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[OMT] Unboxing und Hands-on vom Xiaomi Mi Band 2

Moin Moin,

ich habe mich gestern einmal hingesetzt und ein kleines Quick & Dirty Unboxing und Hands-on Video vom Xiaomi Mi Band 2 gedreht.

Kleiner Ersteindruck:

  • Armband trägt sich sehr angenehm
  • Verarbeitung einwandfrei
  • App funktioniert wunderbar mit dem Mi Band 2

Alles weitere findet und seht ihr im Video. Ein vollständiger Test wird demnächst natürlich auch noch folgen.

Xiaomi Mi Band 2 bei gearbest

[OMT] Xiaomi Mi Band Test

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Moin Moin,

seit etwas mehr als einem Jahr ist der wohl günstigste Fitnesstracker in meinem Besitz. Die Rede ist vom Xiaomi Mi Band. Inzwischen gibt es mit dem Mi Band 1s ja schon einen Nachfolger, der unter anderem einen Herzfrequenzmesser integriert hat, sich ansonsten aber nicht sehr viel vom ersten Mi Band unterscheidet. Nun, wie erwähnt, ich habe das erste Mi Band, das Original gewissermaßen, und eben um dieses soll es im folgenden Test gehen.

Lieferumfang:

  • Xiaomi Mi Band
  • Armband
  • Ladeadapter
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Fitness & Schlaftracker
  • Schlafphasenwecker
  • 30 Tage Standby
  • Water resistant IP67
  • Vibrationsalarm
  • verschiedenfarbige LEDs
  • Bluetooth 4.0
  • 41 mAh nicht austauschbarer Akku

Akku:

Die Akkulaufzeit des Xiaomi Mi Band ist wirklich toll, besonders wenn man diese mit der Laufzeit von anderen Fitnesstrackern vergleicht. Natürlich, das Mi Band hat kein Display anzutreiben. Aber wenn ich es jeden Tag und jede Nacht trage, mich jeden Wochentag am Morgen per Vibration wecken lasse und wenn ich sogar die Benachrichtigung für Anrufe per Vibration unter iOS aktiviert habe, dann komme ich wirklich auf eine Laufzeit von dreißig Tagen. Lasse ich nur meinen Schlaf und meine Schritte tracken, dann sind auch beinahe sechzig Tage drin.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Xiaomi Mi Band kostet momentan bei Amazon 13,65 Euro. Das ist im Vergleich zu den Produkten der Konkurrenz von Jawbone, Fitbit, etc. wirklich ein niedriger Preis. Wenn ihr dann noch bei den üblichen Chinaimporteur-Läden wie tinydeal etc. schaut, dann kann sich der Preis noch mehr reduzieren. Ich habe z.B. gerade mal etwas über 11 Euro für mein Armband bezahlt. Ist das Xiaomi Mi Band denn seinen Preis wert? In meinen Augen ja. Bis auf eine Firmware zwischendurch, die die Funktionsqualität doch sehr eingeschränkt hat (inzwischen ist wieder alles in Ordnung) läuft das Gerät einfach wunderbar. Ja, es mag nicht so genau sein wie teurere Geräte, aber wenn man immer nur mit einem Gerät misst und dann dazu noch den Preis betrachtet, kann ich auf mehr Genauigkeit getrost verzichten. Dazu habt ihr einen Schlafphasenwecker, der einwandfrei und zuverlässig funktioniert. Von mir gibt es also eine definitive und absolute Kaufempfehlung für das Mi Band von Xiaomi.

[OMT] Garmin Vivosmart Test

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Moin Moin,

und wir kommen mal wieder zum Test eines Fitnesstrackers. Eines simplen Trackers? Nein, nicht ganz. Das Vivosmart, welches mir freundlicherweise von Garmin für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde, zeigt auch Anleihen einer Smartwatch.

Da ich dieses Mal für diesen Test ein kleines Video aufgenommen habe (ein nicht ganz perfektes Video, was ich bitte zu entschuldigen), wird der schriftliche Teil ein wenig kürzer. Nun aber beginnen wir :).

