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[OMT] LG G2 32 GB Schwarz Test

LG G2

Friends, Romans, Countryman (und natürlich auch einfach Hallo Leser und Hörer 🙂 ),

2013 gab es für mich zwei Smartphones, die aus der Masse herausgestochen haben. Einmal war es das HTC One wegen der Optik. Und dann das LG G2 wegen der Technik hauptsächlich. Und genau um das Gerät soll es heute gehen.

Das LG G2 wurde mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Wie es sich geschlagen hat, das kann ich hoffentlich in diesem Test zeigen.

Lieferumfang:

  • LG G2
  • 3000 mAh Akku
  • USB Ladegerät
  • Headset
  • USB Lade/Datenkabel
  • Kurzanleitung

Akku:

Kommen wir als zweiten Punkt gleich zum Akku, sogar noch vor der Bedienung. Denn der Akku hat es wirklich verdient :).

3000 mAh liest sich gut auf dem Papier. Im Gegensatz dazu hat z.B. das Nexus 4 eine Kapazität von 2100 mAh. Es ist ein Akku, den man nicht austauschen kann. Stört in diesem Fall aber gar nicht. Einen intensiven Tag (Fotos, ein bisschen spielen, Podcast hören und so, Mail Push, soziale Netzwerke) hielt der Akku locker durch. Wenn ich mich ein wenig eingeschränkt habe, kam ich im Testzeitraum auch gut auf zwei, wenn nicht sogar zweieinhalb bis drei Tage. Immer noch weniger, als mein altes Sony Ericsson K750i hielt. Aber doch deutlich mehr, als was ich mit iPhone, bzw. Nexus 4 schaffe. Da muss das Gerät dann doch am Abend des Tages meistens wieder an den Strom.

Technische Daten:

  • Android 4.2 Jelly Bean (Android 4.4 Update kommt)
  • Full HD IPS Display, 5,2 Zoll, 423 ppi, 1920 x 1080 Pixel Auflösung
  • 13 Megapixel Kamera, optischer Bildstabilisator, Full HD Video Aufnahme, 2,1 Megapixel Front Kamera, Multi-Point Autofokus
  • Qualcomm Snapdragon 800 Quad-Core Prozessor, Taktrate 2,3 GHz
  • 2 GB RAM

Für Datenverbindungen gibt es LTE Unterstützung und natürlich auch UMTS, EDGE und GSM. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls an Bord (Sync mit Fitbit Flex klappt z.B. einwandfrei). Ins Internet kommt ihr natürlich auch via WLAN; und das mit dem a/b/g/n Standard. Der 3.5 mm Klinke Anschluss ist leider an der Unterseite. Werde ich wohl nie verstehen können, wieso der nicht weiterhin bei allen Geräten oben verbaut wird. Der SAR-Wert am Kopf liegt laut LG bei 0,409 W/Kg.

Bedienung

Meine Güte ist das groß. So habe ich gedacht, als ich das LG G2 das erste Mal in die Hand genommen habe. Denke ich immer noch. Aber dadurch, dass das Display fast rahmenlos ist, relativiert es sich doch. Einhandbedienung kann ich bei dem 5,2 Zoll Display zwar vergessen. Aber es liegt doch schöner in der Hand, als das Nexus 4 zum Beispiel. Bei Maßen von 138,5 x 70,9 x 9,1 mm und bei einem Gewicht von 140 Gramm liegt es einfach toll interessant. Android 4.2 läuft noch auf dem Gerät. Darüber legt LG einen angepassten Launcher, der allerlei grafische Spielereien aber auch so schöne Sachen wie z.B. die Q-Slide Anwendungen mitbringt. Das sind Anwendungen, die man über andere Anwendungen starten kann, den Browser zum Beispiel. Bringt Samsung übrigens auch mit. Finde die Sachen bei LG aber schöner, TouchWiz bei Samsung wirkt auf mich immer wie ein Kinder Handy. Android 4.4 wird kommen, das weiß man schon. Trotzdem, 4.2 läuft einfach einwandfrei. Beim G2 konnte ich keinerlei Ruckler oder sonst was feststellen. Läuft noch flüssiger als das Xperia Z, was es mir ja schon angetan hatte. Erwartet man bei den technischen Daten ja auch. Aber Android und gute Anpassung an Hardware, nun ja. Deswegen, ganz toll LG. Sehr interessant ist ebenfalls der Rear Key. An den Seiten des LG G2 werdet ihr keine Tasten finden. Power Button und Lautstärke-Knöpfe sind auf die Rückseite, unterhalb der Kamera, gewandert. Dieser Rear Key sitzt direkt in der Mitte. Es wird damit geworben, dass er genau da sitzt, wo sich der Zeigefinger natürlicherweise befindet. Mein Zeigefinger sitzt allerdings eher rechts von dem Key. Trotzdem, diese Lösung ist allemal ergonomischer als die Knöpfe an der Seite. Und der Rear Key macht alleine das LG G2 schon zu etwas besonderem. Ebenfalls ein kleines Highlight war für mich die integrierte Infrarot Fernbedienung mit der passenden App. Einfach einrichten, z.B. für den TV, und alles klappt perfekt. Ebenfalls große Klasse.

