Na, das ist doch was. Die Apple Keynote am 21. März ist bestätigt, die Einladungen sind raus. Da haben sich also die Gerüchte als richtig erwiesen.
Erwartet werden wohl neue Armbänder für die Apple Watch, ein neues iPad, welcher Art auch immer und natürlich das iPhone SE. 4 Zoll soll es groß sein und somit die Leute ansprechen, die sich ein kleineres Smartphone wünschen.
Ganz ehrlich, interessiert mich jetzt nicht so wirklich. Sogar mein 4,7 Zoll iPhone 6 ist mir eigentlich zu klein. Ich glaube dieses Jahr werde ich den Sprung auf mindestens 5,5 Zoll machen. Das iPad könnte interessant werden. Vielleicht will mein iPad 3 doch mal abgelöst werden ;).
Ulysses, der Markdown/Texteditor meiner Wahl ist jetzt nicht nur auf dem Mac vorzufinden und auf dem iPad, sondern auch auf dem iPhone. Wer die iPad Version bereits erworben hat, der kann sich freuen. Denn die iOS Version wurde einfach zu einer Universal App, die momentan für kurze Zeit 19,99 Euro statt 24,99 Euro kostet. Die Mac Version kostet weiterhin 44,99 Euro.
Ein stolzer Preis, beides zusammengerechnet, das ist wahr. In meinen Augen sind beide Varianten allerdings auch ihren Preis wert.
Spark ist ohne Zweifel auf dem iPhone meine Mail App der Wahl, obwohl Airmail sich durchaus anschickt, Spark seinen Platz bei mir streitig zu machen.
Nun wurde heute Spark nicht nur von seinen Entwicklern zur Sprachschule geschickt ;), sondern es gibt auch endlich eine iPad Anpassung, die überaus gelungen ist.
Besonders die Funktion der Smart Inbox, wo eMails gleich in Gruppen wie Newsletter oder ähnliches gruppiert werden im Posteingang lässt mich Spark nun auch auf dem iPad gerne benutzen. Was mir nun eigentlich nur noch fehlt ist die Funktion, das man Regeln für eMails, z.B. was das verschieben anbelangt, direkt im Client erstellen und einstellen kann.
einmal wieder kam eine Android Wear Smartwatch zu mir zum Testen, nämlich die Huawei Watch, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte.
Mal wieder eine Smartwatch testen zu können, fand ich insofern interessant, weil man ja seit einiger Zeit auch Android Wear Uhren mit iOS nutzen kann. Ich kann hier im Vorwort schon einmal erwähnen, dass ich von dieser Funktion nicht so ganz begeistert war. Und wie ich den Rest empfand, das erfahrt ihr im folgenden Test, natürlich wieder mit einem Über das Gerät: Video.
Kommen wir zum Benchmark. Laufen gelassen habe ich den VFP Benchmark for Android Wear. Abseits von den Ergebnissen, die ich nicht wirklich einzuschätzen weiß, kann ich aber sagen, dass die Huawei Watch im großen und ganzen wirklich flott ist. Nur, wenn man dann doch einige Apps auf der Uhr installiert hat und durch diese scrollen will, kommt es doch immer wieder zu Haklern und Rucklern, die das Premiumgefühl doch ein wenig trüben, leider.
Single Precision FP / single-thread: 1,552 GFLOPS
Double Precision FP / single-thread: 0,760 GFLOPS
Single Precision FP / multi-thread: 1,421 GFLOPS
Double Precision FP / multi-thread: 0,652 GFLOPS
Akku:
Die Huawei Watch hat einen integrierten 300 mAh Akku. In manchen Tests habe ich gelesen, dass einige Tester tatsächlich wohl bis zu drei Tage Laufzeit hinbekommen. Bei ständig aktivem Display (das ist mir wichtig bei einer Uhr) habe ich eine Laufzeit von einem bis maximal anderthalb Tagen erreicht. Das mag für eine moderne Smartwatch nicht nur in Ordnung, sondern sogar gut sein. Aber ganz ehrlich, wenn ich mir vorstelle, dass ich neben meinem Smartphone auch noch meine Uhr jeden Tag aufladen sollte, dann vergeht mir die Lust an solch einer Uhr.
