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[OMT] Google Notizen App für iOS veröffentlicht

Guten Abend,

na das ist ja eine kleine Überraschung am Abend. Google hat die Google Notizen App für iOS veröffentlicht. Ist eine Universal App, könnt ihr also auf dem iPhone und/oder dem iPad nutzen. Vorausgesetzt für die App wird iOS 8 oder neuer. Früher war der Dienst unter Google Keep bekannt.
Habe ich manchmal ganz gerne unter Android genutzt, es dann aber wieder gelassen, weil es eben keine iOS App gab. Die Notizen synchronisieren sich über alle fast alle Plattformen ganz einfach über das eigene Google Konto. Schade ist natürlich, dass es keine Google Apps für Windows Phone gibt. Wollt ihr also etwas für alle Plattformen, dann kommt ihr eigentlich nicht an Evernote vorbei. Oder lebt ihr nur in der Apple Welt? Dann reicht euch ja vielleicht auch die Apple eigene Notizen App. So oder so, schön ist es auf jeden Fall, dass es jetzt die Google Notizen Ap unter iOS gibt.

Google Keep – Notizen & Listen
Google Keep – Notizen & Listen
Entwickler: Google
Preis: Kostenlos

[OMT] Dell XPS 13 Ultrabook Test

Dell XPS 13 Ultrabook

Da kam ja vor einiger Zeit ein nettes Testgerät „zu mir geflogen“, nämlich das Dell XPS 13 2015 in beinahe der besten Konfiguration. Wie sich das Gerät für mich geschlagen hat, dies könnt ihr im nachfolgenden Test lesen. Eines kann ich aber schon vorweg nehmen: Ich hätte von der Hardware her keinerlei Probleme das XPS 13 gegen mein MacBook einzutauschen. Und ja, es fällt schwer, das schöne Gerät zurückzusenden ;).

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Lieferumfang:

  • Dell XPS 13
  • Ladegerät
  • Anleitungen

Technische Daten:

  • Prozessor: Intel Core i7-5500U der 5. Generation (bis zu 3 GHz, 4 MB)
  • Betriebssystem: Windows 8.1 (64 Bit), Windows 10 Update Garantie
  • Bildschirm: UltraSharp InfinityEdge Touch-Display, 13,3 Zoll, QHD+, 3200 x 1800 Pixel Auflösung
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM, DDR3L-RS-Speicher, 1.600 MHz, Dual-Channel (integriert)
  • 256-GB-Solid-State-Festplatte (SSD)
  • Intel HD-Grafik 5500
  • Chiclet-Tastatur in voller Größe mit Hintergrundbeleuchtung, Tastenhub von 1,3 mm, QWERTZ-Layout
  • Dell Wireless 1560 + Bluetooth 4.0 (802.11ac, 2 x 2, Dualband, 2,4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.0)
  • Basis: Dino 13
  • Höhe: 9 – 15 mm
  • Breite: 304 mm
  • Tiefe: 200 mm
  • Gewicht: 1,26 kg mit Touch-Funktion
  • Bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit
  • Ports: USB 3.0 mit PowerShare (2), Mini DisplayPort (1), SD-Kartenleser (1), Headset-Buchse (1), Schloss der Marke Noble (1)
  • Gehäuse: CNC-gefrästes Aluminium, Randloses Corning Gorilla Glass NBT, QHD+ – Auflösung, Handauflage aus Kohlefaserverbundstoff mit Soft-Touch-Lackierung

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Akku:

Dell gibt für den Akku eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden an. Ich habe nun keine genauen Messungen der Laufzeit durchgeführt. Aber im Mischbetrieb, Word, Internet, Mail und so etwas kam ich ohne Probleme über zwei bis drei Tage, bevor ich das XPS 13 neu aufladen musste. Dies funktioniert übrigens mit einem kleinen, schicken Ladegerät. Leider wurde aber kein Magnetladekabel, wie man es von Apple her kennt, eingebaut.

Während meines Tests war der Bildschirm nie über sehr lange Zeit hintereinander an. Insgesamt aber bin ich äußerst zufrieden mit dem Akku. Meine Erwartungen wurden erfüllt.

Display & Sound:

An der linken und rechten Seite des Gerätes sind kleine Lautsprecher untergebracht. Diese haben für die Größe einen wirklich netten Sound. So steht einer Runde Spotify oder auch dem Anschauen von Videos nichts im Wege.

Das Display in meinem Testgerät hatte eine QHD+ Auflösung, also 3200 x 1800 Pixel Auflösung. Dazu ist das Display ein Touchscreen. Mit 1080p Auflösung gibt es das XPS 13 allerdings auch ohne Touchscreen zu kaufen. Und dies würde ich vielleicht sogar empfehlen. Es ist ganz nett, einen Touchscreen zu haben, und ich habe mich da erstaunlich schnell dran gewöhnt. Aber ich erinnere mich -ich glaube- an eine Aussage von Steve Jobs, dass eigentlich keiner vor seinem Notebook sitzen und auf das Display touchen möchte. Und jedenfalls für den längeren Betrieb trifft dies auf mich zu. Da wird mir beinahe die Hand lahm ;). Sehr toll ist aber die QHD+ Auflösung.

Man wird tatsächlich verdorben, wenn man einmal so ein klasse Display vor seinen Augen hatte. Ab jetzt kommt mir mein MacBook Display doch echt alt vor :).

Benutzung & Haptik:

Das Dell XPS 13 ist ein wirklich interessantes Gerät. Ein 13 Zoll Gerät im Gewand eines 12 oder vielleicht sogar 11 Zoll Gerätes. Bewerkstelligt wird dies unter anderem durch das fast ganz randlose Display. Das sieht nicht nur schick aus, es spart auch Platz. Und bei meinem Testgerät, welches ja über einen Touchscreen verfügt, erleichtert das randlose Display auch die Benutzung des Touchscreens.

Die Tastatur des XPS 13 hat einzeln abgetrennte Tasten, wie man es von Apple her kennt und ebenso eine Hintergrundbeleuchtung. Das gefällt mir schon einmal sehr gut :). Was mir weniger gut gefiel, war der geringe Tastenhub. Ich drücke tatsächlich die Tasten lieber mehr ein. Hier bei dem XPS 13 war ich mir manchmal gar nicht ganz sicher, ob denn eine Eingabe erkannt wurde. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, weil die Tastatur an sich sehr gut funktioniert. Ebenso hatte ich ein kleines Problem mit dem Touchpad. Ich weiß nicht, ob dies nur mein Testgerät betrifft oder alle XPS 13, aber tatsächlich funktionierte das Touchpad nicht immer so ganz zuverlässig, besonders beim Scrollen mit zwei Fingern. Da bin ich dann doch eher auf den Touchscreen umgestiegen, weil das tatsächlich besser funktionierte.

Ausgeliefert wurde das Dell XPS 13 mit installiertem Windows 8.1. Während des Testzeitraumes wurde Windows 10 installiert. Man kann nur sagen, das XPS 13 rennt. Ruckler, Gedenksekunden, all dies kenne ich von Windows, habe ich hier aber nie bemerkt. So macht Windows tatsächlich großen Spaß.

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Das Gehäuse des Dell XPS 13 ist außen aus Aluminium. Die Handauflage neben dem Touchpad ist aus Kohlefaserverbundstoff. Das sorgt zwar auf den ersten Blick für ein nicht ganz so elegantes Erscheinungsbild innen, wie es das Gerät außen aufweist, aber auf den zweiten Blick erweist es sich als die richtige Entscheidung. Ich hatte lieber dies als Handauflage, als das Aluminium bei meinem MacBook.

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Die Verarbeitungsqualität des XPS 13 ist über jede Zweifel erhaben. Da sitzt alles bündig und nichts wackelt. Einen kleinen weiteren Kritikpunkt habe ich aber dann doch noch. Um den Deckel des XPS 13 aufzuklappen, braucht man immer beide Hände.
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Erstens gibt es leider keine kleine Einbuchtung, was diesen Vorgang erleichtern könnte, und zweitens ist das Gerät so leicht, dass man das ganze Gerät anhebt, wenn man nur eine Hand benutzt.

