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[OMT] Das Motorola Moto X und das Motorola Moto E im Battle, ehm, Test natürlich

Moto X und Moto E

Moin Moin,

Da habe ich doch neulich von Motorola einmal das Motorola Moto X und einmal das Motorola Moto E für einen Test bekommen. Dafür möchte ich mich natürlich an dieser Stelle noch einmal bedanken.

Wie es nun mal so ist, wollte ich heute zwei Tests schreiben. Nun habe ich aber mitgekriegt, wie sich die beiden Smartphones gerade in einem Battle befanden. Und dieses möchte ich euch nun, nachgeschrieben aus meinem Gedächtnisprotokoll, nicht vorenthalten ;). Viel Spaß beim Lesen :).

Battle (oder auch die technischen Daten):

Moto E: »Hey, ich habe folgende Maße: 124,8 x 64,8 x 12,3 mm. Und du? Was kannst du dagegen halten?«

Moto X: »Jo, Mann. Meine Maße: 129,3 x 65,3 x 10,4 mm. Und ich wiege schlanke 130 Gramm.«

Moto E: »Verdammt, da kann ich nicht mithalten. 142 Gramm ist mein Gewicht.«

Moto X: »Und auch beim Display kann ich punkten. 4,7 Zoll AMOLED Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung und eine Pixeldichte von 312 ppi. Sag an, was hast du zu bieten?«

Moto E: »Na ja, 4,3 Zoll TFT Display, 960 x 540 Pixel Auflösung und ich biete eine Pixeldichte von 256 ppi.«

Moto X: »Ich glaube, bis jetzt stehe ich als Sieger da. Als Speicher biete ich 16, 32 oder auch 64 GB internen Speicher. Dem zur Seite stehen 2 GB RAM, eine Qualcomm MSM8960Pro Snapdragon Dual-Core 1,7 GHz Krait CPU und eine Adreno 320 GPU. Und angetrieben werde ich mit dem neuesten Android 4.4.2. Und ein Update auf 4.4.3 ist sogar schon angekündigt. Nimm das.«

Moto E: »Ich denke, da kann ich mithalten. Ich habe 4 GB internen Speicher, von dem noch etwas mehr als 2 GB für meinen Käufer zur Verfügung stehen. Dafür habe ich aber einen microSD Karten Slot, der Karten bis zu 32 GB aufnimmt. RAM habe ich 1 GB zu bieten, als CPU setze ich auf eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual-Core 1,2 GHz Cortex-A7. Dazu biete ich eine Adreno 302 GPU und ebenfalls das neueste Android 4.4.2. Und auch bei mir ist ein Update auf 4.4.3 angekündigt.«

Moto X: »Hahaha. Und du willst mit mir mithalten können. Meine Kamera ist eine 10 Megapixel Kamera, hat eine Auflösung von 4320 x 2432 Pixel, bietet 1080p Videoaufnahme und ich habe sogar eine Front Kamera mit 2 Megapixel Auflösung und ebenfalls 1080p Videoaufnahme.«

Moto E: »Ich gebe es zu. Aber ich gebe nicht auf. Meine Kamera hat 5 Megapixel, eine Auflösung von 2592 x 1944 Pixel, bietet Videoaufnahme an in 854 x 480 Pixeln und ich habe leider keine Front Kamera.«

Moto X: »Habe doch gesagt, ich bin besser. Mein Akku, der sich nicht herausnehmen lässt, hat 2200 mAh und ich habe eine Nano-SIM.«

Moto E: »Ich habe keine Nano-SIM, sondern eine Micro-SIM, die ja so langsam der Standard ist. Und ich habe einen ebenfalls nicht herausnehmbaren Akku, der eine Kapazität von 1980 mAh aufweist.«

Damit endet meine Erinnerung an die genaue Wortwahl und somit kann ich auch weitere Details des Battles nicht mehr wiedergeben. Fahren wir also einfach mit dem ganz normalen Test fort ;).

Lieferumfang Motorola Moto X:

  • Motorola Moto X
  • Daten/Ladekabel
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiebedingungen
  • Netzteil mit Anschlussmöglichkeit für zwei USB Geräte

Lieferumfang Motorola Moto E:

  • Motorola Moto E
  • Daten/Ladekabel
  • Kurzanleitung

Moto E AnTuTu

Benchmarks Motorola Moto E:

Da ich ja weiß, dass sich da draußen die Benchmark Fans tummeln, will ich euch, obwohl ihr die Screenshots am Ende oder in der Mitte des Testes auch noch einmal einsehen könnt, die Ergebnisse nicht vorenthalten. Im AnTuTu Benchmark kommt das Moto E auf 12975 Punkte, im Quadrant Standard Benchmark auf 5198 Punkte.

Moto X AnTuTu

Benchmarks Motorola Moto X:

Und hier kommen die Ergebnisse derselben Benchmarks, nur eben auf dem Moto X. Das macht dann beim AnTuTu Benchmark 22547 Punkte und beim Quadrant Standard Benchmark kommt das Moto X auf 7083 Punkte.

Motorola Moto E Kamera:

Kommen wir einmal zur Kamera vom Motorola Moto E. Diese hat, wie oben erwähnt, eine Auflösung von 5 Megapixeln. Auf eine LED wurde verzichtet. Dies kann ich ebenso wenig verstehen, wie dass auf wenigstens 720p Videoaufnahme verzichtet wurde. Klar, der Preis sollte möglichst niedrig gehalten werden. Aber ob das den Kohl jetzt noch fett gemacht hätte, ich weiß ja nicht. Nun, als erstens ein kleiner Tipp. Schaltet ihr grundsätzlich den HDR Modus der Kamera ein, dauert es nicht sehr viel länger, bis die Bilder gespeichert sind – die Ergebnisse werden aber grundsätzlich eine Nummer besser in meinen Augen. Insgesamt, wenn das Wetter stimmt, taugt die Kamera durchaus für den einen oder anderen anspruchsvolleren Schnappschuss. Allerdings würde ich euch nicht empfehlen, Wunder zu erwarten oder, dass ihr damit euren gesamten Urlaub knipst. Einen eigenen Eindruck könnt ihr euch anhand der Testbilder hier bei flickr machen. Ein Testvideo vom Moto E und auch vom Moto X binde ich dann, wie immer, am Ende des Testes ein.

