Kategoriearchiv: OMT

Wann geht es bei oaad weiter?

Guten Abend,

die Frage werden sich wahrscheinlich einige von euch schon gestellt haben. Wann geht es denn bei oaad weiter.

Obwohl ich es bei Twitter bereits schon kommuniziert habe, hier ein kleiner Post dazu.

Bis Ende des Jahres kann es ziemlich stressig bei mir werden. Im November wird es also keine neue Podcast Folge geben, das steht schon fest.
Wie es im Dezember aussieht kann ich auch noch nicht sagen, ist gewissermaßen eine 50:50 Möglichkeit.

Auf jeden Fall werden wir uns ab Januar 2015 wieder regelmäßig hören. In diesem Sinne hoffe ich sehr, das ihr mir als treue Hörer erhalten bleibt 🙂 und bedanke mich für euer Verständnis.

[OMT] Apple Event am 09. September – Es wird einen Livestream geben

Bildschirmfoto 2014-09-04 um 20.38.15

Kurze freudige Nachricht am Abend. Wir alle wissen, am 09. September gibt es eine Apple Keynote. Voraussichtlich werden zwei neue iPhones vorgestellt, vielleicht ein neuer Apple TV? und ein Wearable irgendeiner Art und Weise?. Die einen freuen sich darauf, die anderen weniger. Auf jeden Fall wird es eine der spannenden Präsentationen, die es so dieses Jahr in der Technikwelt gab.

Nun ist klar, es wird einen Livestream geben. Die entsprechende Seite ist hier schon online, der Countdown läuft, man darf gespannt sein.

(via stadt-bremerhaven.de)

[OMT] newgen medicals BT-4.0-Fitness-Armband FBT-50 V4 mit Schlafüberwachung Test

Newgen medicals Fitness Armband

Moin Moin,

da kommen wir doch gleich einmal zu einem neuen Testbericht. Eigentlich mag ich ja das Fazit nie vorweg nehmen, doch in diesem Fall tue ich es ansatzweise jedenfalls. Das newgen medicals BT-4.0-Fitness-Armband FBT-50 V4 mit Schlafüberwachung wurde mir freundlicherweise von Pearl als Testsample zur Verfügung gestellt. Das Armband, was ich auf Grund des langen Namens im folgenden Test nur als Armband bezeichnen werde, hat zwar durchaus den einen oder anderen positiven Aspekt. Im großen und ganzen ist es aber leider wirklich durchgefallen bei mir.

Lieferumfang:

  • Armband (Armband + eigentlicher Tracker) inkl. integriertem 50 mAh Akku
  • USB-Ladeadapter
  • deutsche Anleitung

Technische Daten:

  • Gummiarmband
  • eigentlicher Tracker mit integriertem 50 mAh Akku
  • Schrittzähler
  • Schlaftracking
  • Vibrationsalarm Wecker
  • 0,91“ OLED Display
  • Verbindung via Bluetooth 4.0

Über das Gerät:

So, auf andere Kategorien in diesem Test, das Fazit wird natürlich noch folgen, verzichten wir dieses mal einfach. Denn ich bin ganz ehrlich, so wirklich viel gibt es eigentlich auch nicht zu sagen über solch ein Armband. Das getestete Armband gibt es bei Pearl zu kaufen zu einem Preis von 39,90 Euro. Das hört sich erst einmal im Gegensatz zu anderen Fitness-Armbändern deutlich günstiger an. Ist es auch. Leider ist günstig in diesem Fall auch irgendwie billig. Das Newgen medicals Armband bietet eigentlich genau das, was man von einem Fitness-Armband erwartet. Ihr könnt eure Schritte tracken, wie viele Kilometer gegangen worden sind, wird angezeigt, euer Kalorienverbrauch wird angezeigt und ihr habt einen Schlafmodus, in dem euch angezeigt wird, ob ihr denn gut oder schlecht geschlafen habt. Es ist klar, über den Sinn und Unsinn solcher Daten kann man natürlich streiten. Leider sind die Daten in diesem Fall wirklich eher Unsinn. Ein Beispiel wünscht ihr? Ein Beispiel kriegt ihr natürlich. Auf einer, via Runtastic App, gemessenen Strecke von 5,6 Kilometern zeigte das Armband eine Strecke von 1,3 Kilometern an. Wo mein Fitbit One oder Flex jeweils so ca.6500 Schritte für diese Strecke messen, maß das Newgen medicals Armband in diesem Fall nur etwas mehr als 2000 Schritte. Und dies, obwohl man in der App z.B. sogar die Schrittlänge definieren kann. Aber irgendwie scheinen, trotz Synchronisation, die Daten nicht in den Tracker zu gelangen bzw. kann dieser die Daten nicht korrekt umsetzen. Das ist wirklich schade. Ansonsten funktioniert die Bedienung des Trackers wirklich gar nicht so schlecht. Das kleine OLED Display ist ein Touchscreen, lässt sich also mit dem Finger bedienen. Jeweils per Tap bewegt ihr euch durch die einzelnen Punkte, die der Tracker anzeigen kann. Seid ihr bei der Prozent-Tagesziel-Anzeige angelangt, haltet ihr den Finger lange gedrückt und könnt so in den Schlafmodus wechseln. Dies funktioniert leider nicht wirklich gut, zwei bis drei Anläufe habe ich manchmal benötigt. Und dies sollte einfach nicht passieren, obwohl meine Schmerzschwelle bei technischen Geräten wirklich schon recht hoch ist ;).

Newgen medicals Fitness App

Die App des Armbandes ist leider nur als Katastrophe zu bezeichnen. Wo die iOS Version wenigstens noch einigermaßen gut aussieht, versagt die Android Version völlig. Sie ist sehr langsam, auf einem HTC One M7 wohlgemerkt, und sieht von der UI her wirklich schlimm aus. Als Beispiel nenne ich nur hellgraue Schrift auf weißem Hintergrund, wirklich schlimm.

Die Kopplung von Smartphone und Armband hat bei mir innerhalb der App gut funktioniert, da kann man nicht meckern. Anders sieht es aber aus, was die Synchronisation angeht. Erstens dauert ein Synch-Durchlauf wirklich lange. Man kann sich beinahe einen Kaffee oder Tee kochen derweil ;), natürlich überspitzt ausgedrückt. Dann dauert es wirklich lange, bis die Daten nach der Synchronisation überhaupt in der App angezeigt werden. Auch ist es mir nicht gelungen, dass die getrackten Schlafdaten überhaupt angezeigt wurden. Also Schritte und Kilometer werden falsch angezeigt, Schlafdaten bei mir gar nicht. Ist das jetzt schade oder ärgerlich? So ganz genau weiß ich es nicht, wohl beides :).

Fazit:

Und da wären wir dann auch beim Fazit angelangt. Das newgen medicals BT-4.0-Fitness-Armband FBT-50 V4 mit Schlafüberwachung kostet, wie oben erwähnt, 39,90 Euro bei Pearl. Das Armband hält mit einer Akkuladung gut sechs Tage durch. Das OLED Display lässt sich recht gut ablesen und teilweise wirklich gut bedienen. Das Armband lässt sich erstaunlich gut tragen und weitere farbige Armbänder könnt ihr für 3,90 Euro nachkaufen. Das sind einige positive Aspekte, die ich auf jeden Fall erwähnen wollte :).

Ansonsten noch einmal die negativen Punkte in Kurzform:

  • App ist grauenhaft zu bedienen, furchtbar von der UI her
  • Schritte werden nicht richtig getrackt
  • Umschalten in den Schlafmodus teilweise nur sehr schwergängig möglich
  • Kilometer werden nicht richtig getrackt
  • Daten verschwinden teilweise bei der Synchronisation im App/Daten Nirwana

So, liebe Leser, was bleibt denn noch festzuhalten? Im Prinzip lässt sich das Armband noch gut als Armbanduhr nutzen. Dies allerdings macht das Newgen medicals Armband wirklich gut ;). Allerdings kann man da dann auch weniger Geld für eine Armbanduhr ausgeben. Schon schade. Das Armband hätte zu diesem Preis eine wirklich gute Alternative zu Fitbit, Jawbone und Co. werden können. Doch so hat es sich leider nur selbst deklassiert und ich muss, so Leid es mir wirklich tut, ernsthaft von einem Kauf abraten.

