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[OMT] LG G Flex 2 Test

LG G Flex 2

Moin Moin,

nachdem ich letztes Jahr bereits das LG G Flex testen konnte, war dieses Jahr nun der Nachfolger an der Reihe. Ich habe also das LG G Flex 2 getestet. Für die Bereitstellung des Testgeräts möchte ich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich dankeschön sagen.

Und was ich von dem Gerät halte, dies erfahrt ihr wie immer in den folgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • LG G Flex 2
  • Ladeadapter
  • USB-Datenkabel
  • Headset
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 149,1 x 75,3 x 7,1 – 9,4 mm
  • Gewicht: 152 Gramm
  • Curved Body and Display
  • Micro-SIM
  • 5,5 Zoll Curved P-OLED Display, 73,5% screen-to-body ratio, 1920 x 1080 Pixel Auflösung, 403 ppi
  • Android OS 5.0.1
  • Chipset: Qualcomm MSM8994 Snapdragon 810
  • CPU: Quad-core 1,5 GHz Cortex-A53 & Quad-core 2 GHz Cortex-A57
  • GPU: Adreno 430
  • 16 GB interner Speicher mit 2 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher mit 3 GB RAM
  • Frontkamera: 2,1 Megapixel, 1080p@30fps
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, Laser Autofokus, 2160p@30fps und 1080p@60fps Videoaufnahme
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Infrarot Port für z.B. TV Fernbedienung
  • Fast battery charging: 60% in 30 Minuten (Quick Charge 2.0)
  • Nicht austauschbarer Li-Po 3000 mAh Akku

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Benchmark:

Kommen wir also zur Benchmark Kategorie.

  • Quadrant Standard Benchmark: 22181
  • AnTuTu Benchmark v5.7: 46319
  • Vellamo Metal Benchmark: 2101
  • Vellamo Multicore Benchmark: 2119
  • Vellamo Browser Chrome Browser Benchmark: 4476
  • Geekbench3 Single-Core Score: 680
  • Geekbench3 Multi-Core Score: 2859

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Akku:

Im LG G Flex 2 sorgt ein 3000 mAh Akku für Energie. Hält der lange? Kurze Antwort: Ja. Was heißt das genau? Nun, bei einer normalen Benutzung. Was dazu zählt, könnt ihr in anderen Testberichten von mir nachlesen. Ich bin wunderbar über einen Tag gekommen. Am Ende des zweiten Tages waren dann noch etwas mehr als 30% übrig. Also sind wohl auch zweieinhalb, vielleicht sogar drei Tage drin. Da kann man doch in den heutigen Smartphone Zeiten eigentlich wirklich nicht meckern.

Kamera:

Über die Frontkamera des LG G Flex 2 werde ich nicht wirklich viele Worte verlieren. Eine Frontkamera in einem Smartphone nutze ich im Prinzip einfach nie. Trotzdem sehen auch da die Bilder ganz gut aus, die als Ergebnis dabei rauskommen.

Kommen wir also zur Hauptkamera. 13 Megapixel Auflösung, Laser Autofokus und für Videoaufnahmen nicht nur FullHD, sondern auch UHD. LG fährt da schon ordentlich Technik auf. Und was soll man sagen? Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die Videoaufnahmen sind scharf und knackig. Drei Testvideos (1080p, 4K und SloMo) binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Die Testbilder waren allesamt ebenfalls knackig und scharf. Bildrauschen sucht ihr vergebens. Vielleicht macht hier und da der Weißabgleich nicht ganz genau das, was er soll. Aber insgesamt sind die Bilder einfach toll. Wenn ihr euch davon einen eigenen Eindruck machen wollt, dann folgt ihr einfach diesem Link zu flickr.

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Über das Gerät:

Wer noch einmal im Testbericht des LG G Flex nachliest, der weiß, dass ich das G Flex eher für eine Art Prototyp gehalten habe, wo gezeigt wurde, was so möglich ist. Anders sieht es nun, jedenfalls teilweise, beim G Flex 2 aus. Das Display hat endlich eine vernünftige Auflösung. Trotzdem fällt mir immer mal wieder auf, dass Teile des Bildes irgendwie verwaschen aussehen. Das muss immer noch an dem gebogenen Display liegen. Als Betriebssystem läuft Android in der Version 5.0.1. Darüber hat LG wieder den hauseigenen Launcher gelegt. Dieser bietet u. a. wieder so nette Funktionen wie „Double-Tap to wake“. Die wirkliche Frage ist natürlich, ob es z.B. ein Update auf Android 5.1 oder noch weiter geben wird. Aber sei es wie es sei, das LG G Flex 2 läuft auch mit 5.0.1 wunderbar. Das Gerät ist super flüssig und sehr schnell. Das Display funktioniert einwandfrei. Ich konnte in keinem Bereich Ruckler feststellen. Auch hat sich das Gerät nicht ein einziges Mal eine Gedenksekunde gegönnt.

Die Bedienknöpfe, also Powerbutton und Lautstärkewippe, findet man erneut auf der Rückseite des Gerätes (die sogenannten Rear-Keys) unter der Kamera. Das ist immer noch klasse, denn den Zeigefinger hat man eh auf der Rückseite. Es erleichtert, besonders bei einem großen Smartphone, einfach die Bedienung. Die Rückseite vom G Flex 2 könnt ihr abnehmen, um SIM und microSD Karte einzulegen. Den Akku könnt ihr allerdings nicht wechseln. Wo wir gerade bei der microSD Karte waren, kommen wir doch noch einmal zum internen Speicher. Dieser ist 16 GB groß. Dem User stehen davon aber nur 6,77 GB zur Verfügung. Nun darf man nicht vergessen, dass man zwar Fotos, Videos und Musik auf die microSD auslagern kann, aber eben nicht die Apps. Wollt ihr also z.B. auch einmal ein großes Spiel installieren, dann sind die 6,77 GB einfach nicht mehr wirklich zeitgemäß.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Das LG G Flex 2 kostet momentan 622,57 Euro bei Amazon. Das ist ein relatv stolzer Preis, das muss man schon sagen.

Ist das Gerät denn den Preis wert? Nun, eigentlich bin ich wirklich geneigt Ja zu sagen. Es ist schnell und stabil. Die Kamera macht tolle Fotos und Videos. Und trotz seiner Größe ist das G Flex 2 gar nicht mal so schlecht zu bedienen. Insgesamt ist die gebogene Form natürlich sowieso etwas besonderes. Das sind alles Pluspunkte. Und doch gibt es für mich einen Minuspunkt, der nah dran ist, alle Pluspunkte zu tilgen. Und das ist der kleine interne Speicher in der 16 GB Version. 6,77 GB sind im Jahre 2015 einfach nicht mehr das, was ich haben will und was ich erwarte. Natürlich, wenn ich nur Smartphone Aufgaben machen und Fotos knipsen möchte, dann braucht man vielleicht auch nicht mehr Speicher, eben weil man sich nicht die großen Spiele installiert. Aber ganz ehrlich, dann kann ich mir für deutlich weniger Geld auch ein günstiges Smartphone einer anderen Marke kaufen.

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[OMT] Sony Smartwatch 3 Test

(Bild: Sony)

(Bild: Sony)

Moin Moin,

mir wurde vor einiger Zeit die Sony Smartwatch 3 für einen Test zur Verfügung gestellt. Dafür sage ich an dieser Stelle erst einmal Danke. Und dann kommen wir auch schon zu dem Test, den ich dieses mal in etwas anderer Form präsentiere. Ich habe nämlich mit dem Sony Z3 Compact, welches mir ebenfalls zum Testen geschickt wurde, ein fast 12 Minuten Video aufgenommen. Somit gibt es also nach dem Vorwort, dem Lieferumfang und den technischen Daten dieses mal ein Video und dann auch gleich das Fazit.