KnockON:

Ein extra Punkt für ein klasse Software Feature. Seltsam? Nein, verdient, vollkommen verdient.

Die Rede ist von der KnockON Funktion. Zugegeben, das G2 ist nicht das einzige Smartphone, welches dieses Feature hat. Aber ich habe es halt beim G2 das erste Mal benutzen können. Und seitdem ich es einmal benutzt habe, versuche ich es immer auch beim iPhone, iPad und dem Nexus 4. Was macht die KnockON Funktion? Double-Tap auf das Display und es geht an. Dasselbe auf eine leere Stelle, wenn es an ist, und das Display wird gelockt. Super Sache, möchte man eigentlich nicht mehr missen und fragt sich, wieso nicht alle Geräte dieses Feature haben.

Kamera:

13 Megapixel, optischer Bildstabilisator, Multi-Point Autofokus und einiges mehr. Könnte jetzt noch technische Daten aufzählen, tue ich aber nicht. Denn schlussendlich kommt es doch nur auf das eine an. Und zwar, macht die Kamera tolle Bilder oder macht sie keine. Das kann ich ganz einfach beantworten. Ja, sie macht tolle Bilder und auch tolle Videos. Zwei Testvideos binde ich am Ende ein. Wer sehen will, wie die Bilder so werden, der kann hier bei flickr einfach mal einen Blick auf die Bilder werfen, die ich mit dem G2 geknipst habe.

Fazit:

16 GB für 435,90 Euro (LG G2 16 GB Amazon Aff. Link), 32 GB für 514,14 Euro (LG G2 32 GB Amazon Aff. Link). Das sind die Preise für das LG G2 bei Amazon. Kriegt man aber, wenn man die Augen aufhält, auch schon günstiger. Bei meinem Testgerät, 32 GB, waren noch 24,80 GB frei. Bei 16 GB würde es für mich, glaube ich, schon knapp werden – schließlich gibt es auch keinen Einschub für eine Speicherkarte. Mit 32 GB bzw. den 24,80 GB könnte ich aber gut auskommen. Lohnt es sich, das Gerät denn noch zu kaufen? Gute Frage. Letztes Jahr hätte ich noch gesagt: auf jeden Fall. Inzwischen sind aber schon Spekulationen eines Nachfolgers in Sicht. Vielleicht sollte man abwarten, bis der Nachfolger tatsächlich da ist. Könnte mir vorstellen, dass das G2 dann noch günstiger wird. Oder in Richtung Nexus 5 schielen. Oder ein ganz anderes Gerät? Bleibt am Ende euch überlassen. Wer aber sagt, das G2 ist genau das Gerät, was er oder sie sich schon immer gewünscht hat, der kann unbesorgt zuschlagen. Man wird sicherlich auch noch in einem oder auch zwei Jahren seine Freude mit diesem Smartphone haben.