Lieferumfang:

  • Garmin Vivosmart
  • Daten-/Ladeklemme
  • vivokeeper
  • Dokumentation

Technische Daten:

  • Armbandgrößen: 127 bis 172 mm (klein) / 155 bis 221 mm (groß)
  • Anzeigegröße: 3,44 x 0,35 cm
  • Anzeigeauflösung: 128 x 16 Pixel
  • beleuchtetes OLED-Display
  • Touchscreen
  • Gewicht: 19 Gramm (groß) / 18,7 Gramm (klein) / 1,4 Gramm (vivokeeper)
  • Lithium-Akku (integriert), bis zu sieben Tage Laufzeit
  • Wasserdicht bis 5 ATM

Akku:

Einen genauen mAh Wert des Akkus vom Garmin Vivosmart habe ich nicht gefunden…trotz Google und Co.

Angegeben wird die Laufzeit mit sieben Tagen. Dies habe ich nicht erreicht. Aber bei aktivierten Notifications waren fünf Tage auf jeden Fall drin. Für ein Gerät mit Touchscreen kann man da doch nicht meckern, finde ich jedenfalls.

Kamera:

Moment mal, Kamera und Fitnesstracker? Kann das sein? Hat das Vivosmart etwa eine eingebaute Kamera?

Nein, hat es natürlich nicht. Allerdings kann man mit dem Armband die VIRB Kamera von Garmin steuern. Dies habe ich nicht testen können, aber es gehört doch erwähnt.

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Fazit:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angekommen. Die Rubrik Über das Gerät: sparen wir uns heute einmal. Eine kleine Vorstellung und Erwähnung von Funktionen findet ihr ja in dem Video, welches ich an passender Stelle hier in diesem Test einbinden werde.

Bei Garmin direkt kostet das blaue Vivosmart in der großen Variante momentan 149,00 Euro. Genau die gleiche Variante findet ihr bei Amazon schon zu einem Preis von 122,89 Euro.

Ist das Garmin Vivosmart denn seinen Preis wert? Dies versuche ich hier im Fazit noch einmal kurz zu klären.

Wer sich für das Vivosmart interessiert, der wird wahrscheinlich bewusst dieses Gerät wählen, eventuell z.B. wegen der integrierten Smartwatch-Funktionalität. Bei Anrufen werden nicht nur Anruferinformationen angezeigt, auch eMail Notifications, oder auch SMS, Messenger, etc., eigentlich alle Benachrichtigungen, die ihr aktiviert habt, werden auf dem zweizeiligen Display angezeigt. Am Anfang hielt ich das eher für eine Spielerei. Wer nun aber z.B. lieber das schlanke Vivosmart anstelle einer doch größeren Pebble nutzen möchte, der bekommt halt so zwar nicht die komplette Funktionalität einer Smartwatch, aber eben doch Benachrichtigungen. Bei eMails z.B. werden der Absender und die Betreffzeile angezeigt. Das ist nicht sehr viel. Aber andererseits möchte man auf so einem kleinen Display eh keinen langen Text lesen. Und zweitens reicht dies ja durchaus aus, um zu entscheiden, ob man das Smartphone nun zur Hand nimmt oder eben nicht.

Das Display überhaupt hat mir Spaß gemacht. Es ist zwar klein, aber gut beleuchtet. Die Informationen werden klar dargestellt und die Bedienung über den Touchscreen funktioniert so gut wie immer einwandfrei und ohne Probleme. Interessant finde ich die Tatsache, dass man über ANT+ und Bluetooth Smart z.B. Zubehör wie einen Herzfrequenz-Brustgurt mit dem Armband koppeln kann.

Kommen wir noch zu einigen Worten über die „Schrittzählerei“ mit dem Vivosmart von Garmin. Als Vergleichsgeräte habe ich unter anderem das Fitbit Charge HR, das Fitbit One, das UP24 von Jawbone, das iPhone 6 und auch das MiBand von Xiaomi genommen. Wo sich diese Armbänder (ja, das iPhone ist kein Armband ;), sondern nutzt seinen Co-Prozessor) im Grunde genommen bei der Schrittanzahl sehr ähneln, gab mir da das Vivosmart doch ein deutlich anderes Ergebnis. Bei jeder Strecke maß das Vivosmart mehr gelaufene Kilometer, aber dafür bis zu 2100 weniger Schritte als die anderen Tracker.