Lieferumfang:

  • Ladekabel
  • Sony Smartwatch 3
  • wichtige Informationen

Technische Daten:

  • Umgebungslichtsensoren
  • Beschleunigungssensoren
  • Kompass
  • Gyroskop
  • GPS
  • 420 mAh Akku
  • Bluetooth 4.0
  • NFC
  • Micro USB
  • IP68-zertifiziert
  • Quad ARM A7 CPU, 1,2 GHz
  • 512 MB RAM
  • 4 GB eMMC interner Speicher
  • Sprach-, Berührungs- und Gesteneingabe
  • Mikrofon
  • Ein-/Aus-/Aufwach-Taste

Fazit:

Und da wären wir dann auch schon beim Fazit angekommen. Die Sony Smartwatch 3 kostet zur Zeit mit Metall-Armband bei Amazon 266,99 Euro, mit Plastik-Armband kostet sie 181,89 Euro. Ich selbst hatte die Metall-Variante zum Testen. Ohne Zweifel sieht die Sony Smartwatch 3 schick aus. Ist sie den Preis wert? Ja, auf jeden Fall. Jedenfalls wenn man eine Smartwatch mit Android Wear haben möchte. Display toll, Geschwindigkeit toll, Verarbeitung toll. Und mit zweieinhalb Tagen Akkulaufzeit bei deaktiviertem GPS ist die Akkulaufzeit auch gar nicht so verkehrt. Ich selbst mag allerdings das Metall-Armband gar nicht. Man kann aber, wie ich eben erst herausgefunden habe, den „Core“, also die Uhr an sich wechseln und sich z.B. das Armband der billigeren Version kaufen, wenn man dies möchte. Aber sicherlich wird es da draußen auch genug Menschen geben, die gerade solch ein Metall-Armband favorisieren.

[OMT] KabelDirekt 4K HDMI Switch 5 x 1

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Moin Moin,

wer ein TV Gerät sein Eigen nennt und Geräte wie DVD-Player, Konsolen, usw. betreibt, der wird eines Tages wahrscheinlich vor das Problem kommen, dass die HDMI Anschlüsse am TV Gerät nicht mehr ausreichen. Tritt dieser Fall ein, muss man zu einem sogenannten HDMI Switch greifen. Und genau solch ein Gerät ist der KabelDirekt 4K HDMI Switch 5 x 1.

Lieferumfang:

  • HDMI Switch
  • Netzteil
  • Fernbedienung
  • Bedienungsanleitung

Technische Daten:

  • Auflösung bis 2160p (4K Ultra HD) und alle niedrigeren Auflösungen
  • HDCP 1.3
  • Alle gängigen Audioformate inkl. HD Audio
  • 3D
  • 48 Bit Deep Color
  • Integrierter HDMI Verstärker
  • Datenraten von bis zu 3.4Gbps pro TMDS Kanal
  • Unterstützt HDMI Verbindungen bis maximal 30m (z.B. eine Verbindung von zwei 15 Meter HDMI Kabeln)
  • 5 Volt – 2 Ampere Netzteil
  • Abmessungen: 110x60x20mm

Über das Gerät:

Der HDMI Switch von KabelDirekt kommt in einer kleinen Verpackung geliefert. Nach dem Auspacken präsentiert sich einem ein wirklich schickes kleines Gerät, welches in gebürstetes Aluminium gekleidet ist und auf der Oberseite eine Klavierlackabdeckung aufweist. Auf der Frontseite befinden sich neben dem Infrarot Sensor für die Fernbedienung die LED für den Powerzustand, die LED's für die fünf HDMI Eingänge und ein Knopf, mit dem man die fünf HDMI Eingänge manuell durchschalten kann. Auf der rechten Seite des Gerätes befindet sich der HDMI Ausgang, den ihr mit einem Kabel mit dem TV, dem Beamer, oder einem anderen Gerät der Wahl koppelt. Auf der linken Seite vom Switch befindet sich ein HDMI Eingang und die Buchse für den Netzstecker. Auf der Rückseite findet man dann die restlichen vier HDMI Eingänge.

Der Switch ist eigentlich schlau genug, das er automatisch das Signal eines HDMI Gerätes erkennt und auf den entsprechenden HDMI Kanal schaltet. Dies hat bei mir leider nicht geklappt. Wieso genau, das weiß ich nicht. Es wird allerdings auch darauf hingewiesen, das manche HDMI Geräte auch im Standby Signale ausstrahlen und damit das automatische Umschalten stören können.

Dies stellte aber nicht wirklich ein Problem dar. Einmal befindet sich ja eine kleine Fernbedienung im Lieferumfang, mit der ihr wirklich bequem die HDMI Kanäle wechseln könnt. Und dann gibt es ja auch noch den Umschalter am Gerät selbst. Leider ist der Switch beim manuellen Durchschalten am Gerät nicht so "schlau", dass er die nicht aktiven Eingänge überspringt.

Das ist nicht so schön, denn so ist man z.B. beim Durchschalten von Port 1 auf Port 5 gezwungen viermal zu drücken, wobei dreimal augenscheinlich nichts passiert, da die "leeren" Eingänge ja auch nicht mit einer LED beleuchtet sind. Deswegen ist es sicherlich die angenehmere Variante mit der Fernbedienung direkt zu arbeiten.

Fazit:

Und da komme ich auch schon zum Fazit. Der KabelDirekt 4K HDMI Switch 5 x 1 kostet zur Zeit bei Amazon 34,99 Euro KabelDirekt 4K HDMI Switch 5 x 1. Die 4K und 3D Möglichkeiten des Gerätes konnte ich wegen mangelndem Equipment nicht ausprobieren. Das Netzteil ist meiner Meinung nach etwas groß geraten. Da wäre die Möglichkeit der USB Stromversorgung, z.B. auch direkt am Fernseher, eine feine Sache gewesen. Die automatische Umschaltung klappte auch nicht gut, aber dafür gibt es ja z.B. die Fernbedienung. Alles in allem kann ich folgendes festhalten:

Wer einen HDMI Switch sucht, der macht mit diesem Gerät von Kabeldirekt definitiv nichts falsch. Zwar ist der Switch teurer als andere. Dafür bekommt ihr aber gute Qualität, die ihren Preis wert ist. Hier bei Amazon vergebe ich deswegen volle vier Sterne.

[OMT] Google Play Music App für das iPad angepasst

(null)

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber ich für meinen Teil habe ja schon beinahe nicht mehr daran geglaubt, die iOS Version der Google Play Music jemals angepasst für das iPad zu sehen.
Doch heute ist es nun soweit. Auch das Material Design ist hinzu gekommen, welches mir ja wirklich sehr gut gefällt.
Erster Eindruck der App: “Jo, macht sich gut, auch auf dem iPad”.

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

[OMT] Motorola Moto G 2014 Test

Motorola Moto G 2014

Moin Moin,

Nachdem ich ja schon das Vergnügen hatte, das Motorola Moto G der ersten Generation testen zu können, hat mir Motorola vor einiger Zeit auch das Moto G der zweiten Generation für einen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle für die Teststellung. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das könnt ihr hier gleich nachlesen.

