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Gründer und Eigentümer von oaad

[OMT] LG G Watch R Test

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Moin Moin,

vor einiger Zeit hatte ich schon das „Vergnügen“, die LG G Watch testen zu dürfen. Nun hatte mir LG den Nachfolger, die LG G Watch R, zur Verfügung gestellt für einen Test, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr hier. Doch bevor ich beginne, möchte ich noch eines erwähnen: Die Kritkpunkte in diesem Test beziehen sich in den meisten Fällen nicht speziell auf die G Watch R, sondern auf Android Wear bzw. auch auf das Produkt Smartwatch im allgemeinen.

Lieferumfang:

  • LG G Watch R
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Smartwatch
  • Android Wear
  • Rundes 1,3 Zoll P-OLED Display, 320 x 320 Pixel Auflösung, 245 ppi
  • Qualcomm Snapdragon 400 CPU (APQ8026), 1,2 GHz
  • Bluetooth 4.0
  • Kompatibel mit allen Android 4.3 und höher Smartphones
  • 4 GB interner Speicher
  • 512 MB RAM
  • 410 mAh interner, nicht wechselbarer, Akku

Akku:

Der Akku der LG G Watch R hat eine Kapazität von 410 mAh. Wäre es ein Smartphone, dann würden wir jetzt darüber lachen und auch weinen. Hier bei der Uhr muss ich allerdings auch ein wenig darüber weinen. In meinem Test bin ich gut über den Tag gekommen, daran gibt es nichts zu rütteln. Am Abend war immer noch so um die 40 % Restkapazität des Akkus vorhanden. Da mir dies aber nicht reichte für den nächsten Tag bzw. ich nicht das Risiko eingehen wollte, mit einer Uhr, deren Batterie leer ist, am Armgelenk rumzulaufen, kam die G Watch R also doch jeden Abend auf die kleine Ladestation. Dies hat sich auch nicht sonderlich geändert, wenn ich verschiedene Watchfaces ausprobiert habe. Kurze Randbemerkung: Als eigene Smartwatch besitze ich momentan eine Pebble. Dort hält der Akku mindestens fünf, wenn nicht sogar sechs oder sieben Tage. Klar, die Pebble hat weder Touchscreen noch Farbdisplay. Aber ganz ehrlich: wenn ich doch schon mein Smartphone jeden Abend an den Strom hängen muss, dann hält sich bei mir die Lust, auch meine Uhr jeden Abend aufzuladen, doch sehr in Grenzen.

Kamera:

Die LG G Watch R hat keine integrierte Kamera. Das muss man auch nicht haben; schließlich sind wir ja nicht James Bond. Aber man kann z.B. die Google Kamera App auf dem Android Smartphone über die Uhr auslösen und dann auch das Bild anschauen, was man geknipst hat. Klappt wunderbar und ohne Probleme übrigens.

Über das Gerät:

Ja, die G Watch R von LG ist schön. Das muss ich wirklich eingestehen. Rundes Display, eine nicht funktionelle Lünette, wirklich stabile Verarbeitung, da gibt es nichts zu meckern. Von den Smartwatches ist dieses Gerät eines der wenigen, das wirklich wie eine echte Uhr aussieht. Die Bedienung der Uhr erfolgt einerseits über Spracheingaben, andererseits über den Touchscreen. An der rechten Seite der Uhr befindet sich die Krone, mit der ihr die Uhr ein- und ausschalten, das Display dimmen und per langen Druck das Menü aufrufen könnt. Über Android Wear an sich möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren. Nur folgendes: An und für sich werden alle Benachrichtigungen, die auf eurem Smartphone angezeigt werden, im Google Now Karten Stil auch auf eurer Uhr angezeigt. Natürlich muss die Uhr dafür via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt sein. Durch die Benachrichtigungen könnt ihr wischen, eMails löschen, Fotos knipsen, Wetter anschauen, Musik steuern, etc. etc. etc. Gebt ihr am Play Store inzwischen einfach mal Android Wear ein, oder schaut ihr in die entsprechende Rubrik, dann findet ihr eine wirklich große Anzahl von entsprechenden Apps. Musik lässt sich inzwischen auch direkt auf der Uhr speichern, um sie dann via Bluetooth Headset z.B. beim Joggen zu hören. Sehr viel Platz dafür bietet der 4 GB große Speicher aber natürlich nicht.

Als kleines Gimmick, oder auch als Bonus, gibt es noch einen Pulsmesser, der in die Uhr integriert ist. Am besten seid ihr beim Messen vollkommen ruhig, sonst kann es dabei zu Fehlern kommen. Weil ich über keine anderen Pulsmessgeräte verfüge, kann ich aber zur Genauigkeit nichts sagen.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die LG G Watch R kostet zur Zeit bei Amazon 255,00 Euro LG G Watch R Amazon Affiliate Link. Ist sie den Preis wert? Ich will ehrlich sein. Für mich ist sie es nicht, ganz davon abgesehen, dass ich sie mit meinem iPhone auch nicht nutzen könnte. Android Wear Smartwatch geht halt nur mit Android Smartphone. Die G Watch R hat einen Vorteil gegenüber ihrem Vorgänger. Sie sieht hübsch aus. Und sie sieht aus wie eine richtige Uhr und nicht wie ein „Spielzeug“ für den geneigten Geek und Nerd. Allerdings bringt das auch Nachteile mit sich. Die Karten für die Benachrichtigungen sind eigentlich immer noch, zum größten Teil jedenfalls, für eckige Displays angepasst. Das hat zur Folge, dass bei diesem runden Display teilweise Text abgeschnitten wird. Nicht das größte Manko, aber doch irgendwie ärgerlich.

Ich glaube, wenn LG ein Bundle schnüren würde aus z.B. dem LG G3 und de LG G Watch R für einen feinen Preis, dann würde ich sagen: Ja, kann man machen. In diesem Fall würde ich eine Smartwatch als wirklich „nice-to-have“, aber noch immer nicht als notwendig ansehen. So aber würde ich wohl doch eher, wenn überhaupt, zum Kauf einer Pebble raten. Ja, dort habt ihr, wie schon erwähnt, weder Touchscreen noch Farbdisplay. Ihr habt auch -jedenfalls beim iPhone- nicht die Möglichkeit, eMails zu löschen bzw. ihr habt allgemein keine interaktiven Notifications. Aber, jedenfalls in meinen Augen, genauso wie eine Smartwatch ist auch das nur nice-to-have. Wem das alles jetzt zu negativ klang, den wird vielleicht noch mein letzter Satz freuen :). Allgemein stehe ich dem Produkt Smartwatch inzwischen deutlich positiver gegenüber als noch vor einigen Monaten. Obwohl ich sie immer noch nicht wirklich für notwendig halte, hat doch meine Pebble dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger auf mein iPhone schaue. Schließlich sehe ich ja jetzt auf meiner „schlauen Uhr“, ob sich der Griff zum Smartphone lohnt, ob es eine wichtige eMail ist oder doch nur wieder SPAM.

