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[OMT] Motorola Moto E 2015 Test

Motorola Moto E 2015

Moin Moin,

vor kurzem kam ich zu dem Vergnügen, das Motorola Moto E 2. Gen., oder auch von mir genannt Moto E 2015, testen zu können, welches mir freundlicherweise von Motorola für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle recht herzlich. Und wie sich das Gerät so geschlagen hat, das könnt Ihr in den nachfolgenden Zeilen lesen.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto E 2015
  • USB-Kabel
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 129,9 x 66,8 x 12,3 mm
  • 145 Gramm Gewicht
  • Micro-SIM
  • 4,5 Zoll (64,3% screen-to-body ratio) IPS LCD Display, 960 x 540 Pixel Auflösung, Corning Gorilla Glass 3, 245 ppi
  • Android OS 5.0.x
  • Chipset: Qualcomm Snapdragon 200 – 3G Modell / Qualcomm Snapdragon 410 – LTE Modell
  • CPU: Quad-core 1.2 GHz Cortex-A7 – 3G Modell / Quad-core 1.2 GHz Cortex-A53 – LTE Modell
  • GPU: Adreno 302 – 3G Modell / Adreno 306 – LTE Modell
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher – Speicherweiterung via microSD Karte (32 GB Karten maximal)
  • Hauptkamera: 5 Megapixel, 2592 x 1944 Pixel Auflösung, 720p@30fps Videoaufnahme
  • Frontkamera: VGA
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth 4.0 / LE
  • 2390 mAh Li-Ion fest verbauter Akku

AnTuTu_web

Benchmark:

Und dann kommen wir zu den Benchmarks. Wer mich inzwischen kennt, der weiß ja, dass ich da nicht allzuviel Wert auf irgendwelche Zahlen lege, was die Benchmarks angeht. Für alle, die es aber doch interessiert, kommen jetzt die Zahlen. Im AnTuTu Benchmark in der Version 5.6.2 kommt das Moto E 2015 auf 22302 Punkte. Im Quadrant Benchmark kommen wir auf 14036 Punkte. Und im Geekbench 3 Benchmark erreichen wir 466 im Single-Core Score und 1412 im Multi-Core Score.

Akku:

Der fest verbaute Akku des Motorola Moto E 2015 hat eine Kapazität von 2390 mAh. Klingt wie gutes Mittelmaß, erwies sich in meinem Test aber als ein richtiges kleines Akkuwunder. Sicherlich ist dies der doch schwächeren Leistung und auch dem relativ schlechten Display geschuldet, aber eine Laufzeit von einem Tag herauszuholen war regelrecht einfach. Die höchste Laufzeit war einmal zweieinhalb Tage bei mir. Und da kann man, besonders in dieser Preisklasse, ja nun wirklich nicht meckern. Und ja, ich habe das Gerät dabei tatsächlich auch benutzt ;).

Kamera:

Die Kamera des Moto E 2015 ist bei mir ein etwas, sagen wir, schwieriges Thema. 5 Megapixel Auflösung hat die Kamera. Das ist nicht so viel, würde mir aber ausreichen, wenn denn jedesmal gute Fotos rauskommen würden. Insgesamt kann man da aber leider keinen Daumen nach oben geben. Zwar waren alle Fotos durchaus mit wenig Bildrauschen und recht scharf. Aber fehlte mir besonders bei Bildern vom Himmel eine gute Farbsättigung der Bilder. Zum Ausdrucken sind die Bilder nichts und man kann auch die eine oder andere Enttäuschung erleben, wenn man sie sich in groß am Computer Monitor ansieht. Für so Dinge wie eMail Versand, WhatsApp und Co. empfand ich die Bildqualität aber als absolut ausreichend. Wer sich selbst einen Eindruck von der Qualität der Bilder machen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen, wo ihr einige von mir geknipste Testfotos finden könnt. Ein Testvideo binde ich wie bei jedem Test am Ende des Tests ein. Die Kamera kann man übrigens wie beim Moto X über diese „Ich schüttele das Gerät zweimal kurz in meiner Hand“ Geste aktivieren. Das finde ich nicht nur immer noch toll. Es ist sogar so, das ich tatsächlich diese Geste bei anderen Smartphones vermisse. Leider fehlt auch beim Moto E 2015 eine kleine LED neben der Kamera. Nicht dass man diese als Blitz würde benutzen wollen. Aber so als kleine Behelfstaschenlampe wäre es wirklich ein „nice-to-have“ gewesen. Und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass eine LED den Preis des Moto E 2015 jetzt wirklich in die Höhe getrieben hätte.

Einen kleinen Tipp gibt es noch zum Schluss. Ich empfehle sehr die automatische HDR Funktion aktiv zu lassen bzw. zu aktivieren. Die hat so manches Bild gerettet und ab und an bei mir für einen freudigen Augenblick gesorgt, wenn ich das schöne Bild angesehen habe.

UeberdasGeraet_web

Über das Gerät:

Kommen wir doch gleich einmal zu einer Sache, die ich am Smartphone etwas komisch finde. Mein Testgerät kam in der Farbe weiß. Anders als z.B. beim Moto G, wo man ja noch die komplette Rückseite im Hinblick auf die Individualisierung austauschen kann, kann man nun beim Moto E 2015 die sogenannten Akzentbänder austauschen, die es auch in verschiedenen Farben gibt. Entfernt man dieses, kriegt man auch Zugriff auf den SIM und den microSD Kartenslot. Dieses Akzentband ist im Prinzip der Rahmen des Gerätes, sieht beinahe so aus wie ein Bumper, den es mal für das iPhone gab. Finde ich allerdings irgendwie, wie erwähnt, eine komische Lösung.

Das Display des Moto E 2015 ist 4,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixel. Dies ist mir inzwischen zu wenig, ganz klar. Zum Vergleich hatte das iPhone 4S damals eine Auflösung von 960 x 640 Pixel, dies allerdings bei einem nur 3,5 Zoll großen Display. Zwar kann man im alltäglichen Betrieb doch alles wunderbar auf dem Display des Moto E 2015 sehen. Geht man aber näher heran, erkennt man „unscharfe“ Schriften und „unscharfe“ Bilder. Ebenfalls ist die Farbsättigung des Moto E 2015 leider nicht sehr stark und es ist ebenfalls nicht so sonderlich leuchtstark. Dies ist schade und ich würde mir eigentlich auch in diesem Gerät mindestens ein 720p Display wünschen. Aber wahrscheinlich ist dies gar nicht gewollt. Schließlich muss man sich ja gegen den größeren Bruder, das Moto G abgrenzen. Von den 8 GB internen Speicher waren beim Start noch 4,58 GB verfügbar. Dies ist nicht sehr viel. Man kann aber wenigstens für Bilder, Musik, Filme und so etwas eine microSD Speicherkarte benutzen, was natürlich ein Vorteil ist. Als Android Version läuft 5.0.2 auf dem Moto E 2015. Und ich muss sagen, bis auf einige Gedenksekunden im Appswitscher z.B. rennt das System wirklich. Natürlich könnt Ihr keine anspruchsvollen Spiele spielen, dies dürfte hoffentlich jedem klar sein, der die Specs liest, aber alltägliche Aufgaben, wozu man so ein Smartphone benutzen möchte, laufen so gut wie ruckelfrei und ohne Probleme. Auch schön finde ich, dass die Active Display Funktion eingebaut wurde. Da es keine Benachrichtigungs-LED gibt, war dies allerdings auch ein Ding der Notwendigkeit, jedenfalls in meinen Augen. Kommt nun eine Benachrichtigung z.B. über eine neue Mail an, oder Ihr nehmt einfach das Gerät in die Hand, dann bleibt fast der ganze Bildschirm schwarz, nur die Uhrzeit bzw. das Icon der Benachrichtigung leuchtet in weiß auf. Zieht Ihr das Icon dann nach oben, landet Ihr z.B. gleich bei der neuen Mail. Das ist toll und einfach und so eine Funktionalität vermisse ich tatsächlich bei meinem iPhone.