Kamera:
Eine eigene Kamera ist nicht in der Huawei Watch integriert. Trotzdem wollte ich erwähnen, dass man natürlich auf seinem Android Smartphone die Kamera fernsteuern kann. Unter iOS ist dies leider nicht möglich.
Über das Gerät:
Fazit:
Und da wären wir einmal mehr beim Fazit angekommen. Die Huawei Watch kostet bei Amazon zur Zeit 429,99 Euro. Für eine Smartwatch ist das wirklich ein stolzer Preis. Ob die Huawei Watch den Preis wert ist, fragt ihr euch? Nun, das kann ich relativ leicht beantworten. Ich für meinen Teil wäre nicht bereit, diesen Preis für eine Smartwatch auszugeben. Besonders wenn man bedenkt, dass man z.B. die Zenwatch 2 von Asus schon für deutlich unter 200 Euro bekommt. Diese bietet dann im Prinzip dieselbe Hardware. Zwar bietet die Huawei Watch, anders als die Zenwatch 2, einen Herzfrequenzmesser, aber dafür hat die Huawei Watch auch ein rundes Display. Jetzt werden sich manche wundern, wieso ich ein eckiges einem runden Display vorziehe. Nun ja, das Kartenprinzip von Android Wear ist für mich einfach deutlich mehr prädestiniert für ein eckiges Display als für ein rundes.
Gewiss, die Huawei Watch hat ein tolles Display und ist wirklich gut verarbeitet. Dafür ist sie, für mich persönlich, allerdings auch zu schwer und tatsächlich auch zu groß. Ebenfalls gibt es ein kleines Problem mit der Geschwindigkeit der Uhr. Nutzt man nur die vorinstallierten Apps bzw. nutzt man die Uhr an einem iPhone mit Notifications, dann rennt und läuft alles wunderbar. Nutzt man die Uhr aber mit einem Android Smartphone und will durch einige Android Wear Apps scrollen, dann leistet sich die Uhr hier und da doch leichte Ruckler und Gedenksekunden, die so ganz und gar nicht zu dem Premiumpreis passen wollen. Ich möchte hier gar nicht über den Sinn oder Unsinn einer Smartwatch und auch von Android Wear streiten, denn hier geht es ja nur um die Uhr an sich. Im Prinzip muss es natürlich jeder für sich selbst entscheiden, ob man so viel Geld für eine Smartwatch ausgeben möchte. Ich kann nur wiederholen, was ich oben bereits erwähnte. Diesen Preis würde ich nicht ausgeben wollen für die Huawei Watch und kann deswegen leider keine Kaufempfehlung aussprechen.
einmal mehr hatte ich ein Smartphone von LG zum Testen hier, nämlich das LG Class. Vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle für die Bereitstellung des Testgerätes.
Wie es sich geschlagen hat, was ich davon halte, dies erfahrt ihr im nachfolgenden Test.
Und wir kommen zu den Benchmarks. Bevor die nüchternen Ergebnisse „runtergerattert“ werden, muss ich einmal sagen, dass ich von der Geschwindigkeit des LG Class alles andere als enttäuscht wurde. Zwar gibt es hier und da die eine oder andere Gedenksekunde, aber ansonsten kann man wunderbar flott mit dem Smartphone arbeiten. Und gerade bei Spielen schlug das LG Class manchmal sogar mein Oneplus One in der Geschwindigkeit.
CF-Bench Benchmark Overall Score: 29004
Quadrant Standard Benchmark: 13547
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 474
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1432
GFXBench Benchmark Best Score: 251,6 Frames
AnTuTu Benchmark v6.0: 28122
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2114
Vellamo Benchmark Metal: 880
Vellamo Benchmark Multicore: 1230
3D Mark Benchmark Sling Shot: 52
PC Mark Benchmark Work battery life: 4 Stunden 31 Minuten
PC Mark Benchmark Work performance score: 4163
Akku:
Und wir kommen zu dem Akku. Dieser ist ein nicht austauschbarer 2050 mAh Li-Ion Akku.
Ich hatte keine wirklichen Probleme, damit über den Tag zu kommen bei ungefähr 3-4 Stunden „Screen-on-Time“. Abends waren dann immer noch etwas um die 10-15% Akku übrig.