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos
Fitness V4 by newgen medicals
Fitness V4 by newgen medicals
Entwickler: PEARL.GmbH
Preis: Kostenlos

[OMT] LG G3 Test

LG G3_web

Kann ein tolles Smartphone (LG G2) wirklich noch besser werden? Im großen und ganzen nicht, denn von einem Jahr zum nächsten kann man natürlich nicht allzuviel verändern. Und sonst? Das zeigen hoffentlich diese Zeilen über das LG G3, welches mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • LG G3
  • 3000 mAh wechselbarer Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
  • 4G Netzwerk: LTE 700 / 800 / 900 / 1800 / 2100 / 2300 / 2600
  • Gewicht: 149 Gramm
  • Maße: 146,3 x 74,6 x 8,9 mm
  • 5,5 Zoll True HD-IPS + LCD Display, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, 534 ppi
  • 16 GB interner Speicher mit 2 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher mit 3 GB RAM
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Speichererweiterung mit microSD Karten um bis zu 128 GB
  • 13 Megapixel Kamera, 4160 x 3120 Pixel, dual-Tone dual-LED Blitz, 1/3“ Sensor, 2160p@30fps 1080p@30fps Videoaufnahme
  • 2,1 Megapixel Frontkamera, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Android OS 4.4.2
  • Qualcomm MSM8975AC Snapdragon 801 Quad-Core 2,5 GHz Krait 400 CPU
  • Adreno 330 GPU
  • 3000 mAh Li-Ion Akku
  • SAR Wert: 0.23 W/kg (head)

AntutuX

Benchmark:

Für alle Freunde der Benchmarks, im Antutu Benchmark X kam das LG G3 auf 28433 Punkte. Für die Statistiker unter euch bestimmt interessant, für mich sind ja die Benchmark Ergebnisse nicht wirklich wichtig.

Akku:

Wie auch im LG G2 verbaut LG im G3 einen 3000 mAh Akku. Im Fall des G3 ist dieser allerdings austauschbar.

Anscheinend macht sich bei der Akkulaufzeit deutlich die höhere Auflösung des Display, nehme ich jedenfalls an, bemerkbar. Während ich bei intensiver Nutzung im Test damals mit dem G2 noch auf einen bis anderthalb Tage gekommen bin, war nun bei zwölf Stunden Schluss. Habe ich mich allerdings etwas eingeschränkt, kam ich gut auf mindestens einen Tag, ruhig auch etwas mehr. Alles in allem sollte man ja heutzutage mit solch einer Leistung des Akkus schon zufrieden sein. Die Zeiten, wo der Akku eines mobilen Telefons eine Woche hielt, sind halt leider vorbei.

Kamera

Kamera:

13 Megapixel Auflösung hat die Kamera. Videos im UHD Format werden echt klasse. Die Bilder sehen ebenfalls klasse aus. Die Farben sind naturgetreu. Bildrauschen oder so ist mir nicht aufgefallen. Die Kamera App an sich finde ich ziemlich angenehm. Obwohl sie mir schon beinahe etwas zu spartanisch ist. Integrierte Filter und so etwas fehlen mir dann doch, habe mich halt dran gewöhnt. Der Laser Autofokus sorgt für echt schnelles fokussieren, das klappt schon klasse. Insgesamt einen dicken Pluspunkt für die Kamera des LG G3. Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder machen will, der folgt einfach diesem Link, der euch zu flickr führt.

Homescreen

Über das Gerät:

Wie sich doch Meinungen ändern können. Solange ich noch mein iPhone 4S hier hatte, war mir eigentlich alles über 3,5 Zoll zu groß. Inzwischen nutze ich ja das HTC One und muss sagen, an 4,7 Zoll kann man sich schon gut gewöhnen. Und nun bekam ich halt das LG G3, was ja gleich mit einem Display von 5,5 Zoll aufwartet. Allerdings lässt sich das ganze Gerät wirklich fein bedienen, wenn auch nicht mehr mit einer Hand. Da macht sich ein Display mit fast keinem Rand halt bemerkbar. Schicke Geräte bauen, das kann LG wirklich gut. Was das Bedienkonzept angeht, da setzt LG wieder auf Rear-Keys. Sprich: der Powerknopf und die Lautstärketasten sind auf der Rückseite des Smartphones. Den Powerknopf muss man allerdings meistens gar nicht so wirklich benutzen, da das G3 ebenfalls die Möglichkeit unterstützt, es per 2xTap auf das Display zu sperren bzw. wieder zu entsperren. Ebenfalls gibt es die tolle Funktion des Knock-Codes. In unterschiedlicher Reihenfolge tappt ihr auf das Display, um es zu entsperren, anstelle die PIN-Eingabe zu nutzen. Gefällt mir wirklich gut. Den 3,5 mm Klinke-Anschluss findet ihr leider auf der Unterseite des Gerätes. Klar, ist Geschmackssache. Ich persönlich mag den Anschluss ja lieber an der Oberseite eines Smartphones.

interner Speicher

In vielen Tests habe ich von Lags, Abstürzen und der Langsamkeit des G3 gelesen. Dies alles kann ich bei dem Testgerät, welches ich bekommen habe (übrigens die 16 GB Variante, von dem im Auslieferungszustand gut 9,88 GB zur Verfügung stehen, mit 2 GB RAM), nicht nachvollziehen. Da läuft alles rund und fluffig. Halt ganz so, wie ich es von einem High-End Smartphone erwarte heutzutage.
Software Information
Auf dem LG G3 läuft Android 4.4.2 mit dem eigenen Launcher von LG. Laut androidpit soll wohl auch Android L für das G3 kommen. Das wäre allerdings auch peinlich für LG, wenn dies nicht so passieren würde. Ebenfalls zu erwähnen, ist die tolle Möglichkeit, die sich LG im Hinblick auf den Softbuttons ausgedacht hat. Zum Beispiel bei den Nexus Geräten hat man ja immer wieder das Problem, dass Entwickler in ihre Apps nicht einbauen, dass die Buttons ausgeblendet werden. LG lässt Euch da nicht im Regen stehen. In den Einstellungen des G3 könnt Ihr pro App einstellen, wo die Buttons ausgeblendet werden sollen und wo nicht. Durch eine Swipe-Geste lassen sie sich dann in der App anzeigen, um diese z.B. zu beenden. Eine klasse Funktion, die ich so noch in keinem anderen Smartphone gesehen habe. Eine Infrarot Fernbedienung z.B. für ein TV-Gerät ist auch wieder eingebaut. Das Feature finde ich ja inzwischen wirklich fein. Die deutlich höhere Auflösung des Displays fällt im Normalbetrieb nicht wirklich auf, außer an einem negativen Beispiel. Einige Apps und Spiele, z.B. Real Racing 3, laufen nicht auf dem LG G3, wahrscheinlich weil sie an die Auflösung noch nicht angepasst sind. Kann man nur Daumen drücken, dass das noch kommt. Eine negative Sache muss ich auch noch erwähnen. Nach jedem Neustart stand bei mir die Helligkeit des Displays wieder auf 100 %. Das scheint mir wohl ein Fehler der Software zu sein, sollte noch mal gefixt werden.
LG Health
Was man auch noch erwähnen sollte, ist der integrierte Schrittzähler in dem G3. Auf dem ersten Homescreen bringt euch ein Swipe nach rechts zu der Anzeige der LG Health App. Dort werden Schritte und auch die verbrannten Kalorien, jedenfalls soweit das wirklich richtig errechnet wird, angezeigt. Gegenüber dem Fitbit One gab es bei der Schrittanzahl bei derselben Strecke nur eine Abweichung von fünfzig Schritten weniger. Das ist deutlich besser, als es beim Lumia 635 war. Wenn die Schritte, den Akku nicht allzusehr angreifend, direkt mit dem Smartphone getrackt werden, finde ich das schon eine tolle Angelegenheit. Auch wenn wohl jedem klar ist, dass die Werte nicht wirklich genau sein dürften. Dazu braucht man dann halt doch professionelles Zubehör.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Die Eingangsfrage war ja, ob man das Topmodell des Vorjahres noch besser machen kann? Und nun kann ich sagen, ja, jedenfalls in Teilen. Das LG G3 mit 16 GB kostet inzwischen bei Amazon „nur“ noch 494,30 Euro LG G3 Titanschwarz 16 GB / 2 GB RAM Amazon Affiliate Link. Das Gerät sieht in Titanschwarz äußerst edel aus. Ist zwar Kunststoff, sieht aber beinahe wie Aluminium oder so aus und fühlt sich wirklich gut an. Obwohl man die Rückseite des Gerätes abnehmen kann, gibt es keine Spaltmaße. Auch knarzt nichts und es gibt keine außergewöhnlichen Spaltmaße.

Das G3 ist rasend schnell. Es lief perfekt. Das Display überzeugt, die Kamera überzeugt, alles überzeugt ;).