Ach ja, für das bessere Verständnis werde ich das neue Moto G in diesem Test einfach mit Moto G 2014 betiteln.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto G 2014 Dual-SIM
  • USB-Datenkabel
  • Garantiebedingungen
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Android 4.4.4
  • Qualcomm Snapdragon 400 Prozessor mit 1,2 GHz Quad-Core-CPU, Adreno 305 mit 450 MHz GPU
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (etwas 4,5 GB verfügbar), Unterstützung für microSD-Karten bis zu 32 GB
  • Höhe: 141,5 mm
  • Breite: 70,7 mm
  • Wölbung: 6,0-11,0 mm
  • Gewicht: 149 Gramm
  • 5,0 Zoll Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 294 ppi
  • 2070 mAh Akku
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • 8 Megapixel Hauptkamera, Blende f/2.0

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Benchmark:

Wer mich kennt, der weiß, von Benchmarks halte ich nicht so sonderlich viel. Als bestes Beispiel haben wir tatsächlich hier das Moto G 2014. In allen Benchmarks schneidet es gar nicht so gut ab, liegt ziemlich weit unten sogar. Aber im normalen Betrieb merkt man davon gar nichts. Und darauf kommt es ja schließlich an. Aber gut, für alle Statistik Freunde haben wir einmal hier die Ergebnisse und ansonsten findet ihr sie auch noch einmal unter den Screenshots, unter diesem Testbericht:

  • AnTuTu Benchmark: 18236 Punkte
  • Quadrant: 8870
  • Geekbench 3 Single-Core Score: 342
  • Geekbench 3 Multi-Core Score: 1138

Akku:

Der Akku des Motorola Moto G 2014 hat eine Kapazität von 2070 mAh. Klingt wenig gegenüber den 3000 oder sogar 5000 mAh Akkus, die sich heutzutage so in Smartphones finden lassen. Doch, wie auch immer Motorola das hinbekommen hat, ich bekomme beim Moto G 2014 eine bessere Laufzeit als z.B. bei meinem Oneplus One. Eine Laufzeit von anderthalb Tagen war überhaupt kein Problem. Manchmal bin ich sogar auf zwei Tage gekommen. Darüber freut man sich ja heutzutage schon. So macht das Spaß.

Kamera:

Die Kamera beim Moto G 2014 wurde gegenüber seinem Vorgänger auf 8 Megapixel verbessert. Kamera App ließ sich wieder einfach bedienen, die Qualität der Bilder ist durchaus gut zu nennen. Klare Farben, wenig Bildrauschen. Für die Preisklasse einfach gute Qualität. Einzig und allein den Autofokus empfand ich als ein wenig langsam.

Aber man muss sich halt auch immer die Preisklasse vor Augen halten. Wer schauen will, wie ein Testvideo aussieht, der findet dieses am Ende des Berichts eingebettet. Und wer Lust hat, ein paar Testfotos anzuschauen, der findet hier ein paar Bilder, die ich in meinen flickr Account hochgeladen habe.

Über das Gerät:

Schon das Motorola Moto G der ersten Generation hat mich überzeugt. Zwar kam es für mich als Hauptgerät nicht in Frage, da war mir doch die Leistung zu schlecht; aber wer vielleicht nicht so viel Geld ausgeben wollte/konnte, oder wem die schlechtere Leistung halt einfach ausreichte, der konnte in meinen Augen dort bedenkenlos zuschlagen.

Nun gibt es den Nachfolger und hier wurde hier und dort ein wenig aufgerüstet. Bessere Kamera und größeres Display…, um zwei Dinge zu nennen. Das Gerät ist ein Multi-SIM Smartphone. Das ist ja schon mal eine feine Sache, jedenfalls wenn man es denn braucht. Als interner Speicher stehen 8 GB zur Verfügung, davon sind noch etwa 4,5 GB frei und stehen dem Nutzer/der Nutzerin zur Verfügung. Dazu könnt ihr nun eine microSD Karte nutzen, um den Speicher zu erweitern. Das ist gut für Bilder, Videos und Musik. Ein Problem bleibt natürlich. Und zwar werdet ihr nicht allzuviele Apps installieren können. Dafür sind 4,5 GB einfach doch zu klein. Aber vielleicht ist es auch gar nicht so schlimm. Wirkliche 3D Spiele machen mit dem doch relativ langsamen Prozessor sowieso keinen Spaß. Und für all die kleinen Apps, Twitter, Facebook, Messenger und Co reichen dann die 4,5 GB doch absolut aus.

Wie bei allen Motorola Handys findet ihr ein fast pures Vanilla-Android auf dem Gerät vor. Nur ein paar Motorola eigene Apps sind vorinstalliert, z.B. die Motorola Assist App. Android Version 4.4.4 ist vorinstalliert, Android 5.x wird definitiv kommen. Wie es danach aussieht, das weiß man wohl eher nicht. Aber Motorola hat ja in letzter Zeit gezeigt, dass sie es doch drauf haben mit den Updates. Also kann man doch einfach mal die Daumen drücken. Obwohl das Moto G 2014 nun ein 5 Zoll Display hat, ist eine Einhandbedienung erstaunlich gut möglich, liegt wohl auch an dem gewölbten Gehäuse. Finde ich sowieso schön, wenn so ein Gehäuse gewölbt ist. Auch gibt es auf der Rückseite wieder ein Motorola Logo, welches etwas eingedellt ist. Bietet wieder eine tolle Ablagefläche für den Zeigefinger ;). Auch an der Verarbeitungsqualität gibt es nichts auszusetzen. Wenig Spaltmaße, nichts wackelt, nichts ruckelt, einfach klasse das.

Fazit:

Das Motorola Moto G 2014 kostet zur Zeit bei Amazon 176,89 Euro Motorola Moto G 2014 2. Generation Dual-SIM Amazon Affiliate Link. Ist es den Preis wert?

Ja, definitiv, eindeutig und ganz klar ebenfalls :). Kamera ist gut, Verarbeitung einwandfrei, Akku wunderbar und dann auch noch Dual-SIM.

Ich kann für mich folgendes festhalten. Ich glaube, in dieser Preisklasse werdet ihr kein besseres Smartphone da draußen finden. Und dies gilt, bis es vielleicht das Moto G 2015 geben wird ;).

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[OMT] LG G Flex Test

LG G Flex

Moin Moin liebe Leser,

Manche Smartphones gleichen sich irgendwie wie ein Ei dem anderen. Doch manchmal, manchmal gibt es tatsächlich noch das eine oder andere wirkliche Highlight zu entdecken. In gewissem Sinne ist das LG G Flex, welches mir freundlicherweise von LG für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde, solch ein Highlight. Ob es sich auch gut schlägt, das könnt ihr dann wohl jetzt erfahren.

