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[OMT] BQ Aquaris M4.5 Test

(Bild: bq Presse)

(Bild: bq Presse)

Moin Moin,

nachdem ich vor einiger Zeit das Aquaris E4.5 (oaad.de Testbericht) von BQ ausprobieren durfte, hat es nun auch mit dem M4.5 geklappt. Das ist im Prinzip (einige Unterschiede gibt es) dasselbe Gerät wie das E4.5, nur dass hier eben Android als OS läuft.

Da ich diesmal wieder ein kleines Video (in 4K übrigens) über das Gerät gemacht habe, fällt die gewohnte Kategorie Über das Gerät: hiermit weg. Und wie sich das Gerät so bei mir geschlagen hat, das erfahrt ihr nun in nachfolgendem Testbericht.

Lieferumfang:

  • Aquaris M4.5
  • Kurzanleitungen
  • microUSB Kabel

Technische Daten:

  • Maße: 63,48 x 131,77 x 8,75 mm
  • Gewicht: 115 Gramm
  • 4,5 Zoll IPS qHD Display, 540 x 960 Pixel Auflösung, 244,77 ppi
  • CPU: MediaTek MT6735M Quad-core Cortex A53 bis 1 GHz
  • GPU: ARM Mali T720-MP1 bis 450 MHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (etwa 3,7 GB stehen zur Verfügung)
  • nicht wechselbarer 2470 mAh LiPo Akku
  • Dual micro-SIM
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth 4.0
  • Android 5.1
  • Frontkamera: 5 Megapixel, f/2.0 Blende
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, dualer Blitz, 1/3,2“ Sensorgröße, f/2.0 Blende
  • Double-tap to wake & sleep
  • SAR Wert: 0,329 W/Kg (10 g) bei Telefongesprächen
  • SAR Wert: 0,601 W/kg (10 g) beim Tragen am Körper

Benchmark:

Und da wären wir auch schon wieder bei den Benchmarks angekommen.

  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 21142
  • Qaudrant Standard Benchmark: 9142
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 488
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1413
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 19426
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 1643
  • Vellamo Benchmark Metal: 785
  • Vellamo Benchmark Multicore: 1184

In allen Benchmarks konnte das BQ Aquaris M4.5 nicht wirkliche Bestnoten abstauben. Allerdings muss ich sagen, wirkliche Ruckler sind mir nicht aufgefallen. Hier läuft alles recht nett flüssig und angenehm.

Akku:

Der integrierte, fest eingebaute und nicht austauschbare Akku des Aquaris M4.5 hat eine Kapazität von 2470 mAh. Das ist eine gute Wahl für dieses Gerät. Wahrscheinlich auch aufgrund der nicht ganz so tollen Display-Auflösung von 540 x 960 Pixeln brachte mich der Akku so gut über den Tag, so dass Abends noch etwa eine Reserve von 30-45 Prozent vorhanden war. Schränkt man sich noch etwas mehr ein, dann sind sicherlich auch gute zwei Tage Laufzeit drin, denke ich mir jedenfalls.

Kamera:

Kommen wir zur Kamera. 8 Megapixel mit einer f/2.0 Blende lesen sich ja auf dem Papier durchaus nicht schlecht. Doch leider holt die Realität einen manchmal ein, spätestens dann, wenn man Testbilder machen möchte.

Dunkle Stellen in den Bildern werden häufig zu dunkel. Helle Stellen dagegen, der Himmel z.B., werden dafür absolut überbelichtet. Hier und dort mag der Kontrast auch nicht so wirklich Gutes tun. Nicht dass wir uns falsch verstehen. Ich finde, für soziale Netzwerke beispielsweise reichen die Bilder absolut aus. Aber, wo ich z.B. bei manchen Smartphones heutzutage keinerlei Probleme damit hätte, meine Urlaubsbilder damit zu knipsen, würde ich beim Aquaris M4.5 doch davon absehen. Wer sich einen eigenen Eindruck von der Bildqualität machen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr, wo ich wie immer einige Testbilder in voller Auflösung hochgeladen habe.

Auch die Videoqualität weiß leider nicht so ganz zu überzeugen. Die 720p Videos kämpfen, ebenso wie die Bilder, mit Über- oder Unterbelichtung. Auch hier stimmen die Kontraste nicht immer. Relativ gut ist die Arbeit gegen Ruckler bei schnellen Bewegungen. Und auch hier gilt, um mal ein Video per Mail zu versenden oder über die sozialen Netzwerke zu teilen, dass die Qualität dann doch ausreicht. Ein Testvideo, welches ich aufgenommen habe, binde ich wie immer am Ende des Tests ein.

Fazit:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angekommen. Das BQ Aquaris M4.5 kostet zur Zeit bei Amazon 197,50 Euro. Das ist ein stolzer Preis für dieses Gerät. Ist es denn seinen Preis wert? Nun, das ist nicht so leicht zu beantworten. Kommen wir deswegen erst einmal zu den positiven Punkten:

  • gute Verarbeitung
  • gutes Arbeitstempo
  • trotz der nicht so großen Auflösung ein farbenfrohes und knackiges Display

Ebenso hat BQ eine Möglichkeit integriert, Berechtigungen für Apps zu verwalten. Es gibt eine Möglichkeit, das Display noch anzupassen, und die angenehme „Douple-Tap to Wake“- oder „Sleep“-Funktion wurde ebenfalls integriert.

Auf der anderen Seite stehen die negativen Dinge:

  • die Kamera weiß nicht zu überzeugen
  • noch nicht einmal 4 GB des internen Speichers stehen dem User zur Verfügung

Als neutral sehe ich einmal die Dual-SIM Funktionalität an. Ob dies benötigt wird, das muss jeder selbst entscheiden. Mir persönlich hat dies aber gut gefallen.

Wenn ich jetzt den Testzeitraum in Gedanken noch einmal Revue passieren lasse, muss ich zu folgendem Ergebnis kommen. Den Preis, der bei Amazon veranschlagt wird momentan, wäre mir das Aquaris M4.5 definitiv nicht wert. Für irgendetwas zwischen 100 und 150 Euro sähe es schon anders aus. Da würden die positiven und neutralen Dinge klar die negativen Punkte verdrängen können. So aber kann ich wohl leider keine wirkliche Kaufempfehlung aussprechen.

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[OMT] StilGut Lumia 640 Ledertasche Test

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Moin Moin,

vor einiger Zeit hat mir StilGut zwei Lumia 640 Hüllen zur Verfügung gestellt, einmal als Flipcase Variante und einmal im Book Type.

Besonders die Flipcase Variante habe ich nun wirklich lange auf Herz und Nieren getestet. Und um Euch das noch anschaulicher zeigen zu können, habe ich ein Video über die Tasche gedreht. (Ja, ich darf die Taschen nach dem Test behalten. Allerdings hat dies meine Meinung nicht beeinflusst. Hätte ich etwas zu meckern gehabt, dann hätte ich dies so, wie es ja im Video auch ansatzweise geschehen ist, kommuniziert.)

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Die Book Type Tasche für das Lumia 640 kostet bei Amazon 29,99 Euro und genau den gleichen Preis muss man auch für das Flipcase bezahlen.

Sicherlich, der Preis ist für eine Handytasche relativ hoch. Aber der Preis ist für StilGut Taschen auch absolut gerechtfertigt. Tolle Verarbeitung und guter Schutz kriegt Ihr für euer Smartphone. Ich selbst setze bei meinen iPhones seit Jahren nur auf Taschen von StilGut. Ebenfalls könnt Ihr Euer Gerät ohne Probleme nutzen, wenn es sich in der Tasche befindet. Also stehe ich hier und kann nicht anders :). Ich muss einfach eine definitive Kaufempfehlung aussprechen. Qualität und Support, hier passt einfach alles.

[OMT] Star Wars: Das Erwachen der Macht Trailer

Anscheinend bloggen ja alle Blogs heute über den neuen Trailer für den neuen Star Wars Film, der uns dieses Jahr beglücken dieses Jahr in die Kinos kommen wird. Da kann ich mich ja einfach einmal anschließen, habe ich mir gedacht ;).

Ich möchte bevor ich weiter schreibe sagen, das ich glaube, dass dieser neue Star Wars Film nichts wird. Ich bin ein großer Fan von Episode 1, 4, 5 und 6. Episode 2 und 3 kann man meiner Meinung nach alleine wegen Hayden Christensen eigentlich vergessen. Ich bin übrigens auch ein großer Freund von Jar Jar Binks, obwohl diese Figur ja nicht so gut bei der Fangemeinde angekommen ist.
Auf jeden Fall hatten trotzdem alle sechs Filme diesen Star Wars Charme. Ich kann es leider nicht so genau beschreiben, wie ich es mir vielleicht wünschen würde ;). Für den neuen Film muss ich nun sagen, dass der Trailer jedenfalls mich wirklich abschreckt. Actionsequenz an Actionsequenz gereiht, das schreckt mich leider ab. Der Trailer jedenfalls hat wirklich nicht einmal ansatzweise den Charme der anderen Filme.
Trotzdem ist es natürlich interessant Han Solo und die anderen wiederzusehen.

Und Daisy Ridley, bzw. ihre Rolle könnte gar nicht mal so schlecht sein.

Werde ich mir den Film anschauen? Ja, auf jeden Fall. Aber zu 99 Prozent gewiss nicht im Kino. So wie das aussieht habe ich keine Probleme damit zu warten, bis der Film irgendwann dann auf DVD in den Handel kommt.

[OMT] Motorola Moto G3 Test

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Moin Moin,

und die Reihe der Tests von Motorola Geräten wird fortgesetzt. Nachdem ich schon die beiden ersten Moto G Smartphones testen durfte, geht es jetzt um das Motorola Moto G 2015 oder auch einfach Moto G3, wie ich es im nachfolgenden Test nennen werde. Wie es sich für mich geschlagen hat, dies könnt ihr wie immer den nachfolgenden Zeilen entnehmen.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto G3
  • Kurzanleitung
  • microUSB Kabel

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Technische Daten:

  • GSM / CDMA / HSPA / LTE
  • Maße: 142,1 x 72,4 x 11,6 mm
  • Gewicht: 155 Gramm
  • Micro-SIM
  • IPX7 zertifiziert („water resistant“ bis zu 1 Meter und für 30 Minuten)
  • 5 Zoll IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 67% screen-to-body ratio, Corning Gorilla Glass 3, 294 ppi
  • OS: Android OS, v5.1.1
  • Chipset: Qualcomm MSM8916 Snapdragon 410
  • CPU: Quad-core 1,4 GHz Cortex-A53
  • GPU: Adreno 306
  • Interner Speicher: 8 GB oder 16 GB
  • RAM: 1 GB (8 GB Modell) oder 2 GB (16 GB Modell)
  • Frontkamera: 5 Megapixel, Auto HDR
  • Hauptkamera: 13 Megapixel, 4128 x 3096 Pixel Auflösung, dual-LED (dual tone) Blitz, Auto HDR, Videoaufnahme 1080p@30fps oder 720p SloMo
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • nicht austauschbarer 2470 mAh Li-Ion Akku

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Benchmark:

Und da kommen wir auch schon zu den Benchmarks.

  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 21349
  • Quadrant Standard Benchmark: 15926
  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 23301
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 529
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 1577
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 1974
  • Vellamo Benchmark Metal: 1181
  • Vellamo Benchmark Multicore: 1229

Erwartungsgemäß sind die Ergebnisse in allen Benchmarks nicht die höchsten. Trotzdem muss man sagen, im normalen Betrieb merkt man beim Moto G3 nicht wirklich Unterschiede zu High-End Smartphones.

Hier läuft auch alles einwandfrei und beinahe ohne Gedenksekunden. Anders sieht es bei größeren Spielen aus. Da ruckelt einiges und hier passen weder die CPU, noch die GPU oder der interne Speicher so wirklich zusammen.

Akku:

Der 2470 mAh starke und nicht austauschbare Akku des Motorola Moto G3 verrichtet eine wirklich gute Arbeit. Um die 48 Stunden Laufzeit, also zwei Tage, waren eigentlich immer möglich. Wenn man sich noch mehr zurückhält, werden sicherlich auch sogar zweieinhalb Tage möglich sein.

Doch im Endeffekt geht man ja eigentlich sowieso lieber auf Nummer sicher und lädt lieber einmal mehr sein Smartphone auf als einmal zu wenig.

Foto 16.09.15, 12 57 43

Kamera:

Und wir wären bei der Kategorie Kamera angekommen. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixeln auf, die Hauptkamera auf der Rückseite mit 13 Megapixeln.

Ein Selbstportrait habe ich mit der Frontkamera gemacht. Das sah soweit ganz gut aus. Kommen wir aber zu der Hauptkamera, die für mich persönlich deutlich wichtiger als die Frontkamera ist. Die 13 Megapixel Bilder werden bei gutem Wetter und tollem Licht wirklich gut. Aber auch bei bedecktem Himmel habe ich wenig entdeckt, woran ich etwas auszusetzen hätte. Die Farben sind gut und nicht übertrieben dargestellt. Der automatische Weißabgleich verrichtet einen guten Job. Verwaschene Stellen im Bild konnte ich nicht ausmachen. Einzig und alleine der nicht ganz so schnelle Burst-Modus der Kamera ließe sich vielleicht erwähnen, wobei auch dies Meckern auf hohem Niveau wäre. Man darf nicht vergessen, dass das Moto G ein Mid-Range Smartphone ist und den Preis muss man sich natürlich auch immer vor Augen halten. Wer sich einen eigenen Eindruck von einigen geknipsten Testbildern machen möchte:…ich habe wie immer eine Anzahl von ihnen, in voller Auflösung, bei flickr hochgeladen.

Auch über die 1080p Videos lässt sich wenig meckern. Sie verwackeln nicht zu stark und die Qualität ist einfach gut zu nennen. Ein wenig anders sieht es leider bei den 720p Slow-Motion Videos aus. Hier wirkt das Video leider leicht verwaschen. Dieses Phänomen konnte ich leider schon bei vielen Smartphones bemerken. Zwei Testvideos binde ich wie immer am Ende des Tests ein, damit ihr euch auch hier einen eigenen Eindruck verschaffen könnt.

Wie immer hat auch Motorola seine eigene Kamera App vorinstalliert. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit findet man sich aber wirklich gut damit zurecht. Und wenn nicht, nun, wir haben ja schließlich Android vor uns. Es wäre für euch also ein leichtes, z.B. die Kamera App von Google oder auch eine ganz andere zu installieren und diese dann zur Standard Kamera App zu machen.

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Über das Gerät:

Betriebssystem:

Auf dem Moto G3 ist, wie man es sich natürlich denken wird, Android installiert, und zwar in der Version 5.1.1. Ebenfalls, wie man es von Motorola kennt, ähnelt Android hier doch sehr Vanilla Android. Neben der Motorola eigenen Kamera und Gallerie App sind ansonsten nur noch die Motorola Migrate App und die Motorola Moto App zu finden, die früher -glaube ich- einmal Assist oder so ähnlich hieß.

Diese Moto App ist etwas ganz feines. Hier könnt ihr z.B. einstellen, dass sich die Kamera aktiviert, wenn ihr das Gerät in eurer Hand zweimal hin und her bewegt. Oder ihr könnt einstellen, dass sich das Moto G3 z.B. an eurer Arbeitsstelle automatisch ruhig stellt. Das ist hilfreich und schön, dass so etwas bereits an Bord ist.

Auf eine Status LED wurde verzichtet. Dafür hat Motorola sein Active Display eingebaut. Nehmt ihr das Gerät in die Hand, seht ihr gleich in kleiner weißer Schrift die Uhrzeit bzw. informieren euch kleine Symbole darüber, dass ihr z.B. eine verpasste eMail oder ähnliches habt. Das macht für mich jedesmal die Status LED schnell vergessen.

Features:

Bis auf das Active Display und die sinnvolle Moto App sind keine weiteren besonderen Features in dem Moto G3 von Motorola eingebaut.

Display:

An dem Display des Moto G3 habe ich nur wenig auszusetzen. Ja, es hat nur eine 720p Auflösung. Diese ist aber in meinen Augen für ein 5 Zoll Display komplett ausreichend.

Gewiss, hier und da kann und wird man bestimmt Pixel entdecken und ja, mehr ist meistens besser, aber hier sieht man im alltäglichen Gebrauch keine Pixel. Ebenso ist durch die leicht abgerundete Form des ganzen Gerätes das ganze Display beinahe noch für eine Einhandbedienung ausgelegt. Zu dem Preis macht man hier sicherlich nichts verkehrt.

Gehäuse & Haptik:

Auf der Unterseite des Moto G3 befindet sich der microUSB Anschluss. Auf der Oberseite findet ihr die 3,5 mm Klinke Buchse. Die linke Seite ist komplett leer gehalten. Auf der rechten Seite findet man zuoberst den Powerbutton und darunter die Lautstärke Wippe. Die Wippe bietet sowohl für ‚lauter‘ als auch für ‚leiser‘ einen guten Druckpunkt. Anders sieht es mit dem Powerbutton aus, jedenfalls bei meinem Testgerät. Der Knopf wackelt leicht, wirkt schwammig und mag vieles bieten, aber gewiss keinen guten Druckpunkt. Vielleicht ist mein Testgerät in diesem Punkt ein Montagsgerät. Ich möchte es ja wirklich hoffen. Denn sonst wäre das doch ein gewaltiger Minuspunkt, jedenfalls in meinen Augen.

Auf der Frontseite unter dem Display befindet sich ein Lautsprecher. Leider hat dieses Jahr Motorola auf zwei Lautsprecher verzichtet, welche letztes Jahr noch vorhanden waren. Trotzdem muss man sagen, dass auch der eine Lautsprecher mit zu den wirklich guten Lautsprechern in Smartphones gehört. Alleine auf Grund seiner Positionierung auf der Frontseite hat er einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Auf der Rückseite des Smartphones findet ihr die Kamera, darunter den dual tone Blitz und noch etwas darunter wieder die Vertiefung mit dem Motorola Logo. Diesmal ist diese Vertiefung aber nicht mehr so ausgeprägt wie noch bei anderen Motorola Modellen und bietet deswegen leider nicht mehr so einen ganz perfekten Platz für einen Finger ;).

Das Gehäuse selbst ist IPX7 zertifiziert. Um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten und z.B. im Regen kein Unglück zu erleben, sollte man sehr darauf bedacht sein, besonders im Bereich der Kamera die abnehmbare und angenehm geriffelte Rückseite richtig wieder festzudrücken. Das Gehäuse liegt auf Grund der leicht abgerundeten Form wirklich gut in der Hand. Auch über die Verarbeitungsqualität kann man nicht meckern. Da knarzt und wackelt nichts. Und das gefällt…wirklich :).

Fazit:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angelangt. Das Motorola Moto G3 kostet zur Zeit bei Amazon 199,00 Euro. Für diesen Preis bekommt ihr das 8 GB Modell. Ist dieses denn seinen Preis wert? Nun, da muss ich folgendes zu sagen: Nein, für mich jedenfalls ist es diesen Preis nicht wert. Den Grund will ich euch auch gerne mitteilen. Von dem 8 GB internen Speicher stehen am Anfang dem Nutzer nur noch 2,74 GB zur freien Verfügung. Und dies ist im Jahre 2015 einfach zu wenig. Gewiss, ihr könnt eine microSD Karte einlegen und da dann Bilder, Videos und Musik drauf abspeichern. Aber Fakt bleibt einfach, mit so einem kleinen internen Speicher ist an wirklich große Apps nicht zu denken. Das ist wirklich schade. Und obwohl ja viele Punkte in meinem Test mir wirklich positiv in Erinnerung geblieben sind, kann ich so -jedenfalls für das 8 GB Modell- keine Kaufempfehlung aussprechen. Wenn ihr also daran denkt, das Moto G3 zu kaufen und wenn ihr auch Apps nutzen wollt, dann kann ich euch nur raten, zur 16 GB Variante zu greifen.

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[OMT] BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition Test

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Moin Moin,

wenn es ein neues mobiles Betriebssystem gibt, dann möchte man dieses natürlich testen. Und so habe ich vor einiger Zeit bei bq angefragt, ob ich nicht das Aquaris E4.5 Ubuntu Edition zum Testen bekommen könnte.

Kurze Zeit später wurde mir das Gerät zugeschickt und ich konnte es nun einem relativ ausführlichen Test unterziehen. Mehr lest ihr wie immer in den nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Aquaris E4.5 Ubuntu Edition
  • Kurzanleitungen
  • Ladegerät
  • Headset

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Technische Daten:

  • Maße: 137 x 67 x 9 mm
  • Gewicht: 123 Gramm
  • Betriebssystem: Ubuntu Touch
  • 4,5 Zoll IPS qHD Display, 540 x 960 Pixel Auflösung, 240 ppi
  • 8 GB interner Speicher
  • microSD Speichererweiterung bis 32 GB
  • 1 GB RAM
  • CPU: MediaTek Quad Core Cortex A7 bis 1,3 GHz
  • GPU: Mali 400 bis 500 MHz
  • Dual Micro-SIM
  • Frontkamera: 5 Megapixel, f/2.4 Blende
  • Hauptkamera: 8 Megapixel, Dualer Blitz, Autofokus, f/2.4 Blende, 720p Videoaufnahme
  • nicht wechselbarer 2150 mAh LiPo Akku
  • Bluetooth 4.0
  • WiFi 802.11 b/g/n

Benchmark:

Vielleicht habe ich es einfach nur nicht gefunden, auf jeden Fall ist mir im AppStore für Ubuntu keine Benchmark App unter die Finger gekommen. Somit kann ich euch hier leider keine Benchmark Ergebnisse liefern.

Auf jeden Fall lief das Smartphone zwar durchaus mit Rucklern, aber im großen und ganzen doch gut. Wobei ich sagen muss, in dem gesamten Testzeitraum bin ich mit Ubuntu nie wirklich warm geworden und habe teilweise auch von mir produzierte Hänger noch immer in der Bedienung.

Akku:

Der 2150 mAh Akku, der fest eingebaut ist, ist nichts besonderes. Ich bin über den Tag gekommen. Abends dann rief das Smartphone aber auch schon ziemlich laut nach dem Ladegerät. Er ist also für diese Preisklasse in Ordnung. Mehr aber leider auch nicht.

Kamera:

8 Megapixel bietet die Kamera des E4.5. Bei schönem Wetter macht die Kamera durchaus Bilder, die vielleicht sogar zu mehr taugen als nur für Schnappschüsse. Wird es aber dunkler und man will dann noch Fotos machen, dann sollte man sich wirklich einen Gefallen tun und dies lassen. Ein Testvideo (720p) binde ich wie immer am Ende des Testberichtes ein. Und wer sich einen eigenen Eindruck von ein paar Testbildern machen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr.

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Über das Gerät:

Betriebssystem:

Auf dem Aquaris E4.5 läuft als Betriebssystem Ubuntu Touch 15.04 (r24).

Ich muss sagen, wie ich auch oben erwähnt hatte, ich hatte und habe noch immer meine Probleme mit Ubuntu. Eigentlich ist die Bedienung, die voll auf Gesten setzt, recht einfach. Aber irgendwie wurde ich damit einfach nicht warm, der Wille war aber gewiss vorhanden. Die Gesten sind folgende:

  • Wischt von links nach rechts über das Display, um den Launcher zu starten und auf eure wichtigsten Apps und Funktionen zuzugreifen.
  • Wischt von oben nach unten, um eure Benachrichtigungen und Telefonkonfiguration aufzurufen.
  • Wischt von rechts nach links, um alle aktiven Apps aufzurufen. Mit kurzen Gesten könnt ihr zwischen euren Scopes und Apps wechseln. Wischt dafür einfach nach rechts oder links.
  • Wenn ihr vom unteren Rand nach oben wischt, könnt ihr die Kontrollen aufrufen (um z.B. eure Scopes anzupassen) und sie danach einfach wieder verbergen.

Die sogenannten Scopes sind im Prinzip euer Homebildschirm bzw. eure Homebildschirme. Es gibt einen Scope, der Wetter und News anzeigt. Es gibt einen Social Media Scope und einen, auf dem eure Apps angezeigt werden. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Scopes. Da muss man aber aufpassen, dass man sich nicht zu viele anzeigen lässt. Erstens ruckelte dann das Smartphone. Und zweitens hat man dann wirklich viel zu wischen.

Das Ubuntu System an sich läuft recht flüssig, kommt aber weder an iOS, Windows Phone oder Android ran. Die Bedienung an sich ist eingängig, obwohl ich nicht warm damit geworden bin. An Apps, welche ja inzwischen ein Smartphone zum größten Teil ausmachen, herrscht noch ein ordentlicher Mangel. WhatsApp z.B. ist noch nicht verfügbar, um nur ein Beispiel zu nennen. Trotzdem würde ich Ubuntu aber größere Chancen im Markt zurechnen als Firefox OS.

Features:

Besondere Features sind im E4.5 nicht eingebaut. Vielleicht könnte man die rein gestenbasierte Bedienung von Ubuntu dazurechnen. Aber z.B. so etwas wie „Double Tap to Wake“ ist nicht integriert. Es ist halt tatsächlich eigentlich ein Low End Gerät, was für mich im Prinzip nur durch Ubuntu interessant wurde.

Display:

Das Display des Aquaris E4.5 ist, nun ja, ok. Auf den ersten Blick wirkt alles recht scharf. Bei genauerem Hinsehen allerdings wird man doch Pixel neben Pixel entdecken, vor allen Dingen wenn man deutlich höhere 720p oder 1080p oder noch höhere Auflösungen kennt und gewöhnt ist. Wie gesagt, auf den ersten Blick ist das Display in Ordnung. Aber man kann es drehen und wenden wie man es möchte, für ein 4,5 Zoll Display ist eine Auflösung von 540 x 960 Pixeln einfach zu niedrig.

Gehäuse & Haptik:

Und wir kommen noch einmal direkt zu dem Gerät. Auf der Unterseite findet ihr den microUSB Anschluss, Lautsprecher und das Mikrofon. Auf der Oberseite des Gerätes ist der microSD Slot und der 3,5 mm Klinkeanschluss beheimatet. Auf der linken Seite findet ihr die beiden Einschübe für die SIM-Karten und auf der rechten Seite findet sich eine Lautstärke Wippe und ein relativ kleiner Powerbutton, der sich trotzdem aber gut bedienen lässt. Und auf der Rückseite des Gerätes findet ihr neben einigen CE Informationen und dem bq Logo natürlich die 8 Megapixel Kamera und den LED Blitz, der sich auch als Taschenlampe einsetzen lässt.

Das Gerät an sich ist sehr eckig gehalten und liegt deswegen leider auch nicht so sehr ergonomisch in der Hand. Obwohl es ein Kunststoff Gehäuse ist, gibt es an der Verarbeitungsqualität aber wirklich nichts zu meckern. Da wackelt und klackert nichts. Das Aquaris E4.5 wirkt wirklich sehr stabil.

Fazit:

Und da kommen wir auch schon zum Fazit. Über Amazon ist das bq Aquaris E4.5 momentan ab 167,40 Euro zu haben. Als M4.5 gibt es dasselbe Smartphone übrigens auch mit Android als Betriebssystem. Dieses hatte ich eigentlich auch zum Testen und Vergleichen da. Leider war das Testgerät wohl ein Montagsgerät, funktionierte nicht richtig und musste zurückgeschickt werden.

Aber die Frage, die uns jetzt beschäftigt, ist ja, ob das E4.5 seinen Preis wert ist.

Das ist eine schwierige Frage. Von den Specs her bekommt ihr im Grunde genommen ein Low End Gerät. Sei es der nicht so gute Akku. Sei es die nicht so gute Kamera. Sei es das nicht so wirklich schnelle, aber ausreichende, Arbeitstempo. Oder sei es, dass von dem 8 GB internen Speicher nur noch 4,2 GB frei sind für den Benutzer. Das alles ist halt hardwaremäßig nicht so überzeugend. Interessant ist halt das Ubuntu Betriebssystem. Ohne Zweifel hat das gute Ansätze, krankt aber z.B. an immer noch fehlenden essentiellen Apps. Was mir im Grunde genommen gut gefiel, war die Gestenbedienung. Diese ist, wenn man sie erst einmal verstanden hat, intuitiv. Trotzdem, vielleicht wegen des doch deutlich anderen Bedienkonzepts, bin ich mit Ubuntu einfach nicht so recht warm geworden.

Allerdings denke ich, dass Ubuntu auf dem Smartphone durchaus Chancen im Markt da draußen hat. Und ich freue mich darauf, in ein oder zwei Jahren noch einmal einen Blick darauf zu werfen, wenn es dann Ubuntu auf dem Smartphone hoffentlich noch gibt.

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[OMT] Google Notizen App für iOS veröffentlicht

Guten Abend,

na das ist ja eine kleine Überraschung am Abend. Google hat die Google Notizen App für iOS veröffentlicht. Ist eine Universal App, könnt ihr also auf dem iPhone und/oder dem iPad nutzen. Vorausgesetzt für die App wird iOS 8 oder neuer. Früher war der Dienst unter Google Keep bekannt.
Habe ich manchmal ganz gerne unter Android genutzt, es dann aber wieder gelassen, weil es eben keine iOS App gab. Die Notizen synchronisieren sich über alle fast alle Plattformen ganz einfach über das eigene Google Konto. Schade ist natürlich, dass es keine Google Apps für Windows Phone gibt. Wollt ihr also etwas für alle Plattformen, dann kommt ihr eigentlich nicht an Evernote vorbei. Oder lebt ihr nur in der Apple Welt? Dann reicht euch ja vielleicht auch die Apple eigene Notizen App. So oder so, schön ist es auf jeden Fall, dass es jetzt die Google Notizen Ap unter iOS gibt.

Google Keep – Notizen & Listen
Google Keep – Notizen & Listen
Entwickler: Google
Preis: Kostenlos

[OMT] Dell XPS 13 Ultrabook Test

Dell XPS 13 Ultrabook

Da kam ja vor einiger Zeit ein nettes Testgerät „zu mir geflogen“, nämlich das Dell XPS 13 2015 in beinahe der besten Konfiguration. Wie sich das Gerät für mich geschlagen hat, dies könnt ihr im nachfolgenden Test lesen. Eines kann ich aber schon vorweg nehmen: Ich hätte von der Hardware her keinerlei Probleme das XPS 13 gegen mein MacBook einzutauschen. Und ja, es fällt schwer, das schöne Gerät zurückzusenden ;).

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Lieferumfang:

  • Dell XPS 13
  • Ladegerät
  • Anleitungen

Technische Daten:

  • Prozessor: Intel Core i7-5500U der 5. Generation (bis zu 3 GHz, 4 MB)
  • Betriebssystem: Windows 8.1 (64 Bit), Windows 10 Update Garantie
  • Bildschirm: UltraSharp InfinityEdge Touch-Display, 13,3 Zoll, QHD+, 3200 x 1800 Pixel Auflösung
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM, DDR3L-RS-Speicher, 1.600 MHz, Dual-Channel (integriert)
  • 256-GB-Solid-State-Festplatte (SSD)
  • Intel HD-Grafik 5500
  • Chiclet-Tastatur in voller Größe mit Hintergrundbeleuchtung, Tastenhub von 1,3 mm, QWERTZ-Layout
  • Dell Wireless 1560 + Bluetooth 4.0 (802.11ac, 2 x 2, Dualband, 2,4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.0)
  • Basis: Dino 13
  • Höhe: 9 – 15 mm
  • Breite: 304 mm
  • Tiefe: 200 mm
  • Gewicht: 1,26 kg mit Touch-Funktion
  • Bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit
  • Ports: USB 3.0 mit PowerShare (2), Mini DisplayPort (1), SD-Kartenleser (1), Headset-Buchse (1), Schloss der Marke Noble (1)
  • Gehäuse: CNC-gefrästes Aluminium, Randloses Corning Gorilla Glass NBT, QHD+ – Auflösung, Handauflage aus Kohlefaserverbundstoff mit Soft-Touch-Lackierung

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Akku:

Dell gibt für den Akku eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden an. Ich habe nun keine genauen Messungen der Laufzeit durchgeführt. Aber im Mischbetrieb, Word, Internet, Mail und so etwas kam ich ohne Probleme über zwei bis drei Tage, bevor ich das XPS 13 neu aufladen musste. Dies funktioniert übrigens mit einem kleinen, schicken Ladegerät. Leider wurde aber kein Magnetladekabel, wie man es von Apple her kennt, eingebaut.

Während meines Tests war der Bildschirm nie über sehr lange Zeit hintereinander an. Insgesamt aber bin ich äußerst zufrieden mit dem Akku. Meine Erwartungen wurden erfüllt.

Display & Sound:

An der linken und rechten Seite des Gerätes sind kleine Lautsprecher untergebracht. Diese haben für die Größe einen wirklich netten Sound. So steht einer Runde Spotify oder auch dem Anschauen von Videos nichts im Wege.

Das Display in meinem Testgerät hatte eine QHD+ Auflösung, also 3200 x 1800 Pixel Auflösung. Dazu ist das Display ein Touchscreen. Mit 1080p Auflösung gibt es das XPS 13 allerdings auch ohne Touchscreen zu kaufen. Und dies würde ich vielleicht sogar empfehlen. Es ist ganz nett, einen Touchscreen zu haben, und ich habe mich da erstaunlich schnell dran gewöhnt. Aber ich erinnere mich -ich glaube- an eine Aussage von Steve Jobs, dass eigentlich keiner vor seinem Notebook sitzen und auf das Display touchen möchte. Und jedenfalls für den längeren Betrieb trifft dies auf mich zu. Da wird mir beinahe die Hand lahm ;). Sehr toll ist aber die QHD+ Auflösung.

Man wird tatsächlich verdorben, wenn man einmal so ein klasse Display vor seinen Augen hatte. Ab jetzt kommt mir mein MacBook Display doch echt alt vor :).

Benutzung & Haptik:

Das Dell XPS 13 ist ein wirklich interessantes Gerät. Ein 13 Zoll Gerät im Gewand eines 12 oder vielleicht sogar 11 Zoll Gerätes. Bewerkstelligt wird dies unter anderem durch das fast ganz randlose Display. Das sieht nicht nur schick aus, es spart auch Platz. Und bei meinem Testgerät, welches ja über einen Touchscreen verfügt, erleichtert das randlose Display auch die Benutzung des Touchscreens.

Die Tastatur des XPS 13 hat einzeln abgetrennte Tasten, wie man es von Apple her kennt und ebenso eine Hintergrundbeleuchtung. Das gefällt mir schon einmal sehr gut :). Was mir weniger gut gefiel, war der geringe Tastenhub. Ich drücke tatsächlich die Tasten lieber mehr ein. Hier bei dem XPS 13 war ich mir manchmal gar nicht ganz sicher, ob denn eine Eingabe erkannt wurde. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, weil die Tastatur an sich sehr gut funktioniert. Ebenso hatte ich ein kleines Problem mit dem Touchpad. Ich weiß nicht, ob dies nur mein Testgerät betrifft oder alle XPS 13, aber tatsächlich funktionierte das Touchpad nicht immer so ganz zuverlässig, besonders beim Scrollen mit zwei Fingern. Da bin ich dann doch eher auf den Touchscreen umgestiegen, weil das tatsächlich besser funktionierte.

Ausgeliefert wurde das Dell XPS 13 mit installiertem Windows 8.1. Während des Testzeitraumes wurde Windows 10 installiert. Man kann nur sagen, das XPS 13 rennt. Ruckler, Gedenksekunden, all dies kenne ich von Windows, habe ich hier aber nie bemerkt. So macht Windows tatsächlich großen Spaß.

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Das Gehäuse des Dell XPS 13 ist außen aus Aluminium. Die Handauflage neben dem Touchpad ist aus Kohlefaserverbundstoff. Das sorgt zwar auf den ersten Blick für ein nicht ganz so elegantes Erscheinungsbild innen, wie es das Gerät außen aufweist, aber auf den zweiten Blick erweist es sich als die richtige Entscheidung. Ich hatte lieber dies als Handauflage, als das Aluminium bei meinem MacBook.

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Die Verarbeitungsqualität des XPS 13 ist über jede Zweifel erhaben. Da sitzt alles bündig und nichts wackelt. Einen kleinen weiteren Kritikpunkt habe ich aber dann doch noch. Um den Deckel des XPS 13 aufzuklappen, braucht man immer beide Hände.
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Erstens gibt es leider keine kleine Einbuchtung, was diesen Vorgang erleichtern könnte, und zweitens ist das Gerät so leicht, dass man das ganze Gerät anhebt, wenn man nur eine Hand benutzt.

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Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das Dell XPS 13 kostet in der Konfiguration, die mein Testgerät hatte, bei Amazon momentan 1499,00 Euro. Und dies ist auch der Grund, der es mir schwer macht, ein Fazit zu verfassen.

Das Geld ist ein verdammt stolzer Preis. Dafür kriegt man allerdings auch ein verdammt schönes Gerät. Die Vorteile, wie auch einige kleine Kritikpunkte, habe ich oben im Test erwähnt. Will man denn so viel Geld ausgeben, nur damit man ein Ultrabook hat und kein Laptop? Das kann sich wohl jeder nur selbst beantworten.

Ich kann nur sagen: dies ist das erste Gerät, worauf mir Windows wirklich Spaß macht. Und es ist das erste Gerät, in dem ich eine ernsthafte und tolle Konkurrenz zu Apple Geräten sehe.

[OMT] LG G4 Test

LG-G4

Moin Moin,

da habe ich mich aber gefreut. Nachdem LG mir ja bereits das G2 (LG G2 oaad Test) und das G3 (LG G3 oaad Test) für einen Test zur Verfügung gestellt hatte, wurde mir nun neulich das G4 ebenfalls für einen Test zur Verfügung gestellt. Gefreut habe ich mich deshalb so sehr, weil das Gerät bis jetzt mit das Highlight Smartphone des Jahres 2015 ist.

Leider hatte mein Testgerät nicht die Lederrückseite, die ich schon gerne einmal angefasst hätte. Aber auch die Kunststoffrückseite fasst sich gut an. Und im Endeffekt wäre dies für mich auch nicht so wichtig. Ein Smartphone wandert bei mir sowieso grundsätzlich in eine Ledertasche, jedenfalls wenn es mein eigenes ist. Und wie sich das G4 von LG denn nun so in meinen Augen geschlagen hat, das könnt ihr jetzt in den nachfolgenden Zeilen lesen.

Lieferumfang:

  • LG G4
  • USB-Kabel
  • Netzteil
  • Headset
  • Kurzanleitung
  • zusätzliches Plastik-Backcover (nur bei der Ledercover Variante)

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 148,9 x 76,1 x 6,3 – 9,8 mm
  • Gewicht: 155 Gramm
  • Micro-SIM
  • 5,5 Zoll IPS LCD Display, 72,5 screen-to-body ratio, 1440 x 2560 Pixel Auflösung, Corning Gorilla Glass 3, 538 ppi
  • Android OS 5.1 mit der LG Oberfläche LG Optimus UX 4.0 UI
  • Chipset: Qualcomm MSM8992 Snapdragon 808
  • CPU: Quad-core 1,44 GHz Cortex-A53 & dual-core 1,82 GHz Cortex-A57
  • GPU: Adreno 418
  • 3 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher (21,93 GB stehen zur Verfügung)
  • microSD Slot, Speicher erweiterbar bis zu 128 GB
  • Frontkamera: 8 Megapixel, 1080p@30fps Video
  • Hauptkamera: 16 Megapixel, 1/2.6“ Sensor Größe, f/1.8 Blende, 5312 x 2988 Pixel Auflösung, Laser Autofokus, OIS, 2160p@30fps Video & 1080p@60fps Video
  • Bluetooth 4.1
  • WiFi 802.11 a/b/g/n/ac
  • wechselbarer 3000 mAh Akku
  • SAR EU: 0.62 W/kg (head)

Benchmark:

Und wir kommen zu den Benchmark Ergebnissen:

  • AnTuTu Benchmark v5.7.1: 49142
  • Quadrant Standard Benchmark: 25786
  • CF-Bench Benchmark Overall Score: 76924
  • Geekbench 3 Benchmark Single-Core Score: 1113
  • Geekbench 3 Benchmark Multi-Core Score: 3524
  • Vellamo Benchmark Browser Chrome Browser: 3975
  • Vellamo Benchmark Multicore: 2372
  • Vellamo Benchmark Metal: 2260

Akku:

Ein 3000 mAh Akku ist in einem Smartphone noch immer etwas Tolles. Allerdings würde ich mir in einem Nachfolgemodell des LG G4 tatsächlich wünschen, dass der Akku in der Kapazität einen Sprung nach oben macht.

Ich kam super über einen Tag. Wenn ich mich etwas zurückgehalten habe, war auch eine Laufzeit von zwei Tagen drin. Allerdings ist die Akkulaufzeit einfach nicht mehr so überwältigend, wie sie damals beim G2 gewesen ist. Bei den immer hochauflösenderen Displays müssen einfach stärkere Akkus her.

Kamera:

Und wir kommen zum Schmuckstück des LG G4: der Kamera. Eine Blende von 1.8, ein manueller Modus in der Kamera App, fotografieren in RAW – da könnte man ja beinahe sagen „Herz, was will man denn mehr“.

Einfallen würde mir da z.B. noch das manuelle Einstellen der Blende oder tatsächlich einmal ein, wenn auch kleiner, optischer Zoom. Im speziellen Fall des G4 würde ich mir aber schon ein immer gut funktionierenden automatischen Weißabgleich wünschen. Leider kam es immer mal wieder vor, dass z.B. der Himmel auf einem Testbild komplett überbelichtet war. Dem kann man natürlich im manuellen Modus entgegenwirken. Allerdings sollte meiner Meinung nach auch die Automatik, gerade in einem Smartphone, immer perfekt funktionieren. Was dagegen wirklich gut funktioniert, sind Nachtbilder. Da arbeitet die 1.8 Blende einfach schön zusammen mit der Möglichkeit von Langzeitbelichtung. Das klappt super und bei den Testbildern findet ihr auch zwei Bilder vom Nachthimmel.

Was den Laser Autofokus angeht, wusste dieser mich aber nicht so zu begeistern, wie er es vielleicht soll :). Er funktioniert definitiv einwandfrei. Aber ich habe jetzt nicht gemerkt, dass er z.B. schneller fokussiert.

Testvideos, auch eines mit Zeitlupe (wo die Qualität leider nicht so überzeugt), binde ich wie immer am Ende des Tests ein. Und wer nun mag und sich einen eigenen Eindruck von der Fotoqualität des LG G4 machen möchte, der folge einfach diesem Link zu flickr, wo ich wie immer Testbilder in voller Auflösung hochgeladen habe.

Über das Gerät:

Betriebssystem:

Das LG G4 hat natürlich Android als Betriebssystem und zwar in der Version 5.1. Darüber hat LG seine eigene UI in der Version 4.0 gelegt

Manche Leute mag das stören, mich nicht. Ich muss sogar sagen, dass mir die LG Oberfläche mit am besten gefällt von allen Hersteller Oberflächen. Eine schöne Sache ist zum Beispiel, dass im Kalender Icon das Datum angezeigt wird. Kenne ich so von iOS und gefällt mir einfach gut. Ebenfalls kann man zum Beispiel auch Icons von Apps ändern, ohne auf einen anderen Launcher umsteigen zu müssen.

Insgesamt muss man sagen, Android mit der LG UI rennt einfach auf dem G4, so dass es eine wahre Freude ist.

Features:

Wie so häufig hat LG einige tolle Features in sein Smartphone eingebaut. Zum Beispiel wurde wieder ein Infrarot Sender eingebaut, sodass ihr das G4 z.B. wieder als TV Fernbedienung benutzen könnt. Ebenfalls wurde das „Doube-Tap to wake oder auch Sleep“ Feature eingebaut.

Auch gibt es die Möglichkeit eines Schnellstarts für die Kamera. Drückt ihr zweimal schnell auf den Rear-Key für Lautstärke leiser, öffnet sich die Kamera. Das geht so gefühlt sogar noch schneller als es z.B. beim iPhone möglich ist. Ebenfalls ist das Smart Bulletin integriert. Swiped ihr vom Homescreen nach links, so wie man es auch vom Google Now Launcher kennt, öffnet sich nicht Google Now, sondern eine Übersicht über den Schrittzähler, Kalendereinträge und z.B. auch die Möglichkeit, auf die Fernbedienung zuzugreifen. Eine klasse Sache, wie ich finde.

Nicht ganz so klasse ist der LG eigene Sprachassistent bzw. die -assistentin. Die meisten Anfragen wurden mit „Das habe ich nicht verstanden“ quittiert. Da empfiehlt es sich doch, wenn überhaupt benötigt, eher Google Now zu nutzen.

Display:

Das Display des LG G4 ist eine Wucht. Nicht nur, dass es unglaublich hell und leuchtstark ist, es fasst sich auch gut an und hat eine klasse Auflösung. Ob man diese in einem Smartphone braucht, ist natürlich die Frage. Aber schön ist es ja doch :).

Ich weiß nicht, ob es ein Bug oder ein Feature ist. Aber mir ist aufgefallen, dass bei jedem Neustart des Smartphones die Helligkeit auf 100% steht und die automatische Helligkeitseinstellung deaktiviert wird. Vielleicht ist dies ein Feature. Falls ja, dann stört es aber ;).

Gehäuse & Haptik:

Und es folgen noch ein paar Worte über das Gerät an sich. Auf der Unterseite des Gerätes findet ihr den 3,5 mm Klinkeanschluss und den microUSB Anschluss. Auf der Rückseite gibt es die Kamera und die Rear-Keys, sprich Powerbutton und Wippe, mit der man z.B. die Lautstärke einstellt. Auf der Oberseite gibt es den Infrarot Sender.

Ich selbst hatte das Gerät mit der Plastik Rückseite zum Testen. Das Material fühlt sich gut an, obwohl ich wohl schon gerne die Leder Rückseite getestet hätte. Bei dem Gerät mit der Leder Rückseite liegt wohl immer auch eine Plastik Rückseite bei. Das ist natürlich eine feine Sache, so kann man dann beides haben :).

Insgesamt muss ich sagen, fasst sich das G4 unglaublich gut an. Es ist leicht gecurved. Allerdings bei weitem nicht so stark wie beim G Flex 2. Das finde ich allerdings auch gut so. Trotzdem mag ich es gerne, wenn man nicht ein ganz gerades Smartphone in der Hand hat. Das kann ja schließlich jeder ;). Auch am Gehäuse ist nichts auszusetzen. Da wackelt nichts und knarzt nichts.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Nur mit der Plastik Rückseite kostet das LG G4 momentan bei Amazon 499,40 Euro. Mit der braunen Leder Rückseite, wo ja auch eine Plastik Rückseite, wie oben erwähnt, beiliegt, kostet das G4 bei Amazon allerdings nur 509,00 Euro. Diesen kleinen Aufpreis würde ich, glaube ich, gerne bezahlen, um dann halt gleich zwei Rückseiten zu besitzen.

Einiges habe ich schon über das G4 geschrieben. Fassen wir doch noch mal zusammen:

  • klasse Kamera
  • tolles Arbeitstempo
  • tolles Display
  • Akku in Ordnung
  • klasse Verarbeitung

Der interne Speicher beim G4 ist übrigens 32 GB groß. Nach allen Updates blieben mir 21,93 GB übrig. Das hätte meiner Meinung nach gerne mehr sein können. Allerdings wird es wohl für Apps reichen, denn für die meisten anderen Dinge kann man ja eine microSD Karte einschieben. Und das würde ich doch sehr empfehlen. Denn mit dem G4 wollt ihr viele Fotos machen. Und wenn ihr dann noch 4K Videos aufnehmt, dann könnte es ansonsten mit dem internen Speicher schnell knapp werden.

Wollt ihr also ein High End Smartphone mit toller Kamera, tollem Tempo, tollem Display und toller Verarbeitung, dann könnt ihr wirklich beim G4 von LG zuschlagen, ohne etwas falsch zu machen.

Ich selbst muss sogar sagen, dass das LG G4 tatsächlich das erste Smartphone mit Android ist, wo ich mir vorstellen könnte, ab sofort dieses anstatt meines iPhones zu nutzen. Was ich mir aber in einem Nachfolgegerät wünschen würde, wäre ein Fingerabdruck Scanner. Wer einmal ein iPhone oder ein anderes Gerät hatte und sein Smartphone oder auch besonders Apps wie 1Password mit seinem Fingerabdruck entsperren kann, der (auf jeden Fall ich) mag einfach nicht mehr darauf verzichten. Und ich lege noch einen drauf und sage: für mich ist das G4, trotz einiger Dinge, die man noch verbessern könnte/sollte, das Android Flaggschiff im Jahre 2015.

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[OMT] Garmin Vivosmart Test

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Moin Moin,

und wir kommen mal wieder zum Test eines Fitnesstrackers. Eines simplen Trackers? Nein, nicht ganz. Das Vivosmart, welches mir freundlicherweise von Garmin für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde, zeigt auch Anleihen einer Smartwatch.

Da ich dieses Mal für diesen Test ein kleines Video aufgenommen habe (ein nicht ganz perfektes Video, was ich bitte zu entschuldigen), wird der schriftliche Teil ein wenig kürzer. Nun aber beginnen wir :).

Lieferumfang:

  • Garmin Vivosmart
  • Daten-/Ladeklemme
  • vivokeeper
  • Dokumentation

Technische Daten:

  • Armbandgrößen: 127 bis 172 mm (klein) / 155 bis 221 mm (groß)
  • Anzeigegröße: 3,44 x 0,35 cm
  • Anzeigeauflösung: 128 x 16 Pixel
  • beleuchtetes OLED-Display
  • Touchscreen
  • Gewicht: 19 Gramm (groß) / 18,7 Gramm (klein) / 1,4 Gramm (vivokeeper)
  • Lithium-Akku (integriert), bis zu sieben Tage Laufzeit
  • Wasserdicht bis 5 ATM

Akku:

Einen genauen mAh Wert des Akkus vom Garmin Vivosmart habe ich nicht gefunden…trotz Google und Co.

Angegeben wird die Laufzeit mit sieben Tagen. Dies habe ich nicht erreicht. Aber bei aktivierten Notifications waren fünf Tage auf jeden Fall drin. Für ein Gerät mit Touchscreen kann man da doch nicht meckern, finde ich jedenfalls.

Kamera:

Moment mal, Kamera und Fitnesstracker? Kann das sein? Hat das Vivosmart etwa eine eingebaute Kamera?

Nein, hat es natürlich nicht. Allerdings kann man mit dem Armband die VIRB Kamera von Garmin steuern. Dies habe ich nicht testen können, aber es gehört doch erwähnt.

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Fazit:

Und da wären wir auch schon beim Fazit angekommen. Die Rubrik Über das Gerät: sparen wir uns heute einmal. Eine kleine Vorstellung und Erwähnung von Funktionen findet ihr ja in dem Video, welches ich an passender Stelle hier in diesem Test einbinden werde.

Bei Garmin direkt kostet das blaue Vivosmart in der großen Variante momentan 149,00 Euro. Genau die gleiche Variante findet ihr bei Amazon schon zu einem Preis von 122,89 Euro.

Ist das Garmin Vivosmart denn seinen Preis wert? Dies versuche ich hier im Fazit noch einmal kurz zu klären.

Wer sich für das Vivosmart interessiert, der wird wahrscheinlich bewusst dieses Gerät wählen, eventuell z.B. wegen der integrierten Smartwatch-Funktionalität. Bei Anrufen werden nicht nur Anruferinformationen angezeigt, auch eMail Notifications, oder auch SMS, Messenger, etc., eigentlich alle Benachrichtigungen, die ihr aktiviert habt, werden auf dem zweizeiligen Display angezeigt. Am Anfang hielt ich das eher für eine Spielerei. Wer nun aber z.B. lieber das schlanke Vivosmart anstelle einer doch größeren Pebble nutzen möchte, der bekommt halt so zwar nicht die komplette Funktionalität einer Smartwatch, aber eben doch Benachrichtigungen. Bei eMails z.B. werden der Absender und die Betreffzeile angezeigt. Das ist nicht sehr viel. Aber andererseits möchte man auf so einem kleinen Display eh keinen langen Text lesen. Und zweitens reicht dies ja durchaus aus, um zu entscheiden, ob man das Smartphone nun zur Hand nimmt oder eben nicht.

Das Display überhaupt hat mir Spaß gemacht. Es ist zwar klein, aber gut beleuchtet. Die Informationen werden klar dargestellt und die Bedienung über den Touchscreen funktioniert so gut wie immer einwandfrei und ohne Probleme. Interessant finde ich die Tatsache, dass man über ANT+ und Bluetooth Smart z.B. Zubehör wie einen Herzfrequenz-Brustgurt mit dem Armband koppeln kann.

Kommen wir noch zu einigen Worten über die „Schrittzählerei“ mit dem Vivosmart von Garmin. Als Vergleichsgeräte habe ich unter anderem das Fitbit Charge HR, das Fitbit One, das UP24 von Jawbone, das iPhone 6 und auch das MiBand von Xiaomi genommen. Wo sich diese Armbänder (ja, das iPhone ist kein Armband ;), sondern nutzt seinen Co-Prozessor) im Grunde genommen bei der Schrittanzahl sehr ähneln, gab mir da das Vivosmart doch ein deutlich anderes Ergebnis. Bei jeder Strecke maß das Vivosmart mehr gelaufene Kilometer, aber dafür bis zu 2100 weniger Schritte als die anderen Tracker.

Ich kann nun nicht sagen, ob die anderen Tracker zu viel messen, oder das Vivosmart zu wenig. Auf jeden Fall ist das Ergebnis doch eines mit deutlichen Abweichungen. Wobei, wenn man nun nur das Vivosmart nutzt und es nicht mit anderen Trackern vergleicht, fällt es natürlich auch gar nicht auf. Mit einem Tracker sieht man natürlich trotzdem die Unterschiede.

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Hier noch zwei Negativpunkte:

  • die Ladeklammer (groß und hinderlich – wieso kein microUSB Port?)
  • die Auswertung der Schlafdaten (eigentlich wird nur die Schlafdauer angezeigt; keine wirklich gute Unterscheidung der Schlafphasen, da führt z.B. Fitbit)

Und wir kommen zur letzten Frage: Soll ich mir denn nun das Garmin Vivosmart kaufen?

Nun, wer einen schlanken, angenehm zu tragenden und schicken Fitness Tracker sucht, der auch noch einige Smartwatch- Funktionalitäten mitbringt, der kann hier unbesorgt zugreifen, finde ich. Wer aber z.B. integrierte Herzfrequenz-Messung sucht, oder wer sich an den von mir genannten Negativpunkten stört, der sollte vielleicht auch einen Blick auf die Konkurrenz werfen.

Und ganz zum Schluss noch ein eindeutiger Pluspunkt, den ich so bei keinem anderen Fitnesstracker gesehen habe. Am Anfang wird auf Grund der Daten, die man eingibt, also Größe, Geschlecht, Gewicht, etc. ein Schrittziel für den Tag errechnet.

Bewegt man sich nun aber weniger oder auch mehr, wird dieses Tagesziel automatisch angepasst. Das finde ich echt klasse und dieses Feature würde ich mir tatsächlich auch für Fitbit, Jawbone und Co. wünschen.

[OMT] Android Wear Unterstützung nun auch für das iPhone

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So so, nun sind also Android Wear Uhren tatsächlich auch mit iOS kompatibel, sprich ihr könnt Android Wear Uhren auch mit eurem iPhone koppeln. Nun ja, fast jedenfalls. Denn momentan ist diese Funktion nur kompatibel mit der LG Watch Urbane.
Allerdings sollen auch kommende Uhren, wie die von Huawei und auch z.B. von Motorola unterstützt werden. Wieso nicht von vorne rein auch z.B. die LG G Watch R unterstützt wird verstehe ich nicht. Die iOS-App ist auf jeden Fall kompatibel mit dem allen iPhone ab dem fünften iPhone.

Wenn ich die Ankündigung richtig verstanden habe ist es aber z.B. nicht möglich über das iPhone Apps auf der Android Wear Uhr zu installieren. Ebenso ist es wohl nicht möglich z.B. Mails direkt zu löschen oder auf Benachrichtigungen zu antworten. Dafür gibt es “Ok Google” Suche, ein Always On Display, halt Benachrichtigungen und natürlich das Tracking von Fitness Aktivitäten.
Im Grunde, wie gesagt falls ich es richtig verstanden habe, erhält man also Pebble Funktionalitäten unter iOS. So kann man es also drehen und wenden wie man möchte, aber eigentlich bleibt die Apple Watch die einzige Smartwatch, die so wirklich Sinn macht mit dem iPhone.

Wear OS by Google
Wear OS by Google
Entwickler: Google
Preis: Kostenlos

(via smartdroid.de)