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Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das Dell XPS 13 kostet in der Konfiguration, die mein Testgerät hatte, bei Amazon momentan 1499,00 Euro. Und dies ist auch der Grund, der es mir schwer macht, ein Fazit zu verfassen.

Das Geld ist ein verdammt stolzer Preis. Dafür kriegt man allerdings auch ein verdammt schönes Gerät. Die Vorteile, wie auch einige kleine Kritikpunkte, habe ich oben im Test erwähnt. Will man denn so viel Geld ausgeben, nur damit man ein Ultrabook hat und kein Laptop? Das kann sich wohl jeder nur selbst beantworten.

Ich kann nur sagen: dies ist das erste Gerät, worauf mir Windows wirklich Spaß macht. Und es ist das erste Gerät, in dem ich eine ernsthafte und tolle Konkurrenz zu Apple Geräten sehe.

[OMT] LG G4 Test

LG-G4

Moin Moin,

da habe ich mich aber gefreut. Nachdem LG mir ja bereits das G2 (LG G2 oaad Test) und das G3 (LG G3 oaad Test) für einen Test zur Verfügung gestellt hatte, wurde mir nun neulich das G4 ebenfalls für einen Test zur Verfügung gestellt. Gefreut habe ich mich deshalb so sehr, weil das Gerät bis jetzt mit das Highlight Smartphone des Jahres 2015 ist.

Leider hatte mein Testgerät nicht die Lederrückseite, die ich schon gerne einmal angefasst hätte. Aber auch die Kunststoffrückseite fasst sich gut an. Und im Endeffekt wäre dies für mich auch nicht so wichtig. Ein Smartphone wandert bei mir sowieso grundsätzlich in eine Ledertasche, jedenfalls wenn es mein eigenes ist. Und wie sich das G4 von LG denn nun so in meinen Augen geschlagen hat, das könnt ihr jetzt in den nachfolgenden Zeilen lesen.

Lieferumfang:

  • LG G4
  • USB-Kabel
  • Netzteil
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • zusätzliches Plastik-Backcover (nur bei der Ledercover Variante)

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 148,9 x 76,1 x 6,3 – 9,8 mm
  • Gewicht: 155 Gramm
  • Micro-SIM
  • 5,5 Zoll IPS LCD Display, 72,5 screen-to-body ratio, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, Corning Gorilla Glass 3, 538 ppi
  • Android OS 5.1 mit der LG Oberfläche LG Optimus UX 4.0 UI
  • Chipset: Qualcomm MSM8992 Snapdragon 808
  • CPU: Quad-core 1,44 GHz Cortex-A53 & dual-core 1,82 GHz Cortex-A57
  • GPU: Adreno 418
  • 3 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher (21,93 GB stehen zur Verfügung)
  • microSD Slot, Speicher erweiterbar bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p@30fps Video
  • Hauptkamera: 16 Megapixel, 1/2.6“ Sensor Größe, f/1.8 Blende, 5312 x 2988 Pixel Auflösung, Laser Autofokus, OIS, 2160p@30fps Video & 1080p@60fps Video
  • Bluetooth 4.1
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • wechselbarer 3000 mAh Akku
  • SAR EU: 0.62 W/kg (head)

Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmark Ergebnissen:

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 49142
  • Quadrant Standard Benchmark: 25786
  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 76924
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1113
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3524
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 3975
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2372
  • Vellamo Benchmark Metal: 2260

Akku:

Ein 3000 mAh Akku ist in einem Smartphone noch immer etwas Tolles. Allerdings würde ich mir in einem Nachfolgemodell des LG G4 tatsächlich wünschen, dass der Akku in der Kapazität einen Sprung nach oben macht.

Ich kam super über einen Tag. Wenn ich mich etwas zurückgehalten habe, war auch eine Laufzeit von zwei Tagen drin. Allerdings ist die Akkulaufzeit einfach nicht mehr so überwältigend, wie sie damals beim G2 gewesen ist. Bei den immer hochauflösenderen Displays müssen einfach stärkere Akkus her.

Kamera:

Und wir kommen zum Schmuckstück des LG G4: der Kamera. Eine Blende von 1.8, ein manueller Modus in der Kamera App, fotografieren in RAW – da könnte man ja beinahe sagen „Herz, was will man denn mehr“.

Einfallen würde mir da z.B. noch das manuelle Einstellen der Blende oder tatsächlich einmal ein, wenn auch kleiner, optischer Zoom. Im speziellen Fall des G4 würde ich mir aber schon ein immer gut funktionierenden automatischen Weißabgleich wünschen. Leider kam es immer mal wieder vor, dass z.B. der Himmel auf einem Testbild komplett überbelichtet war. Dem kann man natürlich im manuellen Modus entgegenwirken. Allerdings sollte meiner Meinung nach auch die Automatik, gerade in einem Smartphone, immer perfekt funktionieren. Was dagegen wirklich gut funktioniert, sind Nachtbilder. Da arbeitet die 1.8 Blende einfach schön zusammen mit der Möglichkeit von Langzeitbelichtung. Das klappt super und bei den Testbildern findet ihr auch zwei Bilder vom Nachthimmel.

Was den Laser Autofokus angeht, wusste dieser mich aber nicht so zu begeistern, wie er es vielleicht soll :). Er funktioniert definitiv einwandfrei. Aber ich habe jetzt nicht gemerkt, dass er z.B. schneller fokussiert.

Testvideos, auch eines mit Zeitlupe (wo die Qualität leider nicht so überzeugt), binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer nun mag und sich einen eigenen Eindruck von der Fotoqualität des LG G4 machen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr, wo ich wie immer Testbilder in voller Auflösung hochgeladen habe.

Über das Gerät:

Betriebssystem:

Das LG G4 hat natürlich Android als Betriebssystem und zwar in der Version 5.1. Darüber hat LG seine eigene UI in der Version 4.0 gelegt

Manche Leute mag das stören, mich nicht. Ich muss sogar sagen, dass mir die LG Oberfläche mit am besten gefällt von allen Hersteller Oberflächen. Eine schöne Sache ist zum Beispiel, dass im Kalender Icon das Datum angezeigt wird. Kenne ich so von iOS und gefällt mir einfach gut. Ebenfalls kann man zum Beispiel auch Icons von Apps ändern, ohne auf einen anderen Launcher umsteigen zu müssen.

Insgesamt muss man sagen, Android mit der LG UI rennt einfach auf dem G4, so dass es eine wahre Freude ist.

Features:

Wie so häufig hat LG einige tolle Features in sein Smartphone eingebaut. Zum Beispiel wurde wieder ein Infrarot Sender eingebaut, sodass ihr das G4 z.B. wieder als TV Fernbedienung benutzen könnt. Ebenfalls wurde das „Doube-Tap to wake oder auch Sleep“ Feature eingebaut.

Auch gibt es die Möglichkeit eines Schnellstarts für die Kamera. Drückt ihr zweimal schnell auf den Rear-Key für Lautstärke leiser, öffnet sich die Kamera. Das geht so gefühlt sogar noch schneller als es z.B. beim iPhone möglich ist. Ebenfalls ist das Smart Bulletin integriert. Swiped ihr vom Homescreen nach links, so wie man es auch vom Google Now Launcher kennt, öffnet sich nicht Google Now, sondern eine Übersicht über den Schrittzähler, Kalendereinträge und z.B. auch die Möglichkeit, auf die Fernbedienung zuzugreifen. Eine klasse Sache, wie ich finde.

Nicht ganz so klasse ist der LG eigene Sprachassistent bzw. die -assistentin. Die meisten Anfragen wurden mit „Das habe ich nicht verstanden“ quittiert. Da empfiehlt es sich doch, wenn überhaupt benötigt, eher Google Now zu nutzen.

Display:

Das Display des LG G4 ist eine Wucht. Nicht nur, dass es unglaublich hell und leuchtstark ist, es fasst sich auch gut an und hat eine klasse Auflösung. Ob man diese in einem Smartphone braucht, ist natürlich die Frage. Aber schön ist es ja doch :).

