Kategoriearchiv: OMT

[OMT] Fitbit Flex Test

Fitbit Flex

Moin Moin,

Nachdem ich euch ja bereits vor einiger Zeit das Jawbone UP vorgestellt habe, folgt hier der Testbericht über das Fitbit Flex, welches mir freundlicherweise von Fitbit für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • Flex – Tracker
  • Großes und kleines Armband
  • Dongle zur kabellosen Synchronisierung
  • Ladekabel
  • Kostenlose Mitgliedschaft bei Fitbit.com
  • Kostenlose mobile Apps für iOS und Android

Akku:

Bei voller Ladung soll der Akku des Trackers fünf ganze Tage halten. In diesem Fall backt Fitbit aber beinahe zu kleine Brötchen ;). Ich bin eher auf sieben, wenn nicht sogar zehn Tage gekommen. Im Grunde mag ich ja nicht gerne überrascht werden. Aber wenn die Überraschung natürlich positiv ausfällt, dann habe ich absolut nichts dagegen :).

Speicher:

Laut der offiziellen Fitbit Seite hält der interne Speicher des Trackers die Daten der letzten sieben Tage minutengenau vor, jedenfalls solange der Akku hält. Insgesamt kann er die Daten der letzten 30 Tage aufzeichnen.

In dieser Zeit sollte man sein Armband also mit dem Smartphone bzw. durch den Dongle mit PC oder Mac synchronisieren. Der Speicher des Jawbone UP speicherte da die Daten deutlich länger. Habe damals vom Support erfahren, dass das UP die Daten bis zu neun Monate speichert. Das ist zwar fein, aber da man ja eh eigentlich täglich synchronisieren sollte, damit es Sinn ergibt, sollten auch die sieben bzw. 30 Tage sehr gut passen.

Haptik:

Anders als beim Jawbone UP ist das Fitbit Flex nicht ein Armband, sondern besteht aus zwei Teilen. Einmal hätten wir da die Kunststoff Armbänder, einmal den eigentlichen Tracker. Das verwirrte mich am Anfang, hat aber definitiv einen Vorteil. Seid ihr mit einer Farbe eines Armbandes nicht zufrieden, könnt ihr einfach eine andere Farbe kaufen. Oder geht euch ein Armband kaputt, macht ihr es natürlich genauso. Etwas störend ist allerdings, dass man deswegen natürlich zum Aufladen des Trackers ihn jedes Mal aus dem Armband ziehen muss. Ist nicht kompliziert, stört aber trotzdem.

Ebenso störend empfand ich den Verschluss. Nicht, dass er am Arm stört, allerdings ist es äußerst schwierig, die zwei Stäbe des Verschlusses in die Löcher des Armbandes zu drücken. Ich weiß ja nicht, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass Fitbit sich da was tolleres ausgedacht hätte. Das Kunstoff Armband wiederum liegt äußerst angenehm auf der Haut. Ich hatte keinerlei Hautreaktionen und es stört auch nicht bei den alltäglichen Aufgaben.

Bedienung:

Das Fitbit Flex, also genau genommen natürlich der Tracker, lässt sich mit "drauf tappen" bedienen. Tappt ihr zweimal drauf, zeigen euch die fünf LEDs an, wieweit ihr in etwa von eurem Tagesziel, z.B. 10000 Schritte, noch entfernt seid. Solltet ihr das Tagesziel übrigens erreichen, vibriert das Armband auch ganz freudig. Tappt ihr fünfmal, aktiviert ihr den Schlafmodus. Dieser funktioniert in meinen Augen sehr gut. Ich habe es jetzt aber nur mit dem UP verglichen.

Synchronisiert wird z.B. mit dem iPhone via Bluetooth. Dies kann entweder manuell erfolgen oder via Bluetooth 4.0 automatisch. Das nutze ich selbst aber nicht. Ich stelle Bluetooth sehr gerne ab, wenn ich es nicht nutze. Man kann das Flex auch als Vibrationswecker verwenden. Leider agiert es, anders als das UP, nicht als Schlafphasenwecker. Gestellt wird der Wecker über die App. Die Daten werden dann mit dem Armband synchronisiert. Die Fitbit App ist sehr übersichtlich aufgebaut. Ihr könnt eure Schlafzeit, eure verbrannten Kalorien, usw. sehen. Ebenso könnt ihr euer Essen, welches ihr zu euch nehmt, hinzufügen. Dies empfinde ich aber über die App als etwas unnötig kompliziert. Wie auch schon beim Jawbone UP verweise ich da recht gerne auf myfitnesspal. Diese App nutze ich zum Protokollieren meiner Speisen. Vorteil ist, ihr könnt z.B. Essen als favorisierte Mahlzeiten speichern. Und ihr könnt beide Dienste miteinander verbinden. Somit seid ihr immer "up-to-date". Schön finde ich auch die Freundesliste innerhalb der App und die "Medaillen". Erstens macht es doch wirklich Spaß, wenn ihr gegen andere, gewissermaßen, antreten könnt. Und die Medaillen geben dem ganzen einen gewissen netten 'Gamification' Faktor. Das gefällt mir wirklich gut.

Solltet ihr ein iPhone 5S besitzen, greift die Fitbit App übrigens auf den M7 Co-Prozessor zu und kann auch so eure Schritte zählen, ganz ohne ein Armband. Etwas schade finde ich ja, dass das Flex keine Uhr integriert hat. Das kommt dann erst im Nachfolger, dem Force.

Fazit:

Das Fitbit Flex kostet 99,95 Euro, mal etwas mehr, mal auch ein paar Cent weniger Fitbit Flex Amazon Affiliate Link. Inzwischen gibt es ja einen Haufen Fitness Armbänder da draußen. Lohnt sich denn da das Fitbit Flex? Wenn man bereit ist, Geld für solch ein Gadget auszugeben, dann würde ich trotz der vorhandenen Nachteile eher zum Fitbit Flex als zum Jawbone UP greifen. Alleine der Bluetooth Sync ist wirklich angenehmer als das Synchronisieren via Klinke Stecker. Und ich kann noch einmal festhalten: Für mich ist solch ein Fitness Armband wirklich eine enorme Motivationshilfe, mich zu bewegen. Da ist es mir dann auch egal, wie genau solch ein Gadget misst. Und, um es jetzt in einem Satz noch mal zusammenzufassen: Ja, das Fitbit Flex lohnt sich wirklich. Und ich kann ohne großartige Bedenken eine Kaufempfehlung für dieses Armband aussprechen.