Moto X Kamera

Motorola Moto X Kamera:

Und nun wir wären bei der Kamera des Moto X angelangt. 10 Megapixel stechen in diesem Fall nicht nur auf dem Papier die 5 Megapixel des Moto E aus. Bilder werden klar und knackig, wenn auch auf dem Smartphone selbst, bedingt durch das AMOLED Display, teilweise zu künstlich angezeigt. Die Ergebnisse auf den Mac/PC überspielt, können sich dann aber durchaus sehen lassen. Kontraste gut, Farben gut, wobei auch hier meine Empfehlung, wenn möglich, doch den HDR Modus einfach angeschaltet zu lassen. Was etwas schade ist, im Gegensatz zum Moto E könnt ihr eine Videoaufnahme nicht pausieren. Zweimal die Motorola Kamera App: Wieso es beim größeren Bruder nicht geht und beim kleineren sehr wohl, das weiß wohl nur Motorola selbst.

Auch an der Qualität der Videos kann ich nicht wirklich etwas zum Meckern finden. Die Kamera startet man entweder durch Tap auf die App oder indem ihr das Moto X zweimal in der Hand dreht. Dadurch startet ebenfalls die App. Kam mir, als ich es gelesen habe, absolut unnötig vor. Man gewöhnt sich aber einfach schnell und gerne an diese Möglichkeit, die Kamera zu aktivieren.

Wer sich nun einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder machen will, der kann einfach diesem Link folgen, der direkt zu einem Album mit Testbildern bei flickr führt.

Akku Motorola Moto X & Moto E:

Die Frage der Akkus behandle ich einfach mal nicht getrennt, sondern zusammen. 1980 mAh hat der Akku des Moto E zu bieten, 2200 mAh der Akku des Moto X. Um eines vorweg zu nehmen: Ich hatte für meinen Teil keine Probleme, mit beiden Geräten einfach über den Tag zu kommen. Am Abend war jeweils noch eine Akku-Reserve von etwa 30% vorhanden. Die Reserve war beim Moto E sogar noch größer, einfach deshalb, weil man mit dem Gerät halt nicht soviel machen mag. Habe ich mich zurückgehalten, waren beim Moto X auch anderthalb bis zwei Tage drin. Das ist nichts besonderes mehr, wenn man sich aber eh daran gewöhnt hat, sein Smartphone jeden Abend zu laden, ist der auf dem Papier schwach wirkende Akku nichts, was einen von einem Kauf abhalten sollte.

Moto E

Motorola Moto E: Über das Gerät:

Erstaunlich, wie klein einem ein 4,3 Zoll Smartphone vorkommen kann. Wie man platzsparend und schick baut, das weiß Motorola einfach.

Das Moto E liegt wirklich gut in der Hand. Das Display lässt sich beinahe komplett mit einer Hand bedienen. Die Rückseite ist angenehm und somit rutschfest gummiert. Auch das Motorola Logo mit der kleinen Kuhle ist wieder vorhanden, ein angenehmer Ort, um seinen Finger verweilen zu lassen ;). Der Akku Deckel lässt sich abnehmen, der Akku aber nicht austauschen. Anders als beim Moto G oder Moto X gibt es einen microSD Karten Slot. Das ist sehr schick, aber auch notwendig. Denn von den 4 GB, die als interner Speicher vorhanden sind, sind es doch nur etwas mehr als 2 GB, die dem User zur Verfügung stehen. Das ist nicht wirklich viel, eigentlich schade. Zwar lassen sich einige Apps auf die SD Karte verschieben. Aber spätestens wenn man Interesse an Spielen zeigt, die sich im Gigabyte großen Bereich bewegen, weiß man, dass man ein dafür unpassendes Smartphone in der Hand hält. Die Auflösung bei Videoaufnahmen erreicht noch nicht einmal 720p, eine LED gibt es ebenfalls nicht, beides sehr schade. Ansonsten, im normalen Gebrauch, muss sich das Motorola Moto E aber keinesfalls verstecken. Swipen durch das Menü, durch die Homescreens und auch so Standard Dinge wie Browsen oder Mailen funktionierten einwandfrei und ohne Ruckler. Allerdings sollte man noch einmal erwähnen, dass die Auflösung des Displays nur 960 x 540 Pixel beträgt. Mein iPhone 4S hat da eine Auflösung von 960 x 640 Pixel, allerdings auf 3,5 Zoll verteilt und nicht, wie beim Moto E auf 4,3 Zoll. Das ist für solch eine Größe von Display eine eigentlich kleine Auflösung, trotzdem muss man schon genau hinsehen, um Pixel zu erkennen. Sogar kleine Schriften schienen mir absolut scharf genug angezeigt zu werden. Da gibt es von meiner Seite aus nichts zu meckern. Anders sieht es aus mit dem Power Knopf und der Lautstärke Wippe, die sich beide an der rechten Gehäuseseite befinden. Beide Knöpfe sind mir insgesamt eine Nummer zu schwergängig. Ob das jetzt allerdings jedes Moto E betrifft, oder nur mein Testgerät, das vermag ich nicht zu sagen.

Moto X

Motorola Moto X: Über das Gerät:

Auch vom Display her zeigt sich das Moto X als der größte Bruder der Motorola Reihe. Beim Moto E haben wir 4,3 Zoll, beim Moto G 4,5 Zoll und beim Moto X eben 4,7 Zoll.

Auch dieses Display wurde von Motorola recht randlos verbaut, sodass das Moto X trotz seines deutlich größeren Displays insgesamt gar nicht soviel größer ist als mein iPhone 4S. Mein Moto X Testgerät war in der Farbe Weiß gehalten. Die Rückseite sieht zwar strukturiert aus, ist sie aber leider nicht, auch nicht gummiert, sondern ganz glatt. Das finde ich persönlich ein wenig schade. Und da gibt es auch gleich einen kleinen Kritikpunkt. Das Weiß um die Hörmuschel herum ist nicht derselbe Farbton, wie am Rand und auf der Rückseite. Das stört eigentlich – das gebe ich gerne zu – nicht wirklich. Wer aber z.B. von Apple einheitliches Weiß gewöhnt ist, dem sei gesagt, es fällt einfach auf und stört eventuell das ästhetische Empfinden. Und wo wir gerade bei einem Kritikpunkt waren, auch das Moto X hat denselben Kritikpunkt wie das Moto E, nur in umgekehrter Form. Auch hier ist sowohl der Power Knopf, wie auch die Lautstärke Wippe, ein kleines Haar in der Suppe. Nur sitzen in diesem Fall die Knöpfe nicht zu fest, nein. Eher wackeln sie, wenn man das Gerät bewegt. Zwar nicht so, dass man denken würde, sie fallen heraus, doch in meinen Augen bei einem über dreihundert Euro teuren Gerät schon ein wenig ärgerlich.