Fazit:

Huhu, Fazit, wir sind bei dir angekommen :).

Das Motorola Moto E 2015 kostet bei Amazon 129,00 Euro Motorola Moto E 2015 Amazon Affiliate Link. Das ist, soweit ich mich recht erinnere, teurer als das erste Moto E. Allerdings taugt das Moto E 2015 nun auch deutlich mehr zu einem Smartphone. Ja, Kamera ist nur gut für Schnappschüsse und auch das Display haut einen nun nicht wirklich vom Hocker. Aber die Alltagsaufgaben eines Smartphones verrichtet das Moto E 2015 wirklich gut. Und ich wage einfach mal zu behaupten, für Leute, die ein Zweitgerät brauchen, für Smartphone Umsteiger oder für Kinder, die ihr erstes Smartphone bekommen, wird das Moto E 2015 wirklich ausreichend sein. Für all jene spreche ich also doch eine Kaufempfehlung aus. Für Menschen, die einen neuen Daily Driver suchen und schon wert auf wirklich potente Leistung legen, für die ist das Moto E 2015 leider nicht wirklich zu empfehlen. Ein Ladegerät und Kopfhörer sind übrigens im Lieferumfang nicht enthalten. Entweder benutzt man da also schon welche, die man bereits im Besitz hat. Oder man muss daran denken, ein USB Ladegerät (Amazon Affiliate Link mitzubestellen.

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[OMT] LG G Watch R Test

LGGWatchR_web

Moin Moin,

vor einiger Zeit hatte ich schon das „Vergnügen“, die LG G Watch testen zu dürfen. Nun hatte mir LG den Nachfolger, die LG G Watch R, zur Verfügung gestellt für einen Test, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr hier. Doch bevor ich beginne, möchte ich noch eines erwähnen: Die Kritkpunkte in diesem Test beziehen sich in den meisten Fällen nicht speziell auf die G Watch R, sondern auf Android Wear bzw. auch auf das Produkt Smartwatch im allgemeinen.

Lieferumfang:

  • LG G Watch R
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Smartwatch
  • Android Wear
  • Rundes 1,3 Zoll P-OLED Display, 320 x 320 Pixel Auflösung, 245 ppi
  • Qualcomm Snapdragon 400 CPU (APQ8026), 1,2 GHz
  • Bluetooth 4.0
  • Kompatibel mit allen Android 4.3 und höher Smartphones
  • 4 GB interner Speicher
  • 512 MB RAM
  • 410 mAh interner, nicht wechselbarer, Akku

Akku:

Der Akku der LG G Watch R hat eine Kapazität von 410 mAh. Wäre es ein Smartphone, dann würden wir jetzt darüber lachen und auch weinen. Hier bei der Uhr muss ich allerdings auch ein wenig darüber weinen. In meinem Test bin ich gut über den Tag gekommen, daran gibt es nichts zu rütteln. Am Abend war immer noch so um die 40 % Restkapazität des Akkus vorhanden. Da mir dies aber nicht reichte für den nächsten Tag bzw. ich nicht das Risiko eingehen wollte, mit einer Uhr, deren Batterie leer ist, am Armgelenk rumzulaufen, kam die G Watch R also doch jeden Abend auf die kleine Ladestation. Dies hat sich auch nicht sonderlich geändert, wenn ich verschiedene Watchfaces ausprobiert habe. Kurze Randbemerkung: Als eigene Smartwatch besitze ich momentan eine Pebble. Dort hält der Akku mindestens fünf, wenn nicht sogar sechs oder sieben Tage. Klar, die Pebble hat weder Touchscreen noch Farbdisplay. Aber ganz ehrlich: wenn ich doch schon mein Smartphone jeden Abend an den Strom hängen muss, dann hält sich bei mir die Lust, auch meine Uhr jeden Abend aufzuladen, doch sehr in Grenzen.

Kamera:

Die LG G Watch R hat keine integrierte Kamera. Das muss man auch nicht haben; schließlich sind wir ja nicht James Bond. Aber man kann z.B. die Google Kamera App auf dem Android Smartphone über die Uhr auslösen und dann auch das Bild anschauen, was man geknipst hat. Klappt wunderbar und ohne Probleme übrigens.

Über das Gerät:

Ja, die G Watch R von LG ist schön. Das muss ich wirklich eingestehen. Rundes Display, eine nicht funktionelle Lünette, wirklich stabile Verarbeitung, da gibt es nichts zu meckern. Von den Smartwatches ist dieses Gerät eines der wenigen, das wirklich wie eine echte Uhr aussieht. Die Bedienung der Uhr erfolgt einerseits über Spracheingaben, andererseits über den Touchscreen. An der rechten Seite der Uhr befindet sich die Krone, mit der ihr die Uhr ein- und ausschalten, das Display dimmen und per langen Druck das Menü aufrufen könnt. Über Android Wear an sich möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren. Nur folgendes: An und für sich werden alle Benachrichtigungen, die auf eurem Smartphone angezeigt werden, im Google Now Karten Stil auch auf eurer Uhr angezeigt. Natürlich muss die Uhr dafür via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt sein. Durch die Benachrichtigungen könnt ihr wischen, eMails löschen, Fotos knipsen, Wetter anschauen, Musik steuern, etc. etc. etc. Gebt ihr am Play Store inzwischen einfach mal Android Wear ein, oder schaut ihr in die entsprechende Rubrik, dann findet ihr eine wirklich große Anzahl von entsprechenden Apps. Musik lässt sich inzwischen auch direkt auf der Uhr speichern, um sie dann via Bluetooth Headset z.B. beim Joggen zu hören. Sehr viel Platz dafür bietet der 4 GB große Speicher aber natürlich nicht.

Als kleines Gimmick, oder auch als Bonus, gibt es noch einen Pulsmesser, der in die Uhr integriert ist. Am besten seid ihr beim Messen vollkommen ruhig, sonst kann es dabei zu Fehlern kommen. Weil ich über keine anderen Pulsmessgeräte verfüge, kann ich aber zur Genauigkeit nichts sagen.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die LG G Watch R kostet zur Zeit bei Amazon 255,00 Euro LG G Watch R Amazon Affiliate Link. Ist sie den Preis wert? Ich will ehrlich sein. Für mich ist sie es nicht, ganz davon abgesehen, dass ich sie mit meinem iPhone auch nicht nutzen könnte. Android Wear Smartwatch geht halt nur mit Android Smartphone. Die G Watch R hat einen Vorteil gegenüber ihrem Vorgänger. Sie sieht hübsch aus. Und sie sieht aus wie eine richtige Uhr und nicht wie ein „Spielzeug“ für den geneigten Geek und Nerd. Allerdings bringt das auch Nachteile mit sich. Die Karten für die Benachrichtigungen sind eigentlich immer noch, zum größten Teil jedenfalls, für eckige Displays angepasst. Das hat zur Folge, dass bei diesem runden Display teilweise Text abgeschnitten wird. Nicht das größte Manko, aber doch irgendwie ärgerlich.

Ich glaube, wenn LG ein Bundle schnüren würde aus z.B. dem LG G3 und de LG G Watch R für einen feinen Preis, dann würde ich sagen: Ja, kann man machen. In diesem Fall würde ich eine Smartwatch als wirklich „nice-to-have“, aber noch immer nicht als notwendig ansehen. So aber würde ich wohl doch eher, wenn überhaupt, zum Kauf einer Pebble raten. Ja, dort habt ihr, wie schon erwähnt, weder Touchscreen noch Farbdisplay. Ihr habt auch -jedenfalls beim iPhone- nicht die Möglichkeit, eMails zu löschen bzw. ihr habt allgemein keine interaktiven Notifications. Aber, jedenfalls in meinen Augen, genauso wie eine Smartwatch ist auch das nur nice-to-have. Wem das alles jetzt zu negativ klang, den wird vielleicht noch mein letzter Satz freuen :). Allgemein stehe ich dem Produkt Smartwatch inzwischen deutlich positiver gegenüber als noch vor einigen Monaten. Obwohl ich sie immer noch nicht wirklich für notwendig halte, hat doch meine Pebble dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger auf mein iPhone schaue. Schließlich sehe ich ja jetzt auf meiner „schlauen Uhr“, ob sich der Griff zum Smartphone lohnt, ob es eine wichtige eMail ist oder doch nur wieder SPAM.