Ach ja, außerdem freue ich mich sehr darauf, das Flex noch weiter zu tragen,…..auf dass es mir helfen möge, mein erwartetes Ziel zu erreichen :).

Teaser:

Fitbit Aria, bald hier ebenfalls im Testbericht.

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[OMT] LG L9 II Test

LG L9 II

Moin Moin,

Ein Testbericht ist gewünscht? Ein Testbericht kommt hier geflogen. Und zwar geht es um das LG L9 II, welches mir freundlicherweise direkt von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Wie es sich schlägt, das erfahrt ihr hoffentlich jetzt :).

Lieferumfang:

  • LG D605 Optimus L9 II (im Rest des Tests auch einfach L9 II genannt 😉 )
  • 2150 mAh Akku
  • Ladegerät
  • Headset
  • Datenkabel
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Betriebssystem: Android 4.1.2
  • 4,7 Zoll True HD-IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 312 ppi
  • 8 Megapixel Kamera, 3264 x 2448 Pixel Auflösung – Video Auflösung mit maximal 1080p, Front-Kamera 1,3 Megapixel
  • Qualcomm Dual-Core Snapdragon 400 Prozessor mit 1,4 GHz
  • Adreno 305 GPU
  • Bluetooth 4.0
  • UMTS, HSPA+, HSUPA, GSM
  • WiFi 802.11 a/b/g/n
  • 2150 mAh Akku
  • 8 GB interner Speicher (davon etwa 3,94 GB nutzbar)
  • 1 GB RAM
  • microSD Karten-Slot um bis zu 32 GB
  • SAR-Wert: 0.47 W/kg (Kopf) – 0.46 W/kg (Körper)
  • Maße: 128,4 x 66,5 x 9 mm
  • Gewicht: 120 Gramm

Kamera:

LG L9 II

Die Kamera bietet auf dem Papier mit ihren 8 Megapixeln inzwischen eigentlich nur noch gute Standardkost. Allerdings wusste sie mich wirklich zu überzeugen. Die Farben kommen sehr natürlich rüber, Bildrauschen gibt es so gut wie gar nicht. Dies verhielt sich im Nahbereich wie auch bei weit entfernten Objekten so.

Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Testberichtes ein. Wer sich einen eigenen Eindruck von der Bildqualität machen will, der wird hier bei flickr fündig.

LG L9 II

Ebenso wusste mich die Kamera Software zu überzeugen. Es gibt viele verschiedene Aufnahme-Modi, aber trotzdem bleibt die Kamera einfach aufgebaut und weiß mit Übersichtlichkeit zu überzeugen.

Interner Speicher:

LG L9 II Speicher

8 GB interner Speicher + microSD Slot, das ist zwar in der heutigen Zeit nicht mehr sehr viel, aber man könnte doch damit klar kommen. Nun stehen von dem internen Speicher aber, wie oben bereits erwähnt, nur noch 3,94 GB zur Verfügung. Und, das ist in den Zeiten von Gigabyte großen mobilen Spielen einfach viel zu wenig. Zumal ich keine Möglichkeit gefunden habe (mit Root wird es wohl möglich sein), Apps auf die SD Karte zu verschieben. Schade drum. So kann ich einen kleinen Teil des Fazits eigentlich schon vorweg nehmen. Das LG L9 II ist eigentlich nur für Nutzer zu empfehlen, die nicht wirklich große Apps nutzen wollen.

Gehäuse:

Das LG L9 II besteht, bis auf einen Metall-Look Rahmen und dem Display natürlich, aus Polycarbonat. Oben findet man den 3,5mm Klinke Anschluss. Unten gibt es den USB Port, Lautsprecher und Mikrofon, auf der Rückseite natürlich Kamera und LED. Unter dem Display gibt es drei Soft-Key Tasten. An der rechten Seite findet man den Power Button und links die Lautstärke Wippe und eine Schnellstart Taste, die ihr z.B. mit der Kamera Applikation belegen könnt. Da der Akku auswechselbar ist, kann man die Rückseite des Smartphones abnehmen.
LG L9 II
Insgesamt ist das Gehäuse sehr stabil. Doch an einigen Stellen des Akkudeckels knarzt es dann doch, wenn man drauf drückt. Nicht unbedingt störend, aber doch eine Erwähnung wert. Was mir gut gefallen hat, ist der fast randlose Rahmen des Displays. So ist dieses 4,7 Zoll Gerät wirklich sehr kompakt und lässt sich mit einer Hand deutlich besser bedienen, als es z.B. beim Nexus 4 der Fall war.

Akku:

2150 mAh Akku, nicht sehr groß, aber vollkommen in Ordnung. Bestleistungen in der Laufzeit kann das L9 II natürlich nicht aufstellen. Das muss es aber zu dem Preis auch gar nicht. Ich bin sehr gut mit meinem Nutzungsverhalten über den Tag gekommen. Und mehr erwartet man ja heutzutage eigentlich von einem Smartphone auch gar nicht.

Bedienung:

Auf dem LG L9 II läuft Android in der Version 4.1.2 mit der LG eigenen UI, die darüber gelegt wurde. Somit nicht wirklich etwas neues. Wie auch beim G2 wurde die QRemote Funktion integriert, sprich die Infrarot Fernbedienung für Fernseher und Co. Leider wurden die unterstützten Gerätehersteller auch hier, genauso wie beim G Pad 8.3, gekürzt. Medion Fernseher Geräte werden z.B. gar nicht unterstützt. Und auch hier kann ich nicht verstehen, wieso LG das macht. Ich kann mir, ehrlich gesagt, schlecht vorstellen, dass dies ein Punkt ist, wo man nun wirklich viel sparen kann. Mit an Bord sind auch die QSlide Anwendungen, sprich eine App über der anderen zu öffnen. Leider sind hier ja auch nur einige Anwendungen, wie z.B. der Browser erlaubt.

