Schlagwortarchiv: oaad

[OMT] Allview X2 Soul Extreme Test

Allview X2 Soul Extreme

Moin Moin,

und schon wieder ließ sich ein Allview Smartphone von mir testen, nämlich das Allview X2 Soul Extreme. Wie sich das Gerät geschlagen hat in den Wochen seiner Anwesenheit bei mir, das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Allview X2 Soul Extreme
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB-Datenkabel
  • USB-OTG Kabel
  • Kopfhörer
  • Schutzfolie

Screenshot_2015-12-01-21-55-22

Technische Daten:

  • 2G: 850/900/1800/1900 MHz
  • 3G: UMTS 900/1900/2100 MHz
  • 4G FDD: 800/1800/2100/2600 MHz
  • 4G TDD: 1900/2300/2600 MHz
  • Dual-SIM (microSIM)
  • Maße: 164 x 82 x 9,6 mm
  • Gewicht: 204,4 Gramm
  • 6 Zoll Active-matrix organic light-emitteng diode WQHD Display, 2560 x 1440 Pixel, Gorilla Glass 3
  • OS: Android 5.1
  • CPU: Cortex-A53 64-bit 2GHz Octa-core
  • GPU: Power VR Rogue G6200/700 MHz
  • 3 GB RAM
  • 64 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel OV8865 AF
  • Hauptkamera: 24 Megapixel (120 Megapixel Modus) mit Autofokus OV23850, Videoaufnahme 4K@30fps, 1080p, OIS
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n/ac 5GHz
  • 3500 mAh Li-pol Akku

Screenshot_2015-12-01-23-35-01

Benchmark:

Das Allview X2 Soul Extreme ist schnell, wirklich schnell. Das spiegelt sich zum Teil in den Benchmark Ergebnissen wieder. Aber anders als vielleicht bei anderen Allview Geräten steht beim X2 Soul Extreme nicht nur dem normalen Arbeiten nichts im Wege, sondern auch eine gepflegte Partie Real Racing 3, nur als ein Beispiel, läuft nicht nur, sondern macht wirklich Spaß.

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 49955
  • CF-Bench Benchmark: 67934
  • Qaudrant Standard Benchmark: 32702
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 891
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 4340
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2268
  • Vellamo Benchmark Metal: 1365
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2348

Akku:

Ein 3500 mAh Akku für ein 6 Zoll Smartphone, das ist in Ordnung, könnte aber noch mehr sein. Umso größer das Display, umso mehr Strom will natürlich benötigt werden.

Trotzdem kommt man mit dem Akku über einen Tag auf jeden Fall. Mehr ist dann aber leider nicht drin. Das X2 Soul Extreme will auf jeden Fall jeden Abend an die Steckdose.

Foto 16.12.15, 14 42 40

Kamera:

24 Megapixel Hauptkamera, 1080p und auch 4K Videoaufnahme … Dazu ein Ultrapixel-Modus, der Bilder mit einer Auflösung von 120 Megapixel erstellt. Ich weiß nicht, ob da mehrere Fotos geschossen werden oder es einfach „nur“ irgendwie interpoliert wird, aber auf jeden Fall wissen mich die Ergebnisse zu überzeugen. Schöne Bildfarben, kein Bildrauschen und gute Kontraste weisen die Bilder auf.

Dazu eine wirklich tolle Möglichkeit, weit in das Bild zu zoomen und Bildteile auszuschneiden. Wie gesagt, die Bilder haben mich wirklich überzeugt. Ein wenig anders sieht es leider bei den Videos aus. Auch hier passen Farben, Kontraste und Weißabgleich. Aber man muss das Smartphone doch sehr ruhig halten oder es in ein Stativ packen, um gute Videos zu erhalten. Denn trotz OIS werden die Videos leider nicht wirklich gut stabilisiert. Das ist ein wenig schade und will das HighEnd Gefühl, wo sich das X2 Soul Extreme meiner Meinung nach ja tummeln will, doch ein wenig trüben. Zwei Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein (Leider hat YouTube das in 4K gedrehte Video nicht akzeptieren wollen. Somit ist das 1080p Testvideo das einzige, was ich hier einbinden kann.). Und wer sich einen eigenen Eindruck von den Bildern machen will, ich habe hier bei flickr einen Haufen Testbilder in voller Qualität hochgeladen.

Über das Gerät:

Foto 16.12.15, 14 42 28

Fazit:

Und da wären wir auch schon wieder beim Fazit angelangt. Das X2 Soul Extreme von Allview kostet momentan 399,99 Euro, statt der sonstigen 439,00 Euro. Anders als andere Allview Smartphones möchte das X2 Soul Extreme ganz klar in der Oberklasse mitspielen. Tolles Display, gute Kamera, guter Fingerabdruckscanner, eine klasse Performance und eine gute Verarbeitung stehen auf der Habenseite. Als neutral möchte ich den nicht so wirklich gut funktionierenden OIS bei der Kamera bewerten. Was dagegen wirklich ärgerlich ist, ist ein Fehler, der die Kamera betrifft. Teilweise kam es vor, dass sich im normalen Betrieb die Kamera aktiviert und dann einfach mal eine Serienbildaufnahme von zwanzig Bildern knipst. Keine Ahnung, ob nur mein Testgerät von diesem Fehler befallen ist, aber das empfand ich als wirklich ärgerlich.