[OMT] Motorola Moto X 2014 Test

Motorola Moto X 2014

Moin Moin,

Nachdem ich ja schon einmal das erste Motorola Moto X getestet habe, bekam ich nun die Möglichkeit, auch das neue Motorola Moto X 2014 2. Gen. zu testen. Dafür möchte ich an dieser Stelle recht herzlich bei Motorola bedanken.

Dieser Test ist etwas anders, als die vorherigen. Der Hauptteil des Tests liegt diesesmal im gedrehten Video, der Textteil ist der kleinere Teil. Ob das jetzt so bleibt, oder ob ich doch wieder auf reine schriftliche Tests umschwenke, das werde ich mal überlegen müssen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Video schauen und etwas lesen :).

• Lieferumfang: Motorola Moto X 2. Generation Smartphone schwarz, Ladegerät, USB-Datenkabel, Garantiebedingungen, Kurzanleitung

Benchmark:

Ihr alle wisst, ich bin nicht so ein Fan von Benchmarks. Hauptsache ein Gerät läuft und rennt. Und dies tut das Moto X 2014 genauso, wie man es hofft und erwartet.

Hier auf jedenfall noch einmal die Daten der Benchmarks. Bei AnTuTu werden 43736 Punkte erreicht. Und im Geekbench 3 Benchmark kommen wir auf einen Single-Core Score von 963 und auf einen Multi-Core Score von 2907.

Akku:

Der Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh. Das „alte“ Moto X kam auf 2200 mAh. Man hätte sich vielleicht eine kleine Steigerung der Laufzeit erhoffen können. Leider wurde ich da enttäuscht.

Im normalen Betrieb musste ich immer mal wieder auch zwischendurch das Gerät an den Strom hängen. Habe ich mich zurückgehalten, da war dann auch ein ganzer Tag drin. So oder so, das Moto X 2014 muss jeden Tag an den Strom, Punkt.

Das ist schade und ich würde im Motorola Moto X 2015 doch auf einen deutlich besseren Akku hoffen.

Kamera:

Die Kamera des Motorola Moto X 2014 hat mich wirklich überzeugt. Schöne Farben, knackige Kontraste, gefällt mir alles sehr gut. Den automatischen HDR Modus sollte man manchmal vielleicht deaktivieren. Die HDR Bilder werden doch recht extrem irgendwie ;). Testvideos binde ich am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck über die Qualität der Bilder machen will, der folgt einfach diesem Link zu flickr zu den Testbildern.

Über das Gerät:

Das erste Moto X, so fand ich, war schon wirklich ein feines Gerät. Das Moto X 2014 steht dem in nichts nach. Optik schick, Hardware schick. Gezeigt und mehr dazu gesagt, habe ich ja im Video.

Das 16 GB Speichermodell hätte Motorola sich sparen können, oder einen microSD Slot einbauen können, oder beides.

Fakt bleibt aber, es ist ein schönes, wenn nicht sogar eines der schönsten Android Smartphones da draußen.

Fazit:

Das Motorola Moto X 2014 kostet mit 16 GB Speicher 499,00 Euro bei Amazon Motorola Moto X 2014 2. Gen. 16 GB Amazon Affiliate Link.

Ein stolzer Preis, besonders wenn man an den geringen internen Speicher denkt. Mit 32 GB Speicher kostet das Moto X via Moto Maker ab 579,00 Euro. Und das ist dann schon wieder so eine Sache, wo ich mir persönlich überlegen würde, ob sich der Preis überhaupt lohnt.

Klar, es ist ein High-End Modell. Aber wenn man an den Preis des Oneplus One oder auch an die Nexus Geräte denkt, dann kann man sich genauso gut nach Alternativen umschauen.

Und so wie vieles, hat also auch das Motorola Moto X 2014 nicht nur positives, sondern auch negatives. Ich halte also einfach fest. Das 16 GB Modell sollte man in meinen Augen meiden. Das 32 GB ist dann das Modell der Wahl. Die Konfigurationsmöglichkeiten im Moto Maker sind echt klasse und das würde ich mir bei anderen Herstellern auch wünschen. Wollt ihr soviel Geld in die Hand nehmen, dann werdet ihr mit dem Moto X bestimmt nicht unglücklich :).

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[OMT] LG G2 Mini Test

LG G2 Mini

„Liebling, ich habe das Flagschiff geschrumpft“, könnte man sagen, wenn denn Mini gleich immer das Smartphone Flagschiff in klein wäre. Ist es aber leider nicht. Das kriegt anscheinend bis jetzt nur Sony hin. So oder so, LG hat mir das LG G2 Mini für diesen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Wie es sich im Test geschlagen hat, das könnt ihr nun lesen.

Lieferumfang:

  • LG G2 Mini
  • 2440 mAh wechselbarer Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
  • Maße: 129,6 x 66 x 9,8 mm
  • Gewicht: 121 Gramm
  • 4,7 Zoll IPS LCD Display, 540 x 960 Pixel Auflösung, 234 ppi
  • 8 GB interner Speicher
  • microSD Karte, Erweiterung bis zu 32 GB
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 8 Megapixel Hauptkamera, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, Videoaufnahme 1080p@30fps
  • 1,3 Megapixel Frontkamera, 720p Videoaufnahme
  • Android 4.4.2
  • Qualcomm MSM8226 Snapdragon 400 Quad-Core 1,2 GHz Cortex-A7 CPU
  • 1 GB RAM
  • Adreno 305 GPU
  • 2440 mAh Li-Ion wechselbarer Akku

Benchmark:

Ihr wisst ja, ich bin eigentlich kein Freund von Benchmark Ergebnissen. Um einen Vergleich zwischen Smartphones herzustellen, mag es ja vielleicht ganz hilfreich sein. Aber schlussendlich zeigt doch nur die Bedienung, wie gut oder wie schlecht ein Smartphone dann doch funktioniert. Für alle Statistik Freunde hier auf jeden Fall die Punktzahl, die das LG G2 Mini im AnTuTu Benchmark erreicht: 15507 Punkte.

Akku:

Anders als die 3000 mAh im großen Bruder, dem LG G2, hat der Akku des G2 Mini „nur“ 2440 mAh bekommen. Deutlich weniger für solch ein Gerät mit deutlich schlechterem Display und Specs, die ja definitiv nicht zu einem High-End Smartphone gehören. Ich kam in meinem Test auf jeden Fall gut über den Tag und hatte noch etwa 40% am Abend übrig. Dies hätte wahrscheinlich auch noch für einen halben oder sogar ganzen zweiten Tag gereicht. Zur Sicherheit landete das G2 Mini aber doch jeden Abend an der Steckdose.

Kamera:

Kommen wir zu einem Punkt, der ja immer wichtiger wird in Smartphones: die Kamera. Das Testvideo hat mich nicht enttäuscht. Klare Farben, recht guter Sound, alles gut. Das Testvideo bette ich wie immer am Ende des Testberichtes ein. Auch die Testbilder, die ich geknipst habe, wussten mir Freude zu bereiten. Auch hier gibt es klare und natürliche Farben, kein arges Bildrauschen; über die Bilder, die das LG G2 Mini macht, kann man nicht meckern. Hier bei flickr findet ihr ein Set von Testbildern, hochgeladen in der originalen Auflösung.

Über das Gerät:

Dass das LG G2 Mini nicht der kleine Bruder des G2 ist, darüber muss man eigentlich gar nicht mehr diskutieren. Sehen wir es doch, wenn wir bei Familienverhältnissen bleiben, eher als einen nicht allzuweit entfernten Cousin an, der aus ärmeren Verhältnissen kommt.