Ich weiß nicht, ob es ein Bug oder ein Feature ist. Aber mir ist aufgefallen, dass bei jedem Neustart des Smartphones die Helligkeit auf 100% steht und die automatische Helligkeitseinstellung deaktiviert wird. Vielleicht ist dies ein Feature. Falls ja, dann stört es aber ;).

Gehäuse & Haptik:

Und es folgen noch ein paar Worte über das Gerät an sich. Auf der Unterseite des Gerätes findet ihr den 3,5 mm Klinkeanschluss und den microUSB Anschluss. Auf der Rückseite gibt es die Kamera und die Rear-Keys, sprich Powerbutton und Wippe, mit der man z.B. die Lautstärke einstellt. Auf der Oberseite gibt es den Infrarot Sender.

Ich selbst hatte das Gerät mit der Plastik Rückseite zum Testen. Das Material fühlt sich gut an, obwohl ich wohl schon gerne die Leder Rückseite getestet hätte. Bei dem Gerät mit der Leder Rückseite liegt wohl immer auch eine Plastik Rückseite bei. Das ist natürlich eine feine Sache, so kann man dann beides haben :).

Insgesamt muss ich sagen, fasst sich das G4 unglaublich gut an. Es ist leicht gecurved. Allerdings bei weitem nicht so stark wie beim G Flex 2. Das finde ich allerdings auch gut so. Trotzdem mag ich es gerne, wenn man nicht ein ganz gerades Smartphone in der Hand hat. Das kann ja schließlich jeder ;). Auch am Gehäuse ist nichts auszusetzen. Da wackelt nichts und knarzt nichts.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Nur mit der Plastik Rückseite kostet das LG G4 momentan bei Amazon 499,40 Euro. Mit der braunen Leder Rückseite, wo ja auch eine Plastik Rückseite, wie oben erwähnt, beiliegt, kostet das G4 bei Amazon allerdings nur 509,00 Euro. Diesen kleinen Aufpreis würde ich, glaube ich, gerne bezahlen, um dann halt gleich zwei Rückseiten zu besitzen.

Einiges habe ich schon über das G4 geschrieben. Fassen wir doch noch mal zusammen:

  • klasse Kamera
  • tolles Arbeitstempo
  • tolles Display
  • Akku in Ordnung
  • klasse Verarbeitung

Der interne Speicher beim G4 ist übrigens 32 GB groß. Nach allen Updates blieben mir 21,93 GB übrig. Das hätte meiner Meinung nach gerne mehr sein können. Allerdings wird es wohl für Apps reichen, denn für die meisten anderen Dinge kann man ja eine microSD Karte einschieben. Und das würde ich doch sehr empfehlen. Denn mit dem G4 wollt ihr viele Fotos machen. Und wenn ihr dann noch 4K Videos aufnehmt, dann könnte es ansonsten mit dem internen Speicher schnell knapp werden.

Wollt ihr also ein High End Smartphone mit toller Kamera, tollem Tempo, tollem Display und toller Verarbeitung, dann könnt ihr wirklich beim G4 von LG zuschlagen, ohne etwas falsch zu machen.

Ich selbst muss sogar sagen, dass das LG G4 tatsächlich das erste Smartphone mit Android ist, wo ich mir vorstellen könnte, ab sofort dieses anstatt meines iPhones zu nutzen. Was ich mir aber in einem Nachfolgegerät wünschen würde, wäre ein Fingerabdruck Scanner. Wer einmal ein iPhone oder ein anderes Gerät hatte und sein Smartphone oder auch besonders Apps wie 1Password mit seinem Fingerabdruck entsperren kann, der (auf jeden Fall ich) mag einfach nicht mehr darauf verzichten. Und ich lege noch einen drauf und sage: für mich ist das G4, trotz einiger Dinge, die man noch verbessern könnte/sollte, das Android Flaggschiff im Jahre 2015.

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[OMT] Garmin Vivosmart Test

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Moin Moin,

und wir kommen mal wieder zum Test eines Fitnesstrackers. Eines simplen Trackers? Nein, nicht ganz. Das Vivosmart, welches mir freundlicherweise von Garmin für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde, zeigt auch Anleihen einer Smartwatch.

Da ich dieses Mal für diesen Test ein kleines Video aufgenommen habe (ein nicht ganz perfektes Video, was ich bitte zu entschuldigen), wird der schriftliche Teil ein wenig kürzer. Nun aber beginnen wir :).

Lieferumfang:

  • Garmin Vivosmart
  • Daten-/Ladeklemme
  • vivokeeper
  • Dokumentation

Technische Daten:

  • Armbandgrößen: 127 bis 172 mm (klein) / 155 bis 221 mm (groß)
  • Anzeigegröße: 3,44 x 0,35 cm
  • Anzeigeauflösung: 128 x 16 Pixel
  • beleuchtetes OLED-Display
  • Touchscreen
  • Gewicht: 19 Gramm (groß) / 18,7 Gramm (klein) / 1,4 Gramm (vivokeeper)
  • Lithium-Akku (integriert), bis zu sieben Tage Laufzeit
  • Wasserdicht bis 5 ATM

Akku:

Einen genauen mAh Wert des Akkus vom Garmin Vivosmart habe ich nicht gefunden…trotz Google und Co.

Angegeben wird die Laufzeit mit sieben Tagen. Dies habe ich nicht erreicht. Aber bei aktivierten Notifications waren fünf Tage auf jeden Fall drin. Für ein Gerät mit Touchscreen kann man da doch nicht meckern, finde ich jedenfalls.

Kamera:

Moment mal, Kamera und Fitnesstracker? Kann das sein? Hat das Vivosmart etwa eine eingebaute Kamera?

Nein, hat es natürlich nicht. Allerdings kann man mit dem Armband die VIRB Kamera von Garmin steuern. Dies habe ich nicht testen können, aber es gehört doch erwähnt.

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Fazit:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angekommen. Die Rubrik Über das Gerät: sparen wir uns heute einmal. Eine kleine Vorstellung und Erwähnung von Funktionen findet ihr ja in dem Video, welches ich an passender Stelle hier in diesem Test einbinden werde.

Bei Garmin direkt kostet das blaue Vivosmart in der großen Variante momentan 149,00 Euro. Genau die gleiche Variante findet ihr bei Amazon schon zu einem Preis von 122,89 Euro.

Ist das Garmin Vivosmart denn seinen Preis wert? Dies versuche ich hier im Fazit noch einmal kurz zu klären.

Wer sich für das Vivosmart interessiert, der wird wahrscheinlich bewusst dieses Gerät wählen, eventuell z.B. wegen der integrierten Smartwatch-Funktionalität. Bei Anrufen werden nicht nur Anruferinformationen angezeigt, auch eMail Notifications, oder auch SMS, Messenger, etc., eigentlich alle Benachrichtigungen, die ihr aktiviert habt, werden auf dem zweizeiligen Display angezeigt. Am Anfang hielt ich das eher für eine Spielerei. Wer nun aber z.B. lieber das schlanke Vivosmart anstelle einer doch größeren Pebble nutzen möchte, der bekommt halt so zwar nicht die komplette Funktionalität einer Smartwatch, aber eben doch Benachrichtigungen. Bei eMails z.B. werden der Absender und die Betreffzeile angezeigt. Das ist nicht sehr viel. Aber andererseits möchte man auf so einem kleinen Display eh keinen langen Text lesen. Und zweitens reicht dies ja durchaus aus, um zu entscheiden, ob man das Smartphone nun zur Hand nimmt oder eben nicht.

Das Display überhaupt hat mir Spaß gemacht. Es ist zwar klein, aber gut beleuchtet. Die Informationen werden klar dargestellt und die Bedienung über den Touchscreen funktioniert so gut wie immer einwandfrei und ohne Probleme. Interessant finde ich die Tatsache, dass man über ANT+ und Bluetooth Smart z.B. Zubehör wie einen Herzfrequenz-Brustgurt mit dem Armband koppeln kann.