Lieferumfang:

  • LG G Flex
  • Ladeadapter
  • Datenkabel
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • SIM-Eject Tool

Technische Daten:

  • 160,5 x 81,6 x 8,7 mm
  • 177 Gramm
  • 6,0 Zoll gekrümmtes P-OLED Display, 720 x 1280 Pixel Auflösung, 245 ppi
  • 2G Netzwerk: GSM 850/900/1800/1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850/900/1900/2100
  • 4G Netzwerk: LTE 800/900/1800/2100/2600
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • 32 GB interner Speicher
  • 2 GB RAM
  • Qualcomm MSM8974 Snapdragon 800 Quad-Core CPU, 2,26 GHz Krait 400
  • Adreno 330 GPU
  • 13 Megapixel Kamera, 4160 x 3120 Pixel Auflösung, Videoaufnahme 1080p@60fps, Frontkamera 2,1 Megapixel – Videoaufnahme 1080p@30fps
  • Android 4.2.2
  • SAR Wert: 0.38 W/kg (head) – 0.41 W/kg (body)
  • 3500 mAh Akku

Design:

Fangen wir einfach an mit ein paar extra Worten zum Design. Denn das hat das LG G Flex definitiv verdient. Ich persönlich mag eigentlich das Design vom iPhone. Einen Nachteil gibt es dort allerdings, genauso wie bei vielen anderen Smartphones auch. Wenn man es zum Telefonieren ans Ohr hält, ist es nicht gerade ergonomisch sinnvoll. Unter anderem dieses Problem geht das G Flex an. Es ist vertikal gebogen. Somit ist das Mikrofon deutlich näher am Mund, so wie es auch sein sollte. Ansonsten ist es biegsam (ja, ich habe es vorsichtig ausprobiert und es ging einwandfrei). Und es bietet eine selbstheilende Rückseite, der sogenannte Wolverine Effekt. Da es nur ein Testgerät war, habe ich mich schwer getan, diese Funktion bis aufs Äußerste auszutesten. Aber kleine Kratzer, herbeigeführt mit einem Fingernagel, sind nach einiger Zeit tatsächlich verschwunden. Bedenken sollte man allerdings, dass die Rückseite natürlich nicht ganz unverwundbar ist. Und der Wolverine Effekt ist wirklich nur auf der Rückseite vorhanden. Nicht am Rand und auch nicht auf der Vorderseite.

Dadurch, dass das Display fast randlos ist, liegt das G Flex für ein Smartphone mit einer Größe von 6,0 Zoll noch erstaunlich gut in der Hand. Wobei es ja eigentlich gar nicht mehr in die Smartphone Kategorie gerechnet wird, sondern als Phablet wahrgenommen wird.

Kamera:

13 Megapixel Kamera, guter Standard möchte man meinen. Doch beim G Flex wird da echt eine Nummer rausgeholt. Kommen wir doch erst einmal zu den Bildern. Die Farben sind absolut natürlich. Der Kontrast ist super, ein Farbrauschen lässt sich für mich nicht feststellen. Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass helle Bildbereiche teilweise etwas zu sehr überbelichtet werden. Videoaufnahmen lassen sich nicht nur in 1080p Auflösung, sondern auch in Ultra-HD (3840 x 3120 Pixel) erstellen. Obwohl mir kein Abspielgerät zur Verfügung steht, welches UHD unterstützt, sahen diese Videoaufnahmen insgesamt noch einmal besser aus als die Full-HD Videoaufnahmen. Zwei Testvideos, die ich bei YouTube hochgeladen habe, binde ich, wie immer, am Ende dieses Testes ein. Und wer sich von der Qualität der Bilder selbst überzeugen will, den führt dieser Link direkt zu flickr, wo eine Anzahl Testbilder wartet.

Speicher:

Das LG G Flex bietet nominell 32 GB internen Speicher. Davon stehen um die 24 GB zur freien Verfügung des Nutzers. Eine Speichererweiterung via microSD Karte ist allerdings nicht möglich. Ich selbst finde das nicht so schlimm, ehrlich gesagt. Natürlich, auf einer SD Karte könnte man Musik, Filme und auch Bilder abspeichern. Wer aber jetzt nicht gerade seine gesamte private Videothek mit sich herumtragen möchte, der sollte bei der Größe des verfügbaren Speichers beim G Flex auch gut damit auskommen können.

Akku:

Der Akku des LG G Flex hat eine Kapazität von 3500 mAh. Nur als kleine Notiz: Da das ganze Gerät gekrümmt ist, muss der Akku übrigens auch gekrümmt sein. Alleine die Vorstellung finde ich irgendwie schon ziemlich cool :).

Wenn ich den Akku voll aufgeladen habe und das Phablet im normalen Gebrauch hatte (was mein normaler Gebrauch ist, das könnt ihr z.B. in vorangegangenen Tests nachlesen), bin ich ohne Probleme auf eine Laufzeit des Akkus von gut zwei bis zweieinhalb Tagen gekommen. Habe ich das Gerät mit Videos und Spielen wirklich intensiv gefordert, war immer noch wunderbar eine Laufzeit von einem bis sogar anderthalb Tagen drin. Der Akku ist wirklich eine Ansage – er ist nicht nur auf dem Papier besser als der Akku von dem LG G2, auch in der Praxis kann er sich behaupten. So sollte ein Smartphone Akku aussehen :).

Bedienung:

Das LG G Flex kommt, wie oben bereits erwähnt, mit dem Android Betriebssystem in der Version 4.2.2 . Laut diesem Link wird allerdings das Android 4.4 Update ausgerollt, wenn auch momentan nur in Korea. Daraus kann man aber wohl ableiten und auch hoffen, das Android 4.4 auch für den europäischen Markt kommt. Wie es danach mit weiteren Updates aussieht, nun, da ist man dann halt auf LG angewiesen. Wer weiß, vielleicht überraschen sie einen ja. Über Android hat LG wieder seine LG eigene Oberfläche, seinen Launcher, gelegt. Dieser hat wieder einige schicke Funktionen an Bord, wie wir sie teilweise auch schon vom G2 kennen. Da wäre z.B. Slide Aside zu nennen, wo ihr mit drei Fingern Apps einfach nach links wegwischen könnt – und von dort auch wieder starten könnt. Oder es gibt die Q-Slide Apps, wo ihr z.B. den Taschenrechner über anderen Apps starten könnt. Ebenfalls ist das Knock-On Feature an Bord. Was neu beim G Flex ist, sind die Multi-Window Apps, wo ihr, wie z.B. von Samsung bekannt, Google Maps und den Browser gleichzeitig öffnen könnt. Sie teilen sich dann den Bildschirm. Ich habe das nicht wirklich benutzt, bei einem 6,0 Zoll Display mag es für den einen oder anderen aber vielleicht dann doch sinnvoll sein. Ebenfalls gibt es die Funktion QuickTheatre. Ihr haltet euer Gerät im Lockscreen quer und slidet dann das Bild mit zwei Fingern auseinander. Dann kommt ihr in diesen Modus. Dort könnt ihr direkt Bilder anschauen, Videos ansehen oder auf YouTube zugreifen. Von mir erst als Spielerei gesehen, hat es sich in meinen Augen während des Tests doch zu einem wirklich hilfreichen Goodie gemausert. Ebenfalls hat LG wieder eine Infrarot-Fernbedienung eingebaut. Der Infrarot-Sender befindet sich leider nicht an der Oberseite des Gerätes, sondern auf der Rückseite neben der Kamera. Aber wenigstens werden – genauso wie beim G2 – auch Hersteller wie Medion unterstützt. Das ganze Gerät lief übrigens überaus ruckelfrei. Ob das Menü, einzelne Apps oder auch anspruchsvolle Spiele, ich konnte nichts finden, worüber ich meckern kann.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das LG G Flex kostet momentan bei Amazon 502,90 Euro LG G Flex Amazon Affiliate Link. Das ist ein echt hoher Preis, den man aber auch nicht unbedingt zahlen muss. Bei smartkauf.de ist das Gerät schon für "nur" 399,00 Euro zu haben. Ein Preisvergleich lohnt sich also wirklich.

Was bekommt ihr denn für den Preis?