Wenn ich wüsste, dass dieser Softwarefehler nur mein Testgerät betrifft, dann wäre das X2 Soul Extreme das erste Allview Smartphone, für das ich ohne Sorge eine Kaufempfehlung aussprechen würde. So bin ich leider doch etwas zwiegespalten. Ich kann aber sagen, dass mich das Smartphone zu mindestens 85% überzeugt hat.

[AFG_gallery id=’44’]

[OMT] Auslosung oaad Weihnachts-Gewinnspiel

Gewinnspiel_wm_web

Moin Moin,

das oaad Weihnachts-Gewinnspiel ist vorbei und die Gewinner sind ausgelost.

Geschehen ist dies, wie kundgetan, via random.org. Die Gewinner werde ich nun per eMail benachrichtigen. Hier wird es so sein, dass, wenn diese mir nicht innerhalb von 48 Stunden antworten, der Preis weitergelost wird. Ich denke, das ist ein fairer Zeitraum, denn immerhin wusstet ihr ja, wann das Gewinnspiel zu Ende ist :).

Und die Gewinner sind:

  • Die Lumia 640 Tasche geht an Rolli
  • Der Pixum Fotogutschein geht an Biggy
  • Die erste StilGut PowerBank geht an Luca Accardi
  • Die zweite StilGut PowerBank geht an Cram0815

Herzlichen Glückwunsch noch einmal.

Überhaupt freue ich mich, dass so viele von euch teilgenommen haben. Je mehr Leute mitmachen, umso eher wird mir dies auch die Möglichkeit geben, einmal wieder solch ein Gewinnspiel zu veranstalten.

Auch danke nochmal an alle Teilnehmer.

Und zum Schluss geht noch einmal ein großer Dank an StilGut und an Pixum, dass sie mir diese Preise zur Verfügung gestellt haben.

[OMT] LG WineSmart Test

LG WineSmart

Moin Moin,

das ist ja mal ein außergewöhnliches Handy, welches ich für diesen Test bekommen habe. Und zwar ist die Rede vom LG WineSmart, welches mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Wie es sich geschlagen hat und was ich von dem Gerät halte, das erfahrt ihr in den folgenden Zeilen und auch im Über das Gerät: Video.

Lieferumfang:

  • LG WineSmart
  • Akku
  • Headset
  • Ladeadapter
  • USB-Datenkabel
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Smartphone & Clamshell Design
  • Maße: 117,7 x 58,7 x 16,6 mm
  • Gewicht: 143 Gramm
  • 3,2 Zoll TFT LCD Display, 320 x 480 Pixel, 300 Nit, 180 ppi
  • Frontkamera: 640 x 480 Pixel
  • Hauptkamera: 3 Megapixel, 2048 x 1536 Pixel, Videoaufnahme 800 x 480 Pixel @30fps
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 210 (MSM8909), 1,1 GHz Taktrate, 4 Kerne
  • Bluetooth 4.1
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • SAR-Wert (Kopf): 0,254 W/kg
  • 4 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis zu 32 GB
  • 1 GB RAM
  • austauschbarer 1700 mAh Li-Ion Akku

Screenshot_2015-12-04-15-19-44

Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmarks. Das WineSmart ist ein Low-End Gerät von der Hardware her, ganz klar. Und auf diesem Display mag man wirklich nichts anderes tun außer telefonieren, SMS schreiben, hier und da mal eine eMail schreiben und sich vielleicht noch in sozialen Netzwerken tummeln. Dafür reicht die Leistung voll und ganz aus. Der 3D Mark Benchmark wollte übrigens gar nicht erst starten auf dem WineSmart. Zu den anderen Daten kommen wir jetzt:

  • Vellamo Benchmark Multicore: 929
  • Vellamo Benchmark Metal: 655
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 1586
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 302
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1007
  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 8604
  • Quadrant Standard Benchmark: 1870
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 18004

Akku:

Ein 1700 mAh Akku ist natürlich heutzutage für ein Smartphone nicht mehr wirklich viel.

Nun ist dieser Akku im LG WineSmart verbaut und trotzdem habe ich locker eine Laufzeit von vier Tagen hinbekommen. Wenn man nicht viel rumspielt, denke ich, sind auch Laufzeiten von einer ganzen Woche drin. Wie kommt dies nun? Nun, auf Grund der schlechten Hardware und des schlechten Displays mag man außer Standardaufgaben auch wirklich nichts mit dem Gerät machen. Sucht man also ein Handy, welches Smartphone Funktionalitäten aufweist, quasi ein „Smandy“ also, macht man mit dem Akku des WineSmart auf jeden Fall nichts verkehrt.