Das LG G2 Mini läuft mit der Android Version 4.4.2, da kann man also nicht wirklich meckern. Ob hier allerdings noch auf offiziellem Wege Updates kommen, Root und Custom-ROMs lasse ich jetzt mal außen vor, ist doch eher fraglich. Laut diesem Link bei androidpit.de steht das G2 Mini, jedenfalls was ein Update auf Android L angeht, auch eher auf der Liste der Wackelkandidaten.

An der Optik des G2 Mini lässt sich nichts aussetzen. Das sieht wirklich beinahe so aus wie das große G2. Rear-Key auf der Rückseite, Display mit fast keinem Rand, Infrarot Sender oben am Gerät, alles da, wie es sich gehört. Die Rückseite -der abnehmbare Akkudeckel- ist nicht glatt, sondern er hat so eine Art riffeliges Muster, was erstens den Halt des Gerätes in der Hand deutlich verbessert und was sich auch noch, obwohl es ja nur „Kunststoff“ ist, wirklich angenehm anfühlt. Auf dem G2 Mini läuft über dem eigentlichen Android natürlich der LG Launcher, aber noch nicht in der flachen Optik, wie wir es beim G3 gesehen haben. Das mag den einen oder anderen stören, ich hatte mit der „verspielten“ Optik nie ein Problem. Das Gerät an sich läuft einwandfrei und schnell, wenn ihr nicht gerade anspruchsvolle Spiele spielen wollt. Doch diesem Ansinnen wird sowieso ein Riegel vorgeschoben, denn von den 8 GB interner Speicher stehen dem User schlussendlich ca 3,8 GB zur Verfügung. Natürlich, ihr könnt eine microSD Karte einsetzen. Doch dann mit App2SD ist es auch immer so eine Sache. Für „normale“ Apps, wie z.B. Foursquare, WhatsApp und Co., reicht der Speicher aber natürlich vollkommen aus.

Leider fehlen in der App für die Infrarot Fernbedienung wieder einige Anbieter, wie z.B. Medion. Auf andere Boni von LG, wie KnockON müsst ihr nicht verzichten, auch Q-Slide Anwendungen sind an Bord.

Fazit:

Und da wären wir angelangt…bei dem guten, alten und uns allen wohlbekannten Fazit. Das LG G2 Mini kostet zur Zeit bei Amazon 179,99 Euro LG G2 Mini Amazon Affiliate Link. Das ist für das Gerät inzwischen ein, in meinen Augen, angemessener Preis. Denn nun reiht sich das G2 Mini unter anderem neben dem Moto G und vielleicht auch bald in der Nähe des Moto E ein. Und da kann dieses Smartphone problemlos mitspielen. Ja, es hat leider wenig internen Speicher. Aber es bietet eine absolut brauchbare Performance, einen feinen Akku, eine gute Kamera, ein ansprechendes Äußeres und auch eine gute Akustik beim Telefonieren. Und zu dem jetzigen Preis, oder wenn man noch wartet, wird sicherlich auch der Preis noch sinken, bietet es eine absolut patente Leistung und man sollte einfach mal einen Blick darauf werfen. Wobei man sich natürlich gut im Klaren über die Schwachstellen des Gerätes sein sollte. Und dann heißt es schlussendlich einfach abwegen, was man braucht, was man will und wie viel Geld man ausgeben kann.

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[OMT] LG G3 Test

LG G3_web

Kann ein tolles Smartphone (LG G2) wirklich noch besser werden? Im großen und ganzen nicht, denn von einem Jahr zum nächsten kann man natürlich nicht allzuviel verändern. Und sonst? Das zeigen hoffentlich diese Zeilen über das LG G3, welches mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • LG G3
  • 3000 mAh wechselbarer Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
  • 4G Netzwerk: LTE 700 / 800 / 900 / 1800 / 2100 / 2300 / 2600
  • Gewicht: 149 Gramm
  • Maße: 146,3 x 74,6 x 8,9 mm
  • 5,5 Zoll True HD-IPS + LCD Display, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, 534 ppi
  • 16 GB interner Speicher mit 2 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher mit 3 GB RAM
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Speichererweiterung mit microSD Karten um bis zu 128 GB
  • 13 Megapixel Kamera, 4160 x 3120 Pixel, dual-Tone dual-LED Blitz, 1/3“ Sensor, 2160p@30fps 1080p@30fps Videoaufnahme
  • 2,1 Megapixel Frontkamera, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • Android OS 4.4.2
  • Qualcomm MSM8975AC Snapdragon 801 Quad-Core 2,5 GHz Krait 400 CPU
  • Adreno 330 GPU
  • 3000 mAh Li-Ion Akku
  • SAR Wert: 0.23 W/kg (head)

AntutuX

Benchmark:

Für alle Freunde der Benchmarks, im Antutu Benchmark X kam das LG G3 auf 28433 Punkte. Für die Statistiker unter euch bestimmt interessant, für mich sind ja die Benchmark Ergebnisse nicht wirklich wichtig.

Akku:

Wie auch im LG G2 verbaut LG im G3 einen 3000 mAh Akku. Im Fall des G3 ist dieser allerdings austauschbar.

Anscheinend macht sich bei der Akkulaufzeit deutlich die höhere Auflösung des Display, nehme ich jedenfalls an, bemerkbar. Während ich bei intensiver Nutzung im Test damals mit dem G2 noch auf einen bis anderthalb Tage gekommen bin, war nun bei zwölf Stunden Schluss. Habe ich mich allerdings etwas eingeschränkt, kam ich gut auf mindestens einen Tag, ruhig auch etwas mehr. Alles in allem sollte man ja heutzutage mit solch einer Leistung des Akkus schon zufrieden sein. Die Zeiten, wo der Akku eines mobilen Telefons eine Woche hielt, sind halt leider vorbei.

Kamera

Kamera:

13 Megapixel Auflösung hat die Kamera. Videos im UHD Format werden echt klasse. Die Bilder sehen ebenfalls klasse aus. Die Farben sind naturgetreu. Bildrauschen oder so ist mir nicht aufgefallen. Die Kamera App an sich finde ich ziemlich angenehm. Obwohl sie mir schon beinahe etwas zu spartanisch ist. Integrierte Filter und so etwas fehlen mir dann doch, habe mich halt dran gewöhnt. Der Laser Autofokus sorgt für echt schnelles fokussieren, das klappt schon klasse. Insgesamt einen dicken Pluspunkt für die Kamera des LG G3. Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von der Qualität der Bilder machen will, der folgt einfach diesem Link, der euch zu flickr führt.

Homescreen

Über das Gerät:

Wie sich doch Meinungen ändern können. Solange ich noch mein iPhone 4S hier hatte, war mir eigentlich alles über 3,5 Zoll zu groß. Inzwischen nutze ich ja das HTC One und muss sagen, an 4,7 Zoll kann man sich schon gut gewöhnen. Und nun bekam ich halt das LG G3, was ja gleich mit einem Display von 5,5 Zoll aufwartet. Allerdings lässt sich das ganze Gerät wirklich fein bedienen, wenn auch nicht mehr mit einer Hand. Da macht sich ein Display mit fast keinem Rand halt bemerkbar. Schicke Geräte bauen, das kann LG wirklich gut. Was das Bedienkonzept angeht, da setzt LG wieder auf Rear-Keys. Sprich: der Powerknopf und die Lautstärketasten sind auf der Rückseite des Smartphones. Den Powerknopf muss man allerdings meistens gar nicht so wirklich benutzen, da das G3 ebenfalls die Möglichkeit unterstützt, es per 2xTap auf das Display zu sperren bzw. wieder zu entsperren. Ebenfalls gibt es die tolle Funktion des Knock-Codes. In unterschiedlicher Reihenfolge tappt ihr auf das Display, um es zu entsperren, anstelle die PIN-Eingabe zu nutzen. Gefällt mir wirklich gut. Den 3,5 mm Klinke-Anschluss findet ihr leider auf der Unterseite des Gerätes. Klar, ist Geschmackssache. Ich persönlich mag den Anschluss ja lieber an der Oberseite eines Smartphones.

