlich, ihr könnt eine microSD Karte einsetzen. Doch dann mit App2SD ist es auch immer so eine Sache. Für „normale“ Apps, wie z.B. Foursquare, WhatsApp und Co., reicht der Speicher aber natürlich vollkommen aus.

Leider fehlen in der App für die Infrarot Fernbedienung wieder einige Anbieter, wie z.B. Medion. Auf andere Boni von LG, wie KnockON müsst ihr nicht verzichten, auch Q-Slide Anwendungen sind an Bord.

Fazit:

Und da wären wir angelangt…bei dem guten, alten und uns allen wohlbekannten Fazit. Das LG G2 Mini kostet zur Zeit bei Amazon 179,99 Euro LG G2 Mini Amazon Affiliate Link. Das ist für das Gerät inzwischen ein, in meinen Augen, angemessener Preis. Denn nun reiht sich das G2 Mini unter anderem neben dem Moto G und vielleicht auch bald in der Nähe des Moto E ein. Und da kann dieses Smartphone problemlos mitspielen. Ja, es hat leider wenig internen Speicher. Aber es bietet eine absolut brauchbare Performance, einen feinen Akku, eine gute Kamera, ein ansprechendes Äußeres und auch eine gute Akustik beim Telefonieren. Und zu dem jetzigen Preis, oder wenn man noch wartet, wird sicherlich auch der Preis noch sinken, bietet es eine absolut patente Leistung und man sollte einfach mal einen Blick darauf werfen. Wobei man sich natürlich gut im Klaren über die Schwachstellen des Gerätes sein sollte. Und dann heißt es schlussendlich einfach abwegen, was man braucht, was man will und wie viel Geld man ausgeben kann.

[AFG_gallery id=’19’]

[OMT] LG G3 Test

LG G3_web

Kann ein tolles Smartphone (LG G2) wirklich noch besser werden? Im großen und ganzen nicht, denn von einem Jahr zum nächsten kann man natürlich nicht allzuviel verändern. Und sonst? Das zeigen hoffentlich diese Zeilen über das LG G3, welches mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • LG G3
  • 3000 mAh wechselbarer Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
  • 4G Netzwerk: LTE 700 / 800 / 900 / 1800 / 2100 / 2300 / 2600
  • Gewicht: 149 Gramm
  • Maße: 146,3 x 74,6 x 8,9 mm
  • 5,5 Zoll True HD-IPS + LCD Display, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, 534 ppi
  • 16 GB interner Speicher mit 2 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher mit 3 GB RAM
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Speichererweiterung mit microSD Karten um bis zu 128 GB
  • 13 Megapixel Kamera, 4160 x 3120 Pixel, dual-Tone dual-LED Blitz, 1/3“ Sensor, 2160p@30fps 1080p@30fps Videoaufnahme
  • 2,1 Megapixel Frontkamera, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Android OS 4.4.2
  • Qualcomm MSM8975AC Snapdragon 801 Quad-Core 2,5 GHz Krait 400 CPU
  • Adreno 330 GPU
  • 3000 mAh Li-Ion Akku
  • SAR Wert: 0.23 W/kg (head)

AntutuX

Benchmark:

Für alle Freunde der Benchmarks, im Antutu Benchmark X kam das LG G3 auf 28433 Punkte. Für die Statistiker unter euch bestimmt interessant, für mich sind ja die Benchmark Ergebnisse nicht wirklich wichtig.

Akku:

Wie auch im LG G2 verbaut LG im G3 einen 3000 mAh Akku. Im Fall des G3 ist dieser allerdings austauschbar.

Anscheinend macht sich bei der Akkulaufzeit deutlich die höhere Auflösung des Display, nehme ich jedenfalls an, bemerkbar. Während ich bei intensiver Nutzung im Test damals mit dem G2 noch auf einen bis anderthalb Tage gekommen bin, war nun bei zwölf Stunden Schluss. Habe ich mich allerdings etwas eingeschränkt, kam ich gut auf mindestens einen Tag, ruhig auch etwas mehr. Alles in allem sollte man ja heutzutage mit solch einer Leistung des Akkus schon zufrieden sein. Die Zeiten, wo der Akku eines mobilen Telefons eine Woche hielt, sind halt leider vorbei.

Kamera

Kamera:

13 Megapixel Auflösung hat die Kamera. Videos im UHD Format werden echt klasse. Die Bilder sehen ebenfalls klasse aus. Die Farben sind naturgetreu. Bildrauschen oder so ist mir nicht aufgefallen. Die Kamera App an sich finde ich ziemlich angenehm. Obwohl sie mir schon beinahe etwas zu spartanisch ist. Integrierte Filter und so etwas fehlen mir dann doch, habe mich halt dran gewöhnt. Der Laser Autofokus sorgt für echt schnelles fokussieren, das klappt schon klasse. Insgesamt einen dicken Pluspunkt für die Kamera des LG G3. Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder machen will, der folgt einfach diesem Link, der euch zu flickr führt.