Was gibt es noch zu sagen? Nicht mehr viel eigentlich :). Wer Interesse an dem Gerät hat, der sollte beim G3 absolut unbedenklich zuschlagen können. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. In meinen Augen wage ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich das LG G3 jetzt schon zu dem Top Android Smartphone 2014 ernenne.

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[OMT] Nokia Lumia 635 Test

Lumia 635_web

Moin Moin,

Kommen wir nun zu einem neuen Testbericht auf oaad.de

Mir wurde von Nokia ein Lumia 635 als Testgerät zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Das Lumia 635 ist ein relativ kleines Low-End Windows Phone Gerät mit LTE Unterstützung. Ob es aber wirklich so Low-End ist, das zeigt hoffentlich der nun folgende Test.

Lieferumfang:

  • Nokia Lumia 635
  • 1830 mAh Akku BL-5H
  • Nokia Schnelladegerät AC-20E
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Maße: 129,5 x 66,7 x 9,2 mm
  • Gewicht: 134 Gramm
  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 2100
  • 4G Netzwerk: LTE 800 / 1800 / 2600
  • Micro-SIM
  • 4,5 Zoll IPS LCD Display, 480 x 854 Pixel Auflösung, 218 ppi
  • 8 GB interner Speicher (davon etwas mehr als 4 GB für den User verfügbar)
  • microSD Karten-Slot, Speichererweiterung um bis zu 128 GB
  • Qualcomm Snapdragon 400 Quad-Core 1,2 GHz Cortex-A7 CPU
  • 512 MB RAM
  • Adreno 305 GPU
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • OS: Microsoft Windows Phone 8.1
  • 5 Megapixel Kamera, 2592 x 1944 Pixel Auflösung, 720p@30fps Videoaufnahme möglich
  • Li-Ion 1830 mAh Akku (BL-5H)
  • SAR-Wert: 0.75 W/kg (head) – 0.79 W/kg (body)

Cortana:

Da das Lumia 635 „nur“ ein Testgerät war, habe ich es von Anfang an einfach mal auf Englisch geschaltet, um einmal Cortana ausprobieren zu können.

Ich muss sagen, Microsofts persönlicher Assistent gefällt mir wirklich gut. Cortana ist im Prinzip eine Mischung aus Google Now und Siri. Schriftliche Informationen werden ebenso geliefert wie witzige oder auch sinnvolle Sprachantworten. Momentan alles noch auf Englisch. Aber ich freue mich jetzt schon drauf, wenn Cortana dann endlich mal nach Deutschland kommt, was ja leider noch eine Weile dauern wird.

Kamera:

Die Kamera des Lumia 635 wirkt auf dem Papier schwächer, als sie ist. Ja gewiss, sie hat nur 5 Megapixel. Doch die Bilder, die dabei rauskommen, wirken realitätsnah, haben recht satte Farben und wirken durchaus natürlich. Ein LED Blitz ist leider nicht vorhanden. Das finde ich nicht gut. Auf die nicht vorhandene Front-Kamera kann ich dagegen sehr gut verzichten. Mit der Videoqualität war ich dagegen nicht so ganz zufrieden, obwohl auch das bei einem Gerät dieser Preisklasse eher Meckern auf hohem Niveau ist.

Wer sich für die Bildqualität der Kamera interessiert, der findet hier bei flickr einige Bilder, die ich in hoher Qualität hochgeladen habe. Ein Video, für alle Interessierten, bette ich wie immer am Ende des Berichtes ein.

Antutu Windows Phone

Benchmark:

Für alle, die Statistiken lieben, habe ich natürlich auch einmal den Antutu Benchmark durchlaufen lassen. Nur kurz zur Information, er kam auf 12054 Punkte.

Akku:

1830 mAh Akku klingt nicht viel, finde ich. Ebenso wie die ganzen Daten des Lumia 635 ja nun nicht nach High-End klingen. Allerdings macht, sowohl was die Geschwindigkeit anbelangt, wie auch, was die Akkulaufzeit anbelangt, Windows Phone 8.1 einen wirklich verdammt guten Job. Einen Tag hielt der Akku bei meinem Nutzungsverhalten ganz locker durch. Eher waren noch anderthalb bis zwei Tage, oder sogar noch ein wenig länger drin. Ob das bei euch auch so ist, kann ich nicht sagen, bzw. eine allgemeingültige Aussage kann ich natürlich nicht treffen. Bei meiner Aussage beziehe ich mich einzig und allein auf mein Nutzungsverhalten, welches bei euch natürlich ganz anders aussehen mag.

Über das Gerät:

Ich bin vorbelastet, das muss ich gestehen 😉

Schon seitdem es Windows Phone gibt, bin ich ein großer Freund dieses Systems. Mein erstes Windows Phone Gerät war ein HTC Mozart. Doch eigentlich tut dies ja auch nicht wirklich zur Sache 🙂

Das Testgerät des Nokia Lumia 635, welches mir vorliegt, ist komplett in der Farbe Orange gehalten; eine Ausnahme bildet natürlich die Front mit dem Display. Das Orange ist übrigens nicht einfach Orange, das ist ein wirklich knalliges Orange. Ich habe versucht, davon ein Foto zu machen, aber meine Kamera bringt das gar nicht so richtig rüber.

An der Oberseite des Gerätes findet ihr den 3,5 mm Klinkestecker Anschluss, auf der Unterseite den Micro-USB Anschluss. Auf der rechten Seite findet ihr die Lautstärke-Wippe und den Power Button. Auf einen dedizierten Kamera-Knopf wurde verzichtet. Dies ist aber angesichts des Preises absolut zu verschmerzen. Und ich wage einfach mal die These aufzustellen, dass solch ein Knopf wohl am ehesten den Geräten mit PureView Technologie vorbehalten sein wird. Auf der Rückseite gibt es dann noch einen absolut annehmbaren Lautsprecher und die Kamera. Wie weiter oben schon erwähnt, wurde dort auf einen LED-Blitz, eine LED-Leuchte verzichtet. Dies finde ich ärgerlich. Erstens gehe ich jetzt einfach davon aus, dass dies den Preis schon nicht deutlich in die Höhe getrieben hätte. Und zweitens nutze ich die LED zwar nicht als Blitz, als Taschenlampe ist solch eine LED aber immer wieder zu gebrauchen. Schade Nokia, einfach schade.

Dass es dagegen keine Front-Kamera gibt, darauf kann ich recht gut verzichten. Was dagegen auch wieder ärgerlicher ist, ist die Tatsache, dass wohl kein Helligkeitssensor an Bord ist. Jedenfalls wurde bei mir die Helligkeit des Displays nicht automatisch rauf und wieder runtergeregelt. Es gibt drei verschiedene Helligkeitsstufen. Damit kann man sich arrangieren, aber es ist halt nicht so komfortabel, wie man es sonst gewohnt ist. Ebenfalls ist ein Schrittzähler im Smartphone integriert. Dieser weist aber eine erhebliche Differenz, bis zu 3000 Schritte weniger, auf als z.B. ein Fitbit Flex oder One. Ich habe auch nichts gefunden, wie man z.B. die Schrittlänge konfigurieren kann. Dies ist ok, aber so ist es doch eher eine Spielerei, als etwas Sinnvolles.

Das Gerät mit seinem 4,5 Zoll Display liegt äußerst gut in der Hand, beinahe ist es sogar mit einer Hand zu bedienen. Nichts knarzt und auffällige Spaltmaße sind mir auch nicht untergekommen. Und dies alles, obwohl man die gesamte Rückseite abnehmen kann, um den Akku einzusetzen, die SIM-Karte und auch die microSD-Karte. Unter Windows Phone 8.1 kann man übrigens auch Apps auf microSD auslagern. So sollte auch der recht geringe interne Speicher dann doch nicht ein unbedingter Hinderungsgrund für den Kauf sein. Bei der Verarbeitung hat Nokia also ganze Arbeit geleistet. Dasselbe gilt auch für das Windows Phone 8.1 Betriebssystem, welches übrigens während des Tests noch das Nokia Cyan Update bekommen hat. Trotz der doch vergleichbaren schwachen Hardware rennt das Lumia 635 im normalen Betrieb wirklich gut. Apps öffnen, Spiele spielen, durchs Menü wischen, Mails schreiben oder den Browser nutzen, alles läuft so, wie man es sich vorstellt. Klar, etwas langsamer als bei High-End Geräten ist das alles. Aber hier beweist Windows Phone einfach seine Stärken und spielt sie perfekt aus.

Fazit:

Und da ist es auch schon wieder, das altbekannte und allseits beliebte Fazit.

Das Nokia Lumia 635 gibt es momentan bei Amazon für 176,95 Euro Nokia Lumia 635 Amazon Affiliate Link. Dies ist für ein LTE Smartphone gewiss nicht zuviel. Ich selbst konnte das Verhalten im LTE Netz in Ermangelung einer LTE fähigen SIM allerdings nicht testen.