interner Speicher

In vielen Tests habe ich von Lags, Abstürzen und der Langsamkeit des G3 gelesen. Dies alles kann ich bei dem Testgerät, welches ich bekommen habe (übrigens die 16 GB Variante, von dem im Auslieferungszustand gut 9,88 GB zur Verfügung stehen, mit 2 GB RAM), nicht nachvollziehen. Da läuft alles rund und fluffig. Halt ganz so, wie ich es von einem High-End Smartphone erwarte heutzutage.
Software Information
Auf dem LG G3 läuft Android 4.4.2 mit dem eigenen Launcher von LG. Laut androidpit soll wohl auch Android L für das G3 kommen. Das wäre allerdings auch peinlich für LG, wenn dies nicht so passieren würde. Ebenfalls zu erwähnen, ist die tolle Möglichkeit, die sich LG im Hinblick auf den Softbuttons ausgedacht hat. Zum Beispiel bei den Nexus Geräten hat man ja immer wieder das Problem, dass Entwickler in ihre Apps nicht einbauen, dass die Buttons ausgeblendet werden. LG lässt Euch da nicht im Regen stehen. In den Einstellungen des G3 könnt Ihr pro App einstellen, wo die Buttons ausgeblendet werden sollen und wo nicht. Durch eine Swipe-Geste lassen sie sich dann in der App anzeigen, um diese z.B. zu beenden. Eine klasse Funktion, die ich so noch in keinem anderen Smartphone gesehen habe. Eine Infrarot Fernbedienung z.B. für ein TV-Gerät ist auch wieder eingebaut. Das Feature finde ich ja inzwischen wirklich fein. Die deutlich höhere Auflösung des Displays fällt im Normalbetrieb nicht wirklich auf, außer an einem negativen Beispiel. Einige Apps und Spiele, z.B. Real Racing 3, laufen nicht auf dem LG G3, wahrscheinlich weil sie an die Auflösung noch nicht angepasst sind. Kann man nur Daumen drücken, dass das noch kommt. Eine negative Sache muss ich auch noch erwähnen. Nach jedem Neustart stand bei mir die Helligkeit des Displays wieder auf 100 %. Das scheint mir wohl ein Fehler der Software zu sein, sollte noch mal gefixt werden.
LG Health
Was man auch noch erwähnen sollte, ist der integrierte Schrittzähler in dem G3. Auf dem ersten Homescreen bringt euch ein Swipe nach rechts zu der Anzeige der LG Health App. Dort werden Schritte und auch die verbrannten Kalorien, jedenfalls soweit das wirklich richtig errechnet wird, angezeigt. Gegenüber dem Fitbit One gab es bei der Schrittanzahl bei derselben Strecke nur eine Abweichung von fünfzig Schritten weniger. Das ist deutlich besser, als es beim Lumia 635 war. Wenn die Schritte, den Akku nicht allzusehr angreifend, direkt mit dem Smartphone getrackt werden, finde ich das schon eine tolle Angelegenheit. Auch wenn wohl jedem klar ist, dass die Werte nicht wirklich genau sein dürften. Dazu braucht man dann halt doch professionelles Zubehör.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit. Die Eingangsfrage war ja, ob man das Topmodell des Vorjahres noch besser machen kann? Und nun kann ich sagen, ja, jedenfalls in Teilen. Das LG G3 mit 16 GB kostet inzwischen bei Amazon „nur“ noch 494,30 Euro LG G3 Titanschwarz 16 GB / 2 GB RAM Amazon Affiliate Link. Das Gerät sieht in Titanschwarz äußerst edel aus. Ist zwar Kunststoff, sieht aber beinahe wie Aluminium oder so aus und fühlt sich wirklich gut an. Obwohl man die Rückseite des Gerätes abnehmen kann, gibt es keine Spaltmaße. Auch knarzt nichts und es gibt keine außergewöhnlichen Spaltmaße.

Das G3 ist rasend schnell. Es lief perfekt. Das Display überzeugt, die Kamera überzeugt, alles überzeugt ;).

Was gibt es noch zu sagen? Nicht mehr viel eigentlich :). Wer Interesse an dem Gerät hat, der sollte beim G3 absolut unbedenklich zuschlagen können. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. In meinen Augen wage ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich das LG G3 jetzt schon zu dem Top Android Smartphone 2014 ernenne.

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[OMT] Nokia Lumia 635 Test

Lumia 635_web

Moin Moin,

Kommen wir nun zu einem neuen Testbericht auf oaad.de

Mir wurde von Nokia ein Lumia 635 als Testgerät zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Das Lumia 635 ist ein relativ kleines Low-End Windows Phone Gerät mit LTE Unterstützung. Ob es aber wirklich so Low-End ist, das zeigt hoffentlich der nun folgende Test.

Lieferumfang:

  • Nokia Lumia 635
  • 1830 mAh Akku BL-5H
  • Nokia Schnelladegerät AC-20E
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Maße: 129,5 x 66,7 x 9,2 mm
  • Gewicht: 134 Gramm
  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 2100
  • 4G Netzwerk: LTE 800 / 1800 / 2600
  • Micro-SIM
  • 4,5 Zoll IPS LCD Display, 480 x 854 Pixel Auflösung, 218 ppi
  • 8 GB interner Speicher (davon etwas mehr als 4 GB für den User verfügbar)
  • microSD Karten-Slot, Speichererweiterung um bis zu 128 GB
  • Qualcomm Snapdragon 400 Quad-Core 1,2 GHz Cortex-A7 CPU
  • 512 MB RAM
  • Adreno 305 GPU
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • OS: Microsoft Windows Phone 8.1
  • 5 Megapixel Kamera, 2592 x 1944 Pixel Auflösung, 720p@30fps Videoaufnahme möglich
  • Li-Ion 1830 mAh Akku (BL-5H)
  • SAR-Wert: 0.75 W/kg (head) – 0.79 W/kg (body)

Cortana:

Da das Lumia 635 „nur“ ein Testgerät war, habe ich es von Anfang an einfach mal auf Englisch geschaltet, um einmal Cortana ausprobieren zu können.

Ich muss sagen, Microsofts persönlicher Assistent gefällt mir wirklich gut. Cortana ist im Prinzip eine Mischung aus Google Now und Siri. Schriftliche Informationen werden ebenso geliefert wie witzige oder auch sinnvolle Sprachantworten. Momentan alles noch auf Englisch. Aber ich freue mich jetzt schon drauf, wenn Cortana dann endlich mal nach Deutschland kommt, was ja leider noch eine Weile dauern wird.

Kamera:

Die Kamera des Lumia 635 wirkt auf dem Papier schwächer, als sie ist. Ja gewiss, sie hat nur 5 Megapixel. Doch die Bilder, die dabei rauskommen, wirken realitätsnah, haben recht satte Farben und wirken durchaus natürlich. Ein LED Blitz ist leider nicht vorhanden. Das finde ich nicht gut. Auf die nicht vorhandene Front-Kamera kann ich dagegen sehr gut verzichten. Mit der Videoqualität war ich dagegen nicht so ganz zufrieden, obwohl auch das bei einem Gerät dieser Preisklasse eher Meckern auf hohem Niveau ist.

Wer sich für die Bildqualität der Kamera interessiert, der findet hier bei flickr einige Bilder, die ich in hoher Qualität hochgeladen habe. Ein Video, für alle Interessierten, bette ich wie immer am Ende des Berichtes ein.

Antutu Windows Phone

Benchmark:

Für alle, die Statistiken lieben, habe ich natürlich auch einmal den Antutu Benchmark durchlaufen lassen. Nur kurz zur Information, er kam auf 12054 Punkte.