LG L9 II Antutu

Insgesamt schneidet das L9 II im Antutu Benchmark mit etwas mehr als 12000 Punkten nicht wirklich gut ab. Und in der Tat ruckelte Real Racing 3 auch ziemlich. Ansonsten lief das gesamte System und auch kleinere Apps und Spiele aber erstaunlich schnell und es ruckelte an keiner einzigen Stelle. Das hat mich dann doch positiv überrascht. Was mich störte: die Soft-Key Tasten sind nicht beleuchtet bzw. ich habe es nicht hinbekommen, dass sie leuchten (nur für den Fall, dass es doch möglich ist 🙂 )
LG L9 II
Was mir ebenfalls wirklich missfallen hat, ist die LG eigene Tastatur. Die Wortvorhersage und so ist zwar gar nicht mal so schlecht. Allerdings sind die Tasten allgemein so gequetscht, dass es keine Freude ist, die Tastatur zu benutzen. Ich empfehle da dann immer gerne die Alternative SwiftKey.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das LG L9 II kostet bei Amazon momentan so um die 200 Euro, mal etwas mehr, mal etwas weniger LG L9 II Amazon Affiliate Link. Das ist für ein 4,7 Zoll Smartphone ein doch kleiner Preis. Ist das L9 II ihn denn auch wert?

Nun ja, zu mindestens 90% ja. Wer ein 4,7 Zoll Gerät sucht mit einem scharfen Display, einer guten Kamera und einem flotten Arbeitstempo, der kann hier gut zuschlagen. Im Kopf behalten muss man aber folgendes: Den mit weniger als 4 GB doch recht geringen internen Speicher. Und die Tatsache, dass das Gerät noch mit Android 4.1.2 läuft. Allerdings soll laut dieser Quelle wohl ein Update auf 4.4 geplant sein. Und das wäre dann natürlich fein.

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[OMT] HP Chromebook 14 Test

HP Chromebook 14 01

Moin Moin,

Notebooks kennt man ja. Aber ein Chromebook hatte ich – vor diesem Test – noch nie in der Hand. Umso mehr freue ich mich, dass ich für diesen Test ein Chromebook 14 direkt von HP zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Wie ich das Gerät finde, das erfahrt ihr jetzt im Test.

Lieferumfang:

  • HP Chromebook 14-q030sg
  • Ladegerät
  • Anleitungen und so

Technische Daten:

  • 34,4 x 24 x 2,06 cm
  • 1,9 KG Gewicht
  • Betriebssystem: Google Chrome
  • Prozessor: Intel Celeron 2955U mit Intel HD Graphics (1,4 GHz, 2 MB Cache, 2 Kerne)
  • 2 GB DDR3L SDRAM
  • 16 GB SSD
  • HD BrightView LED-Display mit einer Diagonalen von 35.5 cm (14 Zoll) und Hintergrundbeleuchtung (1366 x 768)
  • Intel HD Grafikkarte
  • Zwei Lautsprecher
  • Nach vorne gerichtete HP TrueVision HD-Webcam mit integriertem digitalen Mikrofon
  • 802.11 a/b/g/n 2×2 WiFi
  • Bluetooth
  • 1 HDMI / 1 Kombibuchse für Kopfhörerausgang/Mikrofoneingang / 1 USB 2.0 / 2 USB 3.0
  • 1 Multi-Format-Speicherkartenleser für SD-Karten
  • Lithium-Ionen-Polymerakku mit 4 Zellen

Akku:

Ein Chromebook sehe ich irgendwie für mich als ein Always-On Gerät an. Und der Akku des Chromebook 14 beweist, dass es auch so ist. Im Standby ohne Benutzung hielt er eine Woche ohne Probleme durch. Bei normaler Benutzung (Mail, Surfen und so) gut und gerne vier Tage. Und bei starker Benutzung wie Video Streaming und Co zwar nicht ganz die angegebenen 9,5 Stunden, aber 7 Stunden konnte ich gut erreichen.

Display & Sound:

Das HP Chromebook 14 weist zwei Lautsprecher auf, die für ihre doch recht kleine Größe einen erstaunlich guten Klang liefern. Die Töne kommen sehr klar, wenn auch vielleicht mit etwas wenig Bass rüber. Einen Partysaal werdet ihr also eher nicht damit beschallen können ;).

Das Display löst, wie oben bereits erwähnt, mit 1366 x 768 Pixeln auf. Somit kann es nicht an z.B. die Retina Displays eines Apple MacBooks rankommen. Trotzdem hat es mich nicht enttäuscht. Alles wird erstaunlich klar dargestellt, egal ob Websites, Bilder oder auch YouTube Videos. Ich kann da nicht klagen.

Benutzung & Haptik:

HP Chromebook 14 02

Das Chromebook 14 ist nicht wirklich ein kleines Gerät. Somit ist es, anders als in anderen Testberichten genannt, für mich z.B. keine Alternative für ein Tablet auf einer Couch. Das Touchpad lässt sich einwandfrei bedienen, ebenso die Tastatur. Die Tasten sind übrigens so einzeln abgetrennt wie bei einem MacBook. Damit hat sie (die Tastatur) ja schon mein Herz gewonnen :). Der Druckpunkt der Tasten ist einwandfrei. Das Gehäuse des Chromebook 14 ist "nur" aus Kunststoff. Aber die Verarbeitung ist einwandfrei. Kein Knarzen, kein Knacken, keine merkwürdigen Spaltmaße. Und es fühlt sich auch noch verdammt gut an. Das Betriebssystem ist im Prinzip der Chromebrowser, um es mal zu reduzieren. Sprich, das Chromebook ist voll auf Internet ausgerichtet. Browsen geht ohne Probleme, eMail eigentlich nur als Webmail. Wobei, es gibt z.B. auch das gMail Offline Plugin. Für Programme/Apps steht euch der Chrome Web Store zur Verfügung. Auch dies sind eigentlich nur WebApps. Allerdings kommen auch immer mehr Apps hinzu, z.B. auch für Google Docs, die ihr offline benutzen könnt und die sich dann, sobald eine Internet Verbindung wieder besteht, mit der Cloud synchronisieren. Das hat natürlich den Vorteil, dass ihr euch im Prinzip im Hinblick auf Updates keine Gedanken machen müsst. Geschieht alles automatisch. Von den 16 GB verfügbarem Speicher stehen übrigens für den Nutzer etwa 10 GB zur Verfügung, wenn ihr dann doch mal etwas offline abspeichern wollt. Ihr bekommt ebenfalls für zwei Jahre 100 GB Google Drive Speicher beim Kauf eines Chromebooks. Eine feine Sache. Ein SIM Karten Einschub steht nicht zur Verfügung. Ihr müsst also unterwegs, wenn kein WiFi zur Verfügung steht, im Zweifelsfall mit eurem Smartphone einen Hotspot aufmachen. Drucken: Da habe ich mich gefragt, wie es denn wohl wäre, wenn ihr etwas ausdrucken wollt. Geht das? Ja, es geht. Und zwar dank Google Cloud Print. Mit einem ePrint Drucker von HP funktioniert das wohl z.B. am einfachsten. Ihr könnt aber z.B. einfach auf einem Mac, an dem ein Drucker hängt, in Chrome Cloud Print aktivieren. Dieser wird erkannt und dann kann man einfach von seinem Chromebook darauf drucken, solange der Mac an ist, wenn man den letzten Fall annimmt. Aber alleine dass es geht, ist schön.