Ich kann nun nicht sagen, ob die anderen Tracker zu viel messen, oder das Vivosmart zu wenig. Auf jeden Fall ist das Ergebnis doch eines mit deutlichen Abweichungen. Wobei, wenn man nun nur das Vivosmart nutzt und es nicht mit anderen Trackern vergleicht, fällt es natürlich auch gar nicht auf. Mit einem Tracker sieht man natürlich trotzdem die Unterschiede.

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Hier noch zwei Negativpunkte:

  • die Ladeklammer (groß und hinderlich – wieso kein microUSB Port?)
  • die Auswertung der Schlafdaten (eigentlich wird nur die Schlafdauer angezeigt; keine wirklich gute Unterscheidung der Schlafphasen, da führt z.B. Fitbit)

Und wir kommen zur letzten Frage: Soll ich mir denn nun das Garmin Vivosmart kaufen?

Nun, wer einen schlanken, angenehm zu tragenden und schicken Fitness Tracker sucht, der auch noch einige Smartwatch- Funktionalitäten mitbringt, der kann hier unbesorgt zugreifen, finde ich. Wer aber z.B. integrierte Herzfrequenz-Messung sucht, oder wer sich an den von mir genannten Negativpunkten stört, der sollte vielleicht auch einen Blick auf die Konkurrenz werfen.

Und ganz zum Schluss noch ein eindeutiger Pluspunkt, den ich so bei keinem anderen Fitnesstracker gesehen habe. Am Anfang wird auf Grund der Daten, die man eingibt, also Größe, Geschlecht, Gewicht, etc. ein Schrittziel für den Tag errechnet.

Bewegt man sich nun aber weniger oder auch mehr, wird dieses Tagesziel automatisch angepasst. Das finde ich echt klasse und dieses Feature würde ich mir tatsächlich auch für Fitbit, Jawbone und Co. wünschen.

[OMT] Withings Activité Pop Test

Withings Activité Pop

Moin Moin,

es gibt verschiedene Arten Wearables. Einmal die „stumpfen“ Fitness Tracker, dann GPS-Uhren, etc. und natürlich die Smartwatches, die ja auch irgendwie nicht mehr wegzudenken sind, obwohl sie wenig verkauft werden.

Und es gibt das Withings Activité Pop, halb Uhr, halb Fitness Tracker. Wie sich das Gerät, welches mir freundlicherweise von Withings für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde und wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte, in meinem Test geschlagen hat, das erzähle ich euch jetzt.

Lieferumfang:

  • Withings Activité Pop
  • schon eingelegte Batterie, soll acht Monate halten
  • kleines Werkzeug, welches helfen soll, den Deckel hinten zu entfernen, um die Batterie auszuwechseln

Technische Daten:

  • Bluetooth 4.0
  • iOS (mindestens Version 7) kompatibel – Android Kompatibilität erfolgt ab Ende Februar 2015
  • CR2023 Knopfzelle Batterie (ca acht Monate Laufzeit)
  • Automatische Lauf/Schwimmen/Schlaf Erkennung
  • Wasserfest bis 50 Meter
  • Gewicht: 37 Gramm
  • Uhr: 36,3 mm Durchmesser – 1,3 Zoll
  • Tag- & Nacht-Bewegungssensor
  • Hochpräziser MEMS 3-Achsen-Beschleunigungsmesser

Akku/Batterie:

Das Withings Activité Pop wird mit einer Knopfzellenbatterie betrieben. Dies hat natürlich den Vorteil, dass man nicht alle sieben Tage, wie bei anderen Trackern, einen Akku aufladen muss. Die angegebene Laufzeit soll bei etwa acht Monaten liegen. Dies hängt sicherlich auch davon ab, wie häufig man das Gerät z.B. synchronisiert.

Über das Gerät:

Das Activité Pop von Withings ist ohne Zweifel nicht unhübsch. Das Aussehen erinnert mich an eine Sportuhr, dazu passt auch das beigelegte Silikon Armband.