Was bekommt ihr denn nun für das Geld? Das Lumia 635 bietet recht schnelle und durchaus patente Leistung für diesen -für ein Smartphone- doch günstigen Preis. Was man ebenfalls beachten sollte, sind die Nokia eigenen Apps für Windows Phone. Da wären z.B. MixRadio, HERE Drive+ und noch ein Haufen anderer Apps, die man so gar nicht alle an dieser Stelle erwähnen kann. Auf jeden Fall werten diese Windows Phone noch einmal ordentlich auf, was einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert gegenüber anderen Herstellern von Windows Phone Smartphones darstellt. Wenn ihr also nicht das beste vom besten braucht und euch mit Windows Phone als OS anfreunden könnt, dann solltet ihr definitiv einmal einen Blick auf das Nokia Lumia 635 werfen.

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[OMT] Allviewmobile bringt zwei Windows Phone 8.1 Smartphones und ein Windows 8.1 Tablet, ab dem 15. August

Guten Abend,

Da hat Allviewmobile angekündigt, dass es ab dem 15 August diesen Jahres zwei Windows Phone 8.1 Smartphones und ein Windows 8.1 Tablet geben wird. Das wären einmal die beiden Smartphones Impera i für 159 Euro, das Impera S für 169 Euro und als Tablet das Impera i8 für 179 Euro.

Für einen kurzen Überblick über die technischen Daten zitiere ich einfach mal aus der Pressemitteilung. Genaueres könnt ihr dann auch auf der allviewmobile Seite nachlesen. Einfach den Links oben folgen.

Allview Impera i

Impera i:

Impera I – Innovation zu Deiner Verfügung

Der neue Impera I wird von einem Qualcomm ® Snapdragon ™ 200 Prozessor mit einem Quad-Core 1,2 GHz CPU angetrieben zusammen mit integrierter BT und WLAN Verbindung, durch den Qualcomm Reference Design (QRD) Programm von Qualcomm Technologies, eine Filiale von Qualcomm Incorporated.

Mit einem Vierkernprozessor von 1.2 GHz, ausgerüstet mit einem 4.7“ IPS-Display, geschützt von einem Dragontrail Glas und einem dünnen Design von nur 7.2 mm, ist Impera I ein Dual-SIM Smartphone welches den Nutzern erlaubt das Berufsleben und das Privatleben, mit Hilfe eines einzigen Gerätes zu bewältigen. Als ein Windows Phone 8.1 Gerät, bietet Impera I eine persönlichere Nutzungserfahrung, welches die Nutzer näher an die Personen und Dinge heranbringt, welche für die zählen. Die Nutzer können wichtige Momente ihres Lebens festhalten, mit Hilfe der Hauptkamera mit 8 MP und Autofokus, und die Integration OneDrive ermöglicht die Synchronisierung in der Cloud in Echtzeit. Imperia I umfasst gleichzeitig Funktionen wie Live Tiles mit ein, welche wesentliche Informationen, näher an den Nutzer heranbringen; Action Center, welche die Notifikationen und die neuen Tätigkeiten des Nutzers zeigen; Senses, eine Reihe von Funktionen welche eine leichtere Verwaltung des Datentransfers ermöglicht, des Speicherplatzes und der Lebensdauer des Akkus.

Allview Impera S

Impera S:

Impera S – Dein neuer Geschäftspartner

Impera S bietet eine produktive Begleitung zu Dienstzwecken und eine äußerst persönliche Nutzungserfahrung. Da es unter Windows Phone 8.1 läuft, verbindet sich Impera S leicht an die meisten der Enterprise-Medien. Darüber hinaus, mit den familiären Anwendungen aus der Microsoft Office Reihe, kommt Impera S zu Hilfe des heutigen Mobilanwenders um jederzeit, überall produktiv zu sein.

Mit einem Vierkernprozessor von 1.2 GHz, ist Impera S ein Smartphone, welches fähig ist schwierige Bearbeitungen zu bewältigen, wirkungsvolles Multi-Tasking zu sichern, hochauflösende Graphik, sowie auch starke Medien-Fähigkeiten, all diese bieten eine optimale Lebensdauer des Akkus. Der Flash-Speicher von 8 GB und der RAM-Speicher von 1 GB, erlaubt dem Nutzer mehrere Arbeiten schneller zu erledigen. Ausgerüstet mit einem 5“ IPS-Display und einer Hauptkamera von 8 MB, können die Nutzer wichtige Momente festhalten, diese in der Cloud zu speichern auf dem OneDrive und schnellen Zugang der Freunden zu den Bildern bieten.

Allview Impera i8

Impera i8:

Impera i8 – intuitive Leistung

Gebaut auf einem Intel Atom Prozessor, ist Impera i8 ein ausgezeichnetes Windows 8.1 Tablet für die Leistung und Vergnügen. Das lichtreiche IPS-Display, mit weiten Blickwinkeln, bietet den Nutzern eine reiche Grafik, lebendige Farben mit sehr klaren Bildern. Windows 8.1 mit Bing bietet den Kunden eine zugängliche Alternative, ohne auf die Windows-Erfahrung zu verzichten, die Kompatibilität der Anwendungen und die Leistung des Betriebssystems.

Impera i8 ist ein leistungsstarkes und kompaktes Tablett, mit einem Intel Atom Z3735E Vierkernprozessor mit einer Architektur von 64 bit, zum erstenmal von Allview in ein eigenes Gerät eingebaut. Impera i8 bietet den Menschen eine erhöhte Produktivität und reiche Unterhaltungsoptionen, dank den Leistungen des Intel HD Graphics Prozessors und des 1 GB RAM Speichers. Darüber hinaus erreicht der interne Speicher 16 GB, mit der Möglichkeit bis auf 48 GB erweitert zu werden, und bietet somit einen großzügigen Speicherraum. Zusätzlich schließt das Impera i8 Tablett eine jährliche Office 365 Personal Subskription, sodass die Nutzer auch über einen Speicherraum in der Cloud von 1 TB im OneDrive verfügen.

Meine Meinung nach dem ersten Blick. Wirklich nette Geräte sind das. Das Windows Phone nicht die High End Hardware braucht, das weiß man ja inzwischen.

Und wenn jetzt auch noch die Verarbeitung stimmt, dann könnten das entweder nette Zweitgeräte werden für Interessierte und die, die es sich leisten können. Oder man bietet hier einfach einen relativ günstigen Einstieg in die Windows/Windows Phone Welt.

[OMT] Amazon hat sein Fire Phone vorgestellt (momentan allerdings USA only)

FirePhone

FirePhone

Guten Abend,

da hat Amazon heute tatsächlich sein Fire Phone vorgestellt, wer hätte es gedacht :).

Wozu braucht Amazon denn neben Kindle eBook Reader und der Tablet Variante nun auch noch ein Smartphone?

Ist doch ganz klar. Sie wollen euch, die Nutzer, immer mehr in ihr Ökosystem ziehen. Das meine ich an dieser Stelle übrigens ganz und gar nicht abwertend. So ganz funktioniert das aber hier in Europa dann noch nicht. Das Fire Phone startet erst einmal nur exklusiv in den USA. Dort ist es für 199 Dollar mit einem 24 Monate AT&T Vertrag zu haben, oder auch ohne Vertrag, dann für 649 Dollar. Billig ist es nicht gerade. Ob es sich da lohnt? Das müssen wohl die Kunden selbst für sich entscheiden. Jeder Käufer bekommt auf jeden Fall ein Jahr Amazon Prime gratis, was Instant Video, Amazon Prime an sich und Prime Music beinhaltet.

Technische Daten:

  • 4,7 Zoll IPS Display, Auflösung 1280 x 720 Pixel, 313 ppi
  • 2,2 GHz Qualcomm Snapdragon Quad-Core-Prozessor
  • Adreno 330 GPU
  • 2 GB RAM
  • Maße: 139,2mm x 66,5mm x 8,9mm
  • Gewicht: 160 Gramm
  • Fire OS 3.5.0
  • 32 oder 64 GB interner Speicher + Unlimited Free Cloud Storage (freier Speicher für Fotos)
  • 13 Megapixel Hauptkamera, 2,1 Megapixel Frontkamera, f/2.0 Blende, 1080p Videoaufnahme
  • 2400mAh Akku

Über das Gerät:

Was man so auf den Bildern sehen kann, da muss ich schon sagen, ich finde das Fire Phone wirklich schick. Sieht besser aus, als ich es erwartet hätte, irgendwie wie ein iPhone ohne Home Button oder so.