Im Menü, bei Standard Aufgaben, aber auch bei größeren Spielen wie z.B. Real Racing 3 oder Riptide 2 leistete sich das Moto X keine nennenswerten Ruckler, obwohl es von den technischen Daten her ja eigentlich gar nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit ist. Was mir sehr gut gefiel, sind zwei Dinge. Einmal, wie bereits oben im Abschnitt über die Kamera erwähnt, ihr habt das Moto X in der Hand, dreht es zweimal und schon startet die Kamera. Und dann ist einfach das Active Display zu erwähnen. Das Moto X hat keine Benachrichtigungs-LED. Dies stößt aber nicht bitter auf, denn Active Display löst das vollkommen ab. Bekommt ihr z.B. eine neue Mail, dann erscheint auf dem ansonsten schwarzen Display solch ein kleines Mail Symbol. Zieht ihr es nach oben, öffnet ihr die App, zieht ihr es nach unten, entsperrt ihr euer Smartphone. Oder ihr wollt nur mal eben sehen, wie spät es ist, dann nehmt doch euer Moto X einfach kurz in die Hand. Euch wird dann gleich die Uhrzeit angezeigt, ohne das Display entriegeln zu müssen. Dies funktioniert einwandfrei und ist auch noch stromsparend. Da bei einem AMOLED Display schwarze Stellen wirklich abgeschaltet sind, verbraucht die Anzeige der Uhr und der kleinen Symbole einfach so gut wie keinen Strom. Wer jetzt Angst hat, dass durch Bewegungen in der Hosentasche andauernd das Display, wenn auch nur zu einem kleinen Teil, angeht, der kann beruhigt sein. Ihr müsst es wirklich in die Hand nehmen dafür, sonst passierte, jedenfalls in meinem Test, nichts. Ebenfalls eingebaut ist die Touchless Control Funktion. Das heißt: Habt ihr eure Sprachsteuerung trainiert, dann hört sie euch immer zu und wartet, dass ihr „OK Google Now“ sagt. Dann springt sie an und ihr könnt z.B. die Anweisung zu einer Navigation geben, oder nach dem Wetter fragen, und und und. Recht praktisch, funktioniert wunderbar und macht sich auch nicht wirklich im Akku-Verbrauch bemerkbar, was natürlich dem Motorola X8 Mobile Computing System geschuldet ist.

Fazit Motorola Moto X & Motorola Moto E:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angelangt. Ein Testbericht über zwei Geräte auf einmal hat es hier ja auch noch nie gegeben. Ich hoffe, dies ist mir ganz gut und nicht verwirrend gelungen. Interessieren würden mich eure Kommentare, was ihr so von diesem Text, aber natürlich auch besonders von den Geräten haltet.

Kommen wir als erstes zu den Preisen der beiden Smartphones. Würde das Moto E, wie am Anfang, noch sprechen ;), dann würde es wahrscheinlich folgendes jetzt sagen: »Bäm großer Bruder Moto X, mit meinem Preis schlage ich dich.«

Das Motorola Moto E kostet zur Zeit 119,00 Euro. Das Motorola Moto X findet ihr bei Amazon zu einem Preis von 311,00 Euro Motorola Moto X Amazon Affiliate Link.

Kommen wir erst einmal zum Moto E. Ist es den Preis von 119,00 Euro wert? Kann ich einfach beantworten. Ja, das Smartphone ist den Preis wert. Ihr dürft natürlich nicht den Fehler machen, das Moto E mit irgendwelchen Smartphone Flaggschiffen vergleichen zu wollen. Aber als Zweitgerät, als Umsteiger Gerät für erste Smartphone Nutzer oder als Gerät für Kinder, die vielleicht nur WhatsApp und Co nutzen wollen, bzw. einfach in der Preisklasse um 100 Euro rum ist das Moto E einfach ein empfehlenswertes Gerät.

Und nun, wie sieht es denn jetzt beim Moto X aus. Das ist natürlich erstmal eine gute Nummer teurer. Lohnt es sich denn für über 300 Euro noch, wenn man denn z.B. das Nexus 5 für 349 Euro, bzw. 399 Euro bekommt, welches technisch in einer anderen Liga spielt? Diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Das Moto X liegt perfekt in der Hand und ist echt schnell. Ich gebe es gerne zu, ich habe noch kein Android Gerät gesehen, wo Hardware und Software so gut zusammen funktionierten, wie in diesem Fall. Wollt ihr um bzw. über dreihundert Euro für ein neues Smartphone ausgeben? Dann könnt ihr, wenn ihr nicht unbedingt das neuste vom neuen an Hardware haben müsst, immer noch sorglos zum Moto X greifen. Und dies wohl nicht nur jetzt, sondern auch noch in einem Jahr. Um es noch einmal zusammenzufassen: Ihr wollt immer das neueste vom neuen, dann solltet ihr das Motorola Moto X wohl eher meiden. Wollt ihr aber einfach ein tolles Smartphone und sowieso soviel Geld ausgeben, dann könnt ihr unbesorgt zugreifen. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.

Als Schlusssatz muss ich noch dieses euch sagen: Ich habe noch kein smarteres Smartphone in der Hand gehabt, als das Motorola Moto X.