Foto 10.12.15, 12 13 14

Kamera:

Die Kategorie Kamera ist bei diesem Gerät tatsächlich schnell abzuhandeln. Die Videos in 480p mögen für WhatsApp oder Facebook gerade so taugen. Sie sind außerdem recht ruckelfrei. Aber ansonsten ist die Qualität für 2015 einfach zu wenig und das Video wirkt, ebenso wie die Bilder, irgendwie einfach blass. Das nehme ich doch gleich als Überleitung ;). Auch die Bilder mögen für soziale Netze oder vielleicht für Kontaktbilder angehen. Für mehr aber auch nicht. Die Farben sind zwar natürlich und die Bilder sind rauscharm, aber auch hier ist alles blass und wirkt trotzdem unschön. Schade, wirklich schade.

Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einige Testbilder anschauen mag, ich habe wie immer bei flickr einige Testbilder in voller Qualität und Out of the Box hochgeladen.

Über das Gerät:

Foto 10.12.15, 12 13 23

Fazit:

Und wir sind beim Fazit angekommen. Das LG WineSmart kostet zur Zeit bei Amazon 161,94 Euro. Ist das Gerät den Preis wert? Nein, nicht wirklich. Wieso ist das so? Nun, die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben und auch, dass Android 5.1.1 vorinstalliert ist, kann durchaus als Pluspunkt gesehen werden.

Screenshot_2015-12-04-15-55-22

Anders sieht es beim Display aus und auch beim internen Speicher. Dieser ist 4 GB groß, es stehen dem Nutzer aber nur 448 MB zur Verfügung. Das ist zu wenig.

Insgesamt wirkt das LG WineSmart sowieso eher wie ein Proof of Concept. Retrocharme, Smartphone Funktionalität, gute Verarbeitung, das ist nicht schlecht. Zu wenig interner Speicher, schlechte Kamera und schlechtes Display stehen diesem gegenüber.

Für 99 Euro würde ich wohl eine Kaufempfehlung aussprechen, trotz allem. So aber frage ich mich nicht nur, wieso das Gerät so teuer ist, sondern auch, für wen es überhaupt gedacht ist. Ältere Menschen? Menschen, die Retrocharme mögen? Als Zweitgerät für jemanden? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Und so witzig ich das Gerät auch irgendwie finde, eine Kaufempfehlung kann ich so gewiss nicht aussprechen.

[AFG_gallery id=’43’]

oaad466 – [oaadSE] #030 – Mein neuer eMail Workflow

Nach dem Ende von Mailbox muss es weiter gehen.

Mein neuer eMail Workflow:

Microsoft Outlook
Microsoft Outlook
Entwickler: Microsoft Corporation
Preis: Kostenlos+

Airmail - Lightning Fast Email
Airmail - Lightning Fast Email
Entwickler: Bloop S.R.L.
Preis: Kostenlos+

Microsoft Outlook
Microsoft Outlook
Entwickler: Microsoft Corporation
Preis: Kostenlos

[OMT] Mailbox und Carousel werden eingestellt

Das ist nun aber schade. Dropbox macht nächstes Jahr, 2016, gewissermaßen Frühjahrsputz. Gleich zwei Apps werden eingestellt, nämlich Carousel und Mailbox.
Carousel, eine Art Gallery App, habe ich persönlich nicht genutzt. Aber wahrscheinlich waren Konkurrenten wie Google Photos einfach zu stark. Was mich mehr trifft ist die Einstellung von Mailbox. Multi-Plattform Mail App und sowohl auf dem Mac, wie auch unter iOS und Android meine Mail App der Wahl.
Auch hier wurden wohl die Konkurrenten um Google Inbox und Outlook zu stark. Ich finde das ziemlich schade, muss ich wirklich sagen.

Carousel wird am 31. März eingestellt. Bei Mailbox ist es bereits am 26. Februar 2016 soweit.

(via dropbox Blog)

[OMT] oaad Weihnachts-Gewinnspiel

Gewinnspiel_wm_web

Moin Moin,

eine schöne, entspannte Adventszeit, liebe Leser/-innen und Hörer/-innen.

Wie auch letztes Jahr gibt es jetzt in der Vorweihnachtszeit ein Gewinnspiel, diesmal aber mit noch viel netteren Preisen als im Jahr zuvor.

Neben einem Gutschein von Pixum für ein Fotobuch, welchen ihr in der Fotobuch App einlösen könnt, gibt es auch noch einiges von StilGut zu gewinnen. Es gibt nicht nur eine PowerBank, sondern gleich zwei davon, beide in der Farbe silber, beide mit integrierter LED-Taschenlampe und beide mit einer Kapazität von 7800 mAh. Ebenfalls gibt es eine Ledertasche im BookStyle für das Lumia 640 und eine Ledertasche als FlipCase für das iPhone 6S zu gewinnen.

Genauso wie ihr bei Pixum gern einmal auch nach anderen Produkten schauen könnt (es werden ja nicht nur Fotobücher zum Kauf angeboten), solltet ihr auch einmal bei StilGut vorbeischauen. Da gibt es viele verschiedene Lumia 640 Hüllen und ebenso auch viele verschiedene iPhone 6s Hüllen.