[OMT] Allview P7 Seon Test

Allview P7 Seon

Moin Moin,

Vor einiger Zeit wurde mir von allviewmobile das Allview P7 Seon zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte.

Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Allview P7 Seon
  • 2400 mAh Akku
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB-Datenkabel
  • Kopfhörer
  • Displayschutzfolie

Technische Daten:

  • Dual-SIM Smartphone (Beide SIM-Karten sind im Standby aktiv. Die Funktion „Anruf in Warteschlange“ ist nur für die SIM-Karte, von welcher sie den Anruf tätigen, möglich)
  • 2G Netzwerk: 900 / 1800 / 1900 MHz
  • 3G Netzwerk: UMTS 900 / 2100 MHZ
  • Maße: 157 x 77,7 x 8,4 mm
  • Gewicht: 146,4 Gramm
  • 5,5 Zoll OGS HD IPS Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, Dragontrail Glas
  • OS: Android 4.4.2
  • CPU: Cortex-A7, 1,5 GHz Hexa-Core
  • GPU: MALI-450 / 600 MHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (Systemspeicher 5,54 GB / Telefonspeicher 2,46 GB)
  • microSD Speicher Erweiterung bis zu 32 GB
  • Frontkamera: 2 Megapixel
  • Hauptkamera: 8 Megapixel mit Autofokus / OV8830, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2400 mAh Li-Ion Akku

AnTuTu

Benchmark:

Kommen wir zur Abteilung für alle Statistiker ;), den Benchmarks.

Im AnTuTu Benchmark kommt das Allview P7 Seon auf 24937 Punkte. Im Geekbench 3 Benchmark kommen wir im Single-Core Score auf eine Punktzahl von 400 und im Multi-Core Score auf eine Punktzahl von 1772.

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Akku:

Über den 2400 mAh starken Akku des Allview P7 Seon gibt es eigentlich weder positives noch negatives zu berichten. Er hielt bei mir einen Tag durch, am Abend hatte ich noch etwa 20-25 Prozent Akku übrig.

Solide Arbeit kann man also sagen. Aber halt nichts besonderes.

Kamera:

Und wir kommen zur Kamera des Allview P7 Seon, um genau zu sein zur Hauptkamera.

Die Videos sehen recht gut aus, ein Testvideo hänge ich wie immer am Ende des Tests an. Die Fotos sind ebenfalls nicht schlecht. Klare Farben, wenig Bildrauschen, für den Preis absolut in Ordnung. Testbilder, die leider an einem nicht ganz so schönen Tag entstanden sind, findet ihr hier bei flickr.

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Über das Gerät:

5,5 Zoll ist das P7 Seon von Allview groß. Das sind ja schon annähernd Phablet Maße. Leider hat es aber keine wirklich speziellen Phablet Features. Ich denke da z.B. an die S-Pen Features der Note Phablets von Samsung.

Das P7 Seon ist durchaus nicht besonders schmal, liegt aber recht angenehm in der Hand, trotz der Größe. Die Knöpfe des Gerätes findet ihr alle an der rechten Seite, die linke Seite ist blank. Natürlich gibt es auch einen 3,5 mm Klinkeanschluss, der, was ich ja schöner finde, sich an der Oberseite des Smartphones befindet.

Das Gerät ist aus Kunststoff, aber wirklich fein verarbeitet. Da knarzt und wackelt gar nichts. Auf der Rückseite findet man zwei kleine Lautsprecher. Es soll auch ein Yamaha Audioverstärker eingebaut sein. Dies alles sorgt leider nicht für einen wirklich schönen Sound. Für hier und da mal ein YouTube Video, ein Spiel oder mal ein Hörbuch oder so mag es angehen. Musik möchte ich mir aber über die Lautsprecher nicht so wirlich gerne anhören.

Als OS finden wir Android 4.4.2 vor. Ob und wie man da noch Firmware Updates bekommt, das ist natürlich eine andere Frage. Was aber die Stabilität und Geschwindigkeit des Gerätes angeht, ist ein Update auch nicht unbedingt nötig.

Android auf dem P7 Seon rennt wirklich. Beim Starten von Spielen, FIFA 15 habe ich ausprobiert, gönnt es sich zwar mal eine oder auch mehrere Sekunden, aber bei Standard Aufgaben wie normale Apps aufrufen, navigieren durch das Menü, browsen, mailen, etc. gibt es wirklich absolut nichts auszusetzen. Anders sieht es beim internen Speicher aus. 8 GB stehen zur Verfügung. Und der ist dann auch noch in Telefonspeicher und Systemspeicher aufgeteilt. Apps konnte ich nicht auf microSD auslagern, leider. Fakt ist also, für Menschen, die viele Apps auf ihrem Gerät nutzen wollen, ist das Gerät nicht wirklich etwas.

Mir persönlich hat die Möglichkeit noch gut gefallen, zahlreiche Themes auf dem Gerät anzuwenden. So kann euer Gerät wie Vanilla Android aussehen, an Touchwiz erinnern oder, was ich gerne mochte, an die Oberfläche erinnern, welche Xiaomi auf ihren Geräten installiert.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das Allview P7 Seon könnt ihr für 229 Euro kaufen. Das ist für ein Smartphone/Phablet dieser Größe ein doch recht kleiner Preis. Doch, ist das Gerät seinen Preis auch wert?

Das ist nun gar nicht so leicht zu beantworten. Auf der Habenseite findet sich ein schickes Gerät, ein großes Display (leider ist 720p doch eine relativ kleine Auflösung für 5,5 Zoll), eine Kamera die gute Arbeit erledigt und eine angenehme Arbeitsgeschwindigkeit.

Auf der Gegenseite stehen ein nicht allzu starker Akku und der geringe und ungünstig geteilte interne Speicher.

Allerdings und das habe ich noch gar nicht erwähnt, gibt es noch ein „Killerargument“ für das Allview P7 Seon. Und zwar ist es ein Dual-SIM Smartphone. Somit können in meinen Augen Leute, die ein Dual-SIM Gerät z.B. als Zweithandy brauchen, unbedenklich zuschlagen. Auch als erstes Smartphone für Kinder, für Großeltern oder allgemein als Zweitgerät kann ich das Smartphone empfehlen.

Wenn Geld aber nicht unbedingt die Bremse ist und ihr gewissermaßen der Typ „Technikaffiner Nerd“ 😉 seid, kann ich euch das Allview P7 Seon als Erstgerät leider nicht empfehlen.