Fazit:

Obwohl ich ja recht positiv über das Chromebook geschrieben habe, gebe ich zu, es lässt mich etwas ratlos zurück. Bei Amazon kostet das HP Chromebook 14 momentan 329,00 Euro HP Chromebook 14 Amazon Affiliate Link. Das ist für ein Gerät mit einer tollen Tastatur, einem feinen Display und einem super Akku wirklich kein zu hoher Preis. Allerdings sollte man dran denken, dass das Chromebook eigentlich nur für's Browsen gemacht ist und natürlich für YouTube schauen, etc. Alle Online Office Lösungen, die ich ausprobiert habe, also iCloud und gDrive, sind im Vergleich zu nativen Anwendungen ja doch eher ein Notbehelf. Und das ist wirklich störend. Denn im Prinzip stört ein Online Zwang ja nicht wirklich. Wenn ich mir überlege, was ich so am Mac/PC mache, dann bin ich ja zu 99 % eh mit Anwendungen beschäftigt, die in der einen oder anderen Form mit dem Internet kommunizieren (müssen). Und trotzdem, kommen wir noch einmal zum Anfang des Fazits, zur Ratlosigkeit, zurück. Mein Mac Mini ist mein stärkster Rechner, auch für Videoschnitt und so etwas. Mein MacBook ist mein "Ich nehme einen richtigen Rechner mit" Gerät. Allerdings schreibe ich auch viel darauf. Beide Geräte erfüllen also voll ihren Zweck. Mein iPad ist mein Gerät, um z.B. auf der Couch zu surfen, Spiele zu spielen und mal Mails zu checken, ohne dass man den großen Rechner anschmeißen muss. Durch die vielen Apps hat nun, jedenfalls in meinen Augen, ein iPad aber einen größeren Funktionsumfang als ein Chromebook.

Für wen ist ein Chromebook also geeignet? In meinen Augen wohl für Leute, denen ein richtiger Rechner und auch ein Tablet zu kompliziert ist. Ich denke da vielleicht an ältere Leute, die via Internet einfach mit der Familie in Kontakt stehen wollen. Ansonsten kann ich den Platz nicht so recht greifen, den ein Chromebook zwischen PC/Mac, Laptop/MacBook und Tablet einnehmen will.

[OMT] Allview X1 mini Soul Test

Allview X1 mini Soul

Nachdem ich ein Allview Tablet im Test hatte, freue ich mich nun, auch ein Allview Smartphone testen zu können. Um genau zu sein, ist es das Allview X1 mini Soul, welches mir freundlicherweise von Allview für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • Allview X1 mini Soul
  • USB Kabel
  • Lade/Netzstecker
  • In-Ear Headset
  • SIM Karten Eject Tool
  • Allerlei Anleitungen

Technische Daten:

  • Micro-SIM
  • Maße: 130,4 x 64,4 x 9,1 mm
  • Gewicht: 147,7 Gramm
  • HD IPS JDI 4,5 Zoll Display – 1280 x 720 Pixel Auflösung – 326ppi
  • Android 4.2
  • Cortex-A7 1,5GHz Quad-Core Prozessor
  • PowerVR SGX 544/OpenGL ES 2.0 GPU
  • 16 GB interner Speicher
  • 1 GB RAM
  • 8 Megapixel Hauptkamera (1080p Videoaufnahme)
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • WiFi b/g/n
  • 3000 mAh Akku

Kamera:

Im X1 mini Soul haben wir es mit einer 8 Megapixel Kamera zu tun. Die löst recht schnell auf und beglückt uns mit einer guten Schärfe und einer recht natürlichen Farbdarstellung. Die Kamera Applikation ist etwas unübersichtlich. Aber für genug Alternativen ist ja, dank PlayStore, gesorgt. Testvideo binde ich wie immer am Ende des Testes ein. Einen Eindruck der Bilder bekommt ihr hier bei flickr.

Akku:

Ein 3000 mAh Akku in einem Smartphone, welches etwas mehr als 200 Euro kostet. Das ist auf dem Papier natürlich mal ne Ansage. Ist es das auch im Betrieb? Ja :).

Mit dem Gerät kam ich im normalen Betrieb einfach auf zwei, bis zweieinhalb Tage. Im Power Betrieb war immer noch mindestens ein bis anderthalb Tage drin. Da kann man nicht meckern.

Display:

Das 4,5 Zoll große Display ist angenehm groß und schön leuchtstark. Ebenso weist es eine schöne Blinkwinkel Stabilität auf, falls das für den einen oder anderen da draußen wichtig sein sollte. Allerdings gibt es auch einen Kritikpunkt. Erstens werden die Farben teilweise etwas zu intensiv dargestellt. Und zweitens hat es einen leichten Gelbstich, welches besonders bei weißen Flächen auffällig ist.

Bedienung & Haptik:

Das Allview X1 mini Soul sitzt in einem Unibody Gehäuse, welches sich zwar wie Aluminium anfühlt, in meinen Augen dann aber doch "nur" Kunststoff ist. Das ist zwar schade. Aber das Smartphone fühlt sich deswegen trotzdem nicht weniger wertig an. Der Power Button ist auf der Oberseite. Das ist bei der Größe aber noch vertretbar. Über Android, welches hier ja in der Version 4.2 vorliegt, hat Allview seine eigenen Themes gesteckt. Diese wirken auf mich, auf den ersten Blick, eher nicht so prickelnd. Das schöne bei Android ist natürlich, dass ihr euch einfach z.B. den Nova Launcher oder einen der anderen Launcher da draußen installieren könnt. Somit kommt ihr dann, wenn gewünscht, recht simpel z.B. an den Look von Vanilla Android oder auch iOS ähnlich. Ihr kennt das ja :).

