Jetzt ist es offiziell, am 9. September findet die nächste Apple Keynote statt, dieses mal unter dem Motto “Hey Siri, gib uns einen Tipp.”
Natürlich wird die neue iPhone Generation vorgestellt werden und sicherlich kommt dann auch iOS 9 raus, wo man natürlich sich auch immer noch für die Public Beta anmelden kann.
Ich selber werde bei der diesjährigen iPhone Generation wahrscheinlich aussetzen. Da bin ich doch noch zu zufrieden mit meinem iPhone 6.
Interessant wird es sein, ob dann auch noch Informationen über einen neuen Apple TV kommen.
~~~UPDATE~~~
Natürlich, wie ja eigentlich auch zu erwarten war, gibt es auch dieses Mal einen Livestream.
microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB (SIM 2 Slot anstelle einer zweiten SIM Karte)
3G Modell: 16 GB interner Speicher
LTE Modell: 16 oder 32 GB Modell
3 GB RAM
Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p@30fps Video
Hauptkamera: Dual 8 Megapixel, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, dual-LED Flash, 1080p@30fps Video
WiFi 802.11 a/b/g/n
Bluetooth 4.0
LTE Modell: NFC
nicht austauschbarer 3600 mAh Li-Po Akku
Benchmark:
Und da kommen wir also einmal mehr zu den Benchmarks:
Vellamo Benchmark Multicore: 1767
Vellamo Benchmark Metal: 1365
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 3594
CF-Bench Benchmark: Overall Score 41996
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 896
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3212
AnTuTu Benchmark v5.7.1: 42759
Quadrant Standard Benchmark: 11351
In manchen Benchmarks belegt das Honor 6 Plus nicht die ersten Plätze. Dazu kann ich nur anmerken, dass dies halt zeigt, dass Benchmarks eben doch nicht alles über die Stärke eines Smartphones aussagen. Ich kann nur sagen, dass das 6 Plus mich in meinem Test nicht einmal enttäuscht hat. Immer war es schnell genug, um auch anspruchsvolle Spiele zu bewältigen. Aber auch simple, alltägliche Dinge in der Benutzung eines Smartphones liefen wunderbar durch.
Akku:
3600 mAh sind eine Ansage für einen Smartphone Akku. Und im Falle des Honor 6 Plus wird man da Gott sei Dank auch nicht enttäuscht. Trotz des großen und tollen 5,5 Zoll Displays hatte ich keinerlei Probleme, eine Akkulaufzeit von zwei Tagen zu erreichen. Mit Glück und etwas Mühe waren sogar glatte drei Tage drin.
Spielt man nun viele anspruchsvolle Spiele oder streamt viele Videos, dann ändert sich natürlich auch die Akkulaufzeit. Das muss jedem klar sein.
Kamera:
Kommen wir zur Kamera des Honor 6 Plus. Auf der Frontseite findet man eine 8 Megapixel Kamera. Die wirkte im kurzen Anschauen gar nicht schlecht. Auf der Rückseite findet man gleich zwei 8 Megapixel Linsen. Diese helfen dem Smartphone nicht nur, die doppelte Menge Licht zu erfassen. Sie bieten auch die Möglichkeit, nachträglich den Fokus zu verändern, was man so ähnlich ja auch schon von HTC Geräten kennt.
Dazu gibt es noch einen „Super-Nacht“ Modus in der Kamera, welcher besonders schöne Bilder in der Nacht ermöglichen soll. Ich habe es einmal im Garten ausprobiert, muss aber sagen, ohne Stativ geht da natürlich gar nichts. Auch sollte man nun keine Wunderbilder erwarten. Aber auch die Nachtbilder sind doch echt gut für ein Smartphone. Bei gutem Wetter leistete sich die Kamera im Grunde genommen auch keine Fehler. Hier und da war mir der Autofokus etwas langsam oder der automatische Weißabgleich hat etwas gesponnen. Aber dies ist nichts, was man direkt bei der Aufnahme ändern kann. Also geht auch das im Grunde in Ordnung, wenngleich es doch etwas nervig war.
Das Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen möchte, der folge nun einfach diesem Link zu flickr.
Über das Gerät:
Das Honor 6 Plus ist in meinen Augen ein wirklich schickes Smartphone. Da besteht für mich keinen Zweifel. Auf der Oberseite und an den Seiten findet man einen Aluminium(?) Rahmen, der ein wenig an das Design älterer iPhones erinnert. Wieso dieser Rahmen auf der Unterseite allerdings nicht fortgeführt wurde, das verstehe ich leider nicht. Die Rückseite besteht aus Fiberglas. Das fühlt sich im Endeffekt auch recht wertig an, aber mehr als ein „ja, ist in Ordnung“-Gefühl kommt da bei mir leider nicht rüber. Powerbutton und Lauststärkewippe finden sich auf der rechten Seite.
Ebenso sind dort die beiden SIM Slots, von denen ja einer, wie oben erwähnt, auch für eine microSD Karte benutzt werden kann. Diese sind leider nicht ganz plan mit dem Rahmen. Das stört zwar eigentlich nicht, stört aber -für mich jedenfalls- doch die Optik. Auf der Oberseite befindet sich neben dem 3,5 mm Klinkeanschluss (was bei mir ja immer Bonuspunkte gibt) auch ein Infrarotsender. Mit einer vorinstallierten App kann man das Honor 6 Plus nämlich auch als Fernbedienung für Fernseher und Co benutzen. Das klappte bei meinem Medion Fernseher einwandfrei. Vom internen Speicher, der bei meinem Testgerät eine Größe von 32 GB hatte, stehen insgesamt 25,77 GB zur Verfügung. Davon waren etwas weniger als 20 GB noch frei. Da man ja auch eine microSD einschieben kann, sollte dies im Endeffekt aber in Ordnung gehen.
Schön ist, dass das 6 Plus auch die „Double-Tap to Wake“ Funktion unterstützt. Auf dem Smartphone läuft als Betriebssystem Android in der Version 4.4.2. Als Oberfläche hat Honor bzw. Huawei die eigene Emotion UI in der Version 3.0 drübergelegt. Ich muss ganz ehrlich sagen, durch die Emotion UI vermisse ich Android 5.x nicht wirklich, wofür aber auch ein Update angekündigt wurde, was mein Testgerät aber noch leider nicht erreicht hat beziehungsweise überhaupt noch nicht zur Verfügung steht.
Manche Leute wird es wahrscheinlich stören, dass man bei der Emotion UI keinen App Drawer zur Verfügung hat, wie man es ja sonst bei Android kennt. Bei der Emotion UI landen alle Apps direkt auf dem Homescreen, im Prinzip wie bei iOS. Auch die Kamera App erinnert mich sehr an iOS. Dies stört mich aber rein gar nicht. Vielmehr habe ich das Gefühl, bei der Emotion UI mich direkt zu Hause gefühlt zu haben.
Fazit:
Und da kommen wir auch schon beim Fazit an. Das Honor 6 Plus kostet zur Zeit bei Amazon 399,00 Euro. Somit siedelt sich das 6 Plus im High End Bereich an, genau hinter dem Honor 6, welches 299,00 Euro kostet. Das 4X, welches ich ja auch schon getestet habe, startet diese Reihe mit einem Preis von 199,00 Euro. Das Honor 6 habe ich ja nun noch nicht getestet. Aber die Frage, vor der wir nun stehen, ist ja folgende: Ist das Honor 6 Plus den doppelten Preis des 4X wert? Und da kann ich eigentlich nur ja sagen.
Das Gehäuse gefällt mir besser. Das Display ist besser. Die Kameras sind besser. Insgesamt wirkt das Honor 6 Plus einfach wirklich wie ein High-End Gerät, was es ja auch ist. Die Geschwindigkeit ist in allen Bereichen klasse, das Display ebenso. Hier und da schwächelt die Kamera etwas. Aber das 6 Plus ist ja auch noch einmal günstiger als ähnliche High-End Geräte von Samsung und Co. Ich kann also nicht anders, als eine wirkliche Kaufempfehlung für das Honor 6 Plus auszusprechen. Verkehrt macht ihr hier bestimmt nichts. Und mir fällt es sogar richtig schwer, das Testgerät zurückzuschicken :).
schon nachdem das Nexus 6, welches ja von Motorola gefertigt wird, vorgestellt wurde, hatte ich Interesse daran, dieses Gerät zu testen. Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich möchte mich an dieser Stelle bei Motorola für die Bereitstellung eines Nexus 6 bedanken.
Wie es sich geschlagen hat, dies erfahrt ihr im nachfolgenden Test.