Für den Fall, dass es euch mehr sagt, habe ich diesmal auch den PC Mark Benchmark drüber laufen lassen, der ja auch die Battery Life misst. Hier nun das Ergebnis:
PC Mark Benchmark Work battery life: 4 Stunden 31 Minuten
Kamera:
Die Frontkamera, auf die ich persönlich nie so wirklich viel Wert lege, scheint für mich auf den ersten Blick einen guten Eindruck zu machen. Deutlich interessanter ist da die Hauptkamera. 13 Megapixel Auflösung und 1080p Videoaufnahme. Die Videos sind durchaus in Ordnung. Ich sehe aber nichts, was mich so wirklich flasht. Aber für den Preis ist das wirklich in Ordnung. Genauso geht es mir mit den Bildern: Farben gut, Kontraste gut, kein wirkliches Bildrauschen. Aber halt nichts, was heraussticht. Bei dem Preis des Smartphones ist dies aber in Ordnung.
Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, genau hier geht es zu flickr.
Das LG Class ist ohne Zweifel ein interessantes Smartphone. Metallgehäuse, interessante Designakzente, zu den Seiten hin leicht gerundetes Glas. Dazu übliche LG Features wie „Double-Tap to Wake“ und „Double-Tap to Sleep“. Dies alles zu einem Preis von 249,00 Euro zur Zeit.
Ist das Gerät denn seinen Preis wert? Nun ja, das ist wirklich nicht leicht zu beantworten. Schickes Design und einige tolle Features, aber halt ein Mittelklasse Gerät. Zu dem Preis reiht sich das LG Class so in die Klasse eines Motorola Moto G ein. Dafür ist das Class aber auch noch eine Nummer schicker als das von mir genannte Moto G. Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass ihr halt wissen müsst, was ihr wollt. Eine direkte Kaufempfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen. Dazu fehlt der „Flash Faktor“.
nachdem ich vor einiger Zeit das HTC One M7 (oaad.de Test) testen konnte, hatte ich kein aktuelles HTC Smartphone mehr in den Händen. Umso mehr habe ich mich jetzt also gefreut, als mir für diesen Test das HTC One A9 zur Verfügung gesellt wurde, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Wie sich das Gerät geschlagen hat, dies erfahrt ihr in diesem Testbericht.
Lieferumfang:
HTC One A9
Ladegerät
Ladekabel
Schnellanleitung
Technische Daten:
GSM / HSPA / LTE
Maße: 145,8 x 70,8 x 7,3 mm
Gewicht: 143 Gramm
Nano-SIM
5 Zoll AMOLED Display, 1920 x 1080 Pixel, Corning Gorilla Glass 3, 66,8% screen-to-body ratio, 441 ppi
Und wir wären schon bei den Benchmarks angekommen. Ganz abgesehen von den Ergebnissen muss ich sagen, dass das One A9 einfach toll läuft. Wirkliche Gedenksekunden sind mir nur beim Starten von größeren Spielen aufgefallen.
AnTuTu Benchmark v6.0.1: 63208
CF-Bench Benchmark: 62167
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 744
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3069
GFXBench Benchmark Best Score: 248,5 Frames
Quadrant Standard Benchmark: 23531
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2648
Vellamo Benchmark Metal: 1122
Vellamo Benchmark Multicore: 1838
3D Mark Benchmark Sling Shot: 388
3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 9130
PC Mark Benchmark Work battery life: 7 Stunden 41 Minuten
PC Mark Benchmark Work performance score: 4575
Akku:
2150 mAh Akku hört sich in 2016 erst einmal nicht mehr so wirklich passend an, finde ich. Trotzdem macht HTC hier wirklich das beste draus.
Der PC Mark Benchmark sagt folgendes:
PC Mark Benchmark Work battery life: 7 Stunden 41 Minuten
Mit viele Fotos knipsen und etwas Musik und Podcast hören hatte ich nach dreizehn Stunden noch 70% Akku übrig. Ich wage also zu behaupten, dass selbst Poweruser wirklich wunderbar über den Tag kommen sollten. Und für den Normalnutzer dürfte sicherlich auch noch ein zweiter Tag mit drin sein.