Homescreen

Über das Gerät:

Wie sich doch Meinungen ändern können. Solange ich noch mein iPhone 4S hier hatte, war mir eigentlich alles über 3,5 Zoll zu groß. Inzwischen nutze ich ja das HTC One und muss sagen, an 4,7 Zoll kann man sich schon gut gewöhnen. Und nun bekam ich halt das LG G3, was ja gleich mit einem Display von 5,5 Zoll aufwartet. Allerdings lässt sich das ganze Gerät wirklich fein bedienen, wenn auch nicht mehr mit einer Hand. Da macht sich ein Display mit fast keinem Rand halt bemerkbar. Schicke Geräte bauen, das kann LG wirklich gut. Was das Bedienkonzept angeht, da setzt LG wieder auf Rear-Keys. Sprich: der Powerknopf und die Lautstärketasten sind auf der Rückseite des Smartphones. Den Powerknopf muss man allerdings meistens gar nicht so wirklich benutzen, da das G3 ebenfalls die Möglichkeit unterstützt, es per 2xTap auf das Display zu sperren bzw. wieder zu entsperren. Ebenfalls gibt es die tolle Funktion des Knock-Codes. In unterschiedlicher Reihenfolge tappt ihr auf das Display, um es zu entsperren, anstelle die PIN-Eingabe zu nutzen. Gefällt mir wirklich gut. Den 3,5 mm Klinke-Anschluss findet ihr leider auf der Unterseite des Gerätes. Klar, ist Geschmackssache. Ich persönlich mag den Anschluss ja lieber an der Oberseite eines Smartphones.

interner Speicher

In vielen Tests habe ich von Lags, Abstürzen und der Langsamkeit des G3 gelesen. Dies alles kann ich bei dem Testgerät, welches ich bekommen habe (übrigens die 16 GB Variante, von dem im Auslieferungszustand gut 9,88 GB zur Verfügung stehen, mit 2 GB RAM), nicht nachvollziehen. Da läuft alles rund und fluffig. Halt ganz so, wie ich es von einem High-End Smartphone erwarte heutzutage.
Software Information
Auf dem LG G3 läuft Android 4.4.2 mit dem eigenen Launcher von LG. Laut androidpit soll wohl auch Android L für das G3 kommen. Das wäre allerdings auch peinlich für LG, wenn dies nicht so passieren würde. Ebenfalls zu erwähnen, ist die tolle Möglichkeit, die sich LG im Hinblick auf den Softbuttons ausgedacht hat. Zum Beispiel bei den Nexus Geräten hat man ja immer wieder das Problem, dass Entwickler in ihre Apps nicht einbauen, dass die Buttons ausgeblendet werden. LG lässt Euch da nicht im Regen stehen. In den Einstellungen des G3 könnt Ihr pro App einstellen, wo die Buttons ausgeblendet werden sollen und wo nicht. Durch eine Swipe-Geste lassen sie sich dann in der App anzeigen, um diese z.B. zu beenden. Eine klasse Funktion, die ich so noch in keinem anderen Smartphone gesehen habe. Eine Infrarot Fernbedienung z.B. für ein TV-Gerät ist auch wieder eingebaut. Das Feature finde ich ja inzwischen wirklich fein. Die deutlich höhere Auflösung des Displays fällt im Normalbetrieb nicht wirklich auf, außer an einem negativen Beispiel. Einige Apps und Spiele, z.B. Real Racing 3, laufen nicht auf dem LG G3, wahrscheinlich weil sie an die Auflösung noch nicht angepasst sind. Kann man nur Daumen drücken, dass das noch kommt. Eine negative Sache muss ich auch noch erwähnen. Nach jedem Neustart stand bei mir die Helligkeit des Displays wieder auf 100 %. Das scheint mir wohl ein Fehler der Software zu sein, sollte noch mal gefixt werden.
LG Health
Was man auch noch erwähnen sollte, ist der integrierte Schrittzähler in dem G3. Auf dem ersten Homescreen bringt euch ein Swipe nach rechts zu der Anzeige der LG Health App. Dort werden Schritte und auch die verbrannten Kalorien, jedenfalls soweit das wirklich richtig errechnet wird, angezeigt. Gegenüber dem Fitbit One gab es bei der Schrittanzahl bei derselben Strecke nur eine Abweichung von fünfzig Schritten weniger. Das ist deutlich besser, als es beim Lumia 635 war. Wenn die Schritte, den Akku nicht allzusehr angreifend, direkt mit dem Smartphone getrackt werden, finde ich das schon eine tolle Angelegenheit. Auch wenn wohl jedem klar ist, dass die Werte nicht wirklich genau sein dürften. Dazu braucht man dann halt doch professionelles Zubehör.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Die Eingangsfrage war ja, ob man das Topmodell des Vorjahres noch besser machen kann? Und nun kann ich sagen, ja, jedenfalls in Teilen. Das LG G3 mit 16 GB kostet inzwischen bei Amazon „nur“ noch 494,30 Euro LG G3 Titanschwarz 16 GB / 2 GB RAM Amazon Affiliate Link. Das Gerät sieht in Titanschwarz äußerst edel aus. Ist zwar Kunststoff, sieht aber beinahe wie Aluminium oder so aus und fühlt sich wirklich gut an. Obwohl man die Rückseite des Gerätes abnehmen kann, gibt es keine Spaltmaße. Auch knarzt nichts und es gibt keine außergewöhnlichen Spaltmaße.