5,96 Zoll AMOLED Display, 74,1% screen-to-body ratio, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, 493 ppi
inzwischen Android 5.1.1
Chipset: Qualcomm Snapdragon 805
CPU: Quad-core 2,7 GHz Krait 450
GPU: Adreno 420
3 GB RAM
32 oder 64 GB interner Speicher
Frontkamera: 2 Megapixel
Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, OIS, dual-LED (ring) flash, Video 2160p@30fps
WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 4.1
nicht wechselbarer 3220 mAh Li-Po Akku
SAR Wert US: 1,47 W/kg (head) / 0,93 W/kg (body)
Benchmark:
Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, dass ich persönlich kein Freund von Benchmarks bin ;). Für alle anderen gibt es hier nun die Ergebnisse:
AnTuTu Benchmark v5.7.1: 47457
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1056
Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3193
Quadrant Standard Benchmark: 13025
Vellamo Browser Benchmark Chrome Browser: 3170
Vellamo Multicore Benchmark: 1534
Vellamo Metal Benchmark: 1592
Was man noch gut zusammenfassen kann, das Gerät rennt. Keine Gedenksekunden, keine Ruckler, eben ganz so, wie ich mir heutzutage ein Smartphone wünsche. Klar, dies kann man auch bei anderen Smartphones haben.
Aber erwähnt sollte es auf jeden Fall werden :).
Akku:
Der nicht auswechselbare Akku des Nexus 6 hat eine Kapazität von 3220 mAh. Das hört sich auf dem Papier viel an. In der Praxis erwies es sich leider als nicht ganz so viel. Es mag an dem großen Display liegen oder daran, dass der Akku meines Testgerätes vielleicht schon nicht mehr ganz so gut ist – ich weiß es nicht. Aber an die angegeben 24 Stunden Laufzeit kam ich nur mit Mühe heran.
Normalerweise hatte ich abends noch etwa 25% Akkuladung übrig. Man kommt also über den Tag und es mag dann vielleicht auch noch für 24 Stunden gereicht haben, aber ein wenig mehr Reserve hätte da mehr als gut getan. Was dem zugute kommt, ist der beigelegte Turbocharger. Fünfzehn Minuten aufladen sollen bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit bringen. Das ist nett und hilfreich. Trotzdem ist die Sache mit dem Akku nicht ganz so schön und doch ein kleiner bis mittlerer Kritikpunkt für mich.
Kamera:
Die 13 Megapixel haben mich wenn auch nicht begeistert, dann doch überzeugt. Und bevor ich noch ein wenig mehr dazu schreibe, möchte ich die Behauptung aufstellen, dass ich gut und gerne in einem Urlaub mit dem Nexus 6 Bilder knipsen würde und ich wäre mir sicher, wohl nicht enttäuscht zu werden.
Das Testvideo, welches ich wie immer am Ende dieses Tests einfüge, mag ich mir gern ansehen. Schöne Farben, auch schnelle Schwenks werden recht gut ausgeglichen. Ab und an wurde im Video nachfokussiert, aber auch das hat mich nicht weiter gestört. Die Testbilder wussten ebenfalls zu überzeugen. Schöne, natürliche Farben, hier und da vielleicht ein wenig hell, aber dafür so gut wie kein Bildrauschen. Und auf Grund der 13 Megapixel kann man auch recht nett Bildausschnitte anfertigen.
Allerdings empfehle ich, eigentlich bei jedem Bild, den HDR+ Modus aktiv zu haben. Ohne HDR+ werden die Bilder solala. Mit dem aktivierten HDR+ werden sie teilweise so richtig nett. Dies bringt mich allerdings auch hier zu einem kleinen Kritikpunkt. HDR+ Bilder brauchen erstaunlich lange, bis sie vollends abgespeichert sind. Sichtbar wird dies über eine Einblendung in der Notification Leiste, dass die Bilder verarbeitet werden. Liegt das an HDR+? Liegt das an den 13 Megapixeln? Oder liegt es vielleicht an einem langsamen internen Speicher? Ich weiß es nicht, wollte es aber auf jeden Fall erwähnen.
„Meine Güte ist das aber groß“ habe ich gedacht, als ich das Nexus 6 das erste Mal in die Hand genommen habe. Ich selbst habe hier als Zweitgerät ein Oneplus One rumliegen, welches ja ein 5,5 Zoll Gerät ist. Und man mag eigentlich gar nicht glauben, dass noch nicht mal ein halber Zoll solch einen Unterschied ausmacht. Aber er ist da. Wo ich das Oneplus One teilweise noch recht gut mit einer Hand bedienen kann, habe ich da beim Nexus 6 doch meine ernsthaften Probleme.
Und dies, obwohl das Nexus 6 eigentlich besser in der Hand liegt. Genau wie das Moto X hat auch das Nexus 6 hinten eher eine runde Form, womit es sich gut in die Hand schmiegt. Auf der Rückseite unter der Kamera befindet sich auch hier wieder das Motorola Logo mit einer Vertiefung. Wie immer, finde ich, ist dies wirklich die perfekte Fläche als Stützpunkt für den Zeigefinger. Die 3,5 mm Klinke Buchse und auch der Nano-SIM Slot sind an der Oberseite untergebracht. An der linken Seite findet ihr nichts. Auf der Unterseite findet man dann den microUSB Port und auf der rechten Seite den Powerbutton und die Lautstärkewippe. Dass auch hier wieder eine Wippe zum Einsatz kommt, finde ich etwas schade. Zwei einzelne Knöpfe hätten mir an dieser Stelle besser gefallen.
Durch die stabile Verarbeitung der Kunststoff-Rückseite und des Aluminium(?)-Rahmens wirkt das Nexus 6 wirklich gut verarbeitet. Da fühlt man den Preis gewissermaßen schon ;). Oberhalb und unterhalb des Displays sind jeweils ein Lautsprecher angebracht. Die können zwar nicht mit den Lautsprechern in den HTC Geräten mithalten, haben aber trotzdem ordentlich „Wumms“ und geben einen guten Ton ab, wie ich finde. Wo ich eben das Display erwähnte – jede Toucheingabe wird wunderbar erkannt und ausgeführt. Und es macht auf solch einem Display wirklich Spaß, ein Smartphone zu benutzen. Filme, außer Youtube, würde ich trotzdem darauf nicht gucken. Für einen Spielfilm dürfen es bei mir schon gerne mindestens die 9,7 Zoll meines iPads sein. Was ich auch nicht verschweigen möchte, ist, dass sich das Display-Glas vom Nexus 6 echt gut anfühlt. Genau dasselbe Gefühl hatte ich schon beim Nexus 4. Es macht einfach Spaß, mit dem Finger drüber zu streichen. Solch ein Gefühl habe ich zum Beispiel beim iPhone 6 nicht.
Auf dem Nexus ist inzwischen Android in der Version 5.1.1 angekommen. Dieses ist sehr schnell und super flüssig, wie auch schon weiter oben erwähnt. Natürlich habt ihr „Vanilla Android“ vor euch, es ist schließlich ein Nexus Gerät. Somit ist außer den Google Apps auch keinerlei andere Software/Bloatware vorinstalliert. Eine kleine Besonderheit bietet das Nexus 6 allerdings doch. Und zwar wurde das Ambient Display, oder Active Display Feature eingebaut. Bekommt ihr zum Beispiel Benachrichtigungen, dann bleibt das Display eigentlich schwarz und ihr seht nur ein weißes Icon für die Benachrichtigung. Oder ihr nehmt das Gerät in die Hand und es wird euch die Uhrzeit angezeigt. Dieses Feature kennen wir ja bereits von den Moto X Geräten. Dafür wurde auf eine Notification LED verzichtet. Beziehungsweise es ist wohl eine eingebaut, aber ihr braucht Root, um diese zu aktivieren, ebenso wie das „Double-Tap to Wake“ Feature, welches leider auch nicht als Standard aktiv ist. Bevor wir nun gleich zum Fazit kommen, noch ein paar Worte zum internen Speicher. Mein Testgerät, übrigens im hübschen blau, war ein 32 GB Modell. Dort stehen dem Nutzer 25,10 GB zur Verfügung. Ich möchte meinen, dass dies wahrscheinlich den meisten von euch ausreichen wird.
Fazit:
Und da wären wir beim Fazit angekommen. In der 32 GB Variante kostet das Nexus 6 im PlayStore 489,00 Euro und bei Amazon ebenfalls 489,00 Euro. Das 64 GB Modell gibt es im PlayStore für 549,00 Euro und bei Amazon zur Zeit für 539,00 Euro.
Dies ist natürlich ein stolzer Preis, besonders wenn man sich die Preise von Nexus 4 und Nexus 5 ins Gedächtnis ruft. Aber ist das Nexus 6 denn nun den höheren Preis wert? Das ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach zu beantworten. Wer ein aktuelles Nexus Gerät möchte, der kommt natürlich momentan an dem Nexus 6 nicht vorbei. Dafür muss man die üblichen Kritkpunkte der Nexus Smartphones, wie z.B. bezüglich des Akkus, in Kauf nehmen. Dafür habt ihr allerdings ein Smartphone mit einem zwar riesigen aber echt tollen Display.