Das LG G Flex bietet ein 6,0 Zoll Display, eine tolle Kamera und einen herausragenden Akku. Natürlich steckt noch viel mehr in dem guten Stück. Ich habe mich nur für diese drei Beispiele entschieden ;).

Das Display ist mir persönlich zu groß, obwohl es, wie oben erwähnt, doch noch gut in der Hand liegt. Einhandbedienung ist zwar mit einigen Tricks teilweise, aber doch nicht wirklich gut möglich. Und wo wir gerade beim Display sind, dieses hat "nur" eine HD und keine Full-HD Auflösung. An sich kein Beinbruch, allerdings hatte das Display, jedenfalls bei meinem Testgerät, doch mit einigen Problemchen zu kämpfen. Im alltäglichen Gebrauch merkt man davon nichts, doch wenn ihr z.B. ein Video schaut, wirkt das Bild teilweise irgendwie grisselig und unscharf sogar. Ob dies nun nur der vergleichsweise geringen ppi Zahl von 245 zuzuschreiben ist, oder ob da die gekrümmte P-OLED Technologie noch an "Kinderkrankheiten" krankt, dies vermag ich allerdings nicht zu sagen.

Halten wir noch einmal fest. Für um die 400 Euro, je nach Anbieter, bekommt ihr ein schnelles und gut ausgestattetes Phablet, welches eine tolle Kamera und einen sehr tollen Akku hat. Wer es sich kauft, der wird sicher nichts an der Größe des Gerätes zu beanstanden haben. Und dann kann er sicher sein, dass er seine Freude damit haben kann. Ich selbst würde mir das LG G Flex allerdings nicht kaufen. Erstens, es ist mir zu groß. Und zweitens kommt es mir, auch dank der Probleme mit dem Display, irgendwie dann manchmal doch eher wie ein Prototyp vor, der halt zeigen soll, was möglich ist.

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[OMT] Sony Xperia L Test

Sony Xperia L

Guten Tag meine Damen und Herren.

Ein Testgerät kam angeflogen. Und nun kommt der dazugehörige Testbericht. Und zwar geht es heute um das Sony Xperia L, welches mir freundlicherweise von Sony für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Wie es sich für mich geschlagen hat, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Sony Xperia L
  • 1750 mAh Akku
  • Netzadapter
  • USB-Kabel
  • Bedienungsanleitung
  • Stereo Headset

Technische Daten:

  • 128,7 x 65 x 9,7 mm
  • 137 Gramm
  • 4,3 Zoll TFT-Display, 480 x 854 Pixel Auflösung, 228 ppi
  • 8 GB interner Speicher (5,8 GB verfügbar)
  • 1 GB RAM
  • Qualcomm MSM8230 Snapdragon Dual-Core Prozessor 1 GHz
  • Adreno 305 GPU
  • microSD Slot, Erweiterung möglich bis zu 32 GB
  • HSDPA 21 Mbps, HSUPA 5,76 Mbps
  • WLAN a/b/g/n
  • Bluetooth 4.0
  • 8 Megapixel Kamera, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, LED Licht, 720p Videoaufnahme
  • Android 4.1.2, updatebar auf 4.2.2
  • 1750 mAh Akku
  • SAR EU: 0.69 W/kg (head)

Speicher:

Das Sony Xperia L bietet mit seinen 8 GB internen Speicher, wenigstens nominell, schon relativ wenig internen Speicher. Allerdings würde dies vielleicht noch ganz in Ordnung sein, wenn man denn auf z. B. große Spiele verzichtet. Allerdings gibt es zwei Knackpunkte. Erstens stehen nur, wie oben auch schon erwähnt, etwa 5,8 GB zur Verfügung. Und zweitens sind diese verfügbaren GB auch noch in zwei Speicherbereiche unterteilt. Einmal etwa 1,5 GB und, wie ihr selbst rechnen könnt, 4,3 GB. Nun werden Apps aber zum größten Teil in dem 1,5 GB großen Speicherbereich abgelegt. Und Apps können nicht auf die SD Karte ausgelagert werden. Speicherplatzmangel dürfte also bei App-Liebhabern vorprogrammiert sein. Schade drum.

Kamera:

8 Megapixel hat die Kamera für Fotos. Videoaufnahmen sind in maximal 720p möglich. Inzwischen reißen einen solche Kamera- Daten nicht mehr vom Hocker. Die Video-Ergebnisse wissen allerdings zu überzeugen, wenn auch nicht wirklich zu begeistern. Ein kleines Testvideo binde ich, wie immer, am Ende des Testes ein. Bei klar ausgeleuchteten Szenen gefielen mir die Fotos recht gut. Farbklarheit war vorhanden, Rauschen oder ähnliches fiel mir erst auf, als ich rangezoomt habe. Kommen Wolken ins Spiel oder schlechte Beleuchtung, weiß die Kamera allerdings nicht wirklich, gute Bilder zu machen. Ein paar Testbilder habe ich wie immer bei flickr hochgeladen. Die könnt ihr euch hier ansehen, um euch einen eigenen Eindruck zu machen.

Haptik:

Habe ich da ein Smartphone oder einen Bogen in der Hand? Wie ich darauf komme? Das Xperia L ist gebogen. Allerdings nicht ergonomisch sinnvoll. Also nicht so, das es sich z.B. an das Gesicht anschmiegt. Sondern es ist gewissermaßen nach hinten gebogen. Ich weiß nicht wirklich, was die Designer sich dabei gedacht haben. Allerdings hält sich das Smartphone deswegen wirklich merkwürdig und wirkt irgendwie so, als wenn es doch gerne mal aus der Hand würde rutschen wollen. Und dies ist umso unschöner, weil die leicht gummiert wirkende Rückseite dies eigentlich verhindern könnte/sollte.

Bedienung:

Mein Sony Xperia L Testgerät läuft noch mit Android in der Version 4.1.2. Ein Update auf 4.2.2 soll entweder schon verfügbar sein oder bald verfügbar sein. So oder so, auf jeden Fall war auf meinem Testgerät von einer neueren Version als 4.1.2 nichts zu sehen.

Das Xperia L läuft nichtsdestotrotz einwandfrei. Nichts ruckelt, nichts zuckelt. Hänger konnte ich nicht feststellen. Und wenn, dann nur im Mikrobereich. Also nichts, was auch nur entfernt bei der "normalen" Benutzung des Gerätes stört. Natürlich solltet ihr nicht versuchen, die "High-End"-Spiele zu spielen. Das Spiel Riptide GP zum Beispiel ruckelte doch ziemlich stark. Die Kamera App, die z.B. auch HDR-Aufnahmemöglichkeit bietet, startete wirklich sehr schnell. Und das egal, ob ihr sie über das Icon oder den dedizierten Hardware-Kamera-Knopf, der meiner Meinung nach übrigens zu weit am Rand des Gehäuses angebracht wurde, startet. Was allerdings wirklich schade ist, ist dass das Display "nur" eine Auflösung von 480 x 854 Pixeln hat. Und dann fühlt sich das Display auch wirklich nicht gut an. Es wirkt einfach billig.

Fazit:

Und da kommen wir – ganz "straight forward" – nun zum Fazit. Das Sony Xperia L kostet zur Zeit 182,99 Euro bei Amazon Sony Xperia L Amazon Affiliate Link. Ist es das wert? Hmm, ich bin irgendwie hin und her gerissen. Ihr bekommt auf jeden Fall ein recht patentes Mittelklasse Android Smartphone. Wechselbarer Akku, NFC usw. sind an Bord. Die Kamera verrichtet ihre Arbeit recht gut, hat mich aber nicht begeistert. Das Xperia L hat wunderbar einen Tag und mit aktiviertem STAMINA Modus sogar anderthalb Tage durchgehalten.