Akku:

1830 mAh Akku klingt nicht viel, finde ich. Ebenso wie die ganzen Daten des Lumia 635 ja nun nicht nach High-End klingen. Allerdings macht, sowohl was die Geschwindigkeit anbelangt, wie auch, was die Akkulaufzeit anbelangt, Windows Phone 8.1 einen wirklich verdammt guten Job. Einen Tag hielt der Akku bei meinem Nutzungsverhalten ganz locker durch. Eher waren noch anderthalb bis zwei Tage, oder sogar noch ein wenig länger drin. Ob das bei euch auch so ist, kann ich nicht sagen, bzw. eine allgemeingültige Aussage kann ich natürlich nicht treffen. Bei meiner Aussage beziehe ich mich einzig und allein auf mein Nutzungsverhalten, welches bei euch natürlich ganz anders aussehen mag.

Über das Gerät:

Ich bin vorbelastet, das muss ich gestehen 😉

Schon seitdem es Windows Phone gibt, bin ich ein großer Freund dieses Systems. Mein erstes Windows Phone Gerät war ein HTC Mozart. Doch eigentlich tut dies ja auch nicht wirklich zur Sache 🙂

Das Testgerät des Nokia Lumia 635, welches mir vorliegt, ist komplett in der Farbe Orange gehalten; eine Ausnahme bildet natürlich die Front mit dem Display. Das Orange ist übrigens nicht einfach Orange, das ist ein wirklich knalliges Orange. Ich habe versucht, davon ein Foto zu machen, aber meine Kamera bringt das gar nicht so richtig rüber.

An der Oberseite des Gerätes findet ihr den 3,5 mm Klinkestecker Anschluss, auf der Unterseite den Micro-USB Anschluss. Auf der rechten Seite findet ihr die Lautstärke-Wippe und den Power Button. Auf einen dedizierten Kamera-Knopf wurde verzichtet. Dies ist aber angesichts des Preises absolut zu verschmerzen. Und ich wage einfach mal die These aufzustellen, dass solch ein Knopf wohl am ehesten den Geräten mit PureView Technologie vorbehalten sein wird. Auf der Rückseite gibt es dann noch einen absolut annehmbaren Lautsprecher und die Kamera. Wie weiter oben schon erwähnt, wurde dort auf einen LED-Blitz, eine LED-Leuchte verzichtet. Dies finde ich ärgerlich. Erstens gehe ich jetzt einfach davon aus, dass dies den Preis schon nicht deutlich in die Höhe getrieben hätte. Und zweitens nutze ich die LED zwar nicht als Blitz, als Taschenlampe ist solch eine LED aber immer wieder zu gebrauchen. Schade Nokia, einfach schade.

Dass es dagegen keine Front-Kamera gibt, darauf kann ich recht gut verzichten. Was dagegen auch wieder ärgerlicher ist, ist die Tatsache, dass wohl kein Helligkeitssensor an Bord ist. Jedenfalls wurde bei mir die Helligkeit des Displays nicht automatisch rauf und wieder runtergeregelt. Es gibt drei verschiedene Helligkeitsstufen. Damit kann man sich arrangieren, aber es ist halt nicht so komfortabel, wie man es sonst gewohnt ist. Ebenfalls ist ein Schrittzähler im Smartphone integriert. Dieser weist aber eine erhebliche Differenz, bis zu 3000 Schritte weniger, auf als z.B. ein Fitbit Flex oder One. Ich habe auch nichts gefunden, wie man z.B. die Schrittlänge konfigurieren kann. Dies ist ok, aber so ist es doch eher eine Spielerei, als etwas Sinnvolles.

Das Gerät mit seinem 4,5 Zoll Display liegt äußerst gut in der Hand, beinahe ist es sogar mit einer Hand zu bedienen. Nichts knarzt und auffällige Spaltmaße sind mir auch nicht untergekommen. Und dies alles, obwohl man die gesamte Rückseite abnehmen kann, um den Akku einzusetzen, die SIM-Karte und auch die microSD-Karte. Unter Windows Phone 8.1 kann man übrigens auch Apps auf microSD auslagern. So sollte auch der recht geringe interne Speicher dann doch nicht ein unbedingter Hinderungsgrund für den Kauf sein. Bei der Verarbeitung hat Nokia also ganze Arbeit geleistet. Dasselbe gilt auch für das Windows Phone 8.1 Betriebssystem, welches übrigens während des Tests noch das Nokia Cyan Update bekommen hat. Trotz der doch vergleichbaren schwachen Hardware rennt das Lumia 635 im normalen Betrieb wirklich gut. Apps öffnen, Spiele spielen, durchs Menü wischen, Mails schreiben oder den Browser nutzen, alles läuft so, wie man es sich vorstellt. Klar, etwas langsamer als bei High-End Geräten ist das alles. Aber hier beweist Windows Phone einfach seine Stärken und spielt sie perfekt aus.

Fazit:

Und da ist es auch schon wieder, das altbekannte und allseits beliebte Fazit.

Das Nokia Lumia 635 gibt es momentan bei Amazon für 176,95 Euro Nokia Lumia 635 Amazon Affiliate Link. Dies ist für ein LTE Smartphone gewiss nicht zuviel. Ich selbst konnte das Verhalten im LTE Netz in Ermangelung einer LTE fähigen SIM allerdings nicht testen.

Was bekommt ihr denn nun für das Geld? Das Lumia 635 bietet recht schnelle und durchaus patente Leistung für diesen -für ein Smartphone- doch günstigen Preis. Was man ebenfalls beachten sollte, sind die Nokia eigenen Apps für Windows Phone. Da wären z.B. MixRadio, HERE Drive+ und noch ein Haufen anderer Apps, die man so gar nicht alle an dieser Stelle erwähnen kann. Auf jeden Fall werten diese Windows Phone noch einmal ordentlich auf, was einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert gegenüber anderen Herstellern von Windows Phone Smartphones darstellt. Wenn ihr also nicht das beste vom besten braucht und euch mit Windows Phone als OS anfreunden könnt, dann solltet ihr definitiv einmal einen Blick auf das Nokia Lumia 635 werfen.

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[OMT] Fitbit Aria Waage Test

FitbitAria_web

Moin Moin,

ihr wollt abnehmen, euch fit halten? Dann braucht ihr nicht nur einen Fitness Tracker. Nein, auch eine Waage solltet ihr im Haus haben. Und wenn man schon einen Fitness Tracker von Fitbit hat, was liegt da näher, als auch eine Waage von Fitbit auszuprobieren. Umso erfreuter war ich, als Fitbit mir ihre Waage Aria für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Wie sich die Waage in meinen Augen geschlagen hat und immer noch schlägt, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Fitbit Aria Waage
  • kleine Bedienungsanleitung
  • 4 Standard-AA-Batterien

Technische Daten:

  • Farben: Schwarz oder Weiß
  • Material: Platte aus Hartglas / Gehäuseunterteil aus ABS
  • Höhe: 31,2 cm
  • Breite: 31,2 cm
  • Tiefe: 33,4 mm
  • Gewicht: 1,93 kg
  • Versandgewicht: Ca. 2,72 kg
  • Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung
  • Angezeigte Werte: Gewicht, Körperfettanteil, Benutzerauswahl
  • Einheiten: kg, lb, st
  • Messbereich: 9-158 kg
  • Erkennung von bis zu acht Benutzern
  • WiFi 802.11 b
  • Betrieb durch 4 Standard-AA-Batterien

Über das Gerät:

Um es vorweg zu nehmen. An sich bin ich von der Fitbit Aria schon sehr angetan. Kein manuelles Eintippen/Aufschreiben des Gewichtes mehr. Ich steige einfach auf die Waage und mein Gewicht, mein Körperfettanteil und auch mein BMI wird einfach mit meinem Fitbit Account drahtlos via WLAN synchronisiert. Die Daten kann ich mir dann schön aufbereitet entweder auf der Fitbit Seite im WebView oder in der mobilen App für iOS und/oder Android anschauen. Soweit jedenfalls die Theorie.