Wobei ich da ganz klar sagen muss: Ich habe mich zwar jetzt an diese Displaygröße gewöhnt, aber so als „Daily Driver“ Gerät kann ich mir das Nexus 6, tatsächlich nur auf Grund der Größe, nur schwerlich vorstellen. Wollt ihr trotzdem bei dem Nexus 6 zuschlagen, dann würde ich euch wahrscheinlich raten, wenn es denn in der Geldbörse nicht zu weh tut, lieber gleich zu dem 64 GB Modell zu greifen. Lieber zu viel Speicher als zu wenig, sagt man da wohl. Muss es nicht unbedingt ein Nexus Gerät sein, dann schaut doch einfach mal lieber direkt bei den anderen Motorola Modellen vorbei, von denen ich hier einige auch schon getestet habe. Oder ihr wartet einfach ab, was dieses Jahr denn für ein Nexus Smartphone auf den Markt kommt.
wieso nicht auch einmal „andere“ Smartphones ausprobieren, habe ich mir gedacht. Gedacht, getan und nach einem Testgerät bei Pearl angefragt.
Die waren so freundlich, mir ein Simvalley SPX-34 für diesen Test zur Verfügung zu stellen, wofür ich mich recht herzlich an dieser Stelle bedanken möchte. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr hoffentlich durch die nachfolgenden Zeilen.
Lieferumfang:
Simvalley SPX-34
Ladeadapter
Micro-USB-Kabel
Headset
2000 mAh auswechselbarer Akku
Kurzanleitung
Technische Daten:
CPU: Mediatek Octa-Core MT6592
GPU: Mali 450
1 GB RAM
Android 4.4.2 inkl. Google Apps
GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
Status-LED
5 Zoll IPS Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, Extragroße, fast rahmenlose Displayfläche: 79%, 293 ppi
6 GB interner Speicher (5,83 GB verfügbar)
microSd Speichererweiterung bis zu 64 GB
Hauptkamera: 8 Megapixel, 13 Megapixel interpoliert, 720p Video
Und da wären wir bei den Benchmarks angelangt. Hier kann ich vorwegschicken: Auch wenn ich insgesamt nicht so wirklich von dem Gerät begeistert bin, an der Geschwindigkeit hatte ich weder bei einigen Spielen, noch in Apps irgendetwas wirklich auszusetzen.
AnTuTu Benchmark v5.7: 28085
Quadrant Standard Benchmark: 12123
Geekbench 3 Single-Core Score: 369
Geekbench 3 Multi-Core Score: 2009
Vellamo Metal Benchmark: 758
Vellamo Multicore Benchmark: 1323
Vellamo Browser Chrome Browser Benchmark: 1652
Akku:
Den Text über den Akku könnte ich eigentlich auf nachfolgenden Satz reduzieren:
Mit einem 2000 mAh Akku kann man halt nichts mehr reißen heutzutage.
Wobei ich es doch bei einem Satz nicht belassen möchte. Der auswechselbare Akku des SPX-34 hat eine Kapazität von 2000 mAh. Das ist für ein 5 Zoll Gerät, auch wenn es nur eine 720p Displayauflösung hat, einfach zu wenig. Pearl wirbt mit bis zu 400 Stunden Standby. Das mag auch angehen, wenn ich das Smartphone nicht als Smartphone nutze. Nun hatte ich ein Testgerät in der Hand und es mag sein, dass der Akku schon ordentlich durch ist (das kann ich nicht beurteilen), aber ich bin mit Glück über den Tag gekommen mit einer Akkuladung. Es war eher Standard, dass ich das Gerät zweimal am Tag aufladen musste. So kann ich nur festhalten, dass einem eigentlich gar nichts anderes übrig bleibt, als sich den 4000 mAh Akku inklusive Cover für das SPX-34 zu kaufen.
Hier muss man aber bedenken, dass mit diesem Akku das Gerät die doppelte Dicke bekommt. Und ob man dies nun möchte? Nun, ich weiß ja nicht.
Kamera:
Ich hatte bei meinen Testaufnahmen nicht das beste Wetter, das gebe ich zu. Aber die Ergebnisse sind einfach nicht klasse.
Sowohl bei den Bildern, wie auch im Testvideo konnte ich falsch wirkende Farben, wahrscheinlich von einem nicht gut arbeitenden automatischen Weißabgleich, feststellen. Insgesamt wirken die Bilder alle etwas verwaschen und halt einfach nicht so schön. Da habe ich bei anderen günstigen Smartphones – gerade in der letzten Zeit – doch schon deutlich bessere Ergebnisse zu sehen bekommen.
Wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern verschaffen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen. Und das Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Die Testbilder habe ich übrigens alle mit 8 Megapixel aufgenommen. Die 13 Megapixel interpoliert zeigten ein zu starkes Bildrauschen, so dass ich davon schnell Abstand genommen habe.
Über das Gerät:
Leider fällt mir ein Anfang für diese Kategorie wirklich schwer dieses Mal. Ich habe einfach zu viele negative Punkte im Kopf und doch zu wenig positive.
An der rechten Seite des SPX-34 sitzt der Power-Button. Auf der linken Seite, auf selber Höhe, ist die Lautstärkewippe angebracht. Zwei separate Knöpfe hätten mir da besser gefallen und wären wahrscheinlich bei dem doch stolzen Preis, zu dem ich im Fazit komme, auch drin gewesen. Auf der Unterseite befindet sich, bis auf das Mikrofon, nichts weiter. Auf der Oberseite findet man den 3,5 mm Klinkeanschluss und den micro-USB Port, den ich wiederum lieber an der Unterseite gehabt hätte. Rund um das Display gibt es schwarze Klavierlack-Optik. Die Rückseite und die Seiten, die insgesamt -wie das ganze Gerät- eher rund als eckig sind, bestehen aus Kunststoff, welcher nicht glänzend sondern matt daherkommt. Auch weil er etwas rauer ist, fühlt sich das Gerät gut an und liegt für ein 5 Zoll Gerät wirklich gut in der Hand. Die Kamera auf der Rückseite steht etwas aus dem Gehäuse heraus, was ich aber nicht als unangenehm oder störend empfunden habe. Unter der Kamera befindet sich noch eine kleine LED, die gut als Taschenlampe genutzt werden kann.
Das SPX-34 läuft mit Android 4.4.2. Das ist leider nicht wirklich aktuell (schließlich weiß auch niemand, ob überhaupt ein Update auf Android 5.x kommen wird), geht aber doch noch in Ordnung. Die normalen Arbeiten eines Smartphones erledigt das SPX-34 ohne sichtbare Verzögerungen, Gedenksekunden oder Mikroruckler. Diese tauchen erst auf, wenn man anspruchsvolle Spiele spielen möchte. Für z.B. Real Racing 3 ist das Gerät in meinen Augen nur eingeschränkt bis gar nicht zu empfehlen. Einer kleinen Runde Angry Birds oder so etwas steht aber rein gar nichts im Wege.
Laut der Anzeige in den Einstellungen verfügt das SPX-34 über 6 GB internen Speicher. Merkwürdigerweise konnte man aber erst Apps installieren, Fotos machen und sogar Screenshots erstellen, nachdem eine microSD Karte eingesteckt wurde. Ob da der interne Speicher falsch angezeigt wird oder das Gerät bzw. Android nicht auf ihn zugreifen kann, weiß ich nicht zu sagen. Dies war auf jeden Fall verwirrend und gehört erwähnt.
Fazit:
Und da kommen wir zum Fazit. Und dies kann leider nicht so gut ausfallen, wie ich es mir vielleicht gewünscht habe. Das Simvalley SPX-34 kostet zur Zeit bei Pearl 279,90 Euro. Ist das Gerät diesen Preis in meinen Augen wert? Definitiv Nein, das kann ich so sagen.
Das SPX-34 hat ein 5 Zoll Display, welches zu dunkel ist, es hat eine Kamera, die keine tollen Bilder und Videos macht, es hat die erwähnte Merkwürdigkeit mit dem internen Speicher und nur einen 2000 mAh Akku. Als positive Dinge stehen dem folgendes gegenüber. Das SPX-34 hat eine durchaus gute Gesamtgeschwindigkeit. Es ist ein Dual-SIM Handy. Hier hatte ich allerdings auch ein Problem. Und zwar hatte ich mit einer T-Mobile Karte dort nur EDGE, wo ich, wenn die Karte in einem anderen Smartphone liegt, hervorragendes 3G Netz und an einigen Stellen sogar LTE (das SPX-34 unterstützt kein LTE) habe.
Und die Rückseite ist wirklich angenehm.