Die Negativ-Punkte des Xperia L sind definitiv das Design, das Display und die nicht wirklich tolle Auflösung. Wer nichts anderes kennt, dem mag es reichen. Wer aber HD oder auch Full-HD Auflösungen kennt, der wird viel "Pixelmatsch" sehen, sehr übertrieben ausgedrückt natürlich. Meine Empfehlung wollt ihr hören? Wollt ihr euch in der Preisklasse bis 200 Euro bewegen? Dann legt lieber etwas drauf und holt euch ein Motorola Moto G. Ja, die Kamera dort ist zwar schlechter. Allerdings ist das Moto G in meinen Augen nicht nur das deutlich rundere Gesamtpaket. Nein, es hat mir persönlich auch deutlich mehr Spaß in der Benutzung gemacht.

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[OMT] HTC One Test

HTC One

Moin Moin,

Im Jahr 2013 gab es zwei Android Smartphones, die es mir wirklich sehr angetan haben. Das waren einmal das LG G2 und einmal das HTC One. Natürlich, es waren nicht die einzigen Spitzenmodelle des Jahres. Aber sie haben mich einfach überzeugt. Nun, kurz vor Vorstellung des Nachfolgers durch HTC, kommt hier endlich der Test des HTC One, welches mir freundlicherweise von Phone House für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • HTC One Smartphone
  • Beipackzettel
  • Netzteil
  • USB-Kabel
  • Stereo Headset
  • Li-Polymer-Akku (fest verbaut, 2300 mAh)

Technische Daten:

  • Größe: 137,4 x 68,2 x 9,3 mm
  • Gewicht: 143 Gramm
  • Display: 4,7 Zoll, Full HD 1080p, 468ppi
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 600, Quadcore, 1,7 GHz
  • Adreno 320 GPU
  • Betriebssystem: Android 4.3 (Update auf 4.4.2 teilweise verfügbar)
  • 32 GB interner Speicher
  • 2 GB DDR2 RAM
  • WLAN 802.11 a/ac/b/g/n
  • Infrarot Fernbedienung im Power Button
  • HTC BoomSound
  • HTC UltraPixel Kamera, f/2.0 Blende, 28-mm-Objektiv
  • Optischer Bildstabilisator (OIS)
  • 1080p Video Aufnahme, HDR Video
  • 2300 mAh Akku

HTC One Kamera

Kamera:

Dann nehmen wir uns als erstes doch gleich mal die Kamera vor. Immerhin hat HTC da mit ihren UltraPixeln doch fleißig Werbung gemacht. Oder bleibt dann doch am Schluss einfach "nur" eine 4 MP Kamera übrig? Bevor ich fortfahre, nur eine kleine Anmerkung: Bei allem sollte man nie vergessen, dass man hier nicht von einer Kamera, sondern eigentlich ja "nur" von einem Telefon spricht.

Ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach zu beantworten diese Frage. Die Kamera App weiß mich voll zu überzeugen, sowohl in der Optik, wie auch in der Performance. Low-Light Bilder werden ziemlich gut, finde ich. Gegenlichtaufnahmen werden sehr dunkel. Und insgesamt schwankt die Qualität der Bilder teilweise sehr. Manchmal war ich wirklich enttäuscht. Manchmal haben sie mich begeistert. Insgesamt aber nicht wirklich besser oder schlechter als bei anderen Smartphones, die ich getestet habe. Ein normales und ein SlowMotion Video binde ich am Schluss ein. Eine Anzahl Bilder findet ihr hier in meinem flickr Account. Nett bzw. eher witzig fand ich die HTC Zoe Funktion. Damit könnt ihr z.B. kleine drei Sekunden Clips aufnehmen, automatisch Video Highlights aus euren Bildern und Videos erstellen lassen usw. Genaueres findet ihr, wenn ihr dem Link folgt.

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Tastatur:

In diesem Fall gibt es, zu Recht, einen eigenen kleinen Absatz für die Software Tastatur. Bei anderen Android Smartphones gibt es etwas, was ich so gut wie immer als erstes mache. Ich installiere das SwiftKey Keyboard. Das habe ich in diesem Fall nicht getan. Wieso? Weil es die HTC Tastatur wirklich mit SwiftKey aufnehmen kann. Man kann swypen oder normal tippen. Die Wortvorhersage ist erstaunlich gut. Allerdings kann ich nur empfehlen, vor der ersten Benutzung in den Einstellungen die Fingereingabe-Kalibrierung durchzuführen. Wortvorhersage und Handling der Tastatur haben sich dadurch enorm verbessert.

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Akku:

2300 mAh wirken auf dem Papier nicht so wirklich viel. Was habe ich denn für Erfahrungen mit der Laufzeit des Akkus gemacht? Besonders nach dem 4.4.2 Update ist diese extrem gut geworden. Bei meinem Nutzungsverhalten (z.B. nachzulesen in anderen Testberichten) bin ich ziemlich gut auf anderthalb Tage gekommen. Habe ich mich etwas eingeschränkt, waren sogar zwei bis zweieinhalb Tage drin. Das ist für die heutige Zeit in meinen Augen wahrlich ein toller Wert. Wie auch immer HTC das gemacht hat, es ist toll.

Benchmarks:

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Unter Android 4.3 kam das HTC One im Antutu Benchmark auf 26026 Punkte.
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Im Quadrant Benchmark landete das Gerät bei 12028 Punkten.

Inzwischen ist das Android 4.4.2 Update auf meinem Testgerät eingetrudelt.
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Nun wird im Antutu Benchmark 27869 Punkte erreicht. Das nur für Fans von Benchmarks. Ich gebe da immer relativ wenig drauf. Hauptsache, das Smartphone/Tablet läuft schnell und flüssig. Und da habe ich beim HTC One rein gar nichts auszusetzen. Menü, Spiele, Browser, etc., alles rennt. So soll es sein, so macht es Spaß.

HTC One Body

Haptik & Bedienung:

Das HTC One besteht aus einem Aluminium Unibody Gehäuse. Das ist extrem toll, vor allen Dingen im Gegensatz zu den ganzen "Plastikbombern", die es da draußen gibt. Für mich macht es das HTC One somit zu dem "iPhone unter den Android Smartphones".
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Hier passen einfach Gehäuse und auch die erstaunlich schöne und elegante HTC Sense Oberfläche einfach zusammen. Leider wird dieses Gefühl immer wieder, jedenfalls in meinen Augen, gestört. Es gibt einfach noch zu wenig schöne Android Apps. Klar, inzwischen findet man auch für Android eigentlich alle die Apps, die es auch für iOS gibt. Aber noch immer habe ich das Gefühl, dass die Entwickler unter iOS nicht nur auf Funktionalität Wert legen, sondern auch auf Ästhetik. Dies fehlt mir einfach unter Android. Ober- und unterhalb des Displays findet man jeweils einen Lautsprecher für den BoomSound von HTC. Das ist wirklich mal ein feiner Sound, besser als bei allen anderen Smartphones, die bis jetzt durch meine Hände gewandert sind.
HTC One Oben
Der Power Button für das Gerät befindet sich nicht an der Seite, nicht auf der Rückseite (wie beim LG G2), sondern an der Oberseite des Gerätes. Dort ist auch die Infrarot Fernbedienung, z.B. für TV Geräte, integriert. Leider konnte die dazu passende App nur dafür sorgen, dass ich meinen Medion Fernseher ein- und ausschalten konnte. Andere Funktionen wurden nicht erkannt. Schade finde ich das. An einigen Stellen habe ich Kritik darüber gelesen, dass der Power Button an der Oberseite des Smartphones zu finden ist. Kann ich so nicht nachvollziehen. Auf Grund dessen, dass das One "nur" ein 4,7 Zoll Display hat und nicht so sehr breit ist, habe ich den Knopf wunderbar erreichen können. Insgesamt liegt das One sowieso toll in der Hand. Den Blink Feed, im Prinzip eine Zusammenfassung von RSS Feed, Twitter, Facebook und anderen Quellen habe ich sehr gerne genutzt. Kritik daran kann ich so jetzt nicht nachvollziehen. Einen Kritikpunkt gibt es aber natürlich doch. Auf Grund dessen, dass das One ein Aluminium Unibody Gehäuse hat, wird es teilweise, besonders wenn ihr spielt, wirklich warm. Jetzt nicht unerträglich warm, aber erwähnen wollte ich es dann doch.