Leider scheint dieses nicht die beste Qualität zu haben. Nach drei Tagen bildeten sich bei mir deutliche Hautreizungen, rote Stellen, kleine Pusteln. Dazu muss ich sagen, ich habe auch eine sehr empfindliche Haut. Trotzdem kann ich an dieser Stelle nur die Emfpehlung aussprechen, das Armband doch einfach zu wechseln, was kein Problem darstellen sollte, da es sich einfach um ein 18 mm Armband handelt. Auf der Anzeige findet ihr drei Zeiger. Zwei für die Uhrzeit (Stunden- und Minuten-Zeiger) und einen für euren Bewegungsfortschritt. Einmal eine ganze Umdrehung entspricht 10000 Schritten. Das ist einfach, analog, aber gut aussehend. Das Display Glas ist irgendwie leicht gewölbt. Dies sorgt aber gerade am Rand, bei direkter Sonneneinstrahlung, für ordentliche Reflektionen. Man kann zwar noch alles ablesen, aber so richtig durchdacht scheint dies mir irgendwie dann doch nicht. Eingerichtet wird das Activité Pop über die entsprechende Withings App. Mit iOS geht es jetzt schon, die Android Kompatibilität soll ab Ende Februar 2015 auch vorhanden sein. Leider wird auch hier mal wieder Windows Phone außen vor gelassen.

So schön ich ja die Hardware finde, die gesamte „Withings Experience“ ist doch noch sehr verbesserungswürdig. Bevor die App, auf meinem iPhone 6 laufend, das Activité Pop erkannte, waren sieben Neuinstallationen der App, zweimal das Neu- Einrichten eines Accounts und zwei Neustarts des iPhones nötig. Mag irgendwie ein temporäres Serverproblem gewesen sein. Wenn es aber schon so anfängt, dann ist es doch eher abschreckend. Nachdem diese Hürde aber gemeistert war, klappte alles weitere ganz gut. Einfach die Anweisung durchgehen, allen Schritten folgen, dann stellte dies kein Problem dar. Nach dem Einrichten fielen mir gleich störende Dinge auf. Zum Beispiel kann man die Mindestschrittzahl des Tages nicht ändern, die steht fest auf 10000 Schritten. Auch kann man die empfohlene Schlafdauer, acht Stunden sind voreingestellt, nicht ändern. Ich hoffe einfach mal sehr, dass dies noch folgen wird. Wo wir gerade beim Schlafen sind. Man kann nur eine Weckzeit einstellen. Und die Funktion eines Schlafphasenweckers, wie es z.B. das Jawbone UP24 bietet, ist nicht gegeben. Geweckt wird, wie bei allen diesen Wearables, via Vibration. Diese Vibration beim Activité Pop ist mir aber zu schwach. Irgendwie gemerkt habe ich es, wirklich wach wurde ich davon aber leider nicht. Wie ich es gelesen habe, merkt sich der Speicher des Withings Activité Pop die gemessenen Daten 36 Stunden lang. Spätestens in diesme Zeitraum sollte man also wenigstens einmal den Sync anstoßen.

Über die Verarbeitungsqualität lässt sich nicht meckern. Obwohl sicherlich nicht ganz so hochwertig wie „der große Bruder“ Withings Activité hat man mit dem Pop einfach schöne Hardware vor sich.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Das Pop kostet bei Withings 149,95 Euro. In meinen Augen ist dies dann doch heutzutage ein stolzer Preis. Wieso? Nun ja, irgendwie bin ich über den Gedanken hinweg, dass reine Fitness Tracker toll sind. Nun ist das Pop natürlich auch noch eine Uhr. Aber genau das und noch viel mehr habe ich z.B. mit einer Pebble auch. Und die kostet inzwischen neu „nur“ noch 129,00 Euro.

Ich muss hier im Fazit auch noch die verglichene ungenaue Messung des Pop erwähnen. Auf einer Strecke von etwa fünf Kilometern, wo das iPhone 6 als Beispiel etwas über sechstausend Schritte gemessen hat, landete die Messung des Pop bei eher acht Kilometern und haute noch einmal glatte tausend Schritte drauf. Auch meine anderen Fitness Tracker, unter anderem von Fitbit, lagen eher im Bereich des vom iPhone gemessenen. Nun, wenn man immer mit demselben Gerät misst, mag dies egal sein. Trotzdem finde ich das doch schon eine ziemlich große Abweichung. Ebenfalls ist da die negative „Withings Experience“. Die Einrichtung war doch nervig, denn die Synchronisation des Armbandes kann doch mal bis zu zwei Minuten oder noch länger dauern. Zwar werden die Daten recht hübsch aufbereitet angezeigt und es gibt auch Badges, die einen noch mehr motivieren sollen. Aber die gesamte App haut mich sonst nicht wirklich um. Zum Beispiel vermisse ich so nette Tipps, wie man sie in der Jawbone App vorfindet. Auch gibt es in der Withings App zwar eine Freundesliste, man will sich schließlich mit der Konkurrenz vergleichen ;), aber man muss seine Freunde manuell hinzufügen. Das ist blöd. Da wünsche ich mir Anbindung an Twitter, Facebook und Co, um andere User automatisch und somit deutlich leichter finden zu können.