Wiegt das aber den Preis auf? Nein, leider nicht. Würde das SPX-34 sagen wir 150 Euro kosten, ich könnte es durchaus als Zweithandy empfehlen oder halt für Leute, denen ein Dual-SIM wichtig ist. So kann ich euch aber, sucht ihr ein günstiges Handy, deutlich eher das Moto G 2014 oaad Test aus der Android Ecke oder das Lumia 640 oaad Test aus der Windows Phone Ecke empfehlen. Bei beiden genannten Geräten bekommt ihr deutlich mehr als beim SPX-34 und werdet bestimmt mehr Spaß mit eurem Smartphone haben.
wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen, verkauft Amazon neben eBook-Readern und dem Fire Phone auch Tablets. Nun hatte ich die Gelegenheit, das Fire HDX 8.9 Tablet in der 16 GB Version zu testen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.
Was ich über das Tablet denke, wie es sich geschlagen hat, dies erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.
Lieferumfang:
Fire HDX 8.9
USB 2.0-Kabel
9W PowerFast-Ladegerät
Kurzanleitung
Technische Daten:
Maße: 231 x 158 x 7,8 mm
Gewicht: 374 Gramm (WiFi Version)
8,9 Zoll IPS LCD Display, 62,9% screen-to-body ratio, 16:9 Format, 2560 x 1600 Pixel Auflösung, 339 ppi
Nicht wechselbarer Li-Ion Akku, 11 Stunden bei durchgehendem Gebrauch / 18 Stunden, wenn nur gelesen wird
Benchmark:
Und wir kommen zu den Benchmark Ergebnissen des Fire HDX 8.9 Tablets:
Quadrant Standard Benchmark: 21434
Geekbench 3 Single-Core Score: 1051
Geekbench 3 Multi-Core Score: 2976
Damit reiht es sich recht gut in den Benchmark Ergebnissen ein. Einen Überblick findet ihr in den von mir gemachten Screenshots, die ich am Ende des Tests einbinde.
Dazu lässt sich noch sagen, alles auf diesem Tablet läuft absolut flüssig. Die Standardaufgaben sowieso, allerdings habe ich auch kein Spiel gefunden, wo das Fire HX 8.9 auch nur ansatzweise angefangen hat nicht so schnell zu laufen, wie man es sich wünscht.
Akku:
Strom bekommt das Fire HDX 8.9 von einem nicht austauschbaren Li-Ion Akku. Eine mAh Zahl habe ich weder direkt bei Amazon, noch über Google finden können. Ich kann aber sagen, dass beispielsweise nach drei Tagen Standby 15% Akku weg sind. Bei normaler Benutzung und „immer an“ hält das Tablet gut seine drei bis vier Tage durch.
Allerdings, gerade wenn man intensiv spielt oder Videos schaut, dann kriegt man den Akku auch in weniger als einem Tag leer. Alles in allem würde ich sagen, hält sich der Akku in einem guten Bereich für ein Tablet. Wobei ein mehr an Akku natürlich immer nett wäre.
Kamera:
Über die Frontkamera des Tablets kann ich -wie meistens- nichts schreiben, denn eine Frontkamera habe ich ehrlich gesagt noch nie genutzt an einem Tablet und äußerst selten an einem Smartphone.
Umso mehr Positives kann ich allerdings von der Hauptkamera auf der Rückseite berichten. Die Videoqualität in 1080p ist für ein Tablet absolut zufriedenstellend. Ein kleines Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Auch die Bildqualität weiß mich zu begeistern. Obwohl ich es allgemein immer noch merkwürdig finde, Leute zu sehen, die nicht mit ihrem Smartphone, sondern mit ihrem Tablet knipsen. Die Farben der Bilder wirken übrigens natürlich und wirkliche Bildfehler sind mir auch nicht aufgefallen. Wenn schon mit einem Tablet knipsen, dann in meinen Augen mit dem Fire HDX 8.9 von Amazon. Und wer selbst einen Blick auf die Testbilder werfen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr.
Über das Gerät:
Ich hatte ja schon einmal ein Tablet von Amazon im Test. Die positiven bzw. auch negativen Dinge sind im Prinzip gleich geblieben.
Das Fire HDX 8.9 ist in meinen Augen ein wirklich schickes Gerät. Ganz in schwarz gehalten, größtenteils leicht gummiert auf der Rückseite sieht es toll aus und fühlt sich auch toll an. Auf der Rückseite findet man die Hauptkamera, den Powerbutton auf der einen und die Lautstärke-Wippe auf der anderen Seite.
Das ganze Tablet ist eigentlich hauptsächlich für einen Betrieb im Querformat ausgelegt. Dies merkt man auch an der Frontkamera, die in der Mitte der Längsseite positioniert ist. Überhaupt ist das Display des Fire HDX 8.9 im 16:9 Format gehalten. Ich gestehe, davon bin ich nicht wirklich ein Fan. Für Videoschauen und auch für manche Spiele mag das ein gutes Format sein. Aber spätestens, wenn ich versucht habe, mir eine Website im Hochformat anzuschauen, wünsche ich mir doch wieder das 4:3 Format herbei, wie man es vom iPad kennt. Auf dem Tablet läuft aktuell Fire OS 4.5.3 – das ist Amazons eigene Oberfläche, die auf Android 4.4.3 beruht. Von Android ist aber, ebenso wie beim Fire Phone, im Prinzip so gut wie nichts mehr zu erkennen.
Fazit:
Und da wären wir beim Fazit angekommen. Das Amazon Fire HDX 8.9 Tablet kostet in der 16 GB Variante bei Amazon 379,00 Euro. Das ist ein stolzer Preis, ein zu hoher Preis, wenn man bedenkt, dass dem User nur 9,60 GB zur Verfügung stehen und es keinen microSD Slot gibt.
Dazu kommt, dass die 64 GB Variante „nur“ 100 Euro mehr, also 479,00 Euro kostet. Würde ich mir also dieses Tablet kaufen wollen oder sollte ich es anderen empfehlen, dann würde ich sagen, greift auf jeden Fall zur 32 oder 64 GB Variante. Allgemein vertrete ich ja sowieso die Meinung, dass 16 GB Modelle bei Smartphones und Tablets abgeschafft gehören und mindestens 32 GB Modelle an die Stelle der Einstiegsgeräte treten sollten.
Für wen ist denn nun solch ein Fire HDX Tablet von Amazon etwas? Die Antwort ist im Prinzip dieselbe, die ich auch beim Fire Phone gegeben habe.
Wenn ihr ein Tablet zum spielen sucht (schaut vorher bei Amazon, ob es die Spiele im Store gibt, die ihr wünscht), dann könnt ihr zuschlagen. Sucht ihr ein schnelles Tablet zum Prime Instant Video Konsum, dann könnt ihr zuschlagen. Oder ihr wollt ein erstes Tablet verschenken, auch dann wäre dieses hier eine gute Wahl.
Und auch hier ist es wieder wie beim Fire Phone. Wollt ihr aber mehr als konsumieren, nämlich auch produktiv an einem Tablet arbeiten, dann kann ich euch von diesem Amazon Gerät leider nur abraten. Dann solltet ihr euch lieber bei Apple oder bei anderen Android Tablets umschauen.
schon bei seinem Erscheinen fand ich das Fire Phone von Amazon durchaus interessant.
Nun habe ich eben solch ein Fire Phone von Amazon für einen Test bekommen. Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt und bedanke mich dafür noch einmal recht herzlich an dieser Stelle. Wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr dieses mal in Text- und auch Videoform.
Lieferumfang:
Amazon Fire Phone
Headset
Micro-USB-zu-USB-Ladekabel
USB-Netzteil (9W)
Kurzanleitung
Tool zum Entfernen der SIM-Karte
Technische Daten:
GSM / HSPA / LTE
Maße: 139,2 x 66,5 x 8,9 mm
Gewicht: 160 Gramm
4,7 Zoll IPS LCD Display, 65,8% screen-to-body ratio, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 312 ppi
Corning Gorilla Glass 3 (front and back)
3D Dynamic Perspective UI (based on 4 front cameras)
System wide tilt, auto-scroll, swivel, and peek functions
Amazon Fire OS 4.6.1 (Android based OS)
Chipset: Qualcomm Snapdragon 800
CPU: Quad-core 2.2 GHz Krait 400
GPU: Adreno 330
2 GB RAM
Interner Speicher 32 (24,07 GB stehen zur Verfügung) oder 64 GB
Frontkamera: 2,1 Megapixel
Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, OIS, 1080p@30fps Video
WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 3.0
nicht austauschbarer 2400 mAh Li-Ion Akku
Nano-SIM
Benchmark:
Normalerweise teste ich ja auf einem Android Smartphone immer zahlreiche Benchmarks.
Nun findet sich von den Benchmarks, die ich immer nutze, nur der Geekbench 3 Benchmark auch im Amazon AppStore. Kommen wir aber trotzdem zu diesen Ergebnissen:
Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 875
Geekbench 3 Multi-Core Score: 2557
Diese Ergebnisse sind nicht nur auf dem Benchmark Papier ziemlich gut, auch die allgemeine Bedienung vom Amazon Fire Phone gibt keinen Grund zur Klage. Es läuft alles schnell und absolut ruckelfrei. Da macht die Bedienung eines Smartphones so richtig Spaß.