[OMT] Moto G jetzt noch “vanilliger” – gibt es als Google Play Edition

Guten Abend,

Braucht man es? Weiß ich gar nicht so genau. Das Motorola Moto G gibt es jetzt auch als Google Play Edition. Nur in den USA. Ob das auch nach Deutschland kommt, offiziell, eher wohl nicht. 8 GB Modell kostet 179 Dollar, 16 GB dann 199 Dollar. Allerdings ist ja das Moto G eh im Prinzip Vanilla Android.
Braucht man also eher nicht, die Google Play Edition. Oder doch? Eure Meinungen?

(via stadt-bremerhaven.de)

[OMT] Allview bringt sein Phablet AX4 Nano nach Deutschland


Moin Moin,

Schon wieder ein Gerät, was nun bald nach Deutschland kommt. Und zwar, um ganz genau zu sein, ab Ende dieser Woche, sprich so um den 17. Januar 2014 rum.

Ein paar technische Daten:

+ 7 Zoll Display
+ 1,3 GHz Prozessor
+ Android 4.2 Jelly Bean
+ zwei Kameras
+ Miracast Unterstützung

Der Preorder Preis liegt bei 89€. Danach wohl 109€, wenn ich richtig sehe.
Genauere Infos kriegt ihr dann auch noch mal hier.

Für den Preis, wirkt das Gerät ja von den Daten nett, finde ich. Was es wirklich taugt, kann natürlich nur ein Test zeigen.

[OMT] Das Motorola Moto X kommt nach Deutschland

Moin Moin,

Eine feine Meldung an diesem Tag. Das schon recht gehypte Smartphone Moto X wird auch nach Deutschland kommen. Und zwar Anfang Februar, zu einem Preis von 399€.
Finde ich schon recht deftig. Ist ja immerhin “nur” Technik vom Vorjahr, wenn man etwas härter ins Gericht gehen will.
Spec Aufzählung spare ich mir. Kann man entweder googlen oder z.B. hier nachschauen.

(via stadt-bremerhaven.de)

[OMT] HTC One für 399 Euro bei Saturn

HTC One
HTC One, solltet ihr kennen. Ist eines der ansprechendsten Android Smartphones des Jahres 2013. Gibt es jetzt als Deal bei Saturn, für schlanke 399€. Ist bis zu 80 Euro billiger, als was man sonst so findet im Netz.

Wer also was schickes will, der kann hier wohl zuschlagen. Ich selbst werde es nicht tun. Wäre der Deal ein paar Monate vorher gekommen, ich glaube allerdings, ich wäre schwach geworden 🙂 .

(via androidnext.de)

[OMT] LG holt das G Flex nach Deutschland

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Ich bekam eben Post. Na ja, elektronische Post. Auf jeden Fall stand da drin, dass das gebogene LG Smartphone, das G Flex nach Deutschland kommt. Ab Mitte Februar, exklusiv bei Vodafone, wird es zu haben sein. Der Preis steht übrigens noch nicht fest.
Sagt an, reizt euch das Gerät?

„Wir sind begeistert, das G Flex jetzt bald auch Kunden in Deutschland anbieten zu können“, erklärt Oliver Kinne, Marketing & Sales Director Mobile Communication der LG Electronics Deutschland GmbH. „In den letzten Wochen haben wir deutlich gespürt, wie sehr Nutzer in Deutschland die Markteinführung des G Flex herbeisehnen. Wir sind froh, die Nachfrage nun als eines der ersten Länder in Europa erfüllen zu können. Vodafone setzt ebenso wie wir auf Innovation, um Nutzern stets die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Damit ist das Unternehmen für uns der ideale Anbieter, um unser fortschrittlichstes Mobiltelefon als erster Partner in Deutschland auf den Markt zu bringen.“

oaad Jahresrückblick 2013

oaad
Der oaad Jahresrückblick in klein und knapp:

Produkttests

Apps

Pocket Casts: Podcast Player
Pocket Casts: Podcast Player
Entwickler: Automattic
Preis: Kostenlos+

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

Pocket Casts - Podcast App
Pocket Casts - Podcast App
Entwickler: Automattic, Inc
Preis: Kostenlos

Andere Dinge

app.net

iOS 7

Motorola Moto G

LG G2

iPhone 5S

Nexus 5

Ich wünsche euch jetzt schon schöne restliche Festtage und später einen Guten Rutsch in das neue Jahr 2014.