Kommen wir noch zu einigen Worten über die „Schrittzählerei“ mit dem Vivosmart von Garmin. Als Vergleichsgeräte habe ich unter anderem das Fitbit Charge HR, das Fitbit One, das UP24 von Jawbone, das iPhone 6 und auch das MiBand von Xiaomi genommen. Wo sich diese Armbänder (ja, das iPhone ist kein Armband ;), sondern nutzt seinen Co-Prozessor) im Grunde genommen bei der Schrittanzahl sehr ähneln, gab mir da das Vivosmart doch ein deutlich anderes Ergebnis. Bei jeder Strecke maß das Vivosmart mehr gelaufene Kilometer, aber dafür bis zu 2100 weniger Schritte als die anderen Tracker.

Ich kann nun nicht sagen, ob die anderen Tracker zu viel messen, oder das Vivosmart zu wenig. Auf jeden Fall ist das Ergebnis doch eines mit deutlichen Abweichungen. Wobei, wenn man nun nur das Vivosmart nutzt und es nicht mit anderen Trackern vergleicht, fällt es natürlich auch gar nicht auf. Mit einem Tracker sieht man natürlich trotzdem die Unterschiede.

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Hier noch zwei Negativpunkte:

  • die Ladeklammer (groß und hinderlich – wieso kein microUSB Port?)
  • die Auswertung der Schlafdaten (eigentlich wird nur die Schlafdauer angezeigt; keine wirklich gute Unterscheidung der Schlafphasen, da führt z.B. Fitbit)

Und wir kommen zur letzten Frage: Soll ich mir denn nun das Garmin Vivosmart kaufen?

Nun, wer einen schlanken, angenehm zu tragenden und schicken Fitness Tracker sucht, der auch noch einige Smartwatch- Funktionalitäten mitbringt, der kann hier unbesorgt zugreifen, finde ich. Wer aber z.B. integrierte Herzfrequenz-Messung sucht, oder wer sich an den von mir genannten Negativpunkten stört, der sollte vielleicht auch einen Blick auf die Konkurrenz werfen.

Und ganz zum Schluss noch ein eindeutiger Pluspunkt, den ich so bei keinem anderen Fitnesstracker gesehen habe. Am Anfang wird auf Grund der Daten, die man eingibt, also Größe, Geschlecht, Gewicht, etc. ein Schrittziel für den Tag errechnet.

Bewegt man sich nun aber weniger oder auch mehr, wird dieses Tagesziel automatisch angepasst. Das finde ich echt klasse und dieses Feature würde ich mir tatsächlich auch für Fitbit, Jawbone und Co. wünschen.

[OMT] Android Wear Unterstützung nun auch für das iPhone

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So so, nun sind also Android Wear Uhren tatsächlich auch mit iOS kompatibel, sprich ihr könnt Android Wear Uhren auch mit eurem iPhone koppeln. Nun ja, fast jedenfalls. Denn momentan ist diese Funktion nur kompatibel mit der LG Watch Urbane.
Allerdings sollen auch kommende Uhren, wie die von Huawei und auch z.B. von Motorola unterstützt werden. Wieso nicht von vorne rein auch z.B. die LG G Watch R unterstützt wird verstehe ich nicht. Die iOS-App ist auf jeden Fall kompatibel mit dem allen iPhone ab dem fünften iPhone.

Wenn ich die Ankündigung richtig verstanden habe ist es aber z.B. nicht möglich über das iPhone Apps auf der Android Wear Uhr zu installieren. Ebenso ist es wohl nicht möglich z.B. Mails direkt zu löschen oder auf Benachrichtigungen zu antworten. Dafür gibt es “Ok Google” Suche, ein Always On Display, halt Benachrichtigungen und natürlich das Tracking von Fitness Aktivitäten.
Im Grunde, wie gesagt falls ich es richtig verstanden habe, erhält man also Pebble Funktionalitäten unter iOS. So kann man es also drehen und wenden wie man möchte, aber eigentlich bleibt die Apple Watch die einzige Smartwatch, die so wirklich Sinn macht mit dem iPhone.

Wear OS by Google
Wear OS by Google
Entwickler: Google
Preis: Kostenlos

(via smartdroid.de)

[OMT] Apple Keynote am 9. September bestätigt

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Jetzt ist es offiziell, am 9. September findet die nächste Apple Keynote statt, dieses mal unter dem Motto “Hey Siri, gib uns einen Tipp.”

Natürlich wird die neue iPhone Generation vorgestellt werden und sicherlich kommt dann auch iOS 9 raus, wo man natürlich sich auch immer noch für die Public Beta anmelden kann.
Ich selber werde bei der diesjährigen iPhone Generation wahrscheinlich aussetzen. Da bin ich doch noch zu zufrieden mit meinem iPhone 6.