Gewinne:

  • jeweils eine silberne PowerBank von StilGut (7800 mAh)
  • eine BookStyle Ledertasche für das Lumia 640
  • eine FlipCase Ledertasche für das iPhone 6s
  • ein Gutschein für ein Fotobuch von Pixum im Wert von 30 Euro

Wichtiges zum Gutschein:

  • Der Gutscheincode ist einmalig einlösbar.
  • Der Gutscheincode hat einen Wert von 30 €.
  • Einlösbar in der Pixum Fotobuch App.
  • Gültig bis zum 06.12.2017
  • Differenzbeträge zwischen Gutscheinwert und Bestellwert können nicht rückvergütet werden.

Wie könnt ihr mitmachen:

  • Erstens schreibt ihr unter diesen Blog Beitrag einen Kommentar. In diesem sollte vorkommen, dass ihr mitmachen wollt und was ihr gewinnen möchtet, eure Mail Adresse sollte zwecks Kontaktaufnahme echt sein und ihr müsst folgende Frage beantworten: Wann ist Weihnachten/Heiligabend?. Wenn ihr wollt, dann könnt ihr auch noch einen netten kleinen Text (Lob, Kritik, Gedichte oder ähnliches 😉 ) dazu schreiben.
  • Zweitens wäre es nett, wenn ihr z.B. dem oaad Twitteraccount folgt bzw. auf der oaad Facebookseite einen Like hinterlasst.

Zeitraum:

Das Gewinnspiel startet heute Abend am 05.12.2015 und geht bis zum 14.12.2015 um 20.00 Uhr.

Wichtiges zum Gewinnspiel:

  • Den Pixum Gutschein versende ich per eMail. Ich brauche vom Gewinner also eine richtige eMail Adresse.
  • Nur ein Gewinn pro Gewinner.
  • PowerBank oder Tasche wird jeweils per Post versendet
  • Versand ausschließlich nach Deutschland.
  • Die Adresse für den Postversand, die ich bei Gewinn von euch benötige, wird gleich nach Versand wieder von mir gelöscht.
  • Gibt es nur einen Gewinner für einen der Gewinne, dann darf derjenige sich einfach aussuchen, was er haben möchte.
  • Gibt es mehrere Gewinner für ein und denselben Gewinn, dann vergebe ich Nummern und lose einfach via random.org aus.

Ich wünsche euch viel Glück, nehmt fleißig teil, beantwortet die wirklich schwierige Frage 😉 und möge die Macht mit euch sein :).

[OMT] Sony XPERIA Z5 Compact Test

Sony XPERIA Z5 Compact

Moin Moin,

heute soll es um das neueste Smartphone gehen, welches ich habe testen können. Und zwar meine ich das Sony Z5 Compact, welches mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Und wie es sich geschlagen hat, (Hint: ziemlich ziemlich gut) das erfahrt ihr im nachfolgenden Test.

Lieferumfang:

  • Sony Z5 Compact
  • Headset
  • microUSB-Kabel
  • Ladegerät
  • Schnellanleitungen, etc.

Screenshot_2015-11-18-15-03-46

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 127 x 65 x 8,9 mm
  • Gewicht: 138 Gramm
  • Nano-SIM
  • IP68 zertifiziert
  • 4,6 Zoll IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel, 68,9% screen-to-body ratio, Triluminos Display, X-reality Engine, 323 ppi
  • Android 5.1.1 (Update auf Android 6 ist geplant)
  • Chipset: Qualcomm MSM8994 Snapdragon 810
  • CPU: Quad-core 1,5 GHz Cortex-A53 & Quad-core 2 GHz Cortex-A57
  • GPU: Adreno 430
  • 32 GB interner Speicher (etwa 19,44 GB stehen zur Verfügung)
  • 2GB RAM
  • microSD Speichererweiterung bis zu 200 GB
  • Frontkamera: 5,1 Megapixel, 1080p Videoaufnahme, HDR
  • Hauptkamera: 23 Megapixel, 5520 x 4140 Pixel, Phase Detection Autofokus, LED Flash, HDR / Videoaufnahme wahlweise: 2160p@30fps, 1080p@60fps, 720p@120fps
  • Bluetooth 4.1
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Quick Charge 2.0
  • nicht austauschbarer 2700 mAh Li-Ion Akku

Screenshot_2015-11-21-13-24-23

Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmarks. Wie man bei dem Prozessor erwarten durfte, rennt das Z5 Compact. Egal ob alltäglicher Betrieb oder Spiele, alles ist superschnell und superflüssig. Einzig und allein die doch teilweise unangenehm werdende Wärmeentwicklung auf der Rückseite ist ein deutlicher Minuspunkt.