[OMT] Allview Viva i8 Tablet Test

Allview Viva i8

Eine Premiere bei oaad. Es gibt ein Tablet zu testen. Aber nicht irgendein Tablet. Nein, es ist ein Allview Viva i8, welches mir freundlicherweise von allviewmobile.de zur Verfügung gestellt wurde. Ein Android Tablet im Design eines iPad Mini. Kann das was werden? Ja, recht gut sogar.

Lieferumfang

  • Tablet
  • USB Kabel
  • USB Netzstecker
  • allerlei Bedienungsanleitung/Begleitzettel

Technische Daten

7,9 Zoll IPS LCD Display im 4:3 Format, welches mit 1024×768 Pixel auslöst. Ein Intel Z2580 2GHz Dual-Core Prozessor, dazu eine Power VR SGX544MP2 GPU. 1 GB RAM und 16 GB interner Speicher. Das ganze in einem Gehäuse, welches die Maße 137x200x7,25 mm hat und bei einem Gewicht von 312,5 Gramm kompakt in der Hand liegt. Kann das toll sein? Ja. Der Akku, der 4600 mAh stark ist, hielt bei mir im Spielbetrieb gut einen bis anderthalb Tage durch. Angeschaltet im WLAN im Standby gut vier bis fünf Tage. Ohne WLAN sicherlich noch mehr. Genaueres dann im weiteren Test. WLAN ist übrigens mit 802.11 b/g/n an Bord. Da gibt es also auch nichts zu meckern. Die Kamera hinten hat eine Auflösung von 5.0 Mpx und die Frontkamera hat eine Auflösung von 2.0 Mpx. Als Betriebssystem läuft Android in der Version 4.2. Ob es Updates geben wird? Nun, kann ich euch leider nicht beantworten. Aber verlassen würde ich mich nicht darauf. Ebenfalls gibt es einen Micro SD Karten Platz. Damit könnt ihr den Speicher um bis zu 32 GB erweitern.

Design

Ach ja, das Design vom Viva i8 ist wirklich schick. Wieso? Weil es aussieht wie das iPad Mini. Vorne weiß, hinten Alu. Das ganze könnte direkt so von Apple kommen 😉

Kamera

Die Kamera, nun ja. Sie eignet sich mit ihren 5 Megapixeln sicherlich für Schnappschüsse. Hier bei flickr findet ihr ein paar Fotos, die ich mit dem Tablet geknipst habe. Als Kamera App ist die Standard Android App vorinstalliert. PhotoSphere ist allerdings leider nicht möglich.

Display

Das Display löst, wie oben erwähnt mit 1024×768 Pixel auf. Nicht sehr schlecht, nicht besonders gut, Standardkost halt. Ich muss dazu sagen, ich bin aber auch Retina Display und Co verwöhnt. Eigentlich mag man sich eine geringere Auflösung dann wirklich nicht mehr antun.

Das Display aber ist gut ausgeleuchtet und reagierte ohne Verzögerung auf Touch Eingaben.

Fazit

Das Tablet Allview Viva i8 ist nicht schlecht, um das vorweg zu nehmen.

Es sieht aus wie ein iPad Mini. Es fühlt sich an wie ein iPad. Es ist stabil verarbeitet. Die Kamera reicht für Schnappschüsse. Android auf einem Tablet, damit kann ich mich noch nicht anfreunden. Vanilla UI ist drauf, das ist schön. An ein Tablet angepasste Apps gibt es mir unter Android noch zu wenig. Und wenn doch, dann sind sie nicht so schön wie ihre iOS Pendants. Trotzdem, das Viva i8 kostet nur 199 Euro. Und das ist echt eine Hausnummer. Wer also ein Tablet zum spielen, surfen, mailen sucht, der sollte hier zuschlagen. Man bekommt mit dem Viva i8 ein Gerät, was wirklich grundsolide ist. Es muss ja nicht immer Samsung, Apple und Co sein :).