Das G3 ist rasend schnell. Es lief perfekt. Das Display überzeugt, die Kamera überzeugt, alles überzeugt ;).

Was gibt es noch zu sagen? Nicht mehr viel eigentlich :). Wer Interesse an dem Gerät hat, der sollte beim G3 absolut unbedenklich zuschlagen können. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. In meinen Augen wage ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich das LG G3 jetzt schon zu dem Top Android Smartphone 2014 ernenne.

[AFG_gallery id=’18’]

[OMT] Nokia Lumia 635 Test

Lumia 635_web

Moin Moin,

Kommen wir nun zu einem neuen Testbericht auf oaad.de

Mir wurde von Nokia ein Lumia 635 als Testgerät zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Das Lumia 635 ist ein relativ kleines Low-End Windows Phone Gerät mit LTE Unterstützung. Ob es aber wirklich so Low-End ist, das zeigt hoffentlich der nun folgende Test.

Lieferumfang:

  • Nokia Lumia 635
  • 1830 mAh Akku BL-5H
  • Nokia Schnelladegerät AC-20E
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Maße: 129,5 x 66,7 x 9,2 mm
  • Gewicht: 134 Gramm
  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 2100
  • 4G Netzwerk: LTE 800 / 1800 / 2600
  • Micro-SIM
  • 4,5 Zoll IPS LCD Display, 480 x 854 Pixel Auflösung, 218 ppi
  • 8 GB interner Speicher (davon etwas mehr als 4 GB für den User verfügbar)
  • microSD Karten-Slot, Speichererweiterung um bis zu 128 GB
  • Qualcomm Snapdragon 400 Quad-Core 1,2 GHz Cortex-A7 CPU
  • 512 MB RAM
  • Adreno 305 GPU
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • OS: Microsoft Windows Phone 8.1
  • 5 Megapixel Kamera, 2592 x 1944 Pixel Auflösung, 720p@30fps Videoaufnahme möglich
  • Li-Ion 1830 mAh Akku (BL-5H)
  • SAR-Wert: 0.75 W/kg (head) – 0.79 W/kg (body)

Cortana:

Da das Lumia 635 „nur“ ein Testgerät war, habe ich es von Anfang an einfach mal auf Englisch geschaltet, um einmal Cortana ausprobieren zu können.

Ich muss sagen, Microsofts persönlicher Assistent gefällt mir wirklich gut. Cortana ist im Prinzip eine Mischung aus Google Now und Siri. Schriftliche Informationen werden ebenso geliefert wie witzige oder auch sinnvolle Sprachantworten. Momentan alles noch auf Englisch. Aber ich freue mich jetzt schon drauf, wenn Cortana dann endlich mal nach Deutschland kommt, was ja leider noch eine Weile dauern wird.

Kamera:

Die Kamera des Lumia 635 wirkt auf dem Papier schwächer, als sie ist. Ja gewiss, sie hat nur 5 Megapixel. Doch die Bilder, die dabei rauskommen, wirken realitätsnah, haben recht satte Farben und wirken durchaus natürlich. Ein LED Blitz ist leider nicht vorhanden. Das finde ich nicht gut. Auf die nicht vorhandene Front-Kamera kann ich dagegen sehr gut verzichten. Mit der Videoqualität war ich dagegen nicht so ganz zufrieden, obwohl auch das bei einem Gerät dieser Preisklasse eher Meckern auf hohem Niveau ist.

Wer sich für die Bildqualität der Kamera interessiert, der findet hier bei flickr einige Bilder, die ich in hoher Qualität hochgeladen habe. Ein Video, für alle Interessierten, bette ich wie immer am Ende des Berichtes ein.

Antutu Windows Phone

Benchmark:

Für alle, die Statistiken lieben, habe ich natürlich auch einmal den Antutu Benchmark durchlaufen lassen. Nur kurz zur Information, er kam auf 12054 Punkte.