Interessant wird es sein, ob dann auch noch Informationen über einen neuen Apple TV kommen.

~~~UPDATE~~~

Natürlich, wie ja eigentlich auch zu erwarten war, gibt es auch dieses Mal einen Livestream.

[OMT] Honor 6 Plus Test

Honor 6 Plus

Moin Moin,

vor einiger Zeit habe ich ja bereits das 4X von Honor testen können (Honor 4X oaad.de Test). Nun habe ich von Honor das 6 Plus zum Testen bekommen, gewissermaßen das Premiummodell von Honor.

Was ich von dem Gerät halte, wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Honor 6 Plus
  • Ladekabel
  • Ladegerät
  • Schnellanleitung

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Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 150,5 x 75,7 x 7,5 mm
  • Gewicht: 165 Gramm
  • Dual-SIM (Micro-SIM/Nano-SIM) oder SIM + microSD, dual Standby, dual Call
  • 5,5 Zoll IPS LCD Display, 1080 x 1920 Pixel Auflösung, 73,2% screen-to-body ratio, 401 ppi
  • OS: Android 4.4.2 mit Emotion UI 3.0 Oberfläche (Update auf Android 5.x angekündigt)
  • Chipset: HiSilicon Kirin 925
  • CPU: Quad-core 1.8 GHz Cortex-A15 & Quad-core 1.3 GHz Cortex-A7
  • GPU: Mali-T628 MP4
  • microSD Speichererweiterung bis zu 128 GB (SIM 2 Slot anstelle einer zweiten SIM Karte)
  • 3G Modell: 16 GB interner Speicher
  • LTE Modell: 16 oder 32 GB Modell
  • 3 GB RAM
  • Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p@30fps Video
  • Hauptkamera: Dual 8 Megapixel, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, dual-LED Flash, 1080p@30fps Video
  • WiFi 802.11 a/b/g/n
  • Bluetooth 4.0
  • LTE Modell: NFC
  • nicht austauschbarer 3600 mAh Li-Po Akku

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Benchmark:

Und da kommen wir also einmal mehr zu den Benchmarks:

  • Vellamo Benchmark Multicore: 1767
  • Vellamo Benchmark Metal: 1365
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 3594
  • CF-Bench Benchmark: Overall Score 41996
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 896
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3212
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 42759
  • Quadrant Standard Benchmark: 11351

In manchen Benchmarks belegt das Honor 6 Plus nicht die ersten Plätze. Dazu kann ich nur anmerken, dass dies halt zeigt, dass Benchmarks eben doch nicht alles über die Stärke eines Smartphones aussagen. Ich kann nur sagen, dass das 6 Plus mich in meinem Test nicht einmal enttäuscht hat. Immer war es schnell genug, um auch anspruchsvolle Spiele zu bewältigen. Aber auch simple, alltägliche Dinge in der Benutzung eines Smartphones liefen wunderbar durch.

Akku:

3600 mAh sind eine Ansage für einen Smartphone Akku. Und im Falle des Honor 6 Plus wird man da Gott sei Dank auch nicht enttäuscht. Trotz des großen und tollen 5,5 Zoll Displays hatte ich keinerlei Probleme, eine Akkulaufzeit von zwei Tagen zu erreichen. Mit Glück und etwas Mühe waren sogar glatte drei Tage drin.

Spielt man nun viele anspruchsvolle Spiele oder streamt viele Videos, dann ändert sich natürlich auch die Akkulaufzeit. Das muss jedem klar sein.

Kamera

Kamera:

Kommen wir zur Kamera des Honor 6 Plus. Auf der Frontseite findet man eine 8 Megapixel Kamera. Die wirkte im kurzen Anschauen gar nicht schlecht. Auf der Rückseite findet man gleich zwei 8 Megapixel Linsen. Diese helfen dem Smartphone nicht nur, die doppelte Menge Licht zu erfassen. Sie bieten auch die Möglichkeit, nachträglich den Fokus zu verändern, was man so ähnlich ja auch schon von HTC Geräten kennt.

KameraApp

Dazu gibt es noch einen „Super-Nacht“ Modus in der Kamera, welcher besonders schöne Bilder in der Nacht ermöglichen soll. Ich habe es einmal im Garten ausprobiert, muss aber sagen, ohne Stativ geht da natürlich gar nichts. Auch sollte man nun keine Wunderbilder erwarten. Aber auch die Nachtbilder sind doch echt gut für ein Smartphone. Bei gutem Wetter leistete sich die Kamera im Grunde genommen auch keine Fehler. Hier und da war mir der Autofokus etwas langsam oder der automatische Weißabgleich hat etwas gesponnen. Aber dies ist nichts, was man direkt bei der Aufnahme ändern kann. Also geht auch das im Grunde in Ordnung, wenngleich es doch etwas nervig war.

Das Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen möchte, der folge nun einfach diesem Link zu flickr.

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Über das Gerät:

Das Honor 6 Plus ist in meinen Augen ein wirklich schickes Smartphone. Da besteht für mich keinen Zweifel. Auf der Oberseite und an den Seiten findet man einen Aluminium(?) Rahmen, der ein wenig an das Design älterer iPhones erinnert. Wieso dieser Rahmen auf der Unterseite allerdings nicht fortgeführt wurde, das verstehe ich leider nicht. Die Rückseite besteht aus Fiberglas. Das fühlt sich im Endeffekt auch recht wertig an, aber mehr als ein „ja, ist in Ordnung“-Gefühl kommt da bei mir leider nicht rüber. Powerbutton und Lauststärkewippe finden sich auf der rechten Seite.
Slots
Ebenso sind dort die beiden SIM Slots, von denen ja einer, wie oben erwähnt, auch für eine microSD Karte benutzt werden kann. Diese sind leider nicht ganz plan mit dem Rahmen. Das stört zwar eigentlich nicht, stört aber -für mich jedenfalls- doch die Optik. Auf der Oberseite befindet sich neben dem 3,5 mm Klinkeanschluss (was bei mir ja immer Bonuspunkte gibt) auch ein Infrarotsender. Mit einer vorinstallierten App kann man das Honor 6 Plus nämlich auch als Fernbedienung für Fernseher und Co benutzen. Das klappte bei meinem Medion Fernseher einwandfrei. Vom internen Speicher, der bei meinem Testgerät eine Größe von 32 GB hatte, stehen insgesamt 25,77 GB zur Verfügung. Davon waren etwas weniger als 20 GB noch frei. Da man ja auch eine microSD einschieben kann, sollte dies im Endeffekt aber in Ordnung gehen.

Schön ist, dass das 6 Plus auch die „Double-Tap to Wake“ Funktion unterstützt. Auf dem Smartphone läuft als Betriebssystem Android in der Version 4.4.2. Als Oberfläche hat Honor bzw. Huawei die eigene Emotion UI in der Version 3.0 drübergelegt. Ich muss ganz ehrlich sagen, durch die Emotion UI vermisse ich Android 5.x nicht wirklich, wofür aber auch ein Update angekündigt wurde, was mein Testgerät aber noch leider nicht erreicht hat beziehungsweise überhaupt noch nicht zur Verfügung steht.

Manche Leute wird es wahrscheinlich stören, dass man bei der Emotion UI keinen App Drawer zur Verfügung hat, wie man es ja sonst bei Android kennt. Bei der Emotion UI landen alle Apps direkt auf dem Homescreen, im Prinzip wie bei iOS. Auch die Kamera App erinnert mich sehr an iOS. Dies stört mich aber rein gar nicht. Vielmehr habe ich das Gefühl, bei der Emotion UI mich direkt zu Hause gefühlt zu haben.

Fazit:

Und da kommen wir auch schon beim Fazit an. Das Honor 6 Plus kostet zur Zeit bei Amazon 399,00 Euro. Somit siedelt sich das 6 Plus im High End Bereich an, genau hinter dem Honor 6, welches 299,00 Euro kostet. Das 4X, welches ich ja auch schon getestet habe, startet diese Reihe mit einem Preis von 199,00 Euro. Das Honor 6 habe ich ja nun noch nicht getestet. Aber die Frage, vor der wir nun stehen, ist ja folgende: Ist das Honor 6 Plus den doppelten Preis des 4X wert? Und da kann ich eigentlich nur ja sagen.

Das Gehäuse gefällt mir besser. Das Display ist besser. Die Kameras sind besser. Insgesamt wirkt das Honor 6 Plus einfach wirklich wie ein High-End Gerät, was es ja auch ist. Die Geschwindigkeit ist in allen Bereichen klasse, das Display ebenso. Hier und da schwächelt die Kamera etwas. Aber das 6 Plus ist ja auch noch einmal günstiger als ähnliche High-End Geräte von Samsung und Co. Ich kann also nicht anders, als eine wirkliche Kaufempfehlung für das Honor 6 Plus auszusprechen. Verkehrt macht ihr hier bestimmt nichts. Und mir fällt es sogar richtig schwer, das Testgerät zurückzuschicken :).