[OMT] Weihnachtsgewinnspiel 2013

Merry Christmas

Moin Moin, Merry Christmas und so weiter liebe Hörer, liebe Leser.

Wie schon letztes Jahr, gibt es auch dieses Jahr ein kleines Weihnachtsgewinnspiel.

Zu Gewinnen gibt es einen Fotobuch Gutschein , der für dieses Gewinnspiel von Pixum gesponsert wurde. Ich würde sagen, schaut doch einfach mal auf deren Seite vorbei. Da gibt es nicht nur Fotobücher, auch Leinwände, Grußkarten und einiges mehr. Und das alles zu echt fairen Preisen.

Also noch einmal als Auflistung:

Gewinn:

  • 1 Gutschein für ein Fotobuch von Pixum, inkl. Versandkosten

Wie könnt ihr mitmachen:

  • Erstens schreibt ihr unter diesen Blog Beitrag einen Kommentar. In diesem sollte vorkommen, dass ihr mitmachen wollt, eure Mail Adresse sollte zwecks Kontaktaufnahme echt sein und wenn ihr wollt, dann könnt ihr noch einen netten kleinen Text (Lob, Kritik, Gedichte oder ähnliches 😉 ) dazu schreiben.
  • Als zweite Möglichkeit müsst ihr folgenden Tweet an OneAppaTag schreiben und dem Account auch folgen: "Ich möchte gerne bei oaad das Fotobuch zu Weihnachten gewinnen #oaad".

Gerne könnt ihr auch beides machen. Allerdings verdoppelt das nicht eure Chancen zu gewinnen. Jeder hat nur ein "Los".

Zeitraum:

Das Gewinnspiel startet heute Abend am 19.12.2013 und läuft bis zum 24.12.2013 um 17 Uhr, damit ihr am Abend den Gutschein via Mail direkt unter den Weihnachtsbaum bekommt 😉

Auslosung:

Sollte es nur einen Teilnehmer geben, dann ist die Auslosung natürlich einfach, dann ist der Gewinner schnell ermittelt :). Sollte es mehrere Mitspieler geben, dann wird die Auslosung ganz einfach via random.org stattfinden.

So, und nun macht alle fleißig mit. Und viel Spaß und viel Glück.

[OMT] Kindle Fire HDX 7 Zoll Test

Amazon Kindle Fire HDX 7 Zoll

Moin Moin,

Es gibt mal wieder was zum testen 🙂

Und zwar wurde mir vor einiger Zeit der Kindle Fire HDX freundlicherweise von Amazon zur Verfügung gestellt. Nachdem ich jetzt einige Zeit hatte, das Gerät gewissermaßen "auf Herz und Nieren" zu prüfen, kommt hier der Test.

Lieferumfang

  • Kindle Fire HDX
  • USB Ladekabel
  • Quick Start Guide

Leider ist weder ein Headset, noch ein USB Netzstecker vorhanden. Allerdings hat man meistens wohl heutzutage sowohl das eine, wie auch das andere eh zu Hause liegen. Also kann man schon irgendwie darüber hinwegsehen. Im Kaufpaket ist wohl ein Ladegerät vorhanden.

Technische Daten

  • Quad-Core Snapdragon 800 Prozessor, getaktet mit 2,2 GHz
  • Adreno 330 GPU
  • 16 GB Speicher
  • 7 Zoll Display, Auflösung 1920×1200 Pixel (323 ppi)
  • Fire OS 3.0 Mojito Betriebssystem, welches auf Android basiert
  • Frontkamera (720p Videoaufnahmen)
  • 303 Gramm Gewicht

Akku

Der Akku im Tablet ließ sich bei mir mit dem iPad Ladegerät in etwa fünf Stunden komplett aufladen.

Mit wirklich intensiver Benutzung, Spiele, surfen, Musik hören und so hielt er mindestens zwei, eher drei Tage durch. Das ist für ein "Konsumier Tablet" in meinen Augen ein wirklich feiner Wert.