Oben erwähnte ich ja bereits, dass das Activité Pop erstens leider nur eine Weckzeit unterstützt und zweitens kein Schlafphasenwecker ist. Das ist umso komischer, wo doch z.B. das Xiaomi Mi Band schon solche Funktionen bietet und mit seinen 15 Euro doch deutlich günstiger ist.

Nun kommt die eigentlich wichtigste Frage. Kann ich denn jetzt guten Gewissens das Withings Activité Pop empfehlen? Leider muss ich diese Frage mit Nein beantworten. Zwar gibt es, wie mehrfach schon erwähnt, an der Qualität der Hardware und auch an der Optik des Gerätes überhaupt nichts auszusetzen. Aber die im Vergleich schlechte App, der langsame Sync, die nicht vorhandenen Funktionen und die schlechte Einrichtung stehen bei mir einfach dagegen. Und somit kann ich keine Empfehlung für einen Kauf aussprechen.

(Dieser Test beruht ausschließlich auf meiner Meinung, die ich mir durch das Testen des Gerätes über einen längeren Zeitraum gebildet habe. Es kann also sein, dass einige der Leser vielleicht ganz andere, positive Erfahrungen gemacht haben. Für diese Leser freue ich mich natürlich.)

[OMT] Jawbone UP24 Test

UP24web

Inzwischen kümmert man sich selbst um seine Gesundheit. Man misst seine Schritte, merkt sich sein Essen und noch einiges mehr. Ob das alles so klappt, wie man sich das vorstellt, das sollen die nachfolgenden Zeilen zeigen. Und nun schauen wir uns den Nachfolger des hier schon getesteten Jawbone UP, das UP24 an.

Es ist schon eine Weile her, da habe ich für euch das Jawbone UP testen dürfen. Nun hatte mir Jawbone etwa Mitte des Jahres den Nachfolger, das UP24 zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte. Wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr nun hier.

Lieferumfang

  • Jawbone UP24 Armband
  • Kurzanleitung
  • USB/Armband Ladeadapter

Akku

Mit der neuen Firmware für das UP24 – etwa anderthalb Monate bevor ich diesen Testbericht nun schreibe, gab es ein Update – soll das UP24 auf eine Laufzeit von bis zu 14 Tagen kommen, vorher waren es bis zu sieben Tage. Hier muss ich sagen, macht uns Jawbone nichts vor. In meinem Test sind jetzt Laufzeiten von 12 Tagen, je nachdem wie viel ich mich bewege, locker drin. Das freut sehr.