Akku:

1830 mAh Akku klingt nicht viel, finde ich. Ebenso wie die ganzen Daten des Lumia 635 ja nun nicht nach High-End klingen. Allerdings macht, sowohl was die Geschwindigkeit anbelangt, wie auch, was die Akkulaufzeit anbelangt, Windows Phone 8.1 einen wirklich verdammt guten Job. Einen Tag hielt der Akku bei meinem Nutzungsverhalten ganz locker durch. Eher waren noch anderthalb bis zwei Tage, oder sogar noch ein wenig länger drin. Ob das bei euch auch so ist, kann ich nicht sagen, bzw. eine allgemeingültige Aussage kann ich natürlich nicht treffen. Bei meiner Aussage beziehe ich mich einzig und allein auf mein Nutzungsverhalten, welches bei euch natürlich ganz anders aussehen mag.

Über das Gerät:

Ich bin vorbelastet, das muss ich gestehen 😉

Schon seitdem es Windows Phone gibt, bin ich ein großer Freund dieses Systems. Mein erstes Windows Phone Gerät war ein HTC Mozart. Doch eigentlich tut dies ja auch nicht wirklich zur Sache 🙂

Das Testgerät des Nokia Lumia 635, welches mir vorliegt, ist komplett in der Farbe Orange gehalten; eine Ausnahme bildet natürlich die Front mit dem Display. Das Orange ist übrigens nicht einfach Orange, das ist ein wirklich knalliges Orange. Ich habe versucht, davon ein Foto zu machen, aber meine Kamera bringt das gar nicht so richtig rüber.

An der Oberseite des Gerätes findet ihr den 3,5 mm Klinkestecker Anschluss, auf der Unterseite den Micro-USB Anschluss. Auf der rechten Seite findet ihr die Lautstärke-Wippe und den Power Button. Auf einen dedizierten Kamera-Knopf wurde verzichtet. Dies ist aber angesichts des Preises absolut zu verschmerzen. Und ich wage einfach mal die These aufzustellen, dass solch ein Knopf wohl am ehesten den Geräten mit PureView Technologie vorbehalten sein wird. Auf der Rückseite gibt es dann noch einen absolut annehmbaren Lautsprecher und die Kamera. Wie weiter oben schon erwähnt, wurde dort auf einen LED-Blitz, eine LED-Leuchte verzichtet. Dies finde ich ärgerlich. Erstens gehe ich jetzt einfach davon aus, dass dies den Preis schon nicht deutlich in die Höhe getrieben hätte. Und zweitens nutze ich die LED zwar nicht als Blitz, als Taschenlampe ist solch eine LED aber immer wieder zu gebrauchen. Schade Nokia, einfach schade.

Dass es dagegen keine Front-Kamera gibt, darauf kann ich recht gut verzichten. Was dagegen auch wieder ärgerlicher ist, ist die Tatsache, dass wohl kein Helligkeitssensor an Bord ist. Jedenfalls wurde bei mir die Helligkeit des Displays nicht automatisch rauf und wieder runtergeregelt. Es gibt drei verschiedene Helligkeitsstufen. Damit kann man sich arrangieren, aber es ist halt nicht so komfortabel, wie man es sonst gewohnt ist. Ebenfalls ist ein Schrittzähler im Smartphone integriert. Dieser weist aber eine erhebliche Differenz, bis zu 3000 Schritte weniger, auf als z.B. ein Fitbit Flex oder One. Ich habe auch nichts gefunden, wie man z.B. die Schrittlänge konfigurieren kann. Dies ist ok, aber so ist es doch eher eine Spielerei, als etwas Sinnvolles.

Das Gerät mit seinem 4,5 Zoll Display liegt äußerst gut in der Hand, beinahe ist es sogar mit einer Hand zu bedienen. Nichts knarzt und auffällige Spaltmaße sind mir auch nicht untergekommen. Und dies alles, obwohl man die gesamte Rückseite abnehmen kann, um den Akku einzusetzen, die SIM-Karte und auch die microSD-Karte. Unter Windows Phone 8.1 kann man übrigens auch Apps auf microSD auslagern. So sollte auch der recht geringe interne Speicher dann doch nicht ein unbedingter Hinderungsgrund für den Kauf sein. Bei der Verarbeitung hat Nokia also ganze Arbeit geleistet. Dasselbe gilt auch für das Windows Phone 8.1 Betriebssystem, welches übrigens während des Tests noch das Nokia Cyan Update bekommen hat. Trotz der doch vergleichbaren schwachen Hardware rennt das Lumia 635 im normalen Betrieb wirklich gut. Apps öffnen, Spiele spielen, durchs Menü wischen, Mails schreiben oder den Browser nutzen, alles läuft so, wie man es sich vorstellt. Klar, etwas langsamer als bei High-End Geräten ist das alles. Aber hier beweist Windows Phone einfach seine Stärken und spielt sie perfekt aus.