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[OMT] (Motorola) Google Nexus 6 Test

Nexus 6

Moin Moin,

schon nachdem das Nexus 6, welches ja von Motorola gefertigt wird, vorgestellt wurde, hatte ich Interesse daran, dieses Gerät zu testen. Vor einiger Zeit war es dann soweit und ich möchte mich an dieser Stelle bei Motorola für die Bereitstellung eines Nexus 6 bedanken.

Wie es sich geschlagen hat, dies erfahrt ihr im nachfolgenden Test.

Lieferumfang:

  • Nexus 6
  • Kurzanleitung
  • USB zu microUSB Kabel
  • Turboladegerät
  • 3220 mAh Li-Po Akku, fest eingebaut

Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 159,3 x 83 x 10,1 mm
  • Gewicht: 184 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5,96 Zoll AMOLED Display, 74,1% screen-to-body ratio, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, 493 ppi
  • inzwischen Android 5.1.1
  • Chipset: Qualcomm Snapdragon 805
  • CPU: Quad-core 2,7 GHz Krait 450
  • GPU: Adreno 420
  • 3 GB RAM
  • 32 oder 64 GB interner Speicher
  • Frontkamera: 2 Megapixel
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, OIS, dual-LED (ring) flash, Video 2160p@30fps
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.1
  • nicht wechselbarer 3220 mAh Li-Po Akku
  • SAR Wert US: 1,47 W/kg (head) / 0,93 W/kg (body)

Screenshot_2015-06-25-14-31-32

Benchmark:

Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, dass ich persönlich kein Freund von Benchmarks bin ;). Für alle anderen gibt es hier nun die Ergebnisse:

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 47457
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1056
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3193
  • Quadrant Standard Benchmark: 13025
  • Vellamo Browser Benchmark Chrome Browser: 3170
  • Vellamo Multicore Benchmark: 1534
  • Vellamo Metal Benchmark: 1592

Was man noch gut zusammenfassen kann, das Gerät rennt. Keine Gedenksekunden, keine Ruckler, eben ganz so, wie ich mir heutzutage ein Smartphone wünsche. Klar, dies kann man auch bei anderen Smartphones haben.

Aber erwähnt sollte es auf jeden Fall werden :).

Akku:

Der nicht auswechselbare Akku des Nexus 6 hat eine Kapazität von 3220 mAh. Das hört sich auf dem Papier viel an. In der Praxis erwies es sich leider als nicht ganz so viel. Es mag an dem großen Display liegen oder daran, dass der Akku meines Testgerätes vielleicht schon nicht mehr ganz so gut ist – ich weiß es nicht. Aber an die angegeben 24 Stunden Laufzeit kam ich nur mit Mühe heran.

Normalerweise hatte ich abends noch etwa 25% Akkuladung übrig. Man kommt also über den Tag und es mag dann vielleicht auch noch für 24 Stunden gereicht haben, aber ein wenig mehr Reserve hätte da mehr als gut getan. Was dem zugute kommt, ist der beigelegte Turbocharger. Fünfzehn Minuten aufladen sollen bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit bringen. Das ist nett und hilfreich. Trotzdem ist die Sache mit dem Akku nicht ganz so schön und doch ein kleiner bis mittlerer Kritikpunkt für mich.

Kamera:

Die 13 Megapixel haben mich wenn auch nicht begeistert, dann doch überzeugt. Und bevor ich noch ein wenig mehr dazu schreibe, möchte ich die Behauptung aufstellen, dass ich gut und gerne in einem Urlaub mit dem Nexus 6 Bilder knipsen würde und ich wäre mir sicher, wohl nicht enttäuscht zu werden.

Das Testvideo, welches ich wie immer am Ende dieses Tests einfüge, mag ich mir gern ansehen. Schöne Farben, auch schnelle Schwenks werden recht gut ausgeglichen. Ab und an wurde im Video nachfokussiert, aber auch das hat mich nicht weiter gestört. Die Testbilder wussten ebenfalls zu überzeugen. Schöne, natürliche Farben, hier und da vielleicht ein wenig hell, aber dafür so gut wie kein Bildrauschen. Und auf Grund der 13 Megapixel kann man auch recht nett Bildausschnitte anfertigen.

Allerdings empfehle ich, eigentlich bei jedem Bild, den HDR+ Modus aktiv zu haben. Ohne HDR+ werden die Bilder solala. Mit dem aktivierten HDR+ werden sie teilweise so richtig nett. Dies bringt mich allerdings auch hier zu einem kleinen Kritikpunkt. HDR+ Bilder brauchen erstaunlich lange, bis sie vollends abgespeichert sind. Sichtbar wird dies über eine Einblendung in der Notification Leiste, dass die Bilder verarbeitet werden. Liegt das an HDR+? Liegt das an den 13 Megapixeln? Oder liegt es vielleicht an einem langsamen internen Speicher? Ich weiß es nicht, wollte es aber auf jeden Fall erwähnen.

Und wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern machen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen.

Screenshot_2015-06-25-10-02-42

Über das Gerät:

„Meine Güte ist das aber groß“ habe ich gedacht, als ich das Nexus 6 das erste Mal in die Hand genommen habe. Ich selbst habe hier als Zweitgerät ein Oneplus One rumliegen, welches ja ein 5,5 Zoll Gerät ist. Und man mag eigentlich gar nicht glauben, dass noch nicht mal ein halber Zoll solch einen Unterschied ausmacht. Aber er ist da. Wo ich das Oneplus One teilweise noch recht gut mit einer Hand bedienen kann, habe ich da beim Nexus 6 doch meine ernsthaften Probleme.

Und dies, obwohl das Nexus 6 eigentlich besser in der Hand liegt. Genau wie das Moto X hat auch das Nexus 6 hinten eher eine runde Form, womit es sich gut in die Hand schmiegt. Auf der Rückseite unter der Kamera befindet sich auch hier wieder das Motorola Logo mit einer Vertiefung. Wie immer, finde ich, ist dies wirklich die perfekte Fläche als Stützpunkt für den Zeigefinger. Die 3,5 mm Klinke Buchse und auch der Nano-SIM Slot sind an der Oberseite untergebracht. An der linken Seite findet ihr nichts. Auf der Unterseite findet man dann den microUSB Port und auf der rechten Seite den Powerbutton und die Lautstärkewippe. Dass auch hier wieder eine Wippe zum Einsatz kommt, finde ich etwas schade. Zwei einzelne Knöpfe hätten mir an dieser Stelle besser gefallen.

Durch die stabile Verarbeitung der Kunststoff-Rückseite und des Aluminium(?)-Rahmens wirkt das Nexus 6 wirklich gut verarbeitet. Da fühlt man den Preis gewissermaßen schon ;). Oberhalb und unterhalb des Displays sind jeweils ein Lautsprecher angebracht. Die können zwar nicht mit den Lautsprechern in den HTC Geräten mithalten, haben aber trotzdem ordentlich „Wumms“ und geben einen guten Ton ab, wie ich finde. Wo ich eben das Display erwähnte – jede Toucheingabe wird wunderbar erkannt und ausgeführt. Und es macht auf solch einem Display wirklich Spaß, ein Smartphone zu benutzen. Filme, außer Youtube, würde ich trotzdem darauf nicht gucken. Für einen Spielfilm dürfen es bei mir schon gerne mindestens die 9,7 Zoll meines iPads sein. Was ich auch nicht verschweigen möchte, ist, dass sich das Display-Glas vom Nexus 6 echt gut anfühlt. Genau dasselbe Gefühl hatte ich schon beim Nexus 4. Es macht einfach Spaß, mit dem Finger drüber zu streichen. Solch ein Gefühl habe ich zum Beispiel beim iPhone 6 nicht.

Auf dem Nexus ist inzwischen Android in der Version 5.1.1 angekommen. Dieses ist sehr schnell und super flüssig, wie auch schon weiter oben erwähnt. Natürlich habt ihr „Vanilla Android“ vor euch, es ist schließlich ein Nexus Gerät. Somit ist außer den Google Apps auch keinerlei andere Software/Bloatware vorinstalliert. Eine kleine Besonderheit bietet das Nexus 6 allerdings doch. Und zwar wurde das Ambient Display, oder Active Display Feature eingebaut. Bekommt ihr zum Beispiel Benachrichtigungen, dann bleibt das Display eigentlich schwarz und ihr seht nur ein weißes Icon für die Benachrichtigung. Oder ihr nehmt das Gerät in die Hand und es wird euch die Uhrzeit angezeigt. Dieses Feature kennen wir ja bereits von den Moto X Geräten. Dafür wurde auf eine Notification LED verzichtet. Beziehungsweise es ist wohl eine eingebaut, aber ihr braucht Root, um diese zu aktivieren, ebenso wie das „Double-Tap to Wake“ Feature, welches leider auch nicht als Standard aktiv ist. Bevor wir nun gleich zum Fazit kommen, noch ein paar Worte zum internen Speicher. Mein Testgerät, übrigens im hübschen blau, war ein 32 GB Modell. Dort stehen dem Nutzer 25,10 GB zur Verfügung. Ich möchte meinen, dass dies wahrscheinlich den meisten von euch ausreichen wird.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. In der 32 GB Variante kostet das Nexus 6 im PlayStore 489,00 Euro und bei Amazon ebenfalls 489,00 Euro. Das 64 GB Modell gibt es im PlayStore für 549,00 Euro und bei Amazon zur Zeit für 539,00 Euro.