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[OMT] Fitbit Aria Waage Test

FitbitAria_web

Moin Moin,

ihr wollt abnehmen, euch fit halten? Dann braucht ihr nicht nur einen Fitness Tracker. Nein, auch eine Waage solltet ihr im Haus haben. Und wenn man schon einen Fitness Tracker von Fitbit hat, was liegt da näher, als auch eine Waage von Fitbit auszuprobieren. Umso erfreuter war ich, als Fitbit mir ihre Waage Aria für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Wie sich die Waage in meinen Augen geschlagen hat und immer noch schlägt, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Fitbit Aria Waage
  • kleine Bedienungsanleitung
  • 4 Standard-AA-Batterien

Technische Daten:

  • Farben: Schwarz oder Weiß
  • Material: Platte aus Hartglas / Gehäuseunterteil aus ABS
  • Höhe: 31,2 cm
  • Breite: 31,2 cm
  • Tiefe: 33,4 mm
  • Gewicht: 1,93 kg
  • Versandgewicht: Ca. 2,72 kg
  • Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung
  • Angezeigte Werte: Gewicht, Körperfettanteil, Benutzerauswahl
  • Einheiten: kg, lb, st
  • Messbereich: 9-158 kg
  • Erkennung von bis zu acht Benutzern
  • WiFi 802.11 b
  • Betrieb durch 4 Standard-AA-Batterien

Über das Gerät:

Um es vorweg zu nehmen. An sich bin ich von der Fitbit Aria schon sehr angetan. Kein manuelles Eintippen/Aufschreiben des Gewichtes mehr. Ich steige einfach auf die Waage und mein Gewicht, mein Körperfettanteil und auch mein BMI wird einfach mit meinem Fitbit Account drahtlos via WLAN synchronisiert. Die Daten kann ich mir dann schön aufbereitet entweder auf der Fitbit Seite im WebView oder in der mobilen App für iOS und/oder Android anschauen. Soweit jedenfalls die Theorie.

Bis jetzt allerdings hat die Aria es geschafft, mich teilweise vor Rätsel, teilweise aber auch an den knappen Rand der kleinen Verzweiflung zu bringen. Ich habe hier im Haus noch so eine normale digitale Waage. Am Anfang meines Aria Tests unterschieden sich die beiden Waagen um etwa fünf bis sechs Kilo, sprich die Fitbit Aria zeigte soviel Kilos mehr an. Nach etwa zwei Wochen legte sich das (hat sich die Waage selbst kalibriert, oder gab es ein Firmware Update) und der Unterschied bei Messungen des Gewichtes betrug nur noch so zwischen fünfhundert und vielleicht sechshundert Gramm. Dann, wieder etwas später, wurden die Abstände plötzlich wieder deutlich größer, bis am Montag dieser Woche die Abstände plötzlich wieder deutlich kleiner wurden und die Waagen sich nun faktisch im Messen des Gewichts angeglichen haben. Das hat mich wirklich verwirrt und ich könnte es nachvollziehen, wenn Kunden – wäre es ihnen passiert – die Waage wieder Retour geschickt hätten. Ich werde das Hin und Her jetzt auf jeden Fall noch beobachten und gegebenenfalls diesen Blog Post hier noch einmal aktualisieren.

Das war der Kritik Part. Kommen wir nun zu den positiven Dingen des Lebens, ehm, der Waage :).

Optisch ist sie einfach klasse. Ich habe sie in Weiß bekommen. Und ohne dass ich lüge, hätte Apple eine Waage hergestellt, ich hätte mir gewünscht, dass die so aussieht. Das Einrichten der Waage ging ohne Probleme über die Bühne. Empfohlen wird es wohl, eine entsprechende Software auf Mac oder PC herunterzuladen und dann die Einrichtung vorzunehmen. Ich habe es mit Hilfe von iPhone, Fitbit App und dem Safari Browser getan, ging genauso gut. Im WLAN Netz unterstützt die Waage keine statischen IP Adressen, sondern akzeptiert nur eine IP, via DHCP zu bekommen. Wie ich oben bereits erwähnte, man kann für eine Waage bis zu acht Benutzer anlegen. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Einfach deshalb, weil ich die Fitbit Aria alleine benutze. Für seinen Account muss man ein Kürzel angeben, das dann, wenn man sich auf die Waage stellt, im beleuchteten Display erscheint. Am Anfang war es so, dass ich mich rauf stellte, der ganze Messvorgang lief, das Display aus ging und ich herunter stieg. Inzwischen ist es so, dass man sich rauf stellt und nach einer Weile aufgefordert wird, die Waage zu verlassen. Dann werden wohl die Daten ausgerechnet und synchronisiert. Danach beendet sich das Display automatisch. Es gibt vier Wägezellen, die das Gewicht messen und daraus dann den BMI ermitteln. Die Körpermasse misst die Fitbit Aria mit Hilfe einer Bioimpedanzanalyse. ITO-Elektroden sind auf der Waage in einem Muster angeordnet. Diese senden ein gesundheitlich unbedenkliches Signal durch den Körper, um die Impedanz zu messen.

WARNUNG

Verwende dieses Gerät nicht, wenn du einen Herzschrittmacher oder ein anderes medizinisches Gerät implantiert hast oder schwanger bist. Dieses Produkt ist für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet. Wende dich in jedem Fall an einen Arzt. Bei nasser Waage besteht Rutschgefahr.

Fazit:

Und da wären wir dann auch schon beim Fazit angelangt. Die Fitbit Aria Waage kostet zur Zeit bei Amazon 107,98 Euro Fitbit Aria Waage Amazon Affiliate Link. Das ist natürlich für eine Waage eine stolze Summe Geld. Lohnt es sich denn trotzdem?

Nun, wenn die Waage einwandfrei funktioniert, so wie momentan und ihr vielleicht sowieso einen Fitbit Fitness Tracker, z.B. das Fitbit Flex benutzt, und wenn ihr dann noch als Beispiel bei myfitnesspal eure Ernährung eintragt, dann arbeitet dies alles so gut zusammen, dass sich das Geld für die Aria schon lohnt.

Im Hinterkopf sollte man allerdings trotzdem behalten, es geht auch anders. Manuelles Aufschreiben, Eintragen, usw. Es schadet also durchaus nicht, das Kaufinteresse noch einmal zu hinterfragen, d.h. ob man soviel Geld für solch ein Gadget ausgeben will.

[OMT] LG G Pro Lite Dual SIM Test

LG G Pro Lite Dual SIM

Moin Moin,

Vor einiger Zeit hatte ich mich mal für das LG G Pro Lite Dual SIM interessiert. Und LG war so nett, es mir für diesen Test zur Verfügung zu stellen. Zahlreiche Screenshots, auch von den Benchmarks, findet ihr am Ende des Artikels übrigens eingebunden vor.

Hat es mir gefallen? Das schaffe ich hoffentlich, euch in diesem Test mitzuteilen.