Das Tablet/Benutzung

Sieben Zoll Display, Stereo Lautsprecher, ganz schickes Design in schwarz – Herz, was begehrst du mehr?

Nun, zum Beispiel, richtiges Android. Fire OS basiert zwar auf Android. Die bekannte Oberfläche und/oder die bekannten Google Apps, wie z.B. den Play Store sucht ihr vergeblich. Könnt ihr ohne Root und so auch nicht nachinstallieren. Allerdings ist z.B. trotzdem der Sync mit Google, Yahoo, etc. möglich, was Mails, Kontakte und Kalender angeht. Das Mail Programm erledigt sowieso seine Sache gut. Leider ist man auf den, wenn auch schnellen, Silk Browser angewiesen. Den Chrome Browser kann man so leider nicht installieren. Im Test durfte ich nicht nur das Tablet Amazon Aff. Link, sondern auch die passende Origami Lederhülle Amazon Aff. Link für das Tablet testen. Wenn ich finde, dass das Kindle Fire HDX mit 16 GB bei 199€ startet und das ein echt fairer Preis ist, so empfinde ich die 54,99€ für die Original Hülle doch als zu hoch und beinahe unverschämt. Klar, sie hält perfekt, unterstützt durch Magneten den automatischen Lock und Unlock des Displays und sieht echt schick aus, aber soviel Geld …

Ob es das einem Wert ist, oder auch nicht, das muss jeder selber entscheiden.

Ansonsten, das Tablet sieht ohne Zweifel edel aus und liegt auch gut in der Hand. Das Display hat mich im Test wirklich überzeugt, ebenso die Geschwindigkeit. So ein schnelles Android Tablet, egal ob in der normalen Bedienung, wie auch bei Spielen und Co. Auch das Display leistet sich keine Schwächen. Hell, perfekt ausgeleuchtet und eine tolle Auflösung, wirklich super.

Besonderheiten

Lovefilm Integration, Audible Integration und natürlich der riesige Amazon Shop.

Seid ihr Prime Kunde, könnt ihr auch Bücher ausleihen.

Für Konsumenten ist wirklich eine Menge im Angebot.

Fazit

Kommen wir schon zum Fazit. Ein wenig ratlos lässt mich das Kindle Fire HDX zurück, das gebe ich gerne und ganz offen zu.

Erstens sind mir persönlich 7 Zoll für ein Tablet doch zu klein. Und wenn man das Display Format vom iPad gewöhnt ist, dann kommen einem die 16:9 vom Fire HDX doch reichlich störend vor, jedenfalls wenn man etwas anderes will als spielen und Videos schauen. Zweitens habe ich aber, außer dem iPad, noch nie ein so schnelles Tablet in der Hand gehabt. Da weiß das Kindle Fire HDX wirklich zu überzeugen. Wiederum hat man aber, wie oben erwähnt, ohne weitere Anstrengungen keinen Zugriff auf den Google Play Store. Man ist also auf das Angebot von Amazon angewiesen. Fängt man z.B. in der Android Welt neu an, sollte das kein Problem darstellen, da ihr ja die Amazon Android Apps auch auf anderen Android Geräten nutzen könnt. Habt ihr aber schon einen Haufen Android Apps, dann kann ich von einem Amazon Tablet eigentlich nur abraten. Schließlich müsstet ihr euch dann so gut wie alle Apps wohl ein zweites Mal kaufen.

Auch beim Lesen hat mich das Tablet nicht überzeugt. Ich mag einfach nicht auf beleuchteten Bildschirmen lesen, entweder richtiges Papier oder einen "richtigen" Kindle, sprich mit eInk Display.

Was will man nun also machen? Wollt ihr spielen, Filme schauen und Musik hören, sprich Dinge konsumieren und euch sind 7 Zoll nicht zu klein, dann könnt ihr beinahe bedenkenlos zuschlagen.

Wollt ihr aber lesen, vielleicht euch wirklich mit dem Tablet arbeiten, sprich nicht nur konsumieren, sondern auch produktiv sein, dann tut es mir Leid. Aber dann schaut doch eher Mal in Richtung iPad.