Dies ist natürlich ein stolzer Preis, besonders wenn man sich die Preise von Nexus 4 und Nexus 5 ins Gedächtnis ruft. Aber ist das Nexus 6 denn nun den höheren Preis wert? Das ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach zu beantworten. Wer ein aktuelles Nexus Gerät möchte, der kommt natürlich momentan an dem Nexus 6 nicht vorbei. Dafür muss man die üblichen Kritkpunkte der Nexus Smartphones, wie z.B. bezüglich des Akkus, in Kauf nehmen. Dafür habt ihr allerdings ein Smartphone mit einem zwar riesigen aber echt tollen Display.

Wobei ich da ganz klar sagen muss: Ich habe mich zwar jetzt an diese Displaygröße gewöhnt, aber so als „Daily Driver“ Gerät kann ich mir das Nexus 6, tatsächlich nur auf Grund der Größe, nur schwerlich vorstellen. Wollt ihr trotzdem bei dem Nexus 6 zuschlagen, dann würde ich euch wahrscheinlich raten, wenn es denn in der Geldbörse nicht zu weh tut, lieber gleich zu dem 64 GB Modell zu greifen. Lieber zu viel Speicher als zu wenig, sagt man da wohl. Muss es nicht unbedingt ein Nexus Gerät sein, dann schaut doch einfach mal lieber direkt bei den anderen Motorola Modellen vorbei, von denen ich hier einige auch schon getestet habe. Oder ihr wartet einfach ab, was dieses Jahr denn für ein Nexus Smartphone auf den Markt kommt.

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[OMT] Simvalley SPX-34 Testbericht

SPX34_wm_web

Moin Moin,

wieso nicht auch einmal „andere“ Smartphones ausprobieren, habe ich mir gedacht. Gedacht, getan und nach einem Testgerät bei Pearl angefragt.

Die waren so freundlich, mir ein Simvalley SPX-34 für diesen Test zur Verfügung zu stellen, wofür ich mich recht herzlich an dieser Stelle bedanken möchte. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr hoffentlich durch die nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Simvalley SPX-34
  • Ladeadapter
  • Micro-USB-Kabel
  • Headset
  • 2000 mAh auswechselbarer Akku
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • CPU: Mediatek Octa-Core MT6592
  • GPU: Mali 450
  • 1 GB RAM
  • Android 4.4.2 inkl. Google Apps
  • GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • Status-LED
  • 5 Zoll IPS Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, Extragroße, fast rahmenlose Displayfläche: 79%, 293 ppi
  • 6 GB interner Speicher (5,83 GB verfügbar)
  • microSd Speichererweiterung bis zu 64 GB
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, 13 Megapixel interpoliert, 720p Video
  • Frontkamera: 2 Megapixel, 5 Megapixel interpoliert
  • Miracast
  • USB-OTG
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 1 x Standard-SIM
  • 1 x micro-SIM
  • Maße: 134 x 71 x 9 mm
  • Gewicht: 137 Gramm
  • auswechselbarer 2000 mAh Li-Ion Akku

Benchmark:

Und da wären wir bei den Benchmarks angelangt. Hier kann ich vorwegschicken: Auch wenn ich insgesamt nicht so wirklich von dem Gerät begeistert bin, an der Geschwindigkeit hatte ich weder bei einigen Spielen, noch in Apps irgendetwas wirklich auszusetzen.

  • AnTuTu Benchmark v5.7: 28085
  • Quadrant Standard Benchmark: 12123
  • Geekbench 3 Single-Core Score: 369
  • Geekbench 3 Multi-Core Score: 2009
  • Vellamo Metal Benchmark: 758
  • Vellamo Multicore Benchmark: 1323
  • Vellamo Browser Chrome Browser Benchmark: 1652

Akku:

Den Text über den Akku könnte ich eigentlich auf nachfolgenden Satz reduzieren:

Mit einem 2000 mAh Akku kann man halt nichts mehr reißen heutzutage.

Wobei ich es doch bei einem Satz nicht belassen möchte. Der auswechselbare Akku des SPX-34 hat eine Kapazität von 2000 mAh. Das ist für ein 5 Zoll Gerät, auch wenn es nur eine 720p Displayauflösung hat, einfach zu wenig. Pearl wirbt mit bis zu 400 Stunden Standby. Das mag auch angehen, wenn ich das Smartphone nicht als Smartphone nutze. Nun hatte ich ein Testgerät in der Hand und es mag sein, dass der Akku schon ordentlich durch ist (das kann ich nicht beurteilen), aber ich bin mit Glück über den Tag gekommen mit einer Akkuladung. Es war eher Standard, dass ich das Gerät zweimal am Tag aufladen musste. So kann ich nur festhalten, dass einem eigentlich gar nichts anderes übrig bleibt, als sich den 4000 mAh Akku inklusive Cover für das SPX-34 zu kaufen.

Hier muss man aber bedenken, dass mit diesem Akku das Gerät die doppelte Dicke bekommt. Und ob man dies nun möchte? Nun, ich weiß ja nicht.

Kamera:

Ich hatte bei meinen Testaufnahmen nicht das beste Wetter, das gebe ich zu. Aber die Ergebnisse sind einfach nicht klasse.

Sowohl bei den Bildern, wie auch im Testvideo konnte ich falsch wirkende Farben, wahrscheinlich von einem nicht gut arbeitenden automatischen Weißabgleich, feststellen. Insgesamt wirken die Bilder alle etwas verwaschen und halt einfach nicht so schön. Da habe ich bei anderen günstigen Smartphones – gerade in der letzten Zeit – doch schon deutlich bessere Ergebnisse zu sehen bekommen.

Wer sich nun einen eigenen Eindruck von den Testbildern verschaffen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen. Und das Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Die Testbilder habe ich übrigens alle mit 8 Megapixel aufgenommen. Die 13 Megapixel interpoliert zeigten ein zu starkes Bildrauschen, so dass ich davon schnell Abstand genommen habe.

Über das Gerät:

Leider fällt mir ein Anfang für diese Kategorie wirklich schwer dieses Mal. Ich habe einfach zu viele negative Punkte im Kopf und doch zu wenig positive.

An der rechten Seite des SPX-34 sitzt der Power-Button. Auf der linken Seite, auf selber Höhe, ist die Lautstärkewippe angebracht. Zwei separate Knöpfe hätten mir da besser gefallen und wären wahrscheinlich bei dem doch stolzen Preis, zu dem ich im Fazit komme, auch drin gewesen. Auf der Unterseite befindet sich, bis auf das Mikrofon, nichts weiter. Auf der Oberseite findet man den 3,5 mm Klinkeanschluss und den micro-USB Port, den ich wiederum lieber an der Unterseite gehabt hätte. Rund um das Display gibt es schwarze Klavierlack-Optik. Die Rückseite und die Seiten, die insgesamt -wie das ganze Gerät- eher rund als eckig sind, bestehen aus Kunststoff, welcher nicht glänzend sondern matt daherkommt. Auch weil er etwas rauer ist, fühlt sich das Gerät gut an und liegt für ein 5 Zoll Gerät wirklich gut in der Hand. Die Kamera auf der Rückseite steht etwas aus dem Gehäuse heraus, was ich aber nicht als unangenehm oder störend empfunden habe. Unter der Kamera befindet sich noch eine kleine LED, die gut als Taschenlampe genutzt werden kann.

Das SPX-34 läuft mit Android 4.4.2. Das ist leider nicht wirklich aktuell (schließlich weiß auch niemand, ob überhaupt ein Update auf Android 5.x kommen wird), geht aber doch noch in Ordnung. Die normalen Arbeiten eines Smartphones erledigt das SPX-34 ohne sichtbare Verzögerungen, Gedenksekunden oder Mikroruckler. Diese tauchen erst auf, wenn man anspruchsvolle Spiele spielen möchte. Für z.B. Real Racing 3 ist das Gerät in meinen Augen nur eingeschränkt bis gar nicht zu empfehlen. Einer kleinen Runde Angry Birds oder so etwas steht aber rein gar nichts im Wege.

Laut der Anzeige in den Einstellungen verfügt das SPX-34 über 6 GB internen Speicher. Merkwürdigerweise konnte man aber erst Apps installieren, Fotos machen und sogar Screenshots erstellen, nachdem eine microSD Karte eingesteckt wurde. Ob da der interne Speicher falsch angezeigt wird oder das Gerät bzw. Android nicht auf ihn zugreifen kann, weiß ich nicht zu sagen. Dies war auf jeden Fall verwirrend und gehört erwähnt.