Lieferumfang:

  • LG G Pro Lite Dual SIM
  • 3140 mAh Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • Rubberdium Pen

Technische Daten:

  • Android 4.1.2
  • 5,5 Zoll TFT IPS Display, qHD 960×540 Pixel Auflösung, 400 Nit, 220 ppi
  • 8 Megapixel Hauptkamera (3264×2448 Pixel Auflösung), 1,3 Megapixel Frontkamera, HD Video Aufzeichnung (1280×720 Pixel Auflösung)
  • MediaTek MT6577 Dual-Core Prozessor, 1 GHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (davon ca. 4,27 GB frei nutzbar)
  • microSD Speicher-Slot für bis zu 32 GB
  • SAR-Wert (Kopf) 0,265 W/Kg
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 3140 mAh Akku
  • Maße: 150,25 x 76,94 x 9,43 mm
  • Gewicht: 161 Gramm

LG G Pro Lite Dual SIM Antutu

Benchmark:

Ich muss gestehen, ich selbst bin kein Fan von Benchmarks. Mir persönlich reicht es aus, wenn in einem Test beschrieben wird, wie die Performance eines Smartphones so aussieht. Doch ich höre auf meine Leser :). Und da letztes mal kritisiert wurde, dass ich keine Benchmarks habe durchlaufen lassen, kann ich euch jetzt folgendes mitteilen:

  • Im Antutu Benchmark kommt das LG G Pro Lite Dual SIM auf 8425 Punkte
  • Im Quadrant Standard Benchmark kommt das LG G Pro Lite Dual SIM auf 3201 Punkte

Über das Telefon:

Der erste Eindruck, den ich hatte: „Meine Güte, ist das groß“. 5,5 Zoll sind halt doch nicht mehr Smartphone, sondern wirklich Phablet, auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag ;).

Die Rückseite des LG G Pro Lite Dual SIM sieht beinahe so ein wenig carbonmäßig aus, ist aber aus glattem Kunststoff. Die Frontseite wird fast ganz von dem großen Display eingenommen. Das ist schön, denn ein Smartphone lebt ja nun mal von seinem Display. Und dass LG ziemlich randloses Design kann, das haben sie ja inzwischen bewiesen. An der Unterseite des Displays findet ihr vier Touchscreen Keys (Home Button, Zurück-Taste und Menü-Taste) zur Bedienung des Smartphones. Diese sind -wie gesagt- unter dem Display, sind keine Soft-Keys, nehmen nichts vom Display weg. Dieses hat, wie oben erwähnt, nur eine Auflösung von 960×540 Pixeln. Das mag für ein kleineres Display heutzutage noch in Ordnung sein. Für 5,5 Zoll sind das aber einfach zu wenig. Die vierte Touchscreen Taste ist direkt dafür da, auf die Highlight Funktion des Smartphones zuzugreifen, die Dual-SIM Funktionalität. Das Gerät schluckt übrigens ganz normale Mini-SIM Karten, also weder Micro- noch Nano-SIMs. Das ist ein wenig ärgerlich, wo doch Micro-SIMs sich inzwischen irgendwie als Standard etablieren, wenn nicht sogar schon etabliert haben.

Ansonsten ist folgendes zu sagen: Das Phablet läuft mit Android 4.1.2. Ob da noch ein Update kommt, das vermag ich leider nicht zu sagen. Ist aber vielleicht auch gar nicht so unbedingt notwendig. Denn das Gerät läuft wirklich flott. Sei es, man macht Fotos, oder man bewegt sich durch das Menü bzw. benutzt zahlreiche Apps, Hakler oder Ruckler leistet sich das LG G Pro Lite Dual SIM nicht. Anders sieht es aus, wenn ihr anspruchsvollere Spiele als z.B. Temple Run spielen wollt. Wie man sich wahrscheinlich aus den Benchmark Ergebnissen schon denken kann, da reicht dann der Prozessor einfach nicht aus und es wird ein Feuerwerk, ein Ruckelfeuerwerk ;). Das ist schade, aber auch zu verkraften. Ich persönlich sehe das Phablet so aufgestellt, dass LG hauptsächlich jene Nutzer ansprechen will, die die Dual SIM Funktionalität gebrauchen und dabei ein nicht überragendes, aber durchaus patentes großes Smartphone/Phablet benötigen.

Apropos Phablet, in das Gerät eingebaut ist ein Stylus. Diesen könnt ihr einfach oben rechts aus dem Gerät herausziehen. Anders als bei der Samsung Note Reihe aber unterstützt in diesem Fall der Stylus keinerlei Zusatzfunktionen. Er eignet sich aber durchaus gut dafür, z.B. die QuickMemo Funktion zu benutzen, um als Beispiel handschriftliche Notizen zu tätigen.

Ebenfalls hat LG wieder nette Features wie die Quick Remote Fernbedienung eingebaut, die QSlide Anwendungen und KnockON, wo ihr, wie bekannt sein dürfte, das Display mit einem Doppel-Tap entsperrt bzw. wieder sperrt.

Akku:

An dem 3140 mAh wechselbaren Akku gibt es absolut nichts auszusetzen. Mit normaler Benutzung (was ich darunter verstehe, lässt sich ja in anderen Testberichten nachlesen 🙂 ) kam ich locker auf zweieinhalb bis drei Tage Benutzungszeit. Das ist wirklich fein. Und man könnte eigentlich hoffen, dass das in der nächsten Zeit mal zum Standard wird.

LG G Pro Lite Dual SIM Kamera

Kamera:

Das LG G Pro Lite Dual SIM hat eine 8 Megapixel Kamera. Die löst schnell aus, die Farben werden nicht überzeichnet. Auch der Kontrast wirkt auf mich gut. Insgesamt kommen einfach patente Bilder dabei raus. Wer sich davon selbst ein Bild machen will, der oder die folgt einfach diesem Link zu flickr, wo es ein paar Testbilder zum anschauen gibt.

Fazit:

Das LG G Pro Lite Dual SIM kostet zur Zeit bei Amazon 274,35 Euro LG G Pro Lite Dual SIM Amazon Affiliate Link. Ist das Gerät seinen Preis wert?

Tja, das ist eine echt schwierige Frage. Einerseits kann ich sagen, wer ein Dual SIM Smartphone/Phablet sucht, der kann hier gut zugreifen. Ihr kriegt ein patentes Gerät. Sucht ihr aber ein schönes Smartphone, wollt auch damit spielen, dann kann ich das LG G Pro Lite Dual SIM leider nicht empfehlen. Da solltet ihr dann doch lieber zu einem anderen Gerät greifen.