Kamera:
Auch die Kamera des HTC One A9 weiß zu begeistern. Nicht nur dass dank dem OIS Bilder im Halbdunkel und insgesamt die Videoaufnahmen wirklich nett werden, nein, auch die Farben der Videos und die Gesamtqualität der Bilder (Farben, Kontrast, etc.) sind erfreulich. Hier gibt es nichts, was ich bemeckern kann, außer dass im Automatikmodus der Kamera der Weißabgleich nicht immer perfekt hinhaut. Nutzt ihr aber den Pro-Modus, könnt ihr da mit den manuellen Einstellungen entgegen wirken bzw. später die RAW Aufnahmen, die möglich sind, perfekt nachbearbeiten. Und dies funktioniert sogar auf dem Smartphone direkt automatisch schon richtig gut. Ein Testvideo gibt es wie immer am Ende des Tests zu sehen. Und wer nun Lust auf die Bilder hat, der klickt einfach hier um zu flickr zu gelangen.
Über das Gerät:
Fazit:
Das HTC One A9 kostet in der 16 GB Speicher / 2 GB RAM Variante bei Amazon momentan noch 450,39 Euro. Das ist ein recht stolzer Preis für ein Smartphone, welches eigentlich eher mit Mittelklasse Hardware daher kommt. Das One A9 hat 16 GB internen Speicher, von dem etwa noch 10 GB dem Nutzer zur Verfügung stehen. Dies ist aber mit Android 6.0 nicht mehr so ganz schlimm. Ihr könnt die microSD Karte – ja, es gibt einen Slot – gewissermaßen so einbinden, dass sie mit zum internen Speicher gerechnet wird. Hier funktioniert auch das Verschieben von Apps etc. einwandfrei. Wie ich im Video erwähnt habe, ist die gesamte Geschwindigkeit des One A9 wirklich klasse und genauso die Kamera. Ja, ich hätte wirklich keine Probleme damit, mit dem One A9 von HTC auch meine Urlaubsbilder im großen Sommerurlaub zu knipsen. Hier gefiel mir besonders die Kamera App und der Pro Modus, obwohl ich es schade finde, dass die maximale Belichtungszeit bei 2 Sekunden liegt und man diese nicht noch erhöhen kann.
Zum Design möchte ich mich nicht mehr weiter äußern, als noch einmal zu schreiben, dass ich es wirklich wirklich gerne mag. Kann ich denn nun eine Kaufempfehlung aussprechen? Ja, das kann ich. Und dies, obwohl der Preis für mein Gefühl zu teuer ist. Für 349 Euro wäre das Gerät in meinen Augen beinahe ein No-Brainer. So nicht ganz aber trotzdem, wie erwähnt, eine Kaufempfehlung.
nachdem ja im Oktober die neuen Google Nexus Geräte vorgestellt wurden, hatte ich nun auch die Möglichkeit Hand anzulegen an das Nexus 5X, welches mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank an dieser Stelle dafür.
Wie sich das Gerät geschlagen hat, dies erfahrt ihr in folgendem Test.
Lieferumfang:
Nexus 5X
USB-C Kabel
Netzstecker
Kurzanleitung, etc.
Technische Daten:
GSM / CDMA / HSPA / LTE
Maße: 147 x 72,6 x 7,9 mm
Gewicht: 136 Gramm
Nano-SIM
5,2 Zoll IPS LCD Display, 1920 x 1080 Pixel, 70,2% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 3, oleophobic coating, 423 ppi
Und wir sind bei den Benchmarks angekommen. Hier muss ich sagen, dass die Ergebnisse zwar nicht im High-End Bereich mitspielen können, halt so wie beim LG G4 etc., aber im normalen Betrieb merkt man kein Ruckeln, keine Gedenksekunden (bis auf die Kamera App, aber dazu später mehr) und kein Warten. Und auch für Spiele, wie z.B. Real Racing 3, ist durchaus genug Power zu finden.