Ebenso bringt es einige nette und einige weniger nette Funktionen mit. Erstmal muss man natürlich betrachten, dass das OS Fire OS zwar auf Android basiert, aber weder von dem Android wie man es kennt noch von dem PlayStore z.B. etwas zu sehen ist. Alles ist voll und ganz auf Amazon und den Konsum von Amazon Produkten ausgerichtet. Whisper Sync ist natürlich an Bord, sprich Synchronisation von Büchern, Leseständen, etc. Das muss man ja Amazon lassen. Wenn etwas wirklich gut funktioniert, dann Whisper Sync. Ebenfalls gibt es den Mayday Button, für den direkten Draht zum Kunden-Support. Ebenfalls sehr nett, das Feature Firefly. Dies erkennt Fernsehserien, Musik, Kunstobjekte, Straßennamen, usw. Eigentlich so etwas wie Shazam für alles. Laut Amazon werden 100 Millionen Objekte erkannt. Nettes Feature, wobei gerade im Hinblick auf Musik und Co natürlich auch darauf ausgerichtet, das ihr dann gleich mal bei Amazon zum Einkauf bleibt.

Dann gibt es noch vier Infrarot-Kameras für die dynamische Perspektive. Objekte auf dem Display lassen sich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und verändern dabei ihre Konturen, ganz 3D halt :). Dabei messen die vier Kameras die Entfernung und Lage des Kopfes. So ist es z.B. möglich das ein Kindle Buch automatisch blättert, man braucht seine Finger nicht mehr in Bewegung zu versetzen. Auch die Navigation durch Menüs soll z.B. durch Kopfbewegungen möglich sein.

FirePhone Kamera Vergleich

FirePhone Kamera Vergleich

Interessant wirkt die Kamera. Da wurde sie auf einem Testbild mit dem iPhone 5S und dem Samsung Galaxy S5 verglichen. Und ich muss gestehen, das Foto, vom Fire Phone geschossen, sieht für mich am besten aus. Hätte ich so nicht gedacht.

Kleines Fazit:

Wieso ein kleines Fazit? Na ja, unter anderem weil man solch ein Gerät, logischerweise, ja noch nicht in der Hand hatte.

Auch ist es noch USA only. Ob und wann es überhaupt nach Deutschland kommt weiß man leider auch nicht.

Ist es denn den Preis in meinen Augen wert? Ist natürlich momentan noch echt schwer zu sagen. Ich finde es ein interessantes Smartphone, auch optisch ein kleines Highlight. Würde Amazon das Gerät, sollte es denn nach Deutschland kommen, für um die 250-300 Euro in den Ring schicken, dann würde ich ihm gute Chancen einräumen.

Aber das sind nun natürlich alles eh nur Spekulationen. Deswegen beende ich das hier und frage lieber euch nach eurer Meinung. Was sagt ihr denn zum Fire Phone? Hat es Chancen? Weckt es euer Interesse? Kommentare einfach in die Kommentare :).

(via stadt-bremerhaven.de)

[OMT] Das Motorola Moto X und das Motorola Moto E im Battle, ehm, Test natürlich

Moto X und Moto E

Moin Moin,

Da habe ich doch neulich von Motorola einmal das Motorola Moto X und einmal das Motorola Moto E für einen Test bekommen. Dafür möchte ich mich natürlich an dieser Stelle noch einmal bedanken.

Wie es nun mal so ist, wollte ich heute zwei Tests schreiben. Nun habe ich aber mitgekriegt, wie sich die beiden Smartphones gerade in einem Battle befanden. Und dieses möchte ich euch nun, nachgeschrieben aus meinem Gedächtnisprotokoll, nicht vorenthalten ;). Viel Spaß beim Lesen :).

Battle (oder auch die technischen Daten):

Moto E: »Hey, ich habe folgende Maße: 124,8 x 64,8 x 12,3 mm. Und du? Was kannst du dagegen halten?«

Moto X: »Jo, Mann. Meine Maße: 129,3 x 65,3 x 10,4 mm. Und ich wiege schlanke 130 Gramm.«

Moto E: »Verdammt, da kann ich nicht mithalten. 142 Gramm ist mein Gewicht.«

Moto X: »Und auch beim Display kann ich punkten. 4,7 Zoll AMOLED Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung und eine Pixeldichte von 312 ppi. Sag an, was hast du zu bieten?«

Moto E: »Na ja, 4,3 Zoll TFT Display, 960 x 540 Pixel Auflösung und ich biete eine Pixeldichte von 256 ppi.«

Moto X: »Ich glaube, bis jetzt stehe ich als Sieger da. Als Speicher biete ich 16, 32 oder auch 64 GB internen Speicher. Dem zur Seite stehen 2 GB RAM, eine Qualcomm MSM8960Pro Snapdragon Dual-Core 1,7 GHz Krait CPU und eine Adreno 320 GPU. Und angetrieben werde ich mit dem neuesten Android 4.4.2. Und ein Update auf 4.4.3 ist sogar schon angekündigt. Nimm das.«

Moto E: »Ich denke, da kann ich mithalten. Ich habe 4 GB internen Speicher, von dem noch etwas mehr als 2 GB für meinen Käufer zur Verfügung stehen. Dafür habe ich aber einen microSD Karten Slot, der Karten bis zu 32 GB aufnimmt. RAM habe ich 1 GB zu bieten, als CPU setze ich auf eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual-Core 1,2 GHz Cortex-A7. Dazu biete ich eine Adreno 302 GPU und ebenfalls das neueste Android 4.4.2. Und auch bei mir ist ein Update auf 4.4.3 angekündigt.«

Moto X: »Hahaha. Und du willst mit mir mithalten können. Meine Kamera ist eine 10 Megapixel Kamera, hat eine Auflösung von 4320 x 2432 Pixel, bietet 1080p Videoaufnahme und ich habe sogar eine Front Kamera mit 2 Megapixel Auflösung und ebenfalls 1080p Videoaufnahme.«

Moto E: »Ich gebe es zu. Aber ich gebe nicht auf. Meine Kamera hat 5 Megapixel, eine Auflösung von 2592 x 1944 Pixel, bietet Videoaufnahme an in 854 x 480 Pixeln und ich habe leider keine Front Kamera.«

Moto X: »Habe doch gesagt, ich bin besser. Mein Akku, der sich nicht herausnehmen lässt, hat 2200 mAh und ich habe eine Nano-SIM.«

Moto E: »Ich habe keine Nano-SIM, sondern eine Micro-SIM, die ja so langsam der Standard ist. Und ich habe einen ebenfalls nicht herausnehmbaren Akku, der eine Kapazität von 1980 mAh aufweist.«

Damit endet meine Erinnerung an die genaue Wortwahl und somit kann ich auch weitere Details des Battles nicht mehr wiedergeben. Fahren wir also einfach mit dem ganz normalen Test fort ;).

Lieferumfang Motorola Moto X:

  • Motorola Moto X
  • Daten/Ladekabel
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiebedingungen
  • Netzteil mit Anschlussmöglichkeit für zwei USB Geräte

Lieferumfang Motorola Moto E:

  • Motorola Moto E
  • Daten/Ladekabel
  • Kurzanleitung

Moto E AnTuTu

Benchmarks Motorola Moto E:

Da ich ja weiß, dass sich da draußen die Benchmark Fans tummeln, will ich euch, obwohl ihr die Screenshots am Ende oder in der Mitte des Testes auch noch einmal einsehen könnt, die Ergebnisse nicht vorenthalten. Im AnTuTu Benchmark kommt das Moto E auf 12975 Punkte, im Quadrant Standard Benchmark auf 5198 Punkte.

Moto X AnTuTu

Benchmarks Motorola Moto X:

Und hier kommen die Ergebnisse derselben Benchmarks, nur eben auf dem Moto X. Das macht dann beim AnTuTu Benchmark 22547 Punkte und beim Quadrant Standard Benchmark kommt das Moto X auf 7083 Punkte.

Motorola Moto E Kamera:

Kommen wir einmal zur Kamera vom Motorola Moto E. Diese hat, wie oben erwähnt, eine Auflösung von 5 Megapixeln. Auf eine LED wurde verzichtet. Dies kann ich ebenso wenig verstehen, wie dass auf wenigstens 720p Videoaufnahme verzichtet wurde. Klar, der Preis sollte möglichst niedrig gehalten werden. Aber ob das den Kohl jetzt noch fett gemacht hätte, ich weiß ja nicht. Nun, als erstens ein kleiner Tipp. Schaltet ihr grundsätzlich den HDR Modus der Kamera ein, dauert es nicht sehr viel länger, bis die Bilder gespeichert sind – die Ergebnisse werden aber grundsätzlich eine Nummer besser in meinen Augen. Insgesamt, wenn das Wetter stimmt, taugt die Kamera durchaus für den einen oder anderen anspruchsvolleren Schnappschuss. Allerdings würde ich euch nicht empfehlen, Wunder zu erwarten oder, dass ihr damit euren gesamten Urlaub knipst. Einen eigenen Eindruck könnt ihr euch anhand der Testbilder hier bei flickr machen. Ein Testvideo vom Moto E und auch vom Moto X binde ich dann, wie immer, am Ende des Testes ein.