Fazit:

Und da ist es auch schon wieder, das altbekannte und allseits beliebte Fazit.

Das Nokia Lumia 635 gibt es momentan bei Amazon für 176,95 Euro Nokia Lumia 635 Amazon Affiliate Link. Dies ist für ein LTE Smartphone gewiss nicht zuviel. Ich selbst konnte das Verhalten im LTE Netz in Ermangelung einer LTE fähigen SIM allerdings nicht testen.

Was bekommt ihr denn nun für das Geld? Das Lumia 635 bietet recht schnelle und durchaus patente Leistung für diesen -für ein Smartphone- doch günstigen Preis. Was man ebenfalls beachten sollte, sind die Nokia eigenen Apps für Windows Phone. Da wären z.B. MixRadio, HERE Drive+ und noch ein Haufen anderer Apps, die man so gar nicht alle an dieser Stelle erwähnen kann. Auf jeden Fall werten diese Windows Phone noch einmal ordentlich auf, was einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert gegenüber anderen Herstellern von Windows Phone Smartphones darstellt. Wenn ihr also nicht das beste vom besten braucht und euch mit Windows Phone als OS anfreunden könnt, dann solltet ihr definitiv einmal einen Blick auf das Nokia Lumia 635 werfen.

[AFG_gallery id=’17’]

[OMT] Amazon hat sein Fire Phone vorgestellt (momentan allerdings USA only)

FirePhone

FirePhone

Guten Abend,

da hat Amazon heute tatsächlich sein Fire Phone vorgestellt, wer hätte es gedacht :).

Wozu braucht Amazon denn neben Kindle eBook Reader und der Tablet Variante nun auch noch ein Smartphone?

Ist doch ganz klar. Sie wollen euch, die Nutzer, immer mehr in ihr Ökosystem ziehen. Das meine ich an dieser Stelle übrigens ganz und gar nicht abwertend. So ganz funktioniert das aber hier in Europa dann noch nicht. Das Fire Phone startet erst einmal nur exklusiv in den USA. Dort ist es für 199 Dollar mit einem 24 Monate AT&T Vertrag zu haben, oder auch ohne Vertrag, dann für 649 Dollar. Billig ist es nicht gerade. Ob es sich da lohnt? Das müssen wohl die Kunden selbst für sich entscheiden. Jeder Käufer bekommt auf jeden Fall ein Jahr Amazon Prime gratis, was Instant Video, Amazon Prime an sich und Prime Music beinhaltet.

Technische Daten:

  • 4,7 Zoll IPS Display, Auflösung 1280 x 720 Pixel, 313 ppi
  • 2,2 GHz Qualcomm Snapdragon Quad-Core-Prozessor
  • Adreno 330 GPU
  • 2 GB RAM
  • Maße: 139,2mm x 66,5mm x 8,9mm
  • Gewicht: 160 Gramm
  • Fire OS 3.5.0
  • 32 oder 64 GB interner Speicher + Unlimited Free Cloud Storage (freier Speicher für Fotos)
  • 13 Megapixel Hauptkamera, 2,1 Megapixel Frontkamera, f/2.0 Blende, 1080p Videoaufnahme
  • 2400mAh Akku

Über das Gerät:

Was man so auf den Bildern sehen kann, da muss ich schon sagen, ich finde das Fire Phone wirklich schick. Sieht besser aus, als ich es erwartet hätte, irgendwie wie ein iPhone ohne Home Button oder so.

Ebenso bringt es einige nette und einige weniger nette Funktionen mit. Erstmal muss man natürlich betrachten, dass das OS Fire OS zwar auf Android basiert, aber weder von dem Android wie man es kennt noch von dem PlayStore z.B. etwas zu sehen ist. Alles ist voll und ganz auf Amazon und den Konsum von Amazon Produkten ausgerichtet. Whisper Sync ist natürlich an Bord, sprich Synchronisation von Büchern, Leseständen, etc. Das muss man ja Amazon lassen. Wenn etwas wirklich gut funktioniert, dann Whisper Sync. Ebenfalls gibt es den Mayday Button, für den direkten Draht zum Kunden-Support. Ebenfalls sehr nett, das Feature Firefly. Dies erkennt Fernsehserien, Musik, Kunstobjekte, Straßennamen, usw. Eigentlich so etwas wie Shazam für alles. Laut Amazon werden 100 Millionen Objekte erkannt. Nettes Feature, wobei gerade im Hinblick auf Musik und Co natürlich auch darauf ausgerichtet, das ihr dann gleich mal bei Amazon zum Einkauf bleibt.