Akku:
Ein 2400 mAh Akku ist fest im Fire Phone verbaut. Viel Negatives habe ich über den Akku gelesen, z.B. dass er noch nicht einmal einen Tag durchhalten soll.
Dies kann ich tatsächlich so nicht bestätigen. Der Akku gehört wirklich nicht zu den besten seiner Zunft. Aber über den Tag gekommen, mit etwa 20% Restakku am Abend, bin ich dann doch immer.
Kamera:
Die 13 Megapixel Kamera des Fire Phones macht Spaß. Dieser eine Satz fasst eigentlich alles gut zusammen. Dreht ihr Videos, dann leistet der optische Bildstabilisator, kurz OIS, wirklich gute Arbeit.
Auch die Farben sind schön, klar, aber nicht zu knackig. Genau dasselbe bei den Bildern. Schöne Farben, gute Schärfe. Die Kamera App funktioniert gut und schnell.
Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer einen Blick auf die von mir geknipsten Testbilder werfen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr.
Fazit:
Und da wären wir beim Fazit angelangt. Ja, genau. Ich verzichte dieses mal auf die Über das Gerät Rubrik in schriftlicher Form, weil das kleine Hands-On artige Testvideo genau das in diesem Fall übernehmen soll.
Das Amazon Fire Phone mit 32 GB internem Speicher kostet bei Amazon zur Zeit 199,00 Euro. Auf dem Gerät liegt eigentlich ein Telekom SIM-Lock. Dieser kann aber inzwischen kostenlos entfernt werden.
Kostenlose Entsperrcodes
Sie möchten Ihr Fire Phone kostenlos mit einem anderen Anbieter nutzen? Bei Geräten ohne Vertrag erhalten Sie einen kostenlosen Entsperrcode, den Sie auf Ihrem Endgerät eingeben können, wenn Sie eine Nano-SIM-Karte von einem GSM-Netzwerkbetreiber Ihrer Wahl einlegen.
Mit den jetzigen 199 Euro ist das Fire Phone in einer guten Preisregion angekommen, stellt es jetzt doch eine Alternative zum Beispiel zum Honor 4X dar. Die Technik ist nicht mehr die aktuellste, z.B. der Snapdragon 800, aber das Gerät läuft wirklich schnell. Zusätzlich gibt es solche „Gimmicks“ wie Dynamic Perspective.
Ein maßgeschneidertes Sensor-System, das darauf reagiert, wie Sie Ihr Smartphone halten, ansehen und bewegen.
Das soll eine tolle Sache sein. Ich sehe es aber leider wirklich mehr als nettes Gimmick, was zwar nett anzusehen ist, aber die Bedienung nicht wirklich erleichtert, wie es vielleicht von Amazon angedacht war.
Zusätzlich gibt es z.B. noch Firefly, eine Technologie, die mit Hilfe der Kamera Produkte erkennt und einen dann natürlich in den Amazon Store weiterleiten möchte.
Überhaupt ist das Fire Phone sehr Amazon lastig. Auf den normalen Android PlayStore und dessen Apps könnt ihr nicht zugreifen. Ich glaube zwar, dass man den PlayStore auf Umwegen installieren kann, der „Otto-Normal-Benutzer“ wird dies aber doch höchstwahrscheinlich nicht machen/nicht machen können. Die Fire OS Oberfläche, die Amazon über Android gelegt hat, ist nicht jedermanns Sache, erleichtert aber das Benutzen des Amazon Ökosystems.
Was bekommt ihr denn nun mit dem Fire Phone?
ein schnelles Smartphone zu einem guten Preis
eine klasse Kamera
ein gut aufeinander abgestimmtes Amazon Ökosystem
Kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen? Nun ja, irgendwie schon. Sucht ihr einfach ein stabiles Smartphone oder vielleicht ein Zweitgerät, dann könnte das Fire Phone etwas für euch sein. Sucht ihr etwas zum Spielen, zum Ausprobieren, oder nutzt ihr sowieso schon die Amazon Dienste, wie z.B. den Clouddrive, dann könnte das Fire Phone auch etwas für euch sein. Oder ihr habt vielleicht eh schon ein Fire Tablet und möchtet ein passendes Smartphone? Ich glaube, auch dann könnt ihr zuschlagen.
Wenn ihr allerdings eher produktiv arbeiten und nicht nur konsumieren wollt, oder wenn ihr mehr Freiheit und Anpassungsmöglichtkeiten sucht bzw. einfach die „Vanilla Android“ Erfahrung haben wollt, dann ist das Fire Phone sicherlich nichts für euch. Dann solltet ihr euch eher bei Android, iOS oder auch Windows Phone umschauen.
wenn man schon bei Amazon nach Testgeräten fragt und man auch einen fireTV besitzt, da habe ich mir gedacht, wieso nicht einfach einmal den Amazon Fire-Gamecontroller testen. Vielen Dank für die Bereitstellung des Testgerätes an dieser Stelle.
Lieferumfang:
Amazon Fire-Gamecontroller
Kurzbeschreibung
2 x AA Batterien
Technische Daten:
Maße: 153,4 x 108,8 x 59,7 mm
Gewicht: 277 Gramm mit AA-Batterien, 230 Gramm ohne eingelegte Batterien
Strom durch 2 x AA Batterien
Bluetooth HID 3.0 +EDR, Reichweite ca. 10 m
Akku:
Es folgen ein paar Worte über den Akku bzw. in diesem Fall über die zwei benötigten AA-Batterien.
Laut Amazon soll durch diese zwei Batterien auf Grund einer intelligenten Energieverwaltung, die für einen automatischen Übergang in den Ruhemodus sorgt, eine Spielzeit von 55 Stunden erreicht werden.
Dies konnte ich nicht solange ausprobieren, muss aber sagen: nach etwa fünf Stunden Spielzeit meckert noch nichts wegen leerer Batterien. Das hatte ich allerdings auch nicht anders erwartet.
Über das Gerät:
Der Amazon Fire-Gamecontroller ist -wie der Name schon sagt- für den Amazon fireTV gedacht. Man kann ihn wohl auch mit dem fireStick koppeln, auf Grund der besseren Hardware wird aber der fireTV empfohlen.
Folgende Tasten sind unter anderem auf dem Controller vorhanden:
Batteriefach (einfach den Deckel abziehen, um Batterien einzulegen, kein schrauben oder ähnliches)
Ich habe gelesen und mir wurde auch gesagt, dass das Layout vom Controller sich wohl deckt bzw. so ähnlich ist wie z.B. Controller der Xbox. Dazu muss ich sagen, dass man auch andere Controller mit dem fireTV koppeln kann. Man ist also nicht unbedingt auf den original Controller angewiesen. Im Zweifelsfall googelt ihr einfach einmal danach.
Obwohl der Fire-Gamecontroller nicht gummiert ist, liegt er aber doch auf jeden Fall gut in der Hand. Ich komme an alle Tasten gut heran, auch in der Hitze des Gefechts ;). Die Tasten an sich haben einen wirklich guten Druckpunkt, nichts klackert und auch das Gewicht des Controllers empfinde ich auch nach längerem Spielen als nicht zu schwer. Das Koppeln des Controllers mit dem fireTV funktionierte ganz einfach. Einfach im fireTV Menü auf den passenden Menüpunkt gehen und den Einstellungen folgen.
Fazit:
Und da wären wir auch schon beim Fazit angelangt. Der Amazon Fire-Gamecontroller kostet zur Zeit bei Amazon 39,99 Euro. Zwar gibt es momentan noch einen Gutschein im Wert von 5,49 Euro für das Spiel Sev Zero beim Kauf dazu, trotzdem ist das aber wirklich ein stolzer Preis, wie ich finde. Ganz davon abgesehen, hält sich auch das Angebot an wirklich tollen Spielen für den fireTV in Grenzen. Zwar macht eine Partie Asphalt mit dem Controller deutlich mehr Spaß als nur mit der Fernbedienung, aber das Problem ist halt: so wirklich brauchen tut man es nicht.
An die Qualität einer wirklichen Konsole kommen die Spiele nicht heran. Und für kleinere Spiele reicht dann tatsächlich doch die Fernbedienung. Hätte der Controller 20 Euro oder meinetwegen auch noch 29,99 Euro gekostet, dann hätte ich ihn als so einen halben No-Brainer passend zum fireTV angesehen. Bei 39,99 Euro bin ich aber selbst so unschlüssig, ob ich diese Summe wirklich dafür ausgeben würde und ob es sich lohnen würde, das Geld auszugeben, so dass ich an dieser Stelle leider keine Kaufempfehlung aussprechen kann.
die Idee, einmal wieder echte Bilder in der Hand zu haben und sie nicht nur auf dem PC Monitor, dem Smartphone oder dem Tablet anzuschauen, finde ich doch sehr charmant.