Insgesamt läuft das Gerät einwandfrei und sehr schnell. Ruckler konnte ich nicht feststellen. Ob natürlich ein Update kommen wird auf Android 4.4 oder so, das steht wohl eher in den Sternen. Allview hat noch einige Features eingebaut, die ihr sonst eher bei Samsung findet. Zum Beispiel, dass ihr vom Display den Blick abwendet und das Video stoppt. Das funktioniert allerdings eher schlecht als recht. Ob das bei Samsung besser funktioniert, das kann ich nicht sagen. Ein Samsung Smartphone hatte ich noch nie in der Hand. Der 16 GB große, nicht erweiterbare Speicher, ist folgendermaßen aufgeteilt. 5,66 GB als Systemspeicher. Davon ist etwas mehr als 2 GB frei. Und dann gibt es den 10,34 GB großen Telefonspeicher, wo etwa 9,9 GB zur Verfügung stehen. Diese Aufteilung ist etwas blöd, weil Teile jeder App im Systemspeicher benannten Teil landen. Schöner wären 16 GB, die insgesamt für alles zur Verfügung stehen. Und was mich dann auch noch störte, ist die Tatsache, dass die Sensortasten nur beleuchtet sind, wenn man drauf tappt. Tut man das nicht, geht die Beleuchtung aus.

Fazit:

Das Allview X1 mini Soul kostet 229 Euro. Da liegt der Vergleich nahezu, es eventuell mit dem Motorola Moto G zu vergleichen. Der Preis ähnelt sich ja doch sehr. Beide Geräte sind schnell, sind stabil und haben tolle Displays. Wobei mir das Moto G Display doch noch etwas besser gefiel. Dafür holt beim X1 mini Soul unter anderem die Kamera einen Punkt. Beide Geräte bieten für ihren Preis tolle Möglichkeiten. Ich glaube, ich würde dann doch aber eher dem Moto G den Vorsprung einräumen. Dort habt ihr wohl eher die Möglichkeit, weiterhin mit Updates versorgt zu sein. Sieht man ja jetzt schon, X1 mini Soult läuft unter 4.2, das Moto G unter 4.4.2.

Schlussendlich ist und bleibt es dann aber doch auch Geschmackssache.

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[OMT] Motorola Moto G Test

Motorola Moto G

Das läuft ja wie am Fließband. Gestern ein Testbericht und heute schon wieder einer. Heute wenden wir uns etwas wirklich nettem zu, nämlich dem Motorola Moto G, welches mir freundlicherweise von Motorola zur Verfügung gestellt wurde.

Wie es sich schlägt, was ich davon halte, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto G
  • USB Kabel

Headset oder Netzstecker ist nicht dabei. Bei manchen Händlern kann aber ein Netzstecker beiliegen, habe ich gelesen.

Technische Daten:

  • WiFi 802.11 b/g/n
  • HSPA+ DL: 21,1 Mbps / UL: 5,76 Mbps
  • GPS & GLONASS
  • Bluetooth 4.0
  • Display: 4,5 Zoll / 1280 x 720 Auflösung / 329 ppi
  • Android 4.4.2
  • 2070 mAh Akku
  • 5 Megapixel Kamera (4:3 Format) / 3,8 Megapixel (16:9 Format) – 720p Videoaufnahme
  • 1,3 Megapixel Front Kamera
  • Qualcomm MSM8x26 Quad-Core A7 1,2 GHz Prozessor
  • Adreno 305 450MHz GPU
  • 1 GB LPDDR2 RAM
  • 8 oder 16 GB interner Speicher
  • 143 Gramm Gewicht
  • Maße: 65,9 x 129,9 x 11,6 mm (6,0 mm an der dünnsten Stelle)

Kamera:

Wie oben schon geschrieben, schießt die Kamera im 4:3 Format mit 5 Megapixeln Fotos, im 16:9 Format "nur" mit 3,8 Megapixeln. Videos werden in 720p aufgenommen.

Die Daten lesen sich nicht wirklich gut, allerdings wissen mich die Ergebnisse zu überzeugen. Die Videos wirken zwar recht matschig, aber die Fotos zeigen in meinen Augen klare Farben, eine recht hohe Detailgenauigkeit und, wenn man nicht zoomt, keine Unklarheiten. Beim Zoomen sieht es dann schon anders aus, aber für mich ist die Kamera für definitiv mehr als nur Schnappschüsse geeignet. Ein SloMo Testvideo binde ich am Ende ein. Wer sich von den Bildern einen eigenen Eindruck machen will, der kann hier mal bei flickr schauen.

Akku:

2070 mAh Akku, von den Daten her nicht sehr stark. Im Alltagsbetrieb kommt man mit dem Akku aber wunderbar über den Tag, wenn man nicht sogar anderthalb Tage erreicht. Das liegt wohl auch daran, dass Motorola auf fast Vanilla Android setzt. Gefällt mir wirklich gut.

Display:

Beim Motorola Moto G haben wir es mit einem 4,5 Zoll großen Display zu tun, welches mit 1280 x 720 Pixeln auflöst und so auf 329 ppi kommt.

Alle Inhalte werden sehr klar dargestellt. Das Display ist sehr leuchtstark. Das Glas fühlt sich unter den Fingern angenehm an, wenn auch nicht so angenehm, wie ich es beim Nexus 4 empfunden habe.