Dann gibt es noch vier Infrarot-Kameras für die dynamische Perspektive. Objekte auf dem Display lassen sich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und verändern dabei ihre Konturen, ganz 3D halt :). Dabei messen die vier Kameras die Entfernung und Lage des Kopfes. So ist es z.B. möglich das ein Kindle Buch automatisch blättert, man braucht seine Finger nicht mehr in Bewegung zu versetzen. Auch die Navigation durch Menüs soll z.B. durch Kopfbewegungen möglich sein.

FirePhone Kamera Vergleich

FirePhone Kamera Vergleich

Interessant wirkt die Kamera. Da wurde sie auf einem Testbild mit dem iPhone 5S und dem Samsung Galaxy S5 verglichen. Und ich muss gestehen, das Foto, vom Fire Phone geschossen, sieht für mich am besten aus. Hätte ich so nicht gedacht.

Kleines Fazit:

Wieso ein kleines Fazit? Na ja, unter anderem weil man solch ein Gerät, logischerweise, ja noch nicht in der Hand hatte.

Auch ist es noch USA only. Ob und wann es überhaupt nach Deutschland kommt weiß man leider auch nicht.

Ist es denn den Preis in meinen Augen wert? Ist natürlich momentan noch echt schwer zu sagen. Ich finde es ein interessantes Smartphone, auch optisch ein kleines Highlight. Würde Amazon das Gerät, sollte es denn nach Deutschland kommen, für um die 250-300 Euro in den Ring schicken, dann würde ich ihm gute Chancen einräumen.

Aber das sind nun natürlich alles eh nur Spekulationen. Deswegen beende ich das hier und frage lieber euch nach eurer Meinung. Was sagt ihr denn zum Fire Phone? Hat es Chancen? Weckt es euer Interesse? Kommentare einfach in die Kommentare :).

(via stadt-bremerhaven.de)

[OMT] Allview X1 Soul Test

Allview X1 Soul

Moin Moin,

Na, da war ich aber überrascht. Da klingelte es neulich an der Tür und der Paketbote brachte mir ein Paket. Was war drin? Ein Allview X1 Soul, welches mir für einen Test zur Verfügung gestellt wurde. Wie es sich geschlagen hat, ob ich es empfehlen kann, das erfahrt ihr hoffentlich nach diesem Test.

Lieferumfang:

  • Allview X1 Soul
  • fest eingebauter 2000 mAh Akku
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB Datenkabel
  • Kopfhörer
  • Ständer mit Saugnapf

Technische Daten:

  • 2G: 850/900/1800/1900 MHz
  • 3G: UMTS 900/2100 MHz
  • Maße: 143 x 69 x 7,9 mm
  • Gewicht: 129,4 Gramm
  • 5 Zoll Full-HD IPS JDI Display, 1920 x 1080 Pixel Auflösung
  • Android 4.2
  • CPU: Cortex-A7, 1,5 GHz Quad-Core
  • GPU: PowerVR SGX 544/OpenGL ES 2.0
  • 2 GB RAM
  • 13 Megapixel Hauptkamera, mit Autofokus OV12830, 1080p@30fps Full-HD Videoaufnahme
  • 5 Megapixel OV5648 Frontkamera
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2000 mAh Akku

Design und Handhabung:

Ein 5 Zoll Gerät ist nicht klein, das ist einfach mal Fakt. Das Allview X1 Soul gehört aber zu den größten Vertretern seiner Zunft, die ich bis jetzt in der Hand hatte. Wo sich das G2 von LG irgendwie ja noch wirklich handschmeichelnd gibt, liegt das X1 Soul doch eher wie ein Brocken in der Hand. Bis auf das Display ist es komplett aus „Plastik“ gefertigt. Den SIM Karten Slot findet man auf der linken Seite, auf der Oberseite den Power Button und auch den 3,5 mm Headset Anschluss, was mich persönlich ja sehr freut. Auf der rechten Seite sichert sich die Lautstärkewippe ihren Platz. Auf der Unterseite ist der Micro-USB Port. Bei solch einem Gerät den Power Button oben zu platzieren, finde ich, freundlich ausgedrückt, mutig. Allerdings ist es nicht unbedingt nötig, den Knopf zu benutzen. Das Display aufwecken, könnt ihr per 2 x Tap. Und inzwischen gibt es ja genug Apps, wo ihr 1 x Tap auf das Widget vollführt, um das Display wieder zu sperren.

Die Rückseite des Gerätes schimmert teilweise irgendwie silbrig, was schon schick aussieht. An sich ist das Gerät sehr eckig, oben und unten aber eher abgerundet. Einen Designpreis wird das X1 Soul in meinen Augen nun nicht gewinnen. Es sieht aber auch definitiv nicht schlecht aus. Eine Bedienung mit einer Hand ist für mich nicht möglich. Und das, obwohl ich nun nicht die kleinsten Hände habe 🙂 .