Moto X Kamera

Motorola Moto X Kamera:

Und nun wir wären bei der Kamera des Moto X angelangt. 10 Megapixel stechen in diesem Fall nicht nur auf dem Papier die 5 Megapixel des Moto E aus. Bilder werden klar und knackig, wenn auch auf dem Smartphone selbst, bedingt durch das AMOLED Display, teilweise zu künstlich angezeigt. Die Ergebnisse auf den Mac/PC überspielt, können sich dann aber durchaus sehen lassen. Kontraste gut, Farben gut, wobei auch hier meine Empfehlung, wenn möglich, doch den HDR Modus einfach angeschaltet zu lassen. Was etwas schade ist, im Gegensatz zum Moto E könnt ihr eine Videoaufnahme nicht pausieren. Zweimal die Motorola Kamera App: Wieso es beim größeren Bruder nicht geht und beim kleineren sehr wohl, das weiß wohl nur Motorola selbst.

Auch an der Qualität der Videos kann ich nicht wirklich etwas zum Meckern finden. Die Kamera startet man entweder durch Tap auf die App oder indem ihr das Moto X zweimal in der Hand dreht. Dadurch startet ebenfalls die App. Kam mir, als ich es gelesen habe, absolut unnötig vor. Man gewöhnt sich aber einfach schnell und gerne an diese Möglichkeit, die Kamera zu aktivieren.

Wer sich nun einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder machen will, der kann einfach diesem Link folgen, der direkt zu einem Album mit Testbildern bei flickr führt.

Akku Motorola Moto X & Moto E:

Die Frage der Akkus behandle ich einfach mal nicht getrennt, sondern zusammen. 1980 mAh hat der Akku des Moto E zu bieten, 2200 mAh der Akku des Moto X. Um eines vorweg zu nehmen: Ich hatte für meinen Teil keine Probleme, mit beiden Geräten einfach über den Tag zu kommen. Am Abend war jeweils noch eine Akku-Reserve von etwa 30% vorhanden. Die Reserve war beim Moto E sogar noch größer, einfach deshalb, weil man mit dem Gerät halt nicht soviel machen mag. Habe ich mich zurückgehalten, waren beim Moto X auch anderthalb bis zwei Tage drin. Das ist nichts besonderes mehr, wenn man sich aber eh daran gewöhnt hat, sein Smartphone jeden Abend zu laden, ist der auf dem Papier schwach wirkende Akku nichts, was einen von einem Kauf abhalten sollte.

Moto E

Motorola Moto E: Über das Gerät:

Erstaunlich, wie klein einem ein 4,3 Zoll Smartphone vorkommen kann. Wie man platzsparend und schick baut, das weiß Motorola einfach.

Das Moto E liegt wirklich gut in der Hand. Das Display lässt sich beinahe komplett mit einer Hand bedienen. Die Rückseite ist angenehm und somit rutschfest gummiert. Auch das Motorola Logo mit der kleinen Kuhle ist wieder vorhanden, ein angenehmer Ort, um seinen Finger verweilen zu lassen ;). Der Akku Deckel lässt sich abnehmen, der Akku aber nicht austauschen. Anders als beim Moto G oder Moto X gibt es einen microSD Karten Slot. Das ist sehr schick, aber auch notwendig. Denn von den 4 GB, die als interner Speicher vorhanden sind, sind es doch nur etwas mehr als 2 GB, die dem User zur Verfügung stehen. Das ist nicht wirklich viel, eigentlich schade. Zwar lassen sich einige Apps auf die SD Karte verschieben. Aber spätestens wenn man Interesse an Spielen zeigt, die sich im Gigabyte großen Bereich bewegen, weiß man, dass man ein dafür unpassendes Smartphone in der Hand hält. Die Auflösung bei Videoaufnahmen erreicht noch nicht einmal 720p, eine LED gibt es ebenfalls nicht, beides sehr schade. Ansonsten, im normalen Gebrauch, muss sich das Motorola Moto E aber keinesfalls verstecken. Swipen durch das Menü, durch die Homescreens und auch so Standard Dinge wie Browsen oder Mailen funktionierten einwandfrei und ohne Ruckler. Allerdings sollte man noch einmal erwähnen, dass die Auflösung des Displays nur 960 x 540 Pixel beträgt. Mein iPhone 4S hat da eine Auflösung von 960 x 640 Pixel, allerdings auf 3,5 Zoll verteilt und nicht, wie beim Moto E auf 4,3 Zoll. Das ist für solch eine Größe von Display eine eigentlich kleine Auflösung, trotzdem muss man schon genau hinsehen, um Pixel zu erkennen. Sogar kleine Schriften schienen mir absolut scharf genug angezeigt zu werden. Da gibt es von meiner Seite aus nichts zu meckern. Anders sieht es aus mit dem Power Knopf und der Lautstärke Wippe, die sich beide an der rechten Gehäuseseite befinden. Beide Knöpfe sind mir insgesamt eine Nummer zu schwergängig. Ob das jetzt allerdings jedes Moto E betrifft, oder nur mein Testgerät, das vermag ich nicht zu sagen.

Moto X

Motorola Moto X: Über das Gerät:

Auch vom Display her zeigt sich das Moto X als der größte Bruder der Motorola Reihe. Beim Moto E haben wir 4,3 Zoll, beim Moto G 4,5 Zoll und beim Moto X eben 4,7 Zoll.

Auch dieses Display wurde von Motorola recht randlos verbaut, sodass das Moto X trotz seines deutlich größeren Displays insgesamt gar nicht soviel größer ist als mein iPhone 4S. Mein Moto X Testgerät war in der Farbe Weiß gehalten. Die Rückseite sieht zwar strukturiert aus, ist sie aber leider nicht, auch nicht gummiert, sondern ganz glatt. Das finde ich persönlich ein wenig schade. Und da gibt es auch gleich einen kleinen Kritikpunkt. Das Weiß um die Hörmuschel herum ist nicht derselbe Farbton, wie am Rand und auf der Rückseite. Das stört eigentlich – das gebe ich gerne zu – nicht wirklich. Wer aber z.B. von Apple einheitliches Weiß gewöhnt ist, dem sei gesagt, es fällt einfach auf und stört eventuell das ästhetische Empfinden. Und wo wir gerade bei einem Kritikpunkt waren, auch das Moto X hat denselben Kritikpunkt wie das Moto E, nur in umgekehrter Form. Auch hier ist sowohl der Power Knopf, wie auch die Lautstärke Wippe, ein kleines Haar in der Suppe. Nur sitzen in diesem Fall die Knöpfe nicht zu fest, nein. Eher wackeln sie, wenn man das Gerät bewegt. Zwar nicht so, dass man denken würde, sie fallen heraus, doch in meinen Augen bei einem über dreihundert Euro teuren Gerät schon ein wenig ärgerlich.

Im Menü, bei Standard Aufgaben, aber auch bei größeren Spielen wie z.B. Real Racing 3 oder Riptide 2 leistete sich das Moto X keine nennenswerten Ruckler, obwohl es von den technischen Daten her ja eigentlich gar nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit ist. Was mir sehr gut gefiel, sind zwei Dinge. Einmal, wie bereits oben im Abschnitt über die Kamera erwähnt, ihr habt das Moto X in der Hand, dreht es zweimal und schon startet die Kamera. Und dann ist einfach das Active Display zu erwähnen. Das Moto X hat keine Benachrichtigungs-LED. Dies stößt aber nicht bitter auf, denn Active Display löst das vollkommen ab. Bekommt ihr z.B. eine neue Mail, dann erscheint auf dem ansonsten schwarzen Display solch ein kleines Mail Symbol. Zieht ihr es nach oben, öffnet ihr die App, zieht ihr es nach unten, entsperrt ihr euer Smartphone. Oder ihr wollt nur mal eben sehen, wie spät es ist, dann nehmt doch euer Moto X einfach kurz in die Hand. Euch wird dann gleich die Uhrzeit angezeigt, ohne das Display entriegeln zu müssen. Dies funktioniert einwandfrei und ist auch noch stromsparend. Da bei einem AMOLED Display schwarze Stellen wirklich abgeschaltet sind, verbraucht die Anzeige der Uhr und der kleinen Symbole einfach so gut wie keinen Strom. Wer jetzt Angst hat, dass durch Bewegungen in der Hosentasche andauernd das Display, wenn auch nur zu einem kleinen Teil, angeht, der kann beruhigt sein. Ihr müsst es wirklich in die Hand nehmen dafür, sonst passierte, jedenfalls in meinem Test, nichts. Ebenfalls eingebaut ist die Touchless Control Funktion. Das heißt: Habt ihr eure Sprachsteuerung trainiert, dann hört sie euch immer zu und wartet, dass ihr „OK Google Now“ sagt. Dann springt sie an und ihr könnt z.B. die Anweisung zu einer Navigation geben, oder nach dem Wetter fragen, und und und. Recht praktisch, funktioniert wunderbar und macht sich auch nicht wirklich im Akku-Verbrauch bemerkbar, was natürlich dem Motorola X8 Mobile Computing System geschuldet ist.