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[OMT] Motorola Moto X 2014 Test

Motorola Moto X 2014

Moin Moin,

Nachdem ich ja schon einmal das erste Motorola Moto X getestet habe, bekam ich nun die Möglichkeit, auch das neue Motorola Moto X 2014 2. Gen. zu testen. Dafür möchte ich an dieser Stelle recht herzlich bei Motorola bedanken.

Dieser Test ist etwas anders, als die vorherigen. Der Hauptteil des Tests liegt diesesmal im gedrehten Video, der Textteil ist der kleinere Teil. Ob das jetzt so bleibt, oder ob ich doch wieder auf reine schriftliche Tests umschwenke, das werde ich mal überlegen müssen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Video schauen und etwas lesen :).

• Lieferumfang: Motorola Moto X 2. Generation Smartphone schwarz, Ladegerät, USB-Datenkabel, Garantiebedingungen, Kurzanleitung

Benchmark:

Ihr alle wisst, ich bin nicht so ein Fan von Benchmarks. Hauptsache ein Gerät läuft und rennt. Und dies tut das Moto X 2014 genauso, wie man es hofft und erwartet.

Hier auf jedenfall noch einmal die Daten der Benchmarks. Bei AnTuTu werden 43736 Punkte erreicht. Und im Geekbench 3 Benchmark kommen wir auf einen Single-Core Score von 963 und auf einen Multi-Core Score von 2907.

Akku:

Der Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh. Das „alte“ Moto X kam auf 2200 mAh. Man hätte sich vielleicht eine kleine Steigerung der Laufzeit erhoffen können. Leider wurde ich da enttäuscht.

Im normalen Betrieb musste ich immer mal wieder auch zwischendurch das Gerät an den Strom hängen. Habe ich mich zurückgehalten, da war dann auch ein ganzer Tag drin. So oder so, das Moto X 2014 muss jeden Tag an den Strom, Punkt.

Das ist schade und ich würde im Motorola Moto X 2015 doch auf einen deutlich besseren Akku hoffen.

Kamera:

Die Kamera des Motorola Moto X 2014 hat mich wirklich überzeugt. Schöne Farben, knackige Kontraste, gefällt mir alles sehr gut. Den automatischen HDR Modus sollte man manchmal vielleicht deaktivieren. Die HDR Bilder werden doch recht extrem irgendwie ;). Testvideos binde ich am Ende des Tests ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck über die Qualität der Bilder machen will, der folgt einfach diesem Link zu flickr zu den Testbildern.

Über das Gerät:

Das erste Moto X, so fand ich, war schon wirklich ein feines Gerät. Das Moto X 2014 steht dem in nichts nach. Optik schick, Hardware schick. Gezeigt und mehr dazu gesagt, habe ich ja im Video.

Das 16 GB Speichermodell hätte Motorola sich sparen können, oder einen microSD Slot einbauen können, oder beides.

Fakt bleibt aber, es ist ein schönes, wenn nicht sogar eines der schönsten Android Smartphones da draußen.

Fazit:

Das Motorola Moto X 2014 kostet mit 16 GB Speicher 499,00 Euro bei Amazon Motorola Moto X 2014 2. Gen. 16 GB Amazon Affiliate Link.

Ein stolzer Preis, besonders wenn man an den geringen internen Speicher denkt. Mit 32 GB Speicher kostet das Moto X via Moto Maker ab 579,00 Euro. Und das ist dann schon wieder so eine Sache, wo ich mir persönlich überlegen würde, ob sich der Preis überhaupt lohnt.

Klar, es ist ein High-End Modell. Aber wenn man an den Preis des Oneplus One oder auch an die Nexus Geräte denkt, dann kann man sich genauso gut nach Alternativen umschauen.

Und so wie vieles, hat also auch das Motorola Moto X 2014 nicht nur positives, sondern auch negatives. Ich halte also einfach fest. Das 16 GB Modell sollte man in meinen Augen meiden. Das 32 GB ist dann das Modell der Wahl. Die Konfigurationsmöglichkeiten im Moto Maker sind echt klasse und das würde ich mir bei anderen Herstellern auch wünschen. Wollt ihr soviel Geld in die Hand nehmen, dann werdet ihr mit dem Moto X bestimmt nicht unglücklich :).

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[OMT] LG G Watch Test

LG G Watch

Smartwatches, Android Wear, momentan in aller Munde. Braucht man das ganze? Darüber bin ich mir auch nach diesen Zeilen und einem dreiwöchigen Test nicht wirklich im Klaren. Aber vielleicht helfen euch ja die folgenden Zeilen weiter, in denen es um die LG G Watch geht, die mir LG freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt hat.

Lieferumfang:

  • LG G Watch
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Qualcomm Snapdragon 400 CPU
  • 1,65 Zoll LCD IPS Display, 280 x 280 Pixel Auflösung
  • Speicher: 4 GB eMMC
  • 512 MB RAM
  • 400 mAh eingebauter, nicht wechselbarer Akku
  • Android Wear OS
  • Gewicht: 63 Gramm
  • Maße: 37,9 x 46,5 x 9,95 mm
  • Farbe: White Gold / Black Titan
  • Bluetooth 4.0
  • Sensoren: 9-Axis (Gyro / Accelerometer / Kompass)
  • Staub und Wasser geschützt nach IP67

Akku:

Über einen 400 mAh Akku würde man inzwischen lachen, wenn er in einem Smartphone eingebaut wäre. Ist er in diesem Fall aber nicht, sondern er steckt in einer Uhr. Doch auch in diesem Fall weiß ich nicht ganz genau, ob ich weinen oder doch lachen soll.

Er hält mindestens einen Tag durch und wenn man nicht allzuviel mit der Uhr macht, dann auch anderthalb bis zwei Tage. Wenn man aber sowieso sein Smartphone jeden Tag aufladen muss und nun auch noch seine Uhr, dann glaube ich, bleibe ich vielleicht doch beim Weinen.

Über das Gerät:

Ich bin ganz ehrlich: Als ich gehört habe, dass die Smartwatches mit Android Wear, einem an die Uhren angepassten Android, in den Handel kommen, war mein erster Gedanke „Wozu um Gottes Willen soll ich denn so etwas brauchen“?

Trotzdem, als ich die Möglichkeit hatte, an ein Testgerät der LG G Watch zu kommen, habe ich natürlich zugegriffen. Man sollte schließlich auch mal Geräte testen, von denen man vielleicht nicht soviel hält.

Doch kommen wir erst einmal zu der Uhr an sich. Eckig und recht groß sitzt sie da am Handgelenk, gehalten von einem Kunststoff Armband. Dort ist es immerhin schön, dass man irgendein Armband mit 22 mm Stegbreite an der Uhr befestigen kann. So könnte ich sie mir mit einem Lederarmband sogar gar nicht so schlecht vorstellen. Anfangs empfand ich die Uhr, die über keine sichtbaren Knöpfe (auf dem Rücken der Uhr neben den Ladekontakten für die Ladestation befindet sich der Powerbutton, den man mit einem spitzen Gegenstand eindrücken kann) verfügt, deutlich zu groß. Mit den Tagen habe ich mich aber gut daran gewöhnen können. Und die Größe fiel mir dann gar nicht mehr negativ auf.

Die Bedienung der Uhr erfolgt einerseits komplett über den 1,65 Zoll großen Touchscreen. Andererseits könnt ihr die Uhr auch über Sprachkommandos steuern. Mit „Ok Google“ und einem Befehl könnt ihr z.B. Anrufe durchführen, Notizen speichern, eure Schritte anzeigen lassen (Ja, ein Schrittzähler ist integriert. Allerdings zeigt der wirklich nur die Schritte an. Ich bin gespannt, ob da noch mit Google Fit eine Integration kommt mit myfitnesspal und Co.) usw. Ihr könnt auch Apps auf der Uhr installieren. Diese werden über den Play Store auf euer Android Smartphone geladen und von dort häufig automatisch auf der Uhr installiert, die dafür natürlich via Bluetooth mit eurem Android Smartphone gekoppelt sein muss. Alle Apps, die ich ausprobiert habe und bei oaad vorgestellt habe, findet ihr hier unter diesem Link.

Man sollte sich immer in sein Gedächtnis rufen, dass Android Wear im Prinzip „nur“ Google Now ist, d.h. Wetter Karten usw., halt alles, was bei Google Now und in den Benachrichtigungen auf eurem Smartphone angezeigt wird, wird auch auf der Uhr in Form von Kärtchen angezeigt. Bei Hangouts z.B. könnt ihr per Sprache oder Textschnipsel auf Nachrichten antworten, bei anderen Karten lassen sich die Inhalte nur auf eurem Smartphone öffnen. Sowieso kann man nur ganz wenige Dinge mit seiner Uhr alleine/unabhängig vom Smartphone machen. Im Prinzip muss die Smartwatch immer mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt sein. Die Nachteile dessen habe ich eben oben in der Akku Rubrik schon angerissen. Ansonsten kann mam noch erwähnen, dass weder an der Verarbeitungsqualität, noch an der Geschwindigkeit der Uhr etwas auszusetzen ist. Da knarzt nichts, da ruckelt nichts. Das ist schon eine feine Sache.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die LG G Watch, inzwischen gibt es ja mit der G Watch R auch schon einen Nachfolger in rund, kostet zur Zeit bei Amazon 187,29 Euro LG G Watch Amazon Affiliate Link. Der Anfangspreis lag bei 199 Euro, wenigstens also schon eine kleine Preissenkung. Was kriegt man nun dafür, ganz neutral betrachtet? Eine Uhr, die immer mit dem Smartphone gekoppelt sein muss, eine Uhr, deren Akku nicht wirklich lange hält und eine Uhr, die in meinen Augen eigentlich vollkommen unnötig ist. Wozu soll ich denn Nachrichten auf dem kleinen Display lesen, wenn ich ja mein großes Display habe? Ganz ehrlich, eine Frage die mich bis zum Schluss etwas sprachlos zurücklässt, die ich euch nicht so wirklich beantworten kann. Folgendes möchte ich zum Ende des Fazits noch sagen: Ich finde die Smartwatches momentan deutlich zu teuer. Würde die LG G Watch unter 100 Euro kosten, dann würde ich denken: „Ja, das kann man ja mal mitnehmen“. Oder wenn es z.B. das LG G3 im Set mit der G Watch gibt, da macht man bestimmt auch nichts verkehrt. Denn dies muss ich zugeben. Trotz der in meinen Augen zahlreich vorhandenen Minuspunkte bei der Uhr, kann man sich verdammt schnell daran gewöhnen, einfach auf den ersten Blick auf seiner Uhr zu sehen, ob und welche Nachricht denn da gerade angekommen ist.

[OMT] LG G2 Mini Test

LG G2 Mini

„Liebling, ich habe das Flagschiff geschrumpft“, könnte man sagen, wenn denn Mini gleich immer das Smartphone Flagschiff in klein wäre. Ist es aber leider nicht. Das kriegt anscheinend bis jetzt nur Sony hin. So oder so, LG hat mir das LG G2 Mini für diesen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Wie es sich im Test geschlagen hat, das könnt ihr nun lesen.

Lieferumfang:

  • LG G2 Mini
  • 2440 mAh wechselbarer Akku
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Headset
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • 2G Netzwerk: GSM 850 / 900 / 1800 / 1900
  • 3G Netzwerk: HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100
  • Maße: 129,6 x 66 x 9,8 mm
  • Gewicht: 121 Gramm
  • 4,7 Zoll IPS LCD Display, 540 x 960 Pixel Auflösung, 234 ppi
  • 8 GB interner Speicher
  • microSD Karte, Erweiterung bis zu 32 GB
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 8 Megapixel Hauptkamera, 3264 x 2448 Pixel Auflösung, Videoaufnahme 1080p@30fps
  • 1,3 Megapixel Frontkamera, 720p Videoaufnahme
  • Android 4.4.2
  • Qualcomm MSM8226 Snapdragon 400 Quad-Core 1,2 GHz Cortex-A7 CPU
  • 1 GB RAM
  • Adreno 305 GPU
  • 2440 mAh Li-Ion wechselbarer Akku

Benchmark:

Ihr wisst ja, ich bin eigentlich kein Freund von Benchmark Ergebnissen. Um einen Vergleich zwischen Smartphones herzustellen, mag es ja vielleicht ganz hilfreich sein. Aber schlussendlich zeigt doch nur die Bedienung, wie gut oder wie schlecht ein Smartphone dann doch funktioniert. Für alle Statistik Freunde hier auf jeden Fall die Punktzahl, die das LG G2 Mini im AnTuTu Benchmark erreicht: 15507 Punkte.

Akku:

Anders als die 3000 mAh im großen Bruder, dem LG G2, hat der Akku des G2 Mini „nur“ 2440 mAh bekommen. Deutlich weniger für solch ein Gerät mit deutlich schlechterem Display und Specs, die ja definitiv nicht zu einem High-End Smartphone gehören. Ich kam in meinem Test auf jeden Fall gut über den Tag und hatte noch etwa 40% am Abend übrig. Dies hätte wahrscheinlich auch noch für einen halben oder sogar ganzen zweiten Tag gereicht. Zur Sicherheit landete das G2 Mini aber doch jeden Abend an der Steckdose.

Kamera:

Kommen wir zu einem Punkt, der ja immer wichtiger wird in Smartphones: die Kamera. Das Testvideo hat mich nicht enttäuscht. Klare Farben, recht guter Sound, alles gut. Das Testvideo bette ich wie immer am Ende des Testberichtes ein. Auch die Testbilder, die ich geknipst habe, wussten mir Freude zu bereiten. Auch hier gibt es klare und natürliche Farben, kein arges Bildrauschen; über die Bilder, die das LG G2 Mini macht, kann man nicht meckern. Hier bei flickr findet ihr ein Set von Testbildern, hochgeladen in der originalen Auflösung.

Über das Gerät:

Dass das LG G2 Mini nicht der kleine Bruder des G2 ist, darüber muss man eigentlich gar nicht mehr diskutieren. Sehen wir es doch, wenn wir bei Familienverhältnissen bleiben, eher als einen nicht allzuweit entfernten Cousin an, der aus ärmeren Verhältnissen kommt.

Das LG G2 Mini läuft mit der Android Version 4.4.2, da kann man also nicht wirklich meckern. Ob hier allerdings noch auf offiziellem Wege Updates kommen, Root und Custom-ROMs lasse ich jetzt mal außen vor, ist doch eher fraglich. Laut diesem Link bei androidpit.de steht das G2 Mini, jedenfalls was ein Update auf Android L angeht, auch eher auf der Liste der Wackelkandidaten.

An der Optik des G2 Mini lässt sich nichts aussetzen. Das sieht wirklich beinahe so aus wie das große G2. Rear-Key auf der Rückseite, Display mit fast keinem Rand, Infrarot Sender oben am Gerät, alles da, wie es sich gehört. Die Rückseite -der abnehmbare Akkudeckel- ist nicht glatt, sondern er hat so eine Art riffeliges Muster, was erstens den Halt des Gerätes in der Hand deutlich verbessert und was sich auch noch, obwohl es ja nur „Kunststoff“ ist, wirklich angenehm anfühlt. Auf dem G2 Mini läuft über dem eigentlichen Android natürlich der LG Launcher, aber noch nicht in der flachen Optik, wie wir es beim G3 gesehen haben. Das mag den einen oder anderen stören, ich hatte mit der „verspielten“ Optik nie ein Problem. Das Gerät an sich läuft einwandfrei und schnell, wenn ihr nicht gerade anspruchsvolle Spiele spielen wollt. Doch diesem Ansinnen wird sowieso ein Riegel vorgeschoben, denn von den 8 GB interner Speicher stehen dem User schlussendlich ca 3,8 GB zur Verfügung. Natürlich, ihr könnt eine microSD Karte einsetzen. Doch dann mit App2SD ist es auch immer so eine Sache. Für „normale“ Apps, wie z.B. Foursquare, WhatsApp und Co., reicht der Speicher aber natürlich vollkommen aus.

Leider fehlen in der App für die Infrarot Fernbedienung wieder einige Anbieter, wie z.B. Medion. Auf andere Boni von LG, wie KnockON müsst ihr nicht verzichten, auch Q-Slide Anwendungen sind an Bord.

Fazit:

Und da wären wir angelangt…bei dem guten, alten und uns allen wohlbekannten Fazit. Das LG G2 Mini kostet zur Zeit bei Amazon 179,99 Euro LG G2 Mini Amazon Affiliate Link. Das ist für das Gerät inzwischen ein, in meinen Augen, angemessener Preis. Denn nun reiht sich das G2 Mini unter anderem neben dem Moto G und vielleicht auch bald in der Nähe des Moto E ein. Und da kann dieses Smartphone problemlos mitspielen. Ja, es hat leider wenig internen Speicher. Aber es bietet eine absolut brauchbare Performance, einen feinen Akku, eine gute Kamera, ein ansprechendes Äußeres und auch eine gute Akustik beim Telefonieren. Und zu dem jetzigen Preis, oder wenn man noch wartet, wird sicherlich auch der Preis noch sinken, bietet es eine absolut patente Leistung und man sollte einfach mal einen Blick darauf werfen. Wobei man sich natürlich gut im Klaren über die Schwachstellen des Gerätes sein sollte. Und dann heißt es schlussendlich einfach abwegen, was man braucht, was man will und wie viel Geld man ausgeben kann.

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[OMT] Jawbone UP24 Test

UP24web

Inzwischen kümmert man sich selbst um seine Gesundheit. Man misst seine Schritte, merkt sich sein Essen und noch einiges mehr. Ob das alles so klappt, wie man sich das vorstellt, das sollen die nachfolgenden Zeilen zeigen. Und nun schauen wir uns den Nachfolger des hier schon getesteten Jawbone UP, das UP24 an.

Es ist schon eine Weile her, da habe ich für euch das Jawbone UP testen dürfen. Nun hatte mir Jawbone etwa Mitte des Jahres den Nachfolger, das UP24 zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte. Wie es sich geschlagen hat, das erfahrt ihr nun hier.

Lieferumfang

  • Jawbone UP24 Armband
  • Kurzanleitung
  • USB/Armband Ladeadapter

Akku

Mit der neuen Firmware für das UP24 – etwa anderthalb Monate bevor ich diesen Testbericht nun schreibe, gab es ein Update – soll das UP24 auf eine Laufzeit von bis zu 14 Tagen kommen, vorher waren es bis zu sieben Tage. Hier muss ich sagen, macht uns Jawbone nichts vor. In meinem Test sind jetzt Laufzeiten von 12 Tagen, je nachdem wie viel ich mich bewege, locker drin. Das freut sehr.

Das Armband

Beim UP24 habe ich mich für die Größe L entschieden, Small und Medium sind aber auch noch verfügbar. Auf der schon oben verlinkten Seite wird auch beschrieben, wie ihr die für euch passende Größe herausfinden könnt. Das Armband ist aus hypoallergenem TPU-Gummi gefertigt. Dazu kann ich sagen, dass ich eine wirklich empfindliche Haut habe. Allerdings hatte ich, seitdem ich das Armband trage, keinerlei Probleme, also kein Jucken, Ausschlag oder ähnliches.
Auf den ersten Blick wirkt das UP24 erst einmal so, als wenn es nun wirklich keinen Design Award gewinnen kann. Besonders an der Oberseite ist es doch recht klobig, hier stecken allerdings auch Akku und Sensoren drin. Wenn ich nach dem Design gehe, da kommt kein Armband für mich an dem Nike Produkt vorbei, aber ich schweife ab 😉
Bei dem UP24 habe ich mich für die Farbe Schwarz entschieden, welches von allen verfügbaren Farben einfach am dezentesten aussieht.
Das Armband verzichtet für das Tragen am Arm auf einen wirklichen Verschluss. Die beiden Enden, die zum einen den Bedienknopf, zum anderen den Klinke-Port enthalten, überlappen sich einfach und das Armband wird so am Arm gehalten. Dies hat dann allerdings leider zur Folge, dass man sich doch recht leicht an Kleidungsstücken, Ecken oder ähnlichem verfangen kann, wenn man nicht aufpasst. Es gibt eine LED an der Seite, wo der Bedienknopf ist, die z.B. leuchtet, wenn man zwischen Tag- und Nacht-Modus umschaltet. Ein Gewicht von 23 Gramm für das gute Stück wird angegeben. Das ist wirklich leicht und wenn man sich erstmal dazu entschlossen hat, es lange zu tragen, fällt es einem irgendwann einfach gar nicht mehr auf. Es wird angegeben, dass man mit dem UP24 auch unter die Dusche steigen kann. Dazu kann ich allerdings nichts sagen. Nicht, dass ich Jawbone mit dieser Angabe nicht traue. Nein, unter der Dusche möchte ich einfach nichts an mir haben. Da würde es mich ernsthaft stören.

Bedienung

Die Bedienung vom UP24 gestaltet sich wirklich denkbar einfach. Am Armband selbst gibt es nur einen Knopf, der verschiedene Funktionen startet bzw. beendet. Haltet ihr ihn lange gedrückt, wechselt ihr vom Tag-Modus in den Nacht-Modus, d.h. einmal werden eure Schritte, einmal euer Schlaf aufgezeichnet. Drückt ihr ihn einmal kurz und haltet ihn dann gedrückt, aktiviert sich die Stoppuhr. Dies könnt ihr nutzen, um eure Schritte für ein spezielles Event, z.B. Lauftraining oder ähnliches zu nutzen. Drückt ihr den Knopf zweimal kurz und haltet ihn dann gedrückt, aktiviert ihr die Power Nap Funktion, d.h. ihr werdet im Zeitraum von einer halben Stunde durch sanfte Vibrationen, die ihr aber dennoch gut spürt, geweckt. Ansonsten gibt es für weitere Einstellungen die Apps für iOS und Android.
Mit dieser Software müsst ihr euer UP24 auch synchronisieren, damit die Schritte, der Schlaf, etc. erfasst werden. Bei dem Vorgänger vom UP24, dem UP war ja leider kein Bluetooth verbaut. Dieses kleine Manko hat Jawbone nun behoben. Das UP24 könnt ihr via Bluetooth 4.0 BTLE synchronisieren, was einfach und gut funktioniert. Um die Apps nutzen zu können, müsst ihr darauf achten, dass euer Smartphone entweder mindestens iOS 7 oder Android 4.0 unterstützt, je nachdem, was ihr für ein Gerät habt. In den Apps könnt ihr dann z.B. auch Alarme erstellen, die euch via Vibration wecken. Das ganze funktioniert als Schlafphasenwecker. Sprich, das UP24 versucht herauszufinden, wann ihr leicht und wann ihr tief schlaft, um euch dann in einer Zeit zu wecken, wo ihr sowieso nur leicht schlaft.

Die Software

Um eines vorweg zu nehmen, weder für Mac, noch Linux, noch Windows gibt es eine Software für das Armband. Apps gibt es, wie oben erwähnt, für Android und iOS. Beide Apps funktionierten in meinem Test einwandfrei und es gibt keinerlei Unterschiede in der Funktion. Die App ist gewissermaßen die Schaltzentrale eures Armbandes. Hier werden die Daten grafisch ansprechend angezeigt, ihr könnt andere UP Nutzer in euer “Team” einladen und eure Leistungen vergleichen; ihr könnt Wecker stellen und auch manuell ein Training noch hinzufügen.
Was ihr ebenfalls machen könnt, was ich am Anfang auch getan habe, ist das Eintragen der Nahrung und der Getränke, die ihr zu euch nehmt. Dies geht, wie alles, nur in der App. Hat ein Produkt einen Barcode, könnt ihr diesen einscannen und hoffen, dass er in der Lebensmitteldatenbank zu finden ist. Ihr könnt auch Produkte manuell nachtragen; dies erwies sich aber doch als recht mühsam. Ebenfalls kann man nicht, jedenfalls habe ich es bis heute nicht gefunden, verschiedene Produkte zusammenfassen und z.B. als Abendessen 1, 2, 3, etc. abspeichern. Deswegen bin ich auf die myfitnesspal App umgestiegen. Dort kann man dies nämlich tun und eigentlich sollten die Ergebnisse dann auch in der UP App landen. Doch geschieht das bei mir entweder deutlich zeitlich versetzt oder gar nicht. Irgendetwas scheint da also nicht zu stimmen. Ob das nun aber an Jawbone oder an myfitnesspal liegt, das konnte ich leider nicht herausfinden.

Fazit

So, dann wären wir beim Fazit angelangt. Das Jawbone UP24 kostet bei Amazon 129,00 Euro Jawbone UP24 Amazon Affiliate Link. Von der Verarbeitung her, von der App her, vom “Fun-Faktor” her ist das Armband den Preis wert, würde ich sagen. Über die Genauigkeit solch eines Trackers und auch, ob es überhaupt sinnvoll ist, solch ein Gerät zu besitzen, kann man aber noch immer vortrefflich streiten. Für mich kann ich einfach folgendes festhalten. Eben über die Genauigkeit mache ich mir eigentlich gar nicht all zu viele Gedanken. Das UP24 von Jawbone hilft mir aber, einen Überblick über meine Aktivitäten zu haben, und sorgt sicherlich auch dafür, vielleicht einmal mehr mit seinem inneren Schweinehund “die Klingen zu kreuzen”.

[OMT] Sonos Play:1 Test

Bild Quelle: Sonos PR http://www.sonos.com/de-de/press/photos-and-logos/play1blk_tilt

Bild Quelle: Sonos PR
http://www.sonos.com/de-de/press/photos-and-logos/play1blk_tilt

Moin Moin sehr geehrte Leserschaft,

Ich habe da mal wieder einen Testbericht für euch. Und zwar wurde mir von Sonos zwei Play:! Lautsprecher und eine Bridge für diesen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Bevor wir jetzt in den kleinen Test einsteigen, möchte ich noch folgendes erwähnen: In Sachen Audio bin ich gewiss kein Profi. Ich werde euch also nicht erzählen können, wie spezielle Töne klingen oder anderes. Also wird dieser Testbericht vielleicht doch eher ein Erfahrungsbericht :).

Lieferumfang:

  • Sonos Play:1
  • Netzkabel
  • flaches Ethernet-Kabel
  • Sonos-Schnellstart-Anleitung
  • rechtliche Informationen
  • Grantieinformationen

Technische Daten:

  • Stromversorgung: AC 120/240V, 50-60Hz, automatisch umstellbar
  • Tasten auf der Oberseite: Lautstärkeregler und Play/Pause. Einmal Play/Pause drücken zum Starten oder Beenden der Musik, zweimal drücken, um zum nächsten Titel zu springen
  • LED-Anzeigen auf der Oberseite: Gibt den Play:1 – Status an
  • Maße (H x B x T): 161,45 x 119,7 x 119,7 (mm)
  • Montagebohrung: 1/4 Zoll/20 Gewinde
  • Gewicht: 1,85 kg
  • Betriebstemperatur: 0 Grad Celsius bis 40 Grad Celsius
  • Produktoberfläche: Weiß mit alufarbener Front; Schwarz mit graphitfarbener Front

Über das Gerät:

So, dann kommen wir doch endlich zu dem Gerät, um das es eigentlich geht, nämlich den Play:1 Lautsprecher von Sonos. Ich muss sagen, ich hatte in vielen Podcasts unter anderem schon von Sonos gehört und nur gutes über das gesamte System gehört. Da habe ich einfach mal bei Sonos angefragt, ob ich nicht den kleinen Lautsprecher, den Play:1, testen kann. Da kam eine positive Antwort, was mich natürlich sehr gefreut hat. Und zu meiner Überraschung kam nicht ein Lautsprecher zum Testen, sondern gleich derer zwei. Der Lautsprecher an sich ist wirklich ein schickes kleines Teil, die graphitfarbene Front hat es mir angetan ;).

Wer Sonos Geräte schon besitzt, der wird nun sicherlich wissen, wovon ich rede. Doch für mich als Neuling war besonders die einfache Einrichtung wirklich erstaunlich. Bridge an den Router, dann einfach Lautsprecher mit der Bridge koppeln und schon kann man Musik hören. Wie macht man das? Nun, z.B. vom Mac aus, von dem PC aus, oder natürlich auch vom Tablet und dem Smartphone aus. Was das Auswählen der Musikquelle angeht, ist man extrem breit aufgestellt. Seien es Streaming Möglichkeiten wie z.B. Spotify oder Internet Radio oder NAS Quellen oder lokale Quellen, wenn ihr z.B. die Musik noch ganz „traditionell“ auf eurer Festplatte speichert. Auf dem Android Smartphone oder Tablet könnt ihr z.B. auch direkt in der Google Play Music App eure Sonos Box als Empfänger auswählen.

Oben erwähnte ich ja, dass man die Bridge an den Router anschließen muss. Das ist nicht ganz richtig, sorgt aber für ein drahtloses Sonos Netzwerk. Ihr könnt aber auch direkt einen Sonos Play:1 mit einem Ethernet Kabel mit eurem Router verbinden, auch kein Problem.

An dem Sound des Lautsprechers kann ich mich natürlich nicht vorbeimogeln ;). Der ist schon mit einem der Play:1 Lautsprecher sehr fein und ausgewogen in meinen Augen bzw. Ohren. Der Bass war mir am Anfang etwas zu stark, den konnte ich aber in der iOS Sonos App (es gibt natürlich auch eine Android, aber leider keine Windows Phone App) herunterregeln. Richtig schick wird der Klang, wenn man zwei Play:1 Lautsprecher zu einem Stereo System zusammenschließt, auch drahtlos, einfach im Sonos Netzwerk. High End Lautsprecher hatte ich noch nie. Ich weiß auch nicht, ob audiophile Menschen den Play:1 als High End Lautsprecher bezeichnen würden. Ich kann für mich nur festhalten, ich habe noch nie so einen tollen Klang gehört, wie aus diesem einen, bzw. den zwei Play:1 Lautsprechern.

Fazit:

Und da wären wir dann auch wieder beim Fazit angelangt. Der Sonos Play:1 kostet 199 Euro Sonos Play:1 Amazon Affiliate Link.

Das ist ein wirklich stolzer Preis, den man auch nicht einfach mal so ausgibt, jedenfalls viele Menschen werden das wohl nicht wollen. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass man vielleicht in jedem Raum einen Sonos Play:1 haben möchte, wird das gleich mal richtig teuer. Doch die eigentliche Frage ist ja folgende: Ist der Play:1 es denn wert, gekauft zu werden? Und diese Frage kann ich ganz klar mit Ja beantworten. Sowohl der Sound und die Optik des Play:1, wie auch das gesamte Sonos System haben mich wirklich überzeugt. Und es ist sogar ein wenig Wehmut dabei, wenn der Play:1 jetzt zurückgeht auf die Reise zu seiner Sonos Heimat.

Wann geht es bei oaad weiter?

Guten Abend,

die Frage werden sich wahrscheinlich einige von euch schon gestellt haben. Wann geht es denn bei oaad weiter.

Obwohl ich es bei Twitter bereits schon kommuniziert habe, hier ein kleiner Post dazu.

Bis Ende des Jahres kann es ziemlich stressig bei mir werden. Im November wird es also keine neue Podcast Folge geben, das steht schon fest.
Wie es im Dezember aussieht kann ich auch noch nicht sagen, ist gewissermaßen eine 50:50 Möglichkeit.

Auf jeden Fall werden wir uns ab Januar 2015 wieder regelmäßig hören. In diesem Sinne hoffe ich sehr, das ihr mir als treue Hörer erhalten bleibt 🙂 und bedanke mich für euer Verständnis.

[OMT] Apple Event am 09. September – Es wird einen Livestream geben

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Kurze freudige Nachricht am Abend. Wir alle wissen, am 09. September gibt es eine Apple Keynote. Voraussichtlich werden zwei neue iPhones vorgestellt, vielleicht ein neuer Apple TV? und ein Wearable irgendeiner Art und Weise?. Die einen freuen sich darauf, die anderen weniger. Auf jeden Fall wird es eine der spannenden Präsentationen, die es so dieses Jahr in der Technikwelt gab.

Nun ist klar, es wird einen Livestream geben. Die entsprechende Seite ist hier schon online, der Countdown läuft, man darf gespannt sein.

(via stadt-bremerhaven.de)

[OMT] newgen medicals BT-4.0-Fitness-Armband FBT-50 V4 mit Schlafüberwachung Test

Newgen medicals Fitness Armband

Moin Moin,

da kommen wir doch gleich einmal zu einem neuen Testbericht. Eigentlich mag ich ja das Fazit nie vorweg nehmen, doch in diesem Fall tue ich es ansatzweise jedenfalls. Das newgen medicals BT-4.0-Fitness-Armband FBT-50 V4 mit Schlafüberwachung wurde mir freundlicherweise von Pearl als Testsample zur Verfügung gestellt. Das Armband, was ich auf Grund des langen Namens im folgenden Test nur als Armband bezeichnen werde, hat zwar durchaus den einen oder anderen positiven Aspekt. Im großen und ganzen ist es aber leider wirklich durchgefallen bei mir.

Lieferumfang:

  • Armband (Armband + eigentlicher Tracker) inkl. integriertem 50 mAh Akku
  • USB-Ladeadapter
  • deutsche Anleitung

Technische Daten:

  • Gummiarmband
  • eigentlicher Tracker mit integriertem 50 mAh Akku
  • Schrittzähler
  • Schlaftracking
  • Vibrationsalarm Wecker
  • 0,91“ OLED Display
  • Verbindung via Bluetooth 4.0

Über das Gerät:

So, auf andere Kategorien in diesem Test, das Fazit wird natürlich noch folgen, verzichten wir dieses mal einfach. Denn ich bin ganz ehrlich, so wirklich viel gibt es eigentlich auch nicht zu sagen über solch ein Armband. Das getestete Armband gibt es bei Pearl zu kaufen zu einem Preis von 39,90 Euro. Das hört sich erst einmal im Gegensatz zu anderen Fitness-Armbändern deutlich günstiger an. Ist es auch. Leider ist günstig in diesem Fall auch irgendwie billig. Das Newgen medicals Armband bietet eigentlich genau das, was man von einem Fitness-Armband erwartet. Ihr könnt eure Schritte tracken, wie viele Kilometer gegangen worden sind, wird angezeigt, euer Kalorienverbrauch wird angezeigt und ihr habt einen Schlafmodus, in dem euch angezeigt wird, ob ihr denn gut oder schlecht geschlafen habt. Es ist klar, über den Sinn und Unsinn solcher Daten kann man natürlich streiten. Leider sind die Daten in diesem Fall wirklich eher Unsinn. Ein Beispiel wünscht ihr? Ein Beispiel kriegt ihr natürlich. Auf einer, via Runtastic App, gemessenen Strecke von 5,6 Kilometern zeigte das Armband eine Strecke von 1,3 Kilometern an. Wo mein Fitbit One oder Flex jeweils so ca.6500 Schritte für diese Strecke messen, maß das Newgen medicals Armband in diesem Fall nur etwas mehr als 2000 Schritte. Und dies, obwohl man in der App z.B. sogar die Schrittlänge definieren kann. Aber irgendwie scheinen, trotz Synchronisation, die Daten nicht in den Tracker zu gelangen bzw. kann dieser die Daten nicht korrekt umsetzen. Das ist wirklich schade. Ansonsten funktioniert die Bedienung des Trackers wirklich gar nicht so schlecht. Das kleine OLED Display ist ein Touchscreen, lässt sich also mit dem Finger bedienen. Jeweils per Tap bewegt ihr euch durch die einzelnen Punkte, die der Tracker anzeigen kann. Seid ihr bei der Prozent-Tagesziel-Anzeige angelangt, haltet ihr den Finger lange gedrückt und könnt so in den Schlafmodus wechseln. Dies funktioniert leider nicht wirklich gut, zwei bis drei Anläufe habe ich manchmal benötigt. Und dies sollte einfach nicht passieren, obwohl meine Schmerzschwelle bei technischen Geräten wirklich schon recht hoch ist ;).

Newgen medicals Fitness App

Die App des Armbandes ist leider nur als Katastrophe zu bezeichnen. Wo die iOS Version wenigstens noch einigermaßen gut aussieht, versagt die Android Version völlig. Sie ist sehr langsam, auf einem HTC One M7 wohlgemerkt, und sieht von der UI her wirklich schlimm aus. Als Beispiel nenne ich nur hellgraue Schrift auf weißem Hintergrund, wirklich schlimm.

Die Kopplung von Smartphone und Armband hat bei mir innerhalb der App gut funktioniert, da kann man nicht meckern. Anders sieht es aber aus, was die Synchronisation angeht. Erstens dauert ein Synch-Durchlauf wirklich lange. Man kann sich beinahe einen Kaffee oder Tee kochen derweil ;), natürlich überspitzt ausgedrückt. Dann dauert es wirklich lange, bis die Daten nach der Synchronisation überhaupt in der App angezeigt werden. Auch ist es mir nicht gelungen, dass die getrackten Schlafdaten überhaupt angezeigt wurden. Also Schritte und Kilometer werden falsch angezeigt, Schlafdaten bei mir gar nicht. Ist das jetzt schade oder ärgerlich? So ganz genau weiß ich es nicht, wohl beides :).

Fazit:

Und da wären wir dann auch beim Fazit angelangt. Das newgen medicals BT-4.0-Fitness-Armband FBT-50 V4 mit Schlafüberwachung kostet, wie oben erwähnt, 39,90 Euro bei Pearl. Das Armband hält mit einer Akkuladung gut sechs Tage durch. Das OLED Display lässt sich recht gut ablesen und teilweise wirklich gut bedienen. Das Armband lässt sich erstaunlich gut tragen und weitere farbige Armbänder könnt ihr für 3,90 Euro nachkaufen. Das sind einige positive Aspekte, die ich auf jeden Fall erwähnen wollte :).

Ansonsten noch einmal die negativen Punkte in Kurzform:

  • App ist grauenhaft zu bedienen, furchtbar von der UI her
  • Schritte werden nicht richtig getrackt
  • Umschalten in den Schlafmodus teilweise nur sehr schwergängig möglich
  • Kilometer werden nicht richtig getrackt
  • Daten verschwinden teilweise bei der Synchronisation im App/Daten Nirwana

So, liebe Leser, was bleibt denn noch festzuhalten? Im Prinzip lässt sich das Armband noch gut als Armbanduhr nutzen. Dies allerdings macht das Newgen medicals Armband wirklich gut ;). Allerdings kann man da dann auch weniger Geld für eine Armbanduhr ausgeben. Schon schade. Das Armband hätte zu diesem Preis eine wirklich gute Alternative zu Fitbit, Jawbone und Co. werden können. Doch so hat es sich leider nur selbst deklassiert und ich muss, so Leid es mir wirklich tut, ernsthaft von einem Kauf abraten.

‎Fitness V4 by newgen medicals
‎Fitness V4 by newgen medicals
Entwickler: PEARL. GmbH
Preis: Kostenlos
Fitness V4 by newgen medicals
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Entwickler: PEARL.GmbH
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