Das Allview X1 Soul läuft mit Android 4.2. Ob und in welcher Art da noch Updates kommen, dies vermag wohl nur Allview zu sagen. Ebenfalls habe ich bei meiner Google Suche nichts gefunden, was nach einer starken Custom-ROM Szene aussieht.

Was man mit Fug und Recht sagen kann, das Smartphone läuft einfach richtig gut und richtig schnell. Allerdings kam es bei mir in der Kamera App zu einem reproduzierbaren Absturz nach etwa sechs bis sieben Aufnahmen. Was dieses Verhalten ausgelöst hat, das weiß ich nicht. Allerdings dürfte es bei der großen Auswahl an Kamera Apps nun auch nicht das größte Problem darstellen. Ärgerlich und deswegen zu erwähnen, ist es aber trotzdem. Die eigene Oberfläche, die Allview über Android legt, muss nicht jedermanns Geschmack sein. Man kann aber verschiedene Themes einstellen, es somit auch recht nah an das Original Android bringen, oder natürlich einfach einen anderen Launcher aus dem Play Store installieren. Smart Gestures, also z.B. durch die Bilder Gallery wischen, ohne das Display zu bedienen, sind auch wieder mit an Bord. Ebenfalls, wie oben bereits erwähnt, via 2 x Tap das Display aufzuwecken.

Das eine vorinstallierte Lockscreen Widget ist ziemlich cool. Man kann z.B. direkt ein Foto aufnehmen, die LED als Taschenlampe verwenden oder einen Fake Anruf starten, der einen aus eventuell unangenehmen Situationen retten sollte 😉 .

Kamera:

Die 13 Megapixel Kamera wusste mich durchaus zu überzeugen. Sie liefert jetzt nicht die Non plus Ultra Qualität, aber sowohl Videos, wie auch Fotos waren klar und die Farben schön anzusehen. Ein paar Bilder könnt ihr euch hier bei flickr ansehen. Ein Video binde ich wieder am Ende des Testes ein.

Akku:

Wieso man in das große Modell einen 2000 mAh Akku einbaut und in das kleine Modell, das X1 mini Soul also, einen 3000 mAh Akku, dass muss man wahrscheinlich nicht verstehen. Wo ich beim kleinen Modell gut einen bis anderthalb bis auch zwei Tage hinbekam bei meinem Nutzungsverhalten, habe ich mit dem Allview X1 Soul zwar auch gut einen Tag hinbekommen, war dann aber auch nur noch bei etwas mehr als 15% Akkureserve. Also, das ist irgendwie schade.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Das Allview X1 Soul kostet 309 Euro zur Zeit bei Allview. Dafür bekommt ihr ein 5 Zoll Smartphone, welches nicht überragende, aber durch und durch gute Arbeit leistet, die mit einigen kleinen und netten Goodies verfeinert wird. Das Allview X1 mini Soul dagegen kostet „nur“ 229 Euro. Dafür gibt es ein 4,5 Zoll Smartphone, allerdings auch mit genau 1GB RAM weniger als das größere Modell, „nur“ einer 8 Megapixel Kamera und „nur“ 16 GB internen Speicher. Dafür bietet es einen größeren Akku und ein, in meinen Augen, höher wertiges Gehäuse. Wollt ihr ein Allview Gerät, wollt ihr ein Spitzenmodell und nicht zuviel ausgeben. Ich kann euch leider, trotz positiver Aspekte, das Allview X1 Soul nicht empfehlen und lege euch vielmehr das Allview X1 mini Soul ans Herz.

Aber im Endeffekt müsst ihr das natürlich ganz alleine entscheiden 🙂 .

[AFG_gallery id=’13’]

[OMT] Allview X1 mini Soul Test

Allview X1 mini Soul

Nachdem ich ein Allview Tablet im Test hatte, freue ich mich nun, auch ein Allview Smartphone testen zu können. Um genau zu sein, ist es das Allview X1 mini Soul, welches mir freundlicherweise von Allview für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • Allview X1 mini Soul
  • USB Kabel
  • Lade/Netzstecker
  • In-Ear Headset
  • SIM Karten Eject Tool
  • Allerlei Anleitungen

Technische Daten:

  • Micro-SIM
  • Maße: 130,4 x 64,4 x 9,1 mm
  • Gewicht: 147,7 Gramm
  • HD IPS JDI 4,5 Zoll Display – 1280 x 720 Pixel Auflösung – 326ppi
  • Android 4.2
  • Cortex-A7 1,5GHz Quad-Core Prozessor
  • PowerVR SGX 544/OpenGL ES 2.0 GPU
  • 16 GB interner Speicher
  • 1 GB RAM
  • 8 Megapixel Hauptkamera (1080p Videoaufnahme)
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • WiFi b/g/n
  • 3000 mAh Akku

Kamera:

Im X1 mini Soul haben wir es mit einer 8 Megapixel Kamera zu tun. Die löst recht schnell auf und beglückt uns mit einer guten Schärfe und einer recht natürlichen Farbdarstellung. Die Kamera Applikation ist etwas unübersichtlich. Aber für genug Alternativen ist ja, dank PlayStore, gesorgt. Testvideo binde ich wie immer am Ende des Testes ein. Einen Eindruck der Bilder bekommt ihr hier bei flickr.