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[OMT] Dateimanager von Microsoft ab sofort für Windows Phone 8.1 verfügbar

Neulich hieß es noch, Microsoft veröffentlich seinen Dateimanager (der jetzt installiert übrigens schlicht Dateien heißt) für Windows Phone 8.1 erst im Juni.
Jetzt hat es Microsoft, beinahe auf den letzten Drücker, noch im Mai geschafft Die Funktionen in Kürze:

– Zugriff auf Dateien auf ihrem Handy und der SD-Karte
– Durchsuchen, Suchen und Starten von Dateien
– Einfaches Teilen von Dateien
– Erstellen von Ordnern und Organisieren ihrer Dateien
– Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen von Dateien

Auf den ersten schnellen Blick läuft die App zuverlässig und schnell auf meinem Nokia Lumia 925.
Ob man so eine App nun braucht, darüber werden sich allerdings wohl die Geister scheiden. Insgesamt aber vielleicht ein Hoffnungsschimmer, das auch andere Entwickler Windows Phone nicht mehr links liegen lassen, wenn sie sehen, das Microsoft selbst tüchtig Apps herausbringt und auch verbessert.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

(via wparea.de)

[OMT] Scanbot momentan kostenlos zum Download

Moin Moin,

Die iOS Scanner App Scanbot gibt es jetzt für 24 Stunden zum kostenlosen Download.
Noch nicht ganz so professionell wirkend wie Scanner Pro, weiß Scanbot aber mit Schnelligkeit und einem wirklich netten Design zu gefallen.
Und da es jetzt kostenlos ist, schlagt zu, ladet die App herunter. Falsch machen könnt ihr bestimmt nichts :).

SwiftScan AI Dokumentenscanner
SwiftScan AI Dokumentenscanner

[OMT] Calendars 5 von Readdle 48 Stunden lang kostenlos

Guten Abend,

die Kalender App Calendars 5 von Readdle, denen wir unter anderem auch so schöne Apps wie Scanner Pro zu verdanken haben, gibt es für 48 Stunden gratis zum Download.

Die Universal App ist sicherlich für Kalender Power User zu empfehlen. Mir persönlich wirkt sie zwar zu geschäftsmäßig, mir fehlt die Leichtigkeit von Fantastical. Aber falsch machen könnt ihr hier natürlich nichts, besonders während die App gratis ist :).

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

[OMT] Allview X1 Soul Test

Allview X1 Soul

Moin Moin,

Na, da war ich aber überrascht. Da klingelte es neulich an der Tür und der Paketbote brachte mir ein Paket. Was war drin? Ein Allview X1 Soul, welches mir für einen Test zur Verfügung gestellt wurde. Wie es sich geschlagen hat, ob ich es empfehlen kann, das erfahrt ihr hoffentlich nach diesem Test.

Lieferumfang:

  • Allview X1 Soul
  • fest eingebauter 2000 mAh Akku
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB Datenkabel
  • Kopfhörer
  • Ständer mit Saugnapf

Technische Daten:

  • 2G: 850/900/1800/1900 MHz
  • 3G: UMTS 900/2100 MHz
  • Maße: 143 x 69 x 7,9 mm
  • Gewicht: 129,4 Gramm
  • 5 Zoll Full-HD IPS JDI Display, 1920 x 1080 Pixel Auflösung
  • Android 4.2
  • CPU: Cortex-A7, 1,5 GHz Quad-Core
  • GPU: PowerVR SGX 544/OpenGL ES 2.0
  • 2 GB RAM
  • 13 Megapixel Hauptkamera, mit Autofokus OV12830, 1080p@30fps Full-HD Videoaufnahme
  • 5 Megapixel OV5648 Frontkamera
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2000 mAh Akku

Design und Handhabung:

Ein 5 Zoll Gerät ist nicht klein, das ist einfach mal Fakt. Das Allview X1 Soul gehört aber zu den größten Vertretern seiner Zunft, die ich bis jetzt in der Hand hatte. Wo sich das G2 von LG irgendwie ja noch wirklich handschmeichelnd gibt, liegt das X1 Soul doch eher wie ein Brocken in der Hand. Bis auf das Display ist es komplett aus „Plastik“ gefertigt. Den SIM Karten Slot findet man auf der linken Seite, auf der Oberseite den Power Button und auch den 3,5 mm Headset Anschluss, was mich persönlich ja sehr freut. Auf der rechten Seite sichert sich die Lautstärkewippe ihren Platz. Auf der Unterseite ist der Micro-USB Port. Bei solch einem Gerät den Power Button oben zu platzieren, finde ich, freundlich ausgedrückt, mutig. Allerdings ist es nicht unbedingt nötig, den Knopf zu benutzen. Das Display aufwecken, könnt ihr per 2 x Tap. Und inzwischen gibt es ja genug Apps, wo ihr 1 x Tap auf das Widget vollführt, um das Display wieder zu sperren.

Die Rückseite des Gerätes schimmert teilweise irgendwie silbrig, was schon schick aussieht. An sich ist das Gerät sehr eckig, oben und unten aber eher abgerundet. Einen Designpreis wird das X1 Soul in meinen Augen nun nicht gewinnen. Es sieht aber auch definitiv nicht schlecht aus. Eine Bedienung mit einer Hand ist für mich nicht möglich. Und das, obwohl ich nun nicht die kleinsten Hände habe 🙂 .


Das Allview X1 Soul läuft mit Android 4.2. Ob und in welcher Art da noch Updates kommen, dies vermag wohl nur Allview zu sagen. Ebenfalls habe ich bei meiner Google Suche nichts gefunden, was nach einer starken Custom-ROM Szene aussieht.

Was man mit Fug und Recht sagen kann, das Smartphone läuft einfach richtig gut und richtig schnell. Allerdings kam es bei mir in der Kamera App zu einem reproduzierbaren Absturz nach etwa sechs bis sieben Aufnahmen. Was dieses Verhalten ausgelöst hat, das weiß ich nicht. Allerdings dürfte es bei der großen Auswahl an Kamera Apps nun auch nicht das größte Problem darstellen. Ärgerlich und deswegen zu erwähnen, ist es aber trotzdem. Die eigene Oberfläche, die Allview über Android legt, muss nicht jedermanns Geschmack sein. Man kann aber verschiedene Themes einstellen, es somit auch recht nah an das Original Android bringen, oder natürlich einfach einen anderen Launcher aus dem Play Store installieren. Smart Gestures, also z.B. durch die Bilder Gallery wischen, ohne das Display zu bedienen, sind auch wieder mit an Bord. Ebenfalls, wie oben bereits erwähnt, via 2 x Tap das Display aufzuwecken.