Bis jetzt allerdings hat die Aria es geschafft, mich teilweise vor Rätsel, teilweise aber auch an den knappen Rand der kleinen Verzweiflung zu bringen. Ich habe hier im Haus noch so eine normale digitale Waage. Am Anfang meines Aria Tests unterschieden sich die beiden Waagen um etwa fünf bis sechs Kilo, sprich die Fitbit Aria zeigte soviel Kilos mehr an. Nach etwa zwei Wochen legte sich das (hat sich die Waage selbst kalibriert, oder gab es ein Firmware Update) und der Unterschied bei Messungen des Gewichtes betrug nur noch so zwischen fünfhundert und vielleicht sechshundert Gramm. Dann, wieder etwas später, wurden die Abstände plötzlich wieder deutlich größer, bis am Montag dieser Woche die Abstände plötzlich wieder deutlich kleiner wurden und die Waagen sich nun faktisch im Messen des Gewichts angeglichen haben. Das hat mich wirklich verwirrt und ich könnte es nachvollziehen, wenn Kunden – wäre es ihnen passiert – die Waage wieder Retour geschickt hätten. Ich werde das Hin und Her jetzt auf jeden Fall noch beobachten und gegebenenfalls diesen Blog Post hier noch einmal aktualisieren.

Das war der Kritik Part. Kommen wir nun zu den positiven Dingen des Lebens, ehm, der Waage :).

Optisch ist sie einfach klasse. Ich habe sie in Weiß bekommen. Und ohne dass ich lüge, hätte Apple eine Waage hergestellt, ich hätte mir gewünscht, dass die so aussieht. Das Einrichten der Waage ging ohne Probleme über die Bühne. Empfohlen wird es wohl, eine entsprechende Software auf Mac oder PC herunterzuladen und dann die Einrichtung vorzunehmen. Ich habe es mit Hilfe von iPhone, Fitbit App und dem Safari Browser getan, ging genauso gut. Im WLAN Netz unterstützt die Waage keine statischen IP Adressen, sondern akzeptiert nur eine IP, via DHCP zu bekommen. Wie ich oben bereits erwähnte, man kann für eine Waage bis zu acht Benutzer anlegen. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Einfach deshalb, weil ich die Fitbit Aria alleine benutze. Für seinen Account muss man ein Kürzel angeben, das dann, wenn man sich auf die Waage stellt, im beleuchteten Display erscheint. Am Anfang war es so, dass ich mich rauf stellte, der ganze Messvorgang lief, das Display aus ging und ich herunter stieg. Inzwischen ist es so, dass man sich rauf stellt und nach einer Weile aufgefordert wird, die Waage zu verlassen. Dann werden wohl die Daten ausgerechnet und synchronisiert. Danach beendet sich das Display automatisch. Es gibt vier Wägezellen, die das Gewicht messen und daraus dann den BMI ermitteln. Die Körpermasse misst die Fitbit Aria mit Hilfe einer Bioimpedanzanalyse. ITO-Elektroden sind auf der Waage in einem Muster angeordnet. Diese senden ein gesundheitlich unbedenkliches Signal durch den Körper, um die Impedanz zu messen.

WARNUNG

Verwende dieses Gerät nicht, wenn du einen Herzschrittmacher oder ein anderes medizinisches Gerät implantiert hast oder schwanger bist. Dieses Produkt ist für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet. Wende dich in jedem Fall an einen Arzt. Bei nasser Waage besteht Rutschgefahr.

Fazit:

Und da wären wir dann auch schon beim Fazit angelangt. Die Fitbit Aria Waage kostet zur Zeit bei Amazon 107,98 Euro Fitbit Aria Waage Amazon Affiliate Link. Das ist natürlich für eine Waage eine stolze Summe Geld. Lohnt es sich denn trotzdem?

Nun, wenn die Waage einwandfrei funktioniert, so wie momentan und ihr vielleicht sowieso einen Fitbit Fitness Tracker, z.B. das Fitbit Flex benutzt, und wenn ihr dann noch als Beispiel bei myfitnesspal eure Ernährung eintragt, dann arbeitet dies alles so gut zusammen, dass sich das Geld für die Aria schon lohnt.

Im Hinterkopf sollte man allerdings trotzdem behalten, es geht auch anders. Manuelles Aufschreiben, Eintragen, usw. Es schadet also durchaus nicht, das Kaufinteresse noch einmal zu hinterfragen, d.h. ob man soviel Geld für solch ein Gadget ausgeben will.

[OMT] Allview X1 mini Soul Test

Allview X1 mini Soul

Nachdem ich ein Allview Tablet im Test hatte, freue ich mich nun, auch ein Allview Smartphone testen zu können. Um genau zu sein, ist es das Allview X1 mini Soul, welches mir freundlicherweise von Allview für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • Allview X1 mini Soul
  • USB Kabel
  • Lade/Netzstecker
  • In-Ear Headset
  • SIM Karten Eject Tool
  • Allerlei Anleitungen

Technische Daten:

  • Micro-SIM
  • Maße: 130,4 x 64,4 x 9,1 mm
  • Gewicht: 147,7 Gramm
  • HD IPS JDI 4,5 Zoll Display – 1280 x 720 Pixel Auflösung – 326ppi
  • Android 4.2
  • Cortex-A7 1,5GHz Quad-Core Prozessor
  • PowerVR SGX 544/OpenGL ES 2.0 GPU
  • 16 GB interner Speicher
  • 1 GB RAM
  • 8 Megapixel Hauptkamera (1080p Videoaufnahme)
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • WiFi b/g/n
  • 3000 mAh Akku

Kamera:

Im X1 mini Soul haben wir es mit einer 8 Megapixel Kamera zu tun. Die löst recht schnell auf und beglückt uns mit einer guten Schärfe und einer recht natürlichen Farbdarstellung. Die Kamera Applikation ist etwas unübersichtlich. Aber für genug Alternativen ist ja, dank PlayStore, gesorgt. Testvideo binde ich wie immer am Ende des Testes ein. Einen Eindruck der Bilder bekommt ihr hier bei flickr.

Akku:

Ein 3000 mAh Akku in einem Smartphone, welches etwas mehr als 200 Euro kostet. Das ist auf dem Papier natürlich mal ne Ansage. Ist es das auch im Betrieb? Ja :).

Mit dem Gerät kam ich im normalen Betrieb einfach auf zwei, bis zweieinhalb Tage. Im Power Betrieb war immer noch mindestens ein bis anderthalb Tage drin. Da kann man nicht meckern.

Display:

Das 4,5 Zoll große Display ist angenehm groß und schön leuchtstark. Ebenso weist es eine schöne Blinkwinkel Stabilität auf, falls das für den einen oder anderen da draußen wichtig sein sollte. Allerdings gibt es auch einen Kritikpunkt. Erstens werden die Farben teilweise etwas zu intensiv dargestellt. Und zweitens hat es einen leichten Gelbstich, welches besonders bei weißen Flächen auffällig ist.

Bedienung & Haptik:

Das Allview X1 mini Soul sitzt in einem Unibody Gehäuse, welches sich zwar wie Aluminium anfühlt, in meinen Augen dann aber doch "nur" Kunststoff ist. Das ist zwar schade. Aber das Smartphone fühlt sich deswegen trotzdem nicht weniger wertig an. Der Power Button ist auf der Oberseite. Das ist bei der Größe aber noch vertretbar. Über Android, welches hier ja in der Version 4.2 vorliegt, hat Allview seine eigenen Themes gesteckt. Diese wirken auf mich, auf den ersten Blick, eher nicht so prickelnd. Das schöne bei Android ist natürlich, dass ihr euch einfach z.B. den Nova Launcher oder einen der anderen Launcher da draußen installieren könnt. Somit kommt ihr dann, wenn gewünscht, recht simpel z.B. an den Look von Vanilla Android oder auch iOS ähnlich. Ihr kennt das ja :).