Handhabung & Haptik:

Das Motorola Moto G besteht nicht aus Aluminium, sondern "nur" aus Kunststoff, vom Display natürlich abgesehen. Ich habe es selten erlebt, dass ein Kunststoff Smartphone sich wie ein Unibody Gehäuse anfühlt. Das ist Motorola in diesem Fall mit dem Moto G gelungen. Die Rückseite könnt ihr abnehmen, um die SIM Karte einzusetzen. SD Karten Slot gibt es nicht, Akku könnt ihr nicht wechseln. Die Rückseiten gibt es in verschiedenen Farben, Kostenpunkt so um die 12 Euro. Ganz nette Sache finde ich. Insgesamt liegt das Moto G einfach klasse in der Hand. Es macht echt Spaß, es zu benutzen. Android 4.4.2 läuft butterweich und echt schnell. Ich konnte keine Ruckler feststellen, auch nicht bei anspruchsvollen Spielen wie Real Racing 3. Schön ist das UKW Radio, was eingebaut ist. Wünschte ich mir manchmal auch, dass so etwas z.B. in einem iPhone verfügbar wäre. Im Prinzip ist es Vanilla Android. Zusätzliche Motorola Apps, wie z.B. Assist sind nicht störend, sondern nützlich. Natürlich muss auch ein Kritikpunkt genannt werden, sonst wäre es ja einfach zu schön. Der Power Button und die Lautstärke Wippe wackeln bei meinem Testgerät leicht. Habe gelesen, dass dies wohl häufiger so sein soll. Stört jetzt nicht wirklich, sollte als Kritikpunkt aber doch genannt werden.

Fazit:

Das Motorola Moto G kostet mit 8 GB Speicher 169 Euro, mit 16 GB Speicher 199 Euro Motorola Moto G Amazon Affiliate Link. Zu beachten ist, dass bei den 8 GB noch etwa 5,x GB frei verfügbar sind, bei der 16 GB Variante wohl etwas um 12 GB rum. Würde ich mir das Moto G kaufen wollen, würde ich also zur 16 GB Variante greifen, bzw. diese auch weiterempfehlen. Das 4,5 Zoll große Display gefällt mir extrem gut von der Größe her, obwohl es mir teilweise etwas schmal ist. Allerdings ist hier eine beinahe wirklich gute Einhandbedienung gegeben. Ich kann also nicht anders, ich muss eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Nein, nicht nur das. Ich möchte sogar folgende These aufstellen: Ich wage zu behaupten, dass man einfach nicht mehr Smartphone braucht, als das Motorola Moto G bietet.

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[OMT] LG G Pad 8.3 Test

LG G Pad 8.3

Moin Moin,

Ich habe da mal wieder was zum Testen bekommen. Und zwar dreht es sich heute um das LG G Pad 8.3, welches mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Wie man dem Namen entnehmen kann, ist es ein 8,3 Zoll Tablet. Und wie es sich schlägt, das lest ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • LG G Pad 8.3
  • Ladegerät
  • Datenkabel
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

Schauen wir uns an, was wir da so haben. Das wäre einmal das Betriebssystem, in diesem Fall natürlich Android, in der Version 4.2. Das Display ist ein TFT LCD Full HD IPS Display, im 16:9 Format, 8,3 Zoll groß mit einer WUXGA Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Damit erreicht es 273 ppi. Bilder und Videos könnt ihr natürlich auch machen. Die Kamera löst mit 5 Megapixeln im Format 2560 x 1920 Pixeln auf. Full HD Videoaufnahmen (1920 x 1080 Pixel) sind möglich. Die Kamera auf der Vorderseite löst mit 1,3 Megapixeln auf und taugt somit eher für kleine Selfies oder auch mal für den einen oder anderen Videochat. Angetrieben wird das LG G Pad 8.3 von einem Qualcomm Snapdragon 600 Prozessor. Dies ist in diesem Fall ein 1,7 GHz Quad-Core Prozessor. Ihm zur Seite stehen eine Adreno 320 GPU und 2 GB RAM. Der interne Speicher beläuft sich auf 16 GB. Davon sind etwas mehr als 11 GB verfügbar. Allerdings ist dieser via microSD Karte für bis zu 64 GB aufrüstbar. WiFi im 802.11 a/b/g/n Standard wird unterstützt. Ebenso ist Bluetooth 4.0, DLNA und Miracast Unterstützung an Bord. Die Maße und das Gewicht des Tablets will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. 216,8 x 126,5 x 8,3 mm ist das Gerät groß und es wiegt 337,9 Gramm.

Kamera:

Über den Sinn oder Unsinn von Kameras in Tablets kann man sich ja einfach grundsätzlich mal streiten. Habe ich hier aber nicht vor ;).

Die Kamera macht mit ihren 5 Megapixeln recht gut Bilder. Sie überzeugen mit natürlichen Farben. Wenn es um Schärfe geht, besonders beim Zoomen, verlieren sie aber und enttäuschen. Wer sich einen eigenen Eindruck machen will, hier geht es zu dem entsprechenden flickr Album mit einigen Testbildern.

Format:

Nur ein bis zwei Sätze zu dem Format des Tablets. 8,3 Zoll liegen mir definitiv mehr, als ein 7 Zoll Tablet. Trotzdem kommt es einem gegenüber den 9,7 Zoll eines iPads dann doch klein vor, mir eigentlich zu klein. Auch komme ich mit dem 16:9 Format nicht wirklich gut klar. Zum Filme Gucken und auch zum Spielen mag es ideal sein, zum normalen Arbeiten oder Surfen ist mir ein 4:3 Format aber doch lieber.

Akku:

Der SiO + Li-Ion Akku hat eine Kapazität von 4600 mAh. Mit starker Benutzung (Push Mail, surfen, soziale Netze, Spiele spielen) bin ich auf eine gute Laufzeit von dreieinhalb Tagen gekommen. Wenn man sich also einschränkt oder das Tablet nur zum Mailen z.B. nutzt, kann ich mir Laufzeiten von einer Woche oder auch mehr recht gut vorstellen.

Benutzung & Haptik:

Auf dem LG G Pad 8.3 läuft, wie oben schon erwähnt, Android 4.2. Darüber hat LG seine eigene Oberfläche gelegt, die z.B. die nützlichen Q-Slide Anwendungen mitbringt, womit ihr den Browser und einige andere Apps einfach über anderen Apps öffnen könnt. Auch mit an Bord ist die Knock-On Funktion, sprich: ihr tappt zweimal auf das Display, um es zu sperren bzw. zu entsperren. Dies funktioniert aber schlechter, als es beim LG G2 funktioniert hat. Ob dies am Display oder vielleicht an der Software liegt, das vermag ich nicht zu sagen. Was euch auch zur Verfügung steht, ist die Möglichkeit, wie beim G2 mit drei Fingern bis zu drei Anwendungen zur Seite wegzusliden und von da dann wieder zu öffnen und weiter zu benutzen. Dies macht natürlich auf einem Tablet deutlich mehr Sinn als auf dem kleineren Smartphone Display. Auch habt ihr eine integrierte Infrarot Fernbedienung in dem Tablet. Leider stehen für Fernsehgeräte deutlich weniger Hersteller zur Verfügung als noch beim G2. Keine Ahnung, wieso LG da gespart hat.