Das eine vorinstallierte Lockscreen Widget ist ziemlich cool. Man kann z.B. direkt ein Foto aufnehmen, die LED als Taschenlampe verwenden oder einen Fake Anruf starten, der einen aus eventuell unangenehmen Situationen retten sollte 😉 .

Kamera:

Die 13 Megapixel Kamera wusste mich durchaus zu überzeugen. Sie liefert jetzt nicht die Non plus Ultra Qualität, aber sowohl Videos, wie auch Fotos waren klar und die Farben schön anzusehen. Ein paar Bilder könnt ihr euch hier bei flickr ansehen. Ein Video binde ich wieder am Ende des Testes ein.

Akku:

Wieso man in das große Modell einen 2000 mAh Akku einbaut und in das kleine Modell, das X1 mini Soul also, einen 3000 mAh Akku, dass muss man wahrscheinlich nicht verstehen. Wo ich beim kleinen Modell gut einen bis anderthalb bis auch zwei Tage hinbekam bei meinem Nutzungsverhalten, habe ich mit dem Allview X1 Soul zwar auch gut einen Tag hinbekommen, war dann aber auch nur noch bei etwas mehr als 15% Akkureserve. Also, das ist irgendwie schade.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Das Allview X1 Soul kostet 309 Euro zur Zeit bei Allview. Dafür bekommt ihr ein 5 Zoll Smartphone, welches nicht überragende, aber durch und durch gute Arbeit leistet, die mit einigen kleinen und netten Goodies verfeinert wird. Das Allview X1 mini Soul dagegen kostet „nur“ 229 Euro. Dafür gibt es ein 4,5 Zoll Smartphone, allerdings auch mit genau 1GB RAM weniger als das größere Modell, „nur“ einer 8 Megapixel Kamera und „nur“ 16 GB internen Speicher. Dafür bietet es einen größeren Akku und ein, in meinen Augen, höher wertiges Gehäuse. Wollt ihr ein Allview Gerät, wollt ihr ein Spitzenmodell und nicht zuviel ausgeben. Ich kann euch leider, trotz positiver Aspekte, das Allview X1 Soul nicht empfehlen und lege euch vielmehr das Allview X1 mini Soul ans Herz.

Aber im Endeffekt müsst ihr das natürlich ganz alleine entscheiden 🙂 .

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[OMT] LG G Flex Test

LG G Flex

Moin Moin liebe Leser,

Manche Smartphones gleichen sich irgendwie wie ein Ei dem anderen. Doch manchmal, manchmal gibt es tatsächlich noch das eine oder andere wirkliche Highlight zu entdecken. In gewissem Sinne ist das LG G Flex, welches mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde, solch ein Highlight. Ob es sich auch gut schlägt, das könnt ihr dann wohl jetzt erfahren.

Lieferumfang:

  • LG G Flex
  • Ladeadapter
  • Datenkabel
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • 160,5 x 81,6 x 8,7 mm
  • 177 Gramm
  • 6,0 Zoll gekrümmtes P-OLED Display, 720 x 1280 Pixel Auflösung, 245 ppi
  • 2G Netzwerk: GSM 850/900/1800/1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850/900/1900/2100
  • 4G Netzwerk: LTE 800/900/1800/2100/2600
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • 32 GB interner Speicher
  • 2 GB RAM
  • Qualcomm MSM8974 Snapdragon 800 Quad-Core CPU, 2,26 GHz Krait 400
  • Adreno 330 GPU
  • 13 Megapixel Kamera, 4160 x 3120 Pixel Auflösung, Videoaufnahme 1080p@60fps, Frontkamera 2,1 Megapixel – Videoaufnahme 1080p@30fps
  • Android 4.2.2
  • SAR Wert: 0.38 W/kg (head) – 0.41 W/kg (body)
  • 3500 mAh Akku

Design:

Fangen wir einfach an mit ein paar extra Worten zum Design. Denn das hat das LG G Flex definitiv verdient. Ich persönlich mag eigentlich das Design vom iPhone. Einen Nachteil gibt es dort allerdings, genauso wie bei vielen anderen Smartphones auch. Wenn man es zum Telefonieren ans Ohr hält, ist es nicht gerade ergonomisch sinnvoll. Unter anderem dieses Problem geht das G Flex an. Es ist vertikal gebogen. Somit ist das Mikrofon deutlich näher am Mund, so wie es auch sein sollte. Ansonsten ist es biegsam (ja, ich habe es vorsichtig ausprobiert und es ging einwandfrei). Und es bietet eine selbstheilende Rückseite, der sogenannte Wolverine Effekt. Da es nur ein Testgerät war, habe ich mich schwer getan, diese Funktion bis aufs Äußerste auszutesten. Aber kleine Kratzer, herbeigeführt mit einem Fingernagel, sind nach einiger Zeit tatsächlich verschwunden. Bedenken sollte man allerdings, dass die Rückseite natürlich nicht ganz unverwundbar ist. Und der Wolverine Effekt ist wirklich nur auf der Rückseite vorhanden. Nicht am Rand und auch nicht auf der Vorderseite.

Dadurch, dass das Display fast randlos ist, liegt das G Flex für ein Smartphone mit einer Größe von 6,0 Zoll noch erstaunlich gut in der Hand. Wobei es ja eigentlich gar nicht mehr in die Smartphone Kategorie gerechnet wird, sondern als Phablet wahrgenommen wird.

Kamera:

13 Megapixel Kamera, guter Standard möchte man meinen. Doch beim G Flex wird da echt eine Nummer rausgeholt. Kommen wir doch erst einmal zu den Bildern. Die Farben sind absolut natürlich. Der Kontrast ist super, ein Farbrauschen lässt sich für mich nicht feststellen. Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass helle Bildbereiche teilweise etwas zu sehr überbelichtet werden. Videoaufnahmen lassen sich nicht nur in 1080p Auflösung, sondern auch in Ultra-HD (3840 x 3120 Pixel) erstellen. Obwohl mir kein Abspielgerät zur Verfügung steht, welches UHD unterstützt, sahen diese Videoaufnahmen insgesamt noch einmal besser aus als die Full-HD Videoaufnahmen. Zwei Testvideos, die ich bei YouTube hochgeladen habe, binde ich, wie immer, am Ende dieses Testes ein. Und wer sich von der Qualität der Bilder selbst überzeugen will, den führt dieser Link direkt zu flickr, wo eine Anzahl Testbilder wartet.