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 61815
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1352
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3707
  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 64710
  • Quadrant Standard Benchmark: 38281
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 5108
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2527
  • Vellamo Benchmark Metal: 2250
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 1168
  • 3D Mark Benchmark Ice Storm Unlimited: 27112

Akku:

Auf den ersten Blick wirkt der Akku des Z5 Compact mit seinen 2700 mAh weder besonders schwach, noch besonders stark. Am ersten Tag habe ich mich nicht an den Leitspruch erinnert, der für alle Sony Smartphones als Standard gelten sollte, nämlich „Aktiviert sogleich den STAMINA Modus.“ Dies hatte ich nicht getan und bin mit dem Akku so gerade über den Tag gekommen. Im verlinkten Artikel könnt ihr noch einmal nachlesen, was der STAMINA Modus bewirkt. Hatte ich diesen nun aktiviert, bin ich mit dem Akku locker über einen Tag gekommen und die meiste Zeit habe ich den zweiten Tag auch noch geschafft. Ebenfalls gibt es noch den ULTRA STAMINA Modus. Diese Funktion kennt man schon so ähnlich von Huawei, Samsung und Co. Hier stehen dann nur Telefonfunktion, SMS, etc. zur Verfügung. In diesem Modus soll man Laufzeiten von 10 Tagen und mehr erreichen können. Und das ist schon wirklich cool z.B. für Reisen, wenn ihr nur telefonisch erreichbar sein wollt oder ähnliches. Halten wir fest. Mit aktiviertem STAMINA Modus sind Laufzeiten von zwei Tagen wunderbar drin. Wobei, wenn ihr natürlich viele Spiele spielt oder ähnliches, also das Display ständig aktiviert ist, könnt ihr den Akku natürlich auch in weniger als einem Tag leeren.

Im Endeffekt hängt es dann eben zum großen Teil vom persönlichen Nutzungsverhalten ab.

Sony XPERIA Z5 Compact

Kamera:

Über die Kamera im Sony Z5 Compact kann man schon mehr als ein paar Worte verlieren. Die Frontkamera interessiert mich persönlich nie so wirklich, da ich in der Regel dafür keine Verwendung habe. Allerdings sahen die Selbstportraits mit dem Z5 Compact durchaus gut aus.

Viel interessanter ist die Hauptkamera auf der Rückseite. 23 Megapixel Fotos, 1080p@60fps oder sogar 4K Videoaufnahme, das sind schon technische Daten, die sich sehen lassen können. Aber nicht nur die technischen Daten können sich sehen lassen. Die Videoaufnahmen sind knackescharf und sogar die SlowMo Aufnahmen bei 720p@120fps sind nicht mehr pixelig, sondern nett anzusehen. Ich weiß nicht, ob die Kamera im Z5 Compact wirklich die beste Kamera in einem Smartphone ist; schließlich fand ich die Kamera des LG G4 super und auch von der Kamera in meinem nunmehr ein Jahr alten iPhone 6 bin ich noch immer sehr angetan. Aber die Bilder vom Z5 Compact sind knackescharf, haben einen klasse Kontrast und sind von den Farben her super, sehr scharf, aber keinesfalls unwirklich, sondern z.B. bei Außenaufnahmen so, wie das Wetter tatsächlich aussah.

Der Autofokus ist auch sehr schnell und funktioniert gut. Ob so schnell wie angegeben, das weiß ich nicht. Aber wie gesagt, da gibt es gar nichts zu meckern. Auch die Kamera App ist schön aufgeräumt. Startet man sie über den dedizierten Kamera Knopf im Gehäuse, startet sie immer im Modus Überlegene Automatik. Schön ist, dass die Kamera sich inzwischen merkt, wenn man im Modus von den als Standard aktivierten 8 Megapixeln auf z.B. die vollen 23 Megapixel wechselt. Das einzige, was mir in der App fehlt, ist eigentlich ein richtiger Pro Modus. Ja, ihr könnt z.B. eine Belichtungsanpassung machen. Aber so wie man es beim LG G4 kennt – also Belichtungszeit anpassen, manueller Zoom, etc. -, ist das mit der Stock Kamera App so nicht möglich. Allerdings könnt ihr dieses „nachrüsten“, wenn ihr z.B. die Manual Camera App installiert.

Auch ist es nicht möglich, die Fotos im RAW Format zu knipsen. Mir ist das nicht so wichtig. Aber man hat in den RAW Bildern vom G4 z.B. doch noch deutlich mehr Möglichkeiten der Bildbearbeitung.

Einige Testvideos binde ich am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von der tollen Qualität der Bilder machen will, die so „out of the Box“ aus dem Z5 Compact gekommen sind, für die habe ich einen Haufen Bilder in Originalqualität hier bei flickr hochgeladen.

Sony XPERIA Z5 Compact

Über das Gerät:

Fazit:

Und wir sind beim Fazit angekommen. Das Sony Z5 Compact kostet in der Farbe schwarz, die meiner Meinung nach deutlich besser aussieht als die Farbe weiß (mein Testgerät war weiß), zur Zeit bei Amazon 516,50 Euro.

Das ist natürlich ein stolzer Preis für ein kleines Smartphone. Die Frage ist also einmal mehr, ob das Gerät denn seinen Preis wert ist. Nun ja, erst einmal darf man nicht vergessen, dass Sony es eigentlich immer noch als einziger Hersteller hinkriegt, dass die „kleinen“ Smartphones nicht kleine schlechtere Modelle sind, sondern gleichberechtigt ihren „großen Brüdern“ gegenüber stehen.