Fazit:

Und da kommen wir zum Fazit. Und dies kann leider nicht so gut ausfallen, wie ich es mir vielleicht gewünscht habe. Das Simvalley SPX-34 kostet zur Zeit bei Pearl 279,90 Euro. Ist das Gerät diesen Preis in meinen Augen wert? Definitiv Nein, das kann ich so sagen.

Das SPX-34 hat ein 5 Zoll Display, welches zu dunkel ist, es hat eine Kamera, die keine tollen Bilder und Videos macht, es hat die erwähnte Merkwürdigkeit mit dem internen Speicher und nur einen 2000 mAh Akku. Als positive Dinge stehen dem folgendes gegenüber. Das SPX-34 hat eine durchaus gute Gesamtgeschwindigkeit. Es ist ein Dual-SIM Handy. Hier hatte ich allerdings auch ein Problem. Und zwar hatte ich mit einer T-Mobile Karte dort nur EDGE, wo ich, wenn die Karte in einem anderen Smartphone liegt, hervorragendes 3G Netz und an einigen Stellen sogar LTE (das SPX-34 unterstützt kein LTE) habe.

Und die Rückseite ist wirklich angenehm.

Wiegt das aber den Preis auf? Nein, leider nicht. Würde das SPX-34 sagen wir 150 Euro kosten, ich könnte es durchaus als Zweithandy empfehlen oder halt für Leute, denen ein Dual-SIM wichtig ist. So kann ich euch aber, sucht ihr ein günstiges Handy, deutlich eher das Moto G 2014 oaad Test aus der Android Ecke oder das Lumia 640 oaad Test aus der Windows Phone Ecke empfehlen. Bei beiden genannten Geräten bekommt ihr deutlich mehr als beim SPX-34 und werdet bestimmt mehr Spaß mit eurem Smartphone haben.

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[OMT] Amazon Fire HDX 8.9 Tablet Test

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Moin Moin,

wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen, verkauft Amazon neben eBook-Readern und dem Fire Phone auch Tablets. Nun hatte ich die Gelegenheit, das Fire HDX 8.9 Tablet in der 16 GB Version zu testen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Was ich über das Tablet denke, wie es sich geschlagen hat, dies erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Fire HDX 8.9
  • USB 2.0-Kabel
  • 9W PowerFast-Ladegerät
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Maße: 231 x 158 x 7,8 mm
  • Gewicht: 374 Gramm (WiFi Version)
  • 8,9 Zoll IPS LCD Display, 62,9% screen-to-body ratio, 16:9 Format, 2560 x 1600 Pixel Auflösung, 339 ppi
  • Fire OS 4.5.3 (Android 4.4.3 based OS)
  • Chipset: Qualcomm Snapdragon 800
  • CPU: Quad-core 2.2 GHz Krait 400
  • GPU: Adreno 330
  • 2 GB RAM
  • 16/32/64 GB Speichervarianten
  • Frontkamera: 720p
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, 1080p Video, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, Autofokus
  • WiFi 802.11 a/b/g/n
  • Nicht wechselbarer Li-Ion Akku, 11 Stunden bei durchgehendem Gebrauch / 18 Stunden, wenn nur gelesen wird

Screenshot_2015-05-08-21-45-21

Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmark Ergebnissen des Fire HDX 8.9 Tablets:

  • Quadrant Standard Benchmark: 21434
  • Geekbench 3 Single-Core Score: 1051
  • Geekbench 3 Multi-Core Score: 2976

Damit reiht es sich recht gut in den Benchmark Ergebnissen ein. Einen Überblick findet ihr in den von mir gemachten Screenshots, die ich am Ende des Tests einbinde.

Dazu lässt sich noch sagen, alles auf diesem Tablet läuft absolut flüssig. Die Standardaufgaben sowieso, allerdings habe ich auch kein Spiel gefunden, wo das Fire HX 8.9 auch nur ansatzweise angefangen hat nicht so schnell zu laufen, wie man es sich wünscht.

Akku:

Strom bekommt das Fire HDX 8.9 von einem nicht austauschbaren Li-Ion Akku. Eine mAh Zahl habe ich weder direkt bei Amazon, noch über Google finden können. Ich kann aber sagen, dass beispielsweise nach drei Tagen Standby 15% Akku weg sind. Bei normaler Benutzung und „immer an“ hält das Tablet gut seine drei bis vier Tage durch.

Allerdings, gerade wenn man intensiv spielt oder Videos schaut, dann kriegt man den Akku auch in weniger als einem Tag leer. Alles in allem würde ich sagen, hält sich der Akku in einem guten Bereich für ein Tablet. Wobei ein mehr an Akku natürlich immer nett wäre.

Kamera:

Über die Frontkamera des Tablets kann ich -wie meistens- nichts schreiben, denn eine Frontkamera habe ich ehrlich gesagt noch nie genutzt an einem Tablet und äußerst selten an einem Smartphone.

Umso mehr Positives kann ich allerdings von der Hauptkamera auf der Rückseite berichten. Die Videoqualität in 1080p ist für ein Tablet absolut zufriedenstellend. Ein kleines Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Auch die Bildqualität weiß mich zu begeistern. Obwohl ich es allgemein immer noch merkwürdig finde, Leute zu sehen, die nicht mit ihrem Smartphone, sondern mit ihrem Tablet knipsen. Die Farben der Bilder wirken übrigens natürlich und wirkliche Bildfehler sind mir auch nicht aufgefallen. Wenn schon mit einem Tablet knipsen, dann in meinen Augen mit dem Fire HDX 8.9 von Amazon. Und wer selbst einen Blick auf die Testbilder werfen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr.

Screenshot_2015-05-08-15-27-25

Über das Gerät:

Ich hatte ja schon einmal ein Tablet von Amazon im Test. Die positiven bzw. auch negativen Dinge sind im Prinzip gleich geblieben.

Das Fire HDX 8.9 ist in meinen Augen ein wirklich schickes Gerät. Ganz in schwarz gehalten, größtenteils leicht gummiert auf der Rückseite sieht es toll aus und fühlt sich auch toll an. Auf der Rückseite findet man die Hauptkamera, den Powerbutton auf der einen und die Lautstärke-Wippe auf der anderen Seite.

Das ganze Tablet ist eigentlich hauptsächlich für einen Betrieb im Querformat ausgelegt. Dies merkt man auch an der Frontkamera, die in der Mitte der Längsseite positioniert ist. Überhaupt ist das Display des Fire HDX 8.9 im 16:9 Format gehalten. Ich gestehe, davon bin ich nicht wirklich ein Fan. Für Videoschauen und auch für manche Spiele mag das ein gutes Format sein. Aber spätestens, wenn ich versucht habe, mir eine Website im Hochformat anzuschauen, wünsche ich mir doch wieder das 4:3 Format herbei, wie man es vom iPad kennt. Auf dem Tablet läuft aktuell Fire OS 4.5.3 – das ist Amazons eigene Oberfläche, die auf Android 4.4.3 beruht. Von Android ist aber, ebenso wie beim Fire Phone, im Prinzip so gut wie nichts mehr zu erkennen.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Das Amazon Fire HDX 8.9 Tablet kostet in der 16 GB Variante bei Amazon 379,00 Euro. Das ist ein stolzer Preis, ein zu hoher Preis, wenn man bedenkt, dass dem User nur 9,60 GB zur Verfügung stehen und es keinen microSD Slot gibt.

Dazu kommt, dass die 64 GB Variante „nur“ 100 Euro mehr, also 479,00 Euro kostet. Würde ich mir also dieses Tablet kaufen wollen oder sollte ich es anderen empfehlen, dann würde ich sagen, greift auf jeden Fall zur 32 oder 64 GB Variante. Allgemein vertrete ich ja sowieso die Meinung, dass 16 GB Modelle bei Smartphones und Tablets abgeschafft gehören und mindestens 32 GB Modelle an die Stelle der Einstiegsgeräte treten sollten.

Für wen ist denn nun solch ein Fire HDX Tablet von Amazon etwas? Die Antwort ist im Prinzip dieselbe, die ich auch beim Fire Phone gegeben habe.

Wenn ihr ein Tablet zum spielen sucht (schaut vorher bei Amazon, ob es die Spiele im Store gibt, die ihr wünscht), dann könnt ihr zuschlagen. Sucht ihr ein schnelles Tablet zum Prime Instant Video Konsum, dann könnt ihr zuschlagen. Oder ihr wollt ein erstes Tablet verschenken, auch dann wäre dieses hier eine gute Wahl.

Und auch hier ist es wieder wie beim Fire Phone. Wollt ihr aber mehr als konsumieren, nämlich auch produktiv an einem Tablet arbeiten, dann kann ich euch von diesem Amazon Gerät leider nur abraten. Dann solltet ihr euch lieber bei Apple oder bei anderen Android Tablets umschauen.

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