Speicher:

Das LG G Flex bietet nominell 32 GB internen Speicher. Davon stehen um die 24 GB zur freien Verfügung des Nutzers. Eine Speichererweiterung via microSD Karte ist allerdings nicht möglich. Ich selbst finde das nicht so schlimm, ehrlich gesagt. Natürlich, auf einer SD Karte könnte man Musik, Filme und auch Bilder abspeichern. Wer aber jetzt nicht gerade seine gesamte private Videothek mit sich herumtragen möchte, der sollte bei der Größe des verfügbaren Speichers beim G Flex auch gut damit auskommen können.

Akku:

Der Akku des LG G Flex hat eine Kapazität von 3500 mAh. Nur als kleine Notiz: Da das ganze Gerät gekrümmt ist, muss der Akku übrigens auch gekrümmt sein. Alleine die Vorstellung finde ich irgendwie schon ziemlich cool :).

Wenn ich den Akku voll aufgeladen habe und das Phablet im normalen Gebrauch hatte (was mein normaler Gebrauch ist, das könnt ihr z.B. in vorangegangenen Tests nachlesen), bin ich ohne Probleme auf eine Laufzeit des Akkus von gut zwei bis zweieinhalb Tagen gekommen. Habe ich das Gerät mit Videos und Spielen wirklich intensiv gefordert, war immer noch wunderbar eine Laufzeit von einem bis sogar anderthalb Tagen drin. Der Akku ist wirklich eine Ansage – er ist nicht nur auf dem Papier besser als der Akku von dem LG G2, auch in der Praxis kann er sich behaupten. So sollte ein Smartphone Akku aussehen :).

Bedienung:

Das LG G Flex kommt, wie oben bereits erwähnt, mit dem Android Betriebssystem in der Version 4.2.2 . Laut diesem Link wird allerdings das Android 4.4 Update ausgerollt, wenn auch momentan nur in Korea. Daraus kann man aber wohl ableiten und auch hoffen, das Android 4.4 auch für den europäischen Markt kommt. Wie es danach mit weiteren Updates aussieht, nun, da ist man dann halt auf LG angewiesen. Wer weiß, vielleicht überraschen sie einen ja. Über Android hat LG wieder seine LG eigene Oberfläche, seinen Launcher, gelegt. Dieser hat wieder einige schicke Funktionen an Bord, wie wir sie teilweise auch schon vom G2 kennen. Da wäre z.B. Slide Aside zu nennen, wo ihr mit drei Fingern Apps einfach nach links wegwischen könnt – und von dort auch wieder starten könnt. Oder es gibt die Q-Slide Apps, wo ihr z.B. den Taschenrechner über anderen Apps starten könnt. Ebenfalls ist das Knock-On Feature an Bord. Was neu beim G Flex ist, sind die Multi-Window Apps, wo ihr, wie z.B. von Samsung bekannt, Google Maps und den Browser gleichzeitig öffnen könnt. Sie teilen sich dann den Bildschirm. Ich habe das nicht wirklich benutzt, bei einem 6,0 Zoll Display mag es für den einen oder anderen aber vielleicht dann doch sinnvoll sein. Ebenfalls gibt es die Funktion QuickTheatre. Ihr haltet euer Gerät im Lockscreen quer und slidet dann das Bild mit zwei Fingern auseinander. Dann kommt ihr in diesen Modus. Dort könnt ihr direkt Bilder anschauen, Videos ansehen oder auf YouTube zugreifen. Von mir erst als Spielerei gesehen, hat es sich in meinen Augen während des Tests doch zu einem wirklich hilfreichen Goodie gemausert. Ebenfalls hat LG wieder eine Infrarot-Fernbedienung eingebaut. Der Infrarot-Sender befindet sich leider nicht an der Oberseite des Gerätes, sondern auf der Rückseite neben der Kamera. Aber wenigstens werden – genauso wie beim G2 – auch Hersteller wie Medion unterstützt. Das ganze Gerät lief übrigens überaus ruckelfrei. Ob das Menü, einzelne Apps oder auch anspruchsvolle Spiele, ich konnte nichts finden, worüber ich meckern kann.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das LG G Flex kostet momentan bei Amazon 502,90 Euro LG G Flex Amazon Affiliate Link. Das ist ein echt hoher Preis, den man aber auch nicht unbedingt zahlen muss. Bei smartkauf.de ist das Gerät schon für "nur" 399,00 Euro zu haben. Ein Preisvergleich lohnt sich also wirklich.

Was bekommt ihr denn für den Preis?

Das LG G Flex bietet ein 6,0 Zoll Display, eine tolle Kamera und einen herausragenden Akku. Natürlich steckt noch viel mehr in dem guten Stück. Ich habe mich nur für diese drei Beispiele entschieden ;).

Das Display ist mir persönlich zu groß, obwohl es, wie oben erwähnt, doch noch gut in der Hand liegt. Einhandbedienung ist zwar mit einigen Tricks teilweise, aber doch nicht wirklich gut möglich. Und wo wir gerade beim Display sind, dieses hat "nur" eine HD und keine Full-HD Auflösung. An sich kein Beinbruch, allerdings hatte das Display, jedenfalls bei meinem Testgerät, doch mit einigen Problemchen zu kämpfen. Im alltäglichen Gebrauch merkt man davon nichts, doch wenn ihr z.B. ein Video schaut, wirkt das Bild teilweise irgendwie grisselig und unscharf sogar. Ob dies nun nur der vergleichsweise geringen ppi Zahl von 245 zuzuschreiben ist, oder ob da die gekrümmte P-OLED Technologie noch an "Kinderkrankheiten" krankt, dies vermag ich allerdings nicht zu sagen.

Halten wir noch einmal fest. Für um die 400 Euro, je nach Anbieter, bekommt ihr ein schnelles und gut ausgestattetes Phablet, welches eine tolle Kamera und einen sehr tollen Akku hat. Wer es sich kauft, der wird sicher nichts an der Größe des Gerätes zu beanstanden haben. Und dann kann er sicher sein, dass er seine Freude damit haben kann. Ich selbst würde mir das LG G Flex allerdings nicht kaufen. Erstens, es ist mir zu groß. Und zweitens kommt es mir, auch dank der Probleme mit dem Display, irgendwie dann manchmal doch eher wie ein Prototyp vor, der halt zeigen soll, was möglich ist.

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