Das Armband

Beim UP24 habe ich mich für die Größe L entschieden, Small und Medium sind aber auch noch verfügbar. Auf der schon oben verlinkten Seite wird auch beschrieben, wie ihr die für euch passende Größe herausfinden könnt. Das Armband ist aus hypoallergenem TPU-Gummi gefertigt. Dazu kann ich sagen, dass ich eine wirklich empfindliche Haut habe. Allerdings hatte ich, seitdem ich das Armband trage, keinerlei Probleme, also kein Jucken, Ausschlag oder ähnliches.
Auf den ersten Blick wirkt das UP24 erst einmal so, als wenn es nun wirklich keinen Design Award gewinnen kann. Besonders an der Oberseite ist es doch recht klobig, hier stecken allerdings auch Akku und Sensoren drin. Wenn ich nach dem Design gehe, da kommt kein Armband für mich an dem Nike Produkt vorbei, aber ich schweife ab 😉
Bei dem UP24 habe ich mich für die Farbe Schwarz entschieden, welches von allen verfügbaren Farben einfach am dezentesten aussieht.
Das Armband verzichtet für das Tragen am Arm auf einen wirklichen Verschluss. Die beiden Enden, die zum einen den Bedienknopf, zum anderen den Klinke-Port enthalten, überlappen sich einfach und das Armband wird so am Arm gehalten. Dies hat dann allerdings leider zur Folge, dass man sich doch recht leicht an Kleidungsstücken, Ecken oder ähnlichem verfangen kann, wenn man nicht aufpasst. Es gibt eine LED an der Seite, wo der Bedienknopf ist, die z.B. leuchtet, wenn man zwischen Tag- und Nacht-Modus umschaltet. Ein Gewicht von 23 Gramm für das gute Stück wird angegeben. Das ist wirklich leicht und wenn man sich erstmal dazu entschlossen hat, es lange zu tragen, fällt es einem irgendwann einfach gar nicht mehr auf. Es wird angegeben, dass man mit dem UP24 auch unter die Dusche steigen kann. Dazu kann ich allerdings nichts sagen. Nicht, dass ich Jawbone mit dieser Angabe nicht traue. Nein, unter der Dusche möchte ich einfach nichts an mir haben. Da würde es mich ernsthaft stören.

Bedienung

Die Bedienung vom UP24 gestaltet sich wirklich denkbar einfach. Am Armband selbst gibt es nur einen Knopf, der verschiedene Funktionen startet bzw. beendet. Haltet ihr ihn lange gedrückt, wechselt ihr vom Tag-Modus in den Nacht-Modus, d.h. einmal werden eure Schritte, einmal euer Schlaf aufgezeichnet. Drückt ihr ihn einmal kurz und haltet ihn dann gedrückt, aktiviert sich die Stoppuhr. Dies könnt ihr nutzen, um eure Schritte für ein spezielles Event, z.B. Lauftraining oder ähnliches zu nutzen. Drückt ihr den Knopf zweimal kurz und haltet ihn dann gedrückt, aktiviert ihr die Power Nap Funktion, d.h. ihr werdet im Zeitraum von einer halben Stunde durch sanfte Vibrationen, die ihr aber dennoch gut spürt, geweckt. Ansonsten gibt es für weitere Einstellungen die Apps für iOS und Android.
Mit dieser Software müsst ihr euer UP24 auch synchronisieren, damit die Schritte, der Schlaf, etc. erfasst werden. Bei dem Vorgänger vom UP24, dem UP war ja leider kein Bluetooth verbaut. Dieses kleine Manko hat Jawbone nun behoben. Das UP24 könnt ihr via Bluetooth 4.0 BTLE synchronisieren, was einfach und gut funktioniert. Um die Apps nutzen zu können, müsst ihr darauf achten, dass euer Smartphone entweder mindestens iOS 7 oder Android 4.0 unterstützt, je nachdem, was ihr für ein Gerät habt. In den Apps könnt ihr dann z.B. auch Alarme erstellen, die euch via Vibration wecken. Das ganze funktioniert als Schlafphasenwecker. Sprich, das UP24 versucht herauszufinden, wann ihr leicht und wann ihr tief schlaft, um euch dann in einer Zeit zu wecken, wo ihr sowieso nur leicht schlaft.

Die Software

Um eines vorweg zu nehmen, weder für Mac, noch Linux, noch Windows gibt es eine Software für das Armband. Apps gibt es, wie oben erwähnt, für Android und iOS. Beide Apps funktionierten in meinem Test einwandfrei und es gibt keinerlei Unterschiede in der Funktion. Die App ist gewissermaßen die Schaltzentrale eures Armbandes. Hier werden die Daten grafisch ansprechend angezeigt, ihr könnt andere UP Nutzer in euer “Team” einladen und eure Leistungen vergleichen; ihr könnt Wecker stellen und auch manuell ein Training noch hinzufügen.
Was ihr ebenfalls machen könnt, was ich am Anfang auch getan habe, ist das Eintragen der Nahrung und der Getränke, die ihr zu euch nehmt. Dies geht, wie alles, nur in der App. Hat ein Produkt einen Barcode, könnt ihr diesen einscannen und hoffen, dass er in der Lebensmitteldatenbank zu finden ist. Ihr könnt auch Produkte manuell nachtragen; dies erwies sich aber doch als recht mühsam. Ebenfalls kann man nicht, jedenfalls habe ich es bis heute nicht gefunden, verschiedene Produkte zusammenfassen und z.B. als Abendessen 1, 2, 3, etc. abspeichern. Deswegen bin ich auf die myfitnesspal App umgestiegen. Dort kann man dies nämlich tun und eigentlich sollten die Ergebnisse dann auch in der UP App landen. Doch geschieht das bei mir entweder deutlich zeitlich versetzt oder gar nicht. Irgendetwas scheint da also nicht zu stimmen. Ob das nun aber an Jawbone oder an myfitnesspal liegt, das konnte ich leider nicht herausfinden.