Um dies zu erreichen, kann man seine digitalen Bilder natürlich einerseits entwickeln lassen…oder…, oder man kauft sich einen kleinen Drucker, der sich über Bluetooth mit dem Smartphone verbindet. Eben solch ein Drucker ist der ZIP von Polaroid, der mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.
für iOS und Android (leider wohl nicht für Windows Phone)
Akku:
Über den Akku des Gerätes kann ich so eigentlich gar nicht viel schreiben. Als er bei mir ankam, habe ich ihn einmal geladen und jetzt nach zehn ausgedruckten Bildern kann man das Gerät immer noch benutzen. Laut Anleitung soll man wohl 25 Seiten drucken können, bevor man den Akku nachladen muss. Ich denke, dies wird so stimmen. Und ich finde diese Leistung für solch ein kleines und mobiles Gerät durchaus in Ordnung.
Über das Gerät:
Grundsätzlich kann man sagen, der Polaroid ZIP ist echt schick: einmal wegen der kleine Größe, aber auch das Gehäuse (Kunststoff) aus schwarzem Klavierlack und die an zwei Stellen angebrachten farbigen Aufkleber tragen ihr übriges dazu bei. Auf der Oberseite des Gerätes, übrigens ist dies auch der Deckel, den man entfernen kann, um das Papier einzulegen, ist der Polaroid Schriftzug angebracht. An der Vorderseite ist der Schlitz, aus dem die Ausdrucke kommen. An der linken Seite findet man den Power Button, den man einfach etwas länger gedrückt halten muss, um den Drucker an- oder eben auszuschalten. An der hinteren Seite findet man einen kleinen Reset Knopf, eine LED (die anzeigt, ob das Gerät geladen wird) und den microUSB Anschluss.
Sonst gibt es keine Knöpfe an dem Drucker.
Die Verbindung zwischen Drucker und Smartphone funktioniert ganz einfach via Bluetooth. Habt ihr ein Android Smartphone, dann könnt ihr NFC zur Kopplung nutzen. Unter iOS sucht ihr einfach in den Einstellungen nach dem entsprechenden Eintrag im Unterbereich Bluetooth und stellt die Verbindung mit dem Drucker her. Als Smartphones für diesen Test standen mir ein iPhone 6 mit iOS 8.3 und ein Oneplus One mit Oxygen OS, also Android 5.0.2, zur Verfügung.
Wo es beim iPhone und dem Drucker überhaupt keine Probleme gab, gab es leider umso mehr Probleme beim Oneplus One und dem Polaroid ZIP. Zwar konnte ich das Oneplus One via NFC wunderbar mit dem ZIP koppeln und auch die App ließ sich ohne Probleme aus dem PlayStore herunterladen. Allerdings ist mir die App jedesmal dann abgestürzt, wenn ich einen Druckauftrag gegeben habe. Dies ist ärgerlich und ich weiß jetzt nicht, ob es an der App, am Oneplus One oder an Android 5.0.2 liegt. Vielleicht auch eine Mischung aus beidem.
Mit dem iPhone 6 und iOS ging aber alles, wie gesagt, vollkommen ohne Probleme. Wo ich gerade über das Koppeln des Gerätes gesprochen habe, möchte ich ein paar Worte über die App verlieren. Natürlich kann ich hier nur, aus den oben erwähnten Gründen, über die iOS Variante schreiben. Wer sich die Screenshots der App im AppStore anschaut (ich verlinke beide Apps natürlich in diesem Test) der wird wissen, was ich meine, wenn ich sage, dass die App überhaupt so gar nicht iOS mäßig wirkt. Sie wirkt tatsächlich eher wie eine portierte Android App. Dies ist ja eigentlich gar nicht schlimm, stört aber doch den „Freund schöner Apps“ in mir.
Die App bietet euch mehrere Mögichkeiten zu entscheiden, was ihr tun wollt. Ihr könnt einfach schnell ein Foto drucken. Ihr könnt aber auch ein Bild vorher editieren, d.h. einen Filter drüber legen oder mit merkwürdig aussehenden Schnurrbärten und anderen Dingen euer Bild „verschönern“.
Ebenso gibt es einen Secret View Modus.
The option to make edits private and only viewable using the app’s secret view mode. Secret view will print the original photo with an individual QR code that, when scanned, will reveal the final image complete with add-ons and creative effects.
Auch könnt ihr kleine Collagen erstellen und sogar Visitenkarten drucken.
Kleine Collagen trifft übrigens ein wichtiges Thema. Denn die Ausdrucke werden nur 5 x 7,5 cm groß. Um jetzt wirklich Spaß an Bildern zu haben, ist dies natürlich zu klein. Ohne Grund sind die Bilder, die man entwickeln lässt, eher mindestens 9 x 13 oder 10 x 15 groß.
Wenn nun die Qualität der Bilder wirklich ansprechend wäre, wäre dies ja aber noch zu verkraften.
Deshalb druckt er Ihre Fotos auf ZINK Fotopapier, das bei Hitzeeinwirkung einzigartige farbbildende Moleküle innerhalb der Papierschicht aktiviert.
Die Drucktechnik finde ich persönlich doch sehr faszinierend. Nur, wie erwähnt, können mich die Ergebnisse nicht überzeugen. Gelbe Blüten eines Rapsfeldes zeigten sich in Orange. Weiße Blüten zeigten sich auf dem Ausdruck im schönsten Rosa. Ich weiß nicht, ob dies am Drucker, oder an der Zink Technik liegt, aber so gehen die Bilder halt allerhöchstens in Ordnung. Halt kleine Schnappschüsse, die man sich mal schnell ausdruckt. Aber nichts, was einen dauerhaft erfreuen kann.
Fazit:
Und da wären wir beim Fazit angekommen. Der Polaroid ZIP kostet zur Zeit bei Amazon 139,99 Euro.
Das ist ein wirklich stolzer Preis für solch einen kleinen Drucker. Ist der Polaroid ZIP in meinen Augen diesen Preis wert? Leider „nein“ kann ich da nur sagen. Über die kleine Größe der Fotodrucke könnte ich ja noch hinwegsehen. Aber da die Qualität nun leider nicht wirklich überzeugt, kann ich nicht empfehlen, soviel Geld für diesen Drucker auszugeben. Auch muss man folgendes bedenken: Das Zink Papier für den Drucker ist nicht so billig; 50 Blatt kosten bei Amazon 28,99 Euro. Grob gerechnet macht das einen Preis von 0,57 Euro pro gedrucktem Bild. Und dies ist für das Ergebnis definitiv zuviel Geld.
weil ich die Honor Smartphones doch recht interessant finde, habe ich vor einiger Zeit einfach mal nach einem Testgerät angefragt. Und da wurde mir dann das Honor 4X für diesen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich jetzt noch einmal recht herzlich Danke sagen möchte.
Und wie immer folgt nun der Testbericht.
Lieferumfang:
Honor 4X
Ladekabel
Ladegerät
Schnellanleitung
Garantiekarte
Technische Daten:
GSM / HSPA / LTE
Maße: 152,9 x 77,2 x 8,7 mm
Gewicht: 165 Gramm
Dual-SIM (Micro-SIM, dual Stand-by)
5,5 Zoll IPS LCD Display, 70,6% screen-to-body ratio, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 267 ppi
Android 4.4.2 mit Emotion UI 3.0 (ein Update auf Android 5.x soll wohl folgen)
Chipset: HiSilicon Kirin 620
CPU: 64bit Octa-core 1,2 GHz Cortex-A53
GPU: Mali 450
2 GB RAM
8 GB interner Speicher (davon 3,56 GB verfügbar)
microSD Steckplatz, Speichererweiterung bis zu 32 GB
Frontkamera: 5 Megapixel, 720p
Hauptkamera: 13 Megapixel, 4208 x 3120 Pixel Auflösung, 1080p@30fps
WiFi 802.11 b/g/n
Bluetooth 4.0
nicht wechselbarer Li-Po 3000 mAh Akku
Benchmark:
Und da wären wir bei den Benchmarks angelangt.
Geekbench3 Benchmark Single-Core Score: 547
Geekbench3 Benchmark Multi-Core Score: 1555
AnTuTu Benchmark 5.7: 24824
Quadrant Standard Benchmark: 5690
Vellamo Benchmark Metal: 911
Vellamo Benchmark Multicore: 955
Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 1639
Wie man in diesem Vergleich sieht, schlägt sich das Honor 4X in so gut wie allen Benchmarks nicht so gut. Trotzdem muss ich sagen: das Gerät läuft im normalen Betrieb absolut flüssig. Es ist nicht ganz so schnell wie aktuelle Topgeräte. Wenn man sich den Preis von dem 4X allerdings ins Gedächtnis ruft, dann ist das tatsächlich noch vollkommen in Ordnung.
Akku:
Über den Akku des Honor 4X muss man eigentlich gar nicht zu viele Worte verlieren. Die 3000 mAh sprechen da ja beinahe schon für sich.