Klar, das Display im Z5 Compact ist „nur“ ein 720p Display und es gibt nur 2 GB RAM und mehr ist fast immer besser. Das Z5 Compact ist aber super schnell und ich habe weder ein größeres Display noch mehr RAM vermisst. Was mich persönlich aber wirklich gestört hat, ist die Tatsache, dass die Rückseite bei Gebrauch, wohl wegen des Prozessors, teilweise unangenehm warm wurde. Heiß nicht, aber wirklich unangenehm warm. Apropos Rückseite.
Sony XPERIA Z5 Compact
Diese besteht aus mattem Glas und fühlt sich, finde ich jedenfalls, verboten gut an. Das 4,6 Zoll große Display ist mir persönlich eigentlich inzwischen zu klein, obwohl hier natürlich eine tolle Einhandbedienung gegeben ist. Dies ist aber natürlich kein Kritikpunkt, sondern nur meine eigene Meinung. Besonders die Kamera hat mir toll gefallen. Klasse Videos und schöne Bilder, wie in der Kamera: Rubrik erwähnt. Optisch ist das Sony Z5 Compact für mich kein Highlight. Ich muss aber sagen, dass ich mich im Testzeitraum daran gewöhnt habe und dass es jetzt sogar schwer fällt, das Smartphone zurückzuschicken ;).
Sony XPERIA Z5 Compact
Ebenfalls sehr schnell funktionierte der Powerbutton auf der rechten Seite, indem bei dem Z5 Compact ebenfalls der Fingerabdrucksensor untergebracht wurde. Gibt es denn jetzt eine Kaufempfehlung von mir? Nun ja, mich persönlich würde wahrscheinlich die (oben bereits erwähnte) starke Erwärmung der Rückseite stören. Wen dies aber nicht stört und wer ein kleineres HighEnd Smartphone haben möchte, der sollte hier einfach zuschlagen.

[AFG_gallery id=’42’]

[OMT] LG Class kommt nach Deutschland

(Bild: LG PR)

(Bild: LG PR)


LG bringt ihr LG Class Smartphone nun auch nach Deutschland. Das Smartphone wird im Dezember, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft für eine UVP von 249 Euro bei Media Markt und Saturn verfügbar sein.

Das LG Class ist das erste Smartphone von LG mit einem Echtmetallgehäuse aus Aluminium. Und ich muss sagen, auf den Bildern macht das ganze eine durchaus schicke Figur. Oberklasse Design mit einer Mischung aus Oberklasse und Mittelklasse Hardware könnte man sagen.

(Bild: LG PR)

(Bild: LG PR)


Die Hauptleistungsmerkmale sind folgende:

– CPU: Qualcomm Snapdragon 410 Prozessor mit 1,2 GHz Quad-Core

– Betriebssystem: Android 5.1. Lollipop

– Display: 5,0 Zoll (ca. 12,7 cm) In-Cell HD IPS Display

– Speicher: 16 GB; 1,5 GB RAM; microSD (bis zu 128 GB)

– Kamera: Rückseite 13 MP, Front 8 MP mit f2,0 Blende

– Batterie: 2.050 mAh (fest verbaut)

– Abmessungen: 142 x 71,8 x 7,7 mm

– Gewicht: 154 g

– Netzwerk: LTE 150 Mbit/s, HSDPA 42 Mbit/s (3G)

– Verbindungstechnologien: WLAN 802.11 a/b/g/n; WiFi Direct; Bluetooth 4.1; USB 2.0

– Farben: matt Silber, matt Gold

Bis auf den vielleicht etwas schwachen Akku liest sich das ganze doch durchaus nicht so schlecht. Natürlich muss man noch die Tests abwarten. Aber wie ich das so sehe kann sich LG mit dem Gerät gut neben Oneplus X, Moto G und Co positionieren.

[OMT] Allview X2 Soul Lite Test

Allview X2 Soul LIte

Moin Moin,

nach dem P8 Energy, welches ja eher zu der Kategorie High End der Firma Allview zählt, wenden wir uns jetzt einem weiteren Allview Smartphone zu, nämlich dem X2 Soul Lite, welches auch vom Preis her eher in die Low End Kategorie fällt. Wie ich es finde und wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr im folgenden Test.

Foto 16.11.15, 14 55 30

Lieferumfang:

  • Allview X2 Soul LIte
  • Akku
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • microUSB-Kabel
  • Kopfhörer
  • Displayschutzfolie

Screenshot_2015-11-16-17-01-43

Technische Daten:

  • 2G: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz
  • 3G UMTS: 900 / 1900 / 2100 MHz
  • 4G FDD: 800 / 1800 / 2100 / 2600 MHz
  • Dual-SIM
  • microSIM
  • Maße: 143 x 70,3 x 7,95 mm
  • Gewicht: 137 Gramm
  • 5 Zoll HD IPS Display, Dragontrail Glass, 1280 x 720 Pixel
  • Android 5.0
  • CPU: Cortex-A53 64-bit 1,3 GHz Quad-core
  • GPU: Mali T720
  • 16 GB interner Speicher
  • 1 GB RAM
  • microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 5 Megapixel
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, Autofokus, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Bluetooth 4.0
  • Wifi 802.11 b/g/n
  • auswechselbarer 2400 mAh Li-Pol Akku

Screenshot_2015-11-18-21-09-16

Benchmark:

Kommen wir zu den Benchmark Ergebnissen. Diese sind nicht sehr hoch, was man bei diesem Preis aber auch nicht erwarten sollte. Ebenso leistet sich das Smartphone deutlich mehr Gedenksekunden und Hänger als das P8 Energy.