Fazit

So, dann wären wir beim Fazit angelangt. Das Jawbone UP24 kostet bei Amazon 129,00 Euro Jawbone UP24 Amazon Affiliate Link. Von der Verarbeitung her, von der App her, vom “Fun-Faktor” her ist das Armband den Preis wert, würde ich sagen. Über die Genauigkeit solch eines Trackers und auch, ob es überhaupt sinnvoll ist, solch ein Gerät zu besitzen, kann man aber noch immer vortrefflich streiten. Für mich kann ich einfach folgendes festhalten. Eben über die Genauigkeit mache ich mir eigentlich gar nicht all zu viele Gedanken. Das UP24 von Jawbone hilft mir aber, einen Überblick über meine Aktivitäten zu haben, und sorgt sicherlich auch dafür, vielleicht einmal mehr mit seinem inneren Schweinehund “die Klingen zu kreuzen”.

oaad112 – [oaadSE] #010 – Jawbone UP24 verfügbar

Das Jawbone UP24 Armband ist nun auch in Deutschland verfügbar. Viele Infos findet ihr hier, direkt bei Jawbone.

[OMT] Fitbit Flex Test

Fitbit Flex

Moin Moin,

Nachdem ich euch ja bereits vor einiger Zeit das Jawbone UP vorgestellt habe, folgt hier der Testbericht über das Fitbit Flex, welches mir freundlicherweise von Fitbit für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • Flex – Tracker
  • Großes und kleines Armband
  • Dongle zur kabellosen Synchronisierung
  • Ladekabel
  • Kostenlose Mitgliedschaft bei Fitbit.com
  • Kostenlose mobile Apps für iOS und Android

Akku:

Bei voller Ladung soll der Akku des Trackers fünf ganze Tage halten. In diesem Fall backt Fitbit aber beinahe zu kleine Brötchen ;). Ich bin eher auf sieben, wenn nicht sogar zehn Tage gekommen. Im Grunde mag ich ja nicht gerne überrascht werden. Aber wenn die Überraschung natürlich positiv ausfällt, dann habe ich absolut nichts dagegen :).

Speicher:

Laut der offiziellen Fitbit Seite hält der interne Speicher des Trackers die Daten der letzten sieben Tage minutengenau vor, jedenfalls solange der Akku hält. Insgesamt kann er die Daten der letzten 30 Tage aufzeichnen.

In dieser Zeit sollte man sein Armband also mit dem Smartphone bzw. durch den Dongle mit PC oder Mac synchronisieren. Der Speicher des Jawbone UP speicherte da die Daten deutlich länger. Habe damals vom Support erfahren, dass das UP die Daten bis zu neun Monate speichert. Das ist zwar fein, aber da man ja eh eigentlich täglich synchronisieren sollte, damit es Sinn ergibt, sollten auch die sieben bzw. 30 Tage sehr gut passen.

Haptik:

Anders als beim Jawbone UP ist das Fitbit Flex nicht ein Armband, sondern besteht aus zwei Teilen. Einmal hätten wir da die Kunststoff Armbänder, einmal den eigentlichen Tracker. Das verwirrte mich am Anfang, hat aber definitiv einen Vorteil. Seid ihr mit einer Farbe eines Armbandes nicht zufrieden, könnt ihr einfach eine andere Farbe kaufen. Oder geht euch ein Armband kaputt, macht ihr es natürlich genauso. Etwas störend ist allerdings, dass man deswegen natürlich zum Aufladen des Trackers ihn jedes Mal aus dem Armband ziehen muss. Ist nicht kompliziert, stört aber trotzdem.