An der Verarbeitung gab es bei meinem Testgerät übrigens auch nichts auszusetzen. Display sitzt toll und fühlt sich auch noch gut an. Nichts knarzt, nichts wackelt und Spaltmaße gibt es auch nicht.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit. Mein Testgerät des HTC One kam in der Farbe schwarz. Das ist ausnehmend schick und ich kann das nur empfehlen. In schwarz kostet das HTC One momentan bei Amazon 469,76 Euro HTC One Amazon Affiliate Link. Da demnächst ja der Nachfolger des One vorgestellt werden soll, finde ich den Preis ehrlich gesagt noch zu hoch. Wobei erstens wahrscheinlich davon auszugehen ist, dass dieser nach dem Erscheinen des Nachfolgers noch sinkt. Und zweitens kriegt man das HTC One, wenn man sich umschaut, auch billiger, im Amazon Warehouse Deal zum Beispiel oder auch bei base. Dort kostet das HTC One einmalig 359 Euro, allerdings in silber. Kommen wir jetzt zum entscheidenden Punkt. Lohnt es sich, das HTC One jetzt noch zu kaufen? Klare Frage, klare Antwort. Ja, es lohnt sich definitiv. Wenn ihr jetzt ein neues Smartphone braucht, dann könnt ihr meiner Meinung nach beinahe bedenkenlos zuschlagen. Jedenfalls, wenn euch die von mir im Test erwähnten Mängel nicht stören sollten. Von der Power her werdet ihr sicherlich auch noch in einem Jahr, wenn nicht sogar in zweiten, ausreichend versorgt sein.

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[OMT] Seagate Wireless Plus 1 TB Test

Seagate Wireless Plus 1 TB

Moin Moin,

Ich habe mal etwas anderes zum Testen bekommen. Und zwar die Seagate Wireless Plus 1 TB Festplatte, die mir freundlicherweise von Seagate für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Ob ich begeistert war oder nicht, das erfahrt ihr hoffentlich jetzt in diesem Test.

Lieferumfang:

  • Seagate Wireless Plus 1 TB
  • USB–3.0-Adapter mit abnehmbaren USB–3.0-Kabel
  • kompaktes USB-Wandladegerät
  • USB-Gleichstromkabel
  • Installationsanleitung
  • Beschränkte 3-Jahres-Garantie

Technische Daten:

  • Schnittstelle: WiFi, USB 3.0
  • Kapazität: 1 TB
  • Breite: 89.0mm
  • Länge: 127.00mm
  • Höhe: 19.9mm
  • Übliches Gewicht: 0.256 kg
  • Akkulaufzeit bis zu 10 Stunden

Optik:

2,5 Zoll Gehäuse, an den Seiten und auf der Unterseite gummiert wirkender Kunststoff, auf der Oberseite gebürstetes Aluminium. Optisch macht die Seagate Wireless Plus einiges her und weiß mir wohl zu gefallen. Auf Grund des leichten Gewichtes kann man sie unterwegs gut und gerne einfach in den Rucksack stecken. Auf Grund der Optik macht sie aber auch auf dem heimischen Schreibtisch z.B. keine schlechte Figur.

Bedienung:

Die Bedienung der Seagate Wireless Plus ist denkbar einfach. Ganz so, wie man es sich von solch einem Produkt auch wünscht. Am Gehäuse der Festplatte selbst gibt es den On/Off Knopf, zwei LED Lampen für WiFi Signal und Batterie Stand, die Anschlussbuchse für das Ladegerät und der Anschluss für einen Adapter, der es ermöglicht, die Festplatte auch am Mac/PC zu betreiben, welches übrigens ausnehmend gut funktioniert. Der Hauptverwendungszweck für solch eine Festplatte ist natürlich eigentlich, sie über WiFi mit dem Smartphone oder auch dem Tablet zu koppeln. Dies klappt sowohl unter iOS, wie auch unter Android. Anmerken muss ich, bevor ich fortfahre, folgendes: Damit die Festplatte einwandfrei zusammen mit der iOS App auch unter iOS 7 funktioniert hätte, wäre es nötig gewesen, ein Firmware Update durchzuführen. Da die Festplatte nur ein Testgerät ist und sie nicht in meinem Besitz ist, habe ich darauf verzichtet. Ich wollte nicht riskieren, dass womöglich die Platte Schaden nimmt. Unter Android gab es keinerlei Kompatibilitätsprobleme. So konnte ich es da einfach und gut testen. Will man die Festplatte mit dem entsprechenden Smartphone bzw. Tablet koppeln, muss man sie durch einen Druck auf den Power Button erst einmal einschalten. Hat die WiFi LED aufgehört zu blinken, kann man in den Einstellungen des Smartphones das WiFi Netzwerk der Festplatte auswählen und man ist verbunden. Zugriff auf die gespeicherten Dateien und auch der Upload von Bildern z.B. erfolgt dann über die Seagate App. Da ich, wie oben erwähnt, das Firmware Update der Seagate Wireless Plus nicht durchgeführt habe, erschien auf dem iPhone nur eine Art Website, die mir nach dem Koppeln aber auch Zugriff auf die Dateien der Festplatte gab.
Sehr zu raten ist das Einstellen eines WiFi Passworts für die Festplatte. Dies ist leider nicht von Beginn an aktiviert, welches schon als kleiner Kritikpunkt gelten muss. Die Benutzung/der Zugriff auf die Festplatte erfolgte für mich vollkommen ausreichend schnell. Benchmarks oder ähnliches habe ich aber nicht durchlaufen lassen. Erwähnen möchte ich noch drei Dinge: Erstens kann man Videos, die man von der Festplatte auf dem iPad oder iPhone abspielt, via AirPlay an z.B. den Apple TV weiterreichen. Zweitens kann man, auch wenn man mit der Festplatte gekoppelt ist, noch im Internet surfen. Und drittens unterstützt die Festplatte auch den DLNA Standard. Somit könnt ihr auch via Smart-TV oder Blue-Ray Player auf eure gespeicherten Daten zugreifen.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die Seagate Wireless Plus 1 TB kostet zur Zeit bei Amazon 169,56€ Seagate Wireless Plus 1 TB Amazon Affiliate Link. Eine 1 TB externe USB Festplatte kriegt ihr bei Amazon schon um die 60€. Ist also die WiFi und DLNA Funktionalität den “Aufpreis” von etwas über 100€ Wert? Das kann man gar nicht so pauschal beantworten. Seid ihr zum Beispiel unterwegs und wollt eure mit dem Smartphone geschossenen Bilder und gedrehten Videos sichern? Dann ist so eine WiFi Festplatte eine enorm komfortable und feine Lösung. Sucht ihr “nur” eine Festplatte? Dann ist es den Aufpreis nicht Wert. Im Grunde genommen müsst ihr also einfach erstens überlegen, was ihr braucht, und zweitens natürlich auch auf und in euren Geldbeutel schauen. Solltet ihr euch aber für die Seagate Wireless Plus 1 TB entscheiden, dann kann ich euch sagen, ihr werdet höchstwahrscheinlich nicht unglücklich damit werden.