Man könnte natürlich darüber meckern, dass auf dem Tablet nur Android in der Version 4.2 läuft. Wir haben schließlich schon 4.4.2 Zeit eigentlich. Allerdings läuft das Tablet super schnell und leistet sich wirklich keinerlei Ruckler. Auch die LG Oberfläche weiß mir wieder Spaß zu machen, sowohl optisch wie auch funktional. Aus Gründen der Sicherheit sehe ich es ein, dass man die neuesten Updates haben will. Ansonsten habe ich hier mit 4.2 aber nichts gefunden, was mir irgendwie fehlte.

Das war es zur Software. Kommen wir mal eben noch zur Hardware. Aluminium/Kunstoff Gehäuse, fast randloses Display und Stereoboxen auf der Rückseite. Das LG G Pad 8.3 ist ein wirklicher Handschmeichler und lässt sich, auch auf Grund des recht geringen Gewichtes, wunderbar mit einer Hand halten. Toll LG.

Fazit:

Und da sind wir wieder beim Fazit. Das LG G Pad 8.3 kostet zur Zeit 285,00 Euro bei Amazon LG G Pad 8.3 Amazon Affiliate Link. Für den Preis bekommt ihr ein Tablet, was sowohl mit seiner Haptik wie auch mit der verwendeten Hard- und Software mich überzeugt hat.

Allerdings will ich auch noch einmal die Minuspunkte erwähnen. 8,3 Zoll Display ist mir etwas klein, das 16:9 Format ist nicht meins. Und es gibt halt noch, im Gegensatz zu iPad und iOS, einfach wenige Android Apps, die wirklich an ein Tablet angepasst sind. Wer sich daran aber nicht zu stören weiß, der kann bei dem G Pad unbesorgt zuschlagen.

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[OMT] Kamera Vergleich zwischen iPhone 4S, Motorola Moto G, HTC One und dem Allview X1 mini Soul (außer Konkurrenz iPad 3 und LG G Pad 8.3)

Moin Moin,

wie bei Google+ versprochen, hier nun ein Kamera-Vergleich zwischen vier Smartphones und, etwas außer Konkurrenz (nur zur Meinungsbildung), zwei Tablets.

Es treten an:

– iPhone 4S (8 Megapixel, f/2.4 Blende)

– Motorola Moto G (5 Megapixel, f/2,4 Blende)

– HTC One (4 Ultrapixel, f/2.0 Blende)

– Allview X1 mini Soul (8 Megapixel, f/2.2 Blende)

– iPad 3 (5 Megapixel, f/2.4 Blende)

– LG G Pad 8.3 (5 Megapixel, f/2.6 Blende)

Der Test fand heute statt, allerdings nicht im Labor ;). Drei verschiedene Bilder, einmal vom Himmel, einmal Makro, einmal Nahaufnahme. Alle Bilder wurden im Automatikmodus geknipst. Die Bilder hier im Blog habe ich verkleinert. Die Originalbilder könnt ihr dann über die entsprechenden Flickr Links finden. Aus Ermangelung eines Stativs und wegen der Wolkenbewegung kann es ebenso zu leichten Abweichungen des Motivs kommen.

iPhone 4S Himmel

iPhone 4S Himmel

iPhone 4S Makro

iPhone 4S Makro

iPhone 4S Nah

iPhone 4S Nah

iPhone 4S Bilder bei flickr

Motorola Moto G Himmel

Motorola Moto G Himmel

Motorola Moto G Makro

Motorola Moto G Makro

Motorola Moto G Nah

Motorola Moto G Nah

Motorola Moto G Bilder bei flickr

HTC One Himmel

HTC One Himmel

HTC One Makro

HTC One Makro

HTC One Nah

HTC One Nah

HTC One Bilder bei flickr

Allview X1 mini Soul Himmel

Allview X1 mini Soul Himmel

Allview X1 mini Soul Makro

Allview X1 mini Soul Makro

Allview X1 mini Soul Nah

Allview X1 mini Soul Nah

Allview X1 mini Soul Bilder bei flickr

iPad 3 Himmel

iPad 3 Himmel

iPad 3 Makro

iPad 3 Makro

iPad 3 Nah

iPad 3 Nah

iPad 3 Bilder bei flickr

LG G Pad 8.3 Himmel

LG G Pad 8.3 Himmel

LG G Pad 8.3 Makro

LG G Pad 8.3 Makro

LG G Pad 8.3 Nah

LG G Pad 8.3 Nah

LG G Pad 8.3 Bilder bei flickr

Ein Fazit fällt mir recht schwer. Bei den beiden Tablets finde ich hat sich das LG G Pad 8.3 wirklich gar nicht so schlecht geschlagen. Bei den Smartphones kommt es mir so vor, als wenn das HTC One mit die natürlichsten Farben liefert. Aber auch das Moto G beweist in seiner Preisklasse eine gute Leistung, in meinen Augen.
Eure Kommentare gerne in die Kommentare 🙂

[OMT] Sony Xperia M Test

Sony Xperia M

Moin Moin,

hier kommt er also, der Test des Sony Xperia M, welches mir freundlicherweise von Sony zur Verfügung gestellt wurde.

Wie sich das Gerät in meinem Test geschlagen hat, das könnt ihr nun hier erfahren.

Lieferumfang:

  • Sony Xperia M
  • 1750 mAh Akku
  • USB Kabel
  • Netzstecker Modul

Allerdings wird darauf hingewiesen, dass sich der Lieferumfang eines Testgerätes, wie in meinem Fall, von dem Lieferumfang unterscheiden kann, was ihr im Laden bekommt.