Akku:

Ein 3000 mAh Akku in einem Smartphone, welches etwas mehr als 200 Euro kostet. Das ist auf dem Papier natürlich mal ne Ansage. Ist es das auch im Betrieb? Ja :).

Mit dem Gerät kam ich im normalen Betrieb einfach auf zwei, bis zweieinhalb Tage. Im Power Betrieb war immer noch mindestens ein bis anderthalb Tage drin. Da kann man nicht meckern.

Display:

Das 4,5 Zoll große Display ist angenehm groß und schön leuchtstark. Ebenso weist es eine schöne Blinkwinkel Stabilität auf, falls das für den einen oder anderen da draußen wichtig sein sollte. Allerdings gibt es auch einen Kritikpunkt. Erstens werden die Farben teilweise etwas zu intensiv dargestellt. Und zweitens hat es einen leichten Gelbstich, welches besonders bei weißen Flächen auffällig ist.

Bedienung & Haptik:

Das Allview X1 mini Soul sitzt in einem Unibody Gehäuse, welches sich zwar wie Aluminium anfühlt, in meinen Augen dann aber doch "nur" Kunststoff ist. Das ist zwar schade. Aber das Smartphone fühlt sich deswegen trotzdem nicht weniger wertig an. Der Power Button ist auf der Oberseite. Das ist bei der Größe aber noch vertretbar. Über Android, welches hier ja in der Version 4.2 vorliegt, hat Allview seine eigenen Themes gesteckt. Diese wirken auf mich, auf den ersten Blick, eher nicht so prickelnd. Das schöne bei Android ist natürlich, dass ihr euch einfach z.B. den Nova Launcher oder einen der anderen Launcher da draußen installieren könnt. Somit kommt ihr dann, wenn gewünscht, recht simpel z.B. an den Look von Vanilla Android oder auch iOS ähnlich. Ihr kennt das ja :).

Insgesamt läuft das Gerät einwandfrei und sehr schnell. Ruckler konnte ich nicht feststellen. Ob natürlich ein Update kommen wird auf Android 4.4 oder so, das steht wohl eher in den Sternen. Allview hat noch einige Features eingebaut, die ihr sonst eher bei Samsung findet. Zum Beispiel, dass ihr vom Display den Blick abwendet und das Video stoppt. Das funktioniert allerdings eher schlecht als recht. Ob das bei Samsung besser funktioniert, das kann ich nicht sagen. Ein Samsung Smartphone hatte ich noch nie in der Hand. Der 16 GB große, nicht erweiterbare Speicher, ist folgendermaßen aufgeteilt. 5,66 GB als Systemspeicher. Davon ist etwas mehr als 2 GB frei. Und dann gibt es den 10,34 GB großen Telefonspeicher, wo etwa 9,9 GB zur Verfügung stehen. Diese Aufteilung ist etwas blöd, weil Teile jeder App im Systemspeicher benannten Teil landen. Schöner wären 16 GB, die insgesamt für alles zur Verfügung stehen. Und was mich dann auch noch störte, ist die Tatsache, dass die Sensortasten nur beleuchtet sind, wenn man drauf tappt. Tut man das nicht, geht die Beleuchtung aus.

Fazit:

Das Allview X1 mini Soul kostet 229 Euro. Da liegt der Vergleich nahezu, es eventuell mit dem Motorola Moto G zu vergleichen. Der Preis ähnelt sich ja doch sehr. Beide Geräte sind schnell, sind stabil und haben tolle Displays. Wobei mir das Moto G Display doch noch etwas besser gefiel. Dafür holt beim X1 mini Soul unter anderem die Kamera einen Punkt. Beide Geräte bieten für ihren Preis tolle Möglichkeiten. Ich glaube, ich würde dann doch aber eher dem Moto G den Vorsprung einräumen. Dort habt ihr wohl eher die Möglichkeit, weiterhin mit Updates versorgt zu sein. Sieht man ja jetzt schon, X1 mini Soult läuft unter 4.2, das Moto G unter 4.4.2.

Schlussendlich ist und bleibt es dann aber doch auch Geschmackssache.

[AFG_gallery id=’7′]

#016 – PixelTV

PixelTV