Fazit Motorola Moto X & Motorola Moto E:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angelangt. Ein Testbericht über zwei Geräte auf einmal hat es hier ja auch noch nie gegeben. Ich hoffe, dies ist mir ganz gut und nicht verwirrend gelungen. Interessieren würden mich eure Kommentare, was ihr so von diesem Text, aber natürlich auch besonders von den Geräten haltet.

Kommen wir als erstes zu den Preisen der beiden Smartphones. Würde das Moto E, wie am Anfang, noch sprechen ;), dann würde es wahrscheinlich folgendes jetzt sagen: »Bäm großer Bruder Moto X, mit meinem Preis schlage ich dich.«

Das Motorola Moto E kostet zur Zeit 119,00 Euro. Das Motorola Moto X findet ihr bei Amazon zu einem Preis von 311,00 Euro Motorola Moto X Amazon Affiliate Link.

Kommen wir erst einmal zum Moto E. Ist es den Preis von 119,00 Euro wert? Kann ich einfach beantworten. Ja, das Smartphone ist den Preis wert. Ihr dürft natürlich nicht den Fehler machen, das Moto E mit irgendwelchen Smartphone Flaggschiffen vergleichen zu wollen. Aber als Zweitgerät, als Umsteiger Gerät für erste Smartphone Nutzer oder als Gerät für Kinder, die vielleicht nur WhatsApp und Co nutzen wollen, bzw. einfach in der Preisklasse um 100 Euro rum ist das Moto E einfach ein empfehlenswertes Gerät.

Und nun, wie sieht es denn jetzt beim Moto X aus. Das ist natürlich erstmal eine gute Nummer teurer. Lohnt es sich denn für über 300 Euro noch, wenn man denn z.B. das Nexus 5 für 349 Euro, bzw. 399 Euro bekommt, welches technisch in einer anderen Liga spielt? Diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Das Moto X liegt perfekt in der Hand und ist echt schnell. Ich gebe es gerne zu, ich habe noch kein Android Gerät gesehen, wo Hardware und Software so gut zusammen funktionierten, wie in diesem Fall. Wollt ihr um bzw. über dreihundert Euro für ein neues Smartphone ausgeben? Dann könnt ihr, wenn ihr nicht unbedingt das neuste vom neuen an Hardware haben müsst, immer noch sorglos zum Moto X greifen. Und dies wohl nicht nur jetzt, sondern auch noch in einem Jahr. Um es noch einmal zusammenzufassen: Ihr wollt immer das neueste vom neuen, dann solltet ihr das Motorola Moto X wohl eher meiden. Wollt ihr aber einfach ein tolles Smartphone und sowieso soviel Geld ausgeben, dann könnt ihr unbesorgt zugreifen. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.

Als Schlusssatz muss ich noch dieses euch sagen: Ich habe noch kein smarteres Smartphone in der Hand gehabt, als das Motorola Moto X.

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[OMT] Fitbit Aria Waage Test

FitbitAria_web

Moin Moin,

ihr wollt abnehmen, euch fit halten? Dann braucht ihr nicht nur einen Fitness Tracker. Nein, auch eine Waage solltet ihr im Haus haben. Und wenn man schon einen Fitness Tracker von Fitbit hat, was liegt da näher, als auch eine Waage von Fitbit auszuprobieren. Umso erfreuter war ich, als Fitbit mir ihre Waage Aria für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Wie sich die Waage in meinen Augen geschlagen hat und immer noch schlägt, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Fitbit Aria Waage
  • kleine Bedienungsanleitung
  • 4 Standard-AA-Batterien

Technische Daten:

  • Farben: Schwarz oder Weiß
  • Material: Platte aus Hartglas / Gehäuseunterteil aus ABS
  • Höhe: 31,2 cm
  • Breite: 31,2 cm
  • Tiefe: 33,4 mm
  • Gewicht: 1,93 kg
  • Versandgewicht: Ca. 2,72 kg
  • Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung
  • Angezeigte Werte: Gewicht, Körperfettanteil, Benutzerauswahl
  • Einheiten: kg, lb, st
  • Messbereich: 9-158 kg
  • Erkennung von bis zu acht Benutzern
  • WiFi 802.11 b
  • Betrieb durch 4 Standard-AA-Batterien

Über das Gerät:

Um es vorweg zu nehmen. An sich bin ich von der Fitbit Aria schon sehr angetan. Kein manuelles Eintippen/Aufschreiben des Gewichtes mehr. Ich steige einfach auf die Waage und mein Gewicht, mein Körperfettanteil und auch mein BMI wird einfach mit meinem Fitbit Account drahtlos via WLAN synchronisiert. Die Daten kann ich mir dann schön aufbereitet entweder auf der Fitbit Seite im WebView oder in der mobilen App für iOS und/oder Android anschauen. Soweit jedenfalls die Theorie.

Bis jetzt allerdings hat die Aria es geschafft, mich teilweise vor Rätsel, teilweise aber auch an den knappen Rand der kleinen Verzweiflung zu bringen. Ich habe hier im Haus noch so eine normale digitale Waage. Am Anfang meines Aria Tests unterschieden sich die beiden Waagen um etwa fünf bis sechs Kilo, sprich die Fitbit Aria zeigte soviel Kilos mehr an. Nach etwa zwei Wochen legte sich das (hat sich die Waage selbst kalibriert, oder gab es ein Firmware Update) und der Unterschied bei Messungen des Gewichtes betrug nur noch so zwischen fünfhundert und vielleicht sechshundert Gramm. Dann, wieder etwas später, wurden die Abstände plötzlich wieder deutlich größer, bis am Montag dieser Woche die Abstände plötzlich wieder deutlich kleiner wurden und die Waagen sich nun faktisch im Messen des Gewichts angeglichen haben. Das hat mich wirklich verwirrt und ich könnte es nachvollziehen, wenn Kunden – wäre es ihnen passiert – die Waage wieder Retour geschickt hätten. Ich werde das Hin und Her jetzt auf jeden Fall noch beobachten und gegebenenfalls diesen Blog Post hier noch einmal aktualisieren.

Das war der Kritik Part. Kommen wir nun zu den positiven Dingen des Lebens, ehm, der Waage :).

Optisch ist sie einfach klasse. Ich habe sie in Weiß bekommen. Und ohne dass ich lüge, hätte Apple eine Waage hergestellt, ich hätte mir gewünscht, dass die so aussieht. Das Einrichten der Waage ging ohne Probleme über die Bühne. Empfohlen wird es wohl, eine entsprechende Software auf Mac oder PC herunterzuladen und dann die Einrichtung vorzunehmen. Ich habe es mit Hilfe von iPhone, Fitbit App und dem Safari Browser getan, ging genauso gut. Im WLAN Netz unterstützt die Waage keine statischen IP Adressen, sondern akzeptiert nur eine IP, via DHCP zu bekommen. Wie ich oben bereits erwähnte, man kann für eine Waage bis zu acht Benutzer anlegen. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Einfach deshalb, weil ich die Fitbit Aria alleine benutze. Für seinen Account muss man ein Kürzel angeben, das dann, wenn man sich auf die Waage stellt, im beleuchteten Display erscheint. Am Anfang war es so, dass ich mich rauf stellte, der ganze Messvorgang lief, das Display aus ging und ich herunter stieg. Inzwischen ist es so, dass man sich rauf stellt und nach einer Weile aufgefordert wird, die Waage zu verlassen. Dann werden wohl die Daten ausgerechnet und synchronisiert. Danach beendet sich das Display automatisch. Es gibt vier Wägezellen, die das Gewicht messen und daraus dann den BMI ermitteln. Die Körpermasse misst die Fitbit Aria mit Hilfe einer Bioimpedanzanalyse. ITO-Elektroden sind auf der Waage in einem Muster angeordnet. Diese senden ein gesundheitlich unbedenkliches Signal durch den Körper, um die Impedanz zu messen.