Anderthalb Tage im intensiven Betrieb stellten überhaupt kein Problem dar. Etwas mehr als zweieinhalb Tage mit einer Ladung habe ich geschafft, wenn ich mich zurückgehalten habe in der Benutzung. Das ist für ein Gerät in dieser Preisklasse wirklich nett. Es gibt auch noch einen Ultra-Energiesparmodus. In diesem sollen dann Laufzeiten von bis zu sieben Tagen oder auch mehr möglich sein. Gerprüft habe ich dies nicht.
In eben diesem Modus wird allerdings, wie auch bei anderen Herstellern, die Funktionsvielfalt drastisch reduziert. Es stehen dann im Prinzip nur Telefon und SMS zur Verfügung. Es ist aber natürlich schön, dass man diese Funktion eingebaut hat.
Kamera:
Ich muss ganz ehrlich sagen, von der Kamera bin ich eigentlich weder enttäuscht noch so wirklich begeistert. Sowohl Videos als auch Fotos haben das Problem, dass die Automatik sie definitiv zu hell macht in Teilen. Besonders bei Bildern ist da quasi ein wenig nachträgliche Bearbeitung Pflicht, wenn man jetzt nicht nur Schnappschüsse machen will. Allerdings sind die Farben klar und wirken doch recht natürlich. Ebenfalls ganz nett finde ich die in die Kamera App (die übrigens der iOS Kamera App recht ähnlich sieht) eingebauten Filter. Auch damit habe ich einige Testbilder geknipst. Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein.
Wer dagegen sich einen Eindruck von den geknipsten Bildern machen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen.
Über das Gerät:
Ja, das Honor 4X …
Es ist groß (5,5 Zoll Display), doch dabei fühlt es sich extrem leicht an. Das liegt natürlich nicht zuletzt an der Rückseite aus Kunststoff. Aluminium mag ich ja eigentlich deutlich lieber, es ist aber halt auch noch schwerer. An der Verarbeitung des Honor 4X gibt es allerdings wirklich nichts zu meckern. Der Rückdeckel sitzt gut und knackig. Da knarzt nichts und auch die Tasten wackeln nicht.
Was mir beim Rückdeckel sehr gut gefällt, ist, dass er so geriffelt ist. Das bietet nicht nur besseren Halt, als wenn das nicht so wäre; nein, es fühlt sich tatsächlich, obwohl er ja aus Kunststoff ist, so ein bisschen wie Leder an. Auf der Oberseite des Gerätes findet ihr den 3,5 mm Klinkeanschluss. Auf der Unterseite findet man den microUSB Anschluss und den Lautsprecher, der übrigens gar nicht so schlecht klingt. Auf der linken Seite findet man nichts, auf der rechten Seite sind Lautstärkewippe und Power-Knopf untergebracht. Anstatt einer Lautstärkewippe hätten mir da ja zwei einzelne Knöpfe, einer für laut und einer für leise, besser gefallen. Aber dies ist natürlich auch Geschmackssache.
Unter dem Display findet man die drei Android Knöpfe, in der Form, wie man sie von Android 5.x kennt. Das ist lustig, denn momentan ist noch Android 4.4.2 das OS, welches installiert ist. Android 5.x soll allerdings im laufenden Jahr 2015 kommen. Ich muss allerdings sagen, durch die Huawei/Honor eigene Emotion UI, gewissermaßen ein Launcher, so wie Sense bei HTC oder Touchwiz bei Samsung, vermisse ich die neue Android Version gar nicht einmal so besonders. Es sind einfach tolle Features wie z.B. Double Tap to Wake integriert. Besonders angenehm finde ich auch, dass man z.B. auf laufende Anwendungen hingewiesen wird und diese recht einfach beenden kann.
„Sinnvolle Spielereien“ wie einen Infrarot Port für die TV Fernbedienung sucht man allerdings vergebens beim Honor 4X.
Fazit:
Und da wären wir dann auch schon einmal mehr beim Fazit angelangt.
Das Honor 4X kostet zur Zeit 199,99 Euro bei Amazon. Für den Preis bekommt ihr ein wirklich patentes Android Smartphone. Das Display ist mit 5,5 Zoll wirklich groß, hat aber leider nur eine 720p Auflösung. Das ist schade, stört aber nur wirklich bei genauerem Hinsehen und wenn man hochauflösendere Displays gewohnt ist. Die Kamera ist nicht überragend aber auch nicht wirklich schlecht. Das Gerät ist recht schnell aber kein Sprinter. Apps können teilweise einfach auf die microSD ausgelagert werden.
Dies ist auch wichtig, weil an internem Speicher dem Nutzer/der Nutzerin ja nur 3,56 GB zur Verfügung stehen. Leider kann man nur microSD Karten bis 32 GB einlegen, was ich schade finde.
Das Honor 4X ist ein Dual-SIM Gerät. Diese Funktionalität findet man ja heutzutage bei namhaften Herstellern leider auch noch sehr selten. Leider ist die Telefonqualität nicht so sehr gut. Es mag natürlich auch nur an diesem einen Testgerät gelegen haben. Aber ich habe auf dem Honor 4X meine Gesprächspartner mit einem lauten Hall gehört und mir wurde gesagt, dass ich teilweise so geklungen habe, als wenn ich durch Wasser gesprochen habe.
Das Honor 4X macht definitiv vieles richtig, besonders für den Preis. Allerdings macht es nichts so ganz richtig perfekt (die Akkulaufzeit bildet da eine Ausnahme). Somit würde ich einfach einmal folgendes sagen. Für Leute, die das erste Smartphone haben möchten, für Leute die ein Zweitgerät möchten und/oder für welche, die auf die Dual-SIM Funktionalität angewiesen sind, für all jene würde ich das Honor 4X empfehlen. Als Hauptgerät würde ich es persönlich aber nicht haben wollen. Allerdings hielt ich mich die letzten Jahre mit meinen Smartphones doch auch eher in der Oberklasse auf.
dass ich Windows Phone Fan bin, das muss ich ja eigentlich gar nicht mehr erwähnen ;). Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mir nach dem Lumia 830 (meinen Test findet ihr hier) nun auch das Lumia 640 Dual SIM für einen Test zur Verfügung gestellt wurde. Danke noch einmal dafür an dieser Stelle.
Und ob ich vom 640 genauso begeistert bin wie vom 830, das könnt ihr im folgenden Test nachlesen.
Lieferumfang:
Lumia 640 Dual SIM
Kurzinformationen
3 Monate BILDplus Gutschein
Ladegerät
Akku
Technische Daten:
GSM / HSPA
Maße: 141,3 x 72,2 x 8,8 mm
Gewicht: 145 Gramm
Dual SIM (Micro-SIM, dual stand-by)
5,0 Zoll IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 67,6% screen-to-body ratio, 294 ppi
Corning Gorilla Glass 3 – ClearBlack display
Microsoft Windows Phone 8.1 with Lumia Denim (Windows 10 für Phone soll kommen)
Wie meistens habe ich unter Windows Phone nur einen Benchmark laufen gehabt. Im AnTuTu Benchmark in der Version v0.8.0 beta kam es zu einem Ergebnis von 11904 Punkten. Wirklich wenig so im Vergleich zu aktuellen Android Flaggschiffen. Aber wie eigentlich insgesamt für mich, ein Benchmark sagt halt nicht alles. Gedenksekunden findet man so gut wie gar nicht beim Lumia 640. Im normalen Betrieb rennt es sowieso. Aber auch einer kleinen Partie Asphalt 8: Airborne steht nichts im Wege.
Akku:
Kommen wir zu dem Akku des Lumia 640. Dieser ist auf dem Papier mit seinen 2500 mAh nicht zu groß für ein 5 Zoll Gerät. Schließlich ist ja das Diplay dann doch immer noch der Hauptverbraucher, was den Strom anbelangt.
Ich hatte das Lumia 640 eine Weile als meinen Daily Driver in meiner Tasche, allerdings nur mit einer eingelegten SIM Karte. In dieser Konfiguration erwies es sich als wenig problematisch, zwei Tage ohne weitere Aufladung gut zu überstehen. Wahrscheinlich wäre auch noch ein halber Tag mehr drin gewesen. Aber da geht man dann doch lieber auf Nummer sicher und steckt das Smartphone in den Strom. Und diese Laufzeit zeigt einfach wieder, wie toll Windows Phone an die Hardware angepasst ist und es zeigt ebenfalls, dass da wenn nicht Voodoo, dann aber doch wenigstens Rocket Science am Werk sein muss ;).
Kamera:
Bevor ich zum Ergebnis meines Kamera-Tests komme, muss ich einfach eines vorweg schicken. Auch wenn ich hier etwas kritisiere, dann ist das Kritik auf wirklich hohem Niveau. Schließlich muss man immer im Auge behalten, dass das Lumia 640 „nur“ 149,95 Euro kostet, also vom Preis her doch eher im Low-End Bereich angesiedelt ist. Dafür kann es aber für mich doch in der höheren Mittelklasse, wenn nicht sogar im unteren High-End-Bereich mitspielen.