AnTuTu Benchmark v6.0.1: 52350
CF-Bench Benchmark Overall Score: 26893
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 654
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 2041
GFXBench Benchmark Best Score: 408,5 Frames
Qaudrant Standard Benchmark: 8707
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2844
Vellamo Benchmark Metal: 1153
Vellamo Benchmark Multicore: 1429
PC Mark Benchmark Work battery life: 7 Stunden 23 Minuten
PC Mark Benchmark Work performance score: 4548
3D Mark Benchmark Sling Shot: 1053
3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 14638
Akku:
Der nicht austauschbare Akku des Nexus 5X hat eine Kapazität von 2700 mAh. Wie die Laufzeit jeweils ist, ist natürlich von Benutzer zu Benutzer unterschiedlich. Deswegen erst einmal das PC Mark Benchmark Ergebnis:
PC Mark Benchmark Work battery life: 7 Stunden 23 Minuten
Mit der für mich normalen Benutzung, sprich Podcast hören, ein paar Fotos knipsen, Musik hören, ein bisschen spielen, soziale Netzwerke, Mails und Browser, bin ich gut über den Tag gekommen mit einer Akkuladung.
Dies ist, wie oben erwähnt, von Nutzer/in zu Nutzer/in natürlich unterschiedlich. Fest steht auch, dass ein größerer Akku dem Nexus 5X durchaus gut getan hätte. Allerdings wage ich einfach mal zu behaupten, dass auch Intensivnutzer über den Tag kommen sollten. Und ist der Akku zwischendurch doch einmal alle, könnt ihr dank der Möglichkeit des schnellen Aufladens den Akku durchaus schnell (komplett in etwas mehr als einer Stunde) wieder aufladen.
Kamera:
Kommen wir zur Kamera. Videoaufnahmen gehen bis zu 4K. Die Qualität bei 4K und 1080p und auch bei dem 120p Zeitlupenvideo ist wirklich nett. Ebenso stimmt im großen und ganzen die Qualität der Fotos. Auf jeden Fall macht das Nexus 5X wohl von allen Nexus Smartphones bis jetzt die besten Bilder. Trotzdem kann die Qualität der Bilder noch immer nicht an die Bildqualität von anderen High-End Smartphones wie dem G4 von LG, dem Z5 Compact von Sony oder gar einem iPhone heranreichen. Besonders im Automatikmodus liegt der automatische Weißabgleich doch mal daneben und der blaue Himmel wird einfach nur eine helle Fläche. Hier empfiehlt es sich, den HDR+ Modus einfach standardmäßig aktiviert zu lassen. Apropos Automatikmodus: mehr als diesen bietet die Google Kamera App nicht an. Wollt ihr manuelle Einstellungen haben, die ja durch die Camera2 API unterstützt werden, bleibt euch nur der Griff z.B. zur Manual Camera App. Nehmt ihr die Google Kamera App, dann kommt es immer wieder zu Hängern, wenn ihr das Gerät von der horizontalen Position in die vertikale Position dreht. Das ist unnötig, denn genug Power hat das Nexus 5X ja nun wirklich. Ebenfalls dauert das Speichern der HDR+ Bilder recht lange. Ihr könnt etwa fünf HDR+ Bilder knipsen, dann wird der Auslöser grau und ihr müsst erstmal abwarten, bis wenigstens ein weiteres Bild gespeichert wurde, bevor ihr ein neues knipsen könnt. Und wollt ihr gar RAW Bilder aufnehmen, dann bleibt euch auch nur der Griff zu einer Third-Party App.
Langzeitbelichtungen sind ebenfalls leider nur bis zu einer halben Sekunde möglich. Das ist schade, da ja das LG G4 z.B. bis zu 30 Sekunden Aufnahmen unterstützt. Wen nun die Qualität der Videos interessiert, für den binde ich einige Testvideos am Ende des Tests ein. Und wen die Qualität der Bilder interessiert, der möge nun einfach diesem Link zu flickr folgen.
Über das Gerät:
Fazit:
Und wir wären beim Fazit angekommen. Das Nexus 5X mit 32 GB kostet zur Zeit bei Amazon 479,00 Euro. Ich muss ganz ehrlich sagen, das ist ein stolzer Preis. Vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass das LG G4 oder das Galaxy S6 von Samsung zu einem ähnlichen Preis oder sogar für weniger Geld zu haben ist. Und die beiden von mir genannten Smartphones sind dann doch noch einmal ein bis zwei Klassen besser als das Nexus 5X. Bei einem Nexus Smartphone habt ihr natürlich einen großen Vorteil. Es gibt auf jeden Fall Updates für Android. Und ihr bekommt auf jeden Fall Vanilla Android, was ja für viele von euch doch nicht unwichtig ist.