WARNUNG

Verwende dieses Gerät nicht, wenn du einen Herzschrittmacher oder ein anderes medizinisches Gerät implantiert hast oder schwanger bist. Dieses Produkt ist für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet. Wende dich in jedem Fall an einen Arzt. Bei nasser Waage besteht Rutschgefahr.

Fazit:

Und da wären wir dann auch schon beim Fazit angelangt. Die Fitbit Aria Waage kostet zur Zeit bei Amazon 107,98 Euro Fitbit Aria Waage Amazon Affiliate Link. Das ist natürlich für eine Waage eine stolze Summe Geld. Lohnt es sich denn trotzdem?

Nun, wenn die Waage einwandfrei funktioniert, so wie momentan und ihr vielleicht sowieso einen Fitbit Fitness Tracker, z.B. das Fitbit Flex benutzt, und wenn ihr dann noch als Beispiel bei myfitnesspal eure Ernährung eintragt, dann arbeitet dies alles so gut zusammen, dass sich das Geld für die Aria schon lohnt.

Im Hinterkopf sollte man allerdings trotzdem behalten, es geht auch anders. Manuelles Aufschreiben, Eintragen, usw. Es schadet also durchaus nicht, das Kaufinteresse noch einmal zu hinterfragen, d.h. ob man soviel Geld für solch ein Gadget ausgeben will.

[OMT] LG G Pro Lite Dual SIM Test

LG G Pro Lite Dual SIM

Moin Moin,

Vor einiger Zeit hatte ich mich mal für das LG G Pro Lite Dual SIM interessiert. Und LG war so nett, es mir für diesen Test zur Verfügung zu stellen. Zahlreiche Screenshots, auch von den Benchmarks, findet ihr am Ende des Artikels übrigens eingebunden vor.

Hat es mir gefallen? Das schaffe ich hoffentlich, euch in diesem Test mitzuteilen.

Lieferumfang:

  • LG G Pro Lite Dual SIM
  • 3140 mAh Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • Rubberdium Pen

Technische Daten:

  • Android 4.1.2
  • 5,5 Zoll TFT IPS Display, qHD 960×540 Pixel Auflösung, 400 Nit, 220 ppi
  • 8 Megapixel Hauptkamera (3264×2448 Pixel Auflösung), 1,3 Megapixel Frontkamera, HD Video Aufzeichnung (1280×720 Pixel Auflösung)
  • MediaTek MT6577 Dual-Core Prozessor, 1 GHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (davon ca. 4,27 GB frei nutzbar)
  • microSD Speicher-Slot für bis zu 32 GB
  • SAR-Wert (Kopf) 0,265 W/Kg
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 3140 mAh Akku
  • Maße: 150,25 x 76,94 x 9,43 mm
  • Gewicht: 161 Gramm

LG G Pro Lite Dual SIM Antutu

Benchmark:

Ich muss gestehen, ich selbst bin kein Fan von Benchmarks. Mir persönlich reicht es aus, wenn in einem Test beschrieben wird, wie die Performance eines Smartphones so aussieht. Doch ich höre auf meine Leser :). Und da letztes mal kritisiert wurde, dass ich keine Benchmarks habe durchlaufen lassen, kann ich euch jetzt folgendes mitteilen:

  • Im Antutu Benchmark kommt das LG G Pro Lite Dual SIM auf 8425 Punkte
  • Im Quadrant Standard Benchmark kommt das LG G Pro Lite Dual SIM auf 3201 Punkte

Über das Telefon:

Der erste Eindruck, den ich hatte: „Meine Güte, ist das groß“. 5,5 Zoll sind halt doch nicht mehr Smartphone, sondern wirklich Phablet, auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag ;).

Die Rückseite des LG G Pro Lite Dual SIM sieht beinahe so ein wenig carbonmäßig aus, ist aber aus glattem Kunststoff. Die Frontseite wird fast ganz von dem großen Display eingenommen. Das ist schön, denn ein Smartphone lebt ja nun mal von seinem Display. Und dass LG ziemlich randloses Design kann, das haben sie ja inzwischen bewiesen. An der Unterseite des Displays findet ihr vier Touchscreen Keys (Home Button, Zurück-Taste und Menü-Taste) zur Bedienung des Smartphones. Diese sind -wie gesagt- unter dem Display, sind keine Soft-Keys, nehmen nichts vom Display weg. Dieses hat, wie oben erwähnt, nur eine Auflösung von 960×540 Pixeln. Das mag für ein kleineres Display heutzutage noch in Ordnung sein. Für 5,5 Zoll sind das aber einfach zu wenig. Die vierte Touchscreen Taste ist direkt dafür da, auf die Highlight Funktion des Smartphones zuzugreifen, die Dual-SIM Funktionalität. Das Gerät schluckt übrigens ganz normale Mini-SIM Karten, also weder Micro- noch Nano-SIMs. Das ist ein wenig ärgerlich, wo doch Micro-SIMs sich inzwischen irgendwie als Standard etablieren, wenn nicht sogar schon etabliert haben.

Ansonsten ist folgendes zu sagen: Das Phablet läuft mit Android 4.1.2. Ob da noch ein Update kommt, das vermag ich leider nicht zu sagen. Ist aber vielleicht auch gar nicht so unbedingt notwendig. Denn das Gerät läuft wirklich flott. Sei es, man macht Fotos, oder man bewegt sich durch das Menü bzw. benutzt zahlreiche Apps, Hakler oder Ruckler leistet sich das LG G Pro Lite Dual SIM nicht. Anders sieht es aus, wenn ihr anspruchsvollere Spiele als z.B. Temple Run spielen wollt. Wie man sich wahrscheinlich aus den Benchmark Ergebnissen schon denken kann, da reicht dann der Prozessor einfach nicht aus und es wird ein Feuerwerk, ein Ruckelfeuerwerk ;). Das ist schade, aber auch zu verkraften. Ich persönlich sehe das Phablet so aufgestellt, dass LG hauptsächlich jene Nutzer ansprechen will, die die Dual SIM Funktionalität gebrauchen und dabei ein nicht überragendes, aber durchaus patentes großes Smartphone/Phablet benötigen.

Apropos Phablet, in das Gerät eingebaut ist ein Stylus. Diesen könnt ihr einfach oben rechts aus dem Gerät herausziehen. Anders als bei der Samsung Note Reihe aber unterstützt in diesem Fall der Stylus keinerlei Zusatzfunktionen. Er eignet sich aber durchaus gut dafür, z.B. die QuickMemo Funktion zu benutzen, um als Beispiel handschriftliche Notizen zu tätigen.

Ebenfalls hat LG wieder nette Features wie die Quick Remote Fernbedienung eingebaut, die QSlide Anwendungen und KnockON, wo ihr, wie bekannt sein dürfte, das Display mit einem Doppel-Tap entsperrt bzw. wieder sperrt.

Akku:

An dem 3140 mAh wechselbaren Akku gibt es absolut nichts auszusetzen. Mit normaler Benutzung (was ich darunter verstehe, lässt sich ja in anderen Testberichten nachlesen 🙂 ) kam ich locker auf zweieinhalb bis drei Tage Benutzungszeit. Das ist wirklich fein. Und man könnte eigentlich hoffen, dass das in der nächsten Zeit mal zum Standard wird.

LG G Pro Lite Dual SIM Kamera

Kamera:

Das LG G Pro Lite Dual SIM hat eine 8 Megapixel Kamera. Die löst schnell aus, die Farben werden nicht überzeichnet. Auch der Kontrast wirkt auf mich gut. Insgesamt kommen einfach patente Bilder dabei raus. Wer sich davon selbst ein Bild machen will, der oder die folgt einfach diesem Link zu flickr, wo es ein paar Testbilder zum anschauen gibt.

Fazit:

Das LG G Pro Lite Dual SIM kostet zur Zeit bei Amazon 274,35 Euro LG G Pro Lite Dual SIM Amazon Affiliate Link. Ist das Gerät seinen Preis wert?

Tja, das ist eine echt schwierige Frage. Einerseits kann ich sagen, wer ein Dual SIM Smartphone/Phablet sucht, der kann hier gut zugreifen. Ihr kriegt ein patentes Gerät. Sucht ihr aber ein schönes Smartphone, wollt auch damit spielen, dann kann ich das LG G Pro Lite Dual SIM leider nicht empfehlen. Da solltet ihr dann doch lieber zu einem anderen Gerät greifen.

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