Das Testvideo, welches ich gedreht habe, weiß mir durchaus zu gefallen. Zwar wurden helle Flächen schnell zu hell und man muss aufpassen, dass man das Smartphone ruhig hält und nicht verwackelt. Aber der Gesamteindruck des Videos ist dann doch besser, als ich es von einem Smartphone für diesen Preis erwartet habe. Natürlich binde ich das Testvideo am Ende von diesem Test wieder ein.
Auch im Hinblick auf die Qualität der Fotos hat mich das Lumia 640 wirklich überrascht. Die Bilder der 8 Megapixel Kamera sind definitiv zu mehr gut, als sie nur bei Facebook, Instagram oder über WhatsApp zu teilen. Zwar ist mir teilweise ein leichter Blaustich aufgefallen, und auch die Farben sind nicht ganz so knackig und scharf wie bei Bildern eines iPhones; aber erstens kann man z.B. gegen den Blaustich ganz gut mit den manuellen Einstellungen oder dem Modus Optimale Aufnahme angehen und zweitens darf man, wie weiter oben erwähnt, einfach auch den Preisunterschied nicht vergessen.
Wo ich eben den Modus Optimale Aufnahme erwähnt habe, möchte ich darauf an dieser Stelle noch mehr eingehen. Die Lumia Camera App bietet jedem Benutzer an, wirklich leicht Parameter wie ISO Wert, Belichtungszeit und Weißabgleich zu ändern. Aber auch das manuelle Fokussieren, hilfreich z.B. bei Makro Aufnahmen, ist absolut einfach und sehr intuitiv gelöst. Habt ihr die Kamera App gestartet, dann zieht ihr den Auslösebutton nach links, worauf sich Ringe öffnen, wo ihr mit einem Schieber die eben genannten Änderungen durchführen könnt. Wollt ihr die Ringe schließen, bewegt ihr den Button nach rechts bzw. erst nach links und dann nach rechts, um alles wieder auf die Automatik zu stellen. Wer nun keine Lust hat, manuelle Anpassungen durchzuführen, der sollte statt der „normalen“ Automatik wirklich den Modus Optimale Aufnahme nutzen. Hier habt ihr dann z.B. die Möglichkeit, nachträglich den benutzten Blitz wieder zu entfernen oder aber auch die Intensität des HDR Effekts einzustellen. Auch dies funktioniert einfach und intuitiv, indem man das gewünschte Bild in der Gallerie Ansicht aus der Kamera App öffnet. Ein Bearbeiten der Optimale Aufnahme Bilder ist leider nur dort möglich und funktioniert nicht, wenn ihr das Bild direkt in der Gallerie App öffnet. Ebenso gefällt mir die Living Image Funktion gut. Habt ihr diese aktiviert, dann wird zu jedem Bild ein bisschen Video aufgenommen. Ihr habt also im Prinzip bewegte Bilder, die ihr in der Gallerie Ansicht, die ihr über die Lumia Kamera App erreicht, anschauen könnt. Ebenso funktioniert dies auch über die Lumia Storyteller App. Das ist ein wirklich netter Effekt. Wo ich jetzt schon auf ein paar Kamera Apps eingegangen bin, möchte ich insgesamt auf das „Lumia Windows Phone Kamera Apps Desaster“ eingehen. Wieso nenne ich das Thema so? Nun, ganz einfach. Es gibt einmal die „normale“ Lumia Kamera App, mit der ihr Fotos knipst und Videos aufnehmt. Dann gibt es extra Apps für Selfies, für Panorama Aufnahmen und immer so weiter. Ich würde mir einerseits wirklich wünschen, dass mehr der Funktionen direkt in die Lumia Kamera App integriert werden. Andererseits hat es natürlich auch einen Vorteil, dass alles so getrennt ist. So kann sich jeder einfach die Apps installieren, die er oder sie benötigt. Die Lumia Kamera App bleibt so einfach clean und schlank.
Einen dedizierten Hardware Kamera Knopf hat das Lumia 640 leider nicht. Dies hätte ich noch ganz nett gefunden, ein Muss ist es natürlich nicht.
Und wer nun nach diesem langen Text noch Lust hat, sich ein eigenes Bild von der Fotoqualität des Lumia 640 zu machen, der möge nun einfach diesem Link zu flickr folgen.
Über das Gerät:
Das Lumia 640 läuft momentan mit Windows Phone 8.1 mit Lumia Denim. Wie oben bereits erwähnt, soll auch die Windows 10 Version auf das Lumia 640 kommen. Das ist natürlich eine feine Sache und erinnert daran, dass Windows Phone und iOS eigentlich zeigen, wie das mit den Updates so gehen sollte (Android, hust hust).
Die gesamte Rückseite des Lumia 640 besteht aus Polycarbonat. Das Gerät an sich wirkt aber wirklich nicht billig. Es knarzt nichts, es wackelt nichts. So sieht gute Verarbeitung aus. Den Akku könnt ihr auswechseln. Ebenso kann man unter der Rückseite, die sich übrigens leicht abnehmen lässt, die SIM Karten wechseln und auch die microSD Karte einschieben. Auf der rechten Seite des Gerätes befindet sich die Lautstärke Wippe und der Power Button, die beide sehr gut bedienbar sind. Auf der linken Seite findet man nichts. Unten gibt es dann noch den microUSB Anschluss, oben den 3,5mm Klinke Anschluss. Was ein großer Pluspunkt ist, das Lumia 640 besitzt ebenfalls den Glance Screen. Diese Funktion würde mir ja z.B. beim Lumia 930 fehlen. Insgesamt kann man festhalten, dass das Lumia 640 die alltäglichen Aufgaben eines Smartphones wirklich gut bewerkstelligt. Windows Phone ist einfach auch auf schwächerer Hardware wirklich schnell.
Ein Kritikpunkt ist der interne Speicher des Lumia 640. 3,64 GB sind für den Benutzer / die Benutzerin verfügbar. Unter Windows Phone ist es nun so, dass ihr nicht nur Musik, Bilder und Videos auf microSD Karte speichern könnt, sondern auch das Auslagern von Apps funktioniert in 99% aller Fälle. Wenn ihr nun noch eine Class 10 Karte nutzt, macht dies den geringen internen Speicher im Prinzip wieder wett. Allerdings könnt ihr die Karten der HERE Maps App, die ihr ja herunterladen könnt, um die Navigation dann auf Offline zu nutzen, nicht auf der microSD Karte speichern. So kann der interne Speicher doch noch knapper werden, wenn man bedenkt, dass alle Deutschland Karten z.B. mehr als 1 GB Speicher verbrauchen. Ich hoffe für Windows 10 in diesem Fall ernsthaft auf eine Nachbesserung.
Fazit:
Und da wären wir beim Fazit angekommen. Das Lumia 640 kostet bei Amazon 149,95 Euro.
Das ist ein geringer Preis für ein Smartphone, wenn man bedenkt, dass einmal ein 3 Monate BILDplus Gutschein dabei ist (ich glaube im Wert von ca 15 Euro) und einmal ein Office365 Abo für ein Jahr, jedenfalls wenn ihr das Lumia 640 bis zum 30.06.2015 kauft. Dieser Office365 Gutschein hat einen Wert von 69 Euro. Den Office365 Gutschein müsst ihr über die Office 365 Geschenk-App einlösen. Wie dies klappt, das habe ich nicht getestet, war ja schließlich nur ein Testgerät.
Kommen wir nun zu der Frage, ob das Lumia 640 ein Gerät ist, welches sich lohnt. Diese Frage kann ich ganz klar mit Ja beantworten. Wenn man einmal überschlägt und ein wenig grob rechnet, dann kostet das Lumia 640 abzüglich aller Gutscheine momentan 65 Euro. Dafür dürfte es ein absolutes No-Brainer sein. Aber auch wenn ihr diese Rechnung nicht aufstellt, sondern euch überlegt, für die wirklichen 149,95 Euro das Lumia 640 zu kaufen, könnt ihr definitiv nichts verkehrt machen. Sei es, dass ihr auf Windows Phone umsteigen wollt, ein Zweitgerät sucht, oder einfach einen Blick über den Tellerrand wagen wollt, mit dem Lumia 640 macht ihr nichts verkehrt. Ihr bekommt ein schnelles Smartphone mit toller Verarbeitung, einem guten Display und einer klasse Kamera. Und das Gerät macht alle Arbeiten so, wie man es sich wünscht. Was ich allerdings schade finde ist, dass kein microUSB Kabel plus USB Kabel zum Aufladen dabeiliegt, sondern solch ein festes Ladegerät, wie man es aus den alten Handyzeiten kennt. Dies ist schade, denn es passt in meinen Augen nicht mehr in die Smartphone Zeit.
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