Versteht mich nicht falsch. Das Nexus 5X ist ein wirklich patentes Smartphone, welches z.B. auch noch einen gut funktionierenden Fingerabdruckscanner bietet. Aber es ist nicht wirklich ein High-End Modell, wofür wiederum der Preis sprechen würde. Würde das Nexus 5X unter 400 Euro kosten, sagen wir 350-399 Euro, dann hätte ich keine so großen Probleme, eine Kaufempfehlung auszusprechen. Denn zu 80-90% mag ich das Nexus 5X wirklich gerne. Aber zu dem Preis, nun ja. Freunde von Vanilla Android und Freunde davon, auch Updates zu erhalten, werden wahrscheinlich so oder so zu einem Nexus Gerät greifen. Alle anderen sollten die von mir schon gegannten Smartphones oder vielleicht auch die aktuellen Motorola/Lenovo Smartphones ins Auge fassen.
Wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, ist seit dem Jahreswechsel hier bei One App a Day nicht so wirklich viel passiert. Ich selbst habe mich schon gefragt, woran es jetzt eigentlich liegt. Vielleicht ist mein Sommerloch einfach Anfang des Jahres gekommen?
Nein, ich glaube nicht. Wenn ich ganz ehrlich mit mir und zu euch nun, dann liegt es an dem Druck, den dieses Projekt verursacht. Gerade letztes Jahr kam es dazu, dass ich manchmal zwei bis drei Testgeräte gleichzeitig hier liegen hatte. Dazu dann jeden Tag eine Folge und gleichzeitig versuchen noch einige Stunden an meinem Buch zu schreiben, um es zu vollenden. Manche mögen damit kein Problem haben, ich, bzw. mein Körper oder Geist sieht es aber anscheinend als Überbelastung an. Was will ich damit sagen? Nun, es geht auf jeden Fall weiter. Sowohl mit den Testberichten als auch natürlich mit dem Podcast. Wann geht es weiter?
Vielleicht diese Woche schon. Jetzt, wo ich diesen Blogpost schreibe merke ich, dass mir dies ganz gut tut, einfach mal ein paar Gedanken "zu Papier" zu bringen. Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass die Testberichte dieses Jahr weniger werden. Einmal, damit ich nicht wieder mehrere Geräte gleichzeitig hier liegen habe. Und dann auch aus einem Grund, auf den ich noch einmal kurz eingehen möchte.
Die meisten der Geräte, die ich zum testen bekomme, muss ich wieder zurückschicken (Fitbit ist da eine Ausnahme. Deren Tracker und Waage durfte ich behalten.)
Der Versand zu mir wird immer bezahlt. Den Rückversand muss ich aber, bis auf wenige Ausnahmen immer selbst bezahlen. Ich habe mich mal bei einigen Kollegen umgehört und dies scheint so gängige Praxis zu sein. Natürlich kann nicht ein Hersteller von Smartphones jedem Blogger ein Gerät schenken. Das erwarte ich ja auch gar nicht. Aber ganz ehrlich, eine DHL/Hermes oder was auch immer für eine Rücksendemarke beizulegen wäre doch bestimmt im Bereich des machbaren. Vielleicht wird dies ja einmal geändert. Ich würde es mir auf jeden Fall erhoffen.
Trotzdem geht mein Dank natürlich an all die Firmen, mit denen Kooperationen möglich waren. Und mein Dank geht auch noch einmal an all die Hörer und Leser die mir treu waren und hoffentlich treu bleiben. One App a Day wird es auf jeden Fall weiter geben.
da haben wir das Jahr also tatsächlich schon wieder fast geschafft. Morgen ist der 24.12. und Weihnachten ist gekommen. Danach dauert es dann auch gar nicht mehr lange, bis wir Silvester haben.
Es war ein spannendes Jahr mit oaad. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird es für euch keine regulären Folgen geben. Trotzdem werde ich euch noch mit einigen oaadSE Folgen, wenn denn alles klappt wie geplant, versorgen.