[OMT] Fitbit Flex Test

Fitbit Flex

Moin Moin,

Nachdem ich euch ja bereits vor einiger Zeit das Jawbone UP vorgestellt habe, folgt hier der Testbericht über das Fitbit Flex, welches mir freundlicherweise von Fitbit für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Lieferumfang:

  • Flex – Tracker
  • Großes und kleines Armband
  • Dongle zur kabellosen Synchronisierung
  • Ladekabel
  • Kostenlose Mitgliedschaft bei Fitbit.com
  • Kostenlose mobile Apps für iOS und Android

Akku:

Bei voller Ladung soll der Akku des Trackers fünf ganze Tage halten. In diesem Fall backt Fitbit aber beinahe zu kleine Brötchen ;). Ich bin eher auf sieben, wenn nicht sogar zehn Tage gekommen. Im Grunde mag ich ja nicht gerne überrascht werden. Aber wenn die Überraschung natürlich positiv ausfällt, dann habe ich absolut nichts dagegen :).

Speicher:

Laut der offiziellen Fitbit Seite hält der interne Speicher des Trackers die Daten der letzten sieben Tage minutengenau vor, jedenfalls solange der Akku hält. Insgesamt kann er die Daten der letzten 30 Tage aufzeichnen.

In dieser Zeit sollte man sein Armband also mit dem Smartphone bzw. durch den Dongle mit PC oder Mac synchronisieren. Der Speicher des Jawbone UP speicherte da die Daten deutlich länger. Habe damals vom Support erfahren, dass das UP die Daten bis zu neun Monate speichert. Das ist zwar fein, aber da man ja eh eigentlich täglich synchronisieren sollte, damit es Sinn ergibt, sollten auch die sieben bzw. 30 Tage sehr gut passen.

Haptik:

Anders als beim Jawbone UP ist das Fitbit Flex nicht ein Armband, sondern besteht aus zwei Teilen. Einmal hätten wir da die Kunststoff Armbänder, einmal den eigentlichen Tracker. Das verwirrte mich am Anfang, hat aber definitiv einen Vorteil. Seid ihr mit einer Farbe eines Armbandes nicht zufrieden, könnt ihr einfach eine andere Farbe kaufen. Oder geht euch ein Armband kaputt, macht ihr es natürlich genauso. Etwas störend ist allerdings, dass man deswegen natürlich zum Aufladen des Trackers ihn jedes Mal aus dem Armband ziehen muss. Ist nicht kompliziert, stört aber trotzdem.

Ebenso störend empfand ich den Verschluss. Nicht, dass er am Arm stört, allerdings ist es äußerst schwierig, die zwei Stäbe des Verschlusses in die Löcher des Armbandes zu drücken. Ich weiß ja nicht, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass Fitbit sich da was tolleres ausgedacht hätte. Das Kunstoff Armband wiederum liegt äußerst angenehm auf der Haut. Ich hatte keinerlei Hautreaktionen und es stört auch nicht bei den alltäglichen Aufgaben.

Bedienung:

Das Fitbit Flex, also genau genommen natürlich der Tracker, lässt sich mit "drauf tappen" bedienen. Tappt ihr zweimal drauf, zeigen euch die fünf LEDs an, wieweit ihr in etwa von eurem Tagesziel, z.B. 10000 Schritte, noch entfernt seid. Solltet ihr das Tagesziel übrigens erreichen, vibriert das Armband auch ganz freudig. Tappt ihr fünfmal, aktiviert ihr den Schlafmodus. Dieser funktioniert in meinen Augen sehr gut. Ich habe es jetzt aber nur mit dem UP verglichen.

Synchronisiert wird z.B. mit dem iPhone via Bluetooth. Dies kann entweder manuell erfolgen oder via Bluetooth 4.0 automatisch. Das nutze ich selbst aber nicht. Ich stelle Bluetooth sehr gerne ab, wenn ich es nicht nutze. Man kann das Flex auch als Vibrationswecker verwenden. Leider agiert es, anders als das UP, nicht als Schlafphasenwecker. Gestellt wird der Wecker über die App. Die Daten werden dann mit dem Armband synchronisiert. Die Fitbit App ist sehr übersichtlich aufgebaut. Ihr könnt eure Schlafzeit, eure verbrannten Kalorien, usw. sehen. Ebenso könnt ihr euer Essen, welches ihr zu euch nehmt, hinzufügen. Dies empfinde ich aber über die App als etwas unnötig kompliziert. Wie auch schon beim Jawbone UP verweise ich da recht gerne auf myfitnesspal. Diese App nutze ich zum Protokollieren meiner Speisen. Vorteil ist, ihr könnt z.B. Essen als favorisierte Mahlzeiten speichern. Und ihr könnt beide Dienste miteinander verbinden. Somit seid ihr immer "up-to-date". Schön finde ich auch die Freundesliste innerhalb der App und die "Medaillen". Erstens macht es doch wirklich Spaß, wenn ihr gegen andere, gewissermaßen, antreten könnt. Und die Medaillen geben dem ganzen einen gewissen netten 'Gamification' Faktor. Das gefällt mir wirklich gut.

Solltet ihr ein iPhone 5S besitzen, greift die Fitbit App übrigens auf den M7 Co-Prozessor zu und kann auch so eure Schritte zählen, ganz ohne ein Armband. Etwas schade finde ich ja, dass das Flex keine Uhr integriert hat. Das kommt dann erst im Nachfolger, dem Force.

Fazit:

Das Fitbit Flex kostet 99,95 Euro, mal etwas mehr, mal auch ein paar Cent weniger Fitbit Flex Amazon Affiliate Link. Inzwischen gibt es ja einen Haufen Fitness Armbänder da draußen. Lohnt sich denn da das Fitbit Flex? Wenn man bereit ist, Geld für solch ein Gadget auszugeben, dann würde ich trotz der vorhandenen Nachteile eher zum Fitbit Flex als zum Jawbone UP greifen. Alleine der Bluetooth Sync ist wirklich angenehmer als das Synchronisieren via Klinke Stecker. Und ich kann noch einmal festhalten: Für mich ist solch ein Fitness Armband wirklich eine enorme Motivationshilfe, mich zu bewegen. Da ist es mir dann auch egal, wie genau solch ein Gadget misst. Und, um es jetzt in einem Satz noch mal zusammenzufassen: Ja, das Fitbit Flex lohnt sich wirklich. Und ich kann ohne großartige Bedenken eine Kaufempfehlung für dieses Armband aussprechen.

Ach ja, außerdem freue ich mich sehr darauf, das Flex noch weiter zu tragen,…..auf dass es mir helfen möge, mein erwartetes Ziel zu erreichen :).

Teaser:

Fitbit Aria, bald hier ebenfalls im Testbericht.

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