Insgesamt läuft das Gerät einwandfrei und sehr schnell. Ruckler konnte ich nicht feststellen. Ob natürlich ein Update kommen wird auf Android 4.4 oder so, das steht wohl eher in den Sternen. Allview hat noch einige Features eingebaut, die ihr sonst eher bei Samsung findet. Zum Beispiel, dass ihr vom Display den Blick abwendet und das Video stoppt. Das funktioniert allerdings eher schlecht als recht. Ob das bei Samsung besser funktioniert, das kann ich nicht sagen. Ein Samsung Smartphone hatte ich noch nie in der Hand. Der 16 GB große, nicht erweiterbare Speicher, ist folgendermaßen aufgeteilt. 5,66 GB als Systemspeicher. Davon ist etwas mehr als 2 GB frei. Und dann gibt es den 10,34 GB großen Telefonspeicher, wo etwa 9,9 GB zur Verfügung stehen. Diese Aufteilung ist etwas blöd, weil Teile jeder App im Systemspeicher benannten Teil landen. Schöner wären 16 GB, die insgesamt für alles zur Verfügung stehen. Und was mich dann auch noch störte, ist die Tatsache, dass die Sensortasten nur beleuchtet sind, wenn man drauf tappt. Tut man das nicht, geht die Beleuchtung aus.

Fazit:

Das Allview X1 mini Soul kostet 229 Euro. Da liegt der Vergleich nahezu, es eventuell mit dem Motorola Moto G zu vergleichen. Der Preis ähnelt sich ja doch sehr. Beide Geräte sind schnell, sind stabil und haben tolle Displays. Wobei mir das Moto G Display doch noch etwas besser gefiel. Dafür holt beim X1 mini Soul unter anderem die Kamera einen Punkt. Beide Geräte bieten für ihren Preis tolle Möglichkeiten. Ich glaube, ich würde dann doch aber eher dem Moto G den Vorsprung einräumen. Dort habt ihr wohl eher die Möglichkeit, weiterhin mit Updates versorgt zu sein. Sieht man ja jetzt schon, X1 mini Soult läuft unter 4.2, das Moto G unter 4.4.2.

Schlussendlich ist und bleibt es dann aber doch auch Geschmackssache.

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[OMT] Kindle Fire HDX 7 Zoll Test

Amazon Kindle Fire HDX 7 Zoll

Moin Moin,

Es gibt mal wieder was zum testen 🙂

Und zwar wurde mir vor einiger Zeit der Kindle Fire HDX freundlicherweise von Amazon zur Verfügung gestellt. Nachdem ich jetzt einige Zeit hatte, das Gerät gewissermaßen "auf Herz und Nieren" zu prüfen, kommt hier der Test.

Lieferumfang

  • Kindle Fire HDX
  • USB Ladekabel
  • Quick Start Guide

Leider ist weder ein Headset, noch ein USB Netzstecker vorhanden. Allerdings hat man meistens wohl heutzutage sowohl das eine, wie auch das andere eh zu Hause liegen. Also kann man schon irgendwie darüber hinwegsehen. Im Kaufpaket ist wohl ein Ladegerät vorhanden.

Technische Daten

  • Quad-Core Snapdragon 800 Prozessor, getaktet mit 2,2 GHz
  • Adreno 330 GPU
  • 16 GB Speicher
  • 7 Zoll Display, Auflösung 1920×1200 Pixel (323 ppi)
  • Fire OS 3.0 Mojito Betriebssystem, welches auf Android basiert
  • Frontkamera (720p Videoaufnahmen)
  • 303 Gramm Gewicht

Akku

Der Akku im Tablet ließ sich bei mir mit dem iPad Ladegerät in etwa fünf Stunden komplett aufladen.

Mit wirklich intensiver Benutzung, Spiele, surfen, Musik hören und so hielt er mindestens zwei, eher drei Tage durch. Das ist für ein "Konsumier Tablet" in meinen Augen ein wirklich feiner Wert.

Das Tablet/Benutzung

Sieben Zoll Display, Stereo Lautsprecher, ganz schickes Design in schwarz – Herz, was begehrst du mehr?

Nun, zum Beispiel, richtiges Android. Fire OS basiert zwar auf Android. Die bekannte Oberfläche und/oder die bekannten Google Apps, wie z.B. den Play Store sucht ihr vergeblich. Könnt ihr ohne Root und so auch nicht nachinstallieren. Allerdings ist z.B. trotzdem der Sync mit Google, Yahoo, etc. möglich, was Mails, Kontakte und Kalender angeht. Das Mail Programm erledigt sowieso seine Sache gut. Leider ist man auf den, wenn auch schnellen, Silk Browser angewiesen. Den Chrome Browser kann man so leider nicht installieren. Im Test durfte ich nicht nur das Tablet Amazon Aff. Link, sondern auch die passende Origami Lederhülle Amazon Aff. Link für das Tablet testen. Wenn ich finde, dass das Kindle Fire HDX mit 16 GB bei 199€ startet und das ein echt fairer Preis ist, so empfinde ich die 54,99€ für die Original Hülle doch als zu hoch und beinahe unverschämt. Klar, sie hält perfekt, unterstützt durch Magneten den automatischen Lock und Unlock des Displays und sieht echt schick aus, aber soviel Geld …

Ob es das einem Wert ist, oder auch nicht, das muss jeder selber entscheiden.

Ansonsten, das Tablet sieht ohne Zweifel edel aus und liegt auch gut in der Hand. Das Display hat mich im Test wirklich überzeugt, ebenso die Geschwindigkeit. So ein schnelles Android Tablet, egal ob in der normalen Bedienung, wie auch bei Spielen und Co. Auch das Display leistet sich keine Schwächen. Hell, perfekt ausgeleuchtet und eine tolle Auflösung, wirklich super.

Besonderheiten

Lovefilm Integration, Audible Integration und natürlich der riesige Amazon Shop.

Seid ihr Prime Kunde, könnt ihr auch Bücher ausleihen.

Für Konsumenten ist wirklich eine Menge im Angebot.

Fazit

Kommen wir schon zum Fazit. Ein wenig ratlos lässt mich das Kindle Fire HDX zurück, das gebe ich gerne und ganz offen zu.

Erstens sind mir persönlich 7 Zoll für ein Tablet doch zu klein. Und wenn man das Display Format vom iPad gewöhnt ist, dann kommen einem die 16:9 vom Fire HDX doch reichlich störend vor, jedenfalls wenn man etwas anderes will als spielen und Videos schauen. Zweitens habe ich aber, außer dem iPad, noch nie ein so schnelles Tablet in der Hand gehabt. Da weiß das Kindle Fire HDX wirklich zu überzeugen. Wiederum hat man aber, wie oben erwähnt, ohne weitere Anstrengungen keinen Zugriff auf den Google Play Store. Man ist also auf das Angebot von Amazon angewiesen. Fängt man z.B. in der Android Welt neu an, sollte das kein Problem darstellen, da ihr ja die Amazon Android Apps auch auf anderen Android Geräten nutzen könnt. Habt ihr aber schon einen Haufen Android Apps, dann kann ich von einem Amazon Tablet eigentlich nur abraten. Schließlich müsstet ihr euch dann so gut wie alle Apps wohl ein zweites Mal kaufen.

Auch beim Lesen hat mich das Tablet nicht überzeugt. Ich mag einfach nicht auf beleuchteten Bildschirmen lesen, entweder richtiges Papier oder einen "richtigen" Kindle, sprich mit eInk Display.

Was will man nun also machen? Wollt ihr spielen, Filme schauen und Musik hören, sprich Dinge konsumieren und euch sind 7 Zoll nicht zu klein, dann könnt ihr beinahe bedenkenlos zuschlagen.

Wollt ihr aber lesen, vielleicht euch wirklich mit dem Tablet arbeiten, sprich nicht nur konsumieren, sondern auch produktiv sein, dann tut es mir Leid. Aber dann schaut doch eher Mal in Richtung iPad.

oaad001 Test

Das ist ein Test zum testen der Tests.