In diesem Sinne lasst es euch gut gehen, entspannt euch schön und wir hören uns ganz normal im Januar wieder.
und schon wieder ließ sich ein Allview Smartphone von mir testen, nämlich das Allview X2 Soul Extreme. Wie sich das Gerät geschlagen hat in den Wochen seiner Anwesenheit bei mir, das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.
Das Allview X2 Soul Extreme ist schnell, wirklich schnell. Das spiegelt sich zum Teil in den Benchmark Ergebnissen wieder. Aber anders als vielleicht bei anderen Allview Geräten steht beim X2 Soul Extreme nicht nur dem normalen Arbeiten nichts im Wege, sondern auch eine gepflegte Partie Real Racing 3, nur als ein Beispiel, läuft nicht nur, sondern macht wirklich Spaß.
AnTuTu Benchmark v5.7.1: 49955
CF-Bench Benchmark: 67934
Qaudrant Standard Benchmark: 32702
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 891
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 4340
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2268
Vellamo Benchmark Metal: 1365
Vellamo Benchmark Multicore: 2348
Akku:
Ein 3500 mAh Akku für ein 6 Zoll Smartphone, das ist in Ordnung, könnte aber noch mehr sein. Umso größer das Display, umso mehr Strom will natürlich benötigt werden.
Trotzdem kommt man mit dem Akku über einen Tag auf jeden Fall. Mehr ist dann aber leider nicht drin. Das X2 Soul Extreme will auf jeden Fall jeden Abend an die Steckdose.
Kamera:
24 Megapixel Hauptkamera, 1080p und auch 4K Videoaufnahme … Dazu ein Ultrapixel-Modus, der Bilder mit einer Auflösung von 120 Megapixel erstellt. Ich weiß nicht, ob da mehrere Fotos geschossen werden oder es einfach „nur“ irgendwie interpoliert wird, aber auf jeden Fall wissen mich die Ergebnisse zu überzeugen. Schöne Bildfarben, kein Bildrauschen und gute Kontraste weisen die Bilder auf.
Dazu eine wirklich tolle Möglichkeit, weit in das Bild zu zoomen und Bildteile auszuschneiden. Wie gesagt, die Bilder haben mich wirklich überzeugt. Ein wenig anders sieht es leider bei den Videos aus. Auch hier passen Farben, Kontraste und Weißabgleich. Aber man muss das Smartphone doch sehr ruhig halten oder es in ein Stativ packen, um gute Videos zu erhalten. Denn trotz OIS werden die Videos leider nicht wirklich gut stabilisiert. Das ist ein wenig schade und will das HighEnd Gefühl, wo sich das X2 Soul Extreme meiner Meinung nach ja tummeln will, doch ein wenig trüben. Zwei Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein (Leider hat YouTube das in 4K gedrehte Video nicht akzeptieren wollen. Somit ist das 1080p Testvideo das einzige, was ich hier einbinden kann.). Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, ich habe hier bei flickr einen Haufen Testbilder in voller Qualität hochgeladen.
Über das Gerät:
Fazit:
Und da wären wir auch schon wieder beim Fazit angelangt. Das X2 Soul Extreme von Allview kostet momentan 399,99 Euro, statt der sonstigen 439,00 Euro. Anders als andere Allview Smartphones möchte das X2 Soul Extreme ganz klar in der Oberklasse mitspielen. Tolles Display, gute Kamera, guter Fingerabdruckscanner, eine klasse Performance und eine gute Verarbeitung stehen auf der Habenseite. Als neutral möchte ich den nicht so wirklich gut funktionierenden OIS bei der Kamera bewerten. Was dagegen wirklich ärgerlich ist, ist ein Fehler, der die Kamera betrifft. Teilweise kam es vor, dass sich im normalen Betrieb die Kamera aktiviert und dann einfach mal eine Serienbildaufnahme von zwanzig Bildern knipst. Keine Ahnung, ob nur mein Testgerät von diesem Fehler befallen ist, aber das empfand ich als wirklich ärgerlich.
Wenn ich wüsste, dass dieser Softwarefehler nur mein Testgerät betrifft, dann wäre das X2 Soul Extreme das erste Allview Smartphone, für das ich ohne Sorge eine Kaufempfehlung aussprechen würde. So bin ich leider doch etwas zwiegespalten. Ich kann aber sagen, dass mich das Smartphone zu mindestens 85% überzeugt hat.
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