Technische Daten:

Wenden wir uns den nüchternen Daten zu. Das Xperia M ist 124 x 62 x 9.3mm groß und wiegt 115 Gramm. Das hört sich verdammt leicht an, ist es auch. Leider fühlt es sich teilweise, auch wegen dem Gehäuse aus Polycarbonat, einfach billig und nicht sehr wertig an. Das ist etwas schade. Das Betriebssystem ist natürlich Android, in diesem Fall in der Version 4.1.2 (Update auf 4.3 ist wohl aber in Planung via androidmag.de). Der Prozessor ist ein Qualcomm Snapdragon S4 Plus MSM8227 Dual-Core, der mit 1 GHz taktet. Ihm zur Seite steht eine Adreno 305 GPU, 1 GB RAM und 4 GB interner Speicher, von dem aber dem Benutzer nur etwas mehr als 2 GB zur Verfügung stehen. Man kann den Speicher zwar via microSD Karte um bis zu 32 GB erweitern, leider kann man aber Apps nicht auf die SD Karte auslagern. Somit scheidet das Xperia M schon mal für Menschen aus, die viele Apps oder große Spiele installieren wollen. Das Display ist 4 Zoll groß, löst mit 480 x 854 Pixel auf und kommt somit auf 245 ppi. Noch ein paar Worte zur Kamera. 5 Megapixel hinten, 0.3 Megapixel vorne und hinten Videos aufnehmen in 720p Auflösung. Also nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. Die Bilder wirken ganz gut, teilweise sind mir die Farben aber zu extrem, wirken beinahe künstlich. Wer sich einen eigenen Eindruck bilden will, hier geht es zu einigen Testbildern bei flickr. Natürlich ist auch Bluetooth in Version 4.0 und auch WiFi in 802.11 a, b, g und n integriert, dazu UMTS und Co. Sound Qualität des Lautsprechers und auch Sprachqualität leistet sich keinerlei Fehler. Und sogar NFC ist an Bord, sollte man es gebrauchen können.

Akku:

Der Akku ist, wie oben bereits erwähnt, "nur" 1740 mAh groß. Dafür macht er aber seine Arbeit gut, auch dank dem Stamina Modus. Wie dieser funktioniert, könnt ihr z.B. hier nachlesen. Ich bin im Test, mit einigem "rumspielen", mindestens über den Tag gekommen. Und bei normaler Benutzung, also nur Push Mail, etwas soziale Netze und vielleicht eine halbe Stunde Musik oder Podcast hören, waren bei mir auch gut und gerne anderthalb bis zwei Stunden drin.

Für den Fall, dass ihr euch dieses Gerät kaufen wollt, sei nur folgendes gesagt: Die Akku Laufzeit ist natürlich immer eine sehr subjektive Sache. Für manche Leute ist diese Art der Nutzung normal, für andere gelten andere Maßstäbe. Ich berichte hier aus meiner Perspektive und so wie ich das Gerät nutze.

Haptik / Gehäuse:

Nimmt man das Xperia M das erste Mal in die Hand, mag man denken, dass man ein Unibody Gehäuse in der Hand hat. Ist aber nicht so, die ganze Rückseite lässt sich abnehmen. Das Xperia M ist komplett, bis auf das Display natürlich ;), aus Polycarbonat. Dadurch ist es, wie oben erwähnt, echt leicht und fühlt sich teilweise eher wie ein Spielzeug an. An der Verarbeitung gibt es aber rein gar nichts auszusetzen. Da wackelt und knarzt gar nichts.

Kamera:

5 Megapixel, 720p Videoauflösung = Standard Kost für eine Kamera? Ja, schon. Aber eigentlich recht gute Standard Kost, könnt ihr auch hier bei flickr sehen. Was recht fein ist, das Smartphone hat einen eigenen Hardware Kamera Button. Damit könnt ihr knipsen, oder auch die Kamera starten. Funktioniert wirklich fein. Was mir allerdings drei- bis viermal während meines Testes passiert ist, ist, dass das Xperia M gemeldet hat, dass die Kamera nicht mehr verfügbar ist. Ein Neustart des Smartphones hat dann geholfen. Ob das jetzt an der Hardware irgendwie oder an der Software liegt, das kann ich leider nicht sagen.

Fazit:

Und da sind wir auch schon beim guten alten, uns allen wohlbekannten, Fazit :).

Bei Amazon kostet das Xperia M aktuell 162,66 Euro Sony Xperia M Amazon Affiliate Link. Ist es das wert? Das ist eine wirklich gute Frage. Es ist leicht, es ist stabil, die Haptik ist einwandfrei. Gleichzeitig fühlt sich das Smartphone aber erstaunlich billig an. Die Kamera und der Rest machen ihre Arbeit aber gar nicht so schlecht. Die Auflösung des Displays wirkt für das Jahr 2014 aber einfach zu schlecht, ebenfalls stößt der geringe verfügbare Speicher unangenehm auf. Und wenn ich mir dann so den Preis von z.B. einem Motorola Moto G oder auch asiatischen Modellen, bzw. auch vom Allview X1 mini Soul anschaue, dann kann ich leider nur eine bedingte Kaufempfehlung für das Xperia M aussprechen.

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[OMT] Nexus 5 in rot verfügbar

Nexus 5 rot
Kurze Mitteilung am Abend nachgeschoben. Das Nexus 5 in rot ist jetzt verfügbar. Sowohl an den Specs, wie auch am Preis hat sich nichts verändert. Es bleibt also dabei, für 349€ für 16GB, bzw. 399€ für 32GB (Link) bekommt ihr ein wirklich potentes Stück Hardware in die Hand gegeben. Das rot an sich sieht zwar jetzt nicht sonderlich schlecht aus, für mich aber auch nicht sehr reizvoll.
Wie steht es bei euch? Zuschlagen? Oder eher sein lassen? Meinungen und Kommentare bitte in die Kommentare 😉

[OMT] Allview X1 mini Soul Unboxing

Allview X1 mini Soul
Guten Abend.
Bei mir ist heute ein Testgerät eingetrudelt, und zwar das Allview X1 mini Soul Smartphone. Ein kurzes Unboxing Video habe ich gemacht, übrigens mit dem HTC One Freihand aufgenommen. Erster Eindruck vom X1 mini Soul:
Liegt gut in der Hand. Ist hochwertig verarbeitet. Ist schnell, aber doch recht schwer. Das sollen die ersten Worte gewesen sein. Das kleine Video wird zum Ansehen angehängt. Der Test folgt dann später.