Ebenso störend empfand ich den Verschluss. Nicht, dass er am Arm stört, allerdings ist es äußerst schwierig, die zwei Stäbe des Verschlusses in die Löcher des Armbandes zu drücken. Ich weiß ja nicht, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass Fitbit sich da was tolleres ausgedacht hätte. Das Kunstoff Armband wiederum liegt äußerst angenehm auf der Haut. Ich hatte keinerlei Hautreaktionen und es stört auch nicht bei den alltäglichen Aufgaben.

Bedienung:

Das Fitbit Flex, also genau genommen natürlich der Tracker, lässt sich mit "drauf tappen" bedienen. Tappt ihr zweimal drauf, zeigen euch die fünf LEDs an, wieweit ihr in etwa von eurem Tagesziel, z.B. 10000 Schritte, noch entfernt seid. Solltet ihr das Tagesziel übrigens erreichen, vibriert das Armband auch ganz freudig. Tappt ihr fünfmal, aktiviert ihr den Schlafmodus. Dieser funktioniert in meinen Augen sehr gut. Ich habe es jetzt aber nur mit dem UP verglichen.

Synchronisiert wird z.B. mit dem iPhone via Bluetooth. Dies kann entweder manuell erfolgen oder via Bluetooth 4.0 automatisch. Das nutze ich selbst aber nicht. Ich stelle Bluetooth sehr gerne ab, wenn ich es nicht nutze. Man kann das Flex auch als Vibrationswecker verwenden. Leider agiert es, anders als das UP, nicht als Schlafphasenwecker. Gestellt wird der Wecker über die App. Die Daten werden dann mit dem Armband synchronisiert. Die Fitbit App ist sehr übersichtlich aufgebaut. Ihr könnt eure Schlafzeit, eure verbrannten Kalorien, usw. sehen. Ebenso könnt ihr euer Essen, welches ihr zu euch nehmt, hinzufügen. Dies empfinde ich aber über die App als etwas unnötig kompliziert. Wie auch schon beim Jawbone UP verweise ich da recht gerne auf myfitnesspal. Diese App nutze ich zum Protokollieren meiner Speisen. Vorteil ist, ihr könnt z.B. Essen als favorisierte Mahlzeiten speichern. Und ihr könnt beide Dienste miteinander verbinden. Somit seid ihr immer "up-to-date". Schön finde ich auch die Freundesliste innerhalb der App und die "Medaillen". Erstens macht es doch wirklich Spaß, wenn ihr gegen andere, gewissermaßen, antreten könnt. Und die Medaillen geben dem ganzen einen gewissen netten 'Gamification' Faktor. Das gefällt mir wirklich gut.

Solltet ihr ein iPhone 5S besitzen, greift die Fitbit App übrigens auf den M7 Co-Prozessor zu und kann auch so eure Schritte zählen, ganz ohne ein Armband. Etwas schade finde ich ja, dass das Flex keine Uhr integriert hat. Das kommt dann erst im Nachfolger, dem Force.

Fazit:

Das Fitbit Flex kostet 99,95 Euro, mal etwas mehr, mal auch ein paar Cent weniger Fitbit Flex Amazon Affiliate Link. Inzwischen gibt es ja einen Haufen Fitness Armbänder da draußen. Lohnt sich denn da das Fitbit Flex? Wenn man bereit ist, Geld für solch ein Gadget auszugeben, dann würde ich trotz der vorhandenen Nachteile eher zum Fitbit Flex als zum Jawbone UP greifen. Alleine der Bluetooth Sync ist wirklich angenehmer als das Synchronisieren via Klinke Stecker. Und ich kann noch einmal festhalten: Für mich ist solch ein Fitness Armband wirklich eine enorme Motivationshilfe, mich zu bewegen. Da ist es mir dann auch egal, wie genau solch ein Gadget misst. Und, um es jetzt in einem Satz noch mal zusammenzufassen: Ja, das Fitbit Flex lohnt sich wirklich. Und ich kann ohne großartige Bedenken eine Kaufempfehlung für dieses Armband aussprechen.

Ach ja, außerdem freue ich mich sehr darauf, das Flex noch weiter zu tragen,…..auf dass es mir helfen möge, mein erwartetes Ziel zu erreichen :).

Teaser:

Fitbit Aria, bald hier ebenfalls im Testbericht.