Aber wenn man nur ein Smartphone sucht für ein bisschen Mail, ein bisschen Internet und die sozialen Netzwerke, dann macht man auch mit dem X2 Soul Lite gewiss nichts verkehrt.

  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 18466
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1 (der leider kein Ranking mit anderen Smartphones anzeigen konnte): 21285
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 629
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1813
  • Quadrant Standard Benchmark: 9419
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 2651
  • Vellamo Benchmark Metal: 926
  • Vellamo Benchmark Multicore: 1425
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: leider keine Ergebnisse verfügbar, da der Benchmark jedes mal sich selbst beendete/abgestürzt ist

Akku:

Der Akku im P8 Energy hat mich mit seinen 6000 mAh ja wirklich überrascht. Der 2400 mAh Akku im Allview X2 Soul Lite ist da leider genau das Gegenteil.

Einen Tag durchhalten, das ist hier leider tatsächlich nur mit Mühe möglich. Meistens hatte ich schon so gegen 17 Uhr einen leeren Akku. Man sollte sich also entweder noch mehr zurückhalten (macht dann ein Smartphone noch Sinn?) oder stets ein Akkupack in Reserve dabei haben.

Kamera:

Und wir kommen zu der Kamera. 1080p Videoaufnahme ist vorhanden. Die Videos kann man in Ordnung nennen. Hier liefert aber z.B. sogar das P8 Energy doch deutlich mehr Leistung. Die Bilder der 8 Megapixel Kamera dagegen sind deutlich netter anzusehen. Hier stimmen Farben, der Weißabgleich und der Kontrast. Auch großartiges Rauschen ist mir jetzt nicht aufgefallen. Leider fehlt beim X2 Soul Lite in der Kamera App der „Pro Modus“. Das ist ein wenig schade.

Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wenn es euch interessiert, wie die Bilder aussehen, dann folgt doch einfach diesem Link zu flickr.

Über das Gerät:

Foto 16.11.15, 14 55 20

Fazit:

Das Allview X2 Soul Lite kostet 159,00 Euro. Ist es denn diesen Preis wert?

Nun, leider kann ich hier nicht wirklich so richtig eine Empfehlung für dieses Smartphone aussprechen. Gäbe es keine Konkurrenz in diesem Preissegment, dann könnte das X2 Soul Lite wahrscheinlich alleine wegen Dual SIM Funktionalität punkten. Versteht mich nicht falsch. Die Kamera ist in Ordnung, für normale Arbeiten ist die Geschwindigkeit in Ordnung und auch das nicht so wirklich leuchtstarke Display ist in Ordnung. Aber das alles ist halt nicht mehr als ‚in Ordnung‘. In diesem Preissegment würde ich persönlich doch eher empfehlen, im Android Lager einen Blick auf die Moto G Geräte von Motorola zu werfen. Und im Windows Phone Lager kommt man da natürlich nicht an dem Lumia 640 vorbei.

Ich wage zu behaupten, dass ihr mit den von mir genannten Geräten mehr Spaß haben würdet als mit dem Allview X2 Soul Lite.

[AFG_gallery id=’41’]

[OMT] Allview P8 Energy Test

Allview P8 Energy

Moin Moin,

nachdem ich ja schon einige Allview Handys testen konnte, kamen dieses Mal gleich zwei Smartphones der Firma zu mir geflogen, worüber ich mich gefreut habe und wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. In diesem Testbericht soll es um das P8 Energy von Allview gehen. Wie ich es finde, wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr im folgenden Test.

Lieferumfang:

  • Allview P8 Energy
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • microUSB Kabel
  • Kopfhörer
  • Bildschirmschutzfolie
  • OTG-Kabel
  • PowerBank Kabel

Screenshot_2015-11-04-16-44-08

Technische Daten:

  • 2G: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz
  • 3G: UMTS 900 / 1900 / 2100 MHz
  • 4G FDD: 1800 / 2100 / 2600 MHz
  • 4G TDD: 1900 / 2300 / 2500 / 2600 MHz
  • Dual-SIM
  • micro-SIM
  • Maße: 152 x 76 x 8,5 mm
  • Gewicht: 212 Gramm
  • 5,5 Zoll AMOLED Display, Corning Gorilla Glass 3, 1280 x 720 Pixel
  • Android 5.1
  • CPU: Cortex-A53 64-bit 1,3 GHz Quad-core
  • GPU: Mali T720
  • 16 GB interner Speicher
  • 2 GB RAM
  • microSD Unterstützung bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 5 Megapixel
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n 5 GHz
  • nicht austauschbarer dual cell 6000 mAh Li-Pol Akku

Screenshot_2015-11-17-00-03-16

Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmark Ergebnissen. Hier muss ich sagen, dass das P8 Energy in den Ergebnissen grundsätzlich eher im unteren Bereich zu finden ist. Trotzdem lief es, bis auf einige Gedenksekunden hier und da, eigentlich durchaus rund und zuverlässig. Interessanterweise ließ sich der Vellamo Browser Benchmark nicht komplett abschließen. Woran das lag, konnte ich leider nicht ergründen.

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 28135
  • CF-Bench Benchmark: 27710
  • Quadrant Standard Benchmark: 13989
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 626
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1823
  • Vellamo Browser Benchmark Chrome Browser (nicht komplett beendet, siehe oben): 2499
  • Vellamo Metal Benchmark: 949
  • Vellamo Multicore Benchmark: 1446
  • 3D Mark Benchmark Sling Shot: 124

Akku:

Das Highlight, und das schreibe ich nicht nur einfach so, vom Allview P8 Energy ist definitiv der Akku. 6000 mAh habe ich persönlich in einem Smartphone noch nie gesehen. Was macht denn das P8 Energy nun daraus?

Nun, im normalen Betrieb, also Mail Push, hier und da mal ein Foto etc. hielt der Akku bei mir tatsächlich vier Tage durch und ich hatte am vierten Tag am Abend noch immer gute 30% Akkuleistung übrig. Bei intensiver Nutzung, so richtig Hard Core ;), ist es mir auch nicht gelungen, den Akku an einem Tag zu leeren. Also ist ein zweiter Tag auf jeden Fall immer drin. Das ist in der heutigen Smartphone Zeit echt cool. Und damit hebt sich Allview mit diesem Smartphone noch ab.

Kamera:

Ja, die Kamera, die ist so ein Thema für sich. Die Kamera wirkt teilweise ein wenig wie von Sony geklaut, jedenfalls die Icons. Es gibt verschiedene Modi, unter anderem auch einen Profi Modus, was nett ist. Es wird schnell ausgelöst, das ist auch nett.

Die Videoqualität, obwohl in 1080p gefilmt wird, nenne ich einfach mal nur in Ordnung. Da kennt man besseres, man muss aber natürlich auch immer den Preis im Auge behalten. Bei den Fotos ist es ein wenig anders. Erst dachte ich, die einzigen vernünftigen Fotos bekommt man im HDR Modus. Die deutliche Übersättigung der Farben im Automatikmodus werden aber so gar nicht aufgenommen, sondern kommen nur vom im Allview P8 Energy verbauten Display. Auf dem Computer sehen die Bilder wirklich gar nicht so schlecht aus. Kontraste gut, Farben gut, Weißabgleich gut. So wirklich zu meckern gibt es da nichts. Und wer sich nun davon einen eigenen Eindruck machen will, der folge nun einfach diesem Link zu flickr.

Über das Gerät:

Screenshot_2015-11-04-16-44-53

Fazit:

Und wir wären beim Fazit angelangt. Das Allview P8 Energy kostet 299,00 Euro. Und wie immer muss man sich fragen, ob das Smartphone seinen Preis wert ist. Das ist in diesem Fall gar nicht so leicht zu beantworten. Ihr bekommt mit dem P8 Energy ein für die heutige Zeit recht schweres Gerät. Ihr bekommt aber gleichzeitig ein Dual-SIM Gerät, mit einem enormen Akku, welches Alltagsaufgaben, bis auf dass es sich hier und da mal eine Gedenksekunde gönnt, vollkommen ohne Probleme erledigt. Dazu bekommt ihr einige nette Features wie Themes, die ihr anpassen könnt, „Double Tap to Wake“ und „Double Tap to Sleep“ und die Möglichkeit, das Allview P8 Energy auch als Infrarot-Fernbedienung zu nutzen. In meinem Fall konnte ich leider nur soweit kommen, dass mein Medion Fernseher an- und abzuschalten war. Programme wechseln und so etwas, jedenfalls mit der vorinstallierten Fernbedienungsapp, lief leider nicht.

Ich muss sagen, allein wegen dem Akku bin ich geneigt, eine Kaufempfehlung auszusprechen. Und wer dazu noch Dual-SIM Funktionalität und eine wirklich nette Kamera sucht und wem es nichts ausmacht, sein Gerät auf Englisch zu betreiben (die deutsche Übersetzung ist leider unter aller Kanone teilweise), der kann hier eigentlich unbesorgt zugreifen. Gleichzeitig sollte man natürlich wissen, dass das Spielen von aufwändigen 3D Spielen hier nicht wirklich möglich ist. Und gerade in diesem Preissegment gibt es natürlich auch noch einige Alternativen, wenn auch nicht mit diesem guten Akku.

Was ein Update auf Android 6.0 angeht, davon weiß ich leider nichts, würde aber auch prinzipiell eher nicht damit rechnen.

[AFG_gallery id=’40’]