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[OMT] Motorola Moto E 2015 Test

Motorola Moto E 2015

Moin Moin,

vor kurzem kam ich zu dem Vergnügen, das Motorola Moto E 2. Gen., oder auch von mir genannt Moto E 2015, testen zu können, welches mir freundlicherweise von Motorola für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle recht herzlich. Und wie sich das Gerät so geschlagen hat, das könnt Ihr in den nachfolgenden Zeilen lesen.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto E 2015
  • USB-Kabel
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • Maße: 129,9 x 66,8 x 12,3 mm
  • 145 Gramm Gewicht
  • Micro-SIM
  • 4,5 Zoll (64,3% screen-to-body ratio) IPS LCD Display, 960 x 540 Pixel Auflösung, Corning Gorilla Glass 3, 245 ppi
  • Android OS 5.0.x
  • Chipset: Qualcomm Snapdragon 200 – 3G Modell / Qualcomm Snapdragon 410 – LTE Modell
  • CPU: Quad-core 1.2 GHz Cortex-A7 – 3G Modell / Quad-core 1.2 GHz Cortex-A53 – LTE Modell
  • GPU: Adreno 302 – 3G Modell / Adreno 306 – LTE Modell
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher – Speicherweiterung via microSD Karte (32 GB Karten maximal)
  • Hauptkamera: 5 Megapixel, 2592 x 1944 Pixel Auflösung, 720p@30fps Videoaufnahme
  • Frontkamera: VGA
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth 4.0 / LE
  • 2390 mAh Li-Ion fest verbauter Akku

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Benchmark:

Und dann kommen wir zu den Benchmarks. Wer mich inzwischen kennt, der weiß ja, dass ich da nicht allzuviel Wert auf irgendwelche Zahlen lege, was die Benchmarks angeht. Für alle, die es aber doch interessiert, kommen jetzt die Zahlen. Im AnTuTu Benchmark in der Version 5.6.2 kommt das Moto E 2015 auf 22302 Punkte. Im Quadrant Benchmark kommen wir auf 14036 Punkte. Und im Geekbench 3 Benchmark erreichen wir 466 im Single-Core Score und 1412 im Multi-Core Score.

Akku:

Der fest verbaute Akku des Motorola Moto E 2015 hat eine Kapazität von 2390 mAh. Klingt wie gutes Mittelmaß, erwies sich in meinem Test aber als ein richtiges kleines Akkuwunder. Sicherlich ist dies der doch schwächeren Leistung und auch dem relativ schlechten Display geschuldet, aber eine Laufzeit von einem Tag herauszuholen war regelrecht einfach. Die höchste Laufzeit war einmal zweieinhalb Tage bei mir. Und da kann man, besonders in dieser Preisklasse, ja nun wirklich nicht meckern. Und ja, ich habe das Gerät dabei tatsächlich auch benutzt ;).

Kamera:

Die Kamera des Moto E 2015 ist bei mir ein etwas, sagen wir, schwieriges Thema. 5 Megapixel Auflösung hat die Kamera. Das ist nicht so viel, würde mir aber ausreichen, wenn denn jedesmal gute Fotos rauskommen würden. Insgesamt kann man da aber leider keinen Daumen nach oben geben. Zwar waren alle Fotos durchaus mit wenig Bildrauschen und recht scharf. Aber fehlte mir besonders bei Bildern vom Himmel eine gute Farbsättigung der Bilder. Zum Ausdrucken sind die Bilder nichts und man kann auch die eine oder andere Enttäuschung erleben, wenn man sie sich in groß am Computer Monitor ansieht. Für so Dinge wie eMail Versand, WhatsApp und Co. empfand ich die Bildqualität aber als absolut ausreichend. Wer sich selbst einen Eindruck von der Qualität der Bilder machen möchte, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen, wo ihr einige von mir geknipste Testfotos finden könnt. Ein Testvideo binde ich wie bei jedem Test am Ende des Tests ein. Die Kamera kann man übrigens wie beim Moto X über diese „Ich schüttele das Gerät zweimal kurz in meiner Hand“ Geste aktivieren. Das finde ich nicht nur immer noch toll. Es ist sogar so, das ich tatsächlich diese Geste bei anderen Smartphones vermisse. Leider fehlt auch beim Moto E 2015 eine kleine LED neben der Kamera. Nicht dass man diese als Blitz würde benutzen wollen. Aber so als kleine Behelfstaschenlampe wäre es wirklich ein „nice-to-have“ gewesen. Und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass eine LED den Preis des Moto E 2015 jetzt wirklich in die Höhe getrieben hätte.

Einen kleinen Tipp gibt es noch zum Schluss. Ich empfehle sehr die automatische HDR Funktion aktiv zu lassen bzw. zu aktivieren. Die hat so manches Bild gerettet und ab und an bei mir für einen freudigen Augenblick gesorgt, wenn ich das schöne Bild angesehen habe.

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Über das Gerät:

Kommen wir doch gleich einmal zu einer Sache, die ich am Smartphone etwas komisch finde. Mein Testgerät kam in der Farbe weiß. Anders als z.B. beim Moto G, wo man ja noch die komplette Rückseite im Hinblick auf die Individualisierung austauschen kann, kann man nun beim Moto E 2015 die sogenannten Akzentbänder austauschen, die es auch in verschiedenen Farben gibt. Entfernt man dieses, kriegt man auch Zugriff auf den SIM und den microSD Kartenslot. Dieses Akzentband ist im Prinzip der Rahmen des Gerätes, sieht beinahe so aus wie ein Bumper, den es mal für das iPhone gab. Finde ich allerdings irgendwie, wie erwähnt, eine komische Lösung.

Das Display des Moto E 2015 ist 4,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixel. Dies ist mir inzwischen zu wenig, ganz klar. Zum Vergleich hatte das iPhone 4S damals eine Auflösung von 960 x 640 Pixel, dies allerdings bei einem nur 3,5 Zoll großen Display. Zwar kann man im alltäglichen Betrieb doch alles wunderbar auf dem Display des Moto E 2015 sehen. Geht man aber näher heran, erkennt man „unscharfe“ Schriften und „unscharfe“ Bilder. Ebenfalls ist die Farbsättigung des Moto E 2015 leider nicht sehr stark und es ist ebenfalls nicht so sonderlich leuchtstark. Dies ist schade und ich würde mir eigentlich auch in diesem Gerät mindestens ein 720p Display wünschen. Aber wahrscheinlich ist dies gar nicht gewollt. Schließlich muss man sich ja gegen den größeren Bruder, das Moto G abgrenzen. Von den 8 GB internen Speicher waren beim Start noch 4,58 GB verfügbar. Dies ist nicht sehr viel. Man kann aber wenigstens für Bilder, Musik, Filme und so etwas eine microSD Speicherkarte benutzen, was natürlich ein Vorteil ist. Als Android Version läuft 5.0.2 auf dem Moto E 2015. Und ich muss sagen, bis auf einige Gedenksekunden im Appswitscher z.B. rennt das System wirklich. Natürlich könnt Ihr keine anspruchsvollen Spiele spielen, dies dürfte hoffentlich jedem klar sein, der die Specs liest, aber alltägliche Aufgaben, wozu man so ein Smartphone benutzen möchte, laufen so gut wie ruckelfrei und ohne Probleme. Auch schön finde ich, dass die Active Display Funktion eingebaut wurde. Da es keine Benachrichtigungs-LED gibt, war dies allerdings auch ein Ding der Notwendigkeit, jedenfalls in meinen Augen. Kommt nun eine Benachrichtigung z.B. über eine neue Mail an, oder Ihr nehmt einfach das Gerät in die Hand, dann bleibt fast der ganze Bildschirm schwarz, nur die Uhrzeit bzw. das Icon der Benachrichtigung leuchtet in weiß auf. Zieht Ihr das Icon dann nach oben, landet Ihr z.B. gleich bei der neuen Mail. Das ist toll und einfach und so eine Funktionalität vermisse ich tatsächlich bei meinem iPhone.

Fazit:

Huhu, Fazit, wir sind bei dir angekommen :).

Das Motorola Moto E 2015 kostet bei Amazon 129,00 Euro Motorola Moto E 2015 Amazon Affiliate Link. Das ist, soweit ich mich recht erinnere, teurer als das erste Moto E. Allerdings taugt das Moto E 2015 nun auch deutlich mehr zu einem Smartphone. Ja, Kamera ist nur gut für Schnappschüsse und auch das Display haut einen nun nicht wirklich vom Hocker. Aber die Alltagsaufgaben eines Smartphones verrichtet das Moto E 2015 wirklich gut. Und ich wage einfach mal zu behaupten, für Leute, die ein Zweitgerät brauchen, für Smartphone Umsteiger oder für Kinder, die ihr erstes Smartphone bekommen, wird das Moto E 2015 wirklich ausreichend sein. Für all jene spreche ich also doch eine Kaufempfehlung aus. Für Menschen, die einen neuen Daily Driver suchen und schon wert auf wirklich potente Leistung legen, für die ist das Moto E 2015 leider nicht wirklich zu empfehlen. Ein Ladegerät und Kopfhörer sind übrigens im Lieferumfang nicht enthalten. Entweder benutzt man da also schon welche, die man bereits im Besitz hat. Oder man muss daran denken, ein USB Ladegerät (Amazon Affiliate Link mitzubestellen.

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[OMT] [UPDATE] Apple Event am 9. März

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Guten Abend,

unter dem Motto “Spring forward” findet am 9. März in San Francisco ein Apple Event statt.

Ob es einen Livestream gibt, das weiß man aber wohl noch nicht.

Was wird denn nun vorgestellt? Ich rechne mal mit der Apple Watch, bzw. genauere Infos zu dem Produkt. Dann vielleicht noch das große iPad? Neue Macs?

Man wird es sehen, bzw. lesen oder so :).

UPDATE:

Es wird einen Livestream geben.

[OMT] CASEual Leather Flip Case Vintage Braun für das iPhone 6 Test

Quelle: CASEual Produktbilder

Quelle: CASEual Produktbilder

Moin Moin,

vor einiger Zeit wurde mir von CASEual das Leather Flip Case in Vintage Braun für das iPhone 6 für einen Test zur Verfügung gestellt, wofür ich an dieser Stelle erst einmal recht herzlichen Dank sagen möchte. Was ich von dem Case halte, ob ich es empfehlen kann, dies könnt ihr in den nachfolgenden Zeilen lesen.

Quelle: CASEual Produktbilder

Quelle: CASEual Produktbilder

Das Case habe ich in der Farbe Vintage Braun erhalten. Es ist auch noch verfügbar in den Farben Dunkelbraun und Schwarz. In beiden letzteren Farben ist das Leder so mit einer deutlichen Struktur verarbeitet. Hat man es in Vintage Braun vor sich, ist es leicht angeraut, fast glatt. Das Leder ist sehr weich und fässt sich äußerst angenehm an. Die Innenseite vom Case ist mit Fleece ausgelegt. Eurem iPhone 6 dürfte also in der Tasche nichts passieren. In der Zeit meines Tests konnte ich weder Kratzer noch Abreibungen oder sonst etwas am Smartphone bemerken.

Die Verarbeitung vom Case ist wirklich toll. Es sitzt einfach zu 100% passgenau. Auch die Nähte sind toll verarbeitet. Da steht kein Faden über, wie man es bei anderen Cases manchmal sieht. Alle Knöpfe und auch die Kamera lassen sich einwandfrei bedienen, solange das Gerät im Case ist. Bevor man sich entscheidet, zu welcher Farbvariante man greift, muss man natürlich bedenken, dass Vintage Braun relativ schnell eine eigene Patina zeigt. Dies lässt sich nicht vermeiden. Und man muss entscheiden, ob man das mag oder ob man nicht vielleicht doch lieber zu einer der anderen Farben greifen sollte. Besonders bei Schwarz wird man wohl nicht so schnell etwas sehen.

Fazit:

Und da wären wir, nach einem relativ kurzen Test, beim Fazit angelangt. Das CASEual Leather Flip Case für das iPhone 6 kostet 24,90 Euro CASEual Leather Flip Case für das iPhone 6 Amazon Affiliate Link. Ist es den Preis wert? Ja, definitiv.

Wenn man kein Problem hat, sein iPhone in ein Case, in ein ganz umschließendes und schützendes Case zu stecken, dann könnt ihr mit diesem Case von CASEual wirklich nichts verkehrt machen. Verarbeitung, Qualität, Passgenauigkeit, hier stimmt einfach alles.

[OMT] Nokia Lumia 830 Test

Nokia Lumia 830

Moin Moin,

manch einer mag es verstehen, manch einer aber eben auch nicht. Ich bin ein bekennender Fan vom Windows Phone OS und besonders auch von den Lumia Smartphones. Nun habe ich für diesen Test das Lumia 830 zur Verfügung gestellt bekommen, wofür ich recht herzlich danke sagen möchte an dieser Stelle. Und ob ich das Gerät nun gut finde, oder doch eher nicht, das erfahrt ihr beim Lesen der nachfolgenden Zeilen.

Lieferumfang:

  • Nokia Lumia 830
  • Nokia Micro-USB-Schnelladegerät AC-50
  • Nokia Akku BV-L4A, 2200 mAh
  • Bedienungsanleitung

Technische Daten:

  • GSM / HSPA / LTE
  • 139,4 x 70,7 x 8,5 mm
  • 150 Gramm
  • Nano-SIM
  • 5 Zoll IPS LCD Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 294 ppi
  • Microsoft Windows Phone 8.1 Denim
  • Qualcomm Snapdragon 400 CPU, Quad-core, 1,2 GHz, Cortex-A7
  • Adreno 305 GPU
  • 1 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher (10,72 GB verfügbar)
  • microSD Erweiterung, bis zu 128 GB
  • 0,9 Megapixel Frontkamera, 720p Video
  • 10 Megapixel Rückkamera, 3520 x 2640 Pixel Auflösung, 1/3.4“ Sensor, Carl Zeiss Optik, 1080p@30fps Video
  • WiFi 802.11 a/b/g/n
  • Bluetooth 4.0
  • 2200 mAh Akku
  • SAR-Wert: 0.46 W/kg (Kopf) / 0.59 W/kg (Körper)

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Benchmark:

Natürlich habe ich auch beim Lumia 830 den AnTuTu Benchmark in der Version 0.8.0 beta durchlaufen lassen.

Beim Ergebnis kommen wir auf 12065 Punkte. Wenn man dies nun vergleicht mit Android Top-Modellen oder so wird einem auffallen, wie niedrig der Wert doch ist. Dazu kann ich nur sagen, das Lumia 830 läuft im normalen Betrieb vollkommen flüssig. Seit dem Denim Update startet auch die Lumia Kamera App endlich so schnell, wie man es sich immer gewünscht hat. Ganz gewaltige 3D-Spiele macht natürlich weder die CPU noch die GPU mit. Wer aber einfach ein flottes und immer gut funktionierendes Gerät möchte, der macht mit dem Lumia 830 bestimmt nichts verkehrt.

Akku:

Der Akku des Lumia 830 hat eine Kapazität von 2200 mAh. Klingt vom Nennwert her nicht allzu viel. Ich kann euch aber sagen, er hat sich als vollkommen ausreichend erwiesen. Ich weiß ja immer nicht ganz genau, welche „Rocket Science“ 😉 Windows Phone da macht. Auf jeden Fall hatte ich bei nicht wirklicher Einschränkung in der Benutzung am Abend ganz locker immer noch so um die 30 – 35 Prozent Akku übrig. Nun habe ich mir angewöhnt, grundsätzlich mein Smartphone abends aufzuladen, damit es am nächsten Tag wieder voll für mich da ist. Aber anderthalb, wenn nicht sogar zwei Tage bei Einschränkung sind mit dem Lumia 830 ohne viel Mühe zu erreichen.

Kamera:

Die Kamera des Lumia 830, welche, wie oben erwähnt, eine Auflösung von 10 Megapixel hat, hat mich überzeugt. Die Videos können mit gutem Bild und klarem Sound glänzen, wobei sicherlich auch der optische Bildstabilisator hervorragende Arbeit leistet. Auch die Bilder wussten mir zu gefallen. Man kann entweder JPEG Bilder schießen oder JPEG+DNG Bilder. Dies ist eine Tatsache, die sicherlich den Leuten gefallen wird, die ihre Bilder perfekt bearbeiten wollen. Die Bilder waren vielleicht ab und an ein wenig hell. Aber sie zeigten so gut wie kein Bildrauschen, knackige, klare Farben und gute Kontraste. Ganz klar Daumen hoch für die Kamera.

Ein Testvideo binde ich wie immer am Ende des Testes ein. Und wer sich von der Qualität der Bilder ein eigenes Bild machen will, der möge einfach diesem Link zu flickr folgen.

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Über das Gerät:

So viel Positives über das Gerät habe ich ja schon geschrieben…, und das ist noch nicht alles. Unter dem Display des Lumia 830 findet man die typischen Windows Phone Buttons – als kapazitive Buttons. Da wären Zurück, Windows Taste und die Suchen Taste, die inzwischen ja Cortana öffnet. Die Buttons reagierten in meinem Test immer wunderbar. Probleme gab es da keine. An der Oberseite des Gerätes findet man den Micro-USB Anschluss (hier würde er mir unten ja besser gefallen) und den Klinke-Anschluss für Kopfhörer, etc. (den finde ich ja an der Oberseite genau richtig aufgehoben). Auf der rechten Seite des Gerätes sind die Lautstärkewippe, der Powerbutton und der dedizierte Kameraknopf untergebracht. Erst hatte ich gedacht, die Tasten auf linke und rechte Seite aufzuteilen wäre besser gewesen. Aber man gewöhnt sich doch äußerst schnell daran.

Die Rückseite, bei meinem Testgerät übrigens in der Farbe orange gehalten, kann man abnehmen, um den Akku zu wechseln und SIM und/oder microSD Karte einzusetzen oder zu wechseln. Man kann natürlich auch die Rückseite gegen andere Farben austauschen. Dies bietet noch eine weitere nette Möglichkeit der Individualisierung. Die gesamte Optik, eigentlich eckig aber hier und da mit leichten Rundungen, gefällt mir ausnehmend gut. Windows Phone 8.1 mit dem Denim Update war bei mir bereits vorinstalliert. Wie ich es unter „Benchmark:“ schon erwähnt habe, das ganze System rennt einfach. Alles läuft äußerst flüssig. Hier und da macht sich dann der mit 1 GB nicht allzu große RAM doch bemerkbar. Habt ihr mehrere Apps geöffnet, muss häufiger die App neu geladen werden. Aber ansonsten läuft alles ganz genauso, wie ich mir das wünsche bei einem Smartphone. Auch die Funktion „Doppel-Tap zum Aufwecken des Bildschirms“ läuft einwandfrei.

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Zwar ist der interne Speicher mit seinen 16 GB (etwas über 10 GB verfügbar) relativ klein, doch kann man ja unter Windows Phone nicht nur Bilder und Musik, sondern auch Apps ohne Probleme auf der microSD Karte speichern. Somit stellt dies nicht wirklich ein Problem dar.

Fazit:

Und da wären wir einmal mehr beim Fazit angelangt. Das Nokia Lumia 830 kostet zur Zeit bei Amazon 285,95 Euro Nokia Lumia 830 Amazon Affiliate Link.

Ganz günstig ist dies natürlich nicht. Als Gegenbeispiel kriegt ihr z.B. das Moto G 2014 für 171,99 Euro (den oaad Test von dem Gerät findet ihr hier).

Wer sich für das Lumia 830 allerdings interessiert, der wird diesen Vergleich aber wahrscheinlich eher nicht ziehen. Windows Phone und Android vergleichen ist ja auch irgendwie so, als wenn man Äpfel mit Birnen würde vergleichen wollen. Somit sollte man also das 830 eher mit dem großen Bruder, nämlich dem 930 vergleichen. Dieses kostet bei Amazon inzwischen so etwas um die 370 Euro.

Das Lumia 830 bietet gegenüber dem 930 eine schlechtere Kamera, einen langsameren Prozessor, weniger RAM und auch eine schlechtere GPU. Doch man muss sich halt fragen, braucht man denn das ganze bessere überhaupt. Schließlich erledigt auch das Lumia 830 alle Arbeiten hervorragend und ich habe, wie schon erwähnt, nicht wirklich etwas an dem Gerät auszusetzen. Und wenn, dann ist dies Meckern auf wirklich hohem Niveau. Nun sitze ich hier und kann nicht anders, als für das Nokia Lumia 830 eine absolute Kaufempfehlung auszusprechen.

Schließlich hat das Lumia 830 gegenüber dem Lumia 930 auch noch einen wirklich großen Vorteil. Es hat nämlich die Glance Screen Funktion.

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[OMT] Google Play Music App für das iPad angepasst

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Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber ich für meinen Teil habe ja schon beinahe nicht mehr daran geglaubt, die iOS Version der Google Play Music jemals angepasst für das iPad zu sehen.
Doch heute ist es nun soweit. Auch das Material Design ist hinzu gekommen, welches mir ja wirklich sehr gut gefällt.
Erster Eindruck der App: “Jo, macht sich gut, auch auf dem iPad”.

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

[OMT] Motorola Moto 360 Test

Motorola Moto 360

Moin Moin,

Smartwatches kann man ja nie genug testen. Und obwohl sich viele dank Android Wear ja doch recht gleichen, habe ich mich doch gefreut, als Motorola mir die Moto 360 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal Danke sagen. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr hier und jetzt.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto 360
  • Ladegerät
  • USB-Datenkabel
  • Garantiebedingungen
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Smartwatch
  • Android Wear
  • 1,56 Zoll Touchscreen Display, 320×290 Pixel Auflösung, 205 ppi
  • TI OMAP 3 Prozessor
  • Bluetooth 4.0
  • Kompatibel mit allen Android 4.3 und höher Smartphones
  • 4 GB interner Speicher
  • 512 MB RAM
  • 320 mAh interner, nicht wechselbarer, Akku
  • IP67

Akku:

Der Akku der Motorola Moto 360 Smartwatch hat eine Kapazität von 320 mAh. Dieser ist nicht nur von der Nennleistung her schlechter als der von der LG Watch R. Er ist auch so tatsächlich schlechter. Wo ich mit dem Smartwatch Modell von LG relativ gut über den Tag gekommen bin, kam ich zwar auch mit der Moto 360 über den Tag, musste mich aber zusammenreißen, die Uhr nicht zuviel zu benutzen. Ebenso hatte ich bei der Moto 360 das „Immer an“ Display deaktiviert. Wenn die Uhr gegen 8 Uhr morgens bei 100% war, hatte ich am Abend um ca. 20.00 Uhr noch etwa 8% Akku.

Dazu muss natürlich angemerkt werden, dass beide Uhren Testgeräte sind. Wie abgerockt da die Akkus sind, das kann ich nicht beurteilen. Mit solchen Akkulaufzeiten machen mir Smartwatches auf jeden Fall so keinen Spaß.

Kamera:

Die Moto 360 hat keine integrierte Kamera. Das muss man auch nicht haben; schließlich sind wir ja nicht James Bond. Aber man kann z.B. die Google Kamera App auf dem Android Smartphone über die Uhr auslösen und dann auch das Bild anschauen, was man geknipst hat. Klappt wunderbar und ohne Probleme übrigens.

Über das Gerät:

Die G Watch R von LG fand ich wirklich schön. Bei der Moto 360 bin ich da etwas anderer Meinung. Zwar ist auch die Uhr von Motorola nicht hässlich, aber alleine dass das Display nicht ganz rund ist (unten am Display ist ein Streifen, der für die Hardware benötigt wird), stört mich doch sehr. Ich habe es nicht gedacht, aber so richtig habe ich mich in meinem Test nicht daran gewöhnen können, was schade ist, wie ich finde. Allerdings muss man schon sagen, das auch die Moto 360 zu den Smartwatches gehört, die auf den ersten Blick doch wie eine Uhr und nicht wie ein Nerd-Spielzeug 😉 aussehen. Die Bedienung der Uhr erfolgt einerseits über Spracheingaben, andererseits über den Touchscreen. An der rechten Seite der Uhr befindet sich die Krone, mit der ihr die Uhr ein- und ausschalten, das Display dimmen und per langen Druck das Menü aufrufen könnt. Über Android Wear an sich möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren. Nur folgendes: An und für sich werden alle Benachrichtigungen, die auf eurem Smartphone angezeigt werden, im Google Now Karten Stil auch auf eurer Uhr angezeigt. Natürlich muss die Uhr dafür via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt sein. Durch die Benachrichtigungen könnt ihr wischen, eMails löschen, Fotos knipsen, Wetter anschauen, Musik steuern, etc. etc. etc. Gebt ihr am Play Store inzwischen einfach mal Android Wear ein oder schaut ihr in die entsprechende Rubrik, dann findet ihr eine wirklich große Anzahl von entsprechenden Apps. Musik lässt sich inzwischen auch direkt auf der Uhr speichern, um sie dann via Bluetooth Headset z.B. beim Joggen zu hören. Sehr viel Platz dafür bietet der 4 GB große Speicher aber natürlich nicht.

Als kleines Gimmick, oder auch als Bonus, gibt es noch einen Pulsmesser, der in die Uhr integriert ist. Allerdings habe ich hier nicht eine Messung hinbekommen. Jedesmal kam die Meldung, ich sollte doch bitte das Armband enger schnallen. Allerdings habe ich es wirklich so eng geschnallt, dass es mir schon am Arm weh tat. Und dies kann ja dann doch nicht Sinn der Sache sein.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die Motorola Moto 360 kostet bei Amazon 249,00 Euro Motorola Moto 360 Amazon Affiliate Link. Ist sie den Preis wert? Ich will ehrlich sein. Für mich ist sie es nicht, ganz davon abgesehen, dass ich sie mit meinem iPhone auch nicht nutzen könnte. Android Wear Smartwatch geht halt nur mit Android Smartphone. Dies soll aber auch nicht unbedingt ein Kritikpunkt sein. Die Apple Watch wird ja wohl schließlich auch nur mit iPhone und Co funktionieren. Die Motorola Moto 360 hat, ebenso wie die G Watch R, einen Vorteil. Sie ist nicht unhübsch. Und sie sieht aus wie eine richtige Uhr und nicht wie ein „Spielzeug“ für den geneigten Geek und Nerd. Allerdings bringt das auch Nachteile mit sich. Die Karten für die Benachrichtigungen sind eigentlich immer noch, zum größten Teil jedenfalls, für eckige Displays angepasst. Das hat zur Folge, dass bei diesem runden Display teilweise Text abgeschnitten wird. Nicht das größte Manko, aber doch irgendwie ärgerlich. Außerdem merkt man der Moto 360 doch den alten Prozessor an. Wirklich ruckeln tut sie nicht. Aber im Gegensatz zu dem Modell von LG merkt man bei der Moto 360 doch immer wieder Gedenksekunden, bevor ein Befehl ausgeführt wird. Das ist ärgerlich und ich persönlich will heutzutage so etwas dann nicht mehr nutzen. Besonders, wenn man ja Alternativen vor die Nase gesetzt bekommt.

Ein Problem bleibt ebenfalls bestehen. Ich finde immer noch Smartwatches zu teuer und auch eigentlich zu unnötig, für den Preis. Ein Bundle aus Moto X und Moto 360, ja, da könnte man zuschlagen. Aber so einzeln, da kann ich jedenfalls doch eher abraten. So aber würde ich wohl doch eher, wenn überhaupt, zum Kauf einer Pebble raten. Ja, dort habt ihr, wie schon erwähnt, weder Touchscreen noch Farbdisplay. Wobei ich ein Touchscreen in einer Uhr eigentlich auch gar nicht so wirklich will. Irgendwie so etwas wie ein verkleinertes Smartphone mit derselben Bedienung am Hangelenk, das möchte ich eigentlich gar nicht haben. Ihr habt auch -jedenfalls beim iPhone- nicht die Möglichkeit, eMails zu löschen bzw. ihr habt allgemein keine interaktiven Notifications. Aber, jedenfalls in meinen Augen, genauso wie eine Smartwatch ist auch das nur nice-to-have. Wem das alles jetzt zu negativ klang, den wird vielleicht noch mein letzter Satz freuen :). Allgemein stehe ich dem Produkt Smartwatch inzwischen deutlich positiver gegenüber als noch vor einigen Monaten. Obwohl ich sie immer noch nicht wirklich für notwendig halte, hat doch meine Pebble dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger auf mein iPhone schaue. Schließlich sehe ich ja jetzt auf meiner „schlauen Uhr“, ob sich der Griff zum Smartphone lohnt, ob es eine wichtige eMail ist oder doch nur wieder SPAM.

[OMT] Motorola Moto G 2014 Test

Motorola Moto G 2014

Moin Moin,

Nachdem ich ja schon das Vergnügen hatte, das Motorola Moto G der ersten Generation testen zu können, hat mir Motorola vor einiger Zeit auch das Moto G der zweiten Generation für einen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle für die Teststellung. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das könnt ihr hier gleich nachlesen.

Ach ja, für das bessere Verständnis werde ich das neue Moto G in diesem Test einfach mit Moto G 2014 betiteln.

Lieferumfang:

  • Motorola Moto G 2014 Dual-SIM
  • USB-Datenkabel
  • Garantiebedingungen
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Android 4.4.4
  • Qualcomm Snapdragon 400 Prozessor mit 1,2 GHz Quad-Core-CPU, Adreno 305 mit 450 MHz GPU
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (etwas 4,5 GB verfügbar), Unterstützung für microSD-Karten bis zu 32 GB
  • Höhe: 141,5 mm
  • Breite: 70,7 mm
  • Wölbung: 6,0-11,0 mm
  • Gewicht: 149 Gramm
  • 5,0 Zoll Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, 294 ppi
  • 2070 mAh Akku
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • 8 Megapixel Hauptkamera, Blende f/2.0

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Benchmark:

Wer mich kennt, der weiß, von Benchmarks halte ich nicht so sonderlich viel. Als bestes Beispiel haben wir tatsächlich hier das Moto G 2014. In allen Benchmarks schneidet es gar nicht so gut ab, liegt ziemlich weit unten sogar. Aber im normalen Betrieb merkt man davon gar nichts. Und darauf kommt es ja schließlich an. Aber gut, für alle Statistik Freunde haben wir einmal hier die Ergebnisse und ansonsten findet ihr sie auch noch einmal unter den Screenshots, unter diesem Testbericht:

  • AnTuTu Benchmark: 18236 Punkte
  • Quadrant: 8870
  • Geekbench 3 Single-Core Score: 342
  • Geekbench 3 Multi-Core Score: 1138

Akku:

Der Akku des Motorola Moto G 2014 hat eine Kapazität von 2070 mAh. Klingt wenig gegenüber den 3000 oder sogar 5000 mAh Akkus, die sich heutzutage so in Smartphones finden lassen. Doch, wie auch immer Motorola das hinbekommen hat, ich bekomme beim Moto G 2014 eine bessere Laufzeit als z.B. bei meinem Oneplus One. Eine Laufzeit von anderthalb Tagen war überhaupt kein Problem. Manchmal bin ich sogar auf zwei Tage gekommen. Darüber freut man sich ja heutzutage schon. So macht das Spaß.

Kamera:

Die Kamera beim Moto G 2014 wurde gegenüber seinem Vorgänger auf 8 Megapixel verbessert. Kamera App ließ sich wieder einfach bedienen, die Qualität der Bilder ist durchaus gut zu nennen. Klare Farben, wenig Bildrauschen. Für die Preisklasse einfach gute Qualität. Einzig und allein den Autofokus empfand ich als ein wenig langsam.

Aber man muss sich halt auch immer die Preisklasse vor Augen halten. Wer schauen will, wie ein Testvideo aussieht, der findet dieses am Ende des Berichts eingebettet. Und wer Lust hat, ein paar Testfotos anzuschauen, der findet hier ein paar Bilder, die ich in meinen flickr Account hochgeladen habe.

Über das Gerät:

Schon das Motorola Moto G der ersten Generation hat mich überzeugt. Zwar kam es für mich als Hauptgerät nicht in Frage, da war mir doch die Leistung zu schlecht; aber wer vielleicht nicht so viel Geld ausgeben wollte/konnte, oder wem die schlechtere Leistung halt einfach ausreichte, der konnte in meinen Augen dort bedenkenlos zuschlagen.

Nun gibt es den Nachfolger und hier wurde hier und dort ein wenig aufgerüstet. Bessere Kamera und größeres Display…, um zwei Dinge zu nennen. Das Gerät ist ein Multi-SIM Smartphone. Das ist ja schon mal eine feine Sache, jedenfalls wenn man es denn braucht. Als interner Speicher stehen 8 GB zur Verfügung, davon sind noch etwa 4,5 GB frei und stehen dem Nutzer/der Nutzerin zur Verfügung. Dazu könnt ihr nun eine microSD Karte nutzen, um den Speicher zu erweitern. Das ist gut für Bilder, Videos und Musik. Ein Problem bleibt natürlich. Und zwar werdet ihr nicht allzuviele Apps installieren können. Dafür sind 4,5 GB einfach doch zu klein. Aber vielleicht ist es auch gar nicht so schlimm. Wirkliche 3D Spiele machen mit dem doch relativ langsamen Prozessor sowieso keinen Spaß. Und für all die kleinen Apps, Twitter, Facebook, Messenger und Co reichen dann die 4,5 GB doch absolut aus.

Wie bei allen Motorola Handys findet ihr ein fast pures Vanilla-Android auf dem Gerät vor. Nur ein paar Motorola eigene Apps sind vorinstalliert, z.B. die Motorola Assist App. Android Version 4.4.4 ist vorinstalliert, Android 5.x wird definitiv kommen. Wie es danach aussieht, das weiß man wohl eher nicht. Aber Motorola hat ja in letzter Zeit gezeigt, dass sie es doch drauf haben mit den Updates. Also kann man doch einfach mal die Daumen drücken. Obwohl das Moto G 2014 nun ein 5 Zoll Display hat, ist eine Einhandbedienung erstaunlich gut möglich, liegt wohl auch an dem gewölbten Gehäuse. Finde ich sowieso schön, wenn so ein Gehäuse gewölbt ist. Auch gibt es auf der Rückseite wieder ein Motorola Logo, welches etwas eingedellt ist. Bietet wieder eine tolle Ablagefläche für den Zeigefinger ;). Auch an der Verarbeitungsqualität gibt es nichts auszusetzen. Wenig Spaltmaße, nichts wackelt, nichts ruckelt, einfach klasse das.

Fazit:

Das Motorola Moto G 2014 kostet zur Zeit bei Amazon 176,89 Euro Motorola Moto G 2014 2. Generation Dual-SIM Amazon Affiliate Link. Ist es den Preis wert?

Ja, definitiv, eindeutig und ganz klar ebenfalls :). Kamera ist gut, Verarbeitung einwandfrei, Akku wunderbar und dann auch noch Dual-SIM.

Ich kann für mich folgendes festhalten. Ich glaube, in dieser Preisklasse werdet ihr kein besseres Smartphone da draußen finden. Und dies gilt, bis es vielleicht das Moto G 2015 geben wird ;).

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[OMT] Withings Activité Pop Test

Withings Activité Pop

Moin Moin,

es gibt verschiedene Arten Wearables. Einmal die „stumpfen“ Fitness Tracker, dann GPS-Uhren, etc. und natürlich die Smartwatches, die ja auch irgendwie nicht mehr wegzudenken sind, obwohl sie wenig verkauft werden.

Und es gibt das Withings Activité Pop, halb Uhr, halb Fitness Tracker. Wie sich das Gerät, welches mir freundlicherweise von Withings für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde und wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte, in meinem Test geschlagen hat, das erzähle ich euch jetzt.

Lieferumfang:

  • Withings Activité Pop
  • schon eingelegte Batterie, soll acht Monate halten
  • kleines Werkzeug, welches helfen soll, den Deckel hinten zu entfernen, um die Batterie auszuwechseln

Technische Daten:

  • Bluetooth 4.0
  • iOS (mindestens Version 7) kompatibel – Android Kompatibilität erfolgt ab Ende Februar 2015
  • CR2023 Knopfzelle Batterie (ca acht Monate Laufzeit)
  • Automatische Lauf/Schwimmen/Schlaf Erkennung
  • Wasserfest bis 50 Meter
  • Gewicht: 37 Gramm
  • Uhr: 36,3 mm Durchmesser – 1,3 Zoll
  • Tag- & Nacht-Bewegungssensor
  • Hochpräziser MEMS 3-Achsen-Beschleunigungsmesser

Akku/Batterie:

Das Withings Activité Pop wird mit einer Knopfzellenbatterie betrieben. Dies hat natürlich den Vorteil, dass man nicht alle sieben Tage, wie bei anderen Trackern, einen Akku aufladen muss. Die angegebene Laufzeit soll bei etwa acht Monaten liegen. Dies hängt sicherlich auch davon ab, wie häufig man das Gerät z.B. synchronisiert.

Über das Gerät:

Das Activité Pop von Withings ist ohne Zweifel nicht unhübsch. Das Aussehen erinnert mich an eine Sportuhr, dazu passt auch das beigelegte Silikon Armband.

Leider scheint dieses nicht die beste Qualität zu haben. Nach drei Tagen bildeten sich bei mir deutliche Hautreizungen, rote Stellen, kleine Pusteln. Dazu muss ich sagen, ich habe auch eine sehr empfindliche Haut. Trotzdem kann ich an dieser Stelle nur die Emfpehlung aussprechen, das Armband doch einfach zu wechseln, was kein Problem darstellen sollte, da es sich einfach um ein 18 mm Armband handelt. Auf der Anzeige findet ihr drei Zeiger. Zwei für die Uhrzeit (Stunden- und Minuten-Zeiger) und einen für euren Bewegungsfortschritt. Einmal eine ganze Umdrehung entspricht 10000 Schritten. Das ist einfach, analog, aber gut aussehend. Das Display Glas ist irgendwie leicht gewölbt. Dies sorgt aber gerade am Rand, bei direkter Sonneneinstrahlung, für ordentliche Reflektionen. Man kann zwar noch alles ablesen, aber so richtig durchdacht scheint dies mir irgendwie dann doch nicht. Eingerichtet wird das Activité Pop über die entsprechende Withings App. Mit iOS geht es jetzt schon, die Android Kompatibilität soll ab Ende Februar 2015 auch vorhanden sein. Leider wird auch hier mal wieder Windows Phone außen vor gelassen.

So schön ich ja die Hardware finde, die gesamte „Withings Experience“ ist doch noch sehr verbesserungswürdig. Bevor die App, auf meinem iPhone 6 laufend, das Activité Pop erkannte, waren sieben Neuinstallationen der App, zweimal das Neu- Einrichten eines Accounts und zwei Neustarts des iPhones nötig. Mag irgendwie ein temporäres Serverproblem gewesen sein. Wenn es aber schon so anfängt, dann ist es doch eher abschreckend. Nachdem diese Hürde aber gemeistert war, klappte alles weitere ganz gut. Einfach die Anweisung durchgehen, allen Schritten folgen, dann stellte dies kein Problem dar. Nach dem Einrichten fielen mir gleich störende Dinge auf. Zum Beispiel kann man die Mindestschrittzahl des Tages nicht ändern, die steht fest auf 10000 Schritten. Auch kann man die empfohlene Schlafdauer, acht Stunden sind voreingestellt, nicht ändern. Ich hoffe einfach mal sehr, dass dies noch folgen wird. Wo wir gerade beim Schlafen sind. Man kann nur eine Weckzeit einstellen. Und die Funktion eines Schlafphasenweckers, wie es z.B. das Jawbone UP24 bietet, ist nicht gegeben. Geweckt wird, wie bei allen diesen Wearables, via Vibration. Diese Vibration beim Activité Pop ist mir aber zu schwach. Irgendwie gemerkt habe ich es, wirklich wach wurde ich davon aber leider nicht. Wie ich es gelesen habe, merkt sich der Speicher des Withings Activité Pop die gemessenen Daten 36 Stunden lang. Spätestens in diesme Zeitraum sollte man also wenigstens einmal den Sync anstoßen.

Über die Verarbeitungsqualität lässt sich nicht meckern. Obwohl sicherlich nicht ganz so hochwertig wie „der große Bruder“ Withings Activité hat man mit dem Pop einfach schöne Hardware vor sich.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angekommen. Das Pop kostet bei Withings 149,95 Euro. In meinen Augen ist dies dann doch heutzutage ein stolzer Preis. Wieso? Nun ja, irgendwie bin ich über den Gedanken hinweg, dass reine Fitness Tracker toll sind. Nun ist das Pop natürlich auch noch eine Uhr. Aber genau das und noch viel mehr habe ich z.B. mit einer Pebble auch. Und die kostet inzwischen neu „nur“ noch 129,00 Euro.

Ich muss hier im Fazit auch noch die verglichene ungenaue Messung des Pop erwähnen. Auf einer Strecke von etwa fünf Kilometern, wo das iPhone 6 als Beispiel etwas über sechstausend Schritte gemessen hat, landete die Messung des Pop bei eher acht Kilometern und haute noch einmal glatte tausend Schritte drauf. Auch meine anderen Fitness Tracker, unter anderem von Fitbit, lagen eher im Bereich des vom iPhone gemessenen. Nun, wenn man immer mit demselben Gerät misst, mag dies egal sein. Trotzdem finde ich das doch schon eine ziemlich große Abweichung. Ebenfalls ist da die negative „Withings Experience“. Die Einrichtung war doch nervig, denn die Synchronisation des Armbandes kann doch mal bis zu zwei Minuten oder noch länger dauern. Zwar werden die Daten recht hübsch aufbereitet angezeigt und es gibt auch Badges, die einen noch mehr motivieren sollen. Aber die gesamte App haut mich sonst nicht wirklich um. Zum Beispiel vermisse ich so nette Tipps, wie man sie in der Jawbone App vorfindet. Auch gibt es in der Withings App zwar eine Freundesliste, man will sich schließlich mit der Konkurrenz vergleichen ;), aber man muss seine Freunde manuell hinzufügen. Das ist blöd. Da wünsche ich mir Anbindung an Twitter, Facebook und Co, um andere User automatisch und somit deutlich leichter finden zu können.

Oben erwähnte ich ja bereits, dass das Activité Pop erstens leider nur eine Weckzeit unterstützt und zweitens kein Schlafphasenwecker ist. Das ist umso komischer, wo doch z.B. das Xiaomi Mi Band schon solche Funktionen bietet und mit seinen 15 Euro doch deutlich günstiger ist.

Nun kommt die eigentlich wichtigste Frage. Kann ich denn jetzt guten Gewissens das Withings Activité Pop empfehlen? Leider muss ich diese Frage mit Nein beantworten. Zwar gibt es, wie mehrfach schon erwähnt, an der Qualität der Hardware und auch an der Optik des Gerätes überhaupt nichts auszusetzen. Aber die im Vergleich schlechte App, der langsame Sync, die nicht vorhandenen Funktionen und die schlechte Einrichtung stehen bei mir einfach dagegen. Und somit kann ich keine Empfehlung für einen Kauf aussprechen.

(Dieser Test beruht ausschließlich auf meiner Meinung, die ich mir durch das Testen des Gerätes über einen längeren Zeitraum gebildet habe. Es kann also sein, dass einige der Leser vielleicht ganz andere, positive Erfahrungen gemacht haben. Für diese Leser freue ich mich natürlich.)

[OMT] LG G Watch R Test

LGGWatchR_web

Moin Moin,

vor einiger Zeit hatte ich schon das „Vergnügen“, die LG G Watch testen zu dürfen. Nun hatte mir LG den Nachfolger, die LG G Watch R, zur Verfügung gestellt für einen Test, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr hier. Doch bevor ich beginne, möchte ich noch eines erwähnen: Die Kritkpunkte in diesem Test beziehen sich in den meisten Fällen nicht speziell auf die G Watch R, sondern auf Android Wear bzw. auch auf das Produkt Smartwatch im allgemeinen.

Lieferumfang:

  • LG G Watch R
  • USB-Datenkabel
  • Ladeadapter
  • Kurzanleitung

Technische Daten:

  • Smartwatch
  • Android Wear
  • Rundes 1,3 Zoll P-OLED Display, 320 x 320 Pixel Auflösung, 245 ppi
  • Qualcomm Snapdragon 400 CPU (APQ8026), 1,2 GHz
  • Bluetooth 4.0
  • Kompatibel mit allen Android 4.3 und höher Smartphones
  • 4 GB interner Speicher
  • 512 MB RAM
  • 410 mAh interner, nicht wechselbarer, Akku

Akku:

Der Akku der LG G Watch R hat eine Kapazität von 410 mAh. Wäre es ein Smartphone, dann würden wir jetzt darüber lachen und auch weinen. Hier bei der Uhr muss ich allerdings auch ein wenig darüber weinen. In meinem Test bin ich gut über den Tag gekommen, daran gibt es nichts zu rütteln. Am Abend war immer noch so um die 40 % Restkapazität des Akkus vorhanden. Da mir dies aber nicht reichte für den nächsten Tag bzw. ich nicht das Risiko eingehen wollte, mit einer Uhr, deren Batterie leer ist, am Armgelenk rumzulaufen, kam die G Watch R also doch jeden Abend auf die kleine Ladestation. Dies hat sich auch nicht sonderlich geändert, wenn ich verschiedene Watchfaces ausprobiert habe. Kurze Randbemerkung: Als eigene Smartwatch besitze ich momentan eine Pebble. Dort hält der Akku mindestens fünf, wenn nicht sogar sechs oder sieben Tage. Klar, die Pebble hat weder Touchscreen noch Farbdisplay. Aber ganz ehrlich: wenn ich doch schon mein Smartphone jeden Abend an den Strom hängen muss, dann hält sich bei mir die Lust, auch meine Uhr jeden Abend aufzuladen, doch sehr in Grenzen.

Kamera:

Die LG G Watch R hat keine integrierte Kamera. Das muss man auch nicht haben; schließlich sind wir ja nicht James Bond. Aber man kann z.B. die Google Kamera App auf dem Android Smartphone über die Uhr auslösen und dann auch das Bild anschauen, was man geknipst hat. Klappt wunderbar und ohne Probleme übrigens.

Über das Gerät:

Ja, die G Watch R von LG ist schön. Das muss ich wirklich eingestehen. Rundes Display, eine nicht funktionelle Lünette, wirklich stabile Verarbeitung, da gibt es nichts zu meckern. Von den Smartwatches ist dieses Gerät eines der wenigen, das wirklich wie eine echte Uhr aussieht. Die Bedienung der Uhr erfolgt einerseits über Spracheingaben, andererseits über den Touchscreen. An der rechten Seite der Uhr befindet sich die Krone, mit der ihr die Uhr ein- und ausschalten, das Display dimmen und per langen Druck das Menü aufrufen könnt. Über Android Wear an sich möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren. Nur folgendes: An und für sich werden alle Benachrichtigungen, die auf eurem Smartphone angezeigt werden, im Google Now Karten Stil auch auf eurer Uhr angezeigt. Natürlich muss die Uhr dafür via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt sein. Durch die Benachrichtigungen könnt ihr wischen, eMails löschen, Fotos knipsen, Wetter anschauen, Musik steuern, etc. etc. etc. Gebt ihr am Play Store inzwischen einfach mal Android Wear ein, oder schaut ihr in die entsprechende Rubrik, dann findet ihr eine wirklich große Anzahl von entsprechenden Apps. Musik lässt sich inzwischen auch direkt auf der Uhr speichern, um sie dann via Bluetooth Headset z.B. beim Joggen zu hören. Sehr viel Platz dafür bietet der 4 GB große Speicher aber natürlich nicht.

Als kleines Gimmick, oder auch als Bonus, gibt es noch einen Pulsmesser, der in die Uhr integriert ist. Am besten seid ihr beim Messen vollkommen ruhig, sonst kann es dabei zu Fehlern kommen. Weil ich über keine anderen Pulsmessgeräte verfüge, kann ich aber zur Genauigkeit nichts sagen.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Die LG G Watch R kostet zur Zeit bei Amazon 255,00 Euro LG G Watch R Amazon Affiliate Link. Ist sie den Preis wert? Ich will ehrlich sein. Für mich ist sie es nicht, ganz davon abgesehen, dass ich sie mit meinem iPhone auch nicht nutzen könnte. Android Wear Smartwatch geht halt nur mit Android Smartphone. Die G Watch R hat einen Vorteil gegenüber ihrem Vorgänger. Sie sieht hübsch aus. Und sie sieht aus wie eine richtige Uhr und nicht wie ein „Spielzeug“ für den geneigten Geek und Nerd. Allerdings bringt das auch Nachteile mit sich. Die Karten für die Benachrichtigungen sind eigentlich immer noch, zum größten Teil jedenfalls, für eckige Displays angepasst. Das hat zur Folge, dass bei diesem runden Display teilweise Text abgeschnitten wird. Nicht das größte Manko, aber doch irgendwie ärgerlich.

Ich glaube, wenn LG ein Bundle schnüren würde aus z.B. dem LG G3 und de LG G Watch R für einen feinen Preis, dann würde ich sagen: Ja, kann man machen. In diesem Fall würde ich eine Smartwatch als wirklich „nice-to-have“, aber noch immer nicht als notwendig ansehen. So aber würde ich wohl doch eher, wenn überhaupt, zum Kauf einer Pebble raten. Ja, dort habt ihr, wie schon erwähnt, weder Touchscreen noch Farbdisplay. Ihr habt auch -jedenfalls beim iPhone- nicht die Möglichkeit, eMails zu löschen bzw. ihr habt allgemein keine interaktiven Notifications. Aber, jedenfalls in meinen Augen, genauso wie eine Smartwatch ist auch das nur nice-to-have. Wem das alles jetzt zu negativ klang, den wird vielleicht noch mein letzter Satz freuen :). Allgemein stehe ich dem Produkt Smartwatch inzwischen deutlich positiver gegenüber als noch vor einigen Monaten. Obwohl ich sie immer noch nicht wirklich für notwendig halte, hat doch meine Pebble dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger auf mein iPhone schaue. Schließlich sehe ich ja jetzt auf meiner „schlauen Uhr“, ob sich der Griff zum Smartphone lohnt, ob es eine wichtige eMail ist oder doch nur wieder SPAM.

[OMT] Allview P7 Seon Test

Allview P7 Seon

Moin Moin,

Vor einiger Zeit wurde mir von allviewmobile das Allview P7 Seon zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte.

Wie sich das Gerät geschlagen hat, das erfahrt ihr jetzt.

Lieferumfang:

  • Allview P7 Seon
  • 2400 mAh Akku
  • Benutzerhandbuch
  • Garantiezertifikat
  • Ladegerät
  • USB-Datenkabel
  • Kopfhörer
  • Displayschutzfolie

Technische Daten:

  • Dual-SIM Smartphone (Beide SIM-Karten sind im Standby aktiv. Die Funktion „Anruf in Warteschlange“ ist nur für die SIM-Karte, von welcher sie den Anruf tätigen, möglich)
  • 2G Netzwerk: 900 / 1800 / 1900 MHz
  • 3G Netzwerk: UMTS 900 / 2100 MHZ
  • Maße: 157 x 77,7 x 8,4 mm
  • Gewicht: 146,4 Gramm
  • 5,5 Zoll OGS HD IPS Display, 1280 x 720 Pixel Auflösung, Dragontrail Glas
  • OS: Android 4.4.2
  • CPU: Cortex-A7, 1,5 GHz Hexa-Core
  • GPU: MALI-450 / 600 MHz
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher (Systemspeicher 5,54 GB / Telefonspeicher 2,46 GB)
  • microSD Speicher Erweiterung bis zu 32 GB
  • Frontkamera: 2 Megapixel
  • Hauptkamera: 8 Megapixel mit Autofokus / OV8830, 1080p@30fps Videoaufnahme
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • 2400 mAh Li-Ion Akku

AnTuTu

Benchmark:

Kommen wir zur Abteilung für alle Statistiker ;), den Benchmarks.

Im AnTuTu Benchmark kommt das Allview P7 Seon auf 24937 Punkte. Im Geekbench 3 Benchmark kommen wir im Single-Core Score auf eine Punktzahl von 400 und im Multi-Core Score auf eine Punktzahl von 1772.

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Akku:

Über den 2400 mAh starken Akku des Allview P7 Seon gibt es eigentlich weder positives noch negatives zu berichten. Er hielt bei mir einen Tag durch, am Abend hatte ich noch etwa 20-25 Prozent Akku übrig.

Solide Arbeit kann man also sagen. Aber halt nichts besonderes.

Kamera:

Und wir kommen zur Kamera des Allview P7 Seon, um genau zu sein zur Hauptkamera.

Die Videos sehen recht gut aus, ein Testvideo hänge ich wie immer am Ende des Tests an. Die Fotos sind ebenfalls nicht schlecht. Klare Farben, wenig Bildrauschen, für den Preis absolut in Ordnung. Testbilder, die leider an einem nicht ganz so schönen Tag entstanden sind, findet ihr hier bei flickr.

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Über das Gerät:

5,5 Zoll ist das P7 Seon von Allview groß. Das sind ja schon annähernd Phablet Maße. Leider hat es aber keine wirklich speziellen Phablet Features. Ich denke da z.B. an die S-Pen Features der Note Phablets von Samsung.

Das P7 Seon ist durchaus nicht besonders schmal, liegt aber recht angenehm in der Hand, trotz der Größe. Die Knöpfe des Gerätes findet ihr alle an der rechten Seite, die linke Seite ist blank. Natürlich gibt es auch einen 3,5 mm Klinkeanschluss, der, was ich ja schöner finde, sich an der Oberseite des Smartphones befindet.

Das Gerät ist aus Kunststoff, aber wirklich fein verarbeitet. Da knarzt und wackelt gar nichts. Auf der Rückseite findet man zwei kleine Lautsprecher. Es soll auch ein Yamaha Audioverstärker eingebaut sein. Dies alles sorgt leider nicht für einen wirklich schönen Sound. Für hier und da mal ein YouTube Video, ein Spiel oder mal ein Hörbuch oder so mag es angehen. Musik möchte ich mir aber über die Lautsprecher nicht so wirlich gerne anhören.

Als OS finden wir Android 4.4.2 vor. Ob und wie man da noch Firmware Updates bekommt, das ist natürlich eine andere Frage. Was aber die Stabilität und Geschwindigkeit des Gerätes angeht, ist ein Update auch nicht unbedingt nötig.

Android auf dem P7 Seon rennt wirklich. Beim Starten von Spielen, FIFA 15 habe ich ausprobiert, gönnt es sich zwar mal eine oder auch mehrere Sekunden, aber bei Standard Aufgaben wie normale Apps aufrufen, navigieren durch das Menü, browsen, mailen, etc. gibt es wirklich absolut nichts auszusetzen. Anders sieht es beim internen Speicher aus. 8 GB stehen zur Verfügung. Und der ist dann auch noch in Telefonspeicher und Systemspeicher aufgeteilt. Apps konnte ich nicht auf microSD auslagern, leider. Fakt ist also, für Menschen, die viele Apps auf ihrem Gerät nutzen wollen, ist das Gerät nicht wirklich etwas.

Mir persönlich hat die Möglichkeit noch gut gefallen, zahlreiche Themes auf dem Gerät anzuwenden. So kann euer Gerät wie Vanilla Android aussehen, an Touchwiz erinnern oder, was ich gerne mochte, an die Oberfläche erinnern, welche Xiaomi auf ihren Geräten installiert.

Fazit:

Und da wären wir beim Fazit angelangt. Das Allview P7 Seon könnt ihr für 229 Euro kaufen. Das ist für ein Smartphone/Phablet dieser Größe ein doch recht kleiner Preis. Doch, ist das Gerät seinen Preis auch wert?

Das ist nun gar nicht so leicht zu beantworten. Auf der Habenseite findet sich ein schickes Gerät, ein großes Display (leider ist 720p doch eine relativ kleine Auflösung für 5,5 Zoll), eine Kamera die gute Arbeit erledigt und eine angenehme Arbeitsgeschwindigkeit.

Auf der Gegenseite stehen ein nicht allzu starker Akku und der geringe und ungünstig geteilte interne Speicher.

Allerdings und das habe ich noch gar nicht erwähnt, gibt es noch ein „Killerargument“ für das Allview P7 Seon. Und zwar ist es ein Dual-SIM Smartphone. Somit können in meinen Augen Leute, die ein Dual-SIM Gerät z.B. als Zweithandy brauchen, unbedenklich zuschlagen. Auch als erstes Smartphone für Kinder, für Großeltern oder allgemein als Zweitgerät kann ich das Smartphone empfehlen.

Wenn Geld aber nicht unbedingt die Bremse ist und ihr gewissermaßen der Typ „Technikaffiner Nerd“ 😉 seid, kann ich euch das Allview P7 Seon als Erstgerät